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Ultraleicht Trekking

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So,

nachdem ich etwas nachgegrübelt habe was wann realistisch ist, komme ich zu dem Entschluß, dass der PCT 2021 für mich nicht realistisch erscheint. Zum Einen hat das damit zu tun, dass ich bis dahin die Zeit angespart haben muss um ein halbes Jahr Auszeit nehmen zu können, zum Anderen ist mir das zeitlich noch zu nah an den aktuellen Ereignissen, April ist ja auch nicht mehr solange hin und ob man bis dahin vernünftig wieder reisen kann, kA. Zudem ist auch offen ob überhaupt neue leute für 2021 zugelassen werden, da 2020 ja wahrscheinlich ins Wasser gefallen ist und die von diesem Jahr dann vielleicht aufrücken. Und da ich eh schon als Alternative den TA auf dem Radar hatte ist  meine grobe Planung jetzt Oktober 2021 bis ca. April 2022 den zu wandern. Ich wollte mit Freunden dieses Jahr von Mitte Dezember bis Mitte Januar nach Neuseeland, einach normal Backpacking durchs Land reisen, das wird wohl nichts werden dieses Jahr, daher  ist mein Plan das aufs nächste Jahr zu verschieben und von Oktober bis Mitte Dezember SOBO nach Wellington und dann da einen Break von ca. 4 Wochen zu machen, mich mit meinen Freunden irgendwo zu treffen und dann Mitte Januar von Wellington aus meine Wanderung fortzusetzen. Und sollte ich nach dem Trip gehyped sein, werde ich zu meinem 50. in 2023 den PCT angehen, so erstmal die grobe Richtschnur. :)

 

ToDo:

- Mit Arbeitgeber klären ob ich diese Auszeit bewilligt bekomme
- Klären wieviel Gehalt ich verliere wenn ich 50% anspare und 100% arbeite
- Klären wie ich meine Wohnung untervermietet bekomme und wie ich mit Telefon/Internetanschluß für den Nachmieter umgehe
- Klären was ich für den Trip alles in Neuseeland veranlassen muss (Visum, Gebühren, Donation, Auslandskrankenkasse etc. pp)
- Vorher zum Zahnarzt und alles durchchecken lassen:/
- Informieren wie das abläuft wenn man seine Post digitaliseren lassen möchte
- Viele hilfreiche Tipps aus dem Forum hier einsammeln :)
- Testhikes bis dahin machen und Equipment und Körper testen

 

Das ist bisher meine grobe Gepäckplanung. Auf 4.5kg Basisgewicht, das sehe ich irgendwie noch nicht, bin aber gegenüber Schottland letztes Jahr schon ca. 8-9 kg leichter. :) Regenhose und Regenjacke suche ich noch. Bei den Froggs Toogs bin ich skeptisch ob die für lange Hikes geeignet ist, auch wenn Sie billig ist. Die Berghaus scheint es momentan nicht zu geben und bei der Hose habe ich so garkeinen Plan bisher was taugen könnte. Die Frage mit dem Schlafsack ist noch offen, ob der Cumulus 350 ausreichend wäre für Neuseeland und PCT und beim Rucksack bin ich mir auch nicht sicher ob ich einen Wechsel vornehmen möchte. Wird wahrscheinlich irgendwann von alleine kommen. Ich teste jetzt erstmal den Osprey Exos im Harz, der ist schonmal ein Kilo leichter als der Osprey Atmos den ich in Schottland dabei hatte. Solange ich noch 10kg zuviel um die Hüften trage muss das momentan ausreichen. :D

Falls ihr noch Anregungen habt, danke schonmal für den Input. :)

https://lighterpack.com/r/3xlx5c


Viele Grüße

Oska

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Einreisen nach Neuseeland sind auch jetzt möglich. Man muss halt 2 Wochen in Quarantäne... Inwieweit das aber gerade auch für Touristen geht, kann ich nicht sagen. Vielleicht dürfen nur „Rückkehrer“, Menschen mit Staatsangehörigkeit/dauerhafter Aufenthaltsgenehmigung und Familienangehörige bei Dringlichkeiten (Beerdigung) rein. Ich habs gerade nicht mehr richtig im Kopf, wie es war.

vor 8 Minuten schrieb Oska:

- Klären wieviel Gehalt ich verliere wenn ich 50% anspare und 100% arbeite

Bei weniger Einkommen zahlst du prozentual weniger Abgaben. Du wirst also mehr raushaben, als die reinen 50% deines jetzigen Einkommens. Interessant ist auch zu klären, ob es möglich ist dass du dich wenn du im Ausland bist, auch von der deutschen Krankenkasse abmelden kannst und trotzdem dein Gehalt weiter bezahlt bekommst. Da könnte man nochmal viel einsparen. Bei mir war das leider damals nicht möglich (aber die von der Bezügestelle wollten auch nicht verstehen, warum ich das wollte :roll: )

vor 11 Minuten schrieb Oska:

Auf 4.5kg Basisgewicht, das sehe ich irgendwie noch nicht

Ich hatte in NZ auch deutlich mehr dabei als die heiligen 4,5kg. Man kann die Bedingungen in NZ auch nicht mit denen auf den US-Trails vergleichen. Es ist einfach häufig nass. Das kann so weit gehen, dass einige Leute von der Nutzung von Daune abraten. Außerdem muss man in den Bergen auch im Sommer auf einen Wintereinbruch vorbereitet sein.

In die Packliste habe ich jetzt nicht reingeguckt. Ich kann da immer nichts so richtig zu sagen...

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Ja das Thema mit den Daunen habe ich auch im Hinterkopf. War in Schottland mit einem Daunenschlafsack unterwegs, der feucht geworden ist. Ich habe die darauffolgende Nacht in einer Bothy gepennt und ziemlich gebibbert. Falls da noch wer einen brauchbaren Tipp zu Nondaunenquilt hat, immer her damit.

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Den Blog hier kennst du? https://www.gustofrenzy.com/de/te-araroa-index/

Sind zwar schon ein paar Jahre her, aber einige der Infos wirst du sicher noch hilfreich finden können.

Was deine Frage zu Regenhosen angeht: Ich würde mit einem Regenrock gehen. In Hosen schwitze ich mich zu Tode, egal wie atmungsaktiv die sind, auch wenn Froggtoggs da noch am Besten ist. Ich hatte auf dem PCT ne Froggtoggs Regenjacke dabei, und sie hat nicht den ganzen Trail durchgehalten. Konnte ich aber notdürftig kleben. Auf dem TAT hat man aber teils deutlich mehr Buschwerk zu durchgehen, daher würde ich dort mit einer robusteren Jacke hingehen wollen. Das heißt nicht gleich schwerer, das Froggtoggsmaterial ist nur einfach ziemlich papierig. In Norwegen nutze ich meistens die Regenjacke von Decathlon. Die ist zwar nicht atmungsaktiv, dafür aber wirklich wasserdicht. Da das Wetter auf der Südinsel ähnlich garstig sein kann wie in Norwegen, würde ich die mal ins Auge fassen. Der Vorteil: Die Jacke ist extrem günstig, verhältnismäßig leicht und dir wird im Regen nicht kalt, da du schwitzt. Nur ein Shirt drunter oder auch gar nichts reicht bei mir aus, um tagelangen Regen ohne Frieren zu durchstehen.

Nun mal zu deiner Packliste:

Zelt: Ich würde das Notch nehmen, das dürfte robuster sein. Das Halland ist aus nem sehr feinen Stöffchen.
Quilt: APEX wäre meine erste Wahl. Entweder MYOG, wirklich sehr einfaches Projekt. Oder As Tucas oder sonstige Anbieter.
Matte: Ich nehme immer nur Schaumstoffmatten mit, habe auf dem PCT viele LEute getroffen, deren Thermarest irgendwann mehrere Löcher hatte und nicht mehr dicht zu bekommen war. Aber das ist wohl Geschmackssache. Würde aber mit der Z-Lite aus deiner Liste gehen.
Rucksack: Der EXOS geht fit. Bei 58 würde ich den Deckel zu Hause lassen oder den 48 mit Deckel nehmen. Beides sollte genug Platz für die langen Stretches ohne Resupply bieten.
Moskitonetz: Ist in Neuseeland nicht optional. Die Viecher sind insbesondere auf der Südinsel der Horror.
Kulturbeutel: 251 Gramm erscheint mir viel...was ist da alles dabei? Gleiches gilt für den Medizinpart.
Klopapier: Travel Bidet oder Azblaster wären meine erste Wahl. Hygienischer und umweltfreundlicher.
Filter: Der ist gut. Die Beutelqualität war allerdings bisher nicht so überzeugend. Ich nutze Evernewbeutel am Sawyer.
Kochen: Ist Geschmackssache, ich koche auf Tour nicht sondern Cold Soake oder gehe No Cook. Halber Schwamm würde ich lassen, einfach mit Wasser und Hand auswischen. Für den Schwamm bräuchte es dann auch Spülmittel, sonst Bakterienparty.
Feuerzeug: BIC klein, reicht vollkommen.
Kleidung: Das ist immer so ne Sache mit sehr unterschiedlichen Meinungen. Ich gehe immer sehr minimalistisch. Keine Ersatzsocken, keine Ersatzunterwäsche. Das lohnt nur, wenn man zwischen dem Wechsel mit Seife duschen kann. Ich würde zusätzlich zu den getragenen Sachen auf dem TAT folgendes mitnehmen: Regenjacke, Regenrock, Handschuhe (dünn, Fleece), Buff, Windhose (auch für nachts, und in town), ISO Jacke aus APEX, evtl. ersatzshirt oder Fleece.
Elektronik: Ich würde eine LAdegerät mit zwei Buchsen nehmen und zwei Kabel mitnehmen. So ist gleichzeitiges LAden von Handy und PB möglich. In Town will man manchmal schnell sein und gerade ne PB braucht echt lang.

Soviel erstmal dazu :)

 

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Hallo Oska,

erstmal alles Gute für deine Pläne, denn ob TA wahrscheinlicher klappt als PCT weiß wirklich niemand.

Vielleicht noch ein paar kurze Anmerkungen, da ich  TA und einen US-Trail (AT) vergleichen kann:

- Die Anforderungen an den Langstreckenwanderer sind soo unterschiedlich gar nicht. Der TA war etwas anspruchsvoller was Navigation, Abgelegenheit, Wetterextreme angeht. Überall auf der Welt muss man in hohen Bergen mit kalten Bedingungen rechnen.

- Ich würde jederzeit sowohl mit Daunen- als auch mit Kunsfaserschlafsack/ -kleidung hingehen (ich habe beides, eher persönliche Präferenz. Auf der Südinsel konnte man fast jede Nacht in einer Luxushütte schlafen...)

- Schutz vor div. Mücken (die Sand-oder Blackflies sind übel) fand ich noch wichtiger als in USA. Dafür brauchst du nicht an größere Viecher wie Bären, Pumas, Schlangen etc. denken

-  Im GEgensatz zu AT/PCT/CDT ist ein durchgängiger Thruhike des TA  übrigens nicht möglich (außer man kann wie Jesus über Wasser gehen...). Es gibt mehrere offizielle Abschnitte über Flüsse, Seen oder das Meer. (Okay, teilweise könnte man schwimmen, aber von Wellington über die Cook Strait eher nicht...)

 

 

Bearbeitet von tereglu
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Da ich momentan in Neuseeland wohne und den TA für diese Saison anpeile, kann ich dir vielleicht ein paar Tipps geben. Bin aber bisher selbst nur ein paar Teilstrecken gelaufen.

Im Grunde hast du hier schon ein paar wichtige Hinweise bekommen: bei der Regenjacke würde ich wirklich nicht sparen, die kann man hier im Vergleich zum PCT schon mal jeden zweiten Tag tragen. Mir sind da Pit zips sehr wichtig, aber das musst du für dich selbst rausfinden. Was die Regenhose angeht: es gibt wirklich viele, die den Trail komplett ohne angehen und keine Probleme haben. Wäre mir zu ungemütlich. Dann gäbe es noch den Regenrock, der eventuell auch eine Option für dich sein könnte? Ist schneller an- und ausgezogen, und nicht so schwitzig. Wenn Regenrock, dann aber eine Windhose für die kühleren Winde und Sandflies (die sind nicht lustig!).

Der Cumulus 350 ist eigentlich ideal, damit solltest du durchgängig warm genug sein (und in den eventuellen 1-2 Ausnahmenächten gibt es ja noch den Rest der Kleidung als Schichten). Mit Daune hätte ich keine Bedenken, wenn du sie zu pflegen weißt. Regelmäßiges auslüften usw. ist einfach Pflicht. 

Ich würde mir ein Inreach Mini oder eine PLB zulegen, der Handyempfang, besonders auf der Südinsel, ist sehr schlecht. Es sterben leider immer noch jedes Jahr zu viele Menschen hier, weil Sie ohne SOS-Gerät in die Berge losziehen. Gerade in den Tararuas oder Richmonds würde ich mir da Gedanken machen. 

Ansonsten, und das ist nicht unbedingt das was du hören möchtest: Sei nicht enttäuscht, wenn es nächstes Jahr (noch) nicht klappt. Momentan kann keiner sagen was passieren wird, aber die Grenzen sind momentan dicht (außer du bist Neuseeländer). Solange es keine Impfung gibt, wird sich daran mit der derzeitigen Regierung vermutlich wenig ändern. Es sind aber Wahlen in diesem Jahr, und alles andere ist eher ein Blick in die Glaskugel. Zumindest würde ich mit der Detailplanung noch bis März oder April 2021 warten. 

Wenn du noch Fragen hast, kannst du mir auch gerne eine Nachricht schreiben. Ich werde hier vielleicht einen Bericht im Forum verfassen, wenn ich mit dem Thru-Hike durch bin. 

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Beim TA in der Südhalbinsel kann man richtig häufig die Hütten verwenden, was die meisten Hiker (ich z.B. auch) machen.Es geht eben alles viel schneller, wenn man nicht sein Zelt aufbauen muss und nach ein paar Monaten wandern ist etwas Gesellschaft auch nicht zu verachten.

Einige dieser Hütten haben sogar Holzvorräte die man verfeuern kann. Daher würde ich beim TA glaube ich eher Daune empfehlen, weil beim in der Hütte beim schlafen werden die nicht Naß und es ist immer mal wieder möglich die auch grundlegend zu trocknen.

Wenn die Hütten nicht übervoll sind bekommt man meistens noch einen platz in einem Bett auf einer Gummimatraze. Damit kann man sich überlegen die Südhalbinsel einfach nur mit einer Schaumstoffmatte zu machen.

PLB oder inReach sind hochgradig zu empfehlen.

Ich bin manchmal mit Verpflegung für 3 Wochen gelaufen, man kann das auch kürzer halten, dann muss man aber etwas mehr Umwege gehen und über weniger befahrene Straßen trampen. Meine persönliche Empfehlung wäre es also den Rucksack eher etwas Größer zu nehmen.

 

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vor 21 Stunden schrieb Ledertramp:

Ne, kannte ich noch nicht. Super, hab ich was zum stöbern!

vor 21 Stunden schrieb Ledertramp:

Was deine Frage zu Regenhosen angeht: Ich würde mit einem Regenrock gehen.

Hatte ich auch schon überlegt, aber irgendwo den Hinweis gelesen, wie das denn die Engländer machen, die haben ja auch permanent Regen und laufen wohl eher mit Regenhosen rum. Beim Rock wäre der Vorteil, dass man beim An-Ausziehen flexibler ist und wahrscheinlich weniger drunter schwitzt. Muss ich weiter drüber grübeln oder halt austesten welche Option die bessere ist für mich.

vor 21 Stunden schrieb Ledertramp:

In Norwegen nutze ich meistens die Regenjacke von Decathlon. Die ist zwar nicht atmungsaktiv, dafür aber wirklich wasserdicht.

Welche meinst Du da genau? Es gibt eine für 7,nochwas Euro die auch recht leicht ist aber nur eine Wassersäule bis 2000 hat. Da bin ich mir nicht sicher ob die dann in so regnerischen Gefilden das Richtige ist.

vor 21 Stunden schrieb Ledertramp:

Zelt: Ich würde das Notch nehmen, das dürfte robuster sein. Das Halland ist aus nem sehr feinen Stöffchen.

Ja das Notch werde ich auch nehmen. Ist halt noch auf dem Weg von USA hierher. Hoffe, dass ich es nächste Woche noch im Harz zum testen mitnehmen kann.

vor 21 Stunden schrieb Ledertramp:

Quilt: APEX wäre meine erste Wahl. Entweder MYOG, wirklich sehr einfaches Projekt. Oder As Tucas oder sonstige Anbieter.

Ok danke für den Tipp, das ist doch Enligthened Equipment mit Apex, oder? Die Jacke von denen ist auf jeden Fall aus Apex. MYOG, mal schaunen so weiter bin ich noch nicht, Nähmaschine auch nicht vorhanden, die wäre wahrscheinlich notwendig dafür denke ich mal.

vor 21 Stunden schrieb Ledertramp:

Matte: Ich nehme immer nur Schaumstoffmatten mit, habe auf dem PCT viele LEute getroffen, deren Thermarest irgendwann mehrere Löcher hatte und nicht mehr dicht zu bekommen war. Aber das ist wohl Geschmackssache. Würde aber mit der Z-Lite aus deiner Liste gehen.

Ja die Zlite Sol kommt jetzt erstmal mit in den Harz, mal schauen wie die sich bewährt. Der einzige Nachteil bei der ist das Packmaß und unter Umständen der mangelnde Komfort bezüglich der Höhe.

vor 21 Stunden schrieb Ledertramp:

Kulturbeutel: 251 Gramm erscheint mir viel...was ist da alles dabei? Gleiches gilt für den Medizinpart.

Werde ich nochmal genauer aufsplitten zum Nachvollziehen.

vor 21 Stunden schrieb Ledertramp:

Filter: Der ist gut. Die Beutelqualität war allerdings bisher nicht so überzeugend. Ich nutze Evernewbeutel am Sawyer.

Evernew habe ich auch.

vor 21 Stunden schrieb Ledertramp:

Kochen: Ist Geschmackssache, ich koche auf Tour nicht sondern Cold Soake oder gehe No Cook.

Hst Du einen Tipp in welchem Gefäß man ColdSoak machen kann, was hat sich da bewährt? Werde dem mal ne Chance geben. Wobei ich mir noch nicht so ganz sicher bin ob ich komplett auf die Möglichkeit von heißer Nahrung/Tee verzichten möchte. Wenn man mal durchgefroren irgendwo in der Pampa ist, stelle ich mir das schon als Bereicherung vor, wenn man dann was heißes zu sich nehmen kann.

vor 21 Stunden schrieb Ledertramp:

Halber Schwamm würde ich lassen, einfach mit Wasser und Hand auswischen. Für den Schwamm bräuchte es dann auch Spülmittel, sonst Bakterienparty.

OK, spart mir dann auch die Frage nach dem Spüli.

vor 21 Stunden schrieb Ledertramp:

Feuerzeug: BIC klein, reicht vollkommen.

Yep, fehlt noch. Hatte gerade nur ein großes zu Hause, wird noch geändert.

vor 21 Stunden schrieb Ledertramp:

Kleidung: Das ist immer so ne Sache mit sehr unterschiedlichen Meinungen. Ich gehe immer sehr minimalistisch. Keine Ersatzsocken, keine Ersatzunterwäsche. Das lohnt nur, wenn man zwischen dem Wechsel mit Seife duschen kann. Ich würde zusätzlich zu den getragenen Sachen auf dem TAT folgendes mitnehmen: Regenjacke, Regenrock, Handschuhe (dünn, Fleece), Buff, Windhose (auch für nachts, und in town), ISO Jacke aus APEX, evtl. ersatzshirt oder Fleece.

Hmm ok, da weiß ich noch nicht ob ich bereit bin so minimalistisch zu sein. Nur 2 Teile mit einem getragenen zu haben ist schon eine Reduzierung für mich gegenüber meiner Schottlandwanderung. Stück Seife habe ich momentan auf der Liste zum Duschen mit dabei, weil das wahrscheinlich neben dem weglassen vom Gewicht die leichteste Variante ist. Diese ganzen Bodywashfläschchen wiegen gefühlt zum Volumen einfach zuviel. 
Was mich an dem Punkt interessieren würde, wie machst oder hast Du das denn dann mit dem Waschen von Dir und den Klamotten auf der Tour gemacht? Nur dort wo beides angeboten worden ist und dann Seife und Waschmittel da waren? Ist das nicht unangenehm wenn man nach zig Tagen dann in einer Ortschaft ankommt und dementsprechend riecht?
In Schottland war ich ja schwer begeistert, dass die überhaupt nicht die Nase rümpfen wenn man dann irgendwo drin sitzt in seinem Zustand um dort was zu essen oder zu trinken. Ich hab da aber schon eine kleine Hemmschwelle und mir wäre das prinzipiell unangenehm, keine Ahnung wie da die Neuseeländer und Amis drauf sind bei dem Thema.

vor 21 Stunden schrieb Ledertramp:

Elektronik: Ich würde eine LAdegerät mit zwei Buchsen nehmen und zwei Kabel mitnehmen. So ist gleichzeitiges LAden von Handy und PB möglich. In Town will man manchmal schnell sein und gerade ne PB braucht echt lang.

OK, das ist ein guter Hinweis. Gibts noch Tips zur Powerbank selbst? Ich überlege noch mein Stirnlampensystem zu wechseln auf eines, dass per USb aufgeladen werden kann. Das können aber wohl nicht alle Powerbänke.

vor 21 Stunden schrieb Ledertramp:

Soviel erstmal dazu :)

ich danke Dir! :)

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vor 17 Stunden schrieb tereglu:

- Ich würde jederzeit sowohl mit Daunen- als auch mit Kunsfaserschlafsack/ -kleidung hingehen (ich habe beides, eher persönliche Präferenz. Auf der Südinsel konnte man fast jede Nacht in einer Luxushütte schlafen...)

OK, werde das Thema für mich weiter verfolgen, hat ja auch noch ein paar Tage Zeit. Im Harz kommt jetzt erstmal der Yeti Schlafsack mit, der ist ja aus Daune, muss ich nochmal schauen wie sich der anfühlt, wobei er momentan wohl etwas zu warm dafür ist.

Zitat

-  Im GEgensatz zu AT/PCT/CDT ist ein durchgängiger Thruhike des TA  übrigens nicht möglich (außer man kann wie Jesus über Wasser gehen...). Es gibt mehrere offizielle Abschnitte über Flüsse, Seen oder das Meer. (Okay, teilweise könnte man schwimmen, aber von Wellington über die Cook Strait eher nicht...)

Ja von Wellington rüber ist klar. Ich gehe mal davon aus, dass man da mit der Fähre dann weiterkommt. Ich überlege wegen der Flussgeschichten statt FlipFlops meine Crocks mitzunehmen, die sind zwar erheblich schwerer aber wahrscheinlich für solche Durchquerungen sehr viel besser geeignet.

 

PS: Über Wasser gehen kann ich bisher nicht. :D

Bearbeitet von Oska
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vor 3 Stunden schrieb Fabrice:

Ich würde mir ein Inreach Mini oder eine PLB zulegen, der Handyempfang, besonders auf der Südinsel, ist sehr schlecht. Es sterben leider immer noch jedes Jahr zu viele Menschen hier, weil Sie ohne SOS-Gerät in die Berge losziehen. Gerade in den Tararuas oder Richmonds würde ich mir da Gedanken machen. 

OK, danke für den Hinweis. Fehlt noch in meiner Liste, brauche ich für den Harz noch nicht, aber werde ich schonmal ergänzen.

vor 3 Stunden schrieb Fabrice:

Ansonsten, und das ist nicht unbedingt das was du hören möchtest: Sei nicht enttäuscht, wenn es nächstes Jahr (noch) nicht klappt. Momentan kann keiner sagen was passieren wird, aber die Grenzen sind momentan dicht (außer du bist Neuseeländer). Solange es keine Impfung gibt, wird sich daran mit der derzeitigen Regierung vermutlich wenig ändern. Es sind aber Wahlen in diesem Jahr, und alles andere ist eher ein Blick in die Glaskugel. Zumindest würde ich mit der Detailplanung noch bis März oder April 2021 warten. 

Kein Problem, mir ist schon klar, dass es da momentan keine Garantie gibt. Aber da ich eh langfristig mehr in der Richtung machen möchte kann ich mich halt schonmal um das Gepräck kümmern.

vor 3 Stunden schrieb Fabrice:

Wenn du noch Fragen hast, kannst du mir auch gerne eine Nachricht schreiben. Ich werde hier vielleicht einen Bericht im Forum verfassen, wenn ich mit dem Thru-Hike durch bin. 

Danke Dir für dein Angebot! :)

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vor 3 Stunden schrieb hmmm_42:

Ich bin manchmal mit Verpflegung für 3 Wochen gelaufen, man kann das auch kürzer halten, dann muss man aber etwas mehr Umwege gehen und über weniger befahrene Straßen trampen. Meine persönliche Empfehlung wäre es also den Rucksack eher etwas Größer zu nehmen.

Das bezieht sich jetzt aber auf Nahrung, nicht auf Flüssigkeit, oder? Wie groß war dein Rucksack, bzw. mit welchem bist Du gelaufen? Ist das eigentlich richtig, dass man beim Hiken mit 800gr Nahrung pro Tag und 400/500 kCal/100 gr rechnet?

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vor einer Stunde schrieb Oska:

Das bezieht sich jetzt aber auf Nahrung, nicht auf Flüssigkeit, oder? Wie groß war dein Rucksack, bzw. mit welchem bist Du gelaufen? Ist das eigentlich richtig, dass man beim Hiken mit 800gr Nahrung pro Tag und 400/500 kCal/100 gr rechnet?

Ja Wasser ist auf dem TA eigentlich so gut wie nie das Problem, es ist fast immer genug da. Ich hatte auf dem TA ein BW von 7kg und den Gregory Baltoro mit. Viel zu groß und schwer würde ich heutzutage sagen.

 

Wie viel Essen ich pro Tag einplane kommt darauf an wie die lang die Tour ist. Die ersten Tage habe ich eigentlich immer mehr mit (wird ja aufgegessen) und dann werden die Tagesrationen kleiner. Ich plane so im schnitt 1kg pro Tag, esse im Vergleich aber auch immer viel. 

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vor 5 Stunden schrieb Oska:

Ne, kannte ich noch nicht. Super, hab ich was zum stöbern!

Hatte ich auch schon überlegt, aber irgendwo den Hinweis gelesen, wie das denn die Engländer machen, die haben ja auch permanent Regen und laufen wohl eher mit Regenhosen rum. Beim Rock wäre der Vorteil, dass man beim An-Ausziehen flexibler ist und wahrscheinlich weniger drunter schwitzt. Muss ich weiter drüber grübeln oder halt austesten welche Option die bessere ist für mich.

Welche meinst Du da genau? Es gibt eine für 7,nochwas Euro die auch recht leicht ist aber nur eine Wassersäule bis 2000 hat. Da bin ich mir nicht sicher ob die dann in so regnerischen Gefilden das Richtige ist.

Ja das Notch werde ich auch nehmen. Ist halt noch auf dem Weg von USA hierher. Hoffe, dass ich es nächste Woche noch im Harz zum testen mitnehmen kann.

Ok danke für den Tipp, das ist doch Enligthened Equipment mit Apex, oder? Die Jacke von denen ist auf jeden Fall aus Apex. MYOG, mal schaunen so weiter bin ich noch nicht, Nähmaschine auch nicht vorhanden, die wäre wahrscheinlich notwendig dafür denke ich mal.

Ja die Zlite Sol kommt jetzt erstmal mit in den Harz, mal schauen wie die sich bewährt. Der einzige Nachteil bei der ist das Packmaß und unter Umständen der mangelnde Komfort bezüglich der Höhe.

Werde ich nochmal genauer aufsplitten zum Nachvollziehen.

Evernew habe ich auch.

Hst Du einen Tipp in welchem Gefäß man ColdSoak machen kann, was hat sich da bewährt? Werde dem mal ne Chance geben. Wobei ich mir noch nicht so ganz sicher bin ob ich komplett auf die Möglichkeit von heißer Nahrung/Tee verzichten möchte. Wenn man mal durchgefroren irgendwo in der Pampa ist, stelle ich mir das schon als Bereicherung vor, wenn man dann was heißes zu sich nehmen kann.

OK, spart mir dann auch die Frage nach dem Spüli.

Yep, fehlt noch. Hatte gerade nur ein großes zu Hause, wird noch geändert.

Hmm ok, da weiß ich noch nicht ob ich bereit bin so minimalistisch zu sein. Nur 2 Teile mit einem getragenen zu haben ist schon eine Reduzierung für mich gegenüber meiner Schottlandwanderung. Stück Seife habe ich momentan auf der Liste zum Duschen mit dabei, weil das wahrscheinlich neben dem weglassen vom Gewicht die leichteste Variante ist. Diese ganzen Bodywashfläschchen wiegen gefühlt zum Volumen einfach zuviel. 
Was mich an dem Punkt interessieren würde, wie machst oder hast Du das denn dann mit dem Waschen von Dir und den Klamotten auf der Tour gemacht? Nur dort wo beides angeboten worden ist und dann Seife und Waschmittel da waren? Ist das nicht unangenehm wenn man nach zig Tagen dann in einer Ortschaft ankommt und dementsprechend riecht?
In Schottland war ich ja schwer begeistert, dass die überhaupt nicht die Nase rümpfen wenn man dann irgendwo drin sitzt in seinem Zustand um dort was zu essen oder zu trinken. Ich hab da aber schon eine kleine Hemmschwelle und mir wäre das prinzipiell unangenehm, keine Ahnung wie da die Neuseeländer und Amis drauf sind bei dem Thema.

OK, das ist ein guter Hinweis. Gibts noch Tips zur Powerbank selbst? Ich überlege noch mein Stirnlampensystem zu wechseln auf eines, dass per USb aufgeladen werden kann. Das können aber wohl nicht alle Powerbänke.

ich danke Dir! :)

Regenrock ist unter "Standardwanderern" sag ich mal nicht sonderlich bekannt. Ich glaube ich habe auch noch nie in irgendeinem Outdoorgeschäft welche gesehen. Das ist wohl ein Ding unter UL-Wanderern, deshalb findet man sie in der breiten Masse nicht. Für mich unverständlich, da die Vorteile wirklich außerordentlich sind.

 

Jacke: Ja ich meine die mit 2000 Wassersäule. Hat bei mir bisher dicht gehalten. Aber mal was anderes als Denkanstoß: Ich wandere mittlerweile eigentlich immer mit Schirm und ziehe die Regenjacke eher abends als zusätzliche wärmende Schicht oder bei wirklichem Starkregen an.

 

APEX Quilts gibts von allen möglichen Herstellern. APEX heißt das Füllmaterial. Enlightened Equipment ist eine Firma. In Europa ansässig ist As Tucas. Aber es gibt da sicher noch mehr Anbieter, weiß ich aber nicht, da ich meine mittlerweile selbst nähe.

Komfort einer Schaumstoffmatte kommt natürlich sehr aufs Schlafverhalten an. Insbesondere Seitenschläfer haben da schonmal Schwierigkeiten. Rücken und Bauch ist kein Problem. Ich selbst nutze meist eine Trangoworld Light Plus, die ist nochmal dünner und ich schlafe überwiegend auf Bauch und Seite, klar ist das kein Vergleich zum Bett, aber es geht schon, zumal man nach einem anstrengenden Wandertag eh sehr müde ist. Rückenprobleme oder so habe ich auf längeren Wanderungen nie gehabt, in Betten allerdings schon! Packmaß ist natürlich so ne Sache. Da ich meistens ein kurzes Stück Matte benutze, falte ich das zusammen und nutze es im Rucksack als Rückenpolster. Am Exos lässt sie sich aber auch außen befestigen. Auf dem PCT war 2015 die Kombi aus Exos und Zlite Standard. Auf dem TAT kannst du auf der Südinsel ja auch überwiegend in den Hütten schlafen, die meistens Matratzen haben. UNd auf der Nordinsel ist viel Grasland oder auch übernachten bei Trail Angeln oder Campingplätzen Standard.


Cold Soaking Kontainer gibt es massenweise Optionen. Es gibt auch hier im Forum einen Thread genau zu dem Thema. Für mich haben sich Schraubgläser bewährt, das kann ein Erdnusbutter(plastik-)glas, oder auch so ein Schraubbehältnis von Ziploc sein. Da musst du mal im Supermarkt stöbern, da gibts viele Optionen. Röstzwiebelbecher geht auch. Ist halt nicht ganz so dicht. Für den TAT würde ich definitiv keinen Kocher mitnehmen. Auf der Nordinsel bist du recht nah an der Zivilisation, warmes Essen bekommst du da häufig. Auf der Südinsel verweise ich wieder auf die Hütten, die in der Regel Feuerstelle oder sogar Ofen oder Kocher haben. Da würde dann eher ne kleine Kochtasse oder das Snow Peak Titanium Bowl reichen, um Wasser zu kochen. Ich habe auf meinen Touren das warme Essen seltenst vermisst. In der Tat fand ich es viel entspannter sich nicht um Abwasch und Brennstoffversorgung kümmern zu müssen. Aber natürlich ist das Geschmacksache. Ich kenne auch Leute die dreimal am Tag, was kochen auf Trails. Auf dem PCT habe ich sogar einen kennengelernt, der ne Pfanne dabei hatte und jeden Tag Spiegeleier gebraten hat.

 

Was die Kleidung und das Waschen angeht: Du wirst stinken. Das ist einfach so. Wobei ich das gar nicht mehr so nenne, meiner Meinung nach ist das der natürliche Geruch des Menschen, den wir mit Seife und so weg waschen und so vergessen haben. In den Orten entlang der Trails sind die Menschen sich darüber im Klaren, was wir da veranstalten und sehen über den Geruch hinweg, auch in Restaurants etc. Schließlich machen sie auch einen Großteil ihres Geldes mit uns. Ich handhabe das so: Ich wasche mich selbst, wenn sich die Möglichkeit ergibt auch während des Wanderns in Flüssen oder Seen. Auch meine Klamotten wasche ich schonmal im Naturgewässer, wenn die Sonne ein Trocknen zulässt. In Orten wasche ich meine Kleidung nur im Waschsalon, wenn sich auch die Möglichkeit zum Duschen bietet. Sonst lohnt das nicht. Aber auf dem PCT zB habe ich glaube ich nur vier oder fünfmal im Waschsalon gewaschen. Was ich eher gemacht habe: Packsack genommen, Kleidung rein, Seife dazu (die gibts in Orten überall), das ganze eingeweichet und bisschen rumgeschleudert und dann ausgespült und getrocknet. War teilweise effektiver als die Waschmaschinen. Auch auf Steinen waschen im Fluss reinigt uU besser als die Maschine. Also wirklich kein Problem. Aber ich sehe ein, dass mein Klamottensetup sehr minimalistisch ist. Die meisten haben doch etwas mehr dabei. Zum Beispiel lange Unterwäsche. Ich brauche das nicht und würde die Sachen nehmen, die ich genannt habe. Während dem Waschen draußen wäre ich dann wahrscheinlich nackt. In Orten dann in Windhose und oben ohne oder mit Regenjacke, falls sich jemand beschwert.

 

Powerbank: Hab ich bisher gute Erfahrung mit denen von Anker gemacht. RAV Power funktioniert auch. 10.000 mAh sollten reichen für die meisten Stretches.


Furten: Ich furte meistens barfuß oder in Trailrunningschuhen. Crocs sind zwar besser als Flipflops, aber je nach Strömung auch suboptimal. Meiner Meinung nach: Da wo Crocs gingen würde ich barfuß gehen, da wo sie nicht mehr helfen würden mit Trailrunningschuhen (die sind dann halt nass, aber trocknen auch schnell, und in NZ wirst du sowieso oft nasse Füße haben).

Verpflegung: 1kg pro Tag bei einem Thruhike ist schon realistisch. Man hat einfach enormen Hunger ab ner bestimmten Zeit. Mehr als auf einer kurzen Tour. Für ganz lange Stretches ohne Resupply kann man dann etwas reduzieren wenn man möchte. Kcal Angabe kommt ungefähr hin. Nicht alles hat so viele Kalorien, aber vieles schon. Ich würde bei einem Thruhike aber auf jeden Fall auch den Gaumen berücksichtigen. Man braucht Abwechslung. Und wenn das bedeutet, dass man mal ne Flasche Tabasco oder ein paar Äpfel dabei hat, dann ist das Gewicht dem Mehrgewinn meiner Meinung nach hinten an zu stellen. Ich hatte auf meinen langen Wanderungen zB immer Obst mit aus den Städten genommen, auch mal Knoblauch oder Avocados.

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  • 4 Wochen später...
Am 15.8.2020 um 16:38 schrieb Ledertramp:

Kleidung: Das ist immer so ne Sache mit sehr unterschiedlichen Meinungen. Ich gehe immer sehr minimalistisch. Keine Ersatzsocken, keine Ersatzunterwäsche. Das lohnt nur, wenn man zwischen dem Wechsel mit Seife duschen kann. Ich würde zusätzlich zu den getragenen Sachen auf dem TAT folgendes mitnehmen: Regenjacke, Regenrock, Handschuhe (dünn, Fleece), Buff, Windhose (auch für nachts, und in town), ISO Jacke aus APEX, evtl. ersatzshirt oder Fleece.

Elektronik: Ich würde eine LAdegerät mit zwei Buchsen nehmen und zwei Kabel mitnehmen. So ist gleichzeitiges LAden von Handy und PB möglich. In Town will man manchmal schnell sein und gerade ne PB braucht echt lang.

Soviel erstmal dazu :)

 

Sage mal, wenn Du keinen Ersatzschlüppiu dabei hast, wie machst Du das dann beim Waschtag? In die Windhose oder in den Regenkilt solange? Letzeres hoffentlich blickdicht? :D

Bearbeitet von Oska
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Wie läuft das eigentlich in der Praxis mit der Einreise ab? Ich habe bisher gelesen, dass ich ein Besuchervisum (max. 9 Monate) benötige

  • Ich muss nachweisen, dass ich finanziell abgesichert bin. Ich habe eine Onlinebank, zeige ich denen dann meinen Kontostand dort oder wie läuft das in der Praxis ab?
  • Rückflugticket, ich möchte da eigentlich etwas flexibler sein, je nachdem wie schnell ich durchkomme. Wenn ich noch etwas Zeit hätte würde ich eventuell noch eine Freundin in Bali besuchen wollen. Wie kann man das handeln?
  • Man braucht seit 2019 ein kostenpflichtiges ETA, aber das ist wohl nur 90 Tage gültig, was macht man dann wenn man länger da ist?

Danke

Grüße

Oska

 

Bearbeitet von Oska
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vor einer Stunde schrieb Oska:

Nachweisen mus finanziell abgesichert zu sein. Ich habe eine Onlinebank, zeige ich denen dann meinen Kontostand dort oder wie läuft das in der Praxis ab?

Das wurde bei mir damals auch „verlangt“. Ich hatte meinen Kontostand einfach ausgedruckt. Am Ende wollte es aber auch niemand sehen. Ich behaupte mal, dass das vor allem bei Einreisen aus Asien kontrolliert wird...

vor einer Stunde schrieb Oska:

Rückflugticket, ich möchte da eigentlich etwas flexibler sein, je nachdem wie schnell ich durchkomme. Wenn ich noch etwas Zeit hätte würde ich eventuell noch eine Freundin in Bali besuchen wollen. Wie kann man das handeln?

Darauf achten teilweise sogar die Fluggesellschaften vor Abflug, weil sie dich im Zweifelsfall, wenn du nicht reingelassen wirst, wieder (erstmal kostenlos?) zurücktransportieren dürfen... Entweder buchst du einfach den billigsten Flug den es gibt nach Australien oder sonstwohin, dass du aus dem Land offiziell raus wärst, oder du achtest beim Buchen deines Rückflugs darauf, dass du den vom Datum nochmal recht günstig verschieben kannst.

vor einer Stunde schrieb Oska:

kostenpflichtiges ETA

was ist das?

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Zum Thema Kleidung: Ich finde solange es warm genug ist das Konzept, nur ein Oberteil dabei zu haben, auch recht praktikabel. Einfach Mittags im Bach Shirt und Körper waschen und nass wieder anziehen. Funktioniert mit Kufa-Longsleeves hervorragend, mit Merinowolle weniger (trocknet deutlich zu langsam).

Wenn es dafür dann allerdings zu kalt wird, finde ich es schon eher eklig, kein Wechselzeug zu haben, weil das Shirt nach einigen Tagen ohne Wäsche echt „talgig“ wird. Da würde ich dann doch ein zweites einpacken, tut bei Kufa ja auch nicht so weh (Langarm in Größe M knapp über 100g). Kann natürlich auch sein, dass man bei einem längeren Thruhike mehr abstumpft, ich war bisher maximal 4 Wochen unterwegs.

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vor 9 Stunden schrieb Outdoorfetischist:

Zum Thema Kleidung: Ich finde solange es warm genug ist das Konzept, nur ein Oberteil dabei zu haben, auch recht praktikabel. Einfach Mittags im Bach Shirt und Körper waschen und nass wieder anziehen. Funktioniert mit Kufa-Longsleeves hervorragend, mit Merinowolle weniger (trocknet deutlich zu langsam).

Wenn es dafür dann allerdings zu kalt wird, finde ich es schon eher eklig, kein Wechselzeug zu haben, weil das Shirt nach einigen Tagen ohne Wäsche echt „talgig“ wird. Da würde ich dann doch ein zweites einpacken, tut bei Kufa ja auch nicht so weh (Langarm in Größe M knapp über 100g). Kann natürlich auch sein, dass man bei einem längeren Thruhike mehr abstumpft, ich war bisher maximal 4 Wochen unterwegs.

Ja,an der Stelle muss ich schauen ob ich wirklich so extrem unterwegs sein möchte. Was sind Kufa Klamotten?

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  • 2 Wochen später...

Ich überlege mir für den Trip den ZPacks Arc Blast zu holen, welcher gegenüber meinem jetzigen Rucksack Osprey Exos58 ca. 650gr leichter wäre. Allerdings stellt sich mir die Frage, ob das Material des Zpacks robust genug ist? Teilweise wandert man in Neuseeland glaube ich ja durch dichteren Wald und ich möchte natürlich ungerne, dass dann Äste oder Gestrüpp die Außenhaut beschädigen. Wie sind da eure Erfahrungen?

Danke

Grüße

Oska

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Nach den Surveys von Halfway Anywhere der letzten Jahre unter PCT Thru-Hikern gibt sich ein klares Bild: User, die Rucksäcke von ZPacks länger benutzen, schimpfen in der Regel über die mangelnde Qualität und mangelnde Haltbarkeit.

Viel zu lesen, inkl. der User-Kommentare in den Surveys:

https://www.halfwayanywhere.com/pacific-crest-trail/

 

Ich würde abraten!

 

Zitat

HIKER COMMENTS ON ZPACKS

  • Zpacks Arc Haul (backpack) was junk.
  • Don't get a Zpacks backpack.
  • I started with a Zpacks Triplex (shelter) and it was terrible for the conditions. Swapped it out for a Big Agnes UL3 and was very happy thereafter.
  • Most people who were carrying Zpacks gear were frustrated by its lack of durability.
  • My Zpacks Duplex tent got a hole in one of the seams in the first 200 miles (320 km), but when I contacted them, they refused to replace it, saying that it looked like a critter had gotten in (it hadn't) or I snagged it on something spiky (I didn't).
  • Overall I was happy I got the lightest gear possible, but my Zpacks Duplex lost its waterproofness on the floor.
  • Switched from Zpacks tent to big Agnes, best change I made. do not bother buying Zpacks products. I spoke to multiple people who hated both tents and backpacks.
  • Zpacks always breaks! Everyone I knew went through 2 or 3 packs and isn’t easy to get them replaced.
  • Zpacks Arc Scout (backpack) fell apart and needed to be replaced.
  • Zpacks backpacks are trash.
  • Zpacks is awful, I had both a backpack (under 300 mi / 480 km) and a tent (under 200 mi / 320 km) from them fail and still have no response from the company.
  • Zpacks sucks, Osprey and Darntough have awesome warranties – comfort is worth a couple of extra pounds.
  • Zpacks backpack began absorbing water.

 

Bearbeitet von Biker2Hiker
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