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Ultraleicht Trekking

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  • Beiträge

    • Ich finde daß auf dem Eifelsteig ein schöner netter Wechsel zwischen relaxten breiteren Abschnitten und Single Trails ist. Der Steig wurde ja auch so angelegt, daß Teile zu jeder Jahreszeit begehbar sind. Z.B. im Winter ist der Teil Monschau-Heimbach nicht ohne, da dann der Weg häufig teilweise vereist ist und seitwärts zur Rur abfällt, der Abschnitt zum Kloster Himmelrod steht dann häufiger (auch nach starken Regenfällen) unter Wasser, während das ja im Sommer ein schöner zum großen Teil schattiger Abschnitt ist. Da kommen dann eher die breiten Forstwege zum Zug, die ich eher langweilig finde, der Abschnitt von den Maaren runter geht ja immer und ist immer schön, für die die den in Etappen (jeweils ein paar tage) gehen wollen, ist halt klasse, daß das ÖNV-Netz in der Eifel erstaunlich gut ist. 
    • Schau dir mal auch mal andere Firmen, zB Cumulus an. Decathlon is nett, hat aber nie das leichteste. Quilt is besonders gut für Döner Schläfer
    • Danke für den Hinweis, da hast du natürlich recht – eine Ausrüstung für wirklich alles gibt es nicht. Je nach Region, Jahreszeit und Tour muss man immer wieder anpassen. Genau deshalb sehe ich meine Liste aktuell eher als Basis-Setup für den Einstieg. Wir haben jetzt erstmal Sommer und ich möchte damit Erfahrungen sammeln, z. B. in Deutschland, Sauerland, Eifel oder auch mal in den Alpen. Mir ist bewusst, dass eine Tour in eine kältere Region oder eine richtige Winter-/Hochtour ein anderes Setup benötigen würde. Dafür würde ich dann natürlich entsprechend anpassen (wärmerer Schlafsack/Quilt, andere Kleidung usw.). Zusätzlich möchte ich die Ausrüstung nicht ausschließlich für Solo-UL-Touren nutzen, sondern möglichst vielseitig einsetzen – auch mal mit meiner Freundin, Kind und Hund. Deshalb habe ich bei manchen Sachen bewusst etwas mehr Komfort und Flexibilität eingeplant. Das Ziel ist also nicht direkt das absolute Minimalgewicht, sondern erstmal ein zuverlässiges System aufzubauen und durch Touren herauszufinden, was ich persönlich wirklich brauche und wo sich spätere Upgrades lohnen. Die einfachen Einsparungen wie Kleinkram, Hygiene, Regenhülle usw. nehme ich natürlich gerne mit. Bei den großen Punkten möchte ich erstmal Erfahrung sammeln, bevor ich alles austausche.
    • Danke dir für die ehrliche Einschätzung. Genau diese Sichtweise wollte ich mit dem Beitrag bekommen – nicht nur Empfehlungen für neue Sachen, sondern auch den Hinweis, was man vielleicht einfach gar nicht braucht. 🙂 Du hast bei einigen Punkten recht, die Liste war teilweise noch etwas „Sicherheits-/Anfänger-orientiert“. Ich habe inzwischen schon einiges gestrichen bzw. angepasst: Seile bis auf eine kleine Abspannleine reduziert Regenhülle wird durch einen Packliner ersetzt Powerbank kleiner gewählt Hygiene deutlich reduziert (mehrere Cremes, Deo usw. fliegen raus) Kleinkram wird nochmal kritisch geprüft Beim Schlafsystem bin ich gerade an dem Punkt, wo ich nicht sparen möchte. Der 10°C-Schlafsack passt natürlich nicht zu meinem eigentlichen Zielbereich Richtung Herbst und Alpen. Ich schaue mir aktuell den Decathlon/Simond Quilt an, weil mich das Konzept mit meiner XTherm MAX sehr interessiert. Gleichzeitig muss ich noch schauen, ob das zu meinem Schlafverhalten passt, da ich mich nachts doch recht viel bewege. Beim Zelt werde ich erstmal nichts ändern. Das ist für mich bewusst ein Einstieg in die Big Four. Mir war wichtig, erstmal ein vielseitiges und unkompliziertes Zelt zu haben, das ich nicht nur für reine Trekkingtouren, sondern auch für andere Outdoor-Aktivitäten nutzen kann. Klar, wenn man später konsequent Richtung Ultraleicht geht, gibt es natürlich noch ganz andere Möglichkeiten – zum Beispiel sehr leichte Trekkingstock-Zelte, kleinere Matten oder Rucksäcke mit weniger Tragekomfort. Aber genau da möchte ich erstmal Erfahrung sammeln und herausfinden, was für mich persönlich funktioniert. Mein Ziel ist nicht sofort das niedrigste Gewicht, sondern ein gutes, zuverlässiges System, mit dem ich viele verschiedene Touren machen kann. Wenn ich nach einigen Touren merke, wo meine wirklichen Prioritäten liegen, kann ich gezielt die großen Upgrades angehen. Danke nochmal für die ganzen Denkanstöße – genau dafür habe ich die Liste eingestellt. 👍
    • Danke für die Rückmeldung! Einige Punkte habe ich bereits angepasst bzw. entfernt. Die Mütze, die zusätzliche Creme, Handcreme, und einiges an Kleinkram werde ich nochmal kritisch prüfen bzw. reduzieren. Beim Schlafsystem bin ich gerade tatsächlich dran. Der 10°C-Schlafsack passt nicht zu meinem geplanten Einsatzbereich, deshalb schaue ich aktuell nach einer wärmeren Lösung (unter anderem von Decathlon deren Quilt von Simond 0°C). Beim Zelt möchte ich erstmal bei meinem aktuellen bleiben, da es für mich als Einstieg bewusst vielseitig sein soll. Danke für die Hinweise, genau solche Punkte wollte ich mit dem Beitrag finden.
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