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Ultraleicht Trekking

Rapapongi

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  1. Gefällt mir!
    Rapapongi hat eine Reaktion von Fabian. erhalten in Mein Locus Gear Khufu HB - Japanische Präzision   
    Bei dem Wetter muss man einfach raus und wieder Mal ein Zelt aufbauen ... und euch mein Locus Gear Khufu HB vorstellen.
    Ist mein 1-2 Personen UL Shelter für fast alle Fälle va. Bikepacking WE (ausser am Berg, da hat sich das große HMG Ultamid4 bewährt) .. va die Farbwahl ist m.A. sehr gelungen. 
    Meine Beobachtungen:
    1. Die Verarbeitung ist absolute Spitze. Japanische Präzision ... va an den geraden UND getapten!!! Nähten. Hab sowas sonst nur bei Cuben Zelten gesehen. 


    2. Das10D rip-stop Nylon Gewebe hat eine sogenannte Hybridbeschichtung aus Sil and PU. Regen hat das Zelt noch nicht gesehen. Und das Gewebe ist schon arg dünn. Werde berichten wie es sich hält ... 
    3. Die Farbe nennt sich "Tan" ist sowas wie gold-ocker-braun und ist va wunderbar, wenn die Sonne aufgeht und es so rot-braun im Zelt wird ... echt schön. Außerdem ganz gut stealthy ... 

    4. Beim Innenraum darf man in einem schmalen Mid keine Wunder erwarten. Das Innennetz hängt schon tief über dem Gesicht ... und man muss sich mögen ... liegt man doch auf 135 Innenzelt Breite schon recht eng ... 

    5. ... das gleicht das Zelt aber durch das unglaublich geringen Gewicht und Packmaß aus. Das sind schon Cuben Werte (Innenzelt 360g mit Sack, Außenzelt 390g mit Sack). Man spürt das Ding kaum im Rucksack und mit 390g als Aussenhülle auch ein perfektes MID Tarp... auch deswegen besorgt. 
    6. Durch die geringe Innenhöhe kann man das Aussenzelt mit beiden Trekkingstöcken mit einer Art Verlängerungskit (heißt DPTE) V-förmig OHNE Innenstange aufbauen (wird noch besorgt). Dann kann man sich dann im Zelt sicher besser bewegen. 
    7. Auch der wasserdichte Frontzipper ist vom Feinsten. Ist beid-läufig ... was einen Zustieg bei Wind und Regen leichter ermöglicht... man öffnet von oben nicht ganz nach unten, steigt dann so in die Öffnung hinein ...

    8. ... und so bleibt das Zelt absolut stabil verankert. Nichts flattert herum. Die Zelttür kann so auch leichter wieder von innen geschlossen werden. Hat sich als echter Vorteil heraus gestellt. 
    9. Einen zweiten Eingang gibt es leider nicht ... was mit Innenstange zu zweit schon zu einer kleinen Kletter-Rauferei ausartet  va wenn Mann oder Frau dringend muss ... Da wäre das auch angebotene Zelt namens Hapi mit Quereingang die bessere Wahl gewesen ...  (aber dann hat man an der Breitseite keinen gescheiten Kochplatz bzw. Aussichtsplatz) 

    11 ... würde auf jeden Fall einen zweiten Zipper auf der Hinterseite bevorzugen... auch bei Mehrgewicht. 
    12. Zum Kochen ist es zwischen Aussen und Innenzelt sehr eng. Hab das auch aus Sicherheitsgründen nicht gemacht. Hat ja noch nicht geregnet beim Zelten .. war also kein Thema. 
    13. Kondensation war bis dato kein Thema. Durch genügend Abstand zwischen Innen und Aussenzelt sowie der Lufthutze war es immer trocken. Vielleicht auch hilft diese neuartige Beschichtung da ...
     
    Fazit
    Es ist schon ein kleiner Kompromiss .... Leichtigkeit mit Funktionseinschränkung. Aber als UL 2P Doppelwand Zelt mit 130cm Innenraumhöhe und der Option auf ein reines Mid-Tarp Setup (nur Aussenzelt) für 390g mit Sack finde ich es für unser Bikepacking sehr sehr gut. 
    Grüße
     














  2. Gefällt mir!
    Rapapongi hat eine Reaktion von zeank erhalten in Mein Locus Gear Khufu HB - Japanische Präzision   
    Bei dem Wetter muss man einfach raus und wieder Mal ein Zelt aufbauen ... und euch mein Locus Gear Khufu HB vorstellen.
    Ist mein 1-2 Personen UL Shelter für fast alle Fälle va. Bikepacking WE (ausser am Berg, da hat sich das große HMG Ultamid4 bewährt) .. va die Farbwahl ist m.A. sehr gelungen. 
    Meine Beobachtungen:
    1. Die Verarbeitung ist absolute Spitze. Japanische Präzision ... va an den geraden UND getapten!!! Nähten. Hab sowas sonst nur bei Cuben Zelten gesehen. 


    2. Das10D rip-stop Nylon Gewebe hat eine sogenannte Hybridbeschichtung aus Sil and PU. Regen hat das Zelt noch nicht gesehen. Und das Gewebe ist schon arg dünn. Werde berichten wie es sich hält ... 
    3. Die Farbe nennt sich "Tan" ist sowas wie gold-ocker-braun und ist va wunderbar, wenn die Sonne aufgeht und es so rot-braun im Zelt wird ... echt schön. Außerdem ganz gut stealthy ... 

    4. Beim Innenraum darf man in einem schmalen Mid keine Wunder erwarten. Das Innennetz hängt schon tief über dem Gesicht ... und man muss sich mögen ... liegt man doch auf 135 Innenzelt Breite schon recht eng ... 

    5. ... das gleicht das Zelt aber durch das unglaublich geringen Gewicht und Packmaß aus. Das sind schon Cuben Werte (Innenzelt 360g mit Sack, Außenzelt 390g mit Sack). Man spürt das Ding kaum im Rucksack und mit 390g als Aussenhülle auch ein perfektes MID Tarp... auch deswegen besorgt. 
    6. Durch die geringe Innenhöhe kann man das Aussenzelt mit beiden Trekkingstöcken mit einer Art Verlängerungskit (heißt DPTE) V-förmig OHNE Innenstange aufbauen (wird noch besorgt). Dann kann man sich dann im Zelt sicher besser bewegen. 
    7. Auch der wasserdichte Frontzipper ist vom Feinsten. Ist beid-läufig ... was einen Zustieg bei Wind und Regen leichter ermöglicht... man öffnet von oben nicht ganz nach unten, steigt dann so in die Öffnung hinein ...

    8. ... und so bleibt das Zelt absolut stabil verankert. Nichts flattert herum. Die Zelttür kann so auch leichter wieder von innen geschlossen werden. Hat sich als echter Vorteil heraus gestellt. 
    9. Einen zweiten Eingang gibt es leider nicht ... was mit Innenstange zu zweit schon zu einer kleinen Kletter-Rauferei ausartet  va wenn Mann oder Frau dringend muss ... Da wäre das auch angebotene Zelt namens Hapi mit Quereingang die bessere Wahl gewesen ...  (aber dann hat man an der Breitseite keinen gescheiten Kochplatz bzw. Aussichtsplatz) 

    11 ... würde auf jeden Fall einen zweiten Zipper auf der Hinterseite bevorzugen... auch bei Mehrgewicht. 
    12. Zum Kochen ist es zwischen Aussen und Innenzelt sehr eng. Hab das auch aus Sicherheitsgründen nicht gemacht. Hat ja noch nicht geregnet beim Zelten .. war also kein Thema. 
    13. Kondensation war bis dato kein Thema. Durch genügend Abstand zwischen Innen und Aussenzelt sowie der Lufthutze war es immer trocken. Vielleicht auch hilft diese neuartige Beschichtung da ...
     
    Fazit
    Es ist schon ein kleiner Kompromiss .... Leichtigkeit mit Funktionseinschränkung. Aber als UL 2P Doppelwand Zelt mit 130cm Innenraumhöhe und der Option auf ein reines Mid-Tarp Setup (nur Aussenzelt) für 390g mit Sack finde ich es für unser Bikepacking sehr sehr gut. 
    Grüße
     














  3. Danke!
    Rapapongi hat eine Reaktion von effwee erhalten in Welche Schlafunterlagen benutzen die Forenuser?   
    Hallo Leute
    Ich selbst, als Seitenschläfer, 180cm, 88 kg, bringe mein aktuelles Setup ein, das aus folgenden Komponenten besteht:
    Polster
    -Therm-a-rest Pillow (335g)
    Matte 
    - auf 2/3 gecuttete STS Ultralight Matte Regular, 120x55x5cm, 270g
    - Locus Gear Onda Mat II, 180x55x1.2cm, 200g
    Das T-Shirt haltet beide Matten zusammen, lässt den Polster nicht von der Matte rutschen und verringert auch insgesamt das Wegrutschen der Matten auf einem leicht geneigten glatten Zeltboden. 
    Vorteile
    Va für Seitenschläfer: Die STS stützt Schulter und Becken und reagiert unter der Onda Mat wie ein Punktlattenrost. Die Onda OBEN verteilt den punktuellen Druck der Schulter auf mehrere Spring-Cells UNTEN - damit kann man mit weniger Luftdruck gemütlicher seitlich schlafen, ohne auf den Boden durchzudrücken 
    Die gerippte Onda Oberfläche ist extrem weich und angenehm (signifikant besser als die TAR Zieharmonika Faltmatten) 
    Kombinierte R-Werte, wo es am wichtigsten ist (0.7 + 1.5/2) 
    Variables System: für Wanderpausen und Kurz-Napping ist die Onda sofort einsetzbar (auch zum zu Zweit Vespern)
    Sollte der STS Luftmatte die Luft ausgehen, hat man mit der Onda ein Backup
    Raschelt kaum beim Bewegen 
    Nachteile:
    Wie alle Closed Cell XLBE Matten sperrig 
    Etwas höheres Gesamtgewicht 
    Ich schlaf damit nach langen Jahren des Optimierens wie auf Wolken ...
    Vielleicht hat der eine oder andere mit euren Hacks& Tips auch bald eine Lösung für (s)einen ultraguten Schlaf. Würd mich freuen. 
    Grüße, 
    Rapapongi




  4. Danke!
    Rapapongi hat eine Reaktion von Wander Schaf erhalten in Wasserstellen finden mit App   
    Für alle Interessierten 
    Meine Beschäftigung mit dem notwendigen Wasserbedarf, führte zur Entdeckung einer App, die ziemlich genial alle Wasserstellen zum Resupply  in der Umgebung anzeigt ... inkl. Distanz, Weg, Gehzeit und Navigation dorthin.
    Somit kann man gezielt Gewicht einsparen.
    Hier der Link in den Thread 
     
  5. Danke!
    Rapapongi hat eine Reaktion von Wander Schaf erhalten in Wasserstellen finden mit App   
    Also Leute jetzt Mal langsam und open minded .... "alles kann, nichts muss"
    Die Threads werden ja von allerlei wissensbegierigen Leuten gelesen. 
    Und am Berg auf über 3000m bei Nebel hab ich andere Bedingungen als auf dem Flachland ... Okey?! 
    Grüße
  6. Danke!
    Rapapongi hat eine Reaktion von Wander Schaf erhalten in Wasserstellen finden mit App   
    OT: @khyal Danke für deine Gedanken. In den Bergen hatte ich schon öfters den Wunsch nach Infos wo Wasser sein kann ... meist ist der Aufstieg dorthin sehr beschwerlch, wenn man eh schon das Wasser rationiert um schneller aufzusteigen UND @martinfarrent ... es macht Spaß aber auch echt Mühe in der spärlichen Freizeit sein Wissen zu teilen und umfangreiche Beiträge für alle zu posten. Kritische Beiträge sind ja willkommen ... ein Danke auch. 
  7. Gefällt mir!
    Rapapongi hat eine Reaktion von Jonathan erhalten in Welche aktuelle Powerbank?   
    Dank schon Mal ... hab gerade erfahren, das mein Huawei P10 KEIN Quickcharge kann, weil kein Qualcomm Chip verbaut ist!!!
    Sie haben einen eigenen Ladestandard aber unterstützen auch den offenen USB-C Power Delivery Standard, mit dem man auch Apple Produkte laden kann.
    Ich hab mir nun den Charmast Powerbank 10400mAh bestellt. Der kann Beide Standards und hat 199g. 
    https://www.amazon.de/Charmast-Powerbank-10400mah-Externer-Ladegerät/dp/B07H2T32RH/ref=pd_aw_sbs_107_1/259-3184501-2649739?_encoding=UTF8&pd_rd_i=B07H2T32RH&pd_rd_r=c551b0dc-49a4-11e9-b2d6-173c682b1ecd&pd_rd_w=kyIY3&pd_rd_wg=qqj9X&pf_rd_p=dba3ea6d-435d-4a26-bd72-5c2e175e606c&pf_rd_r=1XNHVM2ZRY9RW27V2VS6&psc=1&refRID=1XNHVM2ZRY9RW27V2VS6&th=1
    Das Huawei P10 ist meine Hauptkamera / Handy  und ich bin sehr zufrieden mit der Foto und 4K Video Leistung ... bei gleichzeitig kleinem Formfaktor und 145g... 
    Ich werde berichten wie sich das Paket schlägt im Weekender...
  8. Gefällt mir!
    Rapapongi reagierte auf martinfarrent in Hilleberg Anaris   
    ... und im Gegenzug für das Fehlen dieser oft missverstandenen Abspannpunkte (die beim Lanshan 2 eigentlich dafür da sind, etwas mehr Kopfraum zu schaffen) ist das Hilleberg-Zelt einfach länger. Diese Länge bleibt im Sturm erhalten, während der zusätzliche Raum im Lanshan 2 bei starken Winden flöten geht; denn dann muss man diese beiden Abspann-Schnüre lockern, um Risse zu vermeiden.
  9. Gefällt mir!
    Rapapongi reagierte auf wilbo in Hilleberg Anaris   
    Nee, da muss ich leider widersprechen.
    Daran sieht man schon das Hillebergs ihr Handwerk verstehen. Diese "Lifter" auf den Zeltflächen werden sonst gerne als richtige Sturmabspannungen genommen. Dann ist das Geschrei groß, wenn der Fixpunkt auf der Fläche ausreißt.
    Ein Lavvu oder Firstzelt holt sich seine Stabilität über die Nähte. Zusätzliche Pullouts schwächen da nur die Kraftübertragung.
    LG. -wilbo-
  10. Gefällt mir!
    Rapapongi reagierte auf wilbo in Hilleberg Anaris   
    Schlau gelöst finde ich, dass das lining am Kopf-/ Fußende die Bodenwanne weitgehend ersetzt.
    Damit streift man sich weniger Kondens ab!

    Weiß jemand wie viel das Kerlon 1000 wiegt?
    VG. -wilbo-
  11. Gefällt mir!
    Rapapongi hat eine Reaktion von Mario294 erhalten in 12 Overnighter im Jahr 2019   
    So... nun reiche ich auch meinen ersten Overnighter im Jahr nach. Es war wunderbar. Toller Platz, beste Konditionen (feucht, kalt, Nebel, Sonnenaufgang, hell und trocken) 

    Was will man mehr zum Testen und optimieren der Ausrüstung. Va der Big 3. 
    Das Equipment hat wie geplant und auf die Route abgestimmt bestens funktioniert, bis auf ... tja . Aber lest selbst.
    Zentrale Ausrüstung ist am Bild erkennbar.

    Das Plexamid (385g):
    Der Pitch vom Plexamid wird immer perfekter. Eher höher als zu tief spannen. Dann rutscht der Boden auch nicht unter die Plane nach aussen, was dann Wassereintritt bedeuten würde. 
    Die Fensterfolie vom Baumarkt als Unterboden hat sich auch bewährt.

    Wichtig ist, dass der Kopf/Fussraum abspannbar ist. Das erhöht die Funktionalität zu einfachen Mids erheblich ... man stößt nicht mit Kopf/Mütze bzw. Fussende vom Schlafsack an die feuchte Innenseite. Dabei die Schnüre möglichst lang spannen, um den größtmöglichen Winkel zu bekommen.

    Ich schlafe auf einer hohen Seatosummit und hatte keine Probleme. 
    Die Kondensation war wirklich kaum sichtbar. Kein Tropfen kam da Zustande ...  War überrascht, weil die Luftfeuchtigkeit durch den Nebel mit bis zu 2 Grad Aussentemperatur sehr hoch war ...
    Vielleicht liegt es auch daran, dass ich als Seitenschläfer Richtung Netztür schlafe... Aber sicher auch, dass sich die Atemluft im relativ großen Volumen des Zeltes gut verteilen kann ... 
    Der Rainbow Zipper ist auch wie gedacht besonders praktisch. So kann ich aus dem Zelt meinen am Stock aufgehängten Rucksack wie ein Regal für Wasserflaschen, Riegel, Kleinzeugs nutzen ... Zipper von oben kurz runter und schon hab ich Zugriff. 

    Schlafquilts 11° (341g) und 5° (520g)
    Das Apex Synthetik Schlafsystem hat voll funktioniert. Kombiniere einen GramXpert 11 Grad Quilt mit einem 5 Grad Quilt ... und hatte es bei 2 Grad angenehm warm. 
    Größter gespürter Vorteil war der 11 Grad Quilt beim Frühstück als ... Wärmedecke bei 8 Grad Aussentemperatur. Die Daunen Jacke ersetzt er aber mA nicht ... da man immer was zum rumwurschteln hat und da würde der Quilt schon stören.
    Der Virga 2 Rucksack:
    hat sich auch von seiner besten Seite gezeigt. Vorallem beim Gehen, rüttelt nichts in den straffen Meshtaschen. Und durch die Kompressionsriemen kann man beruhigt auch Kleinteile wie Flaschenschraubverschlüsse, Geldbörse, Schlüssel reinstecken ... die dann auch drinnen bleiben.
    Zum Wasserthema:
    durch den Sawyer und die OsmAnd App habe ich maximal 3/4 Wasser tragen müssen ... und nicht wie sonst bis zu 2 Liter ... das sind 1250 g an fast kostenloser Gewichtseinsparung. Bei der letzten Quelle vor dem geplanten Camp, hab ich eine 1L Flasche und eine 1L Platy voll gemacht ... und nur mehr ca. 30 min getragen. Daher nie mehr ohne! 
    ... tja und was hat nicht funktioniert?! Während am Abend mein 5g Dosenkocher noch gut gefunzt hat, war am nächsten Morgen bei 2 Grad Aussentemp nix mit warmer Mahlzeit. Hatte vergessen, die Spiritus Flasche mit in den Fussraum zu nehmen und warm zu halten. 
    Meine Mitcamper haben mir dann mit ihrem klassichen MSR Pocketrocket aus der Patsche geholfen ... und ich hatte warmen Kaffee.
    Ich freu mich schon auf den nächsten Overnighter! 
    Sonntagsgrüße aus der Pfalz!
     

  12. Gefällt mir!
    Rapapongi reagierte auf BorisG in Ausrüstungs-Vorfreude-Thread   
    Ach ja, erwarte in etwa 3 Wochen auch noch ein Locus Gear Khufu DCF-eVent mit Carbon Fiber DPTE und 2/3 Mesh/Solid Inner. Der Start meiner Reise hat sich um etwa 2 Monate nach hinten verschoben, also hatte ich laut Planung zu viel Kohle übrig. Diesen Missstand hab ich hiermit behoben...
  13. Gefällt mir!
    Rapapongi reagierte auf ManniAT in 12 Overnighter im Jahr 2019   
    #2
    Diese WE war das Wetter eher nicht berauschend, drum Zelt statt Tarp.

    Frühlingswanderung 

    Ach ja, auch bei uns in AT werden Wegweiser ca. in Augenhöhe montiert 
    Nur 1150m droben - trotzdem noch reichlich weißes Zeugs.


    Platz Ende nie. In der Nacht ordentlicher Regen und ca. 5°.
    Aber in der Früh beim Zusammenpacken kein Wasser mehr von oben.
  14. Danke!
    Rapapongi reagierte auf wilbo in Lanshan 1   
    Der Osterhase hat mir ein rotes Ei gelegt.


     

     


     


     
    Wie bei allen Pyramiden sollte der Grundriss rechteckig aufgebaut werden. Möchte man ein Versetzen der Heringe vermeiden, kann man sich mit einer diagonalen Aufbauschur behelfen.
    Diese clipst man in die gegenüberliegenden Ringe an den Ecken und bekommt damit gleich einen rechten Winkel im Grundriss.

    Am besten steht das mid übrigens mit 130 cm Höhe und A-frame Stöckern, (2 x 160 cm).
    Baut man das shelter mit einem einzelnen Stock auf, liegt durch die Schräge zu wenig Spannung auf der hinteren Hälfte des mids.

    Schwer zu erkennen. Die hintere Diagonale vom Innenzelt hängt etwas durch.



    Mit der Abspannung am vorderen Lüfter kann man mehr Zug auf die hintere Konstruktion bringen und das inner straffen.
    (Natürlich kann man auch einen einzelnen Stock im inner platzieren. Das habe ich allerdings noch nicht getestet.)
    Um das inner im fly höher aufspannen zu können, musste ich den Gummizug verkürzen.
    Indem ich einen kleinen Karabiner direkt in die beiden Gurtbandschlaufen eingefädelt habe wurde die ganze Aufhängung kürzer.


     
    Das funktioniert ganz gut muss aber vorm Aufbau gemacht werden, da man später nicht mehr so leicht in die Spitze kommt.
    Das inner hat eingebaut die Maße 220 cm x 100 cm bei 125 cm Höhe. Ich nehme an, dass es alleine aufgebaut etwas länger ist. Dadurch, dass das fly IMHO etwas zu kurz gebaut wurde*, kann man das Innenzelt nicht besonders stramm spannen.
    Der vordere Abspannpunkt vom inner wird mehr nach vorne, als zur Seite gezogen.

     
    Beim hoch abgespannten fly wird es auch nicht besser. Zusätzlich beginnt die Bodenwanne zu schweben.


     
    Die hinteren Abspannpunkte sind mit einer Gummilitze an den Eckpunkten fixiert. Das ermöglicht einfaches Verstellen der Bodenwanne über die vorderen Schnüre. Schlau gelöst!
    In der Mitte der Bodenwanne ist ein weiterer Gummizug. Den kann man aufknoten und in voller Länge dann auf den hinteren Hering legen.


     
    *Die Maße vom fly sind:
    Länge 255 cm x Breite 180 cm x Höhe 130 cm
    Beim bodennah aufgebauten fly sieht das mit einer z-lite so aus.

     

     

     

     
    Die Nutzlänge vom fly beträgt bei 20 cm Höhe immerhin 220 cm und bei 30 cm Höhe 195 cm.


     

     

     
    Sobald das fly bodennah heruntergezogen wird, bleibt vom inner eine knappe handbreit Luft zum fly.

     
    Mit meinen 1-85  passe ich da noch gut rein. Wenn ich mir am Kopfende etwas Platz lasse, berühre ich mit dem Fußende des Schlafsacks schon mal das Außenzelt.

     
    Sobald man den mittleren line-loc am Saum weit abspannt, erweitert sich der Zwischenraum zum fly deutlich. So bekommt man mehr Luft am Kopf- und Fußende.

     
    Die drei lifter mit denen inner und fly verbunden sind, funktionieren hervorragend und erweitern den Innenraum wie es sein soll. Alle drei Abspannschüre könnten aber gerne einen Meter länger sein.
    Die Verarbeitung ist im Großen und Ganzen wie immer sehr gut. Aber zum erstem Mal habe ich bei einem 3F shelter einen kleinen Nähfehler entdeckt.
    An der Spitze ist der Nähfuß kurz aus der Bahn geraten.

     
    Für mich keine große Sache da es leicht zu reparieren ist.
    Beim Aufbauen fällt auf, dass die Reflex-Schnüre in den Line locks nicht wirklich gut flutschen. Durch den eingeflochtenen Reflex-Faden ist das Verstellen schwergängig und hakelig. Wahrscheinlich werde ich die Bodenschnüre auswechseln.

     
    Am Eingang gibt es zwei line-loc´s die in der Mitte eine Zugentlastung für den Reißer haben.

     
    Der 3c Reißverschluss sieht mir sehr zart aus. Beim Schließen ist die Zugentlastung echt hilfreich.

     
    Eigentlich dachte ich, dass das Lanshan-1er auch ein brauchbares Winter-shelter abgeben könnte, doch so aus der Tüte wird daraus wohl nichts.

     

     
    Auch beim 3F solid inner ist der Abstand zum Außenzelt immer noch recht gering. Wenn bei Feuchtigkeit das Zelt etwas durchhängt, klebt das inner sehr wahrscheinlich stellenweise am fly. Beim rumwurschteln im Zelt habe ich schon öfter das inner ans Außenzelt gedrückt.

     

     
    Überraschenderweise passen die lifter vom solid inner genau an die Abspannpunkte vom mid!

     
    Um den Abstand zum inner zu vergrößern, könnte man das fly zusätzlich mit breiten snowflaps ausstatten. Damit wäre dann ein höherer Aufbau windgeschützt möglich.
    Hoch aufgebaut ist die Länge im Sommer sowieso kein Problem. Möchte man es im Herbst oder Frühjahr windgeschützter, wird es für mich wahrscheinlich etwas eng. Solange man das Fußende des Schlafsacks aber mit der Regenjacke schützt und sich das Abwettern auf ein, zwei Tage beschränkt, dürfte das sicher kein Problem sein.
    Alles in allem ein schönes, günstiges 1p shelter mit etwas Optimierungsbedarf...
    VG. -wilbo-

    P:S.:
    Vielleicht kann ein netter mod ja die Beiträge vom hans im glueck ergänzen...
    https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/5765-china-clone/page/4/?tab=comments#comment-124320
    https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/5765-china-clone/?do=findComment&comment=123127
    https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/7790-zelt-und-schlafsack/?do=findComment&comment=124317
     

  15. Gefällt mir!
    Rapapongi hat eine Reaktion von Wanderfisch erhalten in Zpacks Plexamid V Beta Zelt - 385g - landed!   
    Heute nach Feierabend habe ich das Plexamid wieder an die frische Luft geholt ... und am Pitch gearbeitet. Dank auch der Tips von @Stromfahrer
    und einigen Bildern auf der Zpacks Homepage.
    Meine Beobachtungen:
    1. Der zentrale Clou steckt in einer höheren Abspannung (ca 125cm, mein Stock war etwas eingesunken) ... das verschafft ....

    2. auch höheren Kopf und Fussraum 

    3. Die Bodenwanne und deren Seitenwangen sind dann mehr gespannt und werden ... 

    4. so eher nicht unter den Zeltrand nach aussen rutschen ... und damit im Regen Wasser in den Innenraum bringen. 
    5. So schön hell ist's im Zelt ... es ist durch das dünne Cuben sehr transparent aber auch sehr einladend ... Auch das Zelt über der Nase und knapp vor den Augen ... fühlt man sich nicht eingeengt ... Sondern der Natur näher
    6. Mit den 10 Heringen das Zelt bombensicher da steht 
    7. Die kleinen Mini Swiss Piranhas absolut toll die Zugspannung in den Boden ableiten, weil sie bis zum flachen Kopf reingetrieben werden können (Wiese) ... und die Leinen wie bei den geraden Carbon Stakes oben nicht hoch-und-weg rutschen können (am Berg ist das leider mit den Piranhas nicht so möglich...)
    8. Das Zelt sich super schnell zusammenlegen lässt ... die rechteckige Firstfläche funktioniert hier wie ein Falt-Maß 
    Bis hoffentlich bald vom Berg...




  16. Danke!
    Rapapongi hat eine Reaktion von Wanderfisch erhalten in Zpacks Plexamid V Beta Zelt - 385g - landed!   
    Hab nun nach Feierabend das Plexamid aufgestellt. Fotos anbei.
    Beobachtungen:
    Es geht wirklich ratzfatz ... Heringe an alle vier Ecken - Trekkingstock auf 120 cm rein in die Schlaufe ... und es steht schon. Noch mit 5. Hering nach vorne anspannen ... und es steht schon echt gut im leichten Wind. 
    Mein HMG Tarp braucht da mehr Aufmerksamkeit...
    Sämtliche andere Abspanner sind ratsam, weil sie das innere Volumen vergrößern ... und nebenbei das Zelt wirklich bombensicher am Boden festnageln.
    Die dünnen Lines haben einen hohen Reibungswert und gleiten schon schwer durch die kleinen Linelocks ... was natürlich den Klemmdruck der Linelocks noch erhöht. Finde ich vertrauenswürdig. 
    Alles im allen auf den ersten Blick ein toller Wohnraum für die nächste Zeit ... va mit 440g All In! (mit Packsack, Heringsack, 10 Heringe)  
    Wohnbilder folgen von der nächsten Tour ... 
    Grüße













  17. Gefällt mir!
    Rapapongi hat eine Reaktion von roli erhalten in HMG neues Zelt - DIRIGO 2   
    ... das Video hab ich gestern auch schon gesehen und mir gedacht, was jetzt wohl bei HMG los ist. Vor allem wenn Jordan es auf Grund der Erfahrungen damit (siehe Schneesturm) eher als  Sommerzelt betrachtet. 
    Er hat bestätigt, was offensichtlich war. 
    Ob in einem Dirigo jemals 2 Leute über eine längere Zeit unterwegs sein werden, wage ich zu bezweifeln. Auch wenn 2 Matten Platz haben. Ryan erwähnt auch die Foot-to-Toe Schlafvariante auf Grund des beengten Raums. 
    Im Vergleich : Mein Plexamid hat zwar auch ein komplettes Meshdoor ... aber eben nur eines. Für eine Person auch völlig ausreichend.
    Ich hab bei meinem letzten Overnighter bei 2 Grad, Nebel und leichtem Wind schon die Vorteile gespürt, nicht zu viel vom Nass-Kalten ins Zelt zu bekommen und von 3-Seiten her geschützt zu sein. 
    Ob es einen Schneesturm standhält will ich gar nicht wissen. Aber wenn, dann bin ich doch besser geschützt als mit 2 Absiden.
    Österliche Grüße! 
  18. Gefällt mir!
    Rapapongi hat eine Reaktion von wilbo erhalten in HMG neues Zelt - DIRIGO 2   
    ... das Video hab ich gestern auch schon gesehen und mir gedacht, was jetzt wohl bei HMG los ist. Vor allem wenn Jordan es auf Grund der Erfahrungen damit (siehe Schneesturm) eher als  Sommerzelt betrachtet. 
    Er hat bestätigt, was offensichtlich war. 
    Ob in einem Dirigo jemals 2 Leute über eine längere Zeit unterwegs sein werden, wage ich zu bezweifeln. Auch wenn 2 Matten Platz haben. Ryan erwähnt auch die Foot-to-Toe Schlafvariante auf Grund des beengten Raums. 
    Im Vergleich : Mein Plexamid hat zwar auch ein komplettes Meshdoor ... aber eben nur eines. Für eine Person auch völlig ausreichend.
    Ich hab bei meinem letzten Overnighter bei 2 Grad, Nebel und leichtem Wind schon die Vorteile gespürt, nicht zu viel vom Nass-Kalten ins Zelt zu bekommen und von 3-Seiten her geschützt zu sein. 
    Ob es einen Schneesturm standhält will ich gar nicht wissen. Aber wenn, dann bin ich doch besser geschützt als mit 2 Absiden.
    Österliche Grüße! 
  19. Gefällt mir!
    Rapapongi reagierte auf wilbo in HMG neues Zelt - DIRIGO 2   
    Auf backpackinglight gibt es eine sehr ausführliche review.
    Ich bin immer wieder begeistert wie umfassend und fair die Beiträge von Ryan Jordan sind.
    https://backpackinglight.com/hyperlite-mountain-gear-dirigo-2-tent-review/?__s=chuoyzprm4zxcdghzpqe&utm_source=drip&utm_medium=email&utm_campaign=enews
    Ab Min. 23:40 geht's um Kondenswasser an den Zeltflächen bei hoher Luftfeuchtigkeit.
    VG. -wilbo-
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    Rapapongi reagierte auf zweirad in 12 Overnighter im Jahr 2019   
    Da ich mal endlich mein MYOG Tarp und meine Uberlite vor dem WHW testen wollte, ging es gestern nach dem Spätdienst auf den Albispass. Nach 15 Minuten laufen erreichte ich meinen Schlafplatz und stellte mir erschrecken fest, dass das Schutzgebiet erwitert wurde. Glücklicherweise lag mein Plätzchen genau an der Grenze und so konnte ich mein Tarp auf der legalen Seite im Schein des Vollmondes aufstellen.
    Hat Spass gemacht die neue Ausrüstung mal im "Einsatz" zu testen und nicht bloss im Garten. Nun gibt es noch einige, kleine Modifikationen zu machen und dann freue ich mich umsomehr auf meine Tour nächsten Monat


  21. Danke!
    Rapapongi hat eine Reaktion von Wanderfisch erhalten in Mein Locus Gear Khufu HB - Japanische Präzision   
    Bei dem Wetter muss man einfach raus und wieder Mal ein Zelt aufbauen ... und euch mein Locus Gear Khufu HB vorstellen.
    Ist mein 1-2 Personen UL Shelter für fast alle Fälle va. Bikepacking WE (ausser am Berg, da hat sich das große HMG Ultamid4 bewährt) .. va die Farbwahl ist m.A. sehr gelungen. 
    Meine Beobachtungen:
    1. Die Verarbeitung ist absolute Spitze. Japanische Präzision ... va an den geraden UND getapten!!! Nähten. Hab sowas sonst nur bei Cuben Zelten gesehen. 


    2. Das10D rip-stop Nylon Gewebe hat eine sogenannte Hybridbeschichtung aus Sil and PU. Regen hat das Zelt noch nicht gesehen. Und das Gewebe ist schon arg dünn. Werde berichten wie es sich hält ... 
    3. Die Farbe nennt sich "Tan" ist sowas wie gold-ocker-braun und ist va wunderbar, wenn die Sonne aufgeht und es so rot-braun im Zelt wird ... echt schön. Außerdem ganz gut stealthy ... 

    4. Beim Innenraum darf man in einem schmalen Mid keine Wunder erwarten. Das Innennetz hängt schon tief über dem Gesicht ... und man muss sich mögen ... liegt man doch auf 135 Innenzelt Breite schon recht eng ... 

    5. ... das gleicht das Zelt aber durch das unglaublich geringen Gewicht und Packmaß aus. Das sind schon Cuben Werte (Innenzelt 360g mit Sack, Außenzelt 390g mit Sack). Man spürt das Ding kaum im Rucksack und mit 390g als Aussenhülle auch ein perfektes MID Tarp... auch deswegen besorgt. 
    6. Durch die geringe Innenhöhe kann man das Aussenzelt mit beiden Trekkingstöcken mit einer Art Verlängerungskit (heißt DPTE) V-förmig OHNE Innenstange aufbauen (wird noch besorgt). Dann kann man sich dann im Zelt sicher besser bewegen. 
    7. Auch der wasserdichte Frontzipper ist vom Feinsten. Ist beid-läufig ... was einen Zustieg bei Wind und Regen leichter ermöglicht... man öffnet von oben nicht ganz nach unten, steigt dann so in die Öffnung hinein ...

    8. ... und so bleibt das Zelt absolut stabil verankert. Nichts flattert herum. Die Zelttür kann so auch leichter wieder von innen geschlossen werden. Hat sich als echter Vorteil heraus gestellt. 
    9. Einen zweiten Eingang gibt es leider nicht ... was mit Innenstange zu zweit schon zu einer kleinen Kletter-Rauferei ausartet  va wenn Mann oder Frau dringend muss ... Da wäre das auch angebotene Zelt namens Hapi mit Quereingang die bessere Wahl gewesen ...  (aber dann hat man an der Breitseite keinen gescheiten Kochplatz bzw. Aussichtsplatz) 

    11 ... würde auf jeden Fall einen zweiten Zipper auf der Hinterseite bevorzugen... auch bei Mehrgewicht. 
    12. Zum Kochen ist es zwischen Aussen und Innenzelt sehr eng. Hab das auch aus Sicherheitsgründen nicht gemacht. Hat ja noch nicht geregnet beim Zelten .. war also kein Thema. 
    13. Kondensation war bis dato kein Thema. Durch genügend Abstand zwischen Innen und Aussenzelt sowie der Lufthutze war es immer trocken. Vielleicht auch hilft diese neuartige Beschichtung da ...
     
    Fazit
    Es ist schon ein kleiner Kompromiss .... Leichtigkeit mit Funktionseinschränkung. Aber als UL 2P Doppelwand Zelt mit 130cm Innenraumhöhe und der Option auf ein reines Mid-Tarp Setup (nur Aussenzelt) für 390g mit Sack finde ich es für unser Bikepacking sehr sehr gut. 
    Grüße
     














  22. Danke!
    Rapapongi hat eine Reaktion von Wanderfisch erhalten in Mein Locus Gear Khufu HB - Japanische Präzision   
    Ich war heut noch Mal mit den Kids im Wald ... und natürlich musste ein Zelt mit. 
    Zeig euch auch das Innenzelt alleine aufgebaut ... ganz was feines.
    2. Und noch die tollen Mini Piranhas, die bombenfest mit der gezeigten Weise im Boden bleiben... 
    3. Auch sieht man auf der gegenüberliegenden Seite ganz gut den größeren Stauraum, nur von aussen zugänglich ... ZB für Fahrrad Taschen wie bei uns.
    4. Weiters wickle ich das Zelt, wenn es trocken ist so ein, dass ich zuerst das Zelt mehrmals einfalte, und dann zwischen die Beine klemme und von oben dann runter rolle. So bleibt das Zelt immer gespannt und kompakt beim Wickeln... ergibt kleines Packmaß. 
    Am Berg sicher ich das Fly so auch vom davonfliegen ... 
    Schönes WE 







  23. Gefällt mir!
    Rapapongi hat eine Reaktion von ALF erhalten in 12 Overnighter im Jahr 2019   
    So... nun reiche ich auch meinen ersten Overnighter im Jahr nach. Es war wunderbar. Toller Platz, beste Konditionen (feucht, kalt, Nebel, Sonnenaufgang, hell und trocken) 

    Was will man mehr zum Testen und optimieren der Ausrüstung. Va der Big 3. 
    Das Equipment hat wie geplant und auf die Route abgestimmt bestens funktioniert, bis auf ... tja . Aber lest selbst.
    Zentrale Ausrüstung ist am Bild erkennbar.

    Das Plexamid (385g):
    Der Pitch vom Plexamid wird immer perfekter. Eher höher als zu tief spannen. Dann rutscht der Boden auch nicht unter die Plane nach aussen, was dann Wassereintritt bedeuten würde. 
    Die Fensterfolie vom Baumarkt als Unterboden hat sich auch bewährt.

    Wichtig ist, dass der Kopf/Fussraum abspannbar ist. Das erhöht die Funktionalität zu einfachen Mids erheblich ... man stößt nicht mit Kopf/Mütze bzw. Fussende vom Schlafsack an die feuchte Innenseite. Dabei die Schnüre möglichst lang spannen, um den größtmöglichen Winkel zu bekommen.

    Ich schlafe auf einer hohen Seatosummit und hatte keine Probleme. 
    Die Kondensation war wirklich kaum sichtbar. Kein Tropfen kam da Zustande ...  War überrascht, weil die Luftfeuchtigkeit durch den Nebel mit bis zu 2 Grad Aussentemperatur sehr hoch war ...
    Vielleicht liegt es auch daran, dass ich als Seitenschläfer Richtung Netztür schlafe... Aber sicher auch, dass sich die Atemluft im relativ großen Volumen des Zeltes gut verteilen kann ... 
    Der Rainbow Zipper ist auch wie gedacht besonders praktisch. So kann ich aus dem Zelt meinen am Stock aufgehängten Rucksack wie ein Regal für Wasserflaschen, Riegel, Kleinzeugs nutzen ... Zipper von oben kurz runter und schon hab ich Zugriff. 

    Schlafquilts 11° (341g) und 5° (520g)
    Das Apex Synthetik Schlafsystem hat voll funktioniert. Kombiniere einen GramXpert 11 Grad Quilt mit einem 5 Grad Quilt ... und hatte es bei 2 Grad angenehm warm. 
    Größter gespürter Vorteil war der 11 Grad Quilt beim Frühstück als ... Wärmedecke bei 8 Grad Aussentemperatur. Die Daunen Jacke ersetzt er aber mA nicht ... da man immer was zum rumwurschteln hat und da würde der Quilt schon stören.
    Der Virga 2 Rucksack:
    hat sich auch von seiner besten Seite gezeigt. Vorallem beim Gehen, rüttelt nichts in den straffen Meshtaschen. Und durch die Kompressionsriemen kann man beruhigt auch Kleinteile wie Flaschenschraubverschlüsse, Geldbörse, Schlüssel reinstecken ... die dann auch drinnen bleiben.
    Zum Wasserthema:
    durch den Sawyer und die OsmAnd App habe ich maximal 3/4 Wasser tragen müssen ... und nicht wie sonst bis zu 2 Liter ... das sind 1250 g an fast kostenloser Gewichtseinsparung. Bei der letzten Quelle vor dem geplanten Camp, hab ich eine 1L Flasche und eine 1L Platy voll gemacht ... und nur mehr ca. 30 min getragen. Daher nie mehr ohne! 
    ... tja und was hat nicht funktioniert?! Während am Abend mein 5g Dosenkocher noch gut gefunzt hat, war am nächsten Morgen bei 2 Grad Aussentemp nix mit warmer Mahlzeit. Hatte vergessen, die Spiritus Flasche mit in den Fussraum zu nehmen und warm zu halten. 
    Meine Mitcamper haben mir dann mit ihrem klassichen MSR Pocketrocket aus der Patsche geholfen ... und ich hatte warmen Kaffee.
    Ich freu mich schon auf den nächsten Overnighter! 
    Sonntagsgrüße aus der Pfalz!
     

  24. Gefällt mir!
    Rapapongi reagierte auf Matzo in 12 Overnighter im Jahr 2019   
    #3. Der gleiche See, diesmal hingelaufen. 16km von zuhause an der Lahn zur Lumbda in 3 Stunden. Teilweise Sibirischer Eiswind, bewölkt, aber zumindest trocken.
    Erster Langstreckentest der Merrel Trailgloves mit Kunstfaser-Injinji-Zehensocken und dem Weitläufer Agilist Prototypen. Rucksackgewicht inklusive 1,5L Wasser und einer Bügelsäge: ca. 8kg. Trug sich sehr bequem.

    Lanshan and the Lake

    Geschlafen hab ich auf Fensterfolie, auf TaR-Torso, im Quilt 1.0, im Cumulus Bivy, im Lanshan 1, und nicht so gut. Muss noch am Setup schrauben. Erwäge die Anschaffung eines Kissens.
    Die Säge war für einen querliegenden Baum auf der Zufahrt.
  25. Gefällt mir!
    Rapapongi reagierte auf snoopy_226k in Big Agnes Carbon   
    Ich war im März in USA und hatte mir für die Wanderung dort ein BA-Zelt bestellt. Das Big-Agnes Seedhouse 3 war für mich ein Kompromiss zwischen Preis und Gewicht im Rucksack.
    Das Zelt habe ich zwei Wochen später zurückgegeben, ich war überhaupt nicht zufrieden. Meine Kritikpunkte -vor allem bezüglich Konstruktion- müssen auf das BA Carbon nicht zutreffen... jedenfalls bin ich von US-Leichtzelten für den Moment geheilt, speziell die dort sehr populären 3-seasons mit Mesh-Innenzelt.
    1.) Konstruktion-Querstange: Das Seedhouse hat eine Querstange, die über die Hauptstange einfach drübergelegt wird und mit dem Zug der Leinen sehr stark darauf drückt. Das konzentriert die ganze Biegekraft auf einen Punkt in der Längsstange und der Querstange... langlebig erscheint das für mich nicht. Da würde ein Verbinderelement hingehören, das die Kräfte gezielt einleitet.
    2.) Konstruktion Dachfläche: Mit dieser Querstange bilden sich zwei Zeltflächen oben, die nicht kontinuierlich abfallen. Selbst mit sehr gut abgespanntem Zelt bilden sich bei Regen Wassertaschen, die nicht abfließen. Könnte sein, dass das bei 100% waagrechter Zeltfläche oder bei überhöhtem Zelthinterteil abfließt. Aber wer hat schon mal 100% waagrechte Zeltplätze gefunden?
    3.) Konstruktion Innenzelt aufbauen bevor das Außenzelt drauf kann. Das ist toll, wenn es trocken ist oder wenn man das Außenzelt gar nicht braucht. Wenn man von Starkregen überrascht wird und das Zelt aufbaut hat man innen durchs Mesh schon ein Feuchtbiotop bevor man das Außenzelt überhaupt drüber kriegt.
    4.) Dichtigkeit: Wir hatten in der ersten Regennacht schon Wassertropfen am Fußende und feuchten Schlafsack. Im vorderen Bereicht ebenso, vermutlich im Bereich der oben beschriebenen Wassertaschen.
    5.) Kondensationsnässe innen: Wenn man das Zelt nass aufgebaut hat oder wenn eben doch die vierte Season überraschend dazukommt (mal nahe 0°C Nachts) lässt sich die Kondensation innen ja nicht vermeiden. An den ebenen Flächen (s.o.) tropft das natürlich vom Außenzelt ab und zerstäubt sich prima am Mesh. Wieder nasser Schlafsack
    6.) Reißverschluss: Klemmte bereits ab dem ersten Tag, schwer zu schließen ohne mit der zweiten Hand zu stabilisieren
    7.) Passform: Man kann das Zelt kaum aufbauen, so dass die Apsis sauber abgespannt ist, eine Zeltseite der Apsis bleibt immer lummelig.
    8.) Stabillität: Bei echtem Sturm möchte ich auf das Zelt nicht angewiesen sein, die Stangenkonstruktion bietet schon ein paar Stellen an denen ich mir Sollbruch vorstellen kann.
    Jedenfalls werden wir uns doch wieder im europäischen 4-seasons-Bereich umsehen, auch wenn wir da ein paar Gramm mehr investieren werden müssen. Wir hatten 2016 7 Monate lang überwiegend im Zelt verbracht, da ist so eine Priorität gewachsen, was ein Zelt leisten soll: Bitteschön genau dann, wenn es richtig garstig und ungesund wird muss es den sicheren und trockenen Rückzugsort bieten.
    Um nicht nur zu nörgeln: Mein Sohn hat auf der Reise im März ein Zweimannzelt gekauft (Nemo Hornet 2p), das hat die meisten der oberen Schwachpunkte schon mal nicht. Er ist zufrieden und wird's behalten
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