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Ultraleicht Trekking

hans im glueck

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Über hans im glueck

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  1. wegen dem späten schnee wollten wir erst mal ein stück gr 10 laufen hatten das aber schon ne stunde später vergessen und folgten dem gestrichelten pfad am wasser es wurde dann etwas blockiger und im nachhinein stellten wir fest, dass der pfad und der gestrichelte weg auf der karte nicht deckungsgleich waren. mit dem foto ist mir mal wieder ein prima urlaubsportrait von meiner freundin gelungen, für das ich viel lob von ihr ernten werde (eher unten eher mittig). aber: ganz nach hinten zurückgeblickt ein harmloses wölkchen: das wölkchen war ne blockige halbe stunde später plötzlich ganz nah ohne dass es gewindet hätte: wir müssen noch schnell klären, ob rechts oder links hoch (von den beiden hügeln und der mittelmoräne). gefühl spricht für links, schneefeld. der bachlauf spricht für rechts (wir wollen ja zum nächsten see). die karte hilft irgendwie nicht. rechts ist noch ne wiese vor den felsen, aber leider auch keine spur, also mal wasser holen, teatime: und stealth-camping. was nach neun klarts noch mal kurz etwas auf nächsten morgen oben seitlich aufs blockunterlagerte schneefeld: und schwupp sind wir wieder auf dem gestrichelten weg. von see zu see col de l'albe, die letzten 20 meter sehen von unten steiler aus als sie sind und runter zu den juclar-seen: (merens-les-vals - etang vidal - ref. juclar in 2 tagen statt an einem).
  2. #1 (ausserhalb vom eigenen garten) irgendwie hatte ich übersehen, dass es auch noch zur seite abschüssig war. schlief sich auch ohne matte gut.
  3. n abend. nach meinem Eindruck rund um Andorra die letzten Tage ist der Schnee nicht mehr, sondern nur bisschen später dran als sonst:-). Vor vier Tagen hats noch mal nen ganzen Tag/Nacht geschneit bei viel Wind, bis auf 1700 runter war gezuckert aber bis 2200 dann die nächsten Tage weg. Wir waren dann noch auf einem sehr sonnig gelegenen Gipfel um die 2.5 ohne jede Schneeberueherung, ansonsten nur noch weiter unten. Schneefelder/Paesse vorher waren schön weich und am späten Mittag ohne spikes gehbar. Hatten aber bei aufliegenden Wolken auch ein zu hartes/steiles, so dass wir erstmal davor gecampt haben. Es kommt also drauf an....in nördlichen Lagen liegt sicher hier u da noch ordentlich. Und aufs Wetter....:-) Die letzten Tage war nachts so ab 1600 noch frostig u tagsüber sehr angenehm. Jetz solls wärmer werden... NB: kein Vergleich zu den Alpen, über die wir heut Nachmittag geflogen sind. Beeindruckend weiss...
  4. @wilbo: die sind ganz gut als cover. eins wiegt nach abschneiden des nippels bei mir 4 gramm. nach oben hin sind allerdings so 1,5 - 2cm luft von der spitze bis zum oberen teil des covers (bei unseren stöcken), also ist das als spitze fürs mid etwas wobbly. vielleicht kann man da auch noch kürzen (k.a., wie haben keine sone "tasche". die cover für die spikes von tsl-schneeschuhen (=2 x6) passen auch, unter 1 gr/cover. für transport mit cover am rucksack muss man sie aber festkleben (--> tape). weil sie so leicht und durchsichtig sind, gehn sie uns aber trotzdem dauernd verloren. lg
  5. @BitPoet: pico d estats: alle katalanen wollen da rauf sobald es geht. jetzt gehts wandernd noch nicht, eindrucksvoll: https://www.lookr.com/de/lookout/1495965612-Pico-de-Estats ich werd nächste woche mal nicht die steigeisen einpacken, sondern wir ham die 3000er da als kette gestrichen und beschränken uns auf grödel. wirds heiss (so wie gerade), gibts auf der französischen seite auch regelmässig gewitter. und auf der wollen wir bleiben, jedenfalls voraussichtich. (auf der spanischen ists trockener und etwas weniger gewittrig oder, wenn man glück hat, nur heiss). andere webcams: https://www.alberguesyrefugios.com/webcams https://www.pyrenees-pireneus.com/Webcams/index.php gr 11 ab juni: http://gr11-wolfgang.blogspot.com/2008_05_01_archive.html vergleichen kann ich nur am bisaurin (fast 2700 und am westlichen ende der zentralpyrenäen, spanische seite), wo die webcam noch n bißchen schnee zeigt: https://www.alberguesyrefugios.com/webcams#gallery-webcam-4 auf dem war ich zweimal anfang juni ohne schneeberüherung und ohne irgendein schneefeld im näheren blick zu erinnern (von hecho). die webcam ist allerdings auch der angeberblick, der aufstieg ist ne steile wiese rauf: http://eltiempoqueviene.es/archivos/galeria/originales/146190_IMG_9809.JPG mein freund, der mal ein paar jahre in hecho gelebt hat, dürfte grade da ankommen. vielleicht hör ich noch mehr zum schnee, bevor ich selber losfahre, vielleicht versumpft er erstmal. sieht aber trotz dem vielen schnee am pico d estats nicht so aus, als ob bergwandern nicht geht. deutlich anders als in den alpen grade... nb: gegen schottland spricht, dass die mückenzeit schon angefangen hat
  6. spikes ja. welche egal (keine mit gummiriemen unterm schuh; edit: ja, chainsen oder alike, quasi sozusagen der klassiker). schneefelder kanns den ganzen sommer durch geben. falls du dazu neigst, auf schneefeldern oder sonst wackelig oder unsicher zu sein, würde ich auch noch nen bremspickel einpacken. (stöcke eh vorausgesetzt) andererseits: bis du am ersten pass bist, ist juli. kaffeesatzleserei...aber es ist gerade am heisswerden und bleibt das dann auch. kennste http://gr11-wolfgang.blogspot.com/2008_05_01_archive.html ? 2008 war nach meiner erinnerung eher weniger schnee und ich meine in dem jahr anfang juni auf dem bisaurin (von hecho aus, die webcam ist von östlich und felsiger) gewesen zu sein, ohne jede schneeberüherung. anfang juni ist sichere erinnerung, jahr nicht so ganz. und es war so heiss, dass ich mir ein sonnenhut besorgt hatte. (gabs im dorf nur in rosa und gore, also schön schwitzig aber kopf im schatten). ohne spikes (steigeisen sind deutlich tauglicher, jaja, aber schwer, bis auf die ganz teuren) musste halt ggf. warten, ob ein schneefeld weicher wird im laufe des tages, wenns blöd läuft oder du spät dran bist, des nächsten tages. oder bis die sonne wieder scheint...
  7. +1 für Pyrenäen. Auch da wirds nach Wetterbericht heiss ab nächste Woche. Nach webcams, die ich grade am gucken bin, sind die oestlichen 3000er alle noch was weisser als sonst, aber jenseits der Gipfel siehts nach gut wandern aus. Und die paar hohen Pässe sind nicht am Anfang. Wobei: Toulouse is grad günstig.
  8. sorry, hier ist was schiefgegangen. dieser post sollte hier gar nicht sein. oder doch: edit: richtiger norden für richtige trekkers, sprich s aaa r e k : wird im anderen forum mal wieder 14tage hochsommervorbereitet, unverändert: "Ja, auf diesen UL Kindergarten habe ich irgendwie keine Lust mehr. Funktioniert dort oben auch nicht sonderlich gut. Ich war ja seitdem schon mal im Sommer dort und alles um die 25 kg ist perfectly fine. Die VBL Socken sind zum Furten mit den Lundhags gedacht. Damit die Socken trocken bleiben." nun ja, hike your own hike von mildem joke zu mildem joke ists dann rund. unterwegs mir doch egal.
  9. in der zweiten nachbereitung findet sich über suchmaschine noch ein zweites fotobuch und hat mein interesse geweckt: Om Ørnelandet Über das Adlerland "Der Fotograf Per Arne Askeland nimmt Sie mit auf eine Reise entlang unserer Nordküste. Finnmark Küste. Von der Insel Loppa im Westen bis zur Halbinsel Varanger im Osten herrschen die Seeadler. Dieses Buch ist eine Reise mit hoher und niedriger Kamera entlang dieses Küstenabschnitts. Auf dem Weg begegnen wir an allen Haltestellen Seeadlern. Auf der Insel Loppa, in Sørøya, Stjernøya, Seiland, Hjelmsøya, Magerøya, Nordkyn und Varangerhalvøya leben auch viele andere Arten. Einige Beute für Adler, einige Konkurrenten - andere Seite an Seite in Frieden und Toleranz. Auf dem Boden gibt es faszinierende Landschaften mit mehr Vielfalt als ein ganzes Land. Im Westen befinden sich alpine Berge und Gletscher, Inseln und Fjorde, Sandstrände, Flüsse und Täler. Wenn Sie sich nach Osten bewegen, werden die höchsten Berge enden, aber die Landschaft wird nicht weniger hart sein. Verwitterte Felsformationen, gezackte Felsen und Ebenen kennzeichnen die raue Küste. Unsere Reise geht durch das Jahr; von Sommer bis Herbst. Und Winterdunkelheit ersetzt durch Frühling und Licht in reichlich vorhandenem Monn. Durch die Jahreszeiten, wechselndes Licht und wechselnde Kostüme ist die Landschaft nie ganz gleich. Begeben Sie sich mit uns auf eine Reise ins Adlerland!" falls mal wer ganz zufällig an nem regentag in der stadtbücherei von alta landet ... paar fotos ausm buch wärn nett, spannende gegend Emilie Demant Hatt - hab ich auf Englisch doppelt, falls es wer braucht --> PN [mitte juni] pps: vergessen: "Es rauschte und gluckste. Und wo es still war und noch keine bergkunscht angelegt, da ruhte doch sicher unsicher ein see unterm schnee. (4) und (5) gletscherzugang oberhalb der melkelva-seen, point w: N 70°23.439' E 23°12.952' 634m"
  10. der bericht soll nun schnell fertig werden. ich muss vor-arbeiten, um baldig die nächste tour machen zu können und habe wenig instruktives mitzuteilen. die gleichen wege, wenn auch in unterschiedlichen kreisen und schlenkern, finden sich im bericht von @Borgman, man landet offensichtlich bei vergleichbaren blicken und den gleichen rentierzäunen. @Borgman war näher am gletscher dran und hat in den kufjorden geguckt, beides haben wir nicht geschafft. die sehr komprimierte fassung meines berichts im trekkingforum hat mir besser gefallen als mein bericht hier in epischer breite. wer sehen kann, konnte sehen und dazu gab es beiwerk über flora, fauna und museales / soziales panorama. in seinem bericht hat das dann auch @Borgman verstanden, hat mich gefreut. untere halbe treppe obere halbe treppe. wir wollen auf den uvssotrášša gestein und hubbel ganz typisch. hubbel und blasen. die ostfjorde von island sehen "norwegischer" aus, die insel hier ist sehr eigen. wie schon gesagt, die gipfel schwer zu finden, man wandelt ringsum für die blicke [zoom ausm trekking-forum-ordner, leider nicht in grösser vorhanden] blick zum bekkarfjorden. von da kommen die rens auf die insel und die meisten wanderer lassen da ihr boot. "die herde hatte sich in zwei grosse gruppen geteilt, als wir kamen, um ne helle nacht auf bestem gras zu bleiben. die obere gruppe trabte einige minuten lang knapp unterhalb von uns übers schneefeld, zur anderen zurück." [in die sonne reinfotografieren geht nicht ohne zusatztechnik; mitternacht] " ...in wirklichkeit taghell, schönstes licht, grosse kunscht" zickzack. links der grosse see 265 mit den kleinen inselchen (auf der turkart: 260). die "hütte am kamm" war wohl die meiste zeit nicht zu sehen wegen der sichtverhältnisse. [rötlich ausschnitt der nord/süd-route; grünlich der pfad = die immer mal auftauchenden diversen pfad- oder renspuren vom bekkarfjorden zum nordre steinvannet und weiter zum point wanderrentner: N 70°23.439' E 23°12.952' 634m, zirka. furten tut man kurz hinter der kote] [die grünen punkte rechts unten rund um "nihkkavarri" bis östlich von der eintragung "melkevatna" muss die maus von selbst gepainted haben, die stimmen nicht] eher unten ist links um die ecke wieder pfad. "In drei Wochen Ende Juni bis Mitte Juli ausserhalb der wenigen Siedlungen (auch ausserhalb von Hammerfest und Alta) keinen anderen Menschen getroffen." Hakkstabben. "Wenn man ausm Fjell kommt, fragt einen, nach üblicher Dezentheitswartepause, der Hafenmeister nachm Weg. Andere Anwohner dann noch mal. Und der ältere Sami, der auch auf die Fähre will und jeden Berg hier kennt und jedes einzelne Ren, dann noch mal. Alles will auf der Karte gezeigt sein und besprochen werden, Weg, Schnee, Wasser, Flora und vor allem Fauna. Und es gibt viel zu Essen und zu trinken dazu. Und reichlich Zigaretten. Bevor die Anwohner Angel und Hund schnappen und sich vom Boot aus um ihr Abendessen kümmern, während wir mit weiterer Schokolade, weiterem Cider und weiteren Zigaretten auf ihrer Terrasse hocken bleiben. Am Fährort war auf der Karte ein Supermarkt verzeichnet, den es seit Jahren schon nicht mehr gibt (Hakkstabben; Storekorsnes auf der anderen Fährseite hat auch keine Einkaufsmöglichkeit)." "An der ausserordentlichen Mineraliensammlung, die beim Schulleiter in Altnesset zum Angucken bereit steht (muss man nach fragen), warn wir deshalb im Stechschritt vorbei in sengender Sonne auf der Strasse bis nach Hakkstabben geschritten, gefühlte drei Etappen in einem Satz." "Wir waren länger geblieben und alle Vorräte warn mal wieder alle gewesen, ohne dass wir dies als Zeichen der Natur zum Aufbruch genommen hätten." ~ "täglich: Hammerfest – Karhamn – Hasvik – Oksfjord (Bus Hasvik – Breivikbotn- Sorvaer nur nach Reservierung bis zum Vorabend); täglich: Akkarfjord (Hammerfest) – Kjerringholmen (bis nach Honseby sinds noch 19 km Strasse, die sich eher unspekatulär querfeldein abkürzen lassen, wenn doch mal kein Bus fährt.) täglich: Storekorsnes – Hakkstabben - (Altnesset) (Bus Alta - Storekorsnes) fast täglich: Hammerfest – Akkarfjord (Soroya) donnerstags: Hammerfest – Rognsund (Hakkstabben, Altnesset usw.)" auch den sonstigen öpnv, besonders den bus von alta nach tromsö (in dieser richtung!) empfehle ich sehr.": auch tromsoya hat uns sehr gefallen. wunderbare loipen in der stadt. drei arktismuseen. und in der nähe der uni eine ausstellung über land und indigene leute. "Der erste Gedanke war gewesen: in drei Wochen von Hammerfest über Oksfjord und Lyngen nach Tromsö laufen, küstennah, Gletschergucken, Inselhopping. Viel zu großräumig gedacht und auch ohne die Besonderheiten des späten Winters 2015 mit geschlossener Schneedecke Ende Juni ab 600 Meter Höhe unrealistisch. Lyngen und Oksfjord sind so steil, dass da, abgesehen vom Lyngen-Trek und Tagestouren, wandernd nicht viel geht. Ganz in der Nähe, kleinräumiger und mit viel Zeit für Blicke, Eintauchen, Auswildern, aber schon: zwei abseitige Inseln, die allenfalls für ihre Angellodges bekannt sind." "Olderfjorden und Kufjorden ham wir noch nicht wirklich gesehen. Weitere Gebiete ham sich aufgetan, Indre Troms, Kvaenangsfjellet und Nordreisa (der storsteet bei storslett steht da schon mächtig storig rum). Wer behauptet, es ginge nicht, in drei, vier Wochen von Hammerfest über Oksfjord und Lyngen nach Tromsö zu laufen, küstennah, Gletschergucken, Inselhopping – hat keine Ahnung vom Schlenkern. Der Gedanke vom Anfang ist wieder da." fahrt da nicht hin! ihr werdet nie wieder diszipliniert auf einem trail bleiben können! das letzte, was ich über tromsö gelesen habe, war ein bericht über konferenz-overtourism, leider. "Keine Reise ohne Nachbereitung durch ein wirklich gutes Buch. Emilie Demant Hatt, With The Lapps in The Mountains - A Woman Among The Sami, 1907-1908 (1913/2013). Auf Dänisch hier: https://archive.org/details/medlapperneihj00dema gesellschaft und landschaft im übergang. kann man auch als praktische ethik des zeltens und der comfort-zone lesen. im vorwort der printausgabe ist überzeugend erklärt, warum die sami sami heissen. weshalb es für mich auch nicht mehr lappland heissen kann. nach musealem text die höhepunkte des nationbuilding (uni tromsö). (1) und (2): würden wir krieg gegen die norweger führen müssen, war ein verworfener gegenstand von erörterung gewesen, als gegen die zerstörung des alta-tales gekämpft wurde. (3) tradition und avantgarde in eins gesetzt, outdoorpraxis auf der höhe metropolitaner cultural studies (wäre meine erwartung). wie auch immer. die richtige reihenfolge scheint mir: 1) rumlaufen, 2) museum gucken, 3) buch lesen, 4) festival gucken. uns hielts schönwetter auf der insel. http://riddu.no/ http://www.markomeannu.no/wp/front/" ps: und noch mal eine genauer-stellung: "Wie letztes Jahr fangen wir da an, wo andere Deutsche alles kaputt gemacht haben. Guernica 2014. Hammerfest 2015. Deutsche Besetzung und Zerstörung, Evakuierung und Höhlenleben im Winter sind noch ganz präsent, für die Einheimischen gibts kein Fiskefestival ohne gemeinsame Wanderung zu einer Höhle (SW-Soroya). http://www.museodelapaz.org/ http://www.kystmuseene.no/index.php?cat=107297 " ps/soroya: "Akkarfjord...Refugium des Eigensinns, fast schottisch (Isle of Rhum). Hat ein komfortables Hostel mit besonderem Selbstverwaltungsmodell (100.-- NK mit eigenem Schlafsack). Die meisten Dorfbewohner hängen da mit story an der Wand. Ne Turisthytta ist am Gamvikvatnet (da kann man mit Matte aufm Boden übernachten, kostenlos). Ein Dieter eines alternativen Reiseunternehmens war da oben am Ziele-scouten, ausser Schafen werden auch zwei Dromedare gehalten. Seufz. Wahrscheinlich die nördlichsten der Welt." soroya pa langs, 120 km: https://de.wikiloc.com/routen-wandern/across-soroya-3330881 ~ resümmee: für die tour hatte ich infos aus einem grossen deutschen internet forum bezogen, wegen dem meine freundin ein paar jahre vorher für "sehr nördlich" den klobigen rucksack angeschafft hatte und ich mal einen sogenannten "sturmbunker" hatte äh habe, er liegt ja noch rum. die infos waren solche über den späten winter und den sehr vielen späten schnee, auch senorge kannte ich vorher nicht. die infos führten zu vermehrtem gepäck, die dickeren schlafsäcke wurden eingepackt, sandalen und so zum furten, ist ja schneeschmelze. überflüssig. unser übliches leichtere / wenigere equipment (noch einigermassen weit weg von ul, die entfernungsmaßstäbe variabel nach gefühl) wäre auch ausreichend gewesen. alter fehler: mehr gedanken - mehr gepäck. gar nicht als fehler empfunden, steht hier nur so fürs nächste mal. selbsterinnerung. ansonsten noch: mehr internet = mehr shopping. in der zweiten hälfte der 2000er war bei uns der anti-yuppie-beißreflex gefallen und wir (zuvörderst: ich) hatten angefangen, "gear" nicht mehr für ziemlich egal zu halten. das gewöhnen wir uns gerade wieder ab. nachdem alles da und ziemlich leicht ist wieder low budget. seiland die zweite, ist nähergerückt, wurde besprochen, aber für dieses jahr wieder verworfen. vor 4 jahren ein annäherungsversuch, der uns sehr gefallen hat. ich hoffe, der bericht gefällt einigen. lg, hans
  11. morgens ist super wetter. auf dem rückweg nach honseby treffen wir einen alten alleingänger, der wahrscheinlich ganzjährig auf der insel lebt. und die ersten mücken. deren vermehrtes erscheinen ist so schnell wie die schneeschmelze. in den unteren bereichen des südlichen landesinnern werden die kleinen kriebelmücken überwiegen, da brauchen wir beim kochen dann auch die netze. "rückweg" stimmt nicht. ich hatte zwar dran gedacht, mir den weg zu merken, falls wir zurück müssten, wegen wolkenaufliegend fehlten die orientierungspunkte und wir liefen irgendwie und kamen gefühlt an lauter noch icht gesehenem vorbei und erstmal woanders raus. am ende ist man so oder so richtig und sieht, wo man hin muss. (honseby, wenn man rauskommt) die paar kilometer zur fähre wollten wir busfahren. und da wir uns bei andre "registriert" hatten (dh: bescheid gesagt), wollten wir uns abmelden. bei andre war aber keiner zuhause. und "registrieren" ist eh übertrieben für die insel glaub ich. muss man selber entscheiden. mit mehr zeit wären wir auch durch die mitte gekommen, uns impassable, kein hader. im örtchen treffen wir einen fussgänger, den busfahrer. der uns mitteilt, dass der bus kaputt ist und morgen deshalb nicht fährt, wir sollten uns aber trotzdem an die bushaltestelle stellen. haben wir nicht ganz verstanden, aber trotzdem gemacht. die nacht sind wir nochmal ein stück in gelände zurück, da gibts schon bald schöne stellen. morgens kommt nach etwas warten auf den bus ein sehr alter herr mit einer sehr alten dame auf dem beifahrersitz in einem riesigen, nagelneu glänzenden und blinkenden maibach angefahren. er sei heute der bus und der vater vom busfahrer und bringe eine nachbarin zum einkaufen nach hammerfest. wir fahren also mit diesem bus zur fähre und werden dann auch noch gleich die paar kilometer von akkarfjord/hammerfest nach hammerfest gefahren. (akkarfjord/hammerfest) auf der strasse ein weiterer alter alleingänger dann und jetzt erst die hafendusche: neben dem blauen teppich ist das gate für die kreuzfahrer. so ein kreuzfahrtschiff hatten wir schon mal erlebt, als wir etwas ausserhalb von geiranger zelteten. da halten die grossen kreuzfahrschiffe auch etwas ausserhalb. das grossdimensionierte tuten tat uns wecken und statt freier sicht fanden wir ein hochhaus vor der nase, als wir aus de zelt krabbelten. es war übrigens damals die aida. dejavu. stöhn. nachdem wir mehrere stunden in der hafendusche verbracht hatten, kamen plötzlich die bullen. alledings nicht für uns, sondern um die kreuzfahrer im empfang zu nehmen, die an uns vorbei zu tausenden in das städtchen strömten und fotos machten. so wie wir die sehen sehen die rens uns? unsere fähre dauerte noch, das rumlungern war am ende plötzlich kurzweilig. mafiös wirkende sehr mackerige balten, die sich mit riesigen schrankkoffern an unserm kleinen steg vorfahren liessen, wurden von einer entsprechenden yacht abgeholt. irgendwann die kleine fähre nach hakkstabben und altneset. rusische anglerkombo lässt leihwagen und equipment verladen, auf seiland warten 5 km strasse aber das zeug muss ja mit. in hakkstabben werden auto und anhänger gegen einige palletten fisch ausgetauscht. post gibts auch. amazonpakete. sommerwohnsitz vor altneset. "in der alten schule von altnesset (da gehen die 2 pfade für nicht-erst-bootsfahrer los) treffen wir die russische anglercombo wieder, die den grossen hänger auf die kleine fähre hieven liess. sie sind mit auspacken sehr beschäftigt, so dass es bei wenigen drinks bleibt und wir von stig und dia und robert alles über ihr seiland-house, seiland, argentinien und kuba erfahren, was uns grade wichtig ist. dia bastelt an kubanisch-samischen musikevents. robert kocht und guckt berge. stig führt, unter anderem auch alta adventure. ne woche später ist ne gruppe bergsteiger da, deren gletschertour wir uns wohl anschliessen könnten. es is deutlich nach neun („abends“), als wir den hang rauf unsern wandertag beginnen, um nen schönen zeltplatz zu finden." ok, ein eher kleiner anhänger, zeigt das bild. erinnerung kann auch schon beim ersten aufschreiben falsch sein bzw. ist subjektiv. auch die erste wahrnehmung kann schon selektiv gewesen sein. 11 tage auf seiland kommt auch nicht hin, ich müsste noch mal in die metadaten der alten fotos. und die alte turkart raussuchen, auch das habe ich noch nicht gemacht, sondern die punkte auf die karte(n) hier aus der erinnerung gemalt, die selektiv offensichtich auch mal ganz gut sein kann. im buch, das uns gezeigt wird, erkennen wir die insel nicht wieder. wir torkeln durchs wäldchen und dann den hang hoch. der einstieg ist hinter der japanischen badetonne. (der pfad ist vorsaisonal ziemlich weggewuchert und bleibt das auch, --> read @Borgman). es gibt kurze spuren vieler pfade und die richtung ist eindeutig. das mid wird auf den ersten treppenabsatz mit aussicht gestellt und dann ist erstmal pause.
  12. ...und ein wunderbarer blick nach vorne: (hinterm letzten see gehts runter zut olderbukta, k.a., ob um die ecke zum olderfjorden gangbar ist) rote punkte hier: die route von der turkart geht ungefähr so weiter, um die seenkette 375 - 474, wir auch, ausser das wir auf ca. 375 nicht mehr weiter kommen: (karte von der hp der kommune hammerfest, link siehe oben #5). ich find ja links vom bach besser und man könnte ja auch gleich links hoch bis auf kleine ebene des kastarfjellet, aber die punkte auf unserer turkart dürften ja einen sinn haben, denken wir und nehmen brav die blockseite. der bach sehr laut und das blockwerk grösser als es von der anderen seeseite oben aussieht. man kann schon mal durch den schnee krachen oder sich sonst verhaspeln. am ende von dem kleinen sims folgt ein bad step: (wahrscheinlich nur jahreszeitlich bedingt) und oben auf stolzen 375 meter höhe siehts zu anfang der zweiten juliwoche 2015 noch ziemlich spätwinterlich aus: es ist kalt und zugig. der schnee aufgeweicht. weicher und nasser als unten, die schneefelder am see 276 waren gut fest. und man weiss nicht immer so klar, wo vieviel wasser untendrunter ist. am nächsten morgen fängts an zu regnen. eigentlich wollten wir das kurze stück am bach hoch auf keinen fall zurückmüssen. war dann aber, mit ein paar bestimmt komisch anzusehenden figuren von ganzkörperfelskontaktrutschen nicht so das problem. ein komplett verregneter tag folgt, schöne blicke weiter unten "nebel und wolken erschweren die orientierung man kann da überall so langlaufen und auch zum furten finden sich höher und tiefer einfache stellen die schneeschmelze is rapide schnell" den weg am bach im trekkingforum als T5 und kraxeln I-II eingetütet. da hab ich zweifel dran, I und 4 oder so.
  13. im grossen haus sind der supermarkt und das kleine museum. um eins wird dann mal mittagspause gemacht und wir machen uns auf den weg, der als pfad zum ersten see ein haus weiter losgeht. neben der angellodge steht ein bulli mit brandenburger kennzeichen. die punkte auf der alten turkart gehen immer am linken ufer der seenkette lang. auf halbem weg vom ersten see ist ne kote vom dnt. nach dem letzten der (wenigen) ferienhäuser, angeln im see und jagen sind die aktivitäten, erfahren wir, gehts ne halbe treppe höher zum nächsten see. von den halbe treppe stufen hat man mehrere, muss auch mal ne halbe treppe wieder runter. der untergrund ist zwar bewachsen, aber trotzdem immer auch merh oder weniger blockig, so dass man langsamer als sonst vorankommt. das ende vom ersten see ist ganz schick, da schlenkern wir ne runde. blick zurück von halbe treppe. man muss hin und wieder mal um ne schmale kurve. (noch die gleiche schmale kurve nochmal) [und die letzte tour, auf der meine freundin den voluminösen rucksack dabei hatte] und schon 21.00 uhr. (nach bauch links hoch) (mitternacht) morgens um 11, noch kein tee gekocht. auf anderen touren stehn wir so um sonnenaufgang auf. dann abstieg zum nächsten see der seenkette (blick zurück)... "der unmarkierte pfad, der wohl im nationalparkkonzept nicht mehr vorgesehen ist und den man zur wegfindung auch nicht braucht, findet sich eher in "steiler" hangquerung (kürzer) wieder als aufm rücken (länger). wird die spur zu steil, ist man auf nem rentierpfad. birken gibts als skulpturen, aber auch in unterschiedlichen grössen, auch in ganz klein. und mehr oder weniger dicht. gipfelaufbau ist in der regel übersichtlich, nur der gipfel schwer zu finden in honseby betreiben andre und marilou neben seiland-explore einen super supermarkt (den andres vater sich 1960 da hingestellt hat, für wen auch immer, dachte man damals, jetzt gibt’s ausser den anglern am wochenende auch wanderer) mit einem kleinen seiland-museum. vieles, was man nur dort erfährt. andre berät und führt auch touren und bietet einen np-service, man kann sich bei ihm registrieren, damit man gesucht wird, falls man verlorengeht. es is noch nie was passiert und erfahrungsgemäss registriert man sich für zu kurze zeit (wir auch, mit 2,3 tagen mehr wärn wir wohl auch durch die mitte gekommen). es stimmt übrigens nicht ganz, dass wir unterwegs niemand begegnet sind. auf dem rückweg nach h. kam uns ne gruppe kinder (geschätzt 6 bis 12 jahre alt) mit schrankwänden entgegen, die wollten also zelten, mindestens."
  14. der überblick vom stortinden ist mindestens einer der schönsten blicke auf seiland. fotoblick ist die richtung, in die wir weiterwollen, wir fangen an, nach einer route zu gucken. unten am wasser ist klar, man könnte stattdessen schon auch ins tal unmittelbar vor uns und zum talschluss aufsteigen hmistdasnichtklarzusteil, zurück nach unten, um auf den hauptteil der insel zu kommen. so oder so schon manchmal steil und wahrscheinlich mal blockig und mal nass, was ist mit der rückseite vom kamm vor uns, die wir nicht sehen – sollte alles gehen. aber wie kommt man um den nordmannsjøkulen drumrum und dahin und auf die seite vom seilandsjokulen? und um den drumrum?- man will ja dann entweder in den südlichen oder nördlichen teil der insel. nach der karte schon ein irrgarten von irgendwiemehralsnur vielleicht ungangbar steilen hängen, auch das sollte doch gehen, der reale ausblick hilft noch nicht weiter. wie wird das bei der schneelage oben? und an oder auf den beiden gletschern, von denen wir gerade mal von einem ein foto im netz finden konnten, nordnorwegische variante: boot, rauf, boot; alpinistische tour. viele blicke auf die karte und aufs panorama.* es ist zu früh zum campen und kochen, man müsste ein bißchen runter näher ans dorf ran oder gleich bis auf den hauptteil der insel und dort aufbauen oder auf dem weg, gibt ja nach karte auch breitere stellen wie nass sind die. wir haben essen für 3 tage, bis honseby reicht das allemal. einheimisches gemüse der saison petersilienwurz, bei jedem einkauf. die sonne löst unsere fragen in wohlgefallen auf, die aussicht ist einfach zu geil und 5 meter weiter schon wieder neu. kann gar nicht sein, dass wir uns gedanken gemacht haben. je langsamer wir machen desto weniger schnee - beschreibt unser gegenwärtiges vermögen ganz gut. wir könnten mal gucken, ob es im dorf ein restaurant gibt, es könnte doch ein restaurant geben, waren doch touris auf der fähre und im ort, dorf angucken, essengehen und schwätzchen halten. das machen wir dann auch... … und bleiben zwei "nächte" im souterrain der angellodge. nochmals besten dank an helmut von der anglerkombo aus ober-ö! unsere wanderung findet ihre fortsetzung mit boot. dass das wetter so wechselhaft bleiben könnte wie es bisher war, hatten wir bei der entscheidung fürs souterrain nicht auf dem schirm gehabt. auf der rückbank zwei gestalten, die das breite grinsen gerade nicht aus dem gesicht kriegen. abkürzung von karhamn nach honseby. „Bergsteigen, Wandern, Einkaufen, Angeln im Gebirge, Rentiere-auf-die-Insel-Bringen … macht man gern mit Boot; den Rhythmus beim Wandern bestimmen das Boot (die Fähre), die Mitternachtssonne, die Blicke, die Rentiere.“ in der zwischenzeit hatten wir uns genau den weg [die route, nur die ersten paar hundert meter ist da ein pfad] angeguckt, den @Borgman im anderen forum beschreibt, hier und da mal die hänge bißchen rauf und viel moose und knabenkraut geguckt. zeit, mal einen reisebericht zu lesen, der nachvollziehbar dokumentiert und in dem auch wirklich gewandert wird: https://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php/99250-NO-Seiland-2017-zwei-halbe-Sachen-ergeben-kein-Ganzes [nur das mit den zwei halben sachen, die überschrift, kommt nicht hin, weniger ist mehr, sagts plaisiertier und die insel mit den von andre/honseby später genannten 18 gehstunden nord/süd honseby-altneset als -wegloser- „trail“ wäre ne sache für 2, 3 tage bei schönem wetter. wir waren 11 tage auf seiland am rumlaufen und haben nicht msl den weg nord/süd "geschafft" ] ~ * [ausser auf der pdf-karte, link oben in beitrag # 5 kann man sich norwegen nun auch halbwegs 3d angucken, etwas mehr datenstream vom satellit und man kann immer wissen, wer wo ist, oh je: https://www.norgeibilder.no/ und oh je: der nordmannsjøkulen ist fast wech...]
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