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Ultraleicht Trekking

Leicht und Seicht

Genug von der Diskussion über Ausrüstung? Zu viele Reiseberichte gelesen? Dann wird es Zeit mal ein wenig abzuschweifen.


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  1. Weber's law

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    • So meine Planungen sind mitlerweile abgeschlossen und es gab natürlich einiges an Recherche. Quellen wie dieses Forum tue ich gerne frühzeitig anzapfen, man kann ja nicht erwarten das sofort die richtigen Infos kommen. Daher vlt. hier etwas Dokumentation für die Nachwelt. Mein Ursprünglicher Plan war es eig. entspannt mit öffentlichen Verkehrsmitteln aunzureisen, das kann man aber getrost vergessen. Man findet zwar ziemlich schnell soetwas wie den Parkbusservice und denkt das wäre eine gute Idee, aber wenn mann genauer schaut ist das alles super unflexibel und hat mal so garnicht zu meinem Zeitplan gepasst. Ich habe mich also doch für den Mietwagen entschieden. Mit der Entscheidung habe ich dann die Trailauswahl nochmal überdacht und mich für den Killarney Park mit dem recht bekantem La Cloche Silhouette Trail entschieden. Er soll der beste Trail in Ontario sein und ist sehr beliebt. Hatte ich anfangs wegen der komplizierteren Anreise nicht weiter verfolgt. Es war tatsächlich pro Tag nurnoch ein Zeltplatz übrig, ich musste also nehmen was ich kriege. Die Buchung der Plätze erscheint auf den ersten Blick auch mal wieder sehr einfach über die Website von Ontario Parks möglich zu sein, aber leider erlaubt die Website nur Tagesetappen von 20km und selbt bei 15km kommt schon eine Warnung. Das ist aus meiner sicht absolut übertrieben, aber wenn man die Reservierung telefonisch macht interessiert das niemanden. Der Plan sieht also folgendermaßen aus. Etappe 1 sind 27km vom Parkeingang bis zum Bodina Lake. Es ist mit der einfachste Abschnitt des Trails, am Anfag zwei kleinere Anstiege, aber ansonsten sehr flach. Viele kleinere Bäche die man überqueren muss, aber nichts schwieriges. Da ich erst Mittags nach einer längeren Autofahrt ankomme wird es dennoch der stressigste Tag. Ich solte aber noch im hellen am Zeltplatz ankommen. Etappe 2 ist vom Terrain am schwierigsten, teilweise sogar kleine Kletteraktionen, aber auch wieder nichts extremes. Mit 14km sehr entspannt. Also lange ausschlafen und früh ins Bett. Der Campinplatz am Little Mountain Lake soll extrem schön sein und man soll gut schwimmen können. :) Etappe 3 hat es dann nähmlich mit 32km in sich, anfangs schwieriges Gelände und eig. würde ich gerne noch einen Umweg auf den Silver Peak machen, aber das muss ich spontan entscheiden. Zum glüch habe ich den ganzen Tag und der nächste tag ist wieder sehr entspannt. Etappe 4 sind nämlich nurnoch 4km auf einer Wanderautobahn, aber so habe ich  genug Zeit am letzten Tag auszuschlafen, gut zu frühstücken, mich zu waschen und punktlich in Toronto am Flughafen zu sein. Abends im Flugszeug schlafe ich dann hoffentlich voller eschöpfung wie ein Stein ein und ich komme gut ausgeschlafen und ohne Jetlag in Deutschland an. So die Hoffnung...   Keine absolut ideale Aufteilung, insbesondere ein kürzerer erster Tag wäre gut, aber ich habe ein gutes Gefühl solange bei der Anreise nichts schief geht. Offiziell braucht man für den Trail zwar 7-10 Tage aber viele wanderen den Trail auch in 2 Tagen. Vom gelände her viel flacher als man annimt. Das was ich so gesehen habe errinnert mich tatsächlich sehr an die Wanderungen die ich auf Bornholm gemacht habe. Das ist allerdings auch viel gebirgiger als man bei einer Ostseeinsel meinen würde... Packliste ist soweit auch fertig: https://lighterpack.com/r/vbeclu Bei der Hose bin ich noch am überlegen, es soltte warm sein und bei den ganzen Masch und Wasser wäre mir die kurze Hose eig. lieber, aber die Mücken... Gleiches beim Oberteil, da kann ich mich auch nie entscheiden. Ein Garmin IReach Mini 2 habe ich mir tatsächlich jetzt auch zugelegt, ob sich das langsfristig lohnt muss ich mal schauen, schaden wird es nicht. Brennstoff und Nahrung muss ich vor Ort besorgen, hier habe ich zum glück 2 Wochen zeit.  Bezüglich Bären habe ich mich auch informiert, solange man sie nicht überrascht oder sie anlockt sind sie kein Problem. Vergleichbar wie bei uns mit Wildschweinen, etwas weninger scheu aber auch weniger agressiv. Es wird dennoch viel dieses Bärenspray empfohlen. Da werde ich mich vor Ort nochmal informieren, ins Flugzeug geht das Zeug sowieso nicht.    
    • 225g in M https://www.skinfit.eu/at_de/civetta-hose-03077 Sehr flexibel und Atmungsaktiv. Über den Granitt schmieren möchte ich sie nicht, aber mit den Blaubeerstäuchern am Trail kam sie die letzten 2 Wochen ganz gut klar
    • Ein guter Schlafsack hält imho, wenn man ein Inlett oder "Schlafklamotten" nutzt, ewig, klar WMs werden sehr wenig verkauft, da die User damit sehr zufrieden sind, aber wenn Du den Preis auf die Jahre umrechnet, ist nicht so viel mehr. Ich habe inzwischen nur noch WM Schlafsäcke im "Praxis"-Vergleich konnten die Anderen nicht mithalten, so habe ich sie verkauft. Evtl macht es für den Sommerschlafsack Sinn einen etwas Weiteren zu haben, um ihn besser in Deckenform nutzen zu können, da könntest Du den Caribou überlegen, ca 50 g schwerer, aber auch etwas preiswerter.
    • Hey hey,  ich hänge mir hier nochmal dran, weil es thematisch passt: Ich hab mir die Houdini Pace Light bestellt und bin sehr zufrieden. Meinem Partner mit 1,90m ist die Hose auch in Größe L leider zu kurz. Aus den Bewertungen und der Größentabelle entnehme ich, dass es sich nicht lohnt sie noch größer zu bestellen. Er ist halt auch ziemlich schlank. Hat jemand einen Alternativvorschlag? Auch die Terrebonne gibt es nicht in Langgrößen und von den Maßen scheint sie ähnlich geschnitten wie die Houdini. Die Hose sollte als möglichst leichte, mückendichte Camp-Hose dienen, die man vll auch mal für einen Ausflug in die Stadt anziehen kann. Zum wandern selbst, muss sie nicht unbedingt robust genug sein. 
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