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Ultraleicht Trekking

Ultralight bei Mehrwochentour?


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vor 44 Minuten schrieb janphilip:

...

Ich wollte halt nur mal nachfragen ob ich beim Thema Essen einfach was noch nicht verstanden habe oder ob eine mehrwöchige autark Tour einfach nicht mit unter 20 kg machbar ist..

Hätte ja auch sein können, dass ihr jetzt mit ner super Astronauten Nahrung um die Ecke kommt oder alle Nahrung selber dehydriert und dann mit 200g pro Tag gut zurecht kommt. :-)

da ist die Natur/Chemie die Grenze... 100gr Fett hat nun mal im besten Fall ca. 900 cal, Kohlehydrate und Eiweiß ca. 400. Das sind die Basics um die sich alles dreht.

Bearbeitet von kra
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OT: geht mir genauso, aber bei näherer Betrachtung betrifft das so ziemlich jedes Thema in diesem Forum. 

Ich bin da genau anders. Ich hasse es Essen für mehr als 5 Tage mitzuschleppen und suche mir lieber eine Möglichkeit, doch noch an einem Supermarkt vorbei zu kommen. Nix geht über frisches Essen und e

Wir sind aber hier auch im UL-Forum, hier geht es fast ausschließlich darum, leichter und effektiver unterwegs zu sein. Ein fundamentaler Teil von UL ist halt einfach, sich der vorhandenen Ressourcen

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vor 1 Minute schrieb kra:

da ist die Natur/Chemie die Grenze... 100gr Fett hat nun mal im besten Fall ca. 900 cal, Kohlehydrate und Eiweiß ca. 400. Das sind die Basics um die sich alles dreht.

ja, aber ein Paeckchen Butter am Tag essen waere auch nicht perfekt :D Da ist dann wieder die Frage des Mischverhaeltnisses, das ist wrschl bei jedem anders?

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vor 7 Minuten schrieb kra:

;-) wie geschrieben 

von Geschmack bzw. Praxistauglichkeit war da nirgends die Rede. 

Ja, aber es ist schon relevant, oder? Also so gerechnet waere son Paecken Butter am Tag ja wirklich das mindeste, wie man Kalorientechisch ueber laengere Zeit hinkommt. Alles andere ist dann ... kalorientechnisch ineffizienter, laesst sich aber irgendwie verdauen. Wenn man keine Ahnung, 100g Butterschmalz (ist haltbar) in sein Essen versteckt, brauchts nicht mehr so viel anderes.

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vor 54 Minuten schrieb Fabrice:

aber eine wichtige Studie die er zitiert sagt im Ergebnis dass je geringer die Intensität der Aktivität, desto höhere ist die Energieaufnahme von Fett. Kohlenhydrate wirken am besten bei Sportarten wie Laufen, beim wandern können wir so viele Kohlenhydrate gar nicht verwerten.

Das ignoriert aber, dass wir deutlich mehr Fett gespeichert haben als Kohlenhydrate und uns von Ersterem deshalb auch nicht so viel zuführen müssten. Dazu verbrennt Fett immer unter Nutzung von Kohlenhydraten (außer vielleicht in Ketose). Und Kohlenhydrate können wir selbstverständlich auch bei niedriger Intensität verwerten, und wenn sie halt in Fett umgewandelt werden.

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vor 43 Minuten schrieb joe:

Ja, aber es ist schon relevant, oder? Also so gerechnet waere son Paecken Butter am Tag ja wirklich das mindeste, wie man Kalorientechisch ueber laengere Zeit hinkommt. Alles andere ist dann ... kalorientechnisch ineffizienter, laesst sich aber irgendwie verdauen. Wenn man keine Ahnung, 100g Butterschmalz (ist haltbar) in sein Essen versteckt, brauchts nicht mehr so viel anderes.

Jau das wird ja auch gemacht. Ich nehme mir z.B. Olivenöl mit und kippe davon ca. 20 ml pro warmer Mahlzeit mit in die Tüte.

Nur beim Frühstück schmeckt das nicht so... =D

Bearbeitet von janphilip
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vor 10 Minuten schrieb janphilip:

Wir sind hier im Küchen Bereich. Es ging mir ausschließlich ums Essen.

Ich mache doch keinen Thread auf um mein Rucksackgewicht zu rechtfertigen. Mir ist es ehrlich gesagt scheiß egal was irgendwer von meinem Rucksackgewicht hält...

Wir sind aber hier auch im UL-Forum, hier geht es fast ausschließlich darum, leichter und effektiver unterwegs zu sein. Ein fundamentaler Teil von UL ist halt einfach, sich der vorhandenen Ressourcen vor Ort zu bedienen, und wenn es nur ein Postamt oder eine Pension nahe am Trail ist, an das/die du ein Resupply-Paket vorausschickst.

Was bedeutet 1600kcal "an Tüten"? Fertige Menüs (Travellunch etc.)? Wenn ja, dann kannst du schon an der Verpackung eine (im UL-Maßstab) Menge einsparen. Die Tüte ohne Inhalt wiegt über 20g, aber es reicht, zwei oder drei davon mitzunehmen und den Rest in Ziplocs umzufüllen (6g). Das wären bei angenommenen 56 Portionen für 14 Tage schon 800g (50 davon umgefüllt), falls mehrere gleiche dabei sind kann man auch zusammen abpacken und kommt noch näher an 1kg. Wenn du jede Portion mit 10ml Olivenöl pimpst, dann hast du bei 4 Portionen schon Kalorien für eine ganze Portion extra (und einen zusätzlichen Geschmacksträger). Spart also bei den 56 (dann 45) Portionen noch mal fast 1kg Nettogewicht (1375g minus 410g fürs Öl) ein.

So sind unter 20kg inkl. Wasser für 2 Wochen dann durchaus möglich. Das geht mit dem passenden UL-Rucksack (den du aber ziemlich sicher nicht beim Globi finden wirst) auch noch ganz gut zu tragen. Ich habe zu meiner Packliste mal 600g Tütennahrung pro Tag gerechnet (4 Portionen) plus 40ml Olivenöl, dazu eine Portion Porridge und 2 Tassen Kaffee (mit Milch+Zucker) zum Frühstück und 3 Müsliriegel pro Tag. Das bringt mich auf 3005kcal/Tag und knapp 16kg plus Wasser am Rücken, das Mehrgewicht der großen Gaskartusche ist eingerechnet. Der Rucksack ist ein Zpacks Arc Blast. Mit korrekter Packweise gehen 20kg gerade noch so komfortabel zu tragen. Da ich den PCT damit geplant hatte und in der High Sierra ein 8-Tage-Abschnitt mit Bärenkanister im Gepäck anstand, habe ich die Grenzen auch in der Praxis ausgelotet.

Mit Nüssen und/oder Pemmikan, wie von @lampenschirm schon angemerkt, kannst du das Gewicht der Verpflegung (teilweise) noch mal um 1/3 senken. Wenn du 2 Tüten pro Tag dadurch ersetzt, dann sind das noch mal 1.2kg weniger, sprich bei mir 14,5kg plus Wasser. Selbst wenn dann bei dir der Rucksack über ein Kilo wiegt und das Zelt um die Hälfte leichter sein könnte ist Sub-20kg beileibe nicht unerreichbar.

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vor einer Stunde schrieb BitPoet:

dazu eine Portion Porridge

Ich esse mittlerweile eher Porridge aus Tsampa (geröstetes Gerste-Mehl) und Milchtee.  Danach fühl ich mich voller als mit normalem Porridge, also brauch ich auch nur kleinere Portionen. Außerdem mix ich das Mehl auch mit Erdnussbutter, Ghee, Zucker und Trockenfrüchten und roll daraus kleine Kugeln zum Snack zwischendurch. 

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vor 2 Stunden schrieb BitPoet:

Wir sind aber hier auch im UL-Forum, hier geht es fast ausschließlich darum, leichter und effektiver unterwegs zu sein. Ein fundamentaler Teil von UL ist halt einfach, sich der vorhandenen Ressourcen vor Ort zu bedienen, und wenn es nur ein Postamt oder eine Pension nahe am Trail ist, an das/die du ein Resupply-Paket vorausschickst.

Was bedeutet 1600kcal "an Tüten"? Fertige Menüs (Travellunch etc.)? Wenn ja, dann kannst du schon an der Verpackung eine (im UL-Maßstab) Menge einsparen. Die Tüte ohne Inhalt wiegt über 20g, aber es reicht, zwei oder drei davon mitzunehmen und den Rest in Ziplocs umzufüllen (6g). Das wären bei angenommenen 56 Portionen für 14 Tage schon 800g (50 davon umgefüllt), falls mehrere gleiche dabei sind kann man auch zusammen abpacken und kommt noch näher an 1kg. Wenn du jede Portion mit 10ml Olivenöl pimpst, dann hast du bei 4 Portionen schon Kalorien für eine ganze Portion extra (und einen zusätzlichen Geschmacksträger). Spart also bei den 56 (dann 45) Portionen noch mal fast 1kg Nettogewicht (1375g minus 410g fürs Öl) ein.

So sind unter 20kg inkl. Wasser für 2 Wochen dann durchaus möglich. Das geht mit dem passenden UL-Rucksack (den du aber ziemlich sicher nicht beim Globi finden wirst) auch noch ganz gut zu tragen. Ich habe zu meiner Packliste mal 600g Tütennahrung pro Tag gerechnet (4 Portionen) plus 40ml Olivenöl, dazu eine Portion Porridge und 2 Tassen Kaffee (mit Milch+Zucker) zum Frühstück und 3 Müsliriegel pro Tag. Das bringt mich auf 3005kcal/Tag und knapp 16kg plus Wasser am Rücken, das Mehrgewicht der großen Gaskartusche ist eingerechnet. Der Rucksack ist ein Zpacks Arc Blast. Mit korrekter Packweise gehen 20kg gerade noch so komfortabel zu tragen. Da ich den PCT damit geplant hatte und in der High Sierra ein 8-Tage-Abschnitt mit Bärenkanister im Gepäck anstand, habe ich die Grenzen auch in der Praxis ausgelotet.

Mit Nüssen und/oder Pemmikan, wie von @lampenschirm schon angemerkt, kannst du das Gewicht der Verpflegung (teilweise) noch mal um 1/3 senken. Wenn du 2 Tüten pro Tag dadurch ersetzt, dann sind das noch mal 1.2kg weniger, sprich bei mir 14,5kg plus Wasser. Selbst wenn dann bei dir der Rucksack über ein Kilo wiegt und das Zelt um die Hälfte leichter sein könnte ist Sub-20kg beileibe nicht unerreichbar.

Cool, das ist der erste Beitrag mit dem ich wirklich was anfangen kann! Danke. 

Die Tüten hab ich bisher immer nur auf dem Kieker gehabt weil es mich nervt den Abfall mitzuschleppen aber hab mir über das Gewicht bisher keine Gedanken gemacht.

Wie kochst du die Tüten dann auf? ist schon praktisch das heiße Wasser einfach oben reinzugießen und in der Tüte quellen zu lassen. Spart den Abwasch und nen Teller. Ich nehme immer nur den einen Titan Topf mit weil die Tüte den Teller ersetzt. 

Das Müsli morgens gibt es aus ner Tasse. In die passt aber keine ganze Tüte Trekking Nahrung rein. Außerdem kühlt das auch zu schnell ab wenn man das in nem offenen Gefäß quellen lässt oder nicht?

Das Müsli und die Riegel befreie ich schon aus ihren Umverpackungen und fülle um in Ziplocks. Nur bei der Trekking Nahrung fand ich bisher alle anderen Lösungen eher unpraktisch..

Ich hab übrigens nicht nur Rucksäcke beim Globi anprobiert ;-) sondern mir auch einige sehr leichte nach Hause bestellt. Das mit dem Rucksack ist bei mir glaube ich wirklich nicht so ganz einfach weil der Beckenkamm wie gesagt sehr hoch sitzt... Ich brauche quasi einen Damen Rücken aber mit breiten Schultern..

Pemmikan hab ich noch nie probiert. Schmeckt das?

Nüsse habe ich immer mit. Das ist aber immer komisch mit mir und den Nüssen: Ich finde die machen nicht satt. Die haben zwar auf dem Papier viel Kalorien aber ich kann da locker ne ganze Tüte von essen bevor ich annähernd gesättigt bin..

PS: Übrigens schön, dass du den Bärenkanister ansprichst.. Sowas trau ich mich hier mittlerweile garnicht mehr anzusprechen aus Angst gleich verbal gesteinigt zu werden..

Der kommt bei mir im Balkan auch meistens mit wenn es Bären gibt und wiegt halt auch 1,16 kg.

PPS: Travellunch esse ich übrigens nicht. Ich finde die Firepot und Lyofood Tüten sehr gut.

Bearbeitet von janphilip
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vor 38 Minuten schrieb BorisG:

Ich esse mittlerweile eher Porridge aus Tsampa (geröstetes Gerste-Mehl) und Milchtee.  Danach fühl ich mich voller als mit normalem Porridge, also brauch ich auch nur kleinere Portionen. Außerdem mix ich das Mehl auch mit Erdnussbutter, Ghee, Zucker und Trockenfrüchten und roll daraus kleine Kugeln zum Snack zwischendurch. 

Das hört sich interessant an. Wo hast du sowas ausgegraben? Das probier ich auf meiner nächsten Tour mal. Da es Samstag losgeht ist das jetzt zu spät..

Ich mische häufig Ovomaltine ins Frühstück, das stelle ich mir wegen der Gerste ähnlich vor nur das Tsampa halt nicht nach Kakao schmeckt? 

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Ich hab ein paar Jahre in Nepal gelebt. In den Bergen dort wird das oft zum Frühstück gegessen. Den Tip das Tsampa in kleine Kugeln zu rollen hab ich von einem Träger mit dem ich mal ein paar Stunden gelaufen bin. Traditionell wird die Gerste in heißem Sand geröstet, meine alte Vermieterin in Pokhara schwört aber darauf die Gerste erst 12-24 Stunden in Wasser einzuweichen, dann zu trocknen und dann sehr heiß trocken anzurösten bis sie etwas glasig ausschauen. Ein Wok oder ne gußeiserne Pfanne sind da gut für geeignet. Am Besten immer frisch mahlen, ansonsten verlieren sie ihren nussigen Geschmack.

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vor 17 Minuten schrieb janphilip:

Die Tüten hab ich bisher immer nur auf dem Kieker gehabt weil es mich nervt den Abfall mitzuschleppen aber hab mir über das Gewicht bisher keine Gedanken gemacht.

Wie kochst du die Tüten dann auf? ist schon praktisch das heiße Wasser einfach oben reinzugießen und in der Tüte quellen zu lassen. Spart den Abwasch und nen Teller. Ich nehme immer nur den einen Titan Topf mit weil die Tüte den Teller ersetzt. 

Das Müsli morgens gibt es aus ner Tasse. In die passt aber keine ganze Tüte Trekking Nahrung rein. Außerdem kühlt das auch zu schnell ab wenn man das in nem offenen Gefäß quellen lässt oder nicht?

Ich habe die Original-Tüten schon problemlos "recycled", d.h. nach dem Essen ausgespült und dann am nächsten Tag wieder verwendet. Klappt natürlich nur, wenn entweder die nötige Wassermenge ziemlich gleich ist oder man anhand der Beschreibung herauslesen kann, wieviel man braucht. Aber bei den Mengen an Tütenfutter würde auch ein größerer Topf noch deutlich Gewicht sparen gegenüber den ganzen Verpackungen, und ein MYOG Pot Cozy aus dieser Sonnenschutzabdeckung für Autoscheiben kostet annähernd nix und wiegt weniger als 15g. Für Kaffee/Tee kannst du ggf. noch einen leichten Faltbecher (z.B. Hydrapak, 9g, 150ml oder Sea to Summit X-Cup, 45g, 250ml und geht auch noch gleich als Meßbecher) mitnehmen um nicht aus dem Monster-Pot trinken zu müssen.

vor 27 Minuten schrieb janphilip:

PS: Übrigens schön, dass du den Bärenkanister ansprichst.. Sowas trau ich mich hier mittlerweile garnicht mehr anzusprechen aus Angst gleich verbal gesteinigt zu werden..

Der kommt bei mir im Balkan auch meistens mit wenn es Bären gibt und wiegt halt auch 1,16 kg.

In der Sierra Nevada ist er ja Pflicht, auf den Balkan würde ich ihn wohl eher selektiv mitnehmen. In den rumänischen Karpaten weiß ich von einzelnen Arealen, wo Bären zum Stabilisieren der Population aktiv gefüttert werden und so der ein oder andere schon eine gewisse Assoziation zwischen Mensch und Nahrung hat, so dass die natürliche Scheu auch immer mal wieder mit Gewehrschüssen hergestellt werden muss. Ist aber wohl nicht die Norm, so dass ich in den meisten Gebieten eher ganz klassisch meine Sachen aufhängen würde.

vor 40 Minuten schrieb janphilip:

Travellunch esse ich übrigens nicht.

Meiner Meinung nach eine weise Entscheidung ;-) Ich befürchte, dass das Chili con Carne, das hier noch rumliegt, abläuft bevor ich es über mich bringe, es zu essen. Und das ist dann in 3 Jahren.

vor 40 Minuten schrieb janphilip:

Pemmikan hab ich noch nie probiert. Schmeckt das?

Bis jetzt zweimal probiert, nie selbst gemacht. Einmal absolutes No-Go, das andere Mal als Beilage ganz okay.

vor 42 Minuten schrieb janphilip:

Das mit dem Rucksack ist bei mir glaube ich wirklich nicht so ganz einfach weil der Beckenkamm wie gesagt sehr hoch sitzt... Ich brauche quasi einen Damen Rücken aber mit breiten Schultern..

Ich denke, dass die meisten größeren Cottages das auf Nachfrage individuell anpassen können. Da würde ich die Flinte noch nicht ins Korn werfen.

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vor 3 Stunden schrieb BorisG:

Ich esse mittlerweile eher Porridge aus Tsampa (geröstetes Gerste-Mehl) und Milchtee.  Danach fühl ich mich voller als mit normalem Porridge, also brauch ich auch nur kleinere Portionen. Außerdem mix ich das Mehl auch mit Erdnussbutter, Ghee, Zucker und Trockenfrüchten und roll daraus kleine Kugeln zum Snack zwischendurch. 

OT: Danke für die Erinnerung! Habe das vor 2 Jahren mal probiert und fande das wirklich extrem lecker. Hab dann leider wieder vergessen, dass es das ja auch noch gibt.

 

vor 2 Stunden schrieb janphilip:

PS: Übrigens schön, dass du den Bärenkanister ansprichst.. Sowas trau ich mich hier mittlerweile garnicht mehr anzusprechen aus Angst gleich verbal gesteinigt zu werden..

Niemand möchte dich hier verbal steinigen.
Es entsteht bei 
 

Zitat

Rucksackgewicht selten unter 20 kg (+2 bis 3 kg Wasser)

+

Zitat

Tüten pro Tag ca. 1600 Kalorien plus Müsliriegel zwischendurch.

nur der Eindruck, dass das Essen anscheinend nicht das Hauptproblem ist.
Das wären nämlich bei einem realistischen Baseweight von 5KG alleine 15kg Essen für 14 Tage.
Wenn man dort nun wirklich großzügig 1 Liter Brennspiritus mit einrechnet, dann sind das 1kg Essen/Tag.

Das verbrauche ich nichtmal bei längeren Touren und ich bin knapp 190cm groß und wiege 110kg.
Daher die Frage nach deinen normalen Essgewohnheiten und dem Gewicht, was du an Essen mitschleppst.
Sollte es sich nämlich nur im Bereich von 7-10kg bewegen, dann liegt das Problem nicht am Essen. 

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vor 16 Stunden schrieb sja:

Das gibts in jedem Bioladen (auch in Deutschland).

https://www.tsampa.ch/

Auf der Website findest du auch Rezepte (auch unter dem Reiter "Blog").

 

vor 16 Stunden schrieb BorisG:

Ich hab ein paar Jahre in Nepal gelebt. In den Bergen dort wird das oft zum Frühstück gegessen. Den Tip das Tsampa in kleine Kugeln zu rollen hab ich von einem Träger mit dem ich mal ein paar Stunden gelaufen bin. Traditionell wird die Gerste in heißem Sand geröstet, meine alte Vermieterin in Pokhara schwört aber darauf die Gerste erst 12-24 Stunden in Wasser einzuweichen, dann zu trocknen und dann sehr heiß trocken anzurösten bis sie etwas glasig ausschauen. Ein Wok oder ne gußeiserne Pfanne sind da gut für geeignet. Am Besten immer frisch mahlen, ansonsten verlieren sie ihren nussigen Geschmack.

Cool, das liest sich super. Danke ihr beiden!

Schaffe es jetzt vor der Tour nicht mehr mich damit auseinanderzusetzen aber ich habe noch eine Verständnisfrage: Boris, du schriebst man solle das Tsampa erst frisch mahlen bevor man die Bällchen röstet. Auf der tsampa.ch HP habe ich das jetzt aber so verstanden dass Tsampa gemahlene und geröstete Gerste ist. Wie soll ich die dann nochmal frisch mahlen?

 

vor 14 Stunden schrieb Fabian.:

OT: Danke für die Erinnerung! Habe das vor 2 Jahren mal probiert und fande das wirklich extrem lecker. Hab dann leider wieder vergessen, dass es das ja auch noch gibt.

 

Niemand möchte dich hier verbal steinigen.
Es entsteht bei 
 

+

nur der Eindruck, dass das Essen anscheinend nicht das Hauptproblem ist.
Das wären nämlich bei einem realistischen Baseweight von 5KG alleine 15kg Essen für 14 Tage.
Wenn man dort nun wirklich großzügig 1 Liter Brennspiritus mit einrechnet, dann sind das 1kg Essen/Tag.

Das verbrauche ich nichtmal bei längeren Touren und ich bin knapp 190cm groß und wiege 110kg.
Daher die Frage nach deinen normalen Essgewohnheiten und dem Gewicht, was du an Essen mitschleppst.
Sollte es sich nämlich nur im Bereich von 7-10kg bewegen, dann liegt das Problem nicht am Essen. 

=) Ja das verstehe ich und bin ja generell auch dankbar für Tips um mein Gewicht zu reduzieren, dafür habe ich mich hier ja schließlich angemeldet aber wenn ich meine Ausrüstung diskutieren möchte dann mache ich dafür einen eigenen Faden auf.

Es ging mir hier ums Essen und wie man dabei Gewicht sparen kann. Einigen guten Input zu dem Thema, inkl. neuer Rezepte habe ich ja schon bekommen. Das ist super.

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vor 4 Stunden schrieb janphilip:

Auf der tsampa.ch HP habe ich das jetzt aber so verstanden dass Tsampa gemahlene und geröstete Gerste ist.

Tsampa ist geröstetes Getreide und muss nicht unbedingt Gerste sein. Ob das jetzt schon gemahlen ist oder nicht ist eigentlich egal. Wenn Du Tsampa aber schon fertig als Mehl kaufst, dann kannst Du es einfach verwenden. Ich röste mein Tsampa aber immer selber und heb dann die Körner auf. Wenn ich was essen will, dann mahl ich es frisch in einer Kaffeemühle weil ich finde, dass der Geschmack dann einfach besser ist. Wenn ich wandere, dann mahl ich ich es logischerweise vorher und pack dann das Mehl ein.

Bearbeitet von BorisG
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Am 1.9.2020 um 09:20 schrieb kra:

da ist die Natur/Chemie die Grenze... 100gr Fett hat nun mal im besten Fall ca. 900 cal, Kohlehydrate und Eiweiß ca. 400. Das sind die Basics um die sich alles dreht.

Genau das ist das Limit, und nichts geht drum herum. Lebensmittel lassen sich energetisch nicht stärker verdichten, und jeder hat einen gewissen Energieumsatz, der ausgeglichen werden muss. 

Die einzigen Auswege:

  • Selber Fett anlegen und davon unterwegs zehren (kann man auch sonst im Jahr gut dazu nutzen, um sich etwaige Diäten zu ersparen und trotz Schlemmerei ein gutes Gewissen zu haben).
  • Ersatz von Kohlehydrate/Eiweiss durch Fett in der Nahrung. Geht nur bis zu einem gewissen Grad gut.
  • Verzicht auf Kocher und Brennstoff, um mehr Lebensmittel tragen zu können. 
  • Hungerast unterwegs,
  • Reduktion der sonstigen Ausrüstung auf ein Minimum, damit möglichst viel Platz für Lebensmittel bleibt.
  • OT: Nutzung eines entsprechend dimensionierten Rucksacks, welcher ein höheres Tragegewicht bequem aushält (damit man mehr Essen tragen kann). So ein Gregory Denali Pro hat zwar ein ordentliches Grundgewicht, aber ich habe so einen mal spasseshalber mit 25kg beladen, und herum getragen. In der Ebene war dies durchaus bequem und weit unter der Belastungsgrenze des Rucksack. Wenn man also nicht dauernd bergauf/-ab geht, ist solch ein Schlepper ab einem gewissen Punkt an realem Gesamtgewicht (Essen + Brennstoffe + Ausrüstung) nicht unbedingt verkehrt. Der Rücken, die Hüften und die Schultern danken es einem dann schon.
Bearbeitet von SouthWest
OT markiert
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vor 2 Stunden schrieb BorisG:

Tsampa ist geröstetes Getreide und muss nicht unbedingt Gerste sein. Ob das jetzt schon gemahlen ist oder nicht ist eigentlich egal. Wenn Du Tsampa aber schon fertig als Mehl kaufst, dann kannst Du es einfach verwenden. Ich röste mein Tsampa aber immer selber und heb dann die Körner auf. Wenn ich was essen will, dann mahl ich es frisch in einer Kaffeemühle weil ich finde, dass der Geschmack dann einfach besser ist. Wenn ich wandere, dann mahl ich ich es logischerweise vorher und pack dann das Mehl ein.

Ah OK. Dann beschreibt das Wort Tsampa für dich erstmal nur das geröstete Getreide...

Ich würde mir wahrscheinlich erstmal mit dem bereits fertigen Mehl arbeiten und mir Snacks daraus basteln.

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