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Ultraleicht Trekking

Sakima

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  1. Gefällt mir!
    Sakima hat eine Reaktion von Mario294 erhalten in Impressionen von Touren   
    Dieses Wochenende war ich im NP Hohe Tauern, am Sonntag ging es auf's Böse Weibl (3121m) und heute auf die Schere (3037m) und noch etwas am Luisengrat entlang. Die Tour auf das Böse Weibl war ein Traum, die Schere war erst am Gipfel schön.
    Großglockner im Hintergrund 


    Die nächsten 5 Bilder sollen den Streckenverlauf zeigen 




    Beim Aufstieg


    Vom Gipfel aus

    Beim Abstieg




    Großglockner vom Luisengrat aus

     
  2. Gefällt mir!
    Sakima hat eine Reaktion von Mario294 erhalten in Impressionen von Touren   
    Bilder der letzten drei Wochenenden.
    Karwendel:
    Leider ist der ganze Schnee schon wieder weg. 



    Pfitschertal
    Windig und kalt war's! Auf dem Weg nach unten klarte es dann etwas auf, beim Auto angekommen, hatte es schönsten Sonnenschein. Hätte ich doch nur ausgeschlafen....



     

  3. Gefällt mir!
    Sakima hat eine Reaktion von Mario294 erhalten in Impressionen von Touren   
    Hier noch ein paar Bilder von Lappland
    Sulitjelma/Blåmanisen






    Rago NP




    Sjunkhattan NP



    https://photos.smugmug.com/Landscapes/Scandinavia/Lapland-2016/i-RVsr697/0/640/Litlverivassforsen m4v-640.mp4
  4. Danke!
    Sakima hat eine Reaktion von Painhunter erhalten in Ultraleicht im Winter   
    Servus zusammen,
     
    da der Winter naht, mache ich mir gerade Gedanken über die Optimierung meiner Ausrüstung für die Alpen als auch Skandinavien. In den Alpen geht es mir um 1-2 Nächte, in Skandinavien können es aber auch 10-15 Nächte sein. Zu erwartende Temperaturen von -10 bis -35°C
     
    Es würde mich wirklich sehr interessieren, wie weit ihr im Winter bei solchen Temperaturen, ultraleicht praktiziert! Event. will ja jemand zur Orientierung/Meinungsbildung seine Packliste für ähnliche Touren teilen.
     
    Selber achte ja erst seit Anfang 2015 konsequenter auf das Gewicht, habe es aber vorher immer so gehalten:
     
    Schlafsystem: 
    Alpen, weiten -2°C Daunenschlafsack (Valandre Mirage) + Daunenjacke (FF Volant) + Daunenhose (Nunatak Kobuk) + Nunatak Booties + Downmat seit letzten Winter aber Xtherm + EVA Matte. -20°C sind so überbaut kein Problem.
     
    Skandinavien, -35°C Daunenschlafsack (FF Ptarmigan) + VBL HotSac von WM, Matten habe ich von Rentierfell , ist aber extrem kuschelig + EVA Matte bis DownMat 9 verwendet. In Zukunft dann Xtherm + Laufbursche Matte 
     
    Kochen/Schneeschmelzen:
    Skandinavien wie Alpen, Primus OmniFuel Benzinkocher
     
    Zelt:
    Alpen, von ohne Zelt bei guter Vorhersage bis Hilleberg Jannu und Hilleberg Tarp
    Skandinavien, Hilleberg Keron 3Gt bis Nammatj 2
     
    Schuhe:
    Alpen, dicke LaSportiva Bergstiefel bei Schneeschuhen, bei Skitouren Scarpa das Paar 3,5Kg
    Skandinavien, von Lundhags Winterstiefel bis traditionelle Mukluks 
     
    Bekleidung:
    Alpen, Ortovox  Merino Naturetec Light Jacke und Hose, bei Handschuhen setze ich auf Schlammiger Wolle
    Skandinavien, von traditioneller Kleidung wie langer Schlupfanorak aus Segeltuch mit Pelzverbrämung bis Klättermusen Etaproof 
     
    Das die Auflistung hier niemanden von Nutzen ist, ist klar, sie soll euch nur ein Gefühl vermitteln, wie ich bis jetzt im Winter unterwegs war.
     
    Wie geht ihr bei knackigen Minustemperaturen, wo jeder defekt in der Ausrüstung gefährlich werden kann, ultraleicht auf Tour?
  5. Gefällt mir!
    Sakima hat eine Reaktion von momper erhalten in Sarek Ende August 2016   
    Bzgl. Ping-Pong:
    Das ist doch diese Seite, oder?

  6. Ich habe das (noch) nicht verstanden
    Sakima reagierte auf dani in Impressionen von Touren   
    OT: nette gegend, sehe aber nicht, wieso ich in eine zivilisations-verlassene gegend europas fahren soll, nur um im T4-5 bereich auf einen berg zu kraxeln.
  7. Gefällt mir!
    Sakima reagierte auf JanF in Impressionen von Touren   
    Rundtour zwischen Abisko und Ritsem.








     
  8. Gefällt mir!
    Sakima hat eine Reaktion von Berserk erhalten in Impressionen von Touren   
    Sakima und ich hatten drei schöne Tourentage in den Dolomiten.
    Leider sind die Bilder mit keiner UL-Kamera entstanden, ist das zulässig?
    Der Rest der Ausrüstung war der Jahreszeit entsprechend, für mich persönlich, so leicht wie möglich.







     
     
     
     
  9. Gefällt mir!
    Sakima hat eine Reaktion von P4uL0 erhalten in Breite halbhohe Schuhe ohne GTX   
    Der Salomon X Ultra Mid Aero ist zwar nicht ganz so leicht wie der Roclite, aber event. noch eine Option. Die GTX-Version habe ich den ganzen Winter über getragen und war recht zufrieden damit.
    Ach ja, einen hohen Rist habe ich ebenfalls.
  10. Gefällt mir!
    Sakima reagierte auf Norweger in Glück ist...   
    ...die Gewissheit, dass einer meiner besten Freunde am Tag nach der Traum-Tour seines Lebens glücklich (!) eingeschlafen ist. Ich werde ihn nie vergessen.
  11. Gefällt mir!
    Sakima reagierte auf zweirad in Glück ist...   
    Am Morgen früh diese Aussicht (zusammen mit zwei Steinböcken und einer Kollegin) geniessen zu dürfen. Und natürlich gesund zu sein, damit man überhaupt in die Berge kann. Ist keineswegs selbstverständlich.

  12. Gefällt mir!
    Sakima hat eine Reaktion von mawi erhalten in Glück ist...   
    ...wenn man bei perfektem Wetter, auf 3147m, völlig alleine mit seinem Hund die wunderbare Natur und Stille aufsaugen kann! 
    (Ich habe ihm nicht angeschafft sich so hinzusetzen)

  13. Gefällt mir!
    Sakima hat eine Reaktion von zweirad erhalten in Glück ist...   
    ...wenn man bei perfektem Wetter, auf 3147m, völlig alleine mit seinem Hund die wunderbare Natur und Stille aufsaugen kann! 
    (Ich habe ihm nicht angeschafft sich so hinzusetzen)

  14. Gefällt mir!
    Sakima hat eine Reaktion von llurk erhalten in Impressionen von Touren   
    Sakima und ich hatten drei schöne Tourentage in den Dolomiten.
    Leider sind die Bilder mit keiner UL-Kamera entstanden, ist das zulässig?
    Der Rest der Ausrüstung war der Jahreszeit entsprechend, für mich persönlich, so leicht wie möglich.







     
     
     
     
  15. Gefällt mir!
    Sakima hat eine Reaktion von mtp erhalten in Glück ist...   
    ...wenn man bei perfektem Wetter, auf 3147m, völlig alleine mit seinem Hund die wunderbare Natur und Stille aufsaugen kann! 
    (Ich habe ihm nicht angeschafft sich so hinzusetzen)

  16. Gefällt mir!
    Sakima hat eine Reaktion von Fabian. erhalten in Glück ist...   
    ...wenn man bei perfektem Wetter, auf 3147m, völlig alleine mit seinem Hund die wunderbare Natur und Stille aufsaugen kann! 
    (Ich habe ihm nicht angeschafft sich so hinzusetzen)

  17. Gefällt mir!
    Sakima reagierte auf Wallfahrer in Impressionen von Touren   
    Eine Woche Teneriffa wärmer und schöner als erwartet........ 
    Da es im Gebirge etwas zu kalt war sind wir bei gefühlten 26°C an der Küste entlang und haben uns den einen oder anderen Sonnenbrand geholt..........

    ....an der Küste entlang....
     

    ....einsame Buchten.....

    .......

    .....Pause am Strand.....

    ...Auf einem der wenigen Zältplätze......

     
    ...Ein Abstecher ins Anaga Gebirge im "Lorbeerwald"....

    ...und Fisch essen....
    und eine wunderbare Woche auf Teneriffa
     
    Wallfahrer
     
     
  18. Gefällt mir!
    Sakima reagierte auf DasBaum in Impressionen von Touren   
    Eine Woche Teneriffa, kälter und schöner als erwartet








  19. Gefällt mir!
    Sakima hat eine Reaktion von Roiber erhalten in Impressionen von Touren   
    Sakima und ich sind zurzeit recht fleißig......
    Wir waren wieder in den Dolomiten und haben eine Rundtour mit zwei Biwaks gemacht. Gestartet sind wir Samstags 19 Uhr vom Dolomitenhof (Bad Moos) aus.
    Die Stationen: 
    Erstes Biwak war ca. in der Mitte vom Rif. Zsigmondy und der Büllejochhütte - Oberbachernspitze (2677m) - Versuch auf die Schusterplatte (2957m) zu kommen um zu biwakieren - leider nicht geschafft - also zurück zum Sextnerstein (2539) und dort biwakiert - am nächsten Morgen Abstieg zum Dolomitenhof 
    Leider haben wir die Schusterplatte nicht geschafft, die Schlüsselstelle (Rinne) sind wir noch zur Hälfte hoch, aber dann hatte ich mit den Grödeln keinen Halt mehr, da wären Steigeisen mit Frontzacken nicht schlecht gewesen. Aber mit Grödeln war es grenzwertig auch musste ich an Sakima denken, ich hatte keine Lust darauf in ihn hineinzurutschen und event. noch zu verletzen. Das ist für mich persönlich kein Gipfel wert. Event. hätte er auch auf meiner Höhe gestreikt, wenn ich mit Grödeln schon keinen vernünftigen halt mehr habe. Den Gipfel werden wir uns nochmals in der schneefreien Zeit ansehen.
    Ein paar Bilder noch:





    Sonnenbad




    Hier wollten wir die schmale Rinne hoch, rechts wäre für Sakima nicht machbar gewesen


    oben geht es nochmals links bergauf, danach kommt die "Schlüsselstelle"

     

     
  20. Gefällt mir!
    Sakima hat eine Reaktion von Fabian. erhalten in Impressionen von Touren   
    Sakima und ich sind zurzeit recht fleißig......
    Wir waren wieder in den Dolomiten und haben eine Rundtour mit zwei Biwaks gemacht. Gestartet sind wir Samstags 19 Uhr vom Dolomitenhof (Bad Moos) aus.
    Die Stationen: 
    Erstes Biwak war ca. in der Mitte vom Rif. Zsigmondy und der Büllejochhütte - Oberbachernspitze (2677m) - Versuch auf die Schusterplatte (2957m) zu kommen um zu biwakieren - leider nicht geschafft - also zurück zum Sextnerstein (2539) und dort biwakiert - am nächsten Morgen Abstieg zum Dolomitenhof 
    Leider haben wir die Schusterplatte nicht geschafft, die Schlüsselstelle (Rinne) sind wir noch zur Hälfte hoch, aber dann hatte ich mit den Grödeln keinen Halt mehr, da wären Steigeisen mit Frontzacken nicht schlecht gewesen. Aber mit Grödeln war es grenzwertig auch musste ich an Sakima denken, ich hatte keine Lust darauf in ihn hineinzurutschen und event. noch zu verletzen. Das ist für mich persönlich kein Gipfel wert. Event. hätte er auch auf meiner Höhe gestreikt, wenn ich mit Grödeln schon keinen vernünftigen halt mehr habe. Den Gipfel werden wir uns nochmals in der schneefreien Zeit ansehen.
    Ein paar Bilder noch:





    Sonnenbad




    Hier wollten wir die schmale Rinne hoch, rechts wäre für Sakima nicht machbar gewesen


    oben geht es nochmals links bergauf, danach kommt die "Schlüsselstelle"

     

     
  21. Gefällt mir!
    Sakima hat eine Reaktion von WanderBert erhalten in Impressionen von Touren   
    Sakima und ich hatten drei schöne Tourentage in den Dolomiten.
    Leider sind die Bilder mit keiner UL-Kamera entstanden, ist das zulässig?
    Der Rest der Ausrüstung war der Jahreszeit entsprechend, für mich persönlich, so leicht wie möglich.







     
     
     
     
  22. Gefällt mir!
    Sakima hat eine Reaktion von WanderBert erhalten in Impressionen von Touren   
    Irgendwie schaffe ich es nicht mehr die Bilder mit einer Zeile Abstand einzustellen.
    Die letzten 14 Tage, Breiter Grieskogel und Gegend um die Drei Zinnen:
     
     
  23. Gefällt mir!
    Sakima hat eine Reaktion von WanderBert erhalten in Impressionen von Touren   
    Sakima und ich sind zurzeit recht fleißig......
    Wir waren wieder in den Dolomiten und haben eine Rundtour mit zwei Biwaks gemacht. Gestartet sind wir Samstags 19 Uhr vom Dolomitenhof (Bad Moos) aus.
    Die Stationen: 
    Erstes Biwak war ca. in der Mitte vom Rif. Zsigmondy und der Büllejochhütte - Oberbachernspitze (2677m) - Versuch auf die Schusterplatte (2957m) zu kommen um zu biwakieren - leider nicht geschafft - also zurück zum Sextnerstein (2539) und dort biwakiert - am nächsten Morgen Abstieg zum Dolomitenhof 
    Leider haben wir die Schusterplatte nicht geschafft, die Schlüsselstelle (Rinne) sind wir noch zur Hälfte hoch, aber dann hatte ich mit den Grödeln keinen Halt mehr, da wären Steigeisen mit Frontzacken nicht schlecht gewesen. Aber mit Grödeln war es grenzwertig auch musste ich an Sakima denken, ich hatte keine Lust darauf in ihn hineinzurutschen und event. noch zu verletzen. Das ist für mich persönlich kein Gipfel wert. Event. hätte er auch auf meiner Höhe gestreikt, wenn ich mit Grödeln schon keinen vernünftigen halt mehr habe. Den Gipfel werden wir uns nochmals in der schneefreien Zeit ansehen.
    Ein paar Bilder noch:





    Sonnenbad




    Hier wollten wir die schmale Rinne hoch, rechts wäre für Sakima nicht machbar gewesen


    oben geht es nochmals links bergauf, danach kommt die "Schlüsselstelle"

     

     
  24. Gefällt mir!
    Sakima reagierte auf Stromfahrer in Portugal: Rota Vicentina & Fisherman’s Trail im Januar 2017   
    Portugal: Rota Vicentina & Fisherman’s Trail im Januar 2017
    Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, keine Reiseberichte zu posten, sondern nur Erfahrungen rund um Gear-Mods. Aber da es nicht so viel Arbeit ist, habe ich statt eines schriftlichen Reiseberichts mal einige Videoschnipsel von der Tour zusammengeschnitten.
    Im Video gibt es keine Fotos, es fehlen also Pflanzen, Gebäudedetails und solche Dinge. Aber ihr bekommt im Video sicher einen ganz guten Eindruck davon, wie sich der Trail im Januar anfühlt.
    Das Laufen auf dem Trail ist weniger spektakulär als die Landschaft der Atlantikküste, die man so aber auch in Frankreich antrifft. Auf dem Historical läuft man im nördlichen Teil die meiste Zeit auf nassen (Winter) ausgefurchten Wirtschaftswegen durch Korkeichenwälder. Auf dem Fisherman’s läuft man zu 60% auf sandigen Dünenpisten. Aber es gibt auch Sahnestückchen mit schönen Pfaden, vor allem auf dem Fisherman’s Trail. Insgesamt (Kombination Historical + Fisherman’s) dürfte der Single-Trail-Anteil aber unter 10% liegen.
    Anreise
    Meine Reiseplanung bestand nur aus einem Hinflugticket und einer Übersichtskarte mit Verweisen auf die offziellen PDFs, die ich auf dem Smartphone dabei hatte. Hinkommen ist sehr einfach:
    Flug nach Lissabon Rote Metro zur Station San Sebastian (30 Minuten) Dort 200 Meter zum Decathlon, Gas kaufen. Weiter mit der blauen Linie zum Zoologischen Garten. Dort den Rede-Expressos-Bus nach Santiago do Cacem (2:20 h). Kann man bequem an einem Tag machen und noch einige Kilometer bis zum ersten Camp laufen.
    Ich habe statt dessen am Donnerstag noch ausführlich Lissabons Winkel erkundet und den Bus erst am nächsten Morgen genommen.
    Tourverlauf
    Am Freitagmittag um 12 Uhr lief in Santiago do Cacem los. Anderthalb Tage lang ging es durch Korkeichenwälder. Da es zuvor 48 mm Regen gab, führte der Weg oft direkt durch das Wasser. Zäune mit Hunden dahinter oder dornige Hecken ließen oft kein Ausweichen zu.
    Am Abend des zweiten Tages stand ich nach rund 60 Kilometern ich südlich von Porto Covo am Atlantik und baute meinen Poncho im Windschatten des Dünenbewuchses auf. Wild Zelten ist kein Problem für irgend jemand, solange man allseits die üblichen Grundregeln einhält.
    Fortan reiht sich Bucht an Bucht. Ich habe sicher 100 Störche gesehen. Einige nisten direkt auf den Klippen vor der Küste. Die scheinen also hier zu überwintern und nicht bis nach Afrika zu ziehen.
    Die Portugiesen sind unglaublich entspannt. Ich habe mehrfach Bars, Restaurants und bei teilweise üblem Wetter/Sturm auch Zimmer genutzt und war meist der einzige Gast. Doch statt das Restaurant zuzusperren heizen sie nur für dich ein, freuen sich sichtlich, wenn es dir schmeckt und zeigen dir Familienfotos oder diskutieren mit dir die Möglichkeiten der Winterrenovation und der Dekoration. Obwohl vielfach südländische Kompromisse zu sehen sind (irgendwas ist immer defekt oder muss renoviert werden), herrscht scheinbar eine grundsätzlich positive Haltung und die gebotene Leistung war immer mehr als ok. Sehr preiswert ist es für deutsche Verhältnisse obendrein.
    Ich bin eigentlich alle Fisherman’s-Schleifen auch gelaufen, weil das Laufen an der Küste einfach schöner ist. Einige Mal bin ich morgens am Strand entlang gelaufen und ein oder zwei Kilometer später am anderen Ende wieder hoch. Sehr genussvoll! Die letzte Schleife habe ich individuell geändert und mehr Strand eingebaut und den Anschluss variiert. Es ist generell mit einer Topo-App völlig problemlos, dort eine Alternative zu gehen, weil das Hinterland der Küste durchzogen ist mit Dirt Roads.
    Am Nachmittag des folgenden Freitags kam ich am Kap an, genoss den Abschluss und trampte dann im Sonnenuntergang nach Sarges (Zwischenstop an den Klippen westlich von Sarges empfohlen: Hammerbrandung). Dort aß ich mit einigen Kolumbianern indisch in Portugal und buchte für den nächsten Morgen 6 Uhr den Rückflug Faro > Frankfurt (100 Euro). Nach dem Essen trampte ich weiter nach Faro (ca. 1 h) und nahm für 37 Euro ein sehr ordentliches Zimmer direkt am Flughafen.
    Zusammenfassend
    Ich war mit Bordgepäck unterwegs. Das war komplett problemlos und sehr angenehm. Die Zeltstange war aus Carbon und gleichzeitig Tragesystem, die Heringe aus Kunststoff. Ich wurde gründlich gefilzt, aber eigentlich nur, weil ich 6 Lebensmittelpakete im Rucksack hatte. Insgesamt war der Fischerman’s recht schön, der Historical Way jedoch besteht hauptsächlich aus Dirt Road und das fand ich vielfach langweilige „Laufarbeit”. Aber ich laufe ja gern! Die Richtung Nord-Süd fand ich sehr angenehm. Sonne im Gesicht, das Kap als sehr physisches Ziel – das iberische Ende Europas. Kein Industriehorizont, wie er sich in Nordrichtung bietet. (Im Frühjahr und Herbst ist der Trail wg. der Sonne evtl. anders herum sinnvoller.) Das nächste Mal gehe ich ohne Shelter nur mit meiner Hüfttasche und nutze die hübschen, preiswerten Quartiere. Das nächste Mal nehme ich keine Lebensmittel mit, sondern nutze die leckeren, preiswerten Angebote vor Ort. Ich musste mich förmlich zwingen, die mitgebrachten Rationen zu verbrauchen – was mir nur zum Teil gelungen ist. Insbesondere der Kaffee war in allen Bars immer hervorragend und mit 60 Cent viel zu erschwinglich, um ihn auszulassen. Das nächste Mal würde ich wieder nur den Hinflug buchen und frei auf das Ende zu laufen. Das fand ich sehr angenehm. Kein Zeitdruck, keine Abkürzungen oder Flugwartetage notwendig. Einfach laufen, bis man da ist. Die TAP-Flüge ab Faro nach Frankfurt kosten früh gebucht rund 70 bis 80 Euro, kurzfristig gebucht 90 bis 110 Euro. Die Differenz war mir die frühe Festlegung nicht wert. Würde ich den Trail weiterempfehlen?
    Kommt auf die Erwartungen an.
    Winterflucht? Ja. Single Trail? Nur Fisherman’s laufen. Wildheit und off-grid? Eher nicht. Einführung des Partners in die Freuden des Wanderns? Warum nicht, man kann die Stimmung ja in jedem Ort mit gutem Essen und preiswerten Quartieren heben, wenn es nicht gut läuft. Technische Daten
    3,8 kg Base weight (ohne Gas, Wasser, Lebensmíttel) 3,2 kg Lebensmittel (90% hätte ich auch daheim lassen können.) 7½ Tage gelaufen 1× vom Hund gebissen worden (nicht von dem im Video) 232 km getrackt Wenn ihr Fragen habt, nur zu.
     
  25. Gefällt mir!
    Sakima reagierte auf ChristianS in angelequipment   
    Ich hänge mich einfach mal hier an den Thread an, weil ich für die Randsparte UL-Angeln keinen eigenen neuen Faden eröffnen möchte. Für den kommenden Familien-Schwedenurlaub habe ich mir ein UL-Angelset zusammengestellt, da wir mit Kind wenig Kilometer und genügend Verweilzeiten an Seen haben werden und auch eine Woche mit dem Kanu unterwegs sind. Vielleicht können wir unsere Trekkingspeisekarte um ein paar kleine Forellen oder Barsche erweitern.
    Das Set möchte ich hier einmal kurz vorstellen, obwohl ich es erst im kommenden Frühling das erste mal einem Praxistest unterziehen kann. In den Tenkara-Videos halten die Leute ja immer nur die Rute, Schnur und Fliege hoch und meinen: Das wars! Doch der Fisch sollte ja auch gelandet, betäubt, getötet und ausgenommen werden können und so benötigt man auch noch Kescher, Fischtöter und Messer. Folgende Sammlung ist bei mir dabei rausgekommen:

    Als Gesamtgewicht hat man so 254g für die ganze Ausrüstung. Ganz passabel, wie ich finde

    Der Kescher ist MYOG aus einem 10mm-Carbonrohrstück, HD-PE-Streifen mit aufgezogenem Netz, festgezurrt mit Kabelbindern über ein wenig Gummi, damit nix verrutscht. Kann recht kompakt zusammengewickelt werden.

    Der Fischtöter ist einfach eine längere Brausetabletten-Röhre, die dann am Angelort mit Wasser, Sand oder Kies befüllt wird, um das benötigte Gewicht zu erhalten.

    Das Messer ist ein Buck 135 mit gekürztem Griff und spitz geschliffener Klinge, die Scheide ist aus Kydex selbst gemacht.

    Die Schnur wird auf eine Filmdose mit Isomattenrand gewickelt.

    In der Filmdose kann man seine Fliegenköder aufbewahren.
    Jetzt muss ich mir nur noch ein Stückchen Maßband dazupacken und dann könnte es losgehen
     
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