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<rss version="2.0"><channel><title>Philosophie Neueste Themen</title><link>https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/forum/58-philosophie/</link><description>Philosophie Neueste Themen</description><language>de</language><item><title>Was ist K&#xE4;lte? H&#xF6;henmeter + Wind + Feuchtigkeit.. oder was?</title><link>https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/146757-was-ist-k%C3%A4lte-h%C3%B6henmeter-wind-feuchtigkeit-oder-was/</link><description><![CDATA[<p>
	Hallo,
</p>

<p>
	vor einigen Wochen war ich im Zelt bei -10 Grad und über 80% Luftfeuchtigkeit.<br />
	Alter. Man konnte den Kristallen beim wachsen zuschauen. Nebelfrost nenn ich es mal.<br />
	<br />
	Der Schlafsack war am Limit und ich habe kein Auge zugemacht.<br />
	Trotz meiner Fettschichten und mehr Kleidung ging gar nichts mehr außer Feuer machen und Kniebeugen.<br />
	Was hätte ich mir eine (überhaupt nicht UL) dicke Schweizer Armee-Decke gewünscht.<br />
	<br />
	Wochen später plante ich eine Tour ins Karwendel (Mai) mit einem Kumpel, der noch unerfahren ist.<br />
	Er ging davon aus mit leichten Hosen loszugehen... is ja Frühling!
</p>

<p>
	Erzählt mal, wie es Euch mit Kälte geht <span><img alt=":)" data-emoticon="" height="20" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/emoticons/default_smile.png" srcset="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/emoticons/smile@2x.png 2x" title=":)" width="20" /></span><br />
	Unterschätzt ihr auch die Kälte oder seid ihr immer bestens vorbereitet?<br />
	<br />
	P.S. Ich habe ein (sehr einfaches!!) Tool gebaut um sinkende Temperaturen bei mehr Höhenmeter auszurechnen: <a href="https://www.packologe.de/packologe-tools/berge-temperatur/bergtempV1.html" rel="external nofollow">https://www.packologe.de/packologe-tools/berge-temperatur/bergtempV1.html</a><br />
	<br />
	<a href="https://www.packologe.de/packologe-tools/" rel="external nofollow">https://www.packologe.de/packologe-tools/</a>
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">146757</guid><pubDate>Wed, 01 Apr 2026 13:17:32 +0000</pubDate></item><item><title>Das versteckte Gewicht von Kondenswasser im Zelt</title><link>https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/146857-das-versteckte-gewicht-von-kondenswasser-im-zelt/</link><description><![CDATA[<p>
	Viele achten beim Zelt vor allem auf das nackte Gewicht aus dem Katalog. Im Gelände kommt aber noch ein unsichtbarer Faktor dazu: Kondenswasser.
</p>

<p>
	<strong>Test 1: Nur Kondens, kein Regen</strong><br>
	Ich habe ein ganz normales 2‑Personen‑Zelt mit einem Kataloggewicht von <strong>2475 Gramm</strong> verwendet – also kein extremes Ultraleicht‑Zelt, aber auch kein schweres Campingzelt.<br>
	An einem trockenen Tag habe ich das Zelt auf einer Wiese am Waldrand aufgestellt und über Nacht stehen lassen, ohne darin zu schlafen. Ich wollte wissen, wie viel Kondenswasser das Zelt allein durch die nächtliche Feuchtigkeit aufnimmt.
</p>

<p>
	Am nächsten Morgen habe ich das Zelt direkt nach dem Abbau gewogen: <strong>2810 Gramm</strong>.<br>
	Das sind rund 335 Gramm mehr als das Ausgangsgewicht – nur durch Kondenswasser am Außenzelt.
</p>

<p>
	Praktische Konsequenz:<br>
	Vor dem Einpacken so viel Kondenswasser wie möglich aus dem Außenzelt ausschütteln oder mit der Hand abwischen. Jede Minute Schütteln spart unterwegs Gewicht im Rucksack.
</p>

<p>
	<strong>Test 2: Abbau im Starkregen</strong><br>
	Im zweiten Versuch habe ich dasselbe Zelt in einer starken Regenphase abgebaut – so, als hätte ich es in einer „ewigen schottischen Regenfront“ eilig und keine Zeit, zu warten.<br>
	Das Zelt ließ sich immer noch problemlos in den Packsack stecken, aber das Gewicht war eine Überraschung: <strong>4820 Gramm.</strong><br>
	Das ist etwa das Doppelte des ursprünglichen Gewichts.
</p>

<p>
	Praktische Konsequenz:<br>
	Wenn es in Strömen gießt und der Zeitplan es erlaubt, lohnt es sich, mit dem Abbau zu warten oder das Zelt zumindest in einer trockenen Pause zu lüften und abtropfen zu lassen, bevor es dauerhaft im Rucksack verschwindet.
</p>

<p>
	Fazit<br>
	Kondenswasser und Regen können das Gewicht eines Zeltes leicht um mehrere hundert Gramm bis hin zum Doppelten erhöhen – unabhängig davon, ob es ein „Ultraleicht‑Zelt“ ist oder nicht.<br>
	Wer Gewicht sparen will, sollte nicht nur auf Gramm beim Kauf achten, sondern unterwegs auch konsequent Kondenswasser ausschütteln, nasse Außenzelte getrennt verpacken und jede trockene Pause nutzen, um das Zelt kurz zu trocknen.
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">146857</guid><pubDate>Fri, 22 May 2026 19:19:29 +0000</pubDate></item><item><title>Verh&#xE4;ltnis: K&#xF6;rpergewicht vs. Rucksackgesamtgewicht</title><link>https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/146517-verh%C3%A4ltnis-k%C3%B6rpergewicht-vs-rucksackgesamtgewicht/</link><description><![CDATA[<p>
	Hallo zusammen,
</p>

<p>
	mich beschäftigt seit einiger Zeit ein Gedanke, den ich gerne mit euch teilen und diskutieren möchte:
</p>

<p>
	Was wir unterwegs bewegen, ist nicht nur der Rucksack, sondern Rucksack + Körpergewicht. Und genau dieses Verhältnis spielt meiner Meinung nach eine große Rolle.<br />
	Ein und derselbe Rucksack kann sich – je nach Körpergewicht – völlig unterschiedlich anfühlen.
</p>

<p>
	Beispiel:
</p>

<p>
	- Person A wiegt 50 kg und trägt 10 kg → +20 % des Körpergewichts
</p>

<p>
	- Person B wiegt 100 kg und trägt 10 kg → +10 % des Körpergewichts
</p>

<p>
	Absolut gesehen tragen beide 10 kg. Relativ gesehen ist die Belastung für Person A aber doppelt so hoch. Trotzdem vergleichen wir meist nur das absolute Gewicht, ohne das Verhältnis von Körpergewicht zu Rucksackgewicht zu berücksichtigen.
</p>

<p>
	Mir ist das besonders bei meinen Steigeisen (~500 g) aufgefallen. Für Person A sind das 1 % des Körpergewichts, für Person B dagegen nur 0,5 % – also ist hier der Unterschied schon deutlich spürbar.
</p>

<p>
	Deshalb meine Frage an euch:
</p>

<p>
	- Rechnet ihr (vor allem bei schwereren Ausrüstungsteilen) in Prozent vom Körpergewicht?
</p>

<p>
	- Gibt es für euch eine persönliche Grenze – also ab welchem Prozentsatz wird es unangenehm?
</p>

<p>
	Ich habe für mich festgestellt, dass alles unter etwa 11 % meines Körpergewichts gut machbar ist. Ab etwa 14 % werde ich deutlich langsamer.
</p>

<p>
	Ich bin gespannt auf eure Meinungen und freue mich auf einen konstruktiven Austausch!
</p>

<p>
	Liebe Grüße<br />
	Gams
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">146517</guid><pubDate>Wed, 05 Nov 2025 20:21:46 +0000</pubDate></item><item><title>Die Innenkehr, das Leben in Integrit&#xE4;t - Longevity</title><link>https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/146684-die-innenkehr-das-leben-in-integrit%C3%A4t-longevity/</link><description><![CDATA[<p>
	So, ich denke und denke über das Thema bereits länger nach und möchte hier dahingehend einmal eine Diskussion zum Thema Longevity anstoßen – und zwar meine ich das nicht im Sinne möglichst langer Lebensjahre, sondern in Bezug auf Lebensqualität und Sinn! Bei mir ist es so - beim Trekking, gerade wenn man wirklich leicht unterwegs ist, spürt man ja oft ganz unmittelbar, wie wertvoll jeder Moment ist: die Stille im Wald, das Gefühl von Freiheit, die Verbindung zu Natur und Körper. Mich interessiert da auch mal, wie ihr das seht - können wir aus genau den Erfahrungen etwas für ein 'besseres', stilleres Leben ableiten? Wie lassen sich in euren Augen Prinzipien wie Einfachheit, Achtsamkeit und Selbstgenügsamkeit aus der Natur auf den Alltag übertragen, um mehr Lebensqualität, statt nur Lebenstzeit, zu gewinnen? Finde das ist ein recht spannendes Thema und vielleicht öffnet sich ja ein Austausch
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">146684</guid><pubDate>Fri, 13 Feb 2026 12:26:12 +0000</pubDate></item><item><title>Buddistische M&#xF6;nche auf 3700 km Friedensmarsch in US</title><link>https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/146676-buddistische-m%C3%B6nche-auf-3700-km-friedensmarsch-in-us/</link><description><![CDATA[<p>
	ich habe es mal in Philosophie geschrieben, da ich Leicht &amp; Seicht einfach nicht angemessen fand.<br>
	War bis jetzt trotz "buddistischen Freunden" an mir vorbeigegangen und habe da gerade eine Bericht drüber in der Glotze gesehen.<br>
	<br>
	"<a href="https://www.buddhistdoor.net/news/buddhist-monks-begin-pilgrimage-for-peace-from-texas-to-washington-dc/" rel="external nofollow"><span style="color:#3498db;">Buddhist Monks Begin Pilgrimage for Peace from Texas to Washington, DC</span></a><span style="color:#3498db;">"</span> 
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">146676</guid><pubDate>Tue, 10 Feb 2026 21:19:08 +0000</pubDate></item><item><title>Kommerzialisierung in der Natur: Graub&#xFC;nden</title><link>https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/12584-kommerzialisierung-in-der-natur-graub%C3%BCnden/</link><description><![CDATA[
<p>
	Meine eigene Wahrnehmung kann kaum als Massstab taugen, da ich mich schon an Sitzbänken, die von irgendeinem Vermögensverwalter gesponsert werden, ziemlich aufrege "Eine Bank zum Ausruhen".
</p>

<p>
	Auch die ganzen "Erlebnis-Wege" mit ihren dümmlichen Stationen können mir sehr gerne gestohlen bleiben. Des öfteren erwische ich mich dabei, zu bedauern, dass mein Akku-Schrauber zu Hause geblieben ist. 
</p>

<p>
	Den Vogel abgeschossen hat nun aber die <a href="https://mountainwilderness.ch/aktuell/detail/gipfelwerbung-nein-danke-unsere-petition-fuer-werbefreie-gipfel/" rel="external nofollow">Graubündner Kantonalbank</a> (Link zu Mountainwilderness). Die Bank hat kurzerhand ein virtuelles Gipfeltagebuch eingerichtet und dazu 150 Metalstelen auf den Gipfeln verteilt. Diese Stelen sind direkt in die Felsen geschraubt. D.h. wenn die Stelen wieder entfernt werden, bleiben Löcher in den Felsen, dadurch dringt Feuchtigkeit ein und schlimmstenfalls sprengt dies den Stein. 
</p>

<p>
	Die Zürcher Kantonalbank will übrigens zu ihrem Jubiläum <a href="https://www.zkb.ch/de/ueber-uns/unser-unternehmen/zueribahn.html" rel="external nofollow">eine Seilbahn</a> über den Zürisee errichten. Dies wäre immerhin im städtischen Raum, ist aber ebenfalls ziemlich umstritten.
</p>

]]></description><guid isPermaLink="false">12584</guid><pubDate>Thu, 12 Aug 2021 08:43:59 +0000</pubDate></item><item><title>Wilderness Training - Romantik oder Brauchbares f&#xFC;rs "&#xDC;berleben"</title><link>https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/146616-wilderness-training-romantik-oder-brauchbares-f%C3%BCrs-%C3%BCberleben/</link><description><![CDATA[<p>
	Hallo zusammen,
</p>

<p>
	ich wollte mal nachfragen, ob hier jemand einen Kurs besucht hat oder gar mal welche geleitet hat.<br />
	Ist das alles nur Romantik-Erlebnis "habe mal mitgemacht" oder erlernt man hier wirklich etwas, was man bei einer Wochenwanderung im infrastrukturfreien Gebiet unterstützt?<br />
	Es gibt sogenannte Wilderness Guide Ausbildungen. Das wäre für mich jedenfalls auf den ersten Blick zu viel. <br />
	Für mich wäre so ein kompakter Wochenendkurs in der Praxis fürs ersten mal ganz gut. Nur Quatschen und ums Lagerfeuer sitzen brauche ich allerdings nicht!
</p>

<p>
	Vielleicht könnt ihr hier eure Erfahrungen berichten.
</p>

<p>
	<u>Zum Hintergrund:</u><br />
	Bisher habe ich mich einfach ins Erlebnis gestürzt mit entsprechender theoretischer Vorbereitung und gesundem Menschenverstand.<br />
	Habe seit Jahren am Equipment getüftelt und war dann zum probieren immer wieder in den Alpen oder über das Wochenende testen.<br />
	Dann habe ich mich an Wochentoueren herangewagt, allein, möglichst ohne Infrastruktur. z.B. <a href="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/144197-eine-woche-nordland-saltfjellet-und-junkerdal-np-ende-august-anfang-september-2024" rel="">hier</a>. Ohne elektronische Helferlein wie z.B. einem InReach, ganz bewusst.<br />
	Allerdings muss ich auch zugeben, dass ich bisher keiner ernsten Gefahr für Leib und Leben ausgesetzt war, jedenfalls nicht wissentlich.
</p>

<p>
	Danke für ein paar Denkanströße.
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">146616</guid><pubDate>Thu, 15 Jan 2026 06:49:53 +0000</pubDate></item><item><title>Wild Zelten in Deutschland &#x2013; (k)eine juristische Ann&#xE4;herung, sondern die Meinung jedes einzelnen, wie man sich in der Natur verh&#xE4;lt</title><link>https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/40448-wild-zelten-in-deutschland-%E2%80%93-keine-juristische-ann%C3%A4herung-sondern-die-meinung-jedes-einzelnen-wie-man-sich-in-der-natur-verh%C3%A4lt/</link><description><![CDATA[<p>
	Das Thema, ob wild Zelten in Deutschland erlaubt oder verboten ist, kommt regelmäßig auf. Ich habe bislang nur wenig halbwegs Fundiertes dazu gelesen. Daher wollte ich mich mit dem Thema mal etwas vertiefter beschäftigen.
</p>

<p>
	Bevor man sich mit der Frage befasst, ob und wo wild Zelten verboten ist, sollte man sich erstmal klar darüber werden, was man eigentlich unter Zelten versteht - insbesondere auch, bevor man anfängt, Zweifelsfälle (Stichwort Tarp) zu diskutieren. Daher vorab also die Frage:
</p>

<p>
	<strong>Was versteht man unter Zelten?</strong>
</p>

<p>
	Eine Legaldefinition, also ein Gesetz, in dem „Zelten“ definiert wird, habe ich nicht gefunden. Im Internet bin ich allerdings auf eine <a href="https://www.ris.bka.gv.at/JudikaturEntscheidung.wxe?Abfrage=Lvwg&amp;Dokumentnummer=LVWGR_SA_20190618_405_3_509_1_12_2019_03&amp;ShowPrintPreview=True" rel="external nofollow">Entscheidung des Landesverwaltungsgerichts Salzburg</a> gestoßen, das offensichtlich einen Zweifelsfall zu entscheiden hatte und sich dabei (etwas schlicht) an der Definition von Zelten in Wikipedia orientiert hat.
</p>

<p>
	Ich würde das Ganze mal etwas vertiefen. Zelten ist erstmal noch recht einfach der <strong>Aufenthalt oder das Nächtigen in einem Zelt</strong>, woran sich natürlich die Frage anschließt: <strong>Was ist ein Zelt?</strong>
</p>

<p>
	Aus meiner Sicht sind folgende Merkmale wesentlich für ein Zelt:
</p>

<ol><li>
		Ein Zelt ist <strong>transportabel </strong>und darauf ausgerichtet, auf- und abgebaut werden zu können.
	</li>
	<li>
		Konstruktiv besteht ein Zelt typischerweise (aus meiner Sicht aber nicht zwingend) aus einem <strong>Gestänge</strong>, das dem Zelt Form/Struktur verleiht (das „Gestänge“ kann beispielsweise aber auch in das Zelt integriert und aufblasbar sein) und einer darüber gelegten/gespannten <strong>flexiblen Hülle</strong>.
	</li>
	<li>
		Ein Zelt ist <strong>am Boden fixiert</strong>, üblicherweise durch Heringe, aber auch durch bodennahes Anbinden an schweren Steinen o.ä. (z.B. wenn man keinen Hering in den Boden bekommt) oder auch durch schlichtes Beschweren (z.B. Einhängen von Gewichten an den Zeltstangen – im UL-Bereich eher wenig verbreitet ;-)).
	</li>
	<li>
		Ein Zelt dient dem <strong>Schutz vor Wetter oder Insekten</strong>.
	</li>
	<li>
		Meines Erachtens ist es allerdings kein zwingendes Begriffsmerkmal eines Zeltes, dass es zu allen Seiten hin geschlossen ist – darüber kann man aber (würde ich sagen) streiten.
	</li>
	<li>
		In einem Bushcraft-Forum wird die Ansicht vertreten, dass ein Zelt einen Boden haben müsse – das drängt sich mir nicht auf.
	</li>
</ol><p>
	Welche Folgerungen lassen sich daraus ziehen?
</p>

<p>
	In den allermeisten Fällen dürften keine großen Zweifel bestehen, ob man es mit einem Zelt zu tun hat.
</p>

<p>
	Interessanter ist das <strong>Tarp</strong>, also die Frage, ob ein Tarp eine Unterkategorie von einem Zelt oder etwas anderes ist, als ein Zelt. Eine eindeutige Antwort gibt es aus meiner Sicht nicht, vielmehr würde ich sagen, dass es darauf ankommt, wie das Tarp konkret gespannt und verwendet wird. Wird das Tarp beispielsweise in einer Pause wie eine Plane als Regenschutz  oder als Sonnensegel in die Bäume gehängt, dann handelt es sich aus meiner Sicht nicht um ein Zelt. Wird das Tarp dagegen als A-Frame zum Schlafen abgespannt, liegt aus meiner Sicht ein Zelt vor (um so etwas scheint es sich auch bei der in der o.g. Entscheidung genannten „primitiven Zeltkonstruktion“ „Zelt Nr. 1“, bei der das LVwG Salzburg ebenfalls von einem Zelt ausging, zu handeln). Anders würde man das Tarp natürlich beurteilen, wenn man nur eine nach allen Seiten geschlossene Konstruktion unter einem Zelt versteht.
</p>

<p>
	Bei manchen Gesetzen, die das Zelten verbieten, stellt sich diese Abgrenzungsproblematik übrigens nicht, da das Errichten eines Zeltes  oder einer „ähnlichen Lagerstätte“ verboten wird (dazu ggf. unten bzw. später mehr). Da hätte ich wenig Bedenken, das Tarp darunter zu subsumieren.
</p>

<p>
	Nicht um Zelten handelt es sich aus meiner Sicht beim <strong>Schlafen in einer Hängematte</strong>. Zwar mag der Gedanke des Gesetzgebers gewesen sein, dass z.B. niemand im Wald übernachten soll – dann hätte er aber das Nächtigen im Wald pauschal verbieten müssen. Schlafen in einer Hängematte lässt sich jedoch meiner Meinung nach (selbst wenn zusätzlich eine Plane darüber gespannt ist) nicht mehr unter den Wortlaut „Zelten“ fassen.
</p>

<p>
	Dementsprechend handelt es sich auch beim <strong>schlichten Schlafen unter freiem Himmel</strong> (ob nur im Schlafsack oder auch zusätzlich noch im Biwaksack) nicht um Zelten.
</p>

<p>
	Den Begriff des Biwakierens habe ich übrigens mit Absicht vermieden, da damit kein weiterer Erkenntnisgewinn bzw. nur weitere Verwirrung verbunden ist, da man darunter einerseits das Schlafen in einem Biwak/Biwaksack verstehen kann, andererseits aber auch nur ein Notbiwak.
</p>

<p>
	So, das war genug juristisches Geschreibsel für heute. Bei Interesse würde ich den Thread aber fortsetzen.
</p>

<p>
	<strong>Und eines am Schluss noch zur Klarstellung: Das ist die Darstellung <u>meines Verständnisses von Zelten</u> und <u>keine abschließende Entscheidung, an die ein Gericht oder eine Verwaltungsbehörde gebunden ist</u>! </strong>
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">40448</guid><pubDate>Sun, 10 Jul 2022 09:39:52 +0000</pubDate></item><item><title>Andere Wanderer</title><link>https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/146464-andere-wanderer/</link><description><![CDATA[<p>
	Hallo liebe Gleichgesinnte,
</p>

<p>
	Bin eigentlich nur stilles Mitglied hier,aber hab jetzt mal doch eine Frage 
</p>

<p>
	Also bin viel auf Hohen Fernwanderwegen (Himmelsstürmer Route,Oberallgäuer Rundwanderweg z.B)unterwegs und hab da oft bemerkt ,das abgesehen von den Touristischen Hotspots ,ich so gut wie nie andere Wanderer sehe .
</p>

<p>
	Will mich ja nicht darüber beschweren,möchte ja allein sein,aber es wundert mich halt.
</p>

<p>
	Wie sind da eure Erfahrungen?
</p>

<p>
	Lg
</p>

<p>
	Wolfgang
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">146464</guid><pubDate>Fri, 10 Oct 2025 10:54:06 +0000</pubDate></item><item><title>K&#xF6;rperw&#xE4;rmeproduktion (in Ruhe/Schlaf) erh&#xF6;hen?</title><link>https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/39913-k%C3%B6rperw%C3%A4rmeproduktion-in-ruheschlaf-erh%C3%B6hen/</link><description><![CDATA[<p>
	Hallo zusammen,
</p>

<p>
	mich würde interessieren, ob jemand es erfolgreich geschafft hat, sein Kälteempfinden zu verringern und seine <u>Körperwärmeproduktion </u>(durch Training, Meditation, Wim Hof Methode oder wie auch immer) zu erhöhen und zwar <u>in Ruhe</u>, also v.a. beim Schlafen nachts. Ich kann meinen Stoffwechsel zwar anscheinend ganz gut auf Kälte einstellen, aber nur bei Aktivität. In Ruhe oder im Schlaf passierte da bisher kaum etwas und ich fröstle quasi immer ab denselben Temperaturen, egal was ich bisher versucht habe.
</p>

<p>
	Wäre prima, um beim Schlafsack Gewicht zu sparen.
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">39913</guid><pubDate>Fri, 08 Jul 2022 18:33:03 +0000</pubDate></item><item><title>Leave No Trace - Wie interpretiert ihr die Situation in Europa</title><link>https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/6780-leave-no-trace-wie-interpretiert-ihr-die-situation-in-europa/</link><description><![CDATA[<p>
	Moin ,
</p>

<p>
	mir ist gerade folgendes Youtube-Video aufgefallen
</p>

<div class="ipsEmbeddedVideo">
	<div>
		<iframe allowfullscreen="true" frameborder="0" height="270" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/index.html" width="480" data-embed-src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/tyL9guVCRHM?feature=oembed"></iframe>
	</div>
</div>

<p>
	Es thematisiert das Thema Leave no trace und die Diskussion Schaufel oder nicht. 
</p>

<p>
	Meine Erfahrung zeigt, dass das Thema Hinterlassenschaften auch in Europa ein Diskussionspunkt ist. Ich teile seine Ansicht, dass ein Hering oder Co ein passendes Werkzeug ist, um ein Loch zu graben, aber die Schlussfolgerung der Vorbildfunktion finde ich fraglich. Es mag funktionieren, wenn man die Fernwanderwege in der USA betrachtet, die auch mediale Aufmerksamkeit bekommen, aber ob man durch Mitnahme einer Schaufel und der Mitteilung über Youtube eine Veränderung erhält, ist für mich fraglich.
</p>

<p>
	Auf der anderen Seite hat es nicht letztes Jahr im Norwegen zur Weißglut gebracht, wenn menschliche Fäkalien direkt neben Bächen liegen und mit Shampoo in Seen gebadet wurde. Ich bezweifel auch, dass diese Verursacher ein Video sich anschauen. Es gibt immer Menschen, die sich daneben benehmen. Aber meiner Erfahrung nach sind es für gewöhnlich nicht die typischen Wanderer, die diese Fehler machen. Gerade in Deutschland findet man dann am Wegesrand eher einen Ölfilter oder anderen Müll. Und der Hund hinterlässt seine Ausscheidungen auch in Leinenreichweite. 
</p>

<p>
	Für mich stellt sich die Frage, ist das Problem in der USA wirklich so kritisch oder habe ich mich hiermit in Europa abgefunden. Ja, ich ärgere mich darüber, aber eine direkte Lösung sehe ich nicht. Es ist halt ein Erziehungsproblem. Habt ihr eine Idee zur Lösung?
</p>

<p>
	Auch bin ich der Meinung, dass die Abwässer der Haushalte und Industrie einen viel größeren Anteil haben. In der Natur weiß du auch nicht, was die Tiere machen. Und wenn es fraglich ist, nimmt man einen Filter. In Deutschland frage ich gewöhnlich nach Wasser oder sonst kann man auch mal eine Flasche kaufen. Da Fäkalien irgendwann verrottet sind, ist die Gesundheit das eigentliche Risiko. Wie schätzt ihr das Risiko ein und habt ihr den Eindruck, dass die Wege mehr und mehr zur Toilette werden?  Und wie seht ihr die Erziehung via Youtube?
</p>

<p>
	Gruß
</p>

<p>
	Viking
</p>]]></description><guid isPermaLink="false">6780</guid><pubDate>Fri, 29 Jun 2018 18:44:13 +0000</pubDate></item><item><title>Neue Materialien der Zukunft</title><link>https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/2318-neue-materialien-der-zukunft/</link><description><![CDATA[
<p>Hier sollen Materialien vorgestellt werden, die UL in Zukunft noch besser u./o. leichter machen. Der Titel ist deshalb allgemein gehalten, um offen für alles zu sein.</p><p> </p><p>-------------------------------</p><p> </p><p>Ich bin durch Zufall über Pappelflaum als Füllung für Bettdecken gestoßen.</p><p> </p><p>Kurze Einführung durch "Die Sendung mit der Maus" (8,5 min): 
</p><div class="ipsEmbeddedVideo" contenteditable="false"><div><iframe width="480" height="270" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/index.html" frameborder="0" allowfullscreen="true" data-embed-src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/iGulesKReU0?feature=oembed"></iframe></div></div><p> </p><p>13 Seiten-pdf vom Bettdeckenhersteller: <a href="http://www.pappillon.de/fileadmin/Dokumente/PDF/Infobl%C3%83%C2%A4tter%20Pappelflaum.pdf" rel="external nofollow">http://www.pappillon.de/fileadmin/Dokumente/PDF/Infobl%C3%83%C2%A4tter%20Pappelflaum.pdf</a></p><p> </p><p>Pros in Kürze:</p><p> </p><p>- Isolation größer als bei Daune</p><p>- feuchtigkeitsbeständig</p><p>- Abdeckung größerer Temperaturbereiche möglich, kein Hitzestau</p><p>- Naturhohlfaser und deshalb geeignet für Allergiker</p><p> </p><p>Cons:</p><p> </p><p>- nur in Verbindung mit längerer anderer Faser zu verarbeiten</p><p>- kein Markt, selten</p><p>- schweineteuer</p><p> </p><p>Pappelflaum sieht halt für mich wie die eierlegende Wollmilchsau aus. Sie deckt einen großen Temperaturbereich ab. Ist es zu warm, ist sie gut wärmeregulierend durch besseren Feuchtigkeitstransport.</p><p> </p><p>Eine Verwendung in Winterjacken ist wohl angedacht. Da es bereits in Deckenform zu haben ist, wäre ein Schlafsack mit Pappelflaumfüllung auch denkbar. Zu klären ist, ob sie immer wieder komprimierbar ist und welches Gewicht sie in Fliesform hat.</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">2318</guid><pubDate>Wed, 21 Jan 2015 01:22:34 +0000</pubDate></item><item><title>UL trifft Titan 3D-Druck</title><link>https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/145953-ul-trifft-titan-3d-druck/</link><description><![CDATA[<p>
	Moin,
</p>

<p>
	Freunde von mir drucken Titan in 3D im SLM-Verfahren. Die Firma nennt sich UG-Tools aus Sundern im Sauerland und bietet hauptsächlich Outdoor-Messer an, die extrem stabil aber auch extrem leicht sind. <br />
	Seit einiger Zeit frage ich mich, was man sinnvolles für den UL-Bereich aus Titan drucken könnte. Auf sinnvolle Ideen bin ich bisher nicht gekommen. Sowas wie Töpfe ist ja sinnlos, das geht auch mit konventionellen Herstellungsmethoden.
</p>

<p>
	Andere Messer als kleine Schweizer trägt ja auch fast keiner.  <br />
	<br />
	Was denkt ihr? Was könnte man da sinnvolles machen?
</p>

<p>
	Ich bin gespannt auf eure Ideen!
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">145953</guid><pubDate>Thu, 13 Mar 2025 11:18:54 +0000</pubDate></item><item><title>Was war die unn&#xF6;tigste Ausr&#xFC;stung, die ihr je dabei hattet?</title><link>https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/8017-was-war-die-unn%C3%B6tigste-ausr%C3%BCstung-die-ihr-je-dabei-hattet/</link><description><![CDATA[<p>
	Mich interessiert, welche (schweren) Ausrüstungsgegenstände ihr - sei es aufgrund des "Sinneswandels" zu UL oder schlicht der erkannten Überflüssigkeit - nie wieder mitnehmen würdet.
</p>

<p>
	Meine Top 3 dürften sein:
</p>

<ol><li>
		Ein XXL Ortliebsack, um den Rucksack bei Regen im Camp zu verstauen. (Macht im Kanu natürlich weiterhin Sinn.)
	</li>
	<li>
		Drei Messer (Schweizer-, Fahrten- und Klappmesser. Inzwischen sind's <em>nur noch</em> zwei: das Victorinox als Werkzeugkasten wegen Säge, Dosenöffner, Nagelfeile und Schere, plus kleines Fahrtenmesser, u.a. für die Essenszubereitung und zum Holz machen.)
	</li>
	<li>
		Ganz früher: eine zweite lange Hose, natürlich zusätzlich zu kurzer Hose und Badehose...
	</li>
</ol><p>
	Auch wenn Luxusgegenstände wie Campingstühle, Discmans oder riesige Taschenlampen in meiner Fahrtengruppe immer verpönt waren, hat man doch häufig viel zu schwer geschleppt <img alt=":huh:" data-emoticon="" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" title=":huh:" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/emoticons/default_huh.png"></p>]]></description><guid isPermaLink="false">8017</guid><pubDate>Fri, 03 May 2019 08:31:12 +0000</pubDate></item><item><title>UL und Sicherheit</title><link>https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/136330-ul-und-sicherheit/</link><description><![CDATA[<p>
	Ich schlage mal, insbesondere für Anfänger und Hypereifrige, einen neuen UL-Sicherheitsgrundsatz vor:<br />
	 
</p>

<blockquote class="ipsQuote" data-ipsquote="">
	<div class="ipsQuote_citation">
		Zitat
	</div>

	<div class="ipsQuote_contents">
		<p>
			Wenn du eine Ausrüstungsidee attraktiv findest, sie dir aber sicherheitstechnisch schön reden musst, <u>kann</u><em> </em>es sein, dass sie nur ungenügende Sicherheit bietet. Stelle sie dann vorsichtshalber Erfahrenen (z.B. hier) zur Diskussion. 
		</p>
	</div>
</blockquote>

<p>
	 
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">136330</guid><pubDate>Tue, 13 Jun 2023 11:23:46 +0000</pubDate></item><item><title>Abnehmender Nutzen bei Ultraleicht-Wandern: Wann ist weniger nicht mehr?</title><link>https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/140244-abnehmender-nutzen-bei-ultraleicht-wandern-wann-ist-weniger-nicht-mehr/</link><description><![CDATA[<p>
	Hallo liebe Ultraleicht-Enthusiasten und Freunde des minimalistischen Packens,
</p>

<p>
	ich stehe vor einer Fragestellung, die mich schon länger umtreibt, und bin sehr gespannt auf eure Meinungen und Erfahrungen dazu. Im Zentrum steht das Konzept der "Diminishing Returns" (abnehmende Erträge) beim Ultraleicht-Wandern, besonders in Bezug auf das Verhältnis zwischen Basisgewicht des Rucksacks und dem Gewicht von unverzichtbaren Dingen wie Wasser und Nahrung.
</p>

<p>
	Nehmen wir ein Beispiel: Wenn ich mein Basisgewicht von 4 kg auf 3,5 kg reduziere, erziele ich eine signifikante Reduktion. Die prozentuale Reduktion des Gesamtgewichts wird allerdings erheblich geringer, sobald 2 Liter Wasser und 3,5 kg Essen für eine mehrtägige Tour dazukommen.
</p>

<p>
	Dies führt zur Frage, ob es einen Punkt gibt, an dem es sinnvoller ist, den Fokus weg von der Reduzierung des Basisgewichts zu verschieben und stattdessen andere Strategien zur Gewichtsreduktion oder Effizienzsteigerung auf Wanderungen in Betracht zu ziehen. Zudem besteht die Gefahr, dass die Qualität des Wandererlebnisses merklich leidet. Um beispielsweise mein Basisgewicht um 0,5 kg zu reduzieren, müsste ich:
</p>

<p>
	- Einen Rucksack ohne Rahmen und Hüftgurt wählen (-200g),<br />
	- Einen weniger warmen Quilt verwenden (0 Grad statt -7 Grad Komfort, -150g),<br />
	- Auf ein Kissen verzichten (-60g),<br />
	- Eine kleinere Powerbank mitnehmen (-75g).
</p>

<p>
	Diese Massnahmen würden fast 500g einsparen, aber zu welchem Preis? Möglich wären eine ungemütlichere Nacht, Schmerzen durch fehlende Unterstützung und das Risiko, dass der Handyakku leer wird. Diese Beispiele dienen lediglich der Illustration; mir geht es vielmehr um den grundsätzlichen Gedanken, dass das Streben nach einem leichteren Packgewicht irgendwann zu Einbussen führen kann, die das Wandererlebnis beeinträchtigen. Im Gegensatz dazu führt eine Reduktion um 500g beim Wechsel von einem Zelt, das 1,5 kg wiegt, zu einem mit nur 1 kg Gewicht nicht notwendigerweise zu solchen Einbussen.
</p>

<p>
	Wie sehr ihr das? Ich freue mich auf eure Perspektiven und Ratschläge zu diesem Thema. Vielen Dank im Voraus für eure Beiträge!
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">140244</guid><pubDate>Sat, 06 Apr 2024 14:34:22 +0000</pubDate></item><item><title>1000&#x20AC; f&#xFC;r Gear - wie beschenkt Ihr Euch selbst?</title><link>https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/12329-1000%E2%82%AC-f%C3%BCr-gear-wie-beschenkt-ihr-euch-selbst/</link><description><![CDATA[<p>
	Hallo!
</p>

<p>
	Das Unterforum ist beschrieben mit "<span style="background-color:#ffffff;color:#353c41;font-size:14px;">Tiefschürfendes und Theoretisches aus der <strong>UL-Gedankenwelt</strong>". Daher eine theoretische Frage an Euch: Angenommen, ihr bekommt 1000€ geschenkt, welche ihr nicht beiseite legen sollt oder für den Lebensunterhalt eines Trips verwenden, sondern um damit Gear anzuschaffen.</span>
</p>

<p>
	<span style="background-color:#ffffff;color:#353c41;font-size:14px;">Was würdet ihr Euch davon leisten, egal ob es Sinn ergibt, oder nicht (6 verschiedene Isomatten z.B.)? Ein teures DCF Zelt? Neuer Marken-UL-Rucksack? Material für MYOG? Drohne? Komplett neue Wanderkleidung? Packraft? Teures Western Mountaineering Modell? Maßangefertigte Schuhe?</span>
</p>

<p>
	<span style="background-color:#ffffff;color:#353c41;font-size:14px;">Was steht auf Eurer Wunschliste ganz oben? Mehrfachnennung natürlich erwünscht <img alt=";)" data-emoticon="" height="20" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" srcset="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/emoticons/wink@2x.png 2x" title=";)" width="20" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/emoticons/default_wink.png"> </span>
</p>

<p>
	<span style="background-color:#ffffff;color:#353c41;font-size:14px;"><u>Bin gespannt auf Eure Wunschlisten</u> <span><img alt=":)" data-emoticon="" height="20" src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/applications/core/interface/js/spacer.png" srcset="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/emoticons/smile@2x.png 2x" title=":)" width="20" data-src="https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/emoticons/default_smile.png"> </span></span>
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	<span style="background-color:#ffffff;color:#353c41;font-size:14px;"><span>Ich fange auch gleich an:</span></span>
</p>

<ol><li>
		<span style="background-color:#ffffff;color:#353c41;font-size:14px;"><span>leichte, kompakte Kamera mit guter 4k Videoqualität</span></span>
	</li>
	<li>
		<span style="background-color:#ffffff;color:#353c41;font-size:14px;"><span>Gossamer Gear The DCF Two</span></span>
	</li>
</ol>]]></description><guid isPermaLink="false">12329</guid><pubDate>Fri, 28 May 2021 08:32:11 +0000</pubDate></item><item><title>Ist das Smartphone Teil vom BW?</title><link>https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/137110-ist-das-smartphone-teil-vom-bw/</link><description><![CDATA[<p>
	Hallo zusammen,
</p>

<p>
	seit einiger Zeit geistert in mir die Frage rum, ob das Smartphone laut Definition Teil vom BW ist oder, ob es zu dem "am Körper getragenen Gewicht" gehört. Bisher habe ich es immer zu dem BW gezählt. Ich habe aber den Eindruck, dass viele das nicht so handhaben. Wozu zählt ihr das Smartphone? Und was ist eure Begründung?
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">137110</guid><pubDate>Thu, 14 Sep 2023 15:37:25 +0000</pubDate></item><item><title>UL-Definition und Budget</title><link>https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/144829-ul-definition-und-budget/</link><description><![CDATA[<p>
	Unsere Definition von UL hat zwar ganz starre Gewichtsgrenzen abgelegt, berücksichtigt zum Beispiel auch die Jahreszeit und andere Tourenspezifika, teilweise auch die Körpergröße... nicht aber das Budget!<br />
	<br />
	Mühelos 'UL sein' kann heute jeder Anwärter mit dem entsprechenden Einkommen. Dafür sorgen gefühlt zweihundert teure Cottages mit ihren Produkten.
</p>

<p>
	Weniger finanzkräftige Zeitgenossen müssen aber dann z.B. mit dem Tarp vorlieb nehmen, weil die von ihnen bezahlbaren Zelte 'ja doch nach heutigen Maßstäben ein bisschen schwer' sind? <br />
	<br />
	Provokativ gefragt: Was haltet Ihr von der folgenden, abgeänderten Definition, die mir sowohl weniger elitär als auch praxisnäher erscheint?<br />
	<br />
	 
</p>

<blockquote class="ipsQuote" data-ipsquote="">
	<div class="ipsQuote_citation">
		Zitat
	</div>

	<div class="ipsQuote_contents">
		<p>
			<span style="background-color:#ffffff;color:#353c41;font-size:14px;text-align:left;">Beim UL-Trekking liegt das Hauptaugenmerk darauf, sich auf die leichteste und einfachste (individuell bezahlbare!) Ausrüstung zu reduzieren, mit der sich eine Trekkingtour noch sicher durchführen lässt.<span> </span></span>
		</p>
	</div>
</blockquote>

<p>
	 
</p>

<p>
	EDIT: Das ist jetzt kein 'offizieller' Beitrag des Teams, sondern eine privat motivierte Denkanregung. 
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">144829</guid><pubDate>Wed, 16 Oct 2024 08:38:46 +0000</pubDate></item><item><title>Minimalismus im Alltag</title><link>https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/3376-minimalismus-im-alltag/</link><description><![CDATA[

<p>
	Artikel in der taz:
</p>

<p>
	<a href="http://m.taz.de/Minimalismus-im-Alltag/!5264897;m/" rel="external nofollow">http://m.taz.de/Minimalismus-im-Alltag/!5264897</a>
</p>

<p>
	 
</p>

]]></description><guid isPermaLink="false">3376</guid><pubDate>Mon, 25 Jan 2016 06:01:18 +0000</pubDate></item><item><title>Gew&#xF6;hnung, Kasteiung oder Befreiung - ein Weg ohne R&#xFC;ckkehr?</title><link>https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/137312-gew%C3%B6hnung-kasteiung-oder-befreiung-ein-weg-ohne-r%C3%BCckkehr/</link><description><![CDATA[<p>
	Ich bin UL noch ein Newbee aber im Minimalismus schon weit, deswegen fiel es mir leicht immer mehr zu reduzieren.
</p>

<p>
	(Kleiderschrank gleich 4 kleine Schubladen, = perfekt usw.)
</p>

<p>
	Eine Matratze wurde mir zu weich, ein Teppich ist genau passend (ein wenig flauschig aber hart).Ein Kissen von der Stange wurde zu unhandlich / groß / dick / weich, aber ein kleiner Netzbeutel (myog) mit 10x10 cm und 6cm dick und hart ist perfekt. (Zuhause mit Handtuch, unterwegs mit (meist zu wenig) Kleidung)
</p>

<p>
	Hin und wieder versuche ich es wieder "bequemer" aber ich schlafe dann schlecht / unruhig.
</p>

<p>
	Ist das ein Weg ohne Rückkehr ? Oder dreht sich das mit dem Alter wieder um ? Ich habe das Gefühl ich werde immer mehr zum Grenzgänger. Das ist im UL Geist bestimmt toll, aber für das normale Leben ?
</p>

<p>
	Wie geht es euch alten Hasen ? Wie habt ihr euch verändert über die Zeit ? Verweichlicht man oder trainiert man immer weiter ?
</p>

<p>
	Weglassen und nicht mehr brauchen befreit, aber wo ist die Grenze ? ( damit meine ich nicht stupid light, sondern Wohlbefinden)
</p>

<p>
	P.S. Ich schlafe mit meinem normalen ~unterwegs Equip an 6 von 7 Tagen auf dem Balkon, weil ich Innenräume jetzt zu stickig finde.
</p>

<p>
	Nur zum drüber signieren.
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">137312</guid><pubDate>Sat, 14 Oct 2023 21:05:50 +0000</pubDate></item><item><title>Auf der Suche nach Leichtigkeit</title><link>https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/142668-auf-der-suche-nach-leichtigkeit/</link><description><![CDATA[<p>
	Ich war jetzt 10 Tage in Ligurien/Piemont unterwegs. Die körperliche Vorbereitung scheint ausreichend, an die Temperaturen hatte ich mich schnell gewöhnt. Die südlichen Alpen sind wunderschön. Mir gefällt auch der Rhythmus des täglichen bergauf-bergabs. Dennoch habe ich die Reise nun abgebrochen und versuche einen Reset.
</p>

<p>
	Mir fehlt die Leichtigkeit, die Unbeschwertheit, das Leben in den Tag. Jeden Moment, den ich nicht voll auf den Weg konzentriert war, habe ich mit Grübeln über die nächsten Etappen verbracht. Welche Routenführung wähle ich? Wo übernachte ich? Wo bekomme ich etwas zu essen? Ich habe mich damit quasi bis zur nervlichen Zerrüttung aufgerieben. Habe mir zwei Tage in einer FeWo gegönnt um "herunterzukommen". Hat nicht funktioniert. Daher Rückreise. 
</p>

<p>
	Meine letzten mehrwöchigen Touren liegen 20 Jahre zurück. Damals war ich viel im Fjäll zwischen Norwegen und Schweden unterwegs. Wir machten Rast wann wir wollten, es gab ja meistens endlos viele Möglichkeiten und lebten von Schnellkoch-Nudeln, die wir alle 1-2 Wochen nachkauften. So ähnlich hatte ich es mir wieder vorgestellt. Hat nicht geklappt. 
</p>

<p>
	Jetzt frage ich mich ...
</p>

<p>
	... liegt es an mir? Statt in meinen 20gern nun kurz vor 50. Ich kann zB nicht mehr alles Essen: Zöliakie, IBS ... späte Mahlzeiten schwierig, über den Tag zu warm zum essen ... früher hat der Körper das locker weggesteckt, mal 1-2 Tage kaum etwas essen, dann den Wanst vollschlagen. 
</p>

<p>
	... liegt es an dem Ort? Man ist schon etwas eingegrenzt, was das übernachten angeht. Die Ligurischen Alpen waren heiß und voller Dornen, die Seealpen sind steil. Oben kaum gute Plätze, unten stickig-warme Nächte. Beides ist sehr zugespitzt ausgedrückt. Es gibt auch keine Fjällhütten, an denen man Basics nachkaufen kann, sondern man muss Umwege gehen, Öffis recherchieren oder hoffen, dass ein Auto einen mitnimmt um Zugang zu einem Lebensmittelladen zu finden. 
</p>

<p>
	Diese Gemengelage muss ich schon selber entknoten. <strong>Mich würde interessieren, ob ihr ähnliche Erfahrungen gemacht habt. Dass ihr mal so verkopft wart und unterwegs einfach über mehrere Tage keine Freude mehr gespürt habt. Wie seid ihr damit umgegangen?</strong> Gerne auch theoretische Abhandlungen, wie ihr damit umgehen würdet. Solange es respektvoll geschrieben ist, lese ich es gerne. 
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">142668</guid><pubDate>Sat, 20 Jul 2024 19:16:08 +0000</pubDate></item><item><title>Wenn man alleine &#xFC;brig bleibt...</title><link>https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/142269-wenn-man-alleine-%C3%BCbrig-bleibt/</link><description><![CDATA[<p>
	Frage vorwiegend an die älteren Jahrgänge:
</p>

<p>
	Kennt ihr das?
</p>

<p>
	Menschen mit denen ihr lange Zeit draussen unterwegs wart (bei mir ist es Radfahren), sind immer schwerer für eine gemeinsame Tour zu bewegen. SMS werden erst nach Tagen oder gar nicht beantwortet, die Leute haben plötzlich ständig irgendwelche ominösen "Termine" und deshalb keine Zeit (das sind alles Rentner).
</p>

<p>
	Ich bin jetzt 63 und habe ausser ein paar Zipperlein keine ernsthaften Krankheiten. Vielleicht ist genau das mein Problem - bzw. das der Anderen.
</p>

<p>
	Ich überlege ernsthaft ob ich Kontakte (Freundschaften kann ich das gar nicht mehr nennen) beende, weil ich keine Lust mehr habe mir die Ausreden und Lügen anzuhören.
</p>

<p>
	Mir ist auch klar geworden, dass ich unterbewusst die Zahl der Touren, bei denen ich allein unterwegs bin (ich frage da auch keinen mehr), erhöht habe - das fühlt sich an wie die Vorbereitung auf ein Leben ohne Freunde.
</p>

<p>
	Einem Nachbarn, der allerdings wandert, geht es ebenso. Allerdings macht er auch nichts mehr, weil er nicht allein unterwegs sein kann.
</p>

<p>
	Gibt es hier Menschen, denen es ählich geht?
</p>

<p>
	 
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">142269</guid><pubDate>Sun, 30 Jun 2024 08:38:44 +0000</pubDate></item><item><title>Gore-Tex kann nicht funktionieren</title><link>https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/141237-gore-tex-kann-nicht-funktionieren/</link><description><![CDATA[<p>
	Der YouTuber MyLifeOutdoors erklärt in seinem Video, warum Gore-Tex eine Marketinglüge ist und warum es rein physikalisch nicht funktionieren kann. Ich finde das Thema sehr interessant, weshalb ich das Video hier gerne mit euch teilen möchte:<br />
	<br />
	<a href="https://youtu.be/1r6rxWvZdho" rel="external nofollow">https://youtu.be/1r6rxWvZdho</a><br />
	<br />
	Ich wusste nicht so recht, in welche Kategorie das Thema passt. Wenn es hier falsch ist, kann es gerne von den Mods verschoben werden. <span>:-)</span>
</p>

<p>
	 
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">141237</guid><pubDate>Fri, 17 May 2024 21:34:05 +0000</pubDate></item><item><title>Nachhaltigkeit in der Ultralight-Philosophie</title><link>https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/7581-nachhaltigkeit-in-der-ultralight-philosophie/</link><description><![CDATA[
<p>
	Ich wollte fragen, ob irgendjemand einige gute Ressourcen darüber teilen kann, wie Nachhaltigkeit in die ultraleichte Philosofie passt. Auch die Auswirkungen auf die Umwelt.
</p>

<p>
	Aus meiner Sicht gibt es aus mehreren Gründen keine wirkliche Perspektive.<br />
	1. Gewicht und Leistung haben Vorrang vor Haltbarkeit, Umweltauswirkungen der Rohstoffe (Lebenszyklus), Herstellungsprozess usw.<br />
	2. Starker Fokus darauf, schneller und effektiver zu sein. Beim ersten Kontakt klingt es vielversprechend, aber eine tiefere Analyse<br />
	3. Performance (Zahlen, technisches Wissen) orientiert. Wie viel leichter kann mein Rucksack sein? Abnehmende Erträge ...
</p>

<p>
	Um es kurz zu machen: Wie könnten diese wichtigen Indikatoren bei der Erstellung oder dem Erwerb eines Geräts einbezogen werden?<br />
	Indikatoren:<br />
	Umweltauswirkungen (d. H. CO2-Fußabdruck)<br />
	Haltbarkeit (Lebensdauer, Jahre)<br />
	Frei von Arbeit und Tierquälerei (Zertifizierungen)
</p>

<p>
	 
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">7581</guid><pubDate>Thu, 07 Feb 2019 10:28:10 +0000</pubDate></item></channel></rss>
