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Ultraleicht Trekking

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Beliebte Inhalte

Showing content with the highest reputation on 29.11.2018 in allen Bereichen

  1. 2 points
    Zahlreiche Innenhöfe laden zur Erkundung ein - die Holzarchitektur ist beeindruckend!
  2. 2 points
    Unglaublich viele Hauseingänge der Gebäude laden zum Entdecken ein
  3. 2 points
    viel spannender finde ich persönlich ja das unperfekte - und davon gibt es in Tbilisi durchaus noch mehr als genug - im herrlichen Architekturmix. Unglaublich viele Straßen und Gassen, die zum entdecken einladen. Zum Teil ist die Substanz allerdings derart verfallen, dass kaum noch etwas zu retten ist. Die Rekonstruktion ist zum Erhalt der Stadt also durchaus begrüßenswert, der Stil diskutabel.
  4. 1 point
    Andreas K.

    Ein Zeltofen

    Ein paar einführende Worte: Der Nutzen eines Zeltofens ist aus UL-Sicht natürlich strittig. Wer aber gerne über mehrere Tage im Winter unterwegs ist, der wird den Wert eines Ofens zu schätzen wissen: Die meiste Zeit in der dunklen Jahreszeit wird man ja im Camp verbringen. Durch den Heizkörper hat man noch einige angenehm warme Stunden im Zelt. Außerdem kann man darauf Schnee schmelzen und sich warme Speisen zubereiten. Das wiederum spart Brennstoff und das Mehrgewicht durch den mitgeführten Ofen amortisiert sich. Nach intensiver Nutzung sind nun langsam aber sicher die Tage meines geliebten Titaniumgoat Vortex Stove gezählt. Das Material ist ausgeglüht und der Ofen ist an vielen Stellen brüchig und rissig. Ein neuer Ofen musste her und nachdem ich mir nicht mehr die lange Wartezeit, den Gang zum Zoll und die hohen Versandkosten antun wollte, blieb mir nur eine MYOG-Lösung. Eigentlich ist es nur teilweise MYOG, da ich die verwendete Edelstahlfolie ab Werk schneiden ließ. Da der Ofen komplett aus Edelstahl besteht, ist er gut 200g schwerer als der der Ti-Goat Vortex Stove und wiegt insgesamt 962g. Dafür ist Material deutlich günstiger als Titan. Die 190x300cm große Brennkammer besteht aus einem zum Zylinder gerollten Stück 300x700x0,1mm Edelstahlfolie, die mit zwei Ringen aus geflochtenem Stahldraht zusammengehalten wird. In die Edelstahlfolie ist ein elliptisches Loch geschnitten, in das das Ofenrohr eingeschoben wird. Vorder- und rückseitig befinden sich Edelstahlteller die mittels dreier M3 Gewindestangen, gebogener Karosseriescheiben und Muttern in den Zylinder geklemmt werden. Diese schließen die Brennkammer ab und verhindern, dass die gerollte Edelstahlfolie in sich zusammenfällt bzw. sich verzieht. Aus dem Vorderen Teller ist unter Verwendung eines Metallkreisschneiders die Feuerluke ausgeschnitten. Die Ofentüre, die sich am vorderen Teller einhängen lässt, ist aus 0,5mm Edelstahlblech hergestellt. Der Griff daran, aus 0,1mm Edelstahlfolie, ist einfach aufgenietet. Die Ofenauflage besteht aus zwei in Form geschnittenen 0,5mm dicken Edelstahlblechen die mit zwei M3 Gewindestangen und Muttern zusammengehalten werden. Das 60x1600mm große Ofenrohr ist aus 250x1600x0,1mm Edelstahlfolie. Die Folie wird gerollt und mittels fünf Ringen aus geflochtenem Stahldraht zusammengehalten. Am Rohrende, das in der Brennkammer steckt, sind zwei sich gegenüberliegende Löcher gebohrt, in die die Abluftklappe eingeschoben wird. Die Abluftklappe habe ich vom Ti-Goat Stove übernommen. Diese wird aber noch durch einen Eigenbau ersetzt. Zwei Ringe aus einfachen Edelstahlausstechformen, bei denen die umgebördelten Ränder abgeschliffen wurden, werden in die zwei Rohrenden geschoben, damit die gerollte Metallfolie nicht in sich zusammenfällt bzw. sich nicht verzieht. Gepackt hat der Ofen die Maße einer 330mm langen Rolle mit 45mm Durchmesser und die eines Tellers mit 190mm Durchmesser und 35mm Höhe.
  5. 1 point
    Die kalten Finger und Zehen beim Fahrrad fahren, die der hereinbrechende Winter mir gerade beschert, lassen mich zurück an den nicht lange zurückliegenden Oktober denken, der dieses Jahr so besonders warm und schön war. Schon lange hatte ich den Plan, die Strecke zwischen meinen beiden Heimatsorten, nicht nur mit dem Bus oder Zug, sondern mit dem Fahrrad zu überwinden. Für gewöhnlich braucht man zwischen fünf oder sieben Stunden um von Berlin nach Aalen, ein Städtchen in Süddeutschland, zu gelangen,; Je nachdem welches Transportmittel man wählt. Auf nur zwei Rädern sollte es diesmal um einiges langsamer gehen, dafür aber um ein vielfaches spannender werden als eine Flixbusfahrt auf der Autobahn. Mit dem Kartenprogramm Kommot, plante ich eine Route, die viel Natur mit einschließt, Dörfer und Städte meidet und aus möglichst viel nicht asphaltiertem Untergrund besteht. Mit einem Abstecher durch den Harz sowie nach Würzburg, kommt die Strecke auf insgesamt 700km, die ich an sechs Tagen abfahren wollte. https://www.komoot.de/tour/46619585?ref=wtd Die Reise war für Fahrrad, Equipment und mich eine Premiere in Sachen Bikepacking. Bislang hatte ich nur kleinere, ein bis zwei Tagestouren unternommen. Dementsprechend aufgeregt war ich, als ich mit Profilreifen und für sechs Tagen Proviant in den selbstgenähten Taschen, mich früh morgens auf mein Gravelbike schwang. Bei strahlendem Sonnenschein rollte ich auf bekannten Wegen durch den Grunewald in Richtung Süden. Ich hatte versucht mir die Strecke der ersten Tagesetappe so gut wie möglich ins Gedächtnis zu prägen, denn die Herausforderung dieser Tour würde dieses Mal nicht das Unbekannte eines fernen Landes sein, sondern eher mein Smartphone immer mit genügend Strom versorgt zu wissen. Ich hatte mir nur eine grobe Übersichtskarte ausgedruckt. Diese sollte mich davor bewahren nicht völlig zu verzweifeln sollte mein Handy dann doch unerwartet den Geist aufgeben. Schnell musste ich feststellen, dass das Vorankommen stark vom Untergrund abhängig ist. Ich liebe Kiefernwälder. Jedoch bedeuten Kiefern auch meist sandigen Boden und so quälte ich mich in weiten Teilen Brandenburgs entweder im kleinsten Gang oder zu Fuß über kerzengerade Forstwege. Mir war nicht bewusst dass man trotz null Prozent Steigung und ohne Gegenwind so langsam sein kann ! Als die Sonne unterzugehen begann und ich den Hilferufe meiner Oberschenkel endlich Beachtung schenken musste, baute ich mein Lager auf einer kleinen Waldlichtung auf uns ließ es für heute gut sein. Meine Tagesetappe hatte ich zwar nicht ganz erreicht, was den grandiosen Sonnenuntergang aber in keinster Weise unatraktiver machte. Die Bäume zogen lange Schatten in der violetten Abendluft und im abnehmenden Kreis der Sonne zogen die Silhouetten zweier Reiter vorbei. In den darauffolgenden Tagen sollte ich an jeden Morgen und Abend in den Genuss eines nahezu perfekten Sonnenauf-, beziehungsweise Untergang kommen. In der Frühe noch in Handschuhe, Balaklava und Schichtsystem gehüllt, fuhr ich weiter bis ich mittags trotz kurzer Hose und Trikot, schwitzend, eine Pause einlegte und mit dem Kopf, gut gebettet auf einem Packsack, ein Schläfchen machte. Was kann man sich schöneres vorstellen, als durchs Land zu ziehen, wann immer man will die Seele baumeln zu lassen oder es auf Singeltrails ordentlich krachen zu lassen und in die wunderschöne Herbstlandschaft einzutauchen. Kurzum, ich kam mir vor wie ein Landstreicher aus alten Tagen. Die Pausen hatte ich allerdings auch nötig. Meine penible Streckenplanung stellte sich dann doch als ungenügend heraus, da mich die Route oft auf Waldarbeiterwegen führte die wahrscheinlich zuletzt vor zwanzig Jahren benutzt wurden. Ultraleicht macht auf jeden Fall auch im Fahrradtourenbereich Sinn, im Gegensatz zu vielen Meinungen; zumindest wenn man vor hat oder gezwungen ist sein Bike des öfteren zu schieben. Feldwege sind nicht gleich Feldwege, zumindest in Deutschland nicht. Die Größe der Steine, die den Belag darstellen, nehmen in südlicher Richtung stetig zu. Die tiefen sandigen Wege in Berlin und Brandenburg weichen allmählich den Geröllstraßen Sachsen-Anhalts und werden in Thüringen zu Mondoberflächen ähnlichen Passagen. Erleichterung bringen dann die in Bayern und Baden-Württemberg vorwiegenden fest komprimierten Schotterpisten, über die sich es so herrlich rasen lässt. In welchen Bundesland ich mich gerade befand gab mir nicht nur meine Beobachtungen über den Bodenbelag Auskunft, sondern auch Ihre Bewohner selbst. Wechselnde Akzente und Begrüßungsfloskeln verrieten mir schnell wo ich mich gerade befand. Als ich nur noch statt "servus" das mir vertraute "Grüß Gottle" vernahm, wusste ich, dass mein Ziel nicht mehr weit sein konnte. Dennoch entschied ich mich dafür noch eine Nacht im freien zu verbringen anstatt erschöpft und im Dunkeln zu Hause anzukommen. Ein weiteres mal den Biwaksack ausrollen, den Spiritusbrenner anzünden und die harten Muskeln dehnen. In wenigen Minuten hatte ich meine Freezerbagnudeln vertilgt und zufrieden schaute ich dem Landwirt zu, wie er auf seiner riesigen Maschine, wie auf einem Tron sitzend, seine ernte einholte. Am nächsten Morgen ging es auf abermals bekannten Wegen Richtung Heimat und mein kleines Abenteuer damit zu Ende.
  6. 1 point
    Stromfahrer

    Iterationen einer Solarpanel-Powerbank-Lösung

    Das ist ein gutes Panel, ich habe das andere eigentlich nur aus Neugier beschafft, nachdem ich das weiße Lixada weitergereicht hatte. Am Gewicht kannst du leicht (sic!) was verbessern: Schneide den Griff etwas oberhalb Griffinnenkante entlang ab. Wenn du es ordentlich willst, niete neue Ösen rein. Siehe in diesem Foto linksseitig. Es hält allerdings auch, wenn du nur ein 2-mm-Loch in die Ecken bohrst und ein Shock-Cord-Ende dahinter verknotest. Siehe dieses Foto an den Ecken. Du benötigst für *-USB und Lightning keine zwei Kabel (es sei denn aus Gründen gewollter Redundanz): Ich kann wie oben erwähnt besonders dieses Floveme-Hybrid-Kabel (20 cm, 7 g) empfehlen: Damit hast du 2-in-1: Lightning und microUSB am selben Stecker. Es ist von sehr guter baulicher Qualität und hat wenig Eigenwiderstand. Ich bezitze mehrere dieser Kabel und alle sind gut, sitzen ordentlich und liefern nahezu identische Werte. Es ist eines der ganz wenigen Kabel, bei denen sowohl der Lightning-Anschluss als auch der microUSB-Anschluss wendbar sind. D.h. man steckt den Anschlussstecker blind in eine Lightning- oder microUSB-Buchse und es funktioniert immer. (Bei 99% aller anderen Hybridkabel sind die microUSB-Anschlüsse nicht wendbar, bei den meisten ist auch der Lightning-Anschluss nur einseitig.). Die Stecker sitzen ordentlich in den Buchsen, ohne schwergängig zu sein. Der USB-A-Stecker ist nicht wendbar. Das ist m. E. besser so, weil die wendbaren USB-A-Stecker, die ich an diversen Kabeln habe, alle nicht so satt sitzen wie normale Stecker. Ein loser Stecker ist aber gerade beim Gebrauch am oben auf dem Rucksack schaukelnden Solarpanel keine gute Sache.
  7. 1 point
    sknie

    PCT 2019

    Ich wünsche Dir natürlich noch eine tolle Zeit auf dem PCT
  8. 1 point
    sknie

    PCT 2019

    Hallo Maarten, ich habe an Deinem Bericht sehr großes Interesse, da ich den PCT auch SOBO laufen will und werde. Ich mache mir nur wahrscheinlich einen zu großen Kopf um alles. Von daher gehe ich nächstes Jahr erst mal einen anderen Trail, um zu sehen wie ich mit mir alleine für 3 Monate klar komme und ob ich in der Lage bin so viele Kilometer alleine zu schaffen. Dann sollen noch ein paar Trainingseinheiten im Hochgebirgs-schneewandern und -klettern folgen. Viele Grüße vom Steffen aus dem Thüringer Wald Ich wünsche Dir natürlich noch eine schöne Zeit auf dem PCT
  9. 1 point
    dennisdraussen

    Wildpflanzen als Nahrung unterwegs

    auf sowas kann man auch verzichten da der Wirkstoffgehalt realistisch nicht einschätzbar ist und es zumindest einfacher ist eine Aspirin zu tragen als eine Birke zu schälen.
  10. 1 point
    cafeconleche

    Hüfttasche

    Hallo, nachdem mir im "kurze-Frage"-Faden von @moritzund von @Norweger durch Leihgabe eines (im Ergebnis für meine handwerklichen Fertigkeiten unerreichbaren) Anschauungsobjektes so nett geholfen wurde, hier das Ergebnis. Die Farbkombination habe ich ja so was von geklaut - aber da man ja das Original ja leider nicht mehr käuflich erwerben kann...OT: darum habe ich mich redlich bemüht Genutzt wurde das X-Pack VX07 von Extremtextil, wasserdichter Reißverschluss 3C Als Schritt-für Schritt-Anleitung habe ich dies als sehr hilfreich und anfängergeeignet empfunden: http://www.wvi.com/~ulmyog/Belt%20Pouch.pdf An die Maße habe ich mich nicht ganz gehalten; ich will den Reisepass problemlos hineinbekommen und hab es deswegen etwas breiter gemacht. Wiegen tut das gute Stückchen ohne die Kordel 26g; mit der Kordel, mit der es zur Umhängetasche wird, 32g.
  11. 1 point
    Ein leichtes Hallo, .....mein zweites Hobby hat nichts mit Sport zu tun....... ......ich baue Radios..... Wallfahrer
  12. 1 point
    Es war ein ganz großes Vergnügen. Freue mich schon auf den nächsten Bericht
  13. 1 point
  14. 1 point
    Noch ein bisschen Leben Beeindruckende Wodka-Auswahl in der Kühlung, also 'to-go' It's a business! 1x wiegen 20 Tetri (Kutaisi) Trinken? Löffeln? Sonstiges? Loses Gefriergut, da können wir uns eine Scheibe abschneiden Marktleben Auch Waschmittel gibt's lose Acharuli Khachapuri (mit Ei) Der 400° Ofen, aus dem das Brot kommt (in der ältesten Bäckerei Tbilisi Der 'Knauf' der Chinkali wird nicht mitgegessen, ist bei bestecklosem Essen nur der 'Griff'. Bei Fressewttbewerben, werden die übrigen auf dem Teller gezählt I have simply no idea! Ein bisschen Söder ist vorhanden, oder? Akkurat die Laufgeschwindigkeit abgebildet, mit der man manchmal Straßen queren muss Guess the brand Deutsche Einflüsse
  15. 1 point
    Ich mag ja Sowjetarchitektur ungemein noch in Kutaisi und Zugdidi Und in Tbilisi
  16. 1 point
    Die folgenden 1,5 Tage bestanden aus Stadterkundung und Fresserei, ich gehe mal von Chronologie auf Kategorie über: Da wäre: Beeindruckende, alte Architektur verschiedenster Einflüsse. Tbilisi wurde so ziemlich von jeder Nation mal erobert, zerstört, geplündert, wieder aufgebaut, multi-kulti ist in der DNA der Stadt fest verwurzelt. Die einzige Moschee, in der Schiiten und Suniten gemeinsam beten steht in...Tbilisi. Neben Synagogen und orthodoxen Kirchen. Auffällig inzwischen: Der zunehmende, instandgesetzte Teil. Es werden mittlerweile von staatlicher Seite ganze Straßenzüge kernsaniert. Allerdings derart perfekt, dass keinerlei Patina und Charakter erhalten bleibt und ein leichter Disneyland-Charme entsteht.
  17. 1 point
    Ab nach Tbilisi: Die Marshrutka (danke @Mittagsfrost) kam tatsächlich pünktlich morgens um 7 und sammelte mich am Straßenrand ein. Von da aus ging es nach Lentheki - und von dort nach Kutaisi und dann nach Zugdidi weiter. In Kutaisi hatte ich mir für die letzte nach vor dem Flug bei Anreise bereits ein Zimmer gebucht, da ich noch nicht sicher war, wie sich das so mit Empfang in den Bergen verhält und wie knapp ich eigentlich wieder zurück sein würde. Dort schlug ich kurz auf, um einen Teil meiner Ausrüstung zu deponieren, die ich nicht mit nach Tiflis schleppen wollte und zog weiter nach Zugdidi. Der Nachtzug fuhr erst am späten Abend, ich schlug mir also noch einen halben Tag in einem eher übersichtlichen Städchen um die Ohren. Aber der Nachholbedarf an allerhand Fresserei und die üblichen Podcasts ließen die Zeit irgendwie verstreichen. Ich hatte im Guesthouse die Nacht zuvor eine Restaurantempfehlung bekommen, wo ich mich die letzten Stunden noch herumschlug und ein paar französische Radreisende traf, die auch auf den Nachtzug warteten, was die Zeit verkürzte. Wir teilten uns verschiedene Spezialitäten (baje, eine Soße aus Walnuss ist eine spannende Entdeckung) und tauschten Reiseerlebnisse aus. Der Nachtzug in der 2. Klasse, die 1. war entweder ausgebucht oder auf dieser Strecke gar nicht vorhanden, bestand aus 4 gepolsterten Pritschen. Preislich lag die Fahrt über Nacht bei unter 5€. Ich hatte noch irgendetwas für einen Lari dazugebucht, ohne verstanden zu haben, was es war - es entpuppte sich als Einweg-Bettwäsche - gott sei Dank, ansonsten wäre nichts dabei gewesen. Ich teilte mir das Abteil mit drei älteren einheimischen, viel Kommunikation war nicht möglich und ich legte mich bald hin. Es war verdammt heiß im Abteil (das Wetter im Flachen war tagsüber noch um und bei 30°), die Nacht war eine ziemliche Schwitzpartie. Ich bin in Europa ab und an mal Nachtzug gefahren, hatte das seichte Geschaukel genossen und freute mich schon auf die Fahrt. Nun ja - Georgien ist Bergig, die Schienen anscheinen nicht mehr die Neuesten - die Fahrt war mehr Bremserei als Schaukelei, Genuss ist anders. Tbilisi: Im frühen Morgengrauen angekommen, begrüßte uns der Hauptbahnhof im grauen Charme Mein Hostel lag einen längeren Fußmarsch entfernt, ich machte mich auf den Weg und sog einen ersten Eindruck der Stadt in mich auf. Mein Hostel, ich hatte irgendwo mal einen Tipp aufgeschnappt, entpuppte sich als Hipsterhölle erster Güte. Eine alte Nähmaschinenfabrik aus Sowjetzeiten, die zum Vergnügungsareal mit Bars, Restaurants und Geschäften ausgebaut wurde - eieiei. Da ich noch nicht einchecken durfte, ohne den Anteil des laufenden Tages on top zu zahlen, machte ich mich auf den Weg, die Stadt zu erkunden. Da ich nicht vor hatte, man-made sightseeing zu betreiben, und mich noch in irgendwelche Städte zu begeben, bin ich abgerissen, wie ich aus den Bergen kam in Tbilisi gelandet - eine interessante Erfahrung, mit Odor und Look eines latent obdachlosen durch die Stadt zu irren.
  18. 1 point
    oxytoxy

    winter hike für ende dez./anfang jan. gesucht!

    Ja, diesen Feb/März von Süd nach Nord aber nur den südlichen Teil. Ist aber kein Unterschied zu Dez / Jan. Der Norden ist Geschmackssache, ich persönlich finde den Süden, Wüste (Negev) schöner. Bin kurz vor Weihnachten wieder unten, kleine Runde Uvda -> Eilat
  19. 1 point
    Painhunter

    Der „Microabenteuer“ Thread

    Hey! Da ich so Microabenteuer (und über dieses Thema zum trekking und von dort zum UL gekommen bin) echt super finde und demnächst einige auch umsetzen möchte dachte ich mir wir könnten uns hier ein wenig über dieses Thema unterhalten und eine Sammlung von Microabenteuern starten. Meine Vorhaben: Den nahegelegenen See durchschwimmen mit Rucksack auf der anderen Seite was kochen und wieder zurück. Auf allen Bergen ringsherum im Umkreis von 10km (7 Stück) im WINTER 1x übernachten. Auf die Berge zu Fuß hochlaufen von zuhause aus. bei Starkregen im Garten das Tarp aufbauen und dort diese Nacht schlafen. Tageswanderung ohne Karte und Wasser (Sich den Magen voll zuschlagen mit Wasser ist das Ziel). Direkt an einem Ufer von einem See übernachten... Was haltet ihr von Microabenteuern? Welche habt ihr gemacht und was waren eure Erfahrungen? Welche Ausrüstung habt ihr "improvisiert" und was habt ihr dabei gemacht? Her mit den Abenteurern!
  20. 1 point
    vonLieven

    Der „Microabenteuer“ Thread

    Abenteuer im Kopf Als Kind hatte ich vor meinem Fenster einen Blick auf eine Bergkette am Horizont (ca. 30 Km entfernt) Ich habe mir damals immer vorgestellt. dass dahinter die wirkliche Welt losgeht und mir ausgemalt, wie es dort aussehen könnte. Ich wollte dann immer genau in gerade Linie dorthin laufen, durch die Landschaft vor mir. 40 Jahre später habe ich genau das mal gemacht, war echt spannend, den alten Bildern nachzulaufen.
  21. 1 point
    Painhunter

    Der „Microabenteuer“ Thread

    Absolut. Wenn ein kompletter Büromensch der nix mit Natur am Hut hat anfängt 5km von der Arbeit nach Hause zu laufen...dann hat er meinen größten Respekt und er hatte für sich ein Microabenteuer welches ihn inspiriert weiter zu machen. Das ist doch die Basis. Wir neigen stark uns mit anderen zu vergleichen, dabei übersehen wir uns selber. Lasst uns das Abenteuer erleben was jeder vor hat. Lasst uns raus gehen, egal ob 500m in den Garten oder 5k Meilen nach Lappland. Und lasst uns vor allem Spaß haben. Egal ob das erste Feuer im Garten stattfindet oder aufm einsamen Trail im amazonasgebiet. Die Freude das es brennt wird bei beiden exakt die selbe sein. Also wo ist der Unterschied in der Freude? Es gibt keinen. Das erste mal draußen schlafen...so richtig...für mich ein absolutes Abenteuer mit vielen unwägbarkeiten...für @rentoo gewöhnlich. Aber auch hier...die Aufregung war beim ersten mal die selbe. Und die Vorfreude auf etwas ist doch immer das schönste. Und das zweitschönste ist das Ergebnis genießen zu können. Jemand der noch NIE in seinem leben ein Feuer angezündet hat, der hat sein Microabenteuer mit einem Streichholz. Das ist...EINFACH WUNDERBAR! Weniger reden, weniger vergleichen..rauus und machen...egal wie klein..jeder hat meinen Respekt!
  22. 1 point
    rentoo

    Der „Microabenteuer“ Thread

    Da kann und muss ich nur beipflichten. Was man als Abenteuer empfindet ist eh eine ganz individuelle Definition. Auch für mich war irgendwann die erste Nacht draußen, oder ein Feuer im Regen hinzubekommen mal ein richtiges Abenteuer. Irgendwie muss der Anfang ja gemacht werden.
  23. 1 point
    Martin

    Der „Microabenteuer“ Thread

    Oha, hier wird ja "Micro Adventure" ziemlich wörtlich ausgelegt. Ich bin vor 2 Wochen am Freitag nach der Arbeit nach Hause gekommen, habe meinen neuen Rucksack geschnappt, hab mir im Supermarkt auf dem Weg Abendessen gekauft und bin nach Norden über den Taunus los gewandert. Auf einer schönen Lichtung habe ich mein Gatewood Cape aufgeschlagen, das erste Mal die Piranha RT90 Heringe probiert (so lala) und meine neue Matte Probe geschlafen (eine Bereicherung). Samstag habe ich mir dnn auf der Karte einen kreisförmigen Weg um Wiesbaden rausgesucht, größtenteils über den Limes Wanderweg und bin los gelaufen. Abends wollte ich noch einmal im Taunus übernachten, bin aber statt dessen bis nach Hause gelaufen und von Westen wieder in die Stadt gekommen. Dabei hat mich am Abend vor allem motiviert, das ich die für mich bisher längste Tagesetappe laufen würde. Es waren 2 klasse Tage und ich habe viel von meiner Wahlheimat kennen gelernt. Ich werde versuchen solche Ad-hoc Wanderungen öfter in den Alltag einzubauen. Versucht es auch mal- es ist sogar noch besser als Geartalk und Gear Shopping! Ich habe mich gefragt, warum ich eigentlich immer irgendwohin fliege um wandern zu gehen. Ich kenne die Umgebung meiner Wohnung nichtmal richtig.
  24. 1 point
    zeank

    Der „Microabenteuer“ Thread

    Lass doch die Leute selber entscheiden, was für sie ein Abenteuer ist. Jemand der noch nie draussen im Freien geschlafen hat, für den ist das sicher schon ein Abenteuer mal im Garten zu zelten. Usw. usf. Nicht jeder geht mal eben schnell 50km mit einem Rucksack am Rücken. Die meisten Wanderungen meiner Wandergruppe sind deutlich unter 20. Und die Leute sind danach müde und fertig.
  25. 1 point
    schrenz

    Der „Microabenteuer“ Thread

    Von Zuhause aus in alle vier Himmelsrichtungen eine Wochenendtour unternehmen ( Osten fehlt mir noch).
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