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Ultraleicht Trekking

Thomas-TT

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  1. Thomas-TT

    Zeltempfehlung für windige Orte

    Da ich kein Anemometer auf Tour mitnehme kann ich da keine konkreten Zahlen nennen, aber in Norwegen saß ich auch schonmal auf Zeltplätzen ruhig im Zelt während neben mir die Inhalber diverser MSR-Zelte und Einbogenzelte (verschiedene Klone vom Akto) in die Sanitäranlagen geflüchtet sind. Es ist auch definitiv einfacher aufzubauen als ein Mid und steht unter normalen Bedingungen (selbst bis Windstärke 7 gemacht) in 2-3min. Hier wird immer unter den Teppich gekehrt dass der Nutzer bei ODS sein Zelt bereits mitten im Sturm (Nachtrag: der User schreibt von einer Vorhersage von 25m/s = Windstärke 10, in der Iceland Review hiess es danach es hätte 30 m/s = Windstärke 11 gehabt) versucht hat auf einem Gletscher (!) aufzubauen. Ich möchte den sehen der ein Mid unter diesen Bedingen aufgestellt bekommen hätte... Der User hätte bei der Wettervorhersage den Gletscher schlicht nie betreten dürfen und sich vorher einen windgeschützten Platz suchen müssen. Zum Thema Bunker: Ganz klar gibt es noch robustere Zelte als das Chinook, je nach Einsatzzweck nutze ich selbst auch mal ein Hilleberg mit mehreren Gestängebögen. Aber m.E. nicht zu dem Gewicht. Leichter geht es mit Erfahrung und richtigem Wissen um die Anwendung. Dann geht auch ein Mid. Aber ein Zelt schlecht zu reden weil es der Nutzer nicht geschafft hat es bei schwerem Sturm (Windstärke 10) auf einem Gletscher aufzubauen weil er schlicht das Wetter falsch eingeschätzt hat?
  2. Thomas-TT

    Zeltempfehlung für windige Orte

    Warum traust Du dem Scarp denn mehr Wind zu? Es hat bei gleicher Höhe nur einen Gestängebogen und ist auf Gedeih und Verderb auf guten Untergrund angewiesen um überhaupt abgespannt zu werden. Ich vertraue da den drei Gestängebögen und der freistehenden Konstruktion des Chinook definitiv mehr Windstabilität bei weniger Abhängigkeit vom Untergrund zu. Reine technische Mechanik. (Mal ganz davon abgesehen dass bei einem Einbogen-Zelt der Wind das Aussenzelt extrem zum Boden runter drückt wenn es mal wirklich starken Wind hat - mehr als ungemütlich)
  3. Thomas-TT

    Zeltempfehlung für windige Orte

    dazu sollte man aber auch erwaehnen dass der Riss an einem Befestigungspunkt entstanden ist den der Hersteller auf seinen Wunsch hin dort angebracht hat. Trotzdem ärgerlich, hat aber mit der Serienqualität nichts zu tun. Mein Chinook hält jedenfalls und wenn man es nicht erst aufbaut wenn der Sturm schon seinen Höhenpunkt hat dann ist es ein wirklich verlässlicher Bunker. Die im ODS beschriebene Notrufsituation hatte seine Ursache ja auch nicht im Zelt sondern im Verhalten der Nutzers.
  4. Thomas-TT

    Schuhe für Island im Februar

    Also zum Wandern im Schnee würde ich ja mal in erster Linie zu Schneeschuhen greifen. Damit erübrigen sich auch etwaige "Wasseruntergangsszenarien" und das wandern macht definitiv mit Schneeschuhen mehr Spaß als ohne. Aber wie SouthWest ja schon angemerkt hat - in Küstennähe hat es gar nicht so viel Schnee. Wenn ihr in tieferen Schnee geht - Schneeschuhe und Gamaschen weg lassen. Für den Transport habt Ihr ja ein Auto dabei. Wenn es nur um kurze Strecken geht: So lange ihr in Bewegung seid sollte ein gute Leder- oder Gorestiefel ausreichen. Wenn ihr auch mal länger stehen bleibt (z.B. beim Polarlicht-Fotografieren - das hatten wir im Winter in Island ausgiebig gemacht), dann solltet ihr zu gefütterten Stiefeln greifen. Beide Varianten sind aber eher nicht "ultraleicht"
  5. Thomas-TT

    Neue Ultraleicht-Ausrüstung

    oder 28 oz Aber klar, da ist offensichtlich ein Fehler auf der Seite. Hast Du Tarptent den Hinweis auch gegeben? EDIT: Ich hab´s Tarptent einfach mal geschrieben und sie haben es schon korrigiert.
  6. Thomas-TT

    Neue Ultraleicht-Ausrüstung

    Tarptent bringt momentan für eine ganze Reihe an Zelten "Li"-Versionen auf den Markt. Heute: https://www.tarptent.com/product/stratospire-li/ Gibt aber auch schon von anderen Zelten wie z.B. dem Notch Li-Versionen.
  7. Thomas-TT

    Absolute Minimal-Ausrüstung für Alpen

    Naja, wenn Du keinerlei Erfahrung mit UL hast - wie soll dass dann ggf. unter extremen Bedingungen im Gebirge funktionieren? Man läuft ja auch keinen Marathon ohne Training aus dem Stand, oder? Wenn Du in Schlechtwetter gerätst kannst Du in den Alpen eben schnell auch mal bei Schneefall oder Regen im Sturm stehen. Wenn Du dann ohne Erfahrung unterwegs bist, dann reizt Du eben auch schnell mal Deine eigenen Reserven und die Reserven Deiner Ausrüstung aus. Wenn Du dann nicht die Erfahrung hast Dich und Deine Ausrüstung richtig einzuschätzen bist Du eben nunmal u.U. schon durchnässt und / oder ausgekühlt bevor Du einen guten Lagerplatz gefunden hast und wirst auch nicht wieder trocken und warm... Gerade wenn man UL unterwegs ist muss man sich auf seine Erfahrung verlassen können. Die hast Du nach eigenen Aussagen einfach noch nicht. Zum Thema ruhig und legal: Ob da nun Behausungen in der Nähe sind oder Du dich nach Deinem Verständnis unauffällig verhältst ist relativ egal. Es gelten die jeweils gültigen Gesetze. Und in weiten Teilen der Alpen ist Zelten nunmal verboten und selbst (ungeplantes) biwakieren auch nur teilweise erlaubt.
  8. Thomas-TT

    Wie packe ich das Zelt in den Rucksack?

    OT: Lasst ihr auch beim Zelt/Tarp den Packsack weg? Ich bin für alles andere auch inzwischen auf die Variante umgestiegen nur noch einen großen Packliner zu verwenden, aber das nasse Zelt will ich irgendwie doch nicht einfach so in den Rucksack stopfen und draußen dran mag ich´s nicht befestigen (Felsberührungen etc.)
  9. Thomas-TT

    Petzl Bindi Stirnlampe

    Bin auch vom e+lite umgestiegen bzw. habe sie als Ergänzung gekauft. Letztlich ist die Lichtausbeute schon größer (je nachdem welche e+Lite Modell man hat) und eben das einfachere und deutlich günstigere Nachladen...
  10. ebenfalls zusätzlich Kanu/Kajaktouren und auch wenn es grade noch weit weg ist, es kommt bald wieder: Schneeschuhwandern! (da würden dann auch noch Backcountry-Touren in der Liste fehlen)
  11. Thomas-TT

    Hilfe! Umstieg auf Alkohol/Spiritus Kocher?

    Wenn Du wirklich auf Spiritus umsteigen willst dann würde ich eher mal den ToaksTitanium Siphon Alcohol Stove oder gleich einen Dosenkocher nach Trangia-Prinzip ansehen. Mit dem Trangia selbst wird es nicht wirklich leichter. Verbrauch: hängst von Kocher und Höhe ab, ca. 20-25g / Liter Spiritus: wenn ich Spiritus nutze, dann mache ich da keine Wissenschaft draus. Einfach den Brennspiritus aus dem Supermarkt oder eben den den es lokal in der Tanke gibt. (Wobei gleich die nächtste Frage beantwortet wäre.) Zu d: macht Sinn wenn es um kurze Touren geht, aber Du kannst auch mit einem Gaskocher weit unter Deinem jetzigen Gewicht und nur knapp über Spiritus bleiben. Für ein paar Gramm mehr hast Du dann ein einfaches und sicheres Kochset.
  12. Thomas-TT

    Petzl Bindi Stirnlampe

    Wobei ich den beiden Funktionen nur in Kombination vertraue. Jedenfalls kann ich die Lampe in der mechanischen Lock-Position ohne Probleme einschalten - und was ich ohne Verrenkung mit den Fingern kann wird im Rucksack unweigerlich irgendwann auch passieren...
  13. Thomas-TT

    Erfahrungen zum Laugavegur auf Island gesucht

    Sorry, da haben wir auf unserer Tour nicht drauf geachtet - sind da eher stromsparend unterwegs und nehmen meist gar kein Ladegerät mit.
  14. Thomas-TT

    Erfahrungen zum Laugavegur auf Island gesucht

    Ich war zwar mit Zelt unterwegs, aber die sanitären Einrichtungen werden sich ja teils mit den Zeltplätzen geteilt: - Duschen: Je nach Hütte sehr begrenzt (teils Kaltwasser, bei uns gab´s in HRAFNTINNUSKER keine Dusche, war aber zu dem Zeitpunkt grade im Umbau) bis zu großen Sanitäranlagen mit x Duschen in Landmannalaugar - Toilettenpapier würde ich immer zur Sicherheit selbst mitnehmen. Ist zwar an sich da, war dann aber doch oft einfach verbraucht und Du siehst dann nur noch die leeren Rollen...
  15. Thomas-TT

    Packlistenplaner gesucht!!!

    Siehe drei Beiträge über deiner Frage: https://trekkingtrails.de/trekking-tools/
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