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Ultraleicht Trekking

Wie stellt ihr fest, wo auf dem Weg Naturschutzgebiete sind...?


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Das Thema bzw die TO-Frage war ja nicht LNT, oder ob sich jemand an die Verbote haelt, sondern die Frage, wie man sicher erkennen kann, dass man sich in einem Naturschutzgebiet befindet, was ich als Frage sehr berechtigt finde, denn da koennen, genau wie bei Feuer im Wald, Flurschaeden auf Privatgrund usw sehr heftige, finanzielle Folgen entstehen.

Vorher informieren kann man sich online in D ganz gut ueber den von Antonia2020 genannten Link.

Viel leichter geht es natuerlich, indem man einfach in seine Topokarte (nein, ich meine keine Smartfone-App, sondern stinknormale Papierkarten) vor Ort schaut, da sind sie klar erkennbar, was aber evtl fuer Leute, die nicht mehr Karte lesen koennen, schwierig ist, da sie dann evtl auch ihre Position in der Karte nicht finden.

Bei entsprechenden digitalen Karten auf GPS bzw Smartfone kommt es immer darauf an,
- ob Naturschutzgebiete ueberhaupt in der digitalen Darstellung ausgewiesen sind
- ob der Grunddatenbestand der Quelle fuer die Karte einigermassen aktuell ist (bei OSM ja)
- ob derjenige, der diese Karte betreut, auch ab und zu Updates mit einem aktuellen Grunddatenbestand durchfuehrt

Um mal 2 Beispiele von garmintauglichen OSM-Karten zu nennen, die auch haeufig upgedated werden, in der Reit/Wanderkarte und der Freizeitkarte sind sie drin, in der Freizeitkarte noch deutlich sichtbarer markiert, aber wer wandert, wird deutlich eher die Reit/Wanderkarte nehmen, Updates bekommen sie beide haeufiger, darueber hinaus gibt es noch x andere OSM-Karten, wo sie drin sind.

Wer nicht Karte lesen kann und deswegen auf die elektronischen Helfer angewiesen ist, kann ja, um ganz sicher zu gehen, vor einer Tour seine OSM-Karte mit der vor einer Tour seine OSM-Karte mit der BFN-Inetkarte abgleichen.

Was Apps betrifft, sind die Paddler im Vorteil :-),in der canua-App sind sie sehr deutlich markiert.

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Also, wenn ich in der OSMAND~ App schaue, dann finde ich über die Suche einmal ein paar Naturschutzgebiete, wenn ich nach "NSG" suche, und noch viel mehr, wenn ich nach "Naturschutzgebiet" suche. Beides zusammen bildet dann augenscheinlich einigermaßen den Stand ab, der auch auf https://geodienste.bfn.de/schutzgebiete?lang=de zu sehen ist, aber ich kann nicht wirklich herausfinden, ob die Übereinstimmung 100% ist.

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Ich glaube 100%ige Sicherheit kann man nur durch die offiziellen Seiten haben, und da das ganze primär landesrechtlich geregelt ist kommt man da um die einzelnen Karten der Länder wohl nicht herum. Die OSM-Kartengenauigkeit ist meiner Erfahrung nach in Dtl aber recht genau, den Karten würde ich wohl eher vertrauen als Papierkarten, die teils schon beim Erscheinen veraltet sind.

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Am 11.11.2020 um 12:19 schrieb 2Tall:

alle Karten und Apps auf Basis der OSM problematisch sind, weil nicht up-to-date

OSM ist wie Wikipedia, nur für Kartographie. Wenn dir ein Naturschutzgebiet auffällt, dass noch nicht oder falsch eingetragen ist, kannst du es einfach korrigieren. Bei OSM auf der Seite sind die Neuerungen sehr schnell sichtbar, während es bei deinem Kartensatz auf das Updateintervall ankommt.

https://www.openstreetmap.de/faq.html#wie_mitmachen

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vor 16 Stunden schrieb hansichen:

und da das ganze primär landesrechtlich geregelt ist kommt man da um die einzelnen Karten der Länder wohl nicht herum

dito. wenn ich es wissen will, guck ich in die geoportale der bundesländer. aber auch da wird sich irgendwo ein disclaimer finden, dass nicht alle planbeschlüsse der Landkreise immer schon eingearbeitet sind (für uns relevante einschränkungen können sich ja auch für geschützte gebiete unterhalb des bundesnaturschutzgesetzes und der ländernaturschutzgesetze verordnungs- bzw. allgemeinverfügungsrechtlich ergeben). wenn ich es wissen will, guck ich anschliessend noch in die plankartierungen des landkreises (wenn denn die kartierungen online stehen und zu finden sind).

praktisch einfacher finde ich: campings auf ganzjährige öffnungszeiten checken, trekkingplätze?, wasserwanderplätze?. zur not: wo sind unterstände (die sind ja oft hüttenartig) eingezeichnet (sehr unterschiedliche kartenqualitäten), badestellen. und ich achte auf schilder. in den letzten jahren läuft man ja von einem "naturpark" in den nächsten, da hängen gern "karten" an infotafeln, die angezeigten natur-highlights sind in der regel naturschutzgebiet (= kleiner teil vom "naturpark").

letzten endes: mut zur lücke oder freies zelten nur in ländern, wo man sich den kopf (waldgesetze und so müsste man ja auch noch auf dem stand verschiedener rechtsprechung kennen; nicht eingezäunte trinkwasserschutzgebiete/kernzonen usw. usf.) nicht machen braucht. und für mehr trekkingplätze und LNT engagieren.

Bearbeitet von hans im glueck
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