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Shabeel hat eine Reaktion von MiniMuli erhalten in Allein, zu Zweit, in Gruppen?
Fast immer alleine.
Wenn mal zu zweit oder zu dritt hat jeder sein eigenes Zeug. Ich persönlich könnte mir auch auch gar nicht vorstellen Schlafsack an Schlafsack in nen zwei oder drei-personen Zelt zu schlafen und würde da gar nicht erst mit gehen.
Btw, alles schon gemacht, zu zweit oder zu dritt in nen Zelt oder bei nen camp in nen 10 Mann Zelt, aber echt kein Bock drauf.
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Shabeel hat eine Reaktion von MaryLou erhalten in Erste Erfahrung mit dem Zelt
Ich kenne dein Zelt zwar nicht, kenne solche Kondenswasserprobleme aber eigentlich fast nur von einwandigen Zelten.
Seitdem ich das Portal habe, hatte ich nie wieder Probleme mit extremer Nässe. Das hängt natürlich auch immer davon ab, wo man es aufbaut, wie das Wetter ist und wie die Zeltlüftung konstruiert ist. Generell habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Belüftung einen riesigen Unterschied macht.
Ich habe mal mit einem Kumpel draußen geschlafen: Ich in meinem einwandigen Rainbow, er in einem sauschweren, doppelwandigen Billigzelt von Amazon. Ich musste die ganze Nacht aufpassen, nicht an die Zeltwand zu kommen, und am Morgen war alles komplett durchfeuchtet. Bei ihm war hingegen fast gar nichts.
Ich würde an deiner Stelle also mal schauen, ob du dein Zelt irgendwie besser belüftet bekommst.
Aber wie geschrieben wurde, etwas Kondenswasser gibt es fast immer.
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Shabeel hat eine Reaktion von Blickpunkt erhalten in neue Pläne für Garmin inReach
Man zahlt eine jährliche Grundgebühr (Bereitstellungspreis) und kann zusätzlich flexibel Tarife buchen. Es war auch schon immer möglich, diese Tarife wieder zu pausieren.
Bislang funktionierte die SOS-Funktion nur dann, wenn man zusätzlich zur Jahresgebühr auch einen aktiven Tarif gebucht hatte. War der Tarif pausiert, gab es auch kein SOS.
Jetzt lässt sich die SOS-Funktion auch bei einem pausierten Tarif nutzen (bis zu 12 Monate nach der Deaktivierung). Das bedeutet konkret: Wenn du die jährliche Grundgebühr bezahlt hast und einen Tarif buchst, den du danach wieder pausierst, bist du im Notfall trotzdem weiterhin über SOS abgesichert. Das war vorher nicht möglich.
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Shabeel hat eine Reaktion von scissorsmountain erhalten in Zelt für Skandinavien inkl. mglw. Island (Solid Inner, "sturmfest") und ein zweites für Schönwetter
@RaulDuke
Da muss ich als überzeugter Portal-Nutzer doch mal reingrätschen. Dein Vergleich hinkt hier gewaltig und ist schon stark überzogen.
Zwischen einem hervorragend belüftbaren, freistehenden 1,3-kg-Zelt und einer kompletten Polarexpeditions-Montur im portugiesischen Frühling liegen Welten. Das Portal hat, wie ich oben schon geschrieben habe, extrem gute Belüftungsmöglichkeiten. Eine Daunenhose bei 20 Grad bringt mir absolut gar nichts außer einem Hitzschlag – ein mückenfreier, windstabiler Rückzugsort nach einem langen Wandertag hingegen schon. Und ganz nebenbei: Wenn man schon weiß, dass es richtig warm und trocken wird, kann man beim Portal auch einfach nur das Innenzelt mitnehmen.
Wenn wir schon bei solch absurden Beispielen sind, um Argumente zu stützen, könnte man den Spieß auch einfach umdrehen:
Warum dann überhaupt noch Ausrüstung mitnehmen? Wenn man deinen Ansatz – sich immer nur an denen zu orientieren, die noch weniger dabeihaben, und strikt alles wegzusparen – konsequent auf die Spitze treibt, können wir auch gleich nur in der Unterhose wandern gehen. Abends graben wir uns dann eine Kuhle in den Sand und decken uns mit trockenem Seegras zu. Wiegt exakt 0 Gramm.
Das Endziel von Ultraleicht-Trekking ist es doch am Ende des Tages nicht, sich auf Teufel komm raus alles wegzusparen, sich komplett zu kasteien oder für jede noch so kleine Wetterabweichung ein neues, minimalistisches Spezial-Setup im Schrank liegen zu haben. Es geht um eine clevere Balance aus Gewicht, Sicherheit und dem persönlichen Wohlfühlbereich.
@Sebastiaan ist Einsteiger und sucht einen verlässlichen Generalisten, mit dem er Erfahrung sammeln kann. Wenn er das Portal also irgendwann nach Portugal mitnimmt, dann schlichtweg deshalb, weil er es bereits besitzt, weil es funktioniert und weil er keine fünf verschiedenen Zelte kaufen muss. Und genau dafür ist das Portal meiner Erfahrung nach perfekt.
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Shabeel hat eine Reaktion von Sebastiaan erhalten in Zelt für Skandinavien inkl. mglw. Island (Solid Inner, "sturmfest") und ein zweites für Schönwetter
Alles gut, ich bin völlig entspannt! 😉 Mir ist schon klar, dass das eine bewusste rhetorische Übertreibung von RaulDuke war. Mir ging es lediglich darum aufzuzeigen, dass solche extremen Zuspitzungen einem Einsteiger bei der praktischen Entscheidungsfindung oft nicht wirklich weiterhelfen.
Was das Gewicht angeht, sind wir uns völlig einig: Mit knapp 1,3 kg ist das Portal 1 streng genommen nicht mehr im kompromisslosen Ultraleicht-Bereich angesiedelt. Aber genau das hat Sebastiaan ja in seinem Post von gestern selbst klargestellt. Er sieht sich aktuell mit seinem Setup eher im "L"- als im "UL"-Bereich und möchte als Anfänger verständlicherweise nicht direkt mit extrem spezialisierter Ausrüstung experimentieren.
Genau unter diesem Gesichtspunkt finde ich die Wahl so passend. Das Portal ist leicht genug, um den Rucksack nicht unnötig zu beschweren, bietet aber genau den Puffer und die Vielseitigkeit, die man sich wünscht, wenn man ein einziges Zelt für grundverschiedene Szenarien sucht.
Was mir dabei aber noch wichtig ist: Das bedeutet absolut nicht, dass das Portal ein reines "Einsteiger-Zelt" ist, das man irgendwann zwangsläufig ersetzt, sobald man mehr Erfahrung gesammelt hat. Im Gegenteil! Auch als "Profi" bzw. sehr erfahrener Trekker greift man gerne auf genau solche verlässlichen Generalisten zurück, wenn die Bedingungen variieren oder man schlichtweg den Wert eines sturmfesten, freistehenden Zelts mit top Belüftung schätzt. Man "entwächst" diesem Zelt also nicht einfach.
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Shabeel hat eine Reaktion von superflow erhalten in Zelt für Skandinavien inkl. mglw. Island (Solid Inner, "sturmfest") und ein zweites für Schönwetter
@RaulDuke
Da muss ich als überzeugter Portal-Nutzer doch mal reingrätschen. Dein Vergleich hinkt hier gewaltig und ist schon stark überzogen.
Zwischen einem hervorragend belüftbaren, freistehenden 1,3-kg-Zelt und einer kompletten Polarexpeditions-Montur im portugiesischen Frühling liegen Welten. Das Portal hat, wie ich oben schon geschrieben habe, extrem gute Belüftungsmöglichkeiten. Eine Daunenhose bei 20 Grad bringt mir absolut gar nichts außer einem Hitzschlag – ein mückenfreier, windstabiler Rückzugsort nach einem langen Wandertag hingegen schon. Und ganz nebenbei: Wenn man schon weiß, dass es richtig warm und trocken wird, kann man beim Portal auch einfach nur das Innenzelt mitnehmen.
Wenn wir schon bei solch absurden Beispielen sind, um Argumente zu stützen, könnte man den Spieß auch einfach umdrehen:
Warum dann überhaupt noch Ausrüstung mitnehmen? Wenn man deinen Ansatz – sich immer nur an denen zu orientieren, die noch weniger dabeihaben, und strikt alles wegzusparen – konsequent auf die Spitze treibt, können wir auch gleich nur in der Unterhose wandern gehen. Abends graben wir uns dann eine Kuhle in den Sand und decken uns mit trockenem Seegras zu. Wiegt exakt 0 Gramm.
Das Endziel von Ultraleicht-Trekking ist es doch am Ende des Tages nicht, sich auf Teufel komm raus alles wegzusparen, sich komplett zu kasteien oder für jede noch so kleine Wetterabweichung ein neues, minimalistisches Spezial-Setup im Schrank liegen zu haben. Es geht um eine clevere Balance aus Gewicht, Sicherheit und dem persönlichen Wohlfühlbereich.
@Sebastiaan ist Einsteiger und sucht einen verlässlichen Generalisten, mit dem er Erfahrung sammeln kann. Wenn er das Portal also irgendwann nach Portugal mitnimmt, dann schlichtweg deshalb, weil er es bereits besitzt, weil es funktioniert und weil er keine fünf verschiedenen Zelte kaufen muss. Und genau dafür ist das Portal meiner Erfahrung nach perfekt.
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Shabeel hat eine Reaktion von Sebastiaan erhalten in Zelt für Skandinavien inkl. mglw. Island (Solid Inner, "sturmfest") und ein zweites für Schönwetter
@RaulDuke
Da muss ich als überzeugter Portal-Nutzer doch mal reingrätschen. Dein Vergleich hinkt hier gewaltig und ist schon stark überzogen.
Zwischen einem hervorragend belüftbaren, freistehenden 1,3-kg-Zelt und einer kompletten Polarexpeditions-Montur im portugiesischen Frühling liegen Welten. Das Portal hat, wie ich oben schon geschrieben habe, extrem gute Belüftungsmöglichkeiten. Eine Daunenhose bei 20 Grad bringt mir absolut gar nichts außer einem Hitzschlag – ein mückenfreier, windstabiler Rückzugsort nach einem langen Wandertag hingegen schon. Und ganz nebenbei: Wenn man schon weiß, dass es richtig warm und trocken wird, kann man beim Portal auch einfach nur das Innenzelt mitnehmen.
Wenn wir schon bei solch absurden Beispielen sind, um Argumente zu stützen, könnte man den Spieß auch einfach umdrehen:
Warum dann überhaupt noch Ausrüstung mitnehmen? Wenn man deinen Ansatz – sich immer nur an denen zu orientieren, die noch weniger dabeihaben, und strikt alles wegzusparen – konsequent auf die Spitze treibt, können wir auch gleich nur in der Unterhose wandern gehen. Abends graben wir uns dann eine Kuhle in den Sand und decken uns mit trockenem Seegras zu. Wiegt exakt 0 Gramm.
Das Endziel von Ultraleicht-Trekking ist es doch am Ende des Tages nicht, sich auf Teufel komm raus alles wegzusparen, sich komplett zu kasteien oder für jede noch so kleine Wetterabweichung ein neues, minimalistisches Spezial-Setup im Schrank liegen zu haben. Es geht um eine clevere Balance aus Gewicht, Sicherheit und dem persönlichen Wohlfühlbereich.
@Sebastiaan ist Einsteiger und sucht einen verlässlichen Generalisten, mit dem er Erfahrung sammeln kann. Wenn er das Portal also irgendwann nach Portugal mitnimmt, dann schlichtweg deshalb, weil er es bereits besitzt, weil es funktioniert und weil er keine fünf verschiedenen Zelte kaufen muss. Und genau dafür ist das Portal meiner Erfahrung nach perfekt.
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Shabeel hat eine Reaktion von khyal erhalten in Zelt für Skandinavien inkl. mglw. Island (Solid Inner, "sturmfest") und ein zweites für Schönwetter
@RaulDuke
Da muss ich als überzeugter Portal-Nutzer doch mal reingrätschen. Dein Vergleich hinkt hier gewaltig und ist schon stark überzogen.
Zwischen einem hervorragend belüftbaren, freistehenden 1,3-kg-Zelt und einer kompletten Polarexpeditions-Montur im portugiesischen Frühling liegen Welten. Das Portal hat, wie ich oben schon geschrieben habe, extrem gute Belüftungsmöglichkeiten. Eine Daunenhose bei 20 Grad bringt mir absolut gar nichts außer einem Hitzschlag – ein mückenfreier, windstabiler Rückzugsort nach einem langen Wandertag hingegen schon. Und ganz nebenbei: Wenn man schon weiß, dass es richtig warm und trocken wird, kann man beim Portal auch einfach nur das Innenzelt mitnehmen.
Wenn wir schon bei solch absurden Beispielen sind, um Argumente zu stützen, könnte man den Spieß auch einfach umdrehen:
Warum dann überhaupt noch Ausrüstung mitnehmen? Wenn man deinen Ansatz – sich immer nur an denen zu orientieren, die noch weniger dabeihaben, und strikt alles wegzusparen – konsequent auf die Spitze treibt, können wir auch gleich nur in der Unterhose wandern gehen. Abends graben wir uns dann eine Kuhle in den Sand und decken uns mit trockenem Seegras zu. Wiegt exakt 0 Gramm.
Das Endziel von Ultraleicht-Trekking ist es doch am Ende des Tages nicht, sich auf Teufel komm raus alles wegzusparen, sich komplett zu kasteien oder für jede noch so kleine Wetterabweichung ein neues, minimalistisches Spezial-Setup im Schrank liegen zu haben. Es geht um eine clevere Balance aus Gewicht, Sicherheit und dem persönlichen Wohlfühlbereich.
@Sebastiaan ist Einsteiger und sucht einen verlässlichen Generalisten, mit dem er Erfahrung sammeln kann. Wenn er das Portal also irgendwann nach Portugal mitnimmt, dann schlichtweg deshalb, weil er es bereits besitzt, weil es funktioniert und weil er keine fünf verschiedenen Zelte kaufen muss. Und genau dafür ist das Portal meiner Erfahrung nach perfekt.
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Shabeel hat eine Reaktion von Sebastiaan erhalten in Zelt für Skandinavien inkl. mglw. Island (Solid Inner, "sturmfest") und ein zweites für Schönwetter
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Shabeel hat eine Reaktion von Gibbon erhalten in Bestellung bei Aliexpress über 150€
Deswegen kommt auch nicht weniger aus China. Die Händler bestellen ja auch nur Containerweise das Zeug in China und verkaufen es hier.
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Shabeel hat eine Reaktion von ulala erhalten in Meshtastic: Off-Grid Kommunikation fast ohne Gewicht
Die Handgeräte verbinden sich per Bluetooth mit deinem Handy, du kannst dann mit der (Open Source) App schreiben.
Zum Thema Strom & Bluetooth:
Du hast da einen Denkfehler: Das „Netz“ besteht zwischen den kleinen Platinen im Rucksack, nicht zwischen den Handys.
Du brauchst gar nicht permanent per Bluetooth verbunden sein. Das Handgerät funktioniert autark.
Szenario: Ihr habt beide das Handy im Flugmodus. Dein Handgerät im Rucksack empfängt trotzdem meine Nachricht und speichert sie. Wenn du dann bei der Pause dein Handy-BT einschaltest und die App öffnest, werden die ungelesenen Nachrichten einfach vom Gerät aufs Handy synchronisiert. Das Netz bricht also nicht zusammen, nur weil die Handys aus sind. Die Nodes (Platinen) müssen aber natürlich an sein.
Das Netz ist „sofort“ da. Meshtastic nutzt ein Prinzip namens „Managed Flooding“. Jedes Gerät, das eine Nachricht hört, plärrt sie einfach weiter (Repeater). Das Netz ist also in dem Sinne „dumm“ (oder simpel robust) und muss keine Routen berechnen. Es flutet die Nachricht in alle Richtungen, bis ein Zähler abgelaufen ist (Standardmäßig 3 Sprünge/Hops, maximal 7). Du musst also niemanden „anmelden“ oder koppeln – einschalten und es läuft.
Die gängigen Boards (Heltec V3, T-Beam) basieren auf dem ESP32-Chip. Der braucht relativ viel Strom.
Für Ultralight-Zwecke wäre ein Board auf Basis des nRF52 (z.B. RAK Wireless oder T-Echo) viel besser. Die sind zwar in der Anschaffung etwas teurer, verbrauchen aber nur einen Bruchteil an Energie und halten mit einem winzigen Akku tagelang.
Reichweite:
Das hängt extrem von der Sichtlinie ab.
Stadt/Wald: 0,5 – 1 km sind realistisch.
Freie Sicht (Berg zu Berg): Ich habe selbst Tests gemacht: Von meinem Haus zum weitesten sichtbaren Punkt (6 km) hatte ich mit einfachen Antennen noch super Werte (+1 bis +2db SNR). Da wäre also noch viel Luft nach oben gewesen (technisch ist bis -20db Empfang möglich). Andere Nutzer schaffen bei freier Sicht in den Alpen auch mal 30–100 km. Wenn in den Alpen theoretisch alle 50 km jemand auf einem Gipfel steht (was bei Sichtverbindung absolut realistisch ist), könnte eine Nachricht mit dem maximalen Limit von 7 Hops so eine gewaltige Strecke von 350 km quer durchs Gebirge zurücklegen.
Noch zur Technik: In der EU ist 868 MHz der Standard für Meshtastic (während in den USA 915 MHz genutzt wird).
Das Schöne am System ist der Community-Gedanke: Jeder, der Meshtastic nutzt, stärkt automatisch das Netzwerk. Wenn euch also zufällig andere Wanderer mit so einem Gerät begegnen, fungieren deren Geräte automatisch als „blinde Briefträger“ und leiten eure Nachricht weiter, ohne dass ihr euch kennen oder koppeln müsst.
Keine Sorge wegen der Privatsphäre: Die Nachrichten sind (AES256) verschlüsselt. Der fremde Wanderer-Knoten leitet euer Datenpaket zwar weiter, kann es aber technisch nicht entschlüsseln oder lesen – es sei denn, ihr schreibt bewusst im „öffentlichen Kanal“, um allgemein Hallo zu sagen.
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Shabeel hat eine Reaktion von kra erhalten in Welche Powerbank
Ich hab die Nitecore. Ladezeit hat mich noch nie beschäftigt.
Bei Solarladen eh egal, und sonst hat's mich nie gekümmert.
Kommt halt immer drauf an wofür man es nutzt.
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Shabeel hat eine Reaktion von 6feet10 erhalten in Meshtastic: Off-Grid Kommunikation fast ohne Gewicht
@khyal (Vorprogrammierte Nachrichten): Ja, das geht absolut und ist eines der genialsten Features für "nasse", kalte oder stressige Einsätze! Du definierst einfach vor der Tour in der Handy-App deine festen Sätze (z.B. "Alles okay", "Könnt nachkommen", usw.). Wenn das Gerät dann wasserdicht im Aquapac auf dem Deck klemmt oder du dicke Handschuhe trägst, bleibt das Handy sicher verstaut. Du nutzt dann einfach den Button am Meshtastic-Gerät, um durch diese Nachrichten zu zappen und sie per Knopfdruck abzusenden. Wer selber basteln kann dafür auch einen Drehregler nehmen, in der Software ist dieser schon programmiert, man muss nur angeben an welchen Pins er gelötet ist und schon funktioniert er.
@6feet10 Ganz klare Antwort: Nein, langes Warten lohnt sich eigentlich nicht. Die grundlegende Hardware ist weitgehend "ausentwickelt". Es gibt in der EU einen gesetzlichen Höchstwert für die Sendeleistung auf diesen Frequenzen. Dieser Maximalwert wurde von der aktuellen Hardware bereits erreicht – da kommt in Zukunft also nicht plötzlich ein Gerät, das legal zehnmal stärker funkt.
Auch die Einzelteile für das perfekte Gerät sind schon längst auf dem Markt:
- Es gibt extrem stromsparende Boards (mit nRF52-Chip).
- Es gibt leistungsstarke Sender (wie beim Heltec V4 oder dem E22-Modul).
- Es gibt extrem sparsame E-Ink Displays.
Was aktuell als fertiges kommerzielles Produkt im Laden noch fehlt, ist schlichtweg die Kombination aus allem: Ein stromsparender Chip gepaart mit einem starken Sender und einem E-Ink Display. Genau das gibt es momentan nur als Community-Lösungen zum Selbstbauen. Hier kann man durchaus erwarten, dass in nächster Zeit mal etwas Fertiges von den Herstellern rauskommt.
Aber abgesehen davon gibt es hardwareseitig schon alles. Die wirklichen Sprünge in den nächsten 5–10 Jahren werden bei der Software (dem Mesh-Routing und der App) passieren – und die Updates ziehst du dir dann einfach kostenlos per USB-Kabel oder Bluetooth auf dein jetziges Gerät.
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Shabeel hat eine Reaktion von khyal erhalten in Meshtastic: Off-Grid Kommunikation fast ohne Gewicht
@khyal (Vorprogrammierte Nachrichten): Ja, das geht absolut und ist eines der genialsten Features für "nasse", kalte oder stressige Einsätze! Du definierst einfach vor der Tour in der Handy-App deine festen Sätze (z.B. "Alles okay", "Könnt nachkommen", usw.). Wenn das Gerät dann wasserdicht im Aquapac auf dem Deck klemmt oder du dicke Handschuhe trägst, bleibt das Handy sicher verstaut. Du nutzt dann einfach den Button am Meshtastic-Gerät, um durch diese Nachrichten zu zappen und sie per Knopfdruck abzusenden. Wer selber basteln kann dafür auch einen Drehregler nehmen, in der Software ist dieser schon programmiert, man muss nur angeben an welchen Pins er gelötet ist und schon funktioniert er.
@6feet10 Ganz klare Antwort: Nein, langes Warten lohnt sich eigentlich nicht. Die grundlegende Hardware ist weitgehend "ausentwickelt". Es gibt in der EU einen gesetzlichen Höchstwert für die Sendeleistung auf diesen Frequenzen. Dieser Maximalwert wurde von der aktuellen Hardware bereits erreicht – da kommt in Zukunft also nicht plötzlich ein Gerät, das legal zehnmal stärker funkt.
Auch die Einzelteile für das perfekte Gerät sind schon längst auf dem Markt:
- Es gibt extrem stromsparende Boards (mit nRF52-Chip).
- Es gibt leistungsstarke Sender (wie beim Heltec V4 oder dem E22-Modul).
- Es gibt extrem sparsame E-Ink Displays.
Was aktuell als fertiges kommerzielles Produkt im Laden noch fehlt, ist schlichtweg die Kombination aus allem: Ein stromsparender Chip gepaart mit einem starken Sender und einem E-Ink Display. Genau das gibt es momentan nur als Community-Lösungen zum Selbstbauen. Hier kann man durchaus erwarten, dass in nächster Zeit mal etwas Fertiges von den Herstellern rauskommt.
Aber abgesehen davon gibt es hardwareseitig schon alles. Die wirklichen Sprünge in den nächsten 5–10 Jahren werden bei der Software (dem Mesh-Routing und der App) passieren – und die Updates ziehst du dir dann einfach kostenlos per USB-Kabel oder Bluetooth auf dein jetziges Gerät.
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Shabeel hat eine Reaktion von khyal erhalten in Meshtastic: Off-Grid Kommunikation fast ohne Gewicht
Dein Szenario mit den "Helikoptereltern" und den Kids im Camp ist das absolute Paradebeispiel für Meshtastic! Wenn du ein Board mit eingebautem Hardware-GPS nimmst (wie das LilyGO T-Echo oder den Tracker, den ich neulich verlinkt habe), braucht das Gerät kein Smartphone. Du schaltest das kleine Kästchen ein, steckst es dem Kind in den Rucksack, und das war's. Das Gerät holt sich selbst den GPS-Fix und funkt seine Position in einem von dir festgelegten Intervall (z.B. alle 15 Minuten) ins Mesh. Es gibt sogar eine "Smart Position"-Einstellung, die nur dann funkt, wenn sich das Gerät auch wirklich bewegt, um Akku zu sparen.
Ja, absolut! Du brauchst dafür nicht mal eine Drittanbieter-App. Die offizielle Meshtastic-App (für Android und iOS) hat einen eigenen Reiter namens "Karte". Wenn dein Smartphone per Bluetooth mit deinem Node verbunden ist, siehst du dort alle anderen Nodes im Netzwerk als kleine Punkte (auch offline, wenn du die Karten vorher lädst).
Für extrem anspruchsvolle Szenarien gibt es das ATAK (Android Team Awareness Kit). Das ist eine taktische Karten-App, die sich per Plugin direkt mit Meshtastic koppeln lässt und extrem detaillierte Offline-Karten und Tracking-Funktionen bietet. (Hab ich aber noch nie probiert).
LoRa nutzt das Chirp Spread Spectrum (CSS). Das Signal funkt nicht stur auf einer einzigen Frequenz, sondern "fegt" als ansteigender oder abfallender Ton (wie das Zwitschern eines Vogels, daher "Chirp") über ein breiteres Frequenzband. Wenn jetzt der Wasserspiegel (oder ein Wald) eine bestimmte Frequenz durch Reflexion auslöscht, fehlt nur ein winziger Teil dieses Chirps. Der Rest des "Zwitscherns" kommt problemlos durch. Der LoRa-Chip rechnet die fehlenden Stücke einfach heraus und setzt das Datenpaket fehlerfrei zusammen. Deshalb ist LoRa über Wasserweiten (und auch im dichten Wald mit vielen Reflexionen an Bäumen) extrem robust und herkömmlichem Funk haushoch überlegen. Für deine Boots-Szenarien ist das System also wie gemacht!
Ein kleines Update aus meiner eigenen Praxis: Ich habe mir mittlerweile den neuen Heltec V4 besorgt, der mit kräftigen 500 mW sendet (der Vorgänger V3 hatte nur knapp 160 mW). Das macht in der Praxis einen gewaltigen Unterschied:
Ich konnte damit eine direkte Verbindung zu einem Node in 120 km Entfernung aufbauen. Für meine alten Meshtastic-Geräte war der komplett außer Reichweite. Noch spannender ist mein Test hier lokal im Dorf. Ich habe hier zwei V4-Geräte, die absolut keinen Sichtkontakt haben. Wir befinden uns an zwei verschiedenen Flanken desselben Berges (quasi im 90-Grad-Winkel zueinander), sodass die massive Bergkuppe genau zwischen uns liegt. Mit den alten V3-Geräten ging hier absolut gar nichts. Die beiden neuen V4 können aber problemlos miteinander kommunizieren! (der alte V3 kann den V4 natürlich auch hören, aber ist eben zu schwach um ihn zu erreichen)
Dass die Verbindung zwischen den beiden starken V4-Geräten überhaupt klappt, liegt vermutlich daran, dass die LoRa-Funkwellen an gegenüberliegenden Hängen reflektiert oder an der Bergkante "gebeugt" werden. Wir haben exakt dasselbe Szenario (um den Berg herum) mit klassischen Handsprechfunkgeräten getestet: Da herrschte absolut tote Hose, nicht mal ein Rauschen kam durch. Das zeigt wirklich eindrucksvoll, was die Technik leisten kann!
Noch eine witzige Beobachtung zum Schluss: In letzter Zeit sind hier einige neue Geräte aufgetaucht. Noch im Dezember habe ich nie etwas empfangen und war funktechnisch völlig alleine. Jetzt kommen sogar ständig mal Nachrichten rein wie 'Hallo from flight LH1370 FRA to KRK' oder von anderen Flugrouten über mir. (Obwohl die Meshtastic-Geräte im Flieger streng genommen natürlich auch ausgeschaltet sein müssten 😉).
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Shabeel hat eine Reaktion von khyal erhalten in Meshtastic: Off-Grid Kommunikation fast ohne Gewicht
Da hast du natürlich recht: Im Auto spielt Gewicht keine Rolle, und beim Fahren ist Sprechfunk intuitiver und sicherer als Tippen. Meshtastic sehe ich dort eher als ergänzende Sicherheitsebene durch das automatische GPS-Tracking, falls man sich im Gelände doch mal aus den Augen verliert, oder per Sprechfunk nicht mehr erreicht.
Was die Reichweite beim Segeln angeht: Wie viel braucht man dort tatsächlich? Ich war erst kürzlich auf dem Schneeberg (dem höchsten Berg hier im Fichtelgebirge) und konnte im allgemeinen Kanal Antworten von Nodes empfangen, die 45 km entfernt waren – und das im direkten Funkweg ohne Zwischenknoten. Das wurde mit einem Standard-Heltec V3 erreicht, der nur knapp 160 mW leistet.
Der Heltec V4 hat 500mw Sendeleistung, also über 3x soviel, damit wären 100km oder mehr sicher problemlos möglich, sofern die Antenne weit genug oben angebracht ist, ansonsten wird die Erdkrümmung der limitierende Faktor sein. Auf offener See könnte man natürlich auch mit mehr Leistung senden, da ist ja niemand der die Einhaltung der Grenzwerte kontrolliert.
Für meine Wanderungen in den Alpen wäre es auf jedenfall schon ein paar mal interessant gewesen, für meine Wüstenfahrten evtl. nur als Backup Lösung. Dort kommt man damit bei schwieriger Topografie oft noch durch, wenn das Funkgerät nur noch Rauschen von sich gibt.
Es gibt schon etliche Solar-nodes, diese sind ja nichtmal so teuer. https://www.amazon.de/KEEPTEEN-Meshtastic-Repeater-Buletooth-Controller/dp/B0F1CQ5CG1/ref=asc_df_B0F1CQ5CG1?mcid=a278871f30c430eca30b0e5fc443c302&th=1&psc=1&tag=googshopde-21&linkCode=df0&hvadid=755562024451&hvpos=&hvnetw=g&hvrand=5535466943269176819&hvpone=&hvptwo=&hvqmt=&hvdev=c&hvdvcmdl=&hvlocint=&hvlocphy=2276&hvtargid=pla-2428543850805&psc=1&hvocijid=5535466943269176819-B0F1CQ5CG1-&hvexpln=0
Gibt zig verschiedene Firmen die Solar Geräte anbieten, einige stehen auch schon auf Bergen oder Hütten.
Abseits der Technik ist es für mich aber auch eine persönliche Vorliebe: Ich bin nicht der Typ, der gerne viel spricht oder sofort auf Knopfdruck antworten möchte. Bei Meshtastic kann ich eine Nachricht lesen und erst 5 Minuten später antworten, wenn es mir gerade passt. Diese asynchrone Kommunikation ist deutlich entspannter als der 'Zwang' zum sofortigen Gegensprechen beim Funk – auch wenn das den meisten anderen vermutlich nicht so gehen wird.
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Shabeel hat eine Reaktion von khyal erhalten in Meshtastic: Off-Grid Kommunikation fast ohne Gewicht
Moin khyal,
klasse Beitrag! Genau dieser "Realitätscheck" ist wichtig, damit Leute nicht mit falschen Erwartungen (Typ "WhatsApp-Ersatz für überall") an die Sache herangehen. Aber bei einigen Punkten unterschätzt du die LoRa-Technik bzw. den nRF52-Chip ein wenig.
Hier mal meine Gedanken zu deinen Szenarien:
1. Energieverbrauch: Hier liegst du theoretisch richtig, aber die Praxis sieht oft anders aus – und das hat einen technischen und einen psychologischen Grund.
Technisch: Ein moderner Meshtastic-Node (nRF52 + E-Ink) läuft tagelang durch (Je nach Akku auch über ne Woche). Das Handy müsste ich dafür komplett ausschalten.
Du schreibst von "alle paar Std mal schauen". Genau das ist die Falle. Sobald ich das Handy anmache, prasselt alles auf mich ein (Mails, News, Push-Nachrichten, Updates), sofern ich kurz Netz habe. Das zieht nicht nur Akku, sondern reißt mich auch mental aus der Tour.
Mein Vorteil: Mit dem Meshtastic-Gerät habe ich eine erzwungene Reduktion auf das Wesentliche. Ich kann keine Mails lesen. Ich werde nicht abgelenkt. Ich bleibe im "Tunnel" meiner Tour, bin aber für den Notfall (oder Wasser-Fund) für die Gruppe erreichbar. Das spart am Ende massiv Handy-Akku, weil es wirklich tagelang tief im Rucksack bleiben kann.
2. Ebene und Schluchten
Segeln/Isselmeer: Volle Zustimmung. Wasser + Masttop = Geniale Reichweite (20km+ locker möglich).
Hochebene/Wandern: Du hast recht, "Boden-zu-Boden" ist LoRa keine Magie. Die Erde krümmt sich, Bäume dämpfen. Aber hier kommt der entscheidende Unterschied zum klassischen Sprechfunk: Die Mathematik (LoRa-Modulation). Beim alten analogen Funk muss die Stimme immer lauter sein als das Hintergrundrauschen, sonst versteht das Ohr nichts mehr. Meshtastic nutzt eine Technik, bei der das Signal mathematisch aus dem Rauschen 'herausgerechnet' wird (Chirp Spread Spectrum). Das Gerät kann Signale dekodieren, die physikalisch leiser sind als das Umgebungsrauschen (negativer SNR). Wo du beim Sprechfunk längst nur noch 'sssschhhhh' hörst und die Rauschsperre dicht macht, erkennt der Chip das mathematische Muster im Rauschen und setzt die Textnachricht fehlerfrei wieder zusammen.
Die LoRa-Modulation arbeitet noch bei einem SNR von -20 dB stabil. Das Signal darf 100-mal schwächer sein als das Rauschen und wird trotzdem dekodiert.
Das ist physikalisch so, als würdest du versuchen, dich mit jemandem in einer Diskothek zu unterhalten (lautes Rauschen).
Sprechfunk: Du musst schreien, um lauter als die Musik zu sein.
Meshtastic (LoRa): Du kannst flüstern. Dein Gegenüber hört dich eigentlich gar nicht, aber weil er exakt weiß, in welcher Tonhöhe und Geschwindigkeit dein Flüstern ansteigt und abfällt (Chirp), kann der Computer dein Flüstern mathematisch aus dem Bass-Gewummer der Musik herausrechnen.
Das ist der Grund, warum wir mit winzigen 100mW Sendeleistung Entfernungen überbrücken, für die man früher bei Sprache 5–10 Watt gebraucht hätte.
3. Katastrophenfall & Netzabdeckung:
Deine Lösung 2021: LTE-Router + Richtantenne. Das war top, funktionierte aber nur, weil der Mast noch Strom hatte. Bei einem großen Blackout haben Mobilfunkmasten Pufferbatterien für ca. 2–4 Stunden. Danach sind sie tot.
Meshtastic: Das ist kein Ersatz für das Internet, sondern ein Ersatz für die "Letzte Meile". Wenn das Handynetz weg ist, kannst du mit Meshtastic zumindest in deinem Dorf/Stadtteil kommunizieren
Dichte: Du hast recht, aktuell ist das Netz dünn. Das Ziel von Meshtastic ist nicht, dass du quer durch Deutschland funkst (dafür reichen die Hops nicht), sondern dass du lokale "Inseln" bildest, die sich bei Bedarf vernetzen.
4. Störungen (Smart Home, Autoschlüssel): Hier spielt LoRa seine größte Stärke aus: Chirp Spread Spectrum (CSS).
Autoschlüssel und Garagentore funken oft "schmalbandig" (FSK/ASK).
LoRa "verschmiert" das Signal über eine Bandbreite. Es kann, wie oben erwähnt, Signale dekodieren, die unterhalb des Rauschpegels liegen. Ein Autoschlüssel stört einen LoRa-Node fast gar nicht.
Meshtastic ist kein Allheilmittel. Wer wirklich immer erreichbar sein muss, ist mit einem Satellitengerät wie Garmin inReach besser beraten. Ich sehe Meshtastic vor allem als sinnvolle Lösung für kleine Gruppen, die gemeinsam unterwegs sind: Eine Person geht Wasser holen, die anderen bleiben am Lager, man ist außer Sicht, aber weiterhin erreichbar.
Meshcore ist beim Routing technisch stärker und leitet Nachrichten gezielter weiter. Für Trekking und Wandern halte ich Meshtastic jedoch für geeigneter, weil die Geräte mitgeführt werden und sich die Teilnehmer ständig bewegen. Meshcore spielt seine Stärken eher in festen, stationären Umgebungen aus.
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Shabeel hat eine Reaktion von khyal erhalten in Meshtastic: Off-Grid Kommunikation fast ohne Gewicht
Ich hab auch das Garmin inreach, würde es auch immer in die Alpen mitnehmen, bei meshtastic weiß man ja nicht ob man gehört wird. Über Satellit geht's immer! Aber leider nicht ganz billig. Viel schreibe ich damit aber nicht, zu teuer.
Ansonsten wäre das noch interessant wenn man bei meshtastic einsteigen will:
https://www.wimo.com/de/sensecap-t1000e-meshtastic-tracker?srsltid=AfmBOopahrcYtQlnLg-wV_MnWpR5RZe5fiZuwUkRgQzaC6ghQeuutn0B
Soll nur 32g wiegen, Akku soll 2-3 Tage halten. Sogar GPS ist integriert.
Die interne Antenne wird zwar keine Rekorde brechen, soll aber trotzdem einige Kilometer weit reichen.
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Shabeel hat eine Reaktion von khyal erhalten in Meshtastic: Off-Grid Kommunikation fast ohne Gewicht
Ja, das gibt es sogar als Fertiglösung, z.B. das Lilygo T-Deck. Das hat aber zwei Haken: Es basiert leider auch auf dem stromfressenden ESP32-Chip und ist durch Display/Tastatur wieder deutlich schwerer. Zudem ist das Tippen auf den winzigen Tasten mit kalten Fingern oft fummeliger als am Handy.
Man kann in der App sogenannte „Canned Messages“ (vorgefertigte Nachrichten) festlegen. Diese kann man dann unterwegs direkt über den Button am Handgerät auswählen und verschicken (z.B. „Ja“, „Nein“, „Bin am Lager“, „Warte“), ganz ohne Handy rausfummeln, und mit nur einem Button.
Wer unbedingt eine Tastatur + lange Laufzeit will, muss zu Tüftler-Lösungen greifen. Es gibt Kleinserien wie das NRF-TXT: https://www.etsy.com/de/listing/1873027341/nrf-txt-modernster-stand-alone Das basiert auf dem sparsamen nRF52-Chip, hat GPS und eine vollwertige Tastatur. Das ist dann aber eben Handarbeit und hat seinen Preis.
Ansonsten fahre ich mit der Variante „Handy im Flugmodus + nur Bluetooth an“ am besten. Das Smartphone hat man ja sowieso dabei.
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Shabeel hat eine Reaktion von khyal erhalten in Meshtastic: Off-Grid Kommunikation fast ohne Gewicht
Man muss unterscheiden zwischen Senden (kurze Impulse) und Empfangen/Lauschen (Dauerzustand). Da das Gerät 99% der Zeit lauscht, ist dieser Wert der Batteriekiller.
Ich habe gelesen, dass die günstigen ESP32-Boards mit einem kleinen 500 mAh Akku oft nur ca. 5-6 Stunden halten. Wenn man einen dicken 3000mAh Akku dranhängt (was wieder wiegt), kommt man auf 1 bis 1,5 Tage.
Die Boards auf Basis des nRF52-Chips sind da eine andere Liga: Die sollen wohl 3-5 Tage mit einem kleinen 850 mAh Akku halten.
Interessant wäre da z.B. das Lilygo T-Echo https://www.amazon.de/LILYGO-NRF52840-Funkmodul-Entwicklungsboard-Arduino/dp/B099VVFLVW/ref=asc_df_B097T583WD?mcid=6ecd77943e84365b99a1167e3ff3758a&th=1&tag=googshopde-21&linkCode=df0&hvadid=697141436093&hvpos=&hvnetw=g&hvrand=7454858752286422037&hvpone=&hvptwo=&hvqmt=&hvdev=c&hvdvcmdl=&hvlocint=&hvlocphy=9115346&hvtargid=pla-2301262726309&hvocijid=7454858752286422037-B097T583WD-&hvexpln=0 . Das hat eingebautes GPS und ein sparsames E-Ink Display (wie ein eBook-Reader, in der Sonne super lesbar).
Zwei Tipps dazu:
Antenne: Ab Werk ist oft nur ein kleiner „China-Stummel“ verbaut. Ich würde da eine Soft Whip Antenne für 868 MHz dranschrauben. Das ist ein Standard-SMA-Anschluss, kann man einfach wechseln (und bringt deutlich mehr Reichweite).
Gewicht: Bei Amazon stehen oft 130g+, das ist aber mit Verpackung. Das Gerät selbst wiegt laut Specs eher um die 75g. Das ist für viele ULer sicher verkraftbar und weit leichter als jedes Walkie-Talkie.
Kommt eben immer drauf an, was man macht. Für Solo-Touren würde ich es vermutlich auch nicht mitnehmen. Da ich aber bei gemeinsamen Touren nicht der Typ bin, der stundenlang Händchen haltend im gleichen Schritttempo laufen will, wäre es da sehr interessant um sich wiederzufinden.
Ich hab selbst 3 Boards auf Basis des ESP32, davon eines fest verbaut in meinem Camping-Bus mit externer Dachantenne. Da die Boards noch massig freie Pins haben, plane ich evtl. mal die Standheizung damit zu steuern oder die Wegfahrsperre zu aktivieren – im Moment ist es aber ehrlich gesagt nur ein schönes Winter-Spielzeug in der dunklen Dezemberzeit. 😁
Wer nicht basteln will, für den ist das verlinkte Handgerät (T-Echo) eigentlich perfekt. Beachten sollte man nur, dass da evtl. ab Werk eine andere LoRa-Firmware drauf ist, aber Meshtastic lässt sich sehr einfach per Browser installieren (Anleitung gibts direkt auf der Meshtastic-Seite).
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Shabeel hat eine Reaktion von kra erhalten in Meshtastic: Off-Grid Kommunikation fast ohne Gewicht
@khyal Da liegst du mit 15 Sekunden zum Glück vieeeel zu hoch! Das ist die gute Nachricht. Bei den Standard-Einstellungen von Meshtastic ("Long Fast") dauert das Senden eines Positionspings oder einer Textnachricht nur ca. 0,5 bis 1,5 Sekunden. Das Gerät funkt aber nicht nur wenn du aktiv etwas schickst. Im Hintergrund sendet das Meshtastic-Protokoll regelmäßig von ganz alleine kleine Datenpakete (sogenannte "NodeInfos" mit Akkustand, Gerätenamen und Routing-Daten), um das Netzwerk am Leben zu halten. Unterm Strich gibt es über den Tag verteilt also deutlich mehr Sende-Impulse (Traffic), als man als User aktiv mitbekommt. Da diese Pakete aber extrem winzig und schnell gesendet sind, reißt der hohe Sendestrom (500-750 mA) am Ende des Tages trotzdem kein riesiges Loch in den Akku.
Hier kommt die kleine schlechte Nachricht: Das Datenblatt sagt 75 mA für den ESP32. Das stimmt für den nackten Chip. Auf dem Heltec V4 hängen aber noch der Spannungsregler, die Ladeschaltung, der USB-Chip und das Display (selbst wenn es aus ist). In der Realität zieht das gesamte Board beim reinen Lauschen permanent eher 100 bis 120 mA. (Zum Vergleich: Ein nRF52-Board zieht im Dauer-Lausch-Modus (Bluetooth im Hintergrund an, LoRa-Chip permanent auf Empfang) nur ca. 5 bis 10 mA)
Wenn ihr das wirklich auf 8 Stunden am Tag limitiert, ziehst du knapp 1 Ah pro Tag aus dem Akku. Das heißt, deine Rechnung mit der NB10000 Powerbank (umgerechnet ca. 30g Gewichtsanteil pro Tag für 2 Geräte) kommt in der Praxis trotzdem verdammt gut hin! Und was das Ganze für UL noch genialer macht: Wenn man ohnehin die dicke Powerbank zum Nachladen nutzt, braucht man am Heltec selbst gar keinen schweren 3000mAh Akku mehr mitzuschleppen. Ein kleiner 800mAh oder 1000mAh Lipo reicht als Tages-Puffer völlig aus, was das Basisgewicht des einzelnen Geräts nochmal spürbar drückt.
Der neue Heltec V4 hat tatsächlich als eines der wenigen Boards einen eigenen Anschluss, nur für ein "nacktes" Solarpanel (4,7 - 6V). Für einen festen DIY-Einbau auf dem Hausdach oder einer Hütte ist das genial.
Für uns Trekker macht dieser extra Ladeanschluss in der Praxis aber eigentlich wenig Sinn. Warum? Weil wir auf Tour ohnehin meistens ein handelsübliches Solarpanel mit normalem USB-Ausgang (für die Powerbank oder das Handy) dabei haben. Ein nacktes Spezial-Panel extra für das Heltec-Board mitzuschleppen, wäre totaler Quatsch. Man steckt das Board einfach über seinen normalen USB-C Port direkt an das vorhandene USB-Panel! Die Ladeelektronik auf dem Board kümmert sich dann genauso autark darum, den kleinen LiPo-Akku wieder vollzupumpen.
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Shabeel hat eine Reaktion von khyal erhalten in Meshtastic: Off-Grid Kommunikation fast ohne Gewicht
@khyal Da liegst du mit 15 Sekunden zum Glück vieeeel zu hoch! Das ist die gute Nachricht. Bei den Standard-Einstellungen von Meshtastic ("Long Fast") dauert das Senden eines Positionspings oder einer Textnachricht nur ca. 0,5 bis 1,5 Sekunden. Das Gerät funkt aber nicht nur wenn du aktiv etwas schickst. Im Hintergrund sendet das Meshtastic-Protokoll regelmäßig von ganz alleine kleine Datenpakete (sogenannte "NodeInfos" mit Akkustand, Gerätenamen und Routing-Daten), um das Netzwerk am Leben zu halten. Unterm Strich gibt es über den Tag verteilt also deutlich mehr Sende-Impulse (Traffic), als man als User aktiv mitbekommt. Da diese Pakete aber extrem winzig und schnell gesendet sind, reißt der hohe Sendestrom (500-750 mA) am Ende des Tages trotzdem kein riesiges Loch in den Akku.
Hier kommt die kleine schlechte Nachricht: Das Datenblatt sagt 75 mA für den ESP32. Das stimmt für den nackten Chip. Auf dem Heltec V4 hängen aber noch der Spannungsregler, die Ladeschaltung, der USB-Chip und das Display (selbst wenn es aus ist). In der Realität zieht das gesamte Board beim reinen Lauschen permanent eher 100 bis 120 mA. (Zum Vergleich: Ein nRF52-Board zieht im Dauer-Lausch-Modus (Bluetooth im Hintergrund an, LoRa-Chip permanent auf Empfang) nur ca. 5 bis 10 mA)
Wenn ihr das wirklich auf 8 Stunden am Tag limitiert, ziehst du knapp 1 Ah pro Tag aus dem Akku. Das heißt, deine Rechnung mit der NB10000 Powerbank (umgerechnet ca. 30g Gewichtsanteil pro Tag für 2 Geräte) kommt in der Praxis trotzdem verdammt gut hin! Und was das Ganze für UL noch genialer macht: Wenn man ohnehin die dicke Powerbank zum Nachladen nutzt, braucht man am Heltec selbst gar keinen schweren 3000mAh Akku mehr mitzuschleppen. Ein kleiner 800mAh oder 1000mAh Lipo reicht als Tages-Puffer völlig aus, was das Basisgewicht des einzelnen Geräts nochmal spürbar drückt.
Der neue Heltec V4 hat tatsächlich als eines der wenigen Boards einen eigenen Anschluss, nur für ein "nacktes" Solarpanel (4,7 - 6V). Für einen festen DIY-Einbau auf dem Hausdach oder einer Hütte ist das genial.
Für uns Trekker macht dieser extra Ladeanschluss in der Praxis aber eigentlich wenig Sinn. Warum? Weil wir auf Tour ohnehin meistens ein handelsübliches Solarpanel mit normalem USB-Ausgang (für die Powerbank oder das Handy) dabei haben. Ein nacktes Spezial-Panel extra für das Heltec-Board mitzuschleppen, wäre totaler Quatsch. Man steckt das Board einfach über seinen normalen USB-C Port direkt an das vorhandene USB-Panel! Die Ladeelektronik auf dem Board kümmert sich dann genauso autark darum, den kleinen LiPo-Akku wieder vollzupumpen.
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Shabeel hat eine Reaktion von khyal erhalten in Meshtastic: Off-Grid Kommunikation fast ohne Gewicht
@Sigger CB-Funk (27 MHz) braucht eigentlich riesige Antennen (ca. 2,70 Meter), um effizient zu sein. Die kurzen Stummelantennen an Handgeräten vernichten extrem viel Leistung. Zudem prallen diese langen Wellen an Fels oft einfach dumm ab.
Meshtastic hat da schon wegen der viel kürzeren Wellen (868 MHz) einen echten Vorteil: Sie beugen und streuen sich besser an Kanten. Allerdings können auch sie keinen massiven Fels oder große Erdmassen komplett durchdringen. Ich empfange hier zum Beispiel seit Kurzem einen ca. 20 km entfernten Node, zu dem ich absolut keinen Sichtkontakt habe, da ein großer Hügel im Weg ist. Die Signale bekomme ich gerade noch so mit ca. -19 dB SNR rein – Meshtastic fischt das buchstäblich auf dem letzten Loch aus dem Rauschen. Bei richtig schlechtem Wetter bricht diese grenzwertige Verbindung dann aber auch ab. (Der entfernte Node hat aber auch nur 160mw Sendeleistung, wäre es ein Heltec V4, wäre die Verbindung bei Schlechtwetter sicherlich auch möglich)
Zu deinen konkreten Fragen:
1. Du brauchst keinen Schalter am Gerät, um Bluetooth auszuschalten. Das Bluetooth-Modul am Meshtastic-Node verbraucht im Standby (wenn kein Handy verbunden ist) extrem wenig Strom. Der wahre Stromfresser ist dein Handy!
Der UL-Workflow sieht in der Praxis so aus:
Das Handgerät (Node): Bleibt 24/7 eingeschaltet tief im Rucksack. Es lauscht permanent und speichert alle Nachrichten, die für die Gruppe reinkommen.
Dein Handy: Ist im Flugmodus (Bluetooth aus). Das spart massiv Handy-Akku.
Die Nutzung: Du machst Pause oder kommst an eine Wasserstelle. Du schaltest am Handy kurz Bluetooth ein und öffnest die Meshtastic-App. Innerhalb von 2-3 Sekunden verbindet sich die App mit dem Node im Rucksack und lädt alle ungelesenen Nachrichten der letzten Stunden auf den Bildschirm. Du tippst: "Wasserstelle bei Koordinate XY ist trocken, nehmt was vom Bach mit", drückst auf Senden und machst das Handy-Bluetooth wieder aus. Das ist extrem stressfrei und kostet kaum Akku.
2. Stromverbrauch: Ein Heltec V4 und "stromsparend" schließen sich leider aus. Mit einem 3000mAh Akku kommst du da vermutlich nur auf ca. 1,5 Tage. Wirklich stromsparend sind eigentlich nur Boards mit dem nRF52840 Chip. Alles, was auf dem ESP32 basiert (wie Heltec V3 oder V4), braucht einfach viel Strom. Das Problem: Es gibt aktuell nichts Fertiges auf dem Markt mit dem nRF52840, das mit kräftigen 500 mW sendet. Die haben ab Werk "nur" so viel Sendeleistung wie ein Heltec V3 (ca. 160 mW). Dafür hält ein 3000mAh Akku an so einem nRF52-Board dann aber vermutlich eine ganze Woche oder länger.
3. Die Lösung (DIY mit 1 Watt) Ich kenne leider kein fertiges kommerzielles Produkt mit stromsparendem Board und über 500 mW Ausgangsleistung. Eine Möglichkeit für Bastler wäre also: Sich ein sparsames nRF52840-Board holen, einen E22-900M30S Transceiver anlöten und ein Gehäuse drucken. Der E22 hat nämlich sogar brachiale 1000 mW (1 Watt) Sendeleistung 😉. Ich hab mir den bestellt, allerdings bisher "nur" an ein ESP32-Board gelötet.
Wenn du dich dafür interessierst, es gibt dazu coole Community-Projekte, wie z.B. diese hier:
Reddit:
GitHub: Ebytastic
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Shabeel hat eine Reaktion von RaulDuke erhalten in Welches Ultralight Messer?
So eine hab ich auch noch 😀
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Shabeel hat eine Reaktion von schwyzi erhalten in Welches Ultralight Messer?
So eine hab ich auch noch 😀