Waldlaeufer

Fragen über Fragen zum CDT

30 Beiträge in diesem Thema

Hallo liebe Ultraleichtgemeinde,

 

schon etwas länger spiele ich mit dem Gedanken nach meinem Examen in diesem Frühjahr mal wieder ein paar Monate Unterwegs zu sein. Mit der Familie, Freundin usw ist alles geklärt.  

Nun war es zu Anfang eine Überlegung so etwas wie Via Dianarica mit einer Wanderung über die Alpen von Ost nach West zu verbinden und wenn hinten raus noch Zeit ist auf den HRP zu gehen. Mir kommen daneben auch noch viele weitere Ideen, aber erst vor ein paar Tagen viel mir auf dass ich mit dieser Reise auch gerne nebenbei mein Englisch aufbessern möchte. Bei dieser Überlegung bieten sich natürlich die Staaten direkt an.

Zum PCT lass ich, dass man sich dort um ein Permit bewerben muss. Ich weiß jedoch noch nicht einmal wann meine letzte Prüfung sein wird. Schnell bin ich deshalb auf die Idee mit dem CDT gekommen. Für diesen braucht man nach meinen derzeitigen Informationen kein Permit. 1. Ist das richtig?

Da ich noch nicht sagen kann wann es losgehen wird bin ich mir auch noch unsicher ob von Süd nach Nord oder umgekehrt. Gelesen habe ich bisher, dass man bei einem frühen Start im Süden anfängt und bei einem späten Start so ab Ende Mai/Anfang Juni besser von Norden. 2. Wie seht ihr das? In welchen Zeiträumen dürfte welcher Startort der bessere sein? Mein Starttermin dürfte von Anfang Mai bis Mitte Juni sein. Reicht die Zeit nun zur Vorbereitung? (Bin da eigentlich sehr entspannt weil ich schon einige Reisen sehr spontan angegangen bin und immer gute Erlebnisse mit nach Hause gebracht habe) 

3. Welche Seiten könnt ihr mir als Informationsquellen empfehlen? An welche Personen könnte ich mich wenden? Wer würde mir helfen wollen? Welche Bücher sollte ich mir zulegen? Welche Karten?

4. Könnte man auch nur mit dem IPhone 5s navigieren? Wenn ja, welche App, welches Kartenmaterial ist erforderlich?

5. Was muss/sollte ich noch bedenken?

Ich hab noch Dutzende Fragen mehr... aber ich belasse es erstmal bei diesen und füge die weiteren dann nach und nach an.

 

Vorab schon mal vielen lieben Dank an jeden der mir etwas helfen kann :-).

 

 

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Geschrieben (bearbeitet)

Hi Waldläufer,

einfach mal der Reihe nach:

  1. Stimmt. Eine Thru-hike Permit existiert für den CDT nicht (böse Zungen sagen, der CDT existiert ja schließlich auch nicht). Allerdings muss man sich in den Nationalparks auch Permits besorgen, um dort Campen zu dürfen. Das ist zwar nervig, aber ziemlich spontan machbar.
  2. Starttermin: Das hängt natürlich davon ab, wie fit du bist und wie schnell du die Strecke zwischen Colorado und Glacier NP zurücklegen kannst. Mai ist eigentlich schon ziemlich spät, falls du NoBo gehen willst, wenn du nicht super schnell unterwegs bis. Für einen SoBo Thruhike würde ich nicht vor Juni starten, da meist in Glacier noch Schnee liegt - natürlich ist das aber immer Abhängig von den Schneemassen, die über den Winter runter kommen und das Wetter unmittelbar vor deinem Start (eine Woche Sonne kann locker mal nen Meter Schnee vernichten).
  3. Infos: Was das angeht solltest du dich nicht verrückt machen. Bei PMags findest du eigentlich alle nötigen Infos um starten zu können. Wenn es dein erster Thru-Hike ist, könntest du dir Yogis Buch holen. Der Teil, der mit auf den Trail kommt (der Town Guide) ist aber leider ziemlich veraltet und hat einiges an falschen Infos drin. Als grobe Krücke dennoch sicher ok, solange man sich dessen bewusst ist.. Karten: Einfach Guthooks Apps aufs Smartphone (insg 5 Stk, jeweils ca 10€). Zusätzlich Ley's Maps (die sind ebenfalls veraltet und nicht all zu exakt, aber bieten enorm viele, sehr gute Alternativrouten). Die gibts auf der App "Avenza Maps" gratis, oder bei Yogi in Papierform für um die 100€.
  4. Siehe 3. Ich weiß zwar nicht wie schnell/ gut dein Iphone ist, aber ich bin mit Papierkarten gestartet und habe nach kurzem alle raus geschmissen, weil ich eh nur nach GPS gegangen bin. Papier gibt einen schönen Überblick, wenn man andere Routen planen will, aber man kommt auch ohne durch.
  5. Ansonsten:
    1.  Besorge dir dein Visum jetzt. Das kann einige Zeit dauern.
    2. Sei so leicht unterwegs, wie du kannst, aber sei auch darauf vorbereitet dich in schlechten Bedingungen aufhalten zu müssen.
    3. Erwarte keinen Spaziergang. Das Motto ist nicht ohne Grund "Embrace the Brutality"
    4. Lies dir mein Gear-Review durch (und den Rest, da wurden schon die meisten deiner Fragen beantwortet)
    5. Falls du Facebook hast, melde dich in den CDT Gruppen an (meist eine allgemeine und eine SoBo Gruppe, einfach mal suchen). Dort kannst du Leute kennenlernen und vielleicht Mitfahrgelegenheiten oder Unterkünfte bekommen.

schöne Grüße & viel Spaß
Micha

bearbeitet von micha90

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OT:

Colin war 16 wohl auch wieder auf dem CDT, keine Ahnung, ob er es diesmal geschafft hat

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OT: anscheinend ist er die 5000 km 2016 durchgelaufen!

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Alo den PCT nicht zu machen weil du eine Permit brauchst ist eine komische Logik. Die PCT-Permit ist quasi eine Sammelpermit für alle Nationalparks die du auf dem PCT durchläufst. Auf dem CDT musst du dir die alle einzelnd besorgen.

Wenn du wirklich noch keine Ahnung hast wann du starten kannst, gibt es die Möglichkeit eine PCT Permit von Aqua Dulce bis Kanada zu holen und für den ersten National Park dir dort spontan eine zu holen.

Ich würde wenn dies dein erste Thru ist den PCT aber nicht später als Anfang Mai starten.

Solltest du erst im Juni los können würde ich den CDT sobo gehen.

Bedenke aber der PCT ist sicherlich anfängerfreundlicher.

Wie Micha90 schon geschrieben hat pmags.com ist eine sehr gute Quelle. Für PCT und CDT.

Was heisst eigentlich ein paar Monate? Ein kompletter thru braucht ~5 Monate.

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Wow Leute,

 

erstmal vielen Lieben Dank. Ihr seid mir damit eine megastarke Hilfe. Zumal ich erst etwas in Sorge war meine Fragen könnten vielleicht etwas blöd oder gar unnötig rüberkommen.

Nun ein weiteres mal der Reihe nach:

1. Das ist schon mal Super.

2. Zum Tempo welches ich zu Fuß über Monate halten könnte kann ich nur wenig beitragen. Auf einwöchigen Wanderungen wie GR20 auf Korsika oder E5 in den Alpen kann ich wenn ich den Tag ausnutze auf 50km im Schnitt kommen Incl. Höhenmeter. Auch in Vorbereitung zu verschiedenen Ultralaufveranstaltungen habe ich schon Spitzenwochen mit bis zu 250km und 6000hm im Laufschritt hinter mich gebracht. Über das Jahr gesehen Laufe ich so 100km im Schnitt in der Woche. Die Veranstaltungen an denen ich so teilnehme haben zwischen 50 und 140km am Stück mit zwischen 2000 und 5000hm welche ich bisher noch immer unter 20 Stunden zurücklegen konnte. Aber wie gesagt, das sagt bestimmt noch nicht soviel über eine Wanderung über Monate aus. Ich lese ja auch wieviele Vorzeitig abbrechen müssen und die waren bestimmt auch nicht alle untrainiert oder schlecht vorbereitet. Wie ist den so die Spannbreite der durchschnittlich zurückgelegten täglichen Entfernungen bei so Langstreckenwanderungen? Weiß darüber jemand etwas?

3. und 4. Sehr gute Infos, werd überall reinschauen.

5.1.  Richtig guter Tipp. Das werd ich dann die kommenden Tage in Angriff nehmen.

5.2. bis 5.4. Deshalb bin ich ja hier im Forum :-).  Zur Ausrüstung werd ich dann beizeiten noch Fragen stellen. Allerdings hab ich auch schon einen Teil und beginne gerade damit eine Packliste für mich und euch zu erstellen.

5.5. Wird gemacht.

Zu den Antworten von PeeWee, a) ich bin davon ausgegangen, dass ich für das Permit einen festen Startermin angeben muss. Ist das nicht so?B) Danke auch dir für deine Tipps. c) Inwiefern ist der PCT Anfängerfreundlicher? Durch verschiedene Berufe und Hobbys kann ich ganz passabel mit Krisen umgehen. So zum Beispiel mit hartem Wetter, Einsamkeit, körperlicher Anstrengung, Nahrungsengpass, Wassermangel, Autark sein können... Hab Forstwirt und Berufsjäger gelernt, knapp 3 Jahre meines Lebens draussen geschlafen, viele einwöchige Wanderungen erlebt, 7 Monate Südamerika von Peru bis Feuerland mit dem Fahrrad erlebt... d) Ein paar Monate heißt, ich bewerbe mich nach dem Examen auf einen Referendariatsplatz und bis zum Antritt kann ich unterwegs sein. Der Starttermin hängt da von dem Bundesland ab. Oftmals ist es im Oktober. Ich hab auch so mit 5 Monaten Unterwegssein geplant. Im schlimmsten Fall muss ich halt eher Heim. 

 

Da ihr mir hier bisher so Klasse geholfen habt müsst ihr in den kommenden Tagen mit noch ein paar Fragen rechnen.

Also nochmal ein herzliches Danke und euch einen schönen Nachmittag    

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Zum Tempo: Vorweg, Laufkilometer (Joggen/ Rennen) sind nicht wirklich auf Wanderkilometer übertragbar. Eine Grundausdauer/ -fitness ist aber natürlich immer hilfreich, keine Frage.
Ebenso ist es absolut kein Vergleich eine Woche Wandern zu gehen. Für eine Woche hat jeder Reserven, die bei den meisten Leuten noch nichtmal angebrochen werden, wenn man aber über Monate hinweg unterwegs ist kommen einfach ganz andere Faktoren ins Spiel, sowohl was das körperliche, als auch das geistige bzw emotionale angeht.

Was das Gehtempo angeht heißt es ganz klar: weniger ist mehr! Ich laufe inzwischen viel langsamer als vor zwei, drei Jahren noch und komme dadurch schlichtweg weiter mit weniger Erschöpfung und wesentlich geringeren Erholungsphasen. Langsames und vor allem bewusstes Gehen kann auch die Belastung auf die Füße enorm reduzieren, besser als jeder Schuh!
Es empfiehlt sich meiner Meinung nach auf jeden Fall langsam anzufangen und sich zu zügeln, da man gerade in den ersten ein oder zwei Wochen dazu tendiert mehr machen zu wollen, als man eigentlich sollte. Ich starte in der Regel mit irgendwas um die 30km/Tag und versuche viele Pausen einzulegen. Die Strecke steigert sich dann langsam immer mehr, bis ich mich auf ein Tagespensum von ca 45-55km/ Tag komme und das mehr oder weniger so halte. Natürlich sind immer mal kürzere oder längere Etappen drin, abhängig von Terrain, Wetter, Lust etc. Längster Tag auf dem CDT waren ca 75km (ich hatte aber insgesamt nur 2-3 Tage über 70km).

Ich denke nicht, dass PeeWee damit sagen wollte, dass der CDT nicht machbar wäre, er ist schlichtweg ein Stück härter. Auf dem PCT hat man mehr Menschen um sich herum (wenn man das möchte), es gibt eine bessere Infrastruktur um den Trail herum, der Trail selbst ist wesentlich einfacher zu begehen (nicht steil, nicht unwegsam, gut gepflegt) und er ist wunderbar ausgeschildert, so dass man sich generell recht wenig Gedanken machen muss und einfach genießen kann.
Wenn du aber Abenteuer suchst und es dir nicht zu leicht machen willst, eher Einsamkeit suchst und dich gern mal verläufst spricht absolut nichts dagegen den CDT als ersten Thruhike zu machen. Danach wird dir allerdings PCT/ AT wahrscheinlich langweilig vorkommen.

Ein Problem könnte das Timing sein, da du sagst im Oktober wieder anfangen zu müssen. Wenn du Mitte Juni startest, ist das zwar möglich, aber knapp. Ein NoBo auf dem PCT ginge eher von Ende April/ Anfang Mai bis September.

Zum Permit System auf dem PCT kann ich leider nicht viel sagen, das wurde erst in dem Jahr nach meiner Wanderung eingerichtet..

Du musst dir einfach selbst darüber im Klaren sein, was du dir von der Wanderung versprichst und was du dir selbst zu traust - das kann hier niemand für dich entscheiden.

 

schöne Grüße
Micha

nats und bansaim gefallen das

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Geschrieben (bearbeitet)

@Waldlaeufer

OK ich schreibe nochmal genauer was ich mit dem Permit System auf dem PCT gemeint habe.

Für große Teile des PCTs braucht man keine Permit. In bestimmten National Parks braucht man eine Permit. Diese Permit kannst du dir direkt beim Park ordern. Wenn man das für jeden Park machen muss, nervt das. Darum hat die PCTA als Service eine Thruhiker Permit geschaffen die alle Permits abdeckt. Sobald man mindestens 500 Meilen am Stück auf dem PCT laufen möchte kann man so eine Permit beantragen.
Wenn du als Startpunkt deiner Wanderung für die Permit das Südliche Monument an der mexikanischen Grenze angibst, musst du einen genauen Starttermin angeben. Wenn du irgendwo später startest dann nicht.

Es werden 50 Permits pro Starttag ausgestellt. Auf first come first serve basis. Die erste Batch mit 35 Permit pro Tag wird ab dem 01.02.2017 auf pcta.org zugänglich gemacht. die 15 weiteren folgen meist 14 Tage später.

Was also machen wenn man an der mexikanischen Grenze starten möchte aber keine Permit für seinen Wunschtermin bekommt? Da gibt es zwei Möglichkeiten:

1. Die etwas unbeliebte und unschöne Variante: Es ist nicht so wichtig welches Datum man hat und geht einfach los. Es kontrolliert am Anfang sowieso keiner und selbst wenn der Begin des Trails darf ohne Permit  gelaufen werden. "Ich bin umgeknickt und hab 10 Tage pausiert" ist dann halt die Ausrede.

2. Man lässt sich die Permit nicht vom südlichen Terminus sondern von einem anderem Startpunkt ausstellen. Hier gibt es kein Limit und es kann kurzfristig gehandelt werden. Aber der erste Park für den man eine Permit benötigt kommt relativ schnell (Name entfällt mir gerade). Für diesen Park holt man sich direkt vom  Cleveland Nation Forrest Service seine Permit. Die sind auch nicht wirklich limitiert. Die restlichen National Parks sind dann über die thruhiker permit abgedeckt.

 

Generell gilt aber für sehr frühe und sehr späte Starttermine werden die 50 Permits/Tag nicht verbraucht und an bekommt meistens eine. Mitte Mai wäre schon ein später Starttermin. Ich würde versuchen in der ersten Maihälfte zu starten.

 

Mit Anfängerfreundlich meinte ich genau das was Micha geschrieben hat. Auf dem PCT findest du teilweise Leute die waren noch nie oder kaum Wandern. Für die ist der Thruhike deren erste Tour mit Übernachtung. 
Der Weg ist einfacher zu gehen, er ist sogar Pferde gerecht. Die Navigation ist relativ einfach, da der Weg gut gepflegt und immer vorhanden ist. Das geht quasi auf Autopilot.

Der CDT hingegen ist wilder, ungepflegter und schroffer. Da kann der Trail auch schonmal fehlen oder seit Jahren überwachsen sein. Navigieren ist ein aktiver und konstanter Bestandteil der Wanderung.

Beide Trails sind aber landschaftlich Spitze.

Von dem was du so über dich schreibst sehe ich keine großen Probleme. Weder auf dem PCT noch auf dem CDT. 

Und ja weitere Fragen sind hier gerne Willkommen.

P.S.
Ich habe weder den PCT noch den CDT durchwandert. Das wird dieses und nächstes Jahr korrigiert. Das obige ist also angelesenes Wissen aus zweiter Hand. Micha90 hat beide Trails schon durch und kann mir gerne wiedersprechen sollte ich irgendwo falschliegen ;)

bearbeitet von PeeWee
micha90 und bansaim gefallen das

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Ganz große Klasse ihr Beiden,

 

vielen Dank dass ihr mir erneut so Ausführlich geantwortet habt. Ich weiß das echt zu schätzen.

Werde mir nun weiter Gedanken machen, mich an die Vorbereitungen begeben und sobald wieder Fragen auftauchen mich hier wieder melden :-).

micha90 gefällt das

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Also falls du tatsächlich bis zu 250km/Woche als training läufst bist du fitter als 95% aller thruhike aspiranten. 
Wenn du auf einem trail wie dem GR20 50km schaffst wirst du auf technisch einfachen trails wie dem PCT und teilweise dem CDT dies auch locker schaffen und wenn mal ein bisschen eingelaufen sicher mehr.

Nicht zu viel Zeit in Planung aufgehen lassen, es kommt sowieso anders!

Schon klar, ein paar Eckdaten sollte man schon wissen ;)

 

 

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RESPEKT,

250 die Woche, war selbst zu meinen Ultra u Marathon Zeiten zuviel als Training für mich.

Dann bist klar unter 3 h im Marathon unterwegs.

Da bist du hier eigentlich falsch.

lg

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Geschrieben (bearbeitet)

@sailor

Nur weil man 250k läuft (wahrscheinlich auf trails) heißt es noch lange nicht das man einen straßenmarathon unter 3h läuft.
Falls doch! Coole Sache!

Und wieso sollte der TO hier falsch sein?

 

 

bearbeitet von Matthias

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vor einer Stunde schrieb Matthias:

@sailor

Nur weil man 250k läuft (wahrscheinlich auf trails) heißt es noch lange nicht das man einen straßenmarathon unter 3h läuft.
Falls doch! Coole Sache!

Und wieso sollte der TO hier falsch sein?

 

 

Laufen 250 die Woche bei 6000, dann wird er Anfang Juni starten.

Ich glaub Anish Ultra-training lag in dem Bereich.

Ich denke sind hier nicht so viele die das machen

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Ein Hallo auch an euch Beiden,

weil ihr Beiden ja etwas davon versteht. Straßenmarathon ist bei mir schon Jahre her und durchaus möglich, dass ich damals unter 3h gekommen wäre. Heute bin ich nahezu nur auf Trails unterwegs und ich denke meine gezeigten Leistungen bleiben hinter dem was Andere denken, was ich Anhand meiner Trainingsumfänge zu Laufen im Stande wäre, zurück. Aber dass ist für mich völlig in Ordnung. Laufe ja nur zum Spaß und muss wenn überhaupt, dann ja am ehesten mir selbst etwas beweisen. So kenne ich einige, die weniger Trainieren als ich und dennoch bessere Ergebnisse erzielen. Aber gerade auch du Matthias läufst ja ziemlich große Umfänge mit verdammt vielen hm und meinen Respekt zu deinen Läufen.

Hab die Dinge weiter oben auch nicht geschrieben um damit zu prahlen (bin eigentlich eher zurückhaltend), sondern nur darstellen dass ich nicht gänzlich unerfahren oder untrainiert bin. Es baut mich schon auf dass ihr daran glaubt dass ich den Trail (vielleicht sogar etwas flotter) schaffen kann. Ich hab durchaus Respekt davor über Wochen/ Monate solch eine Leistung wie bei einem thruhike zu bringen.

 

Ich wünsche noch einen schönen Abend :-)

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Starte PCT frühstens ab 25 Mai, bist sonst zu schnell in der Sierra,

da kannst du dir einen Termin aussuchen,

lg

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Ja, Anish wollte aber den PCT Rekord brechen und hat dieses auch getan.
Herr Waldläufer hat dieses, zumindest nicht vor. 

Auf Grund der sehr langen sehr ähnlichen Belastung (hartgetrampelte trails, wenig unebenheiten) würde ich ihm auch empfehlen nicht gleich 30milers rauszulassen sonst könnte es schnell Probleme geben!

Ich sage mal so ich bin ähnlich Fit wie Waldläufer, mit meiner Erfahrung bereits einen PCT gemacht zu haben würde ich am PCT NOBO zwischen 15-20 Mai Starten. SOBO 5-10 Juli.

Egal was du tust Waldläufer, es wird passen :)

 

 

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Moin,

ist der PCT jetzt schon raus aus der Entscheidungsfindung?

Falls nicht, könntest du hier auch einen SOBO-Hike ernsthaft erwägen.

Gewöhnlich ist es da überhaupt kein Problem eine Permit, auch recht kurzfristig, für sein maßgeschneidertes Startdatum zu bekommen. Dieserlei Probleme beschränken sich meist auf einen Start an der mexikanischen Grenze.

Weitere Vorteile wären, du wärst auch etwas einsamer unterwegs, ein SOBO gilt auch als ein wenig anspruchsvoller (weniger Support/Start im Schnee), du hättest es entspannter, als bei einem PCT NOBO ab Ende Mai (da müsstest du dich schon fast beeilen, um vor dem Schneefall anzukommen)
und du hast ein besseres Zeitfenster, als bei einem CDT SOBO (Eher bis Ende Oktober machbar, natürlich je nach Starttermin).


LG Jan



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Am 1/12/2017 at 16:46 schrieb micha90:

Längster Tag auf dem CDT waren ca 75km

Das ist das erste mal dass ich von so einem Monsterpensum lese. Das kann ich mir kaum vorstellen. Wie sieht denn so ein Tag aus? 5 km/h Schnitt? Von 6 Uhr bis 22 Uhr unterwegs? 

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@SouthWest Es ist tatsächlich einfach nur viel Zeit auf den Beinen und wenig trödeln/ herumsitzen.
Zum Beispiel im Great Divide Basin bin ich um 5 aufgestanden um schon einige Kilometer vor der großen Hitze rein zu bekommen, bin dann aber einfach weitergegangen, statt mittags zu schlafen (es gibt nirgends Schatten dort..) Ich denke ein 5km/h Schnitt ist realistisch, besonders, wenn es eben ist. Damit kann man innerhalb von 15h seine 75km zurücklegen. Der Tag war gegen 20 oder 21 Uhr zu Ende, also eigentlich ein ziemlich normaler Zeitrahmen.

SouthWest gefällt das

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vor 8 Minuten schrieb SouthWest:

Das ist das erste mal dass ich von so einem Monsterpensum lese. Das kann ich mir kaum vorstellen. Wie sieht denn so ein Tag aus? 5 km/h Schnitt? Von 6 Uhr bis 22 Uhr unterwegs? 

Das sind doch nur 15-16 Stunden Laufzeit bei 3milen die Stunde ;) 
Ist schon ein großer Tag, aber bei weitem kein Rekord.

micha90 gefällt das

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Just now schrieb PeeWee:

Das sind doch nur 15-16 Stunden Laufzeit bei 3milen die Stunde ;) 
Ist schon ein großer Tag, aber bei weitem kein Rekord.

Stimmt. Piece of cake ;-)

micha90 gefällt das

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