cergol

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  1. Drei ganz interessante Sachen bei Outnorth. Für warme kleine Hände http://www.outnorth.de/outdoor-research/transcendent-mitts#Black Um trocken zu bleiben http://www.outnorth.de/the-north-face/men-s-fuseform-cesium-anorak#FIERYREDFUSE Und wenn´s windig wird http://www.outnorth.de/ultimate-direction/men-s-marathon-shell#Fire Leider alles nur kleine Größen.
  2. Hallo Magic, ich bin den Fisherman´s Trail in der Woche vor Weihnachten gelaufen und wir sind von Aljezur nordwärts nach Porto Covo. Anscheinend läuft die Mehrheit der Leute den Weg genau andersherum, uns haben aber mehrmals Einheimische gesagt, dass nordwärts die bessere Richtung sei, eben wegen der Sonne und dem nachmittäglichen Wind. Randbemerkung: Ich fand die Etappe Aljezur- Odeceixe mehr als fad und gekünstelt, stundenlanges im Hinterland Gehatsche, ewig an einem Kanal entlang, ich würde es nicht wieder tun. Falls es Dir nur um Bewegung geht, sind die 28km okay, solltest Du etwas anderes noch in der Planung haben , würde ich dem anderen ggf die Chance geben. Die besten Etappen sind Milfontes nach Porto Covo und Teile der Etappe Almograve nach Milfontes, der Rest ist nett, aber irgendwann hat man das Gefühl alles schon mal gesehen zu haben. Insgesamt hat sich meine Begeisterung eher in Grenzen gehalten.
  3. Theoretisch würde das von Dir geplante Vorhaben funktionieren. Setzt man Deine Skizze noch fort, so würde auf die beiden gelben Schieber noch ein dritter senkrecht von oben darauf treffen. Auch dieser würde ca im Abstand der beiden ersten zum "stehen" kommen, somit hast Du immer ein kleines Dreieck offen durch das Krabbel- und Fliegzeugs herein kann. Dieses Loch läßt sich nicht vermeiden, da durch die 90Grad Abzweigung der oberen RV Schiene nie ein Schließen ganz bis zum Ende möglich ist. Ich finde die Lösung nicht optimal, da Du zum einen besagtes Loch hast, zum anderen hast Du alle drei Reissverschlüsse in einem System und die Spannungsbelastung am Kreuzungspunkt ist nicht ohne wenn das Bugnet straff gespannt ist. Ich würde ( und habe schon bei einem IZ) drei Reissverschlüsse verbauen, die sich alle im Kreuzungspunkt treffen. Besser finde ich jedoch mittlerweile die Lösung des L förmigen RV ( also von der Spitze runter in eine Ecke und mit ca 20 cm Radius ums Eck und paralell zum Boden rüber zur anderen Ecke), so kann die Tür (und nur eine Tür) einfach zur Seite wegverstaut werden. Alternativ hierzu bei einem breiten Eingang wäre der bogenförmige RV, die offene Tür kommt dann unten zum liegen ,kleiner Nachteil: beim rein und rauskrabbeln sammelt man immer etwas Dreck im Moskitonetz ( wenn das Zelt denn eine Netztür hat).
  4. Ich habe mir irgenwann mal bei Ali eine Auswahl an verschiedenen Bambuslöffeln bestellt und bin dann zu folgendem Ergebnis bekommen: - viele der Löffel waren entgegen den Angaben deutlich kleiner und damit für Tütenessen zu kurz, Essen direkt aus der Tasse war ok - Gewicht der grossen Löffel lag bei 7-10 Gramm, somit marginale Einsparungen zu einem leichten Titanlöffel oder Plastikbesteck - die Laffe war oft recht knapp bemessen, zum Umrühren ok, zum ordentlich "Aufschaufeln" recht sparsam. - zwei der Löffel waren lackiert und ich bezweifle das es sich um irgendeinen "lebensmitteltauglichen"/ "gesunden" Lack gehandelt hat, war mir zu riskant und ich habe sie aussortiert - Der verbleibende unbehandelte Löffel ist beim längeren Kontakt mit (heissem) Wasser leicht aufgequollen, was zum einem zu einer rauhen Oberfläche geführt hat ( unangenehm im Mund und schlecht zu säubern) zum anderen haben Gewürze, Öl/Fett sich als Geschmack im Holz abgelagert und auch optisch deutliche Verfärbungen hinterlassen. Fazit: Drei Gramm gespart für einen etwas unappetitlich aussehenden, von der Haptik nicht besonders guten, nach kurzem schlecht schmeckenden Löffel...wir beide gehen getrennter Wege, er hat eine kurze Karriere als Anzündholz gewählt, ich die Begleitung meines StS Alpha Spoons. Als Gabelersatz nehme ich zwei bis drei der zehn Finger die ich meist dabei habe oder besagten Alpha Spoon
  5. Ich vermute der Klettverschluss war hier anstatt eines Reißverschluss gemeint, also nicht als Materialverbindung sondern für den Ein- und Ausstieg. Wie bieber schon angesprochen hat, ist Klett und Moskitonetz eine unpraktische Kombi da schnell Fäden gezogen werden können. Ich finde einen RV besser, etwas leichter und widerstandsfähiger. Und ja: Tyvek läßt sich super nähen, ist ein sehr dankbares Anfängermaterial. Solltest Du Dich für den Meteor Bivy entscheiden ( Deine Überlegungen zu weniger Mesh finde ich gut) würde ich mir auch noch überlegen ob Du den RV wie in der Vorlage direkt am Boden anbringen willst oder ggf etwas, z.B. 10 cm höher setzt und so einen kleinen Rand schaffst der Dir Dreck und Krümel beim Einstieg abhält. In der Orginalversion liegt der RV direkt am Boden und bei häufigem Gebrauch können die Zähne verdrecken. Durch das 25 gr Moskitonetz kann man noch atmen, man merkt aber bei engem Abstand zum Gesicht schon eine gewisse Erwärmung im Innenraum und hat das Gefühl von verbrauchter Luft, aber nicht dramatisch. Solltest Du nur Kriechviecher und Schmeissfliegen abhalten wollen würde ich zu einem weiteren Maschenabstand greifen.
  6. Hallo Tim, willkommen im Forum und der ultraleichten Szene. Ein Biwaksack ist ein einfaches Projekt und sicher gut für den Anfang zu bewältigen. Und sollte es mit dem Nähen nicht klappen, dann kannst Du Tyvek immer noch ( zur Not sogar mit UHU) kleben. Der Klassiker ist sicher der Meteor Bivy ( mal nach meteor bivy pattern googeln) oder auf den Seiten von Anders Jonnson gabs früher auch mal eine Anleitung , www.andersj.se . Ansonsten ist die Forumssuche auch zu empfehlen, gerade über Tyvek als Material gibt es sehr unterschiedliche Meinungen und Erfahrungen. Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass es sehr wichtig ist sich vorab Gedanken zu machen was man alles in den Sack mit reinnehmen möchte, gerade dicke Luftmatten alá NeoAir und voluminöse Daunentüten verbrauchen so einiges an Innenraum. Viel Spaß.
  7. Beim STS Nano ist kein Groundsheet dabei oder dran, vermute in der Standardversion auch nicht. Mit Kunstfaserklamotten meine ich alles was keine Baumwolle, Wolle, Viskose oder ein sonstiges langsam trocknendes Material enthält ( Seidenkleider ausgenommen, da fehlt mir die Erfahrung), also Nylon, Polyester,.... Synthetikkleidung ist auch im feuchten Zustand noch er-träglich. Halt, doch etwas Seidenerfahrung habe ich. Wir hatten auf einer Indientour Cocon Seideninlets dabei und nach ein paar Mal waschen mit dem guten indischen Billigwaschmittel sind die Tücher brüchig geworden und zerrissen. Hab mir dann von einem Strassenschneider einen großen Sack aus irgendeinem Synthetikmaterial nähen lassen. Würde das aber eher unter falscher Pflege als "Seide ist schlecht für Inlets" laufen lassen. Was sagen die anderen?
  8. Im Beipackzettel der Ultra Sil schreibt STS, dass die Säcke für teure Elektronik nicht geeignet sind, da nicht zu 100% wasserdicht. Genaue Formulierung weiß ich nicht mehr, war sicherlich marketingtechnisch milder und vielversprechender formuliert.
  9. Als Wortassoziation zu Winter fallen mir als erstes die Worte kalt und Schnee ein. Wenn ich Kalt auf Deine Zeichnungen und Vorhaben übertrage, dann wäre mir generell für den Winterbetrieb zu wenig Platz in den Behausungen. Zelte die mir im Sommer geräumig reichen, werden im Winter/ kaltem Wetter schnell zu eng, da man viel voluminösere Ausrüstung dabei hat, man ist permanent versucht möglichst großen Abstand zu den Wänden zu halten um Kontakt mit Kondens zu vermeiden. Im Winter kocht man eher mal im Zelt, auch hierfür ist Platz und Abstand notwenig. Daher würde ich die Behausung mindestens auf Sitzhöhe und mindestens Ellbogenfreiheit erweitern. Wäre mir zu klein. Kalt heißt auch kalte und klamme Finger, steiferes Material, ich will dann schnelle, einfache Lösungen. Dein Modul System kann da zu Schwierigkeiten führen und recht viel Zeit in Anspruch nehmen. Zeit in der Dir noch kälter wird. Besser auf weniger reduzieren, der Biwaksarg mit vier Stangen und vermutlich Querverbindern und vier Heringen dürfte einige Zeit brauchen bis er steht. Das zweite ist Schnee. Du planst Verbindungen mit Velcro, Klettverschluß und Schnee führt schnell zu Funktionsausfall wenn sich der Flausch zusetzt. Meine Wahl wären wieder so wenig Verbindungen wie nötig, haken und knöpfen ist weniger anfällig als stecken und kletten. Der Biwaksarg hat eine horizontale Fläche auf der sowohl Schnee als auch Wasser zum liegen bzw stehen kommen kann ( Silnylon dehnt sich etwas und Du hast einen Pool über Dir), das erhöht die Last auf die Gesamtkonstruktion, reduziert den Innenraum und je nach Menge und Materialalterung kanns auch noch zum Durchtropfen kommen. Steile Wände wie bei Deinem Apsisbereich des Zelts sind hier besser. Auch beim Zelt besteht am Fussende "Poolgefahr".
  10. Die Hardcore ULer dürften Dir zu keinen Säckchen raten, sondern zu einem großen Liner im Rucksack... geht gut, ich kann aber auch gut das Bedürfnis nach Ordnung und etwas Organisation nachempfinden und habe selbst auch den einen oder anderen Packsack dabei ( Ich weiß: Jehova!). Die STS Ultra Sil Säckchen sind nicht schlecht, jedoch wie alle Silnylon Produkte nicht 100% wasserdicht auf Dauer. Sollte Deine Elektronik wertvoll sein und absolut wasserdicht transportiert werden müssen, dann werdens etwas schwerere sein müssen. STS, Exped, Ortlieb haben auch einige Sachen in Leicht- bis Mittelgewicht. Für Elektronikkram sind die Sachen von http://loksak.com/civilian/ ganz gut. Geht es Dir mehr um Kompression, Dreckschutz und trocken halten der Ausrüstung, dann sind selbstgemachte Säckchen die beste Wahl. Erstens weil sie dann von der Größe genau passen, zweitens weil es ein prima Einstiegs- und Lernobjekt in den MYOG Bereich ist. Macht Spaß und kann süchtig machen... Der 200er Schlafsack dürfte gut in einen 8l Sack gehen.
  11. Ich war in allen vier Ländern , teilweise schon mehrfach, jedoch immer mit Rucksack und immer abends mit einem mehr oder weniger festen Dach über dem Kopf unterwegs. OT: Camping war für mich wegen Landminen meist kein Thema, ist aber schon ein paar Jahre(zehnte) her. Ich hatte auf meiner ersten Sumatra Tour noch eine Regenjacke im Rucksack und wäre darin im Dschungel fast gestorben. Die hohe Luftfeuchtigkeit und die geringe Abkühlung bei Regen machen die Jacke fast sinnlos, es kommt zwar kein Regen an einen ran, dafür schwitzt man sich genauso nass ( gilt für die niedrigeren Lagen). Mein Rezept ist zum Schluss gewesen: nur noch Kunstfaserklamotten, Schuhe mit Zehenschutz aus denen das Wasser wieder raus kann und ein Schirm. Bis auf Kambodia haben alle Länder auch bergigere Regionen und es kann nachts durchaus frisch werden, ein sehr weites Schlafsack Inlet hat sich bei mir mehrfach bewährt: -etwas zusätzliche Wärme (z.B. in AC Bussen) -"Dreckschutz" in siffigen Betten -etwas Intimsphäre/ Blickschutz bei Home Stays -Windschutz unter dem Deckenventilator
  12. Danke für die Fotos. Um ein besser Abschätzen zu können: Die Neo Air ist regular oder Long?
  13. Der Winter kommt! Am Wochenende bei der Landsberger Hütte, Tannheimer Berge.
  14. Yep, Dein Fußkleid = mein Oberschuh, genau.
  15. Noch nicht fertiggedacht, aber evtl eine Möglichkeit: An die Sandale eine Art Kederband, wird im Campingbereich z.B. zur Vorzeltmontage eingesetzt und gibts auch als Meterware zum selbstannähen. An den Oberschuh die Kederschiene. Schuhabdeckung wird dann an den Schuh gefädelt und der Übergang dürfte dicht sein und stabil sein. Jedoch weiß ich nicht ob es flexible Kederschienen gibt, hier müsstest Du noch ein bißchen forschen.