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Ultraleicht Trekking

Trailrunning Overnighter? Pace/Einteilung/Rucksack


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Hey.

Ich möchte gerne mein Laufhobby mit dem UL Hobby verbinden und plane einen Trailrunning Overnighter bei mir ums Haus. So 40-80km Hat das jemand schon mal gemacht? Also den GANZEN Tag Trailrunning, dazwischen gegangen>gepennt und dann wieder am nächsten Tag weiter?

Ich kann problemlos im Grundlagenausdauerbereich 3 Stunden durchlaufen, wenns sein müsste könnte ich auch ausm Stand locker nen HM in 1:35h laufen, aber die gemütliche Pace auf dem Trail würde dann so um die 7min/km betragen. Also leicht, locker und langsam.

Da poppen aber so viele Fragen auf das ich derer nicht Herr werde, besonders treiben mich 2 Sachen um:

Wie gehe ich das konkret mit der Einteilung an? Da ich ja den ganzen Tag Zeit habe, kann ich den ja schlecht durchlaufen, sonst laufe ich an einem Tag jeweils mehr wie ein Marathon..;) sondern muss Gehpausen einsetzen um die Kräfte den ganzen Tag gut einzuteilen. 

Also konkret stellte ich mir vor: 15min joggen, 15gehen, 15 joggen, 15 gehen..u.s.w. Ist das zuviel den ganzen Tag über? Oder kann man auf nen Tag (10 Std) gesehen 30min joggen, 15min gehen, 30min joggen, 15min gehen u.s.w halten? Oder ganz anders? Habt ihr das schonmal gemacht den ganzen Tag über?

Und die zweite große Frage ist, nach dem des Trailrunningrucksackes. Wenn ich mir einen besorge mit 15L, was ausreichen würde....wie ist das mit soviel Volumen zu joggen? Ist das Bouncing auf dem Rücken sehr stark? Ich habe keine Lust den ganzen Tag einfach aufgrund des Gewichtes (trotz UL) das der hinter mir rumfedert ohne Ende und zum Nervfaktor wird.

Danke für eure Erfahrungen!

Bin gespannt auf eure Antworten!

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Ich würde mir das nicht nach festen Zeiten einteilen, sondern vom Gelände und der Laune bestimmen lassen: ebene und leicht abschüssige Trails und besonders Forstwege laufen, Aufstiege und allzu technische Trails wandern.

Mein Laufrucksack von Salomon mit 22 Litern bounct beim Laufen kaum und nervt auch entsprechend nicht.

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vor 30 Minuten schrieb JanF:

Ich würde mir das nicht nach festen Zeiten einteilen, sondern vom Gelände und der Laune bestimmen lassen: ebene und leicht abschüssige Trails und besonders Forstwege laufen, Aufstiege und allzu technische Trails wandern.

Würde mir das auch nicht strikt einteilen. Was ich jedenfalls machen würde gerade zu Beginn nicht überpacen. Eventuell statt loslaufen einfach mal loswandern. Bis du warm bist und in den Flow kommst, dann Lauf- und Wanderpassagen je nach Lust/Laune und Gefühl abwechseln. Es macht wenig Sinn nach einem vorgeschriebenen Zeitplan zu wechseln, wenn es der Körper zulässt läufst du, wenn er es nicht zulässt wanderst du. Und das gute bei einem Overnighter ist: du musst das Tagesziel ja nicht exakt treffen, wenn du draußen pennst bist du flexibel. Ich persönlich würde jedenfalls eine starke Stirnlampe (eventuell inkl. Ersatzakku) einpacken um gegebenenfalls auch im Dunklen/in der Nacht zu wandern/laufen. Ich würde mal behaupten wenn du nen HM in 1:35 finisht, dann bist du fit genug und du wirst vielleicht auf halbem Weg entscheiden aus dem Overnighter einen Tagestrip zu machen, 40-80km sind dann gar nicht so viel wenn man mal in Bewegung ist und wer will schon aufhören wenn er schön im Flow ist?! ^_^ 

Gute, passende Westen bouncen mittlerweile recht wenig, besonders desto weniger du dabei hast. Da sind u.a. die Ultimate Direction Fastpacks und die Salomon Westen eigentlich State of the Art.

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Also das daran fest zu machen wie das Gelände ist daran finde ich gefallen, das ist eine sehr gute Idee und werde ich umsetzen.

Ich hab nur keine Ahnung wie weit ich so komme und das ist ja gerade das tolle an dieser Idee. Ich will mal meine Komfortzone so richtig verlassen und mich dort ein wenig umsehen ;).

Ich werde mir die nächsten Wochen mal ein paar Trailrunning Rucksäcke ansehen und das ganze mal testen. Mal sehen was ich so reinbekomme in 15L.

Danke!

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vor 6 Stunden schrieb Painhunter:

Ich werde mir die nächsten Wochen mal ein paar Trailrunning Rucksäcke ansehen und das ganze mal testen. Mal sehen was ich so reinbekomme in 15L.

Danke!

Also mir persönlich sind 15 L zu klein für nen Overnighter. Alleine Quilt braucht Platz, dazu Isomatte + Tarp geht sich bei mir nicht aus.

Hatte letztens nen neuen Salomon XA35 in den Fingern und habe den probegepackt. Bin sehr angetan gewesen. Die gibt es in 15, 25 und 35 Liter Volumen. Nicht ganz günstig aber schaffe mir vermutlich in kürze die 35L Version an. Sonst hat neben Salomon eben Ultimate Direction größere Westen. Ebenso zB Raidlight und Inov8.

Viel Erfolg bei der Auswahl und deinem Abenteuer.

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Ich muss als sporadischer Turnschuhpendler immer mal ein paar Sachen mitschleppen, wobei der Trailrunning overnighter auch mal auf der Agenda steht :grin:, und bin nach einigen Rucksäcken komplett bei race vests angekommen, tragen sich angenehm wie eine, nun ja.... Weste :mrgreen:

Meine verwendeten Modelle sind raidlight responsiv 10 (im Sommer) und responsiv 25 (Winter und wenn mehr mit muss), meine ältere Camelbak Nano war aber auch sehr gut, die Raidlights fühlen sich aber noch "stoffiger" an und sind mit ihren Boa Verschlüssen super anpassbar. 

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@Painhunter 

Soderleeee

Also ich habe genauso wie du den Spleen entwickelt mein Wander und Laufhobby zu verbinden um so Overnighter zu bestreiten. Ziel dabei war es das meine Frau mich ca 100km von Zuhause rauswirft und ich innerhalb 2 Tage wieder zuhause bin. Klingt wie eine Bestrafung ist es aber nicht für mich sondern eher ein kleines Microadventure.

Zum Thema Strecke: 

Ich mache es mittlerweile so dass ich ca 3 Stunden mit ungefähr 10km/h  laufe. Dann regneriere ich ca 1 Stunde mit Nahrungszufuhr und Entspannung dann geht es weiter mit 3 Stunden und dann 2 Stunden Pause mit Lesen und einem Snack...dann kommt nochmal eine halbe bis eine Stunde um einen geeigneten Schlafplatz zu finden und dann wird rechtzeitig gegessen und gepennt. Und das lange... bis 9 ca 10 uhr... Tagesetappen von 60 bis 90km sind so durchaus möglich wobei ich viel Wert auf Erholung und Entspannen lege. Daher habe ich mein EBook dabei und mein Handy zum Musik hören....

Alles in allem ist die Kombi für mich sehr entspannend um einen Overnighter zu absolvieren mit einen richtig knackigen sportlichen Teil.  Man macht mehr in kürzerer Zeit und ist dennoch entspannter.

 

Zum Setup:

Minimalismus! Laufweste 15L, kleines Schlafsetup, mini Tarp und alles sehr sparsam!

Viel Essen, Wasserfilter,  Minilampe.

Ich mache die Tage mal ein Video zu dem Thema!

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Zur Erfahrung: !Achtung! (Sehr individuell)

Ich habe bei meiner ersten Tour den Fehler gemacht und zu wenig auf Regeneration geachtet und habe mich glatt innerhalb von 2 Tagen total verausgabt. Rückwirkend betrachtet lag an zwei Punkten: 

Der erste war ein Monster-runnershigh in den ich mich gelaufen habe (4h am Stück) und das zweite war der Punkt zu wenig Regeneration mit zu schlechten Schlaf. 

Näher drauf eingegangen: Schlaflösung ohne Schlafsack war ein Fehler, ein geiler Schlafsack ist nun mal das Nonplusultra. 

Und der eigene Ehrgeiz war verkehrt, deshalb habe ich mir in meinem Gearfit nun einen Timer eingerichtet der mich bremst.... und siehe da mit dieser Taktik komme ich nun auch durch große Etappen gut durch. 

 

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Moin moin!

Ich sage mal so: Es fühlt sich knackiger an, aber ich bin entspannter. Glaube nicht dass es effizienter ist. Eher intensiver, was aber das ist was ich suche.

Achso zum Rucksack selbst wegen dem rumgehüpfe: Das ist so gut wie gar nicht da, lediglich das Wasser schwappt hin und her. Ist aber so dass man es nach einer Zeit gar nicht mehr merkt

Bearbeitet von Ultralight82
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Effizienter hinsichtlich der Tageskilometer bezweifle ich, höchstens wenn du extreme Ausdauer hast. Kilometer über die Tageslaufzeit zu absolvieren ist da sicherlich effektiver, besonders wenn es über mehrere Tage geht, tagelang wandern kann fast jeder, über mehrere Tage Laufen verlangt dem Körper schon extrem viel ab. 

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Moin moin!

Klar, das normale Wandern ist mit Sicherheit das effizientere von beidem. Allerdings wie ich oben schon erwähnt habe ist das Trailrunning knackiger und der Körper gewöhnt sich extrem schnell an Bewegung. Kommt daher auch ein wenig darauf an was man gewöhnt ist.  Anfangs konnte ich gerade mal 12km laufen (das ist jetzt ca 7 Monate her) jetzt spule ich ohne Probleme 30-37km am Stück ab und kann das auch wiederholen. 

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Das Wort „Effizienter“ war vielleicht nicht passend von mir gewählt.. meine Denke war nur die: 

wenn man bei einem 24-Stunden-Lauf, bei dem man ja auch die ganze Nacht durchläuft, etwas schlafen könnte indem man durch ein paar  Laufeinlagen wieder Zeit gut macht.. dann wäre das vielleicht eine ganz gute Strategie.

Evtl. werden ja auch noch andere Muskeln eingesetzt, sodass sich wandern und laufen ergänzen kann?

Ich würde einfach gerne mal so eine 24h/100 km- Lauf mitmachen. Schlafmangel scheint ja da auch eine Herausforderung zu sein...

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Trailrunning und 24h Lauf sind ja schon sehr verschieden, interpretiere 24H lauf sodass man ja durchläuft. Da ist der Schlafentzug mit Sicherheit ein krasser punkt allerdings ist es in meinen Augen dann wohl der Reiz für 24h Läufer. Trailrunning ist für mich streckenweise quer Feld ein und felsig/bergig. Da bin ich im Pott zum Beispiel auf unserem Halden immer gerne unterwegs. Die bieten mir das was ich suche...Steigung und Strecke...

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Sprengt zwar etwas den Themenrahmen möchte aber nicht sofort einen neuen Faden aufmachen...
Die Auswahl des Rucksacks ist für mich die größte Herausforderung alles andere ist eigentlich vorhanden bzw. weiß ich was für mich funktioniert.
Ich hatte bisher nur eine Salomon 5L Laufweste und diese scheuerte mir mit zunehmender Laufdistanz die Shirts durch :-(
Eigene Recherche:
Via Dragon 20 (wohl schlecht bei hoher Beladung)
Responsive 25 (dito Dragon)
Salomon Peak 20 
Salomon XA25 (Nachfolger vom Peak?)
sind die Salomon Rucksäcke nun besser was das Scheuern an der Kleidung angeht?
Fastback 25

Könnt ihr was empfehlen bzw. von Rucksäcken berichten. Gerne auch andere Modelle. 

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Ich möchte ebenfalls mein Laufhobby mit Overnighter verbinden.

Ich habe mir mal diesen Laufrucksack bestellt: https://de.aliexpress.com/item/4000961613939.html

Ist wohl der Nachfolger von dem Modell welches @Capere für seine Hüttentour etc. verwendet hat:

Ich hoffe, dass mir das Volumen auch reichen wird.

Edit: user Capere eingefügt, mobile link ersetzt

Bearbeitet von Nucleus
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vor 6 Stunden schrieb Randysch:

Die Auswahl des Rucksacks ist für mich die größte Herausforderung alles andere ist eigentlich vorhanden bzw. weiß ich was für mich funktioniert.

Ich hatte bisher nur eine Salomon 5L Laufweste und diese scheuerte mir mit zunehmender Laufdistanz die Shirts durch :-(

Welche Salomon hat dir die Shirt zerscheuert? Hatte auch eine alte ADV Skin 5 die das getan hat. Habe dann auf UD gewechselt bin mit den neuen ADV Skin Modellen (seit 2019) aber wieder zurück zu denen und die scheuern nicht mehr. Sind für mich die besten Vests am Markt, hab sie in 5 und 12 L, obwohl ich Salomon eigentlich nicht mag sind die Vests für mich Konkurrenzlos.

Deswegen hat es mir die XA 25/35 angetan, da vom Feeling den ADV Skin sehr ähnlich. Habe diese bisher nur Probegetragen, habe also keine Erfahrung damit bezüglich scheuern.

Ich habe aber damals meine alte ADV Skin die die Shirts zerstört hat reklamiert (bei Amazon). Das war nämlich unökonomisch & -logisch wenn ich alle paar Wochen neue Shirts kaufen muss.

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Genau so eine habe ich, also eine alte ADV Skin 5.
Das Scheuern scheint sich ja dann gebessert zu haben.
Denke ich werde mal versuchen mir die Peak 20, XA 25 und den Fastback 25 zukommen zu lassen.
20 Liter plus werde ich sicherlich benötigen für einen Overnighter.

Bearbeitet von Randysch
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