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Tirol: Wildcampen nimmt überhand

Empfohlene Beiträge

Am 4.9.2020 um 12:46 schrieb AlphaRay:

Eben bei Firefox in den Nachrichten-Empfehlungen aufgetaucht:

Zelten im Wald : Wilde Zeiten

  • Von Barbara Schaefer
  • -Aktualisiert am 31.08.2020-21:58

https://www.faz.net/aktuell/reise/zelten-im-trekkingcamp-im-frankenwald-16928185.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

 

 

ja, den Artikel hatte ich neulich auch gelesen und war verblüfft, kannte ich nämlich so noch nicht. Hat mich auf jeden Fall motiviert demnächst genau da wandern zu gehen!

Finde es gut, dass sich da Privatgrundbesitzer (?) und der Verein "jedermannsland" aufgerafft haben und dem wildcampen etwas konstruktives "gegenbieten".

Am 23.8.2020 um 19:20 schrieb Jones:

Hier wurde schon "die Schaffung eines legalen Raumes" angeprisen. Es geht ja vor allen Dingen auch darum, das Vieh im natürlichen Habitat nich noch weiter zu verdrängen und, in der Regel, nach LNT Prinzipien zu handeln. Mir schwebt da vor Augen, dass Hütten um ihre Anlage herum Campmöglichkeiten anbieten. Die Tierwelt nähert sich ohnehin nicht zu sehr den Hütten, von daher macht es meiner Meinung nach auch Sinn, "Wildcampern" eine Möglichkeit direkt an der Unterkunft anzubieten.

Wer hat noch Ideen für den Tiroler Bereich? Fänds schön, wenn sich hier ein paar Ideen zusammenfinden...

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vor 14 Stunden schrieb Jones:

ja, den Artikel hatte ich neulich auch gelesen und war verblüfft, kannte ich nämlich so noch nicht. Hat mich auf jeden Fall motiviert demnächst genau da wandern zu gehen

Die ersten 3 Camps sind auch erst offiziell seit Juni offen. Ich bin ebenfalls hier durch's Forum drauf gestoßen, direkt für Anfang Juni 2 Nächte gebucht, musste allerdings verletzungsbedingt absagen. Deren Social Media Team ist ziemlich fleißig auf Facebook, viele schöne Fotos und Tour Berichte mit wandernden Promis. Nächstes Jahr sollen 2 Camps dazukommen. Ich hoffe total, dass das nicht zum Mainstream wird über die Jahre, also trotz Werbung und Artikeln (aktuell z.b. auch Outdoor Magazin) irgendwie eine Art Geheimtipp bleibt. Nächstes Jahr versuche ich es erneut, wenn ich wieder wandern darf.

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vor einer Stunde schrieb fatrat:

Die ersten 3 Camps sind auch erst offiziell seit Juni offen. Ich bin ebenfalls hier durch's Forum drauf gestoßen, direkt für Anfang Juni 2 Nächte gebucht, musste allerdings verletzungsbedingt absagen. Deren Social Media Team ist ziemlich fleißig auf Facebook, viele schöne Fotos und Tour Berichte mit wandernden Promis. Nächstes Jahr sollen 2 Camps dazukommen. Ich hoffe total, dass das nicht zum Mainstream wird über die Jahre, also trotz Werbung und Artikeln (aktuell z.b. auch Outdoor Magazin) irgendwie eine Art Geheimtipp bleibt. Nächstes Jahr versuche ich es erneut, wenn ich wieder wandern darf.

OT: Ähm, ihr wisst aber schon, dass solche Lagerplätze nicht neu sind? Und dass es davon ziemlich viele gibt (Link zu meinem Faden über Lagerplätze in Deutschland)? Nur der Neugier halber, weil es hier im Faden gerade diesen OT-Hype um die Plätze im Frankenwald  aus dem Artikel gibt.

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vor 8 Stunden schrieb Trekkerling:

OT: Ähm, ihr wisst aber schon, dass solche Lagerplätze nicht neu sind? Und dass es davon ziemlich viele gibt (Link zu meinem Faden über Lagerplätze in Deutschland)? Nur der Neugier halber, weil es hier im Faden gerade diesen OT-Hype um die Plätze im Frankenwald  aus dem Artikel gibt.

Cool, danke für die Info zur Liste!

Nö, hatte ich ja auch geschrieben:

vor 9 Stunden schrieb fatrat:

war verblüfft, kannte ich nämlich so noch nicht.

und fatrat auch:

vor 8 Stunden schrieb Trekkerling:

Ich bin ebenfalls hier durch's Forum drauf gestoßen

:wink:

bearbeitet von Jones

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vor 9 Stunden schrieb fatrat:

Ich hoffe total, dass das nicht zum Mainstream wird über die Jahre, also trotz Werbung und Artikeln (aktuell z.b. auch Outdoor Magazin) irgendwie eine Art Geheimtipp bleibt.

schwer zu sagen, aber würde mal behaupten "nö, das wird nich Mainstream". Vielleicht anfänglich und kurz ja. Gibts ja aber nu anscheinend schon ein paar Jahre. Dann auch teilweise nur mit begrenzten Pennmöglichkeiten pro Nacht und verläuft sich ja auch son bissel auf die Gebiete selber dann. Genauso wie ich behaupten würde, dass ein hierzulande "neuverabschiedetes Jedermannsland Gesetz" erstmal zu nem krassen Anstieg führen würde, weil halt gehyped und danach ohnehin nur die Leute das Angebot regelmäßig nutzen würden, die es ohnehin schon regelmäßig nutzen, nur halt legal^^ Und das geschieht ja anscheinend jetzt schon seit mehreren Jahren, nur nich als klassisches Jedermannsgesetz...beziehe mich hier gerade ausschließlich auf die von Trekkerling verwiesenen Lagerplätze...

bearbeitet von Jones

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Na dann verfasse ich doch Mal meinen ersten Beitrag.

Ich übernachte grundsätzlich da wo ich gerade vorbei komme. Natürlich so marginal wie möglich. Ich lasse nichts zurück und entzünde nur dann eine Flamme wenn keine Gefahr besteht. Sehe daran absolut nichts verwerfliches. Würde sich aber definitiv ändern wenn ich da nicht alleine wäre, bzw die ganze Region von Leuten wie mir bevölkert wäre. Da würde ich dann auch zusehen das ich da weg komme. 

 

Touristisch gesehen sind mir die Einnahmen durch meine Anwesenheit ziemlich egal. Ich mag keine ausgebauten Wanderwege und auch die Beschilderungen sind mir eher egal. Ich gehe immer einfach dahin wo ich gerne durch möchte. Wanderweg hin oder her. Nehme auch gerne andere Pfade. 

Ich glaube nicht daran daß ich Wild irgendwie beeinträchtige. Oder störe. Wie ich das mit meinem durchaus sehr ruhigen Stil hinbekommen soll erschließt sich mir nicht. 

Für mich ist es ein großer Teil des Erlebnisses Natur eben auf jene soweit acht zu geben wie es geht. Also als wäre man selbst ein Tier welches sich eben auch durch Natur bewegt. Des nachts Mal wo hinlegt aber dennoch acht darauf gibt wohin es tritt. Wie laut es ist oder ob es evtl seine Menschen Witterung an Wechseln oder ungünstigen Dickungen zu hinterlassen. 

Und wenn dann Mal ein Fuchs oder ein Reh an meinem Schlafplatz steht wenn ich die Augen öffne, fühlt es sich wie ein kleines Dankeschön an. 

Ich würde es jedenfalls begrüßen, wenn es so etwas wie einen BiWak Schein geben würde. Ähnlich dem Angelschein. Von Aufwand und Kosten. Mit dem man dann genau so BiWakieren darf. Und hart ins Portemonnaie gegriffen wird wenn Fehler gemacht werden oder gar keiner vorhanden ist. 

Dazu gehört ganz besonders das man nur dort hin geht wo man zumindest nachts alleine ist. Besser noch komplett. Auch tagsüber. Warum man ausgerechnet dort Wild übernachten sollte wo sich Massen tummeln ist mir schleierhaft. Da gibt es noch genügend alternativen. Andere Gebirge. Andere Wälder. Oder einfach andere Jahreszeiten.

Woher derjenige kommt ist doch irrelevant. Womit die einheimischen ihr Geld verdienen auch. Ich sehe mich da jedenfalls nicht als Tourist. Eher als Reisender. Ich durchatreife das was niemandem gehören kann und behandle es mit größtem Respekt. 

Leute die einfach so mit dem Auto irgendwo hin fahren. Zelte aufbauen. Lager betreiben. Also Camping. Sind mir ein Graus. Das gehört meiner Meinung nach bestraft da man ja einfach nur ein kleines Abbild seiner Behausung irgendwo hineinstellt. Alles voll scheißt und am besten noch Musik und Alkohol konsumiert. Das Ergebnis wird auf Dauer nur zu einem Aprez Camping billig Trip. Da sind die Bühnen mit den Miki Krauses nicht mehr sehr weit weg. 

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vor 17 Stunden schrieb Adler:

Ich durchstreife das was niemandem gehören kann

Das dürfte in DE doch sehr schwer werden. Es sei denn, du warst vorher beim zuständigen Grundbuchamt und hast Dir eine Liste herrenloser (darf man das noch sagen?) Liegenschaften geben lassen ;-).

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Das war mehr im übertragenen Sinn gemeint. Also ich durchstreife Natur. 

Abgesehen vom Land kann diese nämlich nicht erworben werden. Ist maximal ein Teil davon. Boden interessiert mich allerdings nicht so sehr.

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vor 18 Stunden schrieb Adler:

Leute die einfach so mit dem Auto irgendwo hin fahren. Zelte aufbauen. Lager betreiben. Also Camping. Sind mir ein Graus. Das gehört meiner Meinung nach bestraft da man ja einfach nur ein kleines Abbild seiner Behausung irgendwo hineinstellt.

Das ist dann doch sehr kleinbürgerlich gedacht, dabei scheinst Du ja genau das vermeiden zu wollen, aka der Tod der Ironie ;)  

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vor 26 Minuten schrieb Adler:

Abgesehen vom Land kann diese nämlich nicht erworben werden. Ist maximal ein Teil davon. Boden interessiert mich allerdings nicht so sehr.

Nehmen wir mal an der Grundbesitzer stellt dich zur Rede und verweist Dich des Platzes,  wäre das dann Deine Argumentation? 

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vor 1 Minute schrieb Wander Schaf:

Nehmen wir mal an der Grundbesitzer stellt dich zur Rede und verweist Dich des Platzes,  wäre das dann Deine Argumentation? 

Verstehe ich nicht. Wenn jemand mich von seinem Grund und Boden haben will, dann geht man. Da gibt es doch keine Argumentation. 

 

vor 6 Minuten schrieb BorisG:

Das ist dann doch sehr kleinbürgerlich gedacht, dabei scheinst Du ja genau das vermeiden zu wollen, aka der Tod der Ironie ;)  

Kleinbürgerlich als Synonym für was bitte? 

Ich lehne jede Form von Partyvolk in Naturnahen Flächen ab. Für dieses Klientel sind m.M.n ausreichende Möglichkeiten vorhanden. Bei einem großen Trend in Wäldern zu nächtigen würde ich in D mein Verhalten ändern. Habe jetzt aber weder Grund dazu noch schlechte Erfahrungen gemacht. Ganz im Gegenteil. Jeder dem ich bisher so begegnet bin war eher interessiert. Manchmal sogar auf einen Kaffee geblieben. 

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vor 17 Minuten schrieb Adler:

Wenn jemand mich von seinem Grund und Boden haben will, dann geht man.

Ach so.  Es wirkte so, als gäbe es für Dich keinen Besitz an Grund und Boden,  lediglich die Natur darauf. Ich hatte den Eindruck,  dass dies Deine Haltung sei das Recht zu haben also auch überall zu nächtigen. Das Durchstreifen ist zwar überall erlaubt,  doch hier in Deutschland etwas zu finden, was weder privates noch staatliches Eigentum ist, wird es wohl unmöglich machen etwas zu durchstreifen,  was niemandem gehört.  

Ich denke ich habe aber nun verstanden,  dass du das im Kontext zur Natur quasi philosophisch meintest und daraus keine eigenen Regeln für Dich ableitest.

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