Zum Inhalt springen
Ultraleicht Trekking

hhourglass

Members
  • Gesamte Inhalte

    57
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

  • Tagessiege

    1

Reputationsaktivitäten

  1. Gefällt mir!
    hhourglass hat eine Reaktion von schwyzi erhalten in Gendarmstien 14.-16.09.2020   
    Im Wald bei Kollund...

    Beispielhaft für alle Shelter entlang des Weges. I.d.R. sind es allerdings Plätze mit einer Hütte, hier ist ein größerer Platz zu sehen.

    Immer wieder kleine Ecken zum Verweilen und Baden. Der Weg führt weiter ins Buschwerk...

    Das letzte Mal sitzen, zwei Kilometer vor dem Ziel.
  2. Gefällt mir!
    hhourglass hat eine Reaktion von momper erhalten in Gendarmstien 14.-16.09.2020   
    Ich war Mitte September auf dem Gendarmstien im deutsch-dänischen Grenzgebiet wandern und möchte hier ein paar Eindrücke teilen.
    Der Gendarmstien ist 84km lang und für mich als Hamburger und Dänemarkliebhaber gut zu erreichen, geeignet für kurze Auszeiten und vor allem als Teststrecke, wenn ich Dinge ausprobieren will.
    Der Weg führt von Padborg (in direkter Nachbarschaft zu Flensburg) nach Skovby auf der Halbinsel Als und entspricht weitgehend den Routen der alten Grenzgendarmerie Dänemarks.
    Natürlich findet man auf dieser Strecke keine Berge, dennoch ist die Strecke recht Hügelig und nicht einfach nur platt.
    Für Liebhaber des Ostseeraumes ist das eine tolle kurze Wanderung, die sich auch noch um den Alsstien ergänzen und auf ca. 150km erweitern ließe.
    Landschaftlich hat man es mit einem Wechsel aus Ostseestrand, Steilküsten, kleinen Buchenwäldern, kleinen Ortschaften und Äckern und Weiden zu tun.

    In Dänemark gibt es zwar kein Jedermannsrecht, dafür aber ein dichtes Netz an Naturlagerplätzen. Zum Teil sind dies einfach kleine Flächen oder Waldstücke, die zum Zelten freigegeben sind aber es gibt auch viele Plätze mit gut gepflegten Shelterhütten, Feuerstellen und zunehmend auch Trinkwasseranschlüssen und Trockentoiletten.
    Entlang des Gendarmstiens gibt es auch allerhand öffentliche WCs die von April bis Oktober rund um die Uhr geöffnet sind.
    Alles in allem habe ich festgestellt, dass die Dichte an Wasserhähnen auf der Strecke so hoch ist, dass man selbst bei sommerlichen Temperaturen (ich hatte jeden Tag pralle Sonne und um die 25°) nur 1L Kapazität für Wasser benötigt. Einkaufsmöglichkeiten passiert man täglich, so dass man theoretisch komplett ohne Vorräte loslaufen könnte.
    Der Weg lädt, gerade bei gutem Wetter, dazu ein ihn nicht zu stramm zu laufen, sondern immer mal wieder für ein Bad in der Ostsee anzuhalten.
    Ich bin ihn allerdings diesmal in 3 Tagen gelaufen, da ich einfach mal schauen wollte, ob ich gut damit klarkomme ca. 30km am Tag zu laufen ohne voher längere Strecken gegangen zu sein. Zu letzt beschränkte sich meine sportliche Aktivität auf kürzere Radstrecken und Körpergewichtsübungen.
    Außerdem wollte ich meinen neuen Atom 30 testen und hatte deshalb auch von Anfang an mehr Vorräte und Zeug als nötig dabei, einfach um ihn ein wenig auszureizen.

    Wer an dem Weg interessiert ist, findet hier Infos:
    https://www.visitsonderborg.de/sonderborg/erlebnisse/gendarmenpfad-84-km-qualitaet-wanderweg

    Und hier eine Karte mit allen Naturlagerplätzen, Trinkwasserspendern und WCs in Dänemark. Ist zwar auf dänisch aber eigentlich selbsterklärend.
    https://udinaturen.dk/map-page?scIds=
     

    River Crossing... ;-)


    Farbenfroh...die raupe eines Weidenbohrers.


    Leider etwas hell aber ein schöner Abschnitt direkt an der Küste.

    Pflichttermin bei Annies Kiosk.

    Morgenstimmung in Egernsund.

    Morgenstimmung die zweite.

    Schuhe lüften...mit bester Ostseestimmung...

    ...Blick nach rechts...

    ...und nach links.

    Buchenwald und Steilküste...

    ...
    Küstenfeeling.
  3. Gefällt mir!
    hhourglass hat eine Reaktion von bri erhalten in Gendarmstien 14.-16.09.2020   
    Im Wald bei Kollund...

    Beispielhaft für alle Shelter entlang des Weges. I.d.R. sind es allerdings Plätze mit einer Hütte, hier ist ein größerer Platz zu sehen.

    Immer wieder kleine Ecken zum Verweilen und Baden. Der Weg führt weiter ins Buschwerk...

    Das letzte Mal sitzen, zwei Kilometer vor dem Ziel.
  4. Danke!
    hhourglass hat eine Reaktion von tib erhalten in Gendarmstien 14.-16.09.2020   
    Ich war Mitte September auf dem Gendarmstien im deutsch-dänischen Grenzgebiet wandern und möchte hier ein paar Eindrücke teilen.
    Der Gendarmstien ist 84km lang und für mich als Hamburger und Dänemarkliebhaber gut zu erreichen, geeignet für kurze Auszeiten und vor allem als Teststrecke, wenn ich Dinge ausprobieren will.
    Der Weg führt von Padborg (in direkter Nachbarschaft zu Flensburg) nach Skovby auf der Halbinsel Als und entspricht weitgehend den Routen der alten Grenzgendarmerie Dänemarks.
    Natürlich findet man auf dieser Strecke keine Berge, dennoch ist die Strecke recht Hügelig und nicht einfach nur platt.
    Für Liebhaber des Ostseeraumes ist das eine tolle kurze Wanderung, die sich auch noch um den Alsstien ergänzen und auf ca. 150km erweitern ließe.
    Landschaftlich hat man es mit einem Wechsel aus Ostseestrand, Steilküsten, kleinen Buchenwäldern, kleinen Ortschaften und Äckern und Weiden zu tun.

    In Dänemark gibt es zwar kein Jedermannsrecht, dafür aber ein dichtes Netz an Naturlagerplätzen. Zum Teil sind dies einfach kleine Flächen oder Waldstücke, die zum Zelten freigegeben sind aber es gibt auch viele Plätze mit gut gepflegten Shelterhütten, Feuerstellen und zunehmend auch Trinkwasseranschlüssen und Trockentoiletten.
    Entlang des Gendarmstiens gibt es auch allerhand öffentliche WCs die von April bis Oktober rund um die Uhr geöffnet sind.
    Alles in allem habe ich festgestellt, dass die Dichte an Wasserhähnen auf der Strecke so hoch ist, dass man selbst bei sommerlichen Temperaturen (ich hatte jeden Tag pralle Sonne und um die 25°) nur 1L Kapazität für Wasser benötigt. Einkaufsmöglichkeiten passiert man täglich, so dass man theoretisch komplett ohne Vorräte loslaufen könnte.
    Der Weg lädt, gerade bei gutem Wetter, dazu ein ihn nicht zu stramm zu laufen, sondern immer mal wieder für ein Bad in der Ostsee anzuhalten.
    Ich bin ihn allerdings diesmal in 3 Tagen gelaufen, da ich einfach mal schauen wollte, ob ich gut damit klarkomme ca. 30km am Tag zu laufen ohne voher längere Strecken gegangen zu sein. Zu letzt beschränkte sich meine sportliche Aktivität auf kürzere Radstrecken und Körpergewichtsübungen.
    Außerdem wollte ich meinen neuen Atom 30 testen und hatte deshalb auch von Anfang an mehr Vorräte und Zeug als nötig dabei, einfach um ihn ein wenig auszureizen.

    Wer an dem Weg interessiert ist, findet hier Infos:
    https://www.visitsonderborg.de/sonderborg/erlebnisse/gendarmenpfad-84-km-qualitaet-wanderweg

    Und hier eine Karte mit allen Naturlagerplätzen, Trinkwasserspendern und WCs in Dänemark. Ist zwar auf dänisch aber eigentlich selbsterklärend.
    https://udinaturen.dk/map-page?scIds=
     

    River Crossing... ;-)


    Farbenfroh...die raupe eines Weidenbohrers.


    Leider etwas hell aber ein schöner Abschnitt direkt an der Küste.

    Pflichttermin bei Annies Kiosk.

    Morgenstimmung in Egernsund.

    Morgenstimmung die zweite.

    Schuhe lüften...mit bester Ostseestimmung...

    ...Blick nach rechts...

    ...und nach links.

    Buchenwald und Steilküste...

    ...
    Küstenfeeling.
  5. Gefällt mir!
    hhourglass reagierte auf lampenschirm in Suche Schlafsack - Benötige Tipps   
    ich habe den Schlafsack auch mit Schlafklamotten in einem Dry Bag. Aber ganz unten packe ich mein Essen rein. Proviant für tagsüber und Abendessen hole ich immer morgens beim Packen raus und das kommt dann in dienAußentaschen. Übers Essen dann Zelt und Schlafsack, da dann noch Topf mit Kocher und der Rest, also Puffy / Fleece, Waschzeug und Heringe. Der Rest ist in den Außentaschen. Hat für mich vor allem den Vorteil, dass ich den Schlafsack recht unkompliziert in langen Pausen rausholen und lüften kann.
  6. Gefällt mir!
    hhourglass reagierte auf Lastenesel in Suche Schlafsack - Benötige Tipps   
    Hey,
    vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht. Einige schwören ja hier auf den Katabatic (Flex). Scheinbar aus Überzeugung.
    Ich finde leider keine Größenangaben zu den Katabatic Flex Quilts. Lediglich "Fits to"-Angaben. Das kann viel heißen...
    Mit 168cm ist Regular super. Aber mit 180cm ist das wahrscheinlich grenzwertig, man kann sich dann auf dem Bauch schlafend den Quilt wohl nicht mehr über den Hals hinweg ziehen. Könntest du bitte mal deinen Flex 15F messen, also ausgebreitet Länge und Breite (oben und unten). Das wäre sehr nett.
     
    Zum packen: ich würde den Schlafsack eher von oben stopfen lose in den Rucksack stopfen und unten die schwereren Sachen (Proviant) reinpacken. Packt ihr euren Daunenschlafsack immer nach unten?
    Verwunderte Grüße
    Der Lastenesel
  7. Gefällt mir!
    hhourglass reagierte auf Firehawk in Nippelbrand! Was tun?   
    Brustwarzen waren dank BH noch nicht betroffen
    An anderen Stellen hilft mir:
    enganliegender Stoff, damit Stoff auf Stoff und nicht Haut auf Haut aufeinander reibt Einfetten mit Vaseline, Melkfett, Kokosfett (Multiuse: Essen und Körperpflege) oder Deo, damit die Haut trocken bleibt wie schon geschrieben: Sauber halten, Salzreste weg waschen wenn es schon zu spät ist, abends Wund- und Heilsalbe mit Dexpanthenol auftragen. Bei mir meist über Nacht spürbar besser, bis weg. Könntest du dir aus elastischem Stoff, z.B. Merino-Jersey einen Schutzstreifen für über die Brust machen. Vielleicht von einem altem kaputten enganliegenden Shirt unten ein Stück abschneiden. Oder etwas nähen. Vielleicht geht auch ein Streifen oben aus einer Damen-Strumpfhose (damit wird viel geMYOGt). Solange der Streifen nicht runter rutscht...
    Oder, klingt vielleicht komisch, nen Sport-BH kaufen.
  8. Gefällt mir!
    hhourglass reagierte auf Martin in Angst alleine zu campen   
    Ich finde es etwas bedenklich zu empfehlen die Wahrnehmung auszuschalten. Ich möchte nachts wach werden, wenn mein Tarp im Wind Geräusche macht, damit ich schauen kann ob alles hält. Ich möchte Nachts nicht weiter schlafen, wenn Mäuse sich in meinen Futtersack nagen... Ich schlafe nur mit Ohropax, wenn es zu laut ist (Autobahn/ Wildwasser nebenan).
    Meine Empfehlung: 12h Wandertage und dann was ordentliches zu Essen. Wird es zu früh dunkel zum schlafen nehme ich meinen eReader mit zum runterkommen. Mehr als 8h Schlafzeit brauch der Körper nicht und wird dann halt wach. Ich hab manchmal das Gefühl, nicht sehr viel geschlafen zu haben bin aber am nächsten Wandertag trotzdem erfrischt.
     
     
  9. Danke!
    hhourglass hat eine Reaktion von questor erhalten in Barfuß Trailrunner   
    @questor
    Ich trage Vivo Barefoot Trail FG und Primus Lite in 45.
    Altra Lone Peak 4.5 trage ich in 47. Massig Platz aber trotzdem guter Halt am Fuß.

    Teile übrigens die Erfahrung von @Georg97.
    War Anfangs hellauf von den Primus Trail FG begeistert, merke jedoch, seit ich die Lone Peaks trage, dass ich ab 15-20km froh bin über die Dämpfung die sie bieten, sonst quält irgendwann jeder Stein und jede Baumwurzel.
    Im Stadtalltag trage ich die Primus Lite, für Tagestouren und Sport im Freien die Trail FG und auf Mehrtagestouren die Altra Lone Peak.
  10. Gefällt mir!
    hhourglass hat eine Reaktion von crisensus erhalten in Neue Ultraleicht-Ausrüstung   
    OT:
    Wer Tyvek zu Hause hat, kann sich auch ein Origami Portemonaie selber machen.
    Habe diese Anleitung befolgt und nutze es seit einem 3/4-Jahr. 1 Fach für Scheine und 4 für Karten.
    Wiegt bei mir mit Scheinen und 4 Karten (die ich auf Touren dabei habe) 35g
     
     
  11. Gefällt mir!
    hhourglass hat eine Reaktion von sja erhalten in Neue Ultraleicht-Ausrüstung   
    OT:
    Wer Tyvek zu Hause hat, kann sich auch ein Origami Portemonaie selber machen.
    Habe diese Anleitung befolgt und nutze es seit einem 3/4-Jahr. 1 Fach für Scheine und 4 für Karten.
    Wiegt bei mir mit Scheinen und 4 Karten (die ich auf Touren dabei habe) 35g
     
     
  12. Gefällt mir!
    hhourglass hat eine Reaktion von hans im glueck erhalten in Neue Ultraleicht-Ausrüstung   
    OT:
    Wer Tyvek zu Hause hat, kann sich auch ein Origami Portemonaie selber machen.
    Habe diese Anleitung befolgt und nutze es seit einem 3/4-Jahr. 1 Fach für Scheine und 4 für Karten.
    Wiegt bei mir mit Scheinen und 4 Karten (die ich auf Touren dabei habe) 35g
     
     
  13. Danke!
    hhourglass hat eine Reaktion von Antonia2020 erhalten in Rucksack für dicken Quilt und restliche Ausrüstung gesucht   
    Wenn dich der Atompacks reizt, schreib Tom doch einfach mal an. Auf meine Mails hat er ziemlich zügig geantwortet und es sind keine Fragen offen geblieben. Wenn du ihm eine knappe Beschreibung dessen gibst, was du transportieren willst, wird er dir sicher sagen können ob der Rucksack was für dich ist. Das Volumen von Hauptfach (mit dreifach gerolltem Verschluss) und Seitentaschen gibt er ja auch seperat an. Frontmesh und Bodentasche sind in die Volumenangaben nicht mit einbezogen, das kann man also als Puffer betrachten.
    Die haben momentan halt 9 Wochen Vorlaufzeit, weshalb ich noch 4 Wochen auf meinen Atom 30 warten muss... =(
  14. Gefällt mir!
    hhourglass hat eine Reaktion von Heino erhalten in Rucksack für dicken Quilt und restliche Ausrüstung gesucht   
    Wenn dich der Atompacks reizt, schreib Tom doch einfach mal an. Auf meine Mails hat er ziemlich zügig geantwortet und es sind keine Fragen offen geblieben. Wenn du ihm eine knappe Beschreibung dessen gibst, was du transportieren willst, wird er dir sicher sagen können ob der Rucksack was für dich ist. Das Volumen von Hauptfach (mit dreifach gerolltem Verschluss) und Seitentaschen gibt er ja auch seperat an. Frontmesh und Bodentasche sind in die Volumenangaben nicht mit einbezogen, das kann man also als Puffer betrachten.
    Die haben momentan halt 9 Wochen Vorlaufzeit, weshalb ich noch 4 Wochen auf meinen Atom 30 warten muss... =(
  15. Gefällt mir!
    hhourglass hat eine Reaktion von HUCKEPACKS erhalten in Jakobsweg Camino de Levante...   
    Wow, ein sehr ausführlicher Bericht. Ich habe vielleicht zwei Ideen für dich:

    Falls du dich mit dem Gedanken anfreunden kannst eine Regenjacke ohne Membran auszuprobieren, schau dir doch mal die Jacken von Lightheart Gear an. Material ist SilPoly. Meine Jacke wiegt in Größe L 166g.
    Bei 187cm und kräftiger Statur passt die Jacke so, dass ich 2-3 Lagen Kleidung drunter bekommen. Bin nach der Maßtabelle gegangen und es passt alles. Gelüftet wird über Unterarmreißverschlüsse. Bislang absolut dicht und nicht schwitziger vom Innenklima als meine alten Hardshells.
    Zum morgendlichen Packvorgang:
    Seit ich bei Huckepacks den Tipp gelesen habe, den Schlafsack/Quilt als letztes einzupacken, praktiziere ich das auch so und bin sehr angetan.
    Nachdem alles andere eingepack ist, stopfe ich Schlafkleidung und Schlafsack in meinem Pumpsack in den Rucksack und fülle die Räume vor und über der restlichen Ausrüstung. So hat der Sack maximalen Platz zum loften und füllt den Rucksack gut aus, ohne dabei den Rucksack nach hinten zu ziehen...das schwere Zeug ist ja näher am Rücken. Alles was ich tagsüber gebrauchen kann ist in den Außentaschen oder in der Bauchtasche wenn ich eine dabei habe. Mache ich tagsüber eine längere Pause und es ist trocken, hole ich den Schlafsack schnell und ohne Gewühle raus und lasse ihn lüften und loften. In Sachen Langlebigkeit sicherlich nicht verkehrt.
  16. Danke!
    hhourglass reagierte auf Mil in Tirol: Wildcampen nimmt überhand   
    @waal Die Auswirkungen, die durch den Berg- und Trekkingsport nach Tradition, welche natürlich LNT beinhaltet, entstanden, sind eine Nullnummer im Vergleich zu den Zerstörungen, welche durch die Umwandlung der Wildnis in eine Kulturlandschaft bis zur gegenwertigen Kommerzlandschaft entstanden. Auf allen Ebenen wurde dieser Raubbau voran getrieben, Tirol is da ein gutes Beispiel. Das gleiche gilt für gesamt Mitteleuropa. Ganze Landstriche sind dem Kommerz der Industrie zum Opfer gefallen. Die Forstwirtschaft verwaltet dieses Übel. Sanktionierung von oben erwähnten Sportlern ist damit ein einziger Hohn. Deine pauschalisierende, überhebliche Art tut ihr übriges. 
  17. Danke!
    hhourglass reagierte auf zeank in Tirol: Wildcampen nimmt überhand   
    Ich nicht, denn sie nutzen Autos, Fernseher, Internetdienstleistungen, die wir gebaut haben. Die fliegen genauso nach weissgottwohin in den Urlaub. Wenn wir uns jetzt alle ins Mittelalter zurückbomben und jeder nur noch selbstsubsidiär auf seiner Scholle haust, viel Spaß!
  18. Gefällt mir!
    hhourglass reagierte auf tib in Tirol: Wildcampen nimmt überhand   
    Zuallererst: ich glaube dir, dass die Probleme nicht wenig sind und dass das alles nicht schön sind. Aber ist das die Krankheit oder das Symptom?
      
    Mir wurde mal in den Alpen erzählt, dass die Tiroler die sind, die den Hals nicht voll von den Touristen bekommen können und „gierig“ alles immer weiter ausbauen. Klar, das sind nicht alle Tiroler und die Rechnung zahlen am Ende alle Tiroler. Sowas ist Mist, keine Frage!
     
    Eine Besucherlenkung/limitierung ist vielleicht nicht verkehrt. Ich frage mich halt nur, wie wird die ausfallen? Nur noch ein Viertel der Touristenzahl mit der Beschränkung auf Hotel/Hüttennutzung zu doppelten Preisen? Klar ist doch, dass so eine Limitierung auf keinen Fall zu Lasten der Tourismusbranche gehen wird. Im Umkehrschluss wird das heißen, dass der Tourismus etwas für die wird, die es sich leisten können. Die anderen gehen leer aus.
    Wie ich gerade meinte: geht es bei euerm Tourismus um die Touristen oder um die Tourismusbranche? Wer verdient damit sein Geld und will, dass dsa so weiter geht? Werden nicht Leute mit E-Mountain-Bikes in die Berge gelockt, obwohl sie dazu vielleicht nicht körperlich in der Lage sind?
    Ich gebe dir recht, dass soviel beworben, vermarktet und ge-instat/influenced wird, dass das Probleme für euch werden. Und wenn man sich vorstellt, dass Massen wie auf dem PCT dort durchgehen würden, könnte auch keinen behaupten, dass UL keine Auswirkungen zeigt. Wichtig ist es, einen Weg zu finden zwischen Naturschutz und einem Tourismus, der nicht Menschen anhand von finanziellen Möglichkeiten ausschließt.
    Und um nochmal die lokale Verantwortung zu betonen: War die Arbeitslage vor 20 Jahren in Tirol wirklich so schlecht, dass so viele Leute im Tourismus arbeiten müssen? Oder gab es da einfach mehr Geld zu verdienen? Jeder einzelne (ob Tourist oder Anwohner) wird da nicht die große Änderung machen. Das ist auf individueller Ebene natürlich schwer zu ändern und einzuschätzen. Aber es ist ja auch erstaunlich, dass Tirol sich selbst so sehr vermarktet (bei den Problemen die es bisher anscheinend schon gab!) und so viele (Bau-)Genehmigungen für den Tourismus ausgegeben hat. Und die Behörden machen das auch nach dem Willen der Politik, die wiederum von euch den Ansässigen (und nicht den Touristen) gewählt wird.
    Ich will sagen, dass der Ärger bei euch wächst, ist verständlich. Aber das zu ändern geht (abgesehen von einem ewig langsamen Bewusstseinsveränderungsprozess überall) hauptsächlich bei euch vor Ort. Dazu müssen lokal Maßnahmen (vielleicht auch stark restriktiver Art) ergriffen werden und sich rückblickend auch an die eigene Nase gefasst werden. Über andere (fremde!) Menschen Ablehnung zu entwickeln und dabei die Hand aufzuhalten, ist eindeutig der falsche Ansatz. Da müssen die Tiroler vielleicht lieber eine Diskussion untereinander anfangen, als sich gemeinsam gegen die anderen aufzubringen. Inwieweit das schon stattfindet, kannst du ja gerne mal berichten. Das würde mich sehr interessieren.
  19. Danke!
    hhourglass reagierte auf sja in Tirol: Wildcampen nimmt überhand   
    Können wir mal bitte aufhören von DEN Städter zu sprechen, die nur auf insta rumhängen und denen man nur den Müll hinterhertragen muss, weil sie noch nie ne Kuh gesehen haben und DEN "heiligen" Landmenschen, die alle ach so bewusst mit dem Ökosystem umgehen? Schon mal überlegt, wieviele Städter auf dem Land groß geworden sind, viele User hier im Forum in der Stadt leben  und was ist mit den Leuten vom Land, die sich auf die Kreuzfahrt-Dampfer legen und die Meere versauen und anders wenig umweltverträglich reisen? Ich kann diese Klischees einfach nicht mehr hören. Menschen, die sich nicht korrekt verhalten gibts doch überall.
  20. Gefällt mir!
    hhourglass reagierte auf Trekkerling in Tirol: Wildcampen nimmt überhand   
    Tja, ich befürchte, dass die ganze Situation noch starke Auswirkungen auf unser Lieblingshobby haben wird. Ich selbst werde auf jeden Fall dieses Jahr nicht mehr wild Biwakieren.
    Und mit der Meinung, dass sich der Artikel nur auf das Autocampen bezieht, räumt folgender Absatz im Artikel auf: '„An die 45 Biwakierer wurden am Säulingplateau gezählt. Sogar ein Firmenausflug machte sich auf den Weg – ausgerüstet mit Grillpfanne, Fackeln und Zelten“, schüttelt Kerber den Kopf.' Ohne dass ich das Terrain selbst kenne und nur nach dem Bildmaterial aus dem Internet, scheint es sich bei den erwähnten Wildcampern eindeutig um Berg-Wanderer gehandelt zu haben. Auch die erwähnten Siegelseen sind nur zu Fuß erreichbar, wie ein kurzer Besuch bei Google-Maps zeigt.
    Die Lunte bei Rangern, Förstern und Jägern wird dieses Jahr bestimmt deutlich eingekürzt sein- in meinen Augen verständlich, wenn das jetzt so überhand nimmt und LNT bei den meisten nicht bekannt zu sein scheint, wie der Artikel suggeriert. Da sollten wir uns jetzt in dieser Situation, meiner Meinung nach, schön bedeckt halten und nicht auch noch mehr Teil der Problems werden, als wir ohnehin schon sind.
  21. Danke!
    hhourglass hat eine Reaktion von Vee erhalten in 35L Rucksack Empfehlungen (unter 500g)   
    Eigentlich spricht doch nichts gegen den HuPa Phoenix? Mal Größe M als Beispiel.
    Das Hauptfach hat 30L + 10L Extension. Nutzt du die Extension nicht aus, benötigst du noch 5 L Volumen, wofür die Außentaschen (10L gesamt) nutzen kannst, die du dann ebenfalls nicht ausreizen musst. Da du offensichtlich für dein mitgeführtes Gewicht keinen Hüftgurt benötigst und wahrscheinlich auch das Z-Lite-Polster weglässt, bekommst du den Phoenix doch locker unter 500g und hast ihn halt einfach nicht prall gepackt. Du hättest also für eventuell andere Touren noch Luft nach oben oder lässt einfach deinen Schlafsack/Quilt ein wenig mehr loften und füllst so deinen Rucksack aus.
  22. Gefällt mir!
    hhourglass hat eine Reaktion von einar46 erhalten in Jakobsweg Camino de Levante...   
    Der Artikel und die Kommentare haben mich auch zum Kauf bewogen, nachdem mich Hardshells von Bergans und Simond nicht überzeugt haben.
    Ich fasse mal kurz meine bisherigen Erfahrungen zusammen, wenn das hier zu viel wird, können wir ja vlt. eine Diskussion zur Jacke auslagern...

    Ich habe die Jacke seit März, also noch keine Langzeiterfahrung (dauerhafte Belastung/Haltbarkeit).
    Da es in letzter Zeit kaum Regen in Hamburg gab, habe ich die wenigen Regentage für ausgiebige Spaziergänge mit der Jacke genutzt, bei moderatem, dauerhaftem Regen kein eindringendes Wasser, Ventilation bei geöffneten Pit-Zips in Ordnung aber feucht wird es so oder so. Es bleibt auf jeden Fall wärmer als ohne Jacke.
    Gestern bin ich dann ca. 1 Stunde durch Starkregen mit dem Rad gefahren. Hose und Schuhe komplett durch, Oberkörper trocken. Kein eindringendes Wasser und es hat ziemlich geschifft. Ich bin also zuversichtlich was den Schutz auf Tour angeht...werde demnächst auf den Heidschnuckenweg gehen...vielleicht muss sie sich da dann auf Tour bewähren.

    Wenn ich die Haptik des SilPoly mit meinem Rab SilNylon Tarp vergleiche fühlt es sich noch mal glatter an. Ich würde auf jeden Fall immer was langärmeliges darunter tragen, sonst klebt die Jacke schnell unangenehm auf der Haut. Kann man ignorieren aber ich mag es nicht.
    Als Windjacke sicher nutzbar, kommt ganz auf das persönliche empfinden an. Lightheart Gear schlägt z.B. vor, dass man die Pit-Zips  öffnet und dann die Arme durch die löcher steckt, so ist der Oberkörper geschützt und über die Arme kann man etwas die Temperatur regulieren. Wenn ich weiß, dass es trocken bleibt, nutze ich die Vital Windshell von Rab. Hab die Regenjacke bislang nur im Regen getragen...

    Packmaß bei maximaler Kompression entspricht ca. einer 100ml Gaskartusche. Packbeutel wiegt nochmal 7g, falls man ihn nutzt.

    edit:
    Zum Schnitt kann ich noch sagen, dass die Jacke eher etwas kürzer und dafür "bauchiger" geschnitten ist, als ich es von gängigen Hardshells kenne. Aber wenn man korrekt misst, sollte alles passen. Ich kombiniere die Jacke mit dem Regenrock von Lightheart Gear. Der wiegt in L 77g und ist super, was Ventilation und Bewegungsfreiheit angeht. Passt auch mit in den Packbeutel der Jacke.

    So viel von meiner Seite zur Jacke. Wichtig sind die Wege! =)
  23. Gefällt mir!
    hhourglass hat eine Reaktion von DonCamino erhalten in Jakobsweg Camino de Levante...   
    Der Artikel und die Kommentare haben mich auch zum Kauf bewogen, nachdem mich Hardshells von Bergans und Simond nicht überzeugt haben.
    Ich fasse mal kurz meine bisherigen Erfahrungen zusammen, wenn das hier zu viel wird, können wir ja vlt. eine Diskussion zur Jacke auslagern...

    Ich habe die Jacke seit März, also noch keine Langzeiterfahrung (dauerhafte Belastung/Haltbarkeit).
    Da es in letzter Zeit kaum Regen in Hamburg gab, habe ich die wenigen Regentage für ausgiebige Spaziergänge mit der Jacke genutzt, bei moderatem, dauerhaftem Regen kein eindringendes Wasser, Ventilation bei geöffneten Pit-Zips in Ordnung aber feucht wird es so oder so. Es bleibt auf jeden Fall wärmer als ohne Jacke.
    Gestern bin ich dann ca. 1 Stunde durch Starkregen mit dem Rad gefahren. Hose und Schuhe komplett durch, Oberkörper trocken. Kein eindringendes Wasser und es hat ziemlich geschifft. Ich bin also zuversichtlich was den Schutz auf Tour angeht...werde demnächst auf den Heidschnuckenweg gehen...vielleicht muss sie sich da dann auf Tour bewähren.

    Wenn ich die Haptik des SilPoly mit meinem Rab SilNylon Tarp vergleiche fühlt es sich noch mal glatter an. Ich würde auf jeden Fall immer was langärmeliges darunter tragen, sonst klebt die Jacke schnell unangenehm auf der Haut. Kann man ignorieren aber ich mag es nicht.
    Als Windjacke sicher nutzbar, kommt ganz auf das persönliche empfinden an. Lightheart Gear schlägt z.B. vor, dass man die Pit-Zips  öffnet und dann die Arme durch die löcher steckt, so ist der Oberkörper geschützt und über die Arme kann man etwas die Temperatur regulieren. Wenn ich weiß, dass es trocken bleibt, nutze ich die Vital Windshell von Rab. Hab die Regenjacke bislang nur im Regen getragen...

    Packmaß bei maximaler Kompression entspricht ca. einer 100ml Gaskartusche. Packbeutel wiegt nochmal 7g, falls man ihn nutzt.

    edit:
    Zum Schnitt kann ich noch sagen, dass die Jacke eher etwas kürzer und dafür "bauchiger" geschnitten ist, als ich es von gängigen Hardshells kenne. Aber wenn man korrekt misst, sollte alles passen. Ich kombiniere die Jacke mit dem Regenrock von Lightheart Gear. Der wiegt in L 77g und ist super, was Ventilation und Bewegungsfreiheit angeht. Passt auch mit in den Packbeutel der Jacke.

    So viel von meiner Seite zur Jacke. Wichtig sind die Wege! =)
  24. Gefällt mir!
    hhourglass hat eine Reaktion von DonCamino erhalten in Jakobsweg Camino de Levante...   
    Wow, ein sehr ausführlicher Bericht. Ich habe vielleicht zwei Ideen für dich:

    Falls du dich mit dem Gedanken anfreunden kannst eine Regenjacke ohne Membran auszuprobieren, schau dir doch mal die Jacken von Lightheart Gear an. Material ist SilPoly. Meine Jacke wiegt in Größe L 166g.
    Bei 187cm und kräftiger Statur passt die Jacke so, dass ich 2-3 Lagen Kleidung drunter bekommen. Bin nach der Maßtabelle gegangen und es passt alles. Gelüftet wird über Unterarmreißverschlüsse. Bislang absolut dicht und nicht schwitziger vom Innenklima als meine alten Hardshells.
    Zum morgendlichen Packvorgang:
    Seit ich bei Huckepacks den Tipp gelesen habe, den Schlafsack/Quilt als letztes einzupacken, praktiziere ich das auch so und bin sehr angetan.
    Nachdem alles andere eingepack ist, stopfe ich Schlafkleidung und Schlafsack in meinem Pumpsack in den Rucksack und fülle die Räume vor und über der restlichen Ausrüstung. So hat der Sack maximalen Platz zum loften und füllt den Rucksack gut aus, ohne dabei den Rucksack nach hinten zu ziehen...das schwere Zeug ist ja näher am Rücken. Alles was ich tagsüber gebrauchen kann ist in den Außentaschen oder in der Bauchtasche wenn ich eine dabei habe. Mache ich tagsüber eine längere Pause und es ist trocken, hole ich den Schlafsack schnell und ohne Gewühle raus und lasse ihn lüften und loften. In Sachen Langlebigkeit sicherlich nicht verkehrt.
  25. Gefällt mir!
    hhourglass hat eine Reaktion von einar46 erhalten in Jakobsweg Camino de Levante...   
    Wow, ein sehr ausführlicher Bericht. Ich habe vielleicht zwei Ideen für dich:

    Falls du dich mit dem Gedanken anfreunden kannst eine Regenjacke ohne Membran auszuprobieren, schau dir doch mal die Jacken von Lightheart Gear an. Material ist SilPoly. Meine Jacke wiegt in Größe L 166g.
    Bei 187cm und kräftiger Statur passt die Jacke so, dass ich 2-3 Lagen Kleidung drunter bekommen. Bin nach der Maßtabelle gegangen und es passt alles. Gelüftet wird über Unterarmreißverschlüsse. Bislang absolut dicht und nicht schwitziger vom Innenklima als meine alten Hardshells.
    Zum morgendlichen Packvorgang:
    Seit ich bei Huckepacks den Tipp gelesen habe, den Schlafsack/Quilt als letztes einzupacken, praktiziere ich das auch so und bin sehr angetan.
    Nachdem alles andere eingepack ist, stopfe ich Schlafkleidung und Schlafsack in meinem Pumpsack in den Rucksack und fülle die Räume vor und über der restlichen Ausrüstung. So hat der Sack maximalen Platz zum loften und füllt den Rucksack gut aus, ohne dabei den Rucksack nach hinten zu ziehen...das schwere Zeug ist ja näher am Rücken. Alles was ich tagsüber gebrauchen kann ist in den Außentaschen oder in der Bauchtasche wenn ich eine dabei habe. Mache ich tagsüber eine längere Pause und es ist trocken, hole ich den Schlafsack schnell und ohne Gewühle raus und lasse ihn lüften und loften. In Sachen Langlebigkeit sicherlich nicht verkehrt.
×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Diese Website benutzen Cookies. Wenn Sie die Website weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Lies bitte auch unsere Datenschutzerklärung, sowie unsere Nutzungsbedingungen und die Netiquette.