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Ultraleicht Trekking

hans im glueck

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Reputationsaktivitäten

  1. Danke!
    hans im glueck hat eine Reaktion von kra erhalten in Geodät - Gestänge fürs Vorzelt   
    naja. UL und "das, was es [gedacht] ist", kannst du definieren wie du willst. gebaut werden leichtere vergleichbare sachen aber schon und deine prämisse wäre spannender, wenn sie als maßstab zur kenntnis nehmen würde, was es schon gibt. ganz ohne leichtbau z.b.: crux x2 storm 2,95 kg, packmass 55x18 (puuh...bikepacking? packmass egal?). und was mit 1,95 kg steht da auch noch auf der hp. form follows setting. jetzt wirst du sagen ... nicht vergleichbar . warum peilst du 3,5 kg an - chinook2 in stabiler & in deine form gebracht, sollte deutlich leichter sein als 3,5 kg, eher 2,5? das "echte" 3er von crux mit der riesenapsis ist bei 3,7 (und ein packmassmonstrum).
  2. Danke!
    hans im glueck hat eine Reaktion von kra erhalten in Geodät - Gestänge fürs Vorzelt   
    auch wenn du das alles "optimal" machst, ist es selbst zu zweit ein kräftiges gezerre & halten ... und dauert. kann ich aus meiner wenigen erfahrung mitm jannu beisteuern. "richtig" ist: vorm sturm aufbauen ("taktik")
    [was man halt gerne zu weit ausreizt, geht ja meistens doch ]
  3. Gefällt mir!
    hans im glueck reagierte auf doman in DIY-Bikepackingtaschen fürs Gravelbike   
    Inzwischen gibt es hier einiges nachzutragen, denn meine Taschenausstattung hat Zuwachs bekommen. Da ist zunächst eine
    Oberrohrtasche
    die ich - genau wie die bisherigen Taschen auch - lediglich geklebt habe. Die genauen Fertigungsschritte habe ich leider nicht dokumentiert, kann aber sagen, dass es sehr fummelig war, um die Ecken herum zu kleben.

    Als die Tasche fertig war, musste ich feststellen, dass ich die hinteren Klettbänder falsch angebracht hatte, sodass der Reißverschlussschieber beim Schließen den Taschenboden mit hochzieht und dadurch hakt.

    Deshalb habe ich per Hand noch eine kleine Platte eingesetzt und die Klettbänder ganz ans Taschenende versetzt. Jetzt hakt nichts mehr.
    Aufgrund der bisherigen Erfahrungen habe ich mich entschlossen, die
    Satteltasche
    nicht lediglich zu kleben, sondern ganz klassisch zu nähen und danach abzudichten. Warum? Eine genähte Tasche ist wesentlich stabiler und sieht auch besser aus. Grob orientiert habe ich mich an einem 17-Liter-Expedition-Pack, allerdings unter Weglassung aller Verstärkungen, die meiner Ansicht nach bei Verwendung von DCF überflüssig sind.

    Zunächst galt es, die Tasche zu konstruieren, wobei ich wie bei der Rahmentasche einen Schnitt angestrebt habe, der aus lediglich drei Teilen besteht.

    Als der entworfen war, habe ich die Tasche aus Packpapier probehalber zusammengeklammert.

    Dann wurden die Teile ausgeschnitten, geklammert und genäht.

    Die genähte Tasche wurde dann noch einmal mit DCF-Streifen nahtversiegelt.

    Fertig! Alle Gurtbandschnallen sind bei mir übrigens 25 mm, weil ich relativ große Hände habe und das Hantieren mit kleineren Schnallen als Qual empfinde.

    Die Tasche wiegt trotzdem nur die Hälfte der gleich großen Tasche von Apidura.

    Alle fünf Taschen zusammen wiegen unter 600g!

    Hier noch mal eine Gesamtansicht aller bepackten Taschen am Rad.

    Ganz zum Schluss fiel mir auf, dass ich für noch besseren Sitz die Metallösen am Brooks Sattel hätte einbinden können. Aber das wäre dann eine Fädellösung, die etwas umständlich wäre. Die Tasche sitzt wirklich gut und schlenkert auch voll beladen nicht hin und her.
    BIKEPACKING ROCKS!
     
  4. Gefällt mir!
    hans im glueck hat eine Reaktion von zweirad erhalten in Rocciamelone via Rif Tazetti   
    N abend. da grad viel zeit ist zum planen...tournachbereitung ist tourvorbereitung.
    in den letzten jahren habe ich hier als schlenker von der gta mehrmals empfohlen, den roccciamelone "hintenrum" zu besteigen, also statt über rif ca d'asti über rif. tazetti. ich hab jetzt mal ein paar von den alten fotos rausgesucht und stell sie hier ein, dann kann ich mir die empfehlung im nächsten gta-thread sparen und man kann hier gucken (und ergänzungen/berichtigungen usw. beitragen).
    die fotos sind von 2013, aus den ersten septembertagen. wir hatten von bardonecchia aus eine dreiwöchige grenz-zickzack-hüttenrunde gedreht (leicht, aber noch lange nicht ultra) und waren dann nach dem höhepunkt dieser tour, der runde "tour bessanese", die damals noch recht neu war, ein paar tage auf der gta. eine route hatten wir nicht geplant, die lanzo-täler waren gesetzt, aber nix musste. die grösste schwierigkeit der drei wochen, den passo collerin bzw den bröseligen abstieg von diesem (kurz T5; averole --> gastaldi), hatten wir da schon hinter uns. ab da waren wir "eingewandert", gefühlt schnell und gut drauf und das wetter war nur noch schön.
    schönes wetter und sicht sind voraussetzung für den rocciamelone. ohne sicht kann man sich die anstrengung sparen.
    der übliche wanderweg ist wohl vom ca d'asti zum gipfel, jedenfalls kamen uns da im abstieg (vom d'asti, wohl wochenende) ziemlich viele ziemlich angestrengte leute entgegen, so ab d'asti macht sich dann noch die höhe bemerkbar, denk ich. einige 100e m unterm ca d'asti ist ein bewirtschaftete alm, die (von susa aus?) noch mit dem auto angefahren werden kann, so dass es auch tagestouristen gibt. uns hatte auf dem ca d'asti jemand eine mfg angeboten, die wir ausgeschlagen hatten. diese entscheidung würde ich im nachhinein überdenken. es ist elendig lang und eher langweilig nach unten. und umgekehrt nach oben zieht es sich ... mindestens ... genauso. nie besonders steil und nie besonders schwierig, aber endlos lang und in der sonne.
    der aufstieg übers rif tazetti hingegen ist kurzweilig und spannend und so zwischen T4 und leichtem T5, also von jeder/jedem zu bewältigen, die/der eingewandert und gesund ist (und vielleicht nicht das erste mal allein in den bergen).
    wir waren vom rif cibraio bis nach usseglio abgestiegen, wo nicht nur der dorfladen in den ersten septembertagen schon zu hatte, sondern auch sonst die bürgersteige schon komplett hochgeklappt waren, alle abgereist, und liefen von dort bis zum rif vulpot am lago malciaussia, unerträgliche hitze und sehnsucht nach schatten. ein stück weiter als das vulpot ist am see ein zeltplatz dh eine etwas abschüssige wiese zum zelten, ansonsten ohne alles. am vulpot machten wir einen abhängtag, dh wir wanderten zu den höher gelegenen seen, die auch sehr schön sind. am ersten abend hatten wir einer schwäbischen familie zugehört, die in voller hochtourenausrüstung via rif tazetti am rocciamelone gewesen waren (2 autos voller equipment dabei...) und am nächsten tag auf den monte lera wollten. die  anspruchsvollere tour und sie waren den nächsten abend auch viel besser drauf. wir hatten vorher das tazetti nicht auf dem schirm gehabt (steht nicht in der einschlägigen gta-lektüre...) und gerieten ins grübeln.
    am morgen nach unserem pausentag kamen uns noch am malciaussia zwei schwerstbeladene ältere wanderzausel entgegen, vom tazetti, vom rocciamelone, man brauche nix ausser stöcken und es sei eine schöne tour. damit war die entscheidung gefallen und wir wieder weg von der gta.
    vulpot - ca d'asti via tazetti ist eine ganztageswanderung. wir sind relativ spät am vulpot los, wohl nach 9 und waren kurz vorm abendessen im d'asti (unangemeldet, alles kein problem). ich war einigermassen erledigt, jedenfalls hab ich meiner sitznachbarin meine suppe auf die hose gekippt, als mir der plastikteller über den tisch gereicht wurde.
    "oben", so auf etwa 3000, muss man vielleicht  100m über flachen gletscher, auf dem ein paar kleine bächlein abfliessen, der aber meines erachtens spaltenfrei ist (war, sowas fragt man vorsorglich vor ort nochmal). der aufstieg dorthin ist zum tazetti einfach und bestens markiert. auch ab tazetti ist der weg klar und die richtung auch immer. zwischendurch wirds ein paar höhenmeter mal etwas steiler, so dass man auch mal kurz hand anlegt und nach der spur muss man gucken, aber es ist nicht ausgesetzt und auch erstaunlich un-bröckelig. man kommt am rechten rand eines unkomplizierten gletscherzungen-restes raus (eher ein firnfeld), begibt sich vom rand ins flache nach oben und folgt dann den eher wenigen spuren nach links, kann bald wieder auf flachen fels. dann noch eine schrofenstufe (= kurz auf einen moränenrücken, alles stein), noch ein moränenrückenhügelchen und dann der gipfelaufstieg, von "hinten".
    der gipfelblick ist fantastisch und ausser der kapelle gibts auch noch ein biwak auf dem gipfel. hätten wir genug wasser mitgehabt und was zu essen, hätten wir dort übernachtet. das letzte wasser gibts nach meiner erinnerung am tazetti (aber ganz sicher bin ich mir nicht, ist länger her). der abstieg zum und vom ca d'asti zieht sich...
    der schönste blick der kleinen tour ... nicht die ecrins (dauphine), nicht das vanoise, sondern: der monviso in der ferne vom ca d'asti aus gesehen. fototapete. ansonsten merken: genepi! ich bekam eine 1a einführung in selbstgemachten genepi (von der nachbarin mit der suppe-nassen hose) und spreche in meiner erinnerung an diesen abend plötzlich ganz passabel französisch.
    ausrüstung: trekkingsteigeisen. am collerin waren die halbwegs sinnvoll. zum rocciamelone nicht erforderlich.
    "unsern weg" hab ich mit roten pünktchen markiert. wirklich sicher bin ich mir nicht mehr, aber ziemlich. da müsste ich die fotos noch mal länger angucken. also fotos jetzt, panoramen lass ich aus:

    (tazetti)

    (tazetti, hatte schon zu, hatte neuen winterraum)

    (tazetti unten rechts)

    (weiter oben, die paar steileren meter zwischen zwei treppenabsätzen. sieht beeindruckender aus als es ist)

    (da kommt man dann an)



    (blick zurück von der "schrofenstufe")

    (restlicher gipfelaufstieg: harmlos, aber die höhe machte sich bei mir bemerkbar, keuch).

    (gipfel von hinten)

    (das biwak da oben)

    (beeinruckendes foto vom beginn des abstiegs zum ca d'asti: "fast T5" aber in wirklichkeit einfach)

    (blick zurück nach oben, schon von unterhalb des ca d'asti)
    gipfelbuch.ch hat hier noch zwei anklickbare kurze berichte der gleichen tour. und benennt die route als "leichte hochtour". ich denke: die leichteste, die man so machen kann und, wenn man den kurzen flachen weg übers eis nimmt, keine "hochtour", sondern schlicht eine sehr nette wandertour. auf hikr.org sollte es auch noch berichte geben, denk ich.
    war toll.
    viel spass!
    edit: nach zb alpenkarte.eu geht man 2x kurz über flachen gletscher. ich erinnere nur einmal. die "welle" vorm gletscherauge ist steil und hat einige höhe (8. foto).
    und auf dem 1. foto hier sieht man -meiner unmassgeblichen erinnerung nach- links oberhalb vom hüttendach "das erste weisse", dh die getscherstelle, an der man ankommt und etwas untendrunter ahnt man den grösseren absatz, wo wir länger pause machten und den man auch vom vulpot schon sieht. glaub ich :-), guckt selber... und tazzetti mit zwei "z", die wahrscheinlich falsche schreibweise hab ich vom dav und anderen deutschsprachuigen quallen übernommen. und die melone, nicht der. auch das noch unklar im internet.
     
     
  5. Danke!
    hans im glueck reagierte auf wilbo in Geodät - Gestänge fürs Vorzelt   
    Moin!
    Sowas in der Art: https://www.extremtextil.de/dyneema-kordel-ohne-mantel-1-5mm.html
    Die Schnur war innerhalb einer Doppelkappnaht eingenäht, sodass ich die Spannung in der Naht verändern konnte.
    Zweck der Übung war zu testen, ob es ein optimales Spannungsverhältnis zwischen der Schnur und Naht gibt.
    Ergebnis war, dass beide Elemente zusammen keine wesentliche Verbesserung im Schnitt ergaben. Beim Spannen der Naht war zwar diese Linie stramm, aber der angrenzende Stoff war ja noch so dehnungsfreudig wie vorher. Sprich, die Fläche konnte sich immer noch suboptimal dehnen und hatte nicht die gewünschte Spannung.
    Selbst wenn es das Ergebnis positiv gewesen wäre, hätte ich enorme Schwierigkeiten gehabt eine definierte Spannung des Stoffes während des Nähens kontrolliert zu erzeugen und konstant zu halten.
    Dies ist ein schönes Beispiel für eine nette Idee, die aber extrem schwierig umzusetzen wäre.
    Da man das Problem mit einer einfachen Schnittänderung lösen kann, habe diese "Verschlimmbesserung" nicht mehr weiter verfolgt.
    Dazu müsste das Gestänge parallel zur Naht und die Naht im rechten Winkel zur Webrichtung liegen.
    Da man aber bei den Kräftedreiecken auf dem Stoff aber immer zwei Schnitte schräg zu Webkante hat, muss man hier einen Kompromiss bei der Kräfteverteilung eingehen.
    Willkommen in der Schnittoptimierung!
    Wie sollte diese Verbindung aussehen und kann das shelter damit in einem angemessenen Zeitrahmen aufgebaut werden?
    Eine geodätische Konstruktion ergibt nur Sinn, wenn ich es unter widrigsten Bedingungen aufgebaut bekomme. Ansonsten könnte ich auch eine andere Zeltform wählen.
    Im Sturm habe ich für ein Hilleberg Tarra einmal 20 Minuten zum Aufbauen und Abspannen gebraucht. Normalerweise steht das bei mir in 5 Minuten.
    btw. Einen meiner wenigen Stangenbrüche habe ich mir beim Aufbau eines Keron im Sturm geholt.
    Diese Kuppel von Wechsel ist ganz stabil, wenn sie erstmal steht. Aber beim aufbauen sieht man sehr schön Belastungsspitzen, für die das Gestänge eigentlich nicht gemacht ist.
    Das Design ist nur ein Element in einem hochkomplexen Prozess beim Bau eines Geodäten.
    Wieder ab Min. 3:00
    VG. -wilbo-
  6. Gefällt mir!
    hans im glueck reagierte auf Joe_McEntire in Impressionen von Touren   
    *geiler shice*
  7. Witzig!
    hans im glueck reagierte auf grmbl in Hanwag Grünten   
    OT:
    Das müssen die Abspannleinen sein, bei 1,6 kg ...gehe ich davon aus, daß  man in dem Teil schlafen kann.
  8. Danke!
    hans im glueck reagierte auf wanderlust in Neue Ultraleicht-Ausrüstung   
    Ist das gleiche wie beim Proton FL = Octa
    https://arcteryx.com/ca/en/shop/mens/proton-fl-hoody
    Siehe auch den Thread hier um nicht abzuschweifen:
     
  9. Witzig!
    hans im glueck reagierte auf ConTour in Nähte abdichten beim Sil-Nylon Zelt/Tarp   
    Auch ne Idee. Probier ich mal.
    Alles nur nicht dirty , mir geht es da wie @Dingo am liebsten würde ich das auch von innen machen.
  10. Danke!
    hans im glueck reagierte auf khyal in Nähte abdichten beim Sil-Nylon Zelt/Tarp   
    Ja haben sie nur umbenannt, damit man es leichter mit +wp verwechseln kann
    Von innen ist Murks, dann dringt von aussen erstmal Wasser ueberall in die Naehte ein
  11. Danke!
    hans im glueck reagierte auf wanderlust in Neue Ultraleicht-Ausrüstung   
    Neuer leichter midlayer ähnlich zu Polartec Alpha direct von Mountain Hardware mit 
    Active Mesh Teijin Octa
    100% Polyester
    https://www.mountainhardwear.com/c/airmesh-collection/
    Ist das gleiche Material das Arctery in seiner active insulation plus liner benutzt. 
    Wird wohl auch stabiler als Alpha direct sein, da außen ein Mesa Netz ist. 
     
    Ist bisher nur in den USA verfügbar. 
  12. Ich habe das (noch) nicht verstanden
    hans im glueck hat eine Reaktion von kra erhalten in Nähte abdichten beim Sil-Nylon Zelt/Tarp   
    oh. hab bis eben nicht gewusst, das Silikon jetzt "pattex" heißt...Riechprobe gemacht?
    Abschmieren: mitm Finger.
  13. Gefällt mir!
    hans im glueck reagierte auf doman in Bikepackingtour in die Märkische Schweiz   
    Da ich seit kurzem mein Set an Bikepackingtaschen um eine A-Rakete erweitert habe (Vorstellung kommt noch), war genügend Packtaschenvolumen vorhanden, um eine Tour mit Zelt und Zeltofen anzugehen. Passend dazu hat sich das Wetter hier am letzten Wochenende weiter abgekühlt, sodass eine abendliche Wärmequelle wünschenswert schien.

    Das ist das Rad mit voller Montour. Hinten drin stecken Merinosachen für die Nacht (bei den Temperaturen noch überflüssig), das Tarp, Handschuhe (nicht gebraucht) und der Schlafsack. Im Rahmen befinden sich der Ofen, 1,5 Liter Wasser, Elektronik- und Hygienekleinteile, Werkzeug, Pumpe und paar Lebensmittel. Am Oberrohr Snacks, die Powerbank, Kabel, ein Schloss und die Gopro. Und vorn stecken in einer Röhre das Zelt und der Kocher nebst 750 ml-Tasse und in der anderen Isomatte und Hängematte.

    Der Freund, mit dem ich unterwegs war, fuhr ein Rose-Backroad aus Carbon, das gefühlt noch mal deutlich leichter war als mein Titan-Drahtesel.

    Er hatte allerdings noch einen Rucksack auf dem Rücken, auf den ich gerne verzichtet habe, obwohl nur damit der abendliche Biertransport zu bewältigen war.

    Die Strecke haben wir uns mit der Voreinstellung "Gravel" von Komoot erstellen lassen - mit manuellen Nachjustierungen.

    Herausgekommen ist ein extrem naturnaher Trail, bei dem man sich so manches Mal fragte, ob es wohl in hundert Metern noch ein Spur von Weg zu erkennen geben wird.

    Aber wir sind mit nur sehr gelegentlichen Schiebeeinlagen gut durchgekommen.

    Beim letzten Zivilisationsstopp haben wir uns noch jeder ein Menü einpacken lassen, das mit den Straps der Satteltaschen gut zu fixieren war und später mit den Reifenhebern gut geschmeckt hat - denn für Löffel war kein Platz mehr.

    Am Abend haben wir einen Traumspot auf einer Hügelkuppe gefunden und uns mit den Hängematten und dem Ofenzelt wohnlich eingerichtet.

    Nur bei der Bierflasche hätte ich mir gewünscht, dass sie so groß gewesen wäre, wie sie die Kerze hier aufs Zelt projiziert.

    Das Zelt hat uns einen mollig warmen Abend beschert. - Der Feuerstrahl des Schornsteins war übrigens so gerichtet, dass er dem Baum keinen Schaden zugefügt hat (auch wenn das hier vielleicht so aussieht).

    So sah das Zelt von innen aus.

    Und so stellte sich die Szenerie am nächsten Morgen dar. Bevor irgendein Spaziergänger vorbeigekommen war, hatten wir alles wieder weggepackt.

    Und alles passte tatsächlich ohne quetschen zu müssen wieder in die Packtaschen rein.

    Hier habe ich heute Morgen noch ein Bad genommen, dann ging's wieder zurück.
    SCHÖN WAR'S!
  14. Danke!
    hans im glueck reagierte auf Dingo in Nähte abdichten beim Sil-Nylon Zelt/Tarp   
    Ich muss gestehen, dass ich meine ersten beiden Zelte von innen abgedichtet hatte, weil es mir von außen zu häßlich war.
    Das Auge zeltet eben mit
  15. Gefällt mir!
    hans im glueck reagierte auf sja in [IT] GTA 2021 - Hoch über Domodossola bis weit hinunter nach Quincinetto   
    Freitag 06.08.2021 - Alpe del Lago - Campello Monti (750 rauf / 990 runter)
    Auf ins Walserland
    Zuerst muss ich mich einmal korrigieren: Das Bivacco gestern war das Rifugio Alpe del Lago. Heute komme ich an einem weiteren Bivacco vorbei, welches Alpe Pian Lago heißt. Schon bei der Vorbereitung bin ich hier immer wieder durcheinandergekommen.
    Die Etappe klingt heute vielversprechend. Drei Übergänge mit Aussicht auf die Walliser 4000er, unter anderem auf das Monte Rosa Massiv.
    Auf dem ersten Pass treffe ich O. wieder. Es ist warm, die Sonne scheint und sie liegt im Gras und genießt den Ausblick, gute Idee (später erfahre ich, dass sie tatsächlich auf dem kleinen Pass ein paar Sit-ups gemacht hat. Ich konnte es nicht glauben. Schade, dass ich das nicht gesehen habe).



    Der Ausblick beim Bivacco Alpe Pian Lago ist nicht viel weniger beeindruckend. Weiter gehts zum Lago di Ravinella, einem sehr schön gelegenen See. Dort rasten 3 Italiener. Das übliche "Wo kommst du her - Wo gehst du hin", aber ich bin müde und habe keine Lust auf Small Talk mit der Männer-Clique. Ich will ankommen. Vor mir liegt noch der Aufstieg zum letzter Pass Colle dell'Usciolo auf 2037 m und ich schraube mich wieder langsam hoch.

    Auf der anderen Seite begegnet mir ein Hirte auf der Suche nach 10 (ausgebüchsten) Kühen. Ob ich sie am See gesehen hätte, fragt er. Ich verneine und blicke in ein ratloses Gesicht. Alsbald kommen mir Zweifel an meiner Wahrnehmung dort, aber kann man so fokussiert auf den Weg und seine Gedanken sein, dass man 10 Kühe übersieht?
    In Campello Monti erwartet mich eine zauberhafte Kammer im Albergo Nigritella, eine nette Wirtin und ein hübscher Ort. Vor dem Abendessen bummeln wir noch durch den Ort und nehmen den Aperitivo vor dem zentral gelegenen "Alla Vetta del Capezzone" ein. Dort ist viel mehr los, als in unserer Herberge und wir haben Spass daran, uns das Kommen und Gehen anzugucken.


    Campello Monti
    Die Wetteraussichten für den nächsten Tag sind gruselig und so beschließe ich im Laufe des Abends, eine weitere Nacht hier zu bleiben, zumal wir hier mit das beste Essen der bisherigen GTA bekommen. Ich habe Lust mal ausgiebig zu schlafen, zu lesen und zu schreiben - und einfach mal den Tag verbummeln. O. wird weiter gehen, ihre Freundin wird dazu stoßen, was sich organisatorisch aber als nicht so ganz einfach herausstellt (wo stellt die Freundin das Auto ab, welcher Bus fährt wo hin, wie kommt man nach ein paar Tagen wieder zum Auto...).
    Mir fällt am Abend auf, dass die nächsten Etappen etwas herausfordernder werden. Alles was ich bislang gemacht habe war eigentlich harmlos. Ich muss zugeben, dass mich die ersten Etappen trotzdem gefordert haben. Naja, irgendwann wird sich ja mal ein Trainingseffekt einstellen. 1 Woche ist jetzt knapp vorbei. Mit Respekt schaue ich auf die noch ausstehenden 2 Wanderwochen. So lange war ich noch nie in den Bergen.
  16. Gefällt mir!
    hans im glueck reagierte auf sja in [IT] GTA 2021 - Hoch über Domodossola bis weit hinunter nach Quincinetto   
    Sonntag 08.08.2021 Campello Monti - Rimella/Chiesa (650 rauf / 760 runter)
    Der Weg der Leichenträger
    Juhu, es geht weiter. Ein Tag abhängen reicht. Das Wetter ist endlich besser und es liegt wieder einmal ein Pass vor mir.

    Blick zurück nach Campello Monti
    Vom Val Strona gehe ich über den Bocketta di Cmpello (1924 m) in das Mastallone-Tal nach Rimella. Die Etappe wird "Der Weg der Leichenträger" genannt. In früheren Zeiten waren die beiden Täler eng verbunden. Campello Monti hatte keinen eigenen Friedhof und auch keine Kirche und so mussten die Toten über den Pass ins Mutterdorf Rimella getragen werden. Die Träger der Dahingegangen fanden in etwa 1h Fußmarsch unterhalb des Passes einen Rastplatz, der sich "Posa dei Morti" nennt. Sie konnten sich dort ausruhen und die toten Körper dem Pfarrer von Rimella übergeben. Erlaubten die winterlichen Bedingungen einen Übergang nicht, so gab es eine recht praktikable Lösung. Die Leichen wurden im Frost einfach "tiefgekühlt".
    Rimella ist also das Ziel heute. Übernachten will ich im Albergo Fontana, von dem ich hinsichtlich der unfassbar vielen Vorspeisen schon viel gelesen hatte. Im Hinterkopf hatte ich irgendwie, dass es auch kritische Stimmen gab, aber daran denke ich in diesem Moment nicht. Nun ja, es fängt schon mit der Reservierung an. Elvira (meine Gastgeberin) rief gestern nach dem Abendessen bereits dort an, aber aus irgendwelchen Gründen war die Dame am anderen Ende der Leitung nicht in der Lage, die recht simple Frage, ob ein Bett für mich zur Verfügung steht, zu beantworten. Sie wies uns jedoch darauf hin, dass O. und ihre hinzu gereiste Freundin nicht angekommen seien. Seltsam. Muss ich mir Sorgen machen? O. machte auf mich einen sehr zuverlässigen Eindruck. Sie hätte sicher abgesagt. Naja, an diesem Morgen klapp es mit der Reservierung, aber die Damen da drüben schienen etwas wirr und keinen wirklichen Plan bezüglich der Auslastung des Albergos zu haben.
    Los gehts. Zuerst einmal im steten auf an Alpen vorbei auf den Bochetta die Campello. Die Etappe ist gut machbar. Zeigt sich etwa die Erholung vom gestrigen Tag? Auf dem Pass wird mir eine Aussicht auf das Monte Rosa Massiv versprochen, aber es gibt noch zu viele Wolken, leider.

    Da oben ist gut was los. Es kommen einige italienische Day-Hiker hoch. Wie so oft, blicke ich in größer werdende Augen, als ich bestätige, dass ich alleine unterwegs bin. Immer wieder die Frage: "Sei da sola?" Ob die Männer das auch gefragt werden?

    Der Abstieg klappt super. Ich vergesse leider nur, auf dem "Rastplatz Leichenträger" zu achten. Im Nachhinein fällt mir jedoch auf, dass es kurz vor Rimella schon häufiger als sonst so kleine Madonnen-Andachtsstätten gab. Nu denn. Gegen 13h bin ich schon in Rimella. Keine gute Zeit, um an einem Sonntag im Albergo Fontana anzukommen.


    Ich will ja gar nicht unbedingt direkt mein Zimmer gezeigt bekommen. Ich kann auch gut, einen Drink nehmen und erstmal gemütlich ne Pasta essen. Aber vor allem Letzteres ist echt ein Problem. Obwohl es Mittagszeit ist und es ein Ristorante gibt und ich alles gegessen hätte, was grad so auf dem Herd sowieso brutzelte - zumal in einer italienischen Küche immer ein Tomatensugo im Kühlschrank ist (hab ich mir sagen lassen)... weist man mich relativ barsch ab, als ich nach etwas zu Essen frage. Erstmal heißt es nur "nein", dann frage ich nochmal nach, dann hieß es später. Okee.
    Im Albergo ist kein Platz, aber im Posto Tappa kann ich nächtigen. Ich solle doch erstmal was trinken. Also gut. Kein Problem. Als ich mein Getränk habe, schickt man mich plötzlich doch zum Posto Tappa runter. Dafür solle ich zur Straße und dann den Hang runter, soundso inferiore heißt die Häuseransammlung. Zu irgendeinem gelbes Haus. Okee. Als ich unten bei der Häuseransammlung bin, gibt es natürlich nicht nur ein gelbes Haus. Ich irre eine Weile rum, bis ich jemand finde, der mir zeigt, wo ich hin muss. Im Haus empfängt mich jemand und zeigt mir mein Bett.
    Nach einer Dusche versuche ich erneut mir ein Mittagessen zu erkämpfen. Die Dame guckt wieder etwas unwillig, aber es heißt dann, ich soll draußen warten und mich zum Essen auf die Terrasse setzen.
    Ach ja, aus den Shop, dessen Tür offen stand, werde ich auch verjagt. Um 15h soll ich wiederkommen. Um 15h heißt es dann "am Nachmittag". Als ich frage, wann denn so "am Nachmittag im Albergo Fontana sei, erklärte sie endlich, dass das bedeutet, wenn die Mittagsgesellschaft weg ist. Aha. Ich glaube sie merkt langsam, dass ich etwas naja so bin, sagt dann schnell, am besten einfach vor dem Abendessen kommen. Warum nicht gleich so.
    Ich nutze die Zeit zum Wäsche waschen und für ein Nickerchen. Plötzlich sehe ich auf meinem Telefon eine Nachricht von O. "Geh mal auf deinen Balkon". Ich verstehe die Nachricht nicht ganz, erahne aber, dass sie auf der Terrasse des Albergos sitzt. Wie nett. Ich laufe mit meiner halbnasse Hose rüber und sehe sie da mit ihrer hinzu gereisten Freundin sitzen. So kreuzen sich unsere Wege wieder. Nachdem ich den Tag und Abend gestern alleine verbracht habe, freue ich mich wieder über Gesellschaft. Ich dachte schon, hm, das wird heute Abend etwas langweilig. Aber nein, im Gegenteil. Mit den beiden wird es sehr lustig. Im Übrigen, hat O. im Albergo angerufen und mitgeteilt, dass sie einen Tag später käme...
    By the way, C., die Freundin von O. will mir nicht glauben, dass es 16 Gänge im Fontana gibt. Aber es ist so (ob es genau 16 sind, wissen wir nicht, es ist echt mühsam mitzuzählen). Natürlich sind es lauter Happen, es ist einerseits witzig, aber ich bin auch nicht euphorisch. Haha, ich und das Fontana... und das gastgebende Schwestern-Triell...  wir hatten vielleicht einfach nicht den allerbesten Start.
  17. Gefällt mir!
    hans im glueck reagierte auf sja in [IT] GTA 2021 - Hoch über Domodossola bis weit hinunter nach Quincinetto   
    Samstag 07.08.2021 Campello Monti
    Ruhetag
    Heute Ruhetag. Nach dem Frühstück hänge ich noch eine Weile im Bett rum, es ist neblig und regnerische draußen.  

    Blick aus dem Fenster meiner Kammer

    Die Wolken hängen tief, Ruhetag gut gewählt
    Dann mache ich einen Spaziergang durch den winzigen, aber netten Ort. Mein Weg führt mich zum alten Schulhaus, in dem sich einst das "posto tappa" befand. Zumindst dachte ich, dass es geschlossen sei.
    Ich sehe ein Schild, das auf eine Webe-Werkstatt aufmerksam macht. Da ich nichts besseres vorhabe, schaue ich mir das an. Eine Frau, Ende 50 sitzt an einem Webstuhl und arbeitet an einer Wolldecke. Überraschenderweise spricht sie mich sofort auf deutsch an. Sie ist Deutsche und wir unterhalten uns eine Weile darüber, wie sie nach Italien kam, wie die Leute hier mit Covid umgehen usw.
    Sie fragt mich, wo ich untergekommen sei und ich merke sofort, meine Herbergsgastgeber scheinen bei ihr (im Dorf?) nicht soo beliebt zu sein? Das zentrale Ristorante ist wohl eher the place to be. Ich frage, ob ich dort mittags was essen könne sie nickt und schlägt vor, dass wir zusammen hingehen. Ich esse Pasta mit Wildschwein-Bolo, sie trinkt einen Café. Man kennt sich hier natürlich. Als sie geht, regnet es in Strömen und ich beschließe, noch etwas zu bleiben. Ich bin zwar der einzige Gast, aber so what. Wüsste nicht, was ich sonst tun soll.
    Ich mag die Atmosphäre, die ganze Familie sitzt hinten in der Küche, isst, trinkt und lacht. Sie überlassen mir unkompliziert vorne den Gastraum. Finde ich super. Es gibt eine Zeitung und ich kann auch mal endlich in meinem Wanderbuch ein paar Hintergrundinfos nachlesen. Hm, von den vielen Leuten, die gestern hier waren, scheinen alle trotz des echt schlechten Wetters weitergegangen zu sein.

    Ristorante "Alla Vetta del Capezzone"
    In trinke einfach noch einen Rosso. In dem Moment kommen Nachbarn herein und damit auch etwas mehr Leben. Die Wirtin macht den Fernseher an: Samstagnachmittag, Olympia. Typische Hintergrundunterhaltung für italienische Bars. Ich versuche, lieber etwas von den Unterhaltungen um mich herum aufzuschnappen., was aber gar nicht so einfach ist, bei dem Sprechtempo und regionalen Dialekt.
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    hans im glueck reagierte auf sja in [IT] GTA 2021 - Hoch über Domodossola bis weit hinunter nach Quincinetto   
    Donnerstag 05.08.3021 Molini di Calasca - Bivacco Pian del Lago (1180 rauf / 440 runter)
    Mein ersten Bivacco
    Die Nacht war zu kurz. 6:45 h klingelt zwar der Wecker, aber nach dem Zähneputzen gebe ich mich nochmal der Schwerkraft hin, ich bin einfach noch zu müde. Erst um 8:30h komme ich los. Runter zur Wallfahrtskirche Madonna della Gurva am Torrente Anzar (ich befinde mich noch im Anzasca-Tal). Dann etwas höher zum Val Segnara und auf einer schönen Malattiera durch Kastaneinwald weiter aufwärts.
    Kurz nachdem ich los gehe, treffe ich jedoch erst einmal auf zwei Schweizerinnen, die bereits eine Doppel-Etappe gemacht haben und aktuell auch wieder eine machen. Immer diese Ambitionierten..., ich gehe ein Stückchen mit den beiden und freue mich über das kurze, nette Gespräch. Als es jedoch bergauf geht, ziehen sie mit Tempo davon. Haha, besser ist es wohl.

    Das Wetter ist schön und die Etappe heute endlich mal wieder etwas aussichtsreicher. Um die Mittagszeit genieße ich ein meine Pizza, die ich mir in der Locanda habe mitgeben lassen (diese schlaue Idee stammt aus einem alten Reisebericht). Endlich mal eine leckere Verpflegung für den Weg.
    Am Nachmittag komme ich zur Hüttel. Sie liegt wunderschön an einem kleinen Bach. In der Nachbarschaft eine Alp mit dort wohnender Hirtin, Ziegen und Kühen. Das Wetter ist traumhaft, daher wagen wir es, machen uns nackig und steigen kreischend in das eiskalte Nass (naja der Bach führt nicht sehr viel Wasser), wir können uns nur halbwegs in eine Kuhle legen.



    Bivacco Pian del Lago - mein erstes Bivacco! Ich mag es.
    O. hat etwas Sorge, ob es nicht zu kalt wird in der Nacht. Sie hat nur einen Hüttenschlafsack dabei und die Woll-Decken sind jetzt nicht die Neusten. Sie sammelt etwas Holz, aber ich glaube nicht, dass das brennt. Es scheint sie zumindest zu beruhigen. Wir werden es an diesem Abend nicht ausprobieren.
    Noch vor dem Abendessen kommt eine weitere Wandererin an. Mir fällt natürlich sofort der weiße UL-Rucksack einer noblen Marke auf. Seit 10h auf den Beinen und halbwegs eilig will sie noch weiter zum nächsten Biwak. "Ich will das trockene Wetter nutzen und so weit laufen, bis mir die Beine abfallen", sagt sie. Später erfahren wir, dass wir sind nicht die einzigen sind, denen sie begegnet. Sie ist wohl seit Wien unterwegs und in Villadossola auf die GTA gekommen. In 30 Tagen will sie in Nizza sein, es sind noch über 50 Etappen!
    Wir schauen der Hirtin noch etwas zu, wie sie die Tiere umher treibt und genießen unser Abendessen. Die letzten Sonnenstrahlen am Abend gehören uns leider nicht allein. Um uns herum jede Menge Mücken. Die Biester wollen ihre Rüssel in unsere gut durchbluteten Arme und Beine stecken. Aber nicht mit mir. Sämtliche mir möglichen Vorkehrungen werden getroffen und funktionieren zumindest halbwegs.

    Käseplatte zum Abendbrot und für mich noch Couscous-Mischung mit Parmesan und Walnüssen

    Ziegen überall - großes Kino
    Als wir in unsere Kojen steigen, bin ich froh um meine Daunen und auch um meine Iso-Matte, die Matratzen sind okay, aber nicht der Knüller.
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    hans im glueck reagierte auf Taswell21 in Impressionen von Touren   
    HRP teaser, trip report wird aber noch dauern sorry 















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    hans im glueck reagierte auf mmaddin in Impressionen von Touren   
    Ein paar Bilder (alle Fotos selbstgeknipst) von einer spontanen Wochenend-Tour im hinteren Pfälzerwald.
    Die B10 zerschneidet den Pfälzerwald, hier eine der relativ wenigen Querungsmöglichkeiten für Fußgänger:



    Kanzelfelsen (wenn ich mich recht erinnere):

    Protestantische und katholische Kirche Erlenbrunn gleich nebeneinander:

    Hohler Felsen:


    entlang der Altschlossfelsen:

    auf den Altschlossfelsen:



    Spießweiher:

    Abends auf dem Eulenfels:


    Cowboy-Camp auf dem Eselskopf:

    Morgennebel in den Tälern:

    Frühstück an der Krappenfels-Aussicht:



    Zigeunerfelsen:

    Aktives Tourismus-Marketing: Jede mögliche Wanderrunde im Dahner Felsenland hat ihren eigenen Namen und Symbol bekommen. Und alle Wege führen zur PWV-Hütte:


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    hans im glueck reagierte auf Omorotschka in Impressionen von Touren   
    Hallo nochmal, der Oderlandweg hat mir sehr gefallen
    Danke für den Tip @tib
    Ich bin Nachmittags im schönen Bad Freienwalde angekommen und bin noch eine leckere Pizza essen gegangen. Dann bin ich gar nich mehr soo weit gekommen und komme so auf 3 Nächte in der Hängematte für 2 1/2 Tage Wandern. 
    Hier sind noch ein paar Bilder. 






    Das ist mal'n Kocher! Ob das auch mit einem Regenschirm geht? 




    Viele Grüße, Martin
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    hans im glueck reagierte auf zweizehn in Impressionen von Touren   
    Familienbesuch in Bergen, eine kleine Wanderung musste natürlich mitgenommen werden:
    115km von Mo nach Voss (https://ut.no/turforslag/111328379/signatur-stlsheimen).
     
    Statt der geplanten 5 habe ich nur 4 tage gebraucht. Das lag vor allem daran, dass es die ersten 3 nur geregnet hat. Ich habe also weder pausen gemacht, noch bin ich zum Angeln gekommen. Bei jeder tour in Norwegen nehme ich eine Angel mit, nie komme ich dazu sie wirklich zu benutzen. Bei der nächsten bleibt sie zuhause. Versprochen. 
    Der Rucksag wog ohne essen aber mit Angel ca. 5 kg, mit dabei waren ein x mid (nächstes mal ohne inner), 450g Daune (zu viel, nachts nie unter 10) und ein Berg Erdnussbutter (gerade richtig). Die Powerbank (Anker powercore) hat nur Ärger gemacht, darum sind die Fotos eher spärlich, beim nächsten mal wenn ich so weit ab vom Schuss unterwegs bin und das Telefon zur Navigation brauche kommt eine separate Kamera mit, dann fotografiert es sich entspannter. 

    In den 4 tagen sind mir 3 Menschen begegnet: Am zweiten Tag kamen mir zwei deutsche Wanderer entgegen, die schon seit 7 Tagen auf dem selben Weg wie ich unterwegs waren, am letzten Tag ein junger Norweger, der gerade eine Hüttentour begonnen hatte. 
    Trotz Regen und Nebel war es wunderbar und ich würde die Tour jederzeit weiterempfehlen. Bei gutem Wetter hätte ich mir ein bisschen mehr Zeit genommen, manche Etappen waren schon etwas lang. Insbesondere der letzte Tag mit 35km und ca. 2300 Höhenmetern abwärts sitzt mir noch ein bisschen in den Knien. 
    Hier ein paar Bilder, nicht chronologisch. 
     

    wirkt klein, war gigantisch

    Nebel Nebel Nebel

    Sonnenschein am letzten Tag

     

    Gebadet wurde auch

    20 000 kcal waren dabei

    Idyllisch wars auch mal

    Das eigentlich repräsentative Bild: Die ersten drei Tage immer von T zu T

    Stellenweise sehr unwegsam, trotzdem haben die Trailrunner immer gereicht
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    hans im glueck reagierte auf cozy in Impressionen von Touren   
    Meine Bikepacking Tour von München nach Monaco. Leider habe ich nur eine Nacht auf dem Campingplatz geschlafen da ich abends sonst immer in städtischen Gebieten gelandet bin.
     











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    hans im glueck reagierte auf Lugovoi in Impressionen von Touren   
    Einige Eindrücke von der Grande Escursione Appenninica (GEA). Ich bin rund 250km gelaufen, ca. in der Mitte der GEA angefangen und dann Richtung Nordwesten. Wurde hier durchs Forum inspiriert und es hat sich gelohnt. Tolle Gegend.
     
     

















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    hans im glueck reagierte auf Omorotschka in Impressionen von Touren   
    Stimmt. Anfang der Woche war ich noch mit dem Packraft auf der Isar. Das Stück Isar Ursprung bis Mittenwald liegt echt schon 9 Jahre zurück...
    Diesmal fand ich es auch super. Es ging nach Bad Tölz und dann gleich wieder nach Hause. 
    Und jetzt hänge ich im Märkischen Wald unter'm Tarp in der Hängematte und es regnet. So schön. 



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