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Ultraleicht Trekking
sja

[IT] GTA 2020 - von Traversella (Valchiusella) bis nach Susa (Val di Susa)

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Fr 14.08.2020: Balme - Usseglio (1120 rauf / 1350 runter)
Der dritte große Übergang...

Heute steht die letzte, heftige Etappe der Lanzo-Täler an. Ich soll nicht zu sehr im Aufstieg bummeln, der steile Abstieg benötige Konzentration. Alles klar. Der fast senkrechte Pfad ist wenig ausgetreten und bei Nässe arg rutschig. Hm, ja, okay...

Ich komme erst um  8 Uhr los. Der Anstieg klappt wunderbar und ist superschön. Das erste Ziel und Highlight des Tages sind die Laghi Verdi. Die 3er-Seilschaft hat sich schon beim Frühstück vorgenommen, dort einen Badestopp einzulegen, ich hingegen denke in diesem Moment noch an den senkrechten Abstieg... Es ist ihr letzter Tag, morgen reisen sie ab.

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Der erste der "grünen Seen"

Und tatsächlich, als ich zu den Seen komme, sehe ich, wie sich zwei von Ihnen wieder auf den Felsen aufwärmen. Man spürt, dass sie ihren letzten Wandertag genießen - als könnten sie durch die ausgiebige Rast das Ankommen in Usseglio und damit das Ende der Tour hinauszögern. Ich hingegen schiebe den anspruchsvollen Abstieg als Ausrede vor, um meinem Körper die eisigen Wassertemperaturen nicht zumuten zu müssen. Lieber weiter. Es  ziehen schon wiede Wolken auf, die mir womöglich die Sicht vermasseln. Also besser nicht so spät oben sein.

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Kurz vor dem Passo Paschiet auf (2435) lasse ich den Blick immer wieder schweifen. Ich will heute eines der Tierchen besagter Steinbock-Population sehen. Und zack, links am Hang sehe ich tatsächlich ein gehörntes Tier. Kann aber zu dem Zeitpunkt noch nicht sagen, ob es ein Steinbock ist. Zu weit weg. Beeindruckt bin ich aber in jedem Fall.

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Leider wieder Wolken in Richtung Pass

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Ein gehörntes Tier

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Hier ging wieder runter?

Oben türmen sich wieder die Wolken. Erst ein wenig runter, dann wenig später folgt ein Gegenanstieg zum Colle Costa Fiorita (2465 m). Der Abstieg ist im ersten Moment nicht ganz eindeutig, aber ich finde - nicht sofort, aber schnell auf den richtigen Weg.
Kurz nach dem Colle Teina soll dann der senkrecht absteigende Pfad kommen. Ich kann nicht ganz nachvollziehen, was damit gemeint ist. Fast senkrecht geht es hier meiner Ansicht nach nirgendwo runter. Ich bin nicht unglücklich darüber. Allerdings ist der Weg zwischen dem Colle Teina und dem Beginn des Waldes sehr schmal, verläuft an steilen Grashängen, ist teilweise abgerutscht und ziemlich verwachsen. Ich muss sagen, eigentlich erfordert der gesamte Abstieg viel Konzentration. Man muss mal wieder sehr aufpassen, wo man hintritt, aber ist dieses Jahr ja nicht das erste mal. Und das hört auch eigentlich nicht auf, als ich in den Wald komme und dann den steilen Abstieg in Serpentinen ins Bachbett Rio di Venaus gehe. Sehr wild und verwachsen ist dieses Tal.

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Das wilde, zugewucherte Tal

Mein Ziel ist der Weiler Villaretto, ein Kilometer hinter Usseglio. Dort werde ich auf der Wiese hinter dem Albergo Furnas zelten. Aufgrund der Badepause bin ich heute sogar vor der Seilschaft im Albergo, Weit hinter mir sind sie jedoch nicht. Als ich zum Bach absteige, kann ich ihnen zuwinken.

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Nach Vilaretto

Bevor ich das Zelt aufbauen kann, muss ich erstmal den Grund von ein paar Dieseln befreien und möglichst eine brennesselfreie Zone finden. Hätte ich im Umfeld nach einem Plätzchen gesucht, hätte ich vielleicht was Schöneres gefunden, ein letztes gemeinsames Abendessen mit den Dreien ist aber auch nett und der "wilde" Abstieg sowie die Wassertemperatur des Lago Verde wird beim Essen natürlich ausgiebig diskutiert.

bearbeitet von sja

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vor 16 Stunden schrieb sja:

Kann aber zu dem Zeitpunkt noch nicht sagen, ob es ein Steinbock ist. Zu weit weg. Beeindruckt bin ich aber in jedem Fall.

Immer wieder schön diese Tiere in dieser tollen Landschaft zu sehen ...

Ich denke das hier ist eine Gämse (Ital. Camoscio). Der Steinbock (Ital. Stambecco) hat grössere Hörner.

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Sa 15.8.2020: Usseglio - Rifugio Vulpot
Ferragosto

Ich frühstücke ganz gemütlich und verabschiede mich von der Seilschaft. Um 9:30h gehts erst los, denn ich habe nur 3h auf der Uhr.

Die Wegbeschreibung verspricht nichts Aufregendes. Umso mehr bin ich überrascht, als ich in das schöne kleine Tal laufe. Zuerst gehts entspannt einen Bach entlang, dann steil durch den Wald, bevor ich in bezaubernde Hochtal mit den Larghi Falin komme.

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Kurz nach Margone

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gemütlich am Bach entlang...

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Laghi Falin

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Durch das schöne Tal

Im Rifugio Vulpot, das an dem Stausee Lago di Malciaussia liegt, bin ich schon um die Mittagszeit. Hier ist mächtig was los. Es ist Ferragosto, DER italienischer Feier- und Ausflugstag, außerdem Wochenende - und man kann zum Rifugio mit dem Auto fahren. Es gibt sogar einen freien Campsite nähe Rifugio und Stausee.

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Rifugio Vulpot

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Ferragosto

Ich treffe die "Astronauten" (die 3er-Clique hat die beiden Wanderer mit den großen Packs so genannt. Warum, würde jetzt zu weit führen…). Die beiden sitzen in der Sonne und nehmen ihr Mittagessen ein, bevor es für sie weitergeht. Ich unterhalte mich kurz mit ihnen und erfahre, dass sie nur 10 Tage unterwegs sind (bislang waren sie eher in „Männergespräche“ mit dem männlichen Vertreter der Seilschaft  vertieft…). Ich bin ziemlich überrascht, irgendwie nahm ich an, sie würden die ganze GTA gehen...

Der Schwabe berichtet von seiner Erkenntnis in den letzten Tagen, dass man die Art und Weise, wie man seine Tour angeht, dem Weg, dem Land und den Gegebenheiten anpassen sollte. Sie wollten eigentlich dieses Jahr wieder in die USA, aber Corona hat sie probeweise auf der GTA gebracht. Er gab selbstkritisch zu, es  mache nicht so viel Sinn, alles genauso zu machen wie da drüber. Das sei hier einfach was anderes.
Auch die beiden haben die netten Menschen und das gute Essen schätzen gelernt und seien immer mal wieder hin- und hergerissen, zwischen draußen schlafen und der Gastfreundschaft der Leute hier. Ich glaube, die relative guten Einkaufsmöglichkeiten auf diesem Abschnitt hatten sie auch nicht so recht auf dem Schirm. Nicht so angetan schienen sie von den langen An- und Abstiegen. Aber das ist halt GTA. Es ist schon manchmal anstrengend und zumal auch zermürbend, stundenlang bergauf, stundenlang bergab zu gehen. Dafür kriegt man aber auch was von den Dörfern in den Tälern mit und wie sich die Natur Von Tal zu Tal ändert. So krass wie auf diesem Abschnitt ist es jedoch nicht überall.

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Erinnerungen an die ein oder andere Etappe...

Nach meiner kurzen Unterhaltung checke ich ein und bekomme eine nette, kleine, einfache  Kammer für mich allein. Ich verbrauche mein restliches Proviant und brutzel mein Couscous am See, während die Italiener:innen das mit sich und ihrem Fleisch auf dem Grill tun. Anschließend ein Cappuccino, ab 15:30h verdünnisiert sich das Ausflugspublikum. Es wird leer, den der Himmel zieht sich zu und klart während des Abendessens wieder auf. Ich entdecke ich ein italienisches Pärchen mit einem italienischen GTA-Rother (Rother ist sogar ins Italienische übersetzt worden), spreche sie kurz an.

Bevor es zum Abendessen geht, muss ich jedoch zuerst mein Wunschessen aussuchen. Ich darf zwischen Polenta, Rissotto und Pasta al Ragout wählen. Ich nehme Polenta und ernte damit große Freude beim Gestore. „Morgen wird das Wetter gut. Die Deutschen wollen sonst nie Polenta.“ Hope so. Ehrlich gesagt, habe ich das gewählt, weil ich nicht wusste, ob es eine Vorspeise gibt und ich schon wieder so doll Hunger habe. Es gibt aber eine Vorspeise. Und ein Dolce natürlich auch.

Ich esse draußen und beobachte, wie sich die Wolken wieder verziehen und den Rocciamelone freigeben. Was für ein Panorama.

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Lago di Malciaussia

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Der Rocciamelone zeigt sich bei Sonnenuntergang

Ich will sicherheitshalber morgen wieder in aller Frühe los und bekomme (wie in Pialpetta) heut Abend eine Thermosflasche und ein Körbchen mit aufs Zimmer.

bearbeitet von sja

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Jetzt bin ich aber gespannt ... Ist sie noch auf den Rocciamelone oder nicht?

vor 16 Stunden schrieb sja:

Der Schwabe berichtet von seiner Erkenntnis, dass man die Art und Weise, wie man seine Tour angeht, dem Weg, dem Land und den Gegebenheiten anpassen sollte.

Diese Erkenntnis hat ja eine Hauch von UL-Philosophie. Ich hatte gelesen dass die Truppe viel Proviant mitgeschleppt hatte. Das ist natürlich nicht clever.

Ich hatte weiter im Norden damals auch so eine Truppe getroffen. Die hatten doch tatsächlich Äpfel und insbesondere Aldi-Gouda im Rucksack. Wo man doch an der GTA den tollsten Käse direkt an den Almen kaufen kann ...

bearbeitet von SouthWest

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So 16.08.2020: Rifugio Vulpot - Il Trucco (820 rauf / 930 runter)
Bye bye Roccia...

Ok @SouthWest jetzt müssen wohl die Karten auf den Tisch. Nix Rocciamelone.… Ich hatte es fest vor. Dann wär es heute erstmal zum Rifugio Ca d'Asti gegangen und am nächsten Tag hoch. Aber ehrlicherweise muss ich sagen, ich hab ich schon vor zwei, drei Tagen beschlossen, dass mir eine weiter Herausforderung am Ende zu viel wird  :ph34r:.. Die Wetteraussichten sind seit ein paar Tagen auch nicht mehr soo gut. Um es vorwegzunehmen, heute habe ich schon am 9:30h fast keine Sicht mehr. Also Tja, was soll ich sagen… ¯\_(ツ)_/¯etwas schade, aber ich hab so viel Schönes gesehen. Und der Berg läuft ja nicht weg. Irgendwann will ich noch hoch... 

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Heute gehts also nicht zum Rifugio Ca d’Asti sondern zum Rifugio Il Trucco. Nach dem kalten Kaffee aus der hübschen  Thermoskanne, gehts wieder bei Sonnenaufgang los. Die Wegbeschreibung verspricht viel Panorama, so dass ich so früh wie möglich auf dem Pass sein will.

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Lago di Malciaussia, Blick auf Rifugio hinten links

Während des frühen Aufstiegs verziehen sich die morgendlichen Wolken und geben bei schönem Licht schon mal ein paar schicke Aussichten preis.

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Der gepflasterte Saumweg ist quasi ein Premiumweg und so war ich schon zwischen 9:30h und 10h auf dem Pass Colle Croce di Ferro auf 2558m. Leider zog auf der anderen Seite wieder Dunst und Nebel sekündlich hoch. Ich mache mich wieder relativ schnell an den Abstieg und lasse den Café in der Hütte knapp unterhalb des Passes ausfallen. Hin und wieder lichtet sich das Wetter etwas, aber nicht wirklich. Berge sehe ich heute keine mehr. Leider.

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Gegen 13:30h komme ich im Refugio an. Es ist heiss, aber dunstig, es wird sicher noch Regen geben. Der Wirt hat noch gut damit zu tun, die italienische Familien mit Mittagessen zu versorgen, zwei braungebrannte Italiener sehen aus, als wären sie gerade vom Gipfel gekommen, bisher aber keine weiteren Übernachtungsgäste.

Ich esse eine einfache Pasta al sugo und mache ein Nickerchen. Danach bin total matschig in der Birne. Schwaches Netz hier, bekomme aber eine Mail von dem Pärchen, mit denen ich im wanderweb-Forum kommuniziert hatte und die mich schon in Succinto haben grüßen lassen. Sie haben mittlerweile die Dame mit den blauen Trailrunnern nebst Gatten getroffen (die beiden hatten zwei Etappen mit dem Bus umfahren) und darüber meine e-mail-Adresse bekommen. Die vier kennen sich aus dem vergangen Jahr. Das Wanderweb-Pärchen ist bereits in Susa und bleibt da noch 2 Tage. Sie schlagen vor, dass wir uns dort treffen. Wie nett, wir verabreden uns unbekannterweise zum Essen. Ein schöner Abschluss.

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Sohn des Hauses mit quakendem Dino...

Später kommt noch das italienische Pärchen von gestern an und eine junge Belgierin, die auf den Rocciamelone will und danach noch 2 oder 3 Etappen nordwärts. Wie immer, als die Tagesausflügler weg sind, zeigt das Rifugio seinen eigentlichen Charme. Der versprochene, heftige Regen kommt während des Abendessen, doch wir sitzen gemütlich in der guten Stube. Ich vermute, morgen früh wird es sicher auch nicht soo dolle sein und auf dem Rocciamelone hätte ich sicher keine Sicht gehabt ;-) - versuche ich mir einzureden.  Morgen letzte Etappe.

bearbeitet von sja

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vor 15 Stunden schrieb sja:

morgen früh wird es sicher auch nicht soo dolle sein und auf dem Rocciamelone hätte ich sicher keine Sicht gehabt ;-) - versuche ich mir einzureden.

Hey, Du hast alles richtig gemacht. Du musst Dich ja gut dabei fühlen.

vor 15 Stunden schrieb sja:

Morgen letzte Etappe.

Das ist aber leider wirklich schlimm! :(

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Mo.17.08.2020: Il Trucco - Susa (10 rauf / 1220 runter)
Letzte Etappe…

Letzte Etappe. Bevor der Abstieg richtig losgeht, nochmal ein Blick von oben ins Tal. Dann geht es Kehren durch den Wald. Gerade in der ersten Hälfte kann man deutlich Spuren eines Waldbrandes sehen. Ich bin schon gegen Mittag in Susa und muss noch Zeit vertrödeln, bis ich in meiner Unterkunft einchecken kann.

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In dem entspannten Städtchen Susa werde ich diesen und den nächsten Tag verbringen. Am Abend bin ich mit dem Wanderweb-Pärchen zum Aperitivo und zum Essen verabredet. Es wird ein toller Abend und ich glaube, wir genießen es alle, nochmal von unseren Erlebnissen zu erzählen.

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Mittwoch gehts dann mit dem Zug nach Mailand. Ich steige wieder in den Nachtzug. Friedlich schlummernd rolle ich nach München. Damit das Ankommen etwas geschmeidiger wird (und die Zugreise nicht zu lange), besuche ich noch Leute in Süddeutschland, um dann am Samstag tatsächlich wieder im Norden anzukommen.

Zum Schluss...
Es war wieder mal eine superschöne Tour. Trotz Corona hat alles gut geklappt. Es bleibt nun noch ein gutes Stück GTA im Norden und ein Stück ganz im Süden und glücklicherweise kann man immer auch nochmal die ein oder andere Variante gehen, auf den Rocciamelone hoch und und und... 

Es hat Spass gemacht, in den letzten Tagen nochmal alles zu durchleben, vielen Dank für die Herzchen und Euer Dabei sein. Ich werde mich bestimmt hin und wieder gedanklich zurück beamen, zu den ichschaffdasichschaffdasichschaffdas-Momenten, zu den grandiosen Ausblicken auf die vergletscherten Bergketten, die einem das Staunen ins Gesicht schreiben. Zu den herzlichen Begegnungen mit den Leuten in den Posto Tappas und den schönen und lustigen Abenden mit den anderen GTAlern. Ich weiß seit diesem Sommer, dass Francesco Totti ausschließlich beim AS Rom gekickt hat und dass man in Italien dem Busfahrer sagen kann, dass er mal eben anhalten soll, wenn man den verlorengegangene Schuh am Straßenrand entdeckt...

bearbeitet von sja

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Vielen Dank für das erstklassige Lese- und Schauvergnügen!

Ursprünglich hatte ich für diesen Sommer auch die GTA auf den Plan gehabt (den letzten Teil deiner Tour habe ich mal vor über 30 Jahren kennen gelernt). Sehr erfreulich, dass die Gegend noch immer so einladend ist, wie damals.

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Am 7.9.2020 um 19:37 schrieb sja:

und glücklicherweise kann man immer auch nochmal die ein oder andere Variante gehen, auf den Rocciamelone hoch und und und... 

Es hat Spass gemacht, in den letzten Tagen nochmal alles zu durchleben, vielen Dank für die Herzchen und Euer Dabei sein. Ich werde mich bestimmt hin und wieder gedanklich zurück beamen, zu den ichschaffdasichschaffdasichschaffdas-Momenten, zu den grandiosen Ausblicken auf die vergletscherten Bergketten, die einem das Staunen ins Gesicht schreiben. Zu den herzlichen Begegnungen mit den Leuten in den Posto Tappas und den schönen und lustigen Abenden mit den anderen GTAlern. Ich weiß seit diesem Sommer, dass Francesco Totti ausschließlich beim AS Rom gekickt hat und dass man in Italien dem Busfahrer sagen kann, dass er mal eben anhalten soll, wenn man den verlorengegangene Schuh am Straßenrand entdeckt...

word. danke fürs teilen & erinnern.

bei mir ists 7 jahre her, dass wir zu einer grenzrunde in der gegend waren, aber die erinnerung ist präsenter als an viele andere touren & alles war sowas von rund (ausser dass ich meiner sitznachbarin im asti meine komplette suppe auf die hose schüttete). kurz was zur melone hintendran: der weg zum asti und weiter rauf ist ein elend langer anstieg (und umgekehrt ein elend langer abstieg). vom vulpot übers tazzetti auf den gipfel (mit schutzhütte, ohne wasser) ist deutlich abwechslungsreicher und man kommt bei gutem wetter an einem tag auch sorum vom vulpot bis zum asti. die letzten höhenmeter übergang zum gletscher sind mal knapp T4, nie unangenehm ausgesetzt, da macht man halt langsam und der gletscher ist flach und [war] spaltenfrei mit bächlein und man kann auch am rand auf fels lang (auch flach). bei uns hatte sich der weg zufällig so rum ergeben. am schönsten fand ich den blick vom asti zum mon viso, weiss nicht mehr, ob sonnenauf- oder -untergang.

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vor 8 Stunden schrieb hans im glueck:

vom vulpot übers tazzetti auf den gipfel (mit schutzhütte, ohne wasser) ist deutlich abwechslungsreicher und man kommt bei gutem wetter an einem tag auch sorum vom vulpot bis zum asti. die letzten höhenmeter übergang zum gletscher sind mal knapp T4, nie unangenehm ausgesetzt, da macht man halt langsam und der gletscher ist flach und [war] spaltenfrei mit bächlein und man kann auch am rand auf fels lang (auch flach). bei uns hatte sich der weg zufällig so rum ergeben. am schönsten fand ich den blick vom asti zum mon viso, weiss nicht mehr, ob sonnenauf- oder -untergang.

da krieg ich schon beim Lesen eine erhöhte Herzfrequenz, T4... Gletscher... aber es lesen ja noch andere mit und war wahrscheinlich gar nicht an mich gerichtet 8-).

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@sjadoch doch, du warst doch schon reichlich in den bergen unterwegs, das geht schon, es ist nie unangenehm ausgesetzt. und wenn doch nicht, käme man selbst in meinem langsamsten tempo problemlos zurück ins tazzetti (das nach der saison auch einen winterraum hat und wos das letzte wasser gibt bis asti). guckt man selbstverständlich nur bei bestem wetter. in der saison hat man zudem wahrscheinlich mitwanderer.

bearbeitet von hans im glueck

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@hans im glueck :) bin halt erst einmal über ein (wahrscheinlich harmloses) Schneefeld gegangen, was mir schon eine halbe schlaflose Nacht vorab bereitet hat.. (unnötig im Nachhinein). Behalte es mal auf jeden Fall im Hinterkopf. Die Option zurück gehen können ist natürlich sehr hilfreich. Danke dir!

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