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Ultraleicht Trekking

Just another MYOG-APEX-Quilt (mit detaillierter Beschreibung des Vorgehens)


Empfohlene Beiträge

Liebes Forum,

diesen Quilt hier habe ich nach langen Recherchen hier im Forum (danke auch an @micha90) genäht. Viele Details sind mir als Nähanfängerin erst beim Nähen klargeworden. Daher wollte ich für andere Newbees mal zeigen, wie ich es gemacht hab. Es folgen nun ein paar Fotos des Endprodukts, die Endmaßem, dann eine Zeichnung mit Maßangaben, eine Materialliste und mein Vorgehen mit Fotos. Der Quilt hat sich im Sommer für mich als sehr praktisch erwiesen.

Oberseite:

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Unterseite:

 

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Details:

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Endmaße und Gewicht:

Messung erfolgte „locker hingelegt“. Der Quilt ist wahrscheinlich ein bisschen größer. Der relativ große Verlust an Breite oben (im Vergleich zum zugeschnittenen Stoff) kommt durch die Raffung des Stoffs beim Aufnähen des Kordelkanals und durch die sechs Mini-Stütznähte auf dem Kordelkanal.

  • Breite: 137 cm oben und 103 cm unten
  • Länge: 195 cm
  • Gewicht: 696 g

An den Seiten befinden sich in Schlaufen eingenähte T-Stopper, damit der Quilt an einer Isomatte befestigt werden kann (siehe dazu auch hier, eine Variante der Methode von @Stromfahrer). Das funktioniert mit der Lochgummi-Variante. Man kann 2 Streifebn Lochgummi direkt an der Isomatte festnähen (siehe hier). Oder zweimal ein Stück Lochgummi mit etwas Gurtband an beiden Enden und einer Schnalle versehen. Das ganze kann man dann um die Isomatte schnallen. So hab ich es gemacht. Hält auch gut, wiegt aber natürlich etwas mehr. Bilder dazu sind ganz unten.

Bearbeitet von SouthWest
Typo I’m Titel
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Material

(Material für Lochgummi-Befestigung ist nicht dabei).

  • Oberseite und Unterseite: je 150 cm x 210 cm Stoff (Micro-Ripstop-Polyester, 20 den, 40 g/qm)
  • Füllung: 150 cm x 210 cm Apex (133)
  • Kordelkanal oben:
    • 2x 75 cm x 5 cm Stoff für Kanal
    • 7 cm x 5 cm Stoff für Hinterlegung der Oberseite an der Stelle, wo in der Mitte des Quilts die Kordel den Kanal verlässt.
    • 5 cm x 5 cm Folie zum Aufbügeln der Hinterlegung
  • Kordelhalterung oben:
    • 4 cm x 10 cm Stoff für die Halterung selbst
    • 6 x 12 cm Hinterlegung der Oberseite
    • 6 x 12 cm Folie zum Aufbügeln der Hinterlegung
  • Kordelkanal unten: 108 x 5 cm Stoff
  • Kordel oben: 200 cm x 3 mm elastische Kordel
  • Kordel unten: 125 cm x 3 mm elastische Kordel
  • Kordelstopper: 3 Stück
  • Befestigung Iso-Matte:
    • 4 Stück T-Stopper 3 cm mit 10 mm Öffnung
    • 4 Stück Ripsband 10 mm x 6 cm
  • Knöpfe:
    • 5 Paar Druckknöpfe mit 15 mm Durchmesser (Metall von Prym)
    • 10 Stück Ripsband 20 mm x 7 cm
  • Reißverschluss: 50 cm (5C YKK, teilbar)

Hinweis: Der Quilt wird natürlich kleiner als die obigen Maße bzw. die Angaben auf der Zeichnung: Grund: Nahtzugaben sind beim Stoff schon mit einberechnet. Außerdem muss der Außenstoff dass Füllmaterial umhüllen. Dadurch „schrumpft“ er in der Länge und Breite.

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Bearbeitet von Antonia2020
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Anleitung

1. Stoff aufeinanderlegen in der Reihenfolge: 1. Apex, 2. Quilt-Innenseite (spätere Außenseite des Materials oben), 3. Quilt-Außenseite (spätere Außenseite des Materials unten)

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2. Ecken feststecken (mit Stecknadeln oder Klemmen). Abmessungen aufzeichnen. Abmessungen checken („Measure twice, cut once”). Ecken neu feststecken – innerhalb der Ecken, damit der Stoff nach dem Ausschneiden noch zusammenbleibt). Zuschneiden.

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3. Beiden Streifen für den oberen Tunnelzug zuschneiden, falten und bügeln. Hinterlegung für die Mitte des Kordelkanals zuschneiden.

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4. Enden der beiden Tunnelzug-Teile mit einer Naht fixieren

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5. Rechtecke für die Kordelhalterung und die Hinterlegung zuschneiden. Kordelhalterung falten und Enden mit einer Naht (wie oben) fixieren. Auf beide Hinterlegungen die Folie aufbügeln (auf dem Foto ist nur die Hinterlegung für den Kordelhalterung zu sehen).

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6. Quilt-Außenseite abnehmen. Hinterlegungen abrunden und an die richtigen Stelle auf die Innenseite der Quilt-Außenseite aufbügeln.

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7. Tunnelzug-Teile auf die Außenseite der Quilt-Außenseite nähen – Wichtig: An den Außenkanten darf der Tunnelzug nicht direkt abschließen, es muss Platz für die Nahtzugabe beim Zusammennähen des Quilts bleiben. Sonst kann man die Kordel nicht einfädeln. Hier hat sich ein Problem gezeigt: Beim Aufnähen wurde der Stoff ein bisschen Zusammengezogen (siehe das Kräuseln). Ich hab das ohne Oberstofftransport nicht besser hinbekommen, trotz "Rumspielen" mit der Fadenspannung...

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8. Kordelhalterung aufnähen.

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9. Quilt-Außenseite wieder feststecken (spätere Außenseite des Materials nach unten) – Falls durch das Festnähen des Kordelkanals das Material schmaler geworden ist (wie bei mir): Apex und Quilt-Innenseite anpassen.

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10. Streifen für den Tunnelzug unten zuschneiden, falten und bügeln.

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11. Enden des Tunnelzugs mit einer Naht fixieren

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12. Streifen für die Knöpfe zuschneiden, Enden abflammen und in hälftig falten. Knöpfe anbringen. Streifen für die T-Stopper zuschneiden, Enden abflammen und hälftig falten. T-Stopper einlegen. Bei der Benutzung des Quilts hat sich gezeigt, dass diese Art der Knopfanbringung noch nicht optimal ist. Besser wäre gewesen, wenn der Knopf etwas weiter weg von der Faltkante liegen würde. Dann geht das Aufknöpfen bessern.

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13. Tunnelzug am Fußende zwischen die Quilt-Außen- und Innenseite feststecken (Falte zeigt ins Innere).

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14. Reißverschlussteile und Knöpfe an der linken und rechten Seite zwischen die Quilt-Außen- und Innenseite feststecken. Beachten: Bei der einen Seite kommt der weibliche/glatte Teil des Knopfes nach oben, bei der anderen Seite der männliche/Nüppel-Teil. Die untersten Knöpfe kommen neben den unteren Tunnelzug, nicht an die Seiten. Vorschlag: Beim obersten Knopfpaar umgekehrt bezüglich des weiblichen und männlichen Teils einstecken. Dann kann man den Quilt auch „längs“ um sich herum knöpfen, wenn man im Zelt sitzt. (Hinweis: Bei den Fotos, auf denen man den Reißverschluss sieht bitte nicht wundern. Es sind die Fotos eines zweites Quilts, bei dem die Farbe des unteren Kordelkanals und die Farbe des Ripsbandes für die Knöpfe anders sind.

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15. Am Rand einmal außenrum steppen. An den Stellen, an denen Knöpfe liegen, zweimal hin- und hernähen, damit die Knöpfe gut festsitzen. An einer Seite eine Lücke von ca. 25 cm zum Umstülpen lassen.

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16. Ränder begradigen. Umstülpen. Das Loch zunähen, indem man die Stoffkanten leicht einschlägt.
Oben am Kordelkanal insgesamt 2 x (Ober- und Unterkante) 6 kurze Stütznähte setzen. Diese gehen durch alle drei Schichten und stabilisieren den Kordelkanal, wenn man ihn zuzieht

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17. Untere Kordel durch den Kordelkanal ziehen, an den Enden mit Kordelstoppern versehen, Ende verknoten, Rest abschneiden und abflammen.
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18. Obere Kordel durch die erste Häflte des Kordelkanals ziehen und den Kordelstopper ziehen, dann durch die Kordelhalterung und wieder zurück, danach wieder durch den Kordelstopper und die zweite Hälfte des Kordelkanals ziehen. Kordelschlaufe an der Kordelhalterung verknoten, sodass sie nicht mehr durch die Kordelhalterung zurückgezogen werden kann. Kordelende verknoten, Rest abschneiden und abflammen.

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Hier noch kurz die Befestigung an der Isomatte (danke an @Stromfahrer hier):

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Super Anleitung, vielen Dank fürs teilen! Habe den gleichen Stoff ebenfalls für einen Apex-Quilt bei mir zu Hause rumliegen. Dank deiner ausführlichen Beschreibung werde ich mir nun über einige Details weniger den Kopf zerbrechen müssen :)

 

Zwei Fragen habe ich noch:

- Wie groß bist du und war die Länge und Breite des Quilts so in Ordnung für dich?

- Alle anderen Anleitungen, die ich gefunden habe, nähen die Kordelkanäle immer an die Enden vom Quilt (wie bei dir der am Fußende) und fummeln die dann beim Nähen zwischen die Lagen. Ich hatte mich schon gefragt, ob man die nicht einfach wie bei dir am Kopfende von aussen Aufnähen kann. Würdest du das noch einmal so machen oder eher was ändern wollen?

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Hi @Gibbon, die Größe ist für mich großzügig, ich bin 1,70 groß. Wahrscheinlich könnte man den Quilt noch ein bisschen kleiner machen, wenn man noch Gewicht sparen will. Ich fand es aber gut, dass der Quilt etwas größer ist und ich ihn mir oben auch etwas über den Kopf ziehen kann, wenn ich die Beine anziehe. Ich hatte ihn im Sommer bei Temperaturen, wo es tagsüber megaheiß war (keine Ahnung, wieviel Grad nachts, aber wahrscheinlich hätte man nur eine ganz dünne Decke gebraucht), aber auch bei 11 Grad nachts. Das war dann etwas kühl, aber eben noch OK, wenn man sich mummelt und mit mit einer langen Unti an.

Zu dem Kordelkanal: Ich hab das so gemacht, weil ich einen soften Kragen wollte und nicht wie unten einen relativ "harten" Abschluss. Ich würde es also jederzeit wieder so machen. Einfacher ist es allerdings, wenn Du es wie unten handhabst. Die Sache mit der Kordelhalterung in der Mitte dient dazu, dass mir die Kordelenden nicht im Gesicht rumhängen beim Schlafen, wie es leicht passieren könnte, wenn die Enden an den Seiten sind. Aber das ist alles glaub ich hart Geschmackssache :). Mich hat von der Idee der Magma-Quilt von REI überzeugt, was den Kragen angeht. Siehe hier:

https://www.rei.com/media/4a17554c-2ec1-4b6f-9159-2494d984b990?size=784x588

Die haben das nach innen gelegt, weil man dann nachts leichter drankommt. Das wollte ich auch mal versuchen, man kann den Quilt ja auch einfach andersrum verwenden.

 

 

 

Bearbeitet von Antonia2020
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Super ausführlich! Danke!!!

Bei mir wartet auch noch ein Quilt auf seine Fertigstellung. Du hilft mir da sehr.

Ich möchte den Quilt auch als "Jacke" "anziehen" können. Meine Daunenjacke ist mir beim wandern zu warm, da mag ich lieber Fleece und ne Windjacke.
Und abends, dachte ich mir, habe ich den Quilt dabei. Gewichtsersparnis: 1 Daunenjacke. Mal probieren...

Am 6.12.2020 um 18:20 schrieb Antonia2020:

Vorschlag: Beim obersten Knopfpaar umgekehrt bezüglich des weiblichen und männlichen Teils einstecken. Dann kann man den Quilt auch „längs“ um sich herum knöpfen, wenn man im Zelt sitzt.

Kannst du bitte hierzu noch etwas in Detail gehen? Gerne auch ein Foto, wenn der Quilt angezogen ist.
Ich möchte ihn gerne so, wie hier auf dem Foto, verwenden:


Sind die Hinterlegungen nötig?
Das habe ich bei den anderen Quilt-Projekten in verschiedenen Foren und YouTube noch nicht gesehen. Kenne ich aber mit Bügelflies aus dem Nähkurs.
Wie sind da deine Erfahrungen, bis jetzt?
(Mein Stoff ist noch etwas feiner mit 34g/m²...)
Was für eine Folie hast du zum aufbügeln verwendet? Ich kenne nur besagtes Bügelflies oder flüssigen Stoffkleber aus der Tube.

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Am 10.12.2020 um 20:57 schrieb Firehawk:

Kannst du bitte hierzu noch etwas in Detail gehen? Gerne auch ein Foto, wenn der Quilt angezogen ist.
Ich möchte ihn gerne so, wie hier auf dem Foto, verwenden

@Firehawk. Es gibt zwei Fotos in dem Beitrag . Die erste Variante sieht bei mir so aus:

quilt_umhang.thumb.jpg.7f8dd72dff105ba26d29871b23fffa5d.jpg

Aber das hat nichts mit den vertauschten Knöpfen zu tun. Die andere Variante, bei der man die Ärmel frei bewegen kann, hab ich nicht hinbekommen. Ich muss aber zugeben, dass ich nicht wirklich verstehe, wie es gemacht wird. Es würde mich sehr interessieren . Aber nur rein des Interesses halber, für Draußen als Jacke-Ersatz würde ich den Quilt nicht verwendet wollen, damit er immer schön trocken / sauber etc. ist.

Meine Idee mit den vertauschten Knöpfen war eine ganz einfache. Ich wollte, wenn ich im Zelt sitze, den Quilt quer um mich herumlegen, ohne dass er verrutscht. Im Stehen sieht die Knöpfung dann so aus (das untere Knopfpaar war dann seitenverkehrt eingelegt): quilt_umhang2.thumb.jpg.b6cac18982452f94c9efa0aa1cf4218a.jpg

Für mich hat sich das als praktisch erwiesen, weil ich im Zelt im Schneidersitz sitze und dann der Quilt mich unten schön wärmt und locker um mich rumgelegt ist.

Am 10.12.2020 um 20:57 schrieb Firehawk:

Sind die Hinterlegungen nötig?
[...]
Wie sind da deine Erfahrungen, bis jetzt?
[...]
Was für eine Folie hast du zum aufbügeln verwendet?

Ich meine, ich hätte das mit den Hinterlegungen bei @micha90 gesehen und fand es auch schlüssig, da oben mittig Zug auf den Stoff kommt. Ob es wirklich notwendig ist, kann ich leider nicht sagen. Aber das Gewicht ist glaub ich auch sehr gering. Verwendet hab ich Sewfree-Bügelfolie von Extremtextil.

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  • 1 Monat später...

Mit der sehr guten Anleitung von @Antonia2020 bin ich nun endlich mit meinem Quilt fertig geworden. Hier ein paar Erfahrungswerte und Tipps von mir. Dieses war mein erstes Nähprojekt überhaupt, daher bitte nicht auf die Details am Quilt achten ;)

Abmessungen des fertigen Quilts

Größe: 225cm * 140/110cm → passt für meine 1,95m ganz gut

Gewicht des Quilts: 886g

Das Gewicht ist vor allem der Größe geschuldet. Mit leichterem Stoff könnte man vielleicht nochmal 100g sparen.

 

Verwendete Materialien (ohne Ripsband und anderem Kleinkram zu nennen)

Nähmaschine: Pfaff Stretch&Jeans
Nadel: Microtex 70
Garn: Alterfil S 120, Nähgarn, Polyester, 1000m schwarz

Druckköpfe: Mittlere Stärke

Stoffe Innenseite:  Micro-Ripstop-Polyester, 20den, daunendicht, 40g/qm

Stoff außen: Micro-Double-Ripstop-Nylon, ultraleicht, m. kisscoating, winddicht, daunendicht, matt, 34g/qm

Füllung: 167er Apex

Bei den Stoffen wollte ich welche ohne PFC-Imprägnierung. Der 34g/m² Stoff scheint ganze 10cm breiter zu sein als bei Extex angegeben. Daher konnte ich den Quilt so breit nähen.

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Was ich anders gemacht habe als Antonia2020

Kordelkanal oben
Mir war die Lösung von Antonia2020 zu kompliziert. Ich wollte mit Ösen in der Mitte des Kanals arbeiten, die sind mir aber trotz Ripsband Verstärkung ausgerissen. Daher die einfache Variante mit den Löchern und Tankas am Ende → Ob sich das bewährt, wird die Praxis zeigen

Kordelkanal unten
Habe ich um 5 cm nach oben versetzt. Ziel war es, dass beim Schließen kein Loch bleibt, bei dem Kälte in die Fußbox eindringen kann (siehe Bilder) → Ob sich das bewährt, wird die Praxis zeigen

Beide Kordelkanäle
Anstatt in der Mitte zu falten habe ich die Kanäle breiter geschnitten und dann gedrittelt, so dass sich zwei Lagen Stoff überlappen. Diese Seite wird aufgenäht. Dadurch isr der Aussenstoff geschützt durch zwei Lagen gegen Abrieb und die Schnittkanten sind versteckt ;-)

Absteppen/Stütznaht
Damit das Apex nicht nur an den Rändern feste ist, habe ich auf jeder Seite drei Stütznähte gesetzt. Die oberen 30cm lang, die unteren 20cm lang. Das Apex habe ich an das Außenmaterial genäht. Das Innenmaterial hat keine Verbindung zum Apex (also nicht durch alle Lagen gesteppt). Dadurch verändert sich nachher beim Nähen die Reihenfolge der Stoffe. Anstatt
Apex-Innenstoof-Aussenstoff(auf Links)
 ist die Reihenfolge jetzt
Apex-Aussenstoff-Innenstof(auf Links)
Das sollte man beachten, wenn man Knöpfe und Reißverschluss anbringt, da hier die Orientierung eine andere ist.

Auf den Bildern kann man sehen, wie weit bzw. wie wenig das Apex dadurch einsinkt.  Zum Thema Kältebrücke und Absteppen von Apex habe ich leider nur Mutmaßungen im Netz gefunden. Der Gedanke mit den Nähten an den Seiten war der, dass dort eventuelle Kältebrücken nicht ins Gewicht fallen. → Würde ich auf jeden Fall wieder machen, eventuell sogar alle um 10cm länger.

Nähen der Kordelkanäle und Stütznähte
Die Kordelkanäle und Stütznähte habe ich von innen nach außen genäht. Das war ein Tipp aus einem der Nachbarforen (Bushcrafter oder Hängemattenforum, vielen Dank :-) ), da das wohl bei Decken-Quilts so gemacht wird. Bei den Stütznähten habe ich also innen angefangen und zum Rand genäht. Bei den Kordelkanälen in der Mitte angefangen und nach außen genäht, also nur den halben Kanal, dann von der Mitte aus zum Rand die andere Hälfte. Stoffverkürzung hatte ich keine. Das kann aber auch daran liegen, dass ich anderen Stoff als Antonia aussen verwendet habe. → Stütznähte würde ich beim nächsten Quilt wieder so machen

Ripsband für Druckknöpfe
Wie von Antionia2020 empfohlen habe ich die Knöpfe nicht ans Ende vom Ripsband platziert. Guter Tipp! Dadurch kann man die Knöpfe besser auf und zu machen. Ausserdem habe ich für mehr Stabilität das Ripsband doppelt genommen. → Würde ich beim nächsten Quilt wieder so machen

Nähte
Am unteren Teil und oben an den Seiten habe ich noch eine zweite Naht von außen gesetzt. Keine Ahnung ob das nötig ist.

 

 

Meine Erfahrungen aus diesem ersten Nähprojekt

- Kein Druckknöpfe mit hoher Verschlusskraft verwenden (Pyrm/Camping)!!! Haben bei mir das Ripsband ausgerissen. Mit Druckknöpfen mittlerer Kraft hat es funktioniert.

- Der Innenstoff, den Antonia komplett verwendet hat, war für mich schwieriger zu nähen als der Aussenstoff. Den Innenstoff fand ich etwas rutschiger und schwieriger "auf Linie" zu halten.

- Habe etwas Stoff extra bestellt gehabt und mir ein ca. 10x10 cm Teil mit allen Schichten Probe genäht, inklusive Stütznaht getestet. Damit bekommt man ein Gefühl für den Stoff und die richtige Fadenspannung. Außerdem habe ich eine Seite aufgelassen, um die immer Testweise auf links stülpen zu können. Auf diese Art und Weise habe ich den Reißverschluss und die Druckknöpfe richtig herum anbringen können.

- Mit einem langen Lineal, Kantholz, Messlate oder so mit einer Länge von mindestens 150 cm und vielleicht einem Rollschneider hätte ich mir wohl drei Stunden anzeichnen und Schneidearbeit sparen können.

- Habe sowohl Stecknadeln als auch Wonderclips verwendet, haben beide ihre Anwendungsbereiche.

- Vor dem zusammen Nähen der beiden Teile lieber mehr als weniger Nadeln/Clips setzen. Ich war nachlässig und musste ein paar Stellen nachbessern.

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Und hier die Bilder

Quilt fertig

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Geschlossen

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Stütz- bzw. Steppnähte an dem Aussenstoff

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Von innen sieht man die Naht kaum, weil das Apex so bauscht. Das Apex verliert an der Naht vielleicht ein Drittel Volumen. Aber das ist wirklich nur dieser Strich den man sieht. Ob das für eine Kältebrücke ausreicht? :geek:

 

Und die Knöpfe mit dem doppelt gelegten Ripsband

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Bearbeitet von Gibbon
Rechtschreibung undso
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Warum habt ihr beide den oberen Kordelkanal nicht ganz außen an der Stoffkante gesetzt? Wäre es nicht viel leichter beim Nähen den Kordelkanal so wie bei Garmexpert anzuordnen?

Über die Wärmebrücken bei den Stütznähten würde ich mir prinzipiell nicht so viele Gedanken machen, da diese unbedingt notwendig sind! Die Lösung von @Gibbon finde elegant und praktisch. Im Endeffekt liegt man auf diesen Stütznähten und komprimiert das Apex sowieso.

Wie ist das Packmaß von den Quilt's?

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  • SouthWest änderte den Titel in Just another MYOG-APEX-Quilt (mit detaillierter Beschreibung des Vorgehens)

Packmaß: Der Quilt (225cm * 140/110cm mit Apex 167, 886g) füllt, wenn ich ihn stopfe, meinen 18L Packsack so zur Hälfte aus. Deshalb schätze ich mal so um die 9 bis 10 Litern. Bei Gramexpert bekommt man den 10.5L Packsack für einen Quilt in der Größe bzw. dem Gewicht empfohlen, das halte ich für einen guten Richtwert.

 

@momperDie Kosten für das Material für den Quilt beliefen sich auf ca. 95€. Hauptkostenpunkt war das Apex mit über 40€, Stoffe zusammen ca. 35€, der Rest ist der Kleinkram (Reißverschluss, Ripsband, Tankas, usw.). Allerdings habe ich den Stoff in Länge von 2,5m und 3m (34g/m²-Stoff) bestellt, das Apex in Länge von 2,5m. Wenn man da die Bestellung besser an die Quilt-Länge anpasst, einen Quilt mit kleineren Maßen näht und/oder dünneres Apex verwendet, lassen sich noch einige Euro sparen. 

Für Nadeln und Garn habe ich zusätzlich ca. 10€ ausgegeben, da ich hier noch nichts passendes für die Nähmaschine hatte. Verbraucht habe ich eine Nadel (abgebrochen), daher habe ich noch Nadeln und Unmengen an Garn für weitere Projekte.

Wenn ich die Zeit mit einrechne, die ich für meine Premiere an der Nähmaschine gebraucht habe, dann wird der Quilt unbezahlbar ;) Sollte ich noch einmal Einen nähen, wird das aber sehr viel schneller gehen.

 

@MorgoodDen Kordelkanal am Ende anzuordnen wäre leichter und spart Arbeit. Mein Gedanke war, dass ich die Kordel nicht direkt auf der Haut haben will. Die ist zwar im Kordelkanal, aber nicht gepolstert. Deswegen habe ich die nach unten gesetzt, damit da die Apex-Schicht noch zwischen ist. Antionias2020 Motivation war zudem, dass der bei  ihr mittig liegende Tanka nicht im Gesicht hängt.

Bei mir ziehe ich die Kordel an beiden Enden raus und fixiere die mit den Tankas. Knüpft man den Quilt wie im Bild komplett zu, ist das eher unpraktisch, da man auf den Tankas liegt und die nicht mehr gut zuziehen kann. Mit Befestigung an der Isomatte wird das vielleicht anders sein. Die Kordel ziehe ich auf jeder Seite zwischen 30 und 40 cm raus. Beim nächsten Mal würde ich wohl eher eine Lösung wie bei @Antonia2020 suchen, wo die Kordel mittig oder halb-mittig gezogen wird.

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Dann will ich auch einmal was beitragen. Als erstes vielen Dank an @micha90für diese super Anleitung. Inspiriert durch eben Diese sind bei mir bisher zwei Quilts entstanden. Mein Erster ist mit 200er Apex gefüllt und relativ schwerem 55g/m2 Nylon Taft genäht. Da es mein Erstlingswerk war, sollte er möglichst günstig und robust werden. Und das ist er auch. Ich bin super zufrieden und habe ihn schon sehr sehr oft genutzt.  Er sieht natürlich nicht mehr so toll aus, wie die hier gezeigten, da er schon viele viele Nächte auf dem Buckel hat.
 

Allerdings ist mir dieser in der warmen Jahreszeit einfach zu warm. Von außen:84F7A54D-1158-4591-9AD4-2296D31F8BD2.thumb.jpeg.070cf63557f5fd1d67949c8df01124ad.jpeg

Innenseite:

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Der fesche Streifen ist übrigens nicht entspannten, weil ich der schönste im Wald sein wollte, sondern weil ich einfach mal beim Zuschnitt gepennt hatte und fälschlicherweise von der Mittelmarkierung der Fussbox aus geschnitten hatte. Dadurch musste ich etwas improvisieren.

Wiegen tut der Quilt stolze 910g.

 

Nun brauchte ich eine Option für wärmere Temperaturen und entschied mich noch einen 133er zu nähen.

Dieser hat als Aussenmaterial 40g\m2 Ripstop Nylon und innen aus 34g/m2 Micro Double Ripstop Nylon. Wiegen tut er komplett 609g. Die Maße sind wie bei dem 200er 140/100cm breit sowie 210cm lang.

So sieht er außen aus:

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und so von innen

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(hier sieht man wieder deutlich, dass er schon relativ oft in Gebrauch war. 
 

Ich habe die Beiden so gestaltet, dass ich sie mit Hilfe von KamSnaps an der Matte befestigen kann. Der 133er hat zudem noch je Befestigungslasche einen zweiten Snap in die andere Richtung und längere Laschen als der 200er. Somit kann man die beiden Quilts zusammen knüpfen und erhält einen 333er, welcher dann für ordentlich kalte Temperaturen funktioniert. Natürlich hat man dann zwei Lagen Stoff mehr als wenn man einen einzelnen 333er nähen würde, aber das stört mich in dem Fall nicht, da ich bei den Temperaturen eh nicht weit weg von Auto/Bahn bin.

Die Kordelkanäle habe ich auch so gestaltet, dass sie nicht ganz an den Enden angesetzt sind, sondern ein paar cm reingesetzt.

Hier sieht man den Kanal am oberen Ende. Die Öse ist nicht mittig, sondern bei ca 2/3 platziert, damit mir die Kordel nicht im Gesicht hängt.

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So sieht der untere Kanal aus. Bei Diesem ist die Öffnung mittig.

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Die Äußeren Enden des Kanals sind offen und haben eine kleine Schlaufe aus Aufhängeband eingenäht. An die wird die Gummikordel geknotet. Dadurch kann man sie jederzeit austauschen und das Einfädeln geht auch super einfach.

Hier sieht man das Ende mit nach außen gelegter Schlaufe. Diese sieht man dann, wenn die Kordel eingeknotet ist, natürlich nicht mehr.

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Das ist wohl nicht die aller leichteste Lösung, funktioniert für mich aber wunderbar.

Hier noch eine schematische Schnittzeichnung zum Kanal.BF319673-793E-43DA-BFD6-B72145808851.thumb.jpeg.5c0c6879953388314062dbcb6726a261.jpeg

Ich hoffe das das einigermaßen verständlich ist.

 

Alles in allem bin ich sehr dankbar für jegliche Inspiration hier und nutze meine Quilts unglaublich gern. Das 333er Setup zuletzt bei -13 Grad. Völlig problemlos in langer Unterwäsche. 

Bearbeitet von Fishmopp
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vor 10 Stunden schrieb momper:

Wie hoch waren denn jeweils die kompletten Materialkosten (für die tollen Projekte mit den vorzüglichen Anleitungen) ?

Ich komm auf ca. 80-90 Euro inkl. Garn und Nadeln und noch ein bisschen Kleinkram.

vor 19 Stunden schrieb Morgood:

Warum habt ihr beide den oberen Kordelkanal nicht ganz außen an der Stoffkante gesetzt? Wäre es nicht viel leichter beim Nähen den Kordelkanal so wie bei Garmexpert anzuordnen?

Über die Wärmebrücken bei den Stütznähten würde ich mir prinzipiell nicht so viele Gedanken machen, da diese unbedingt notwendig sind! Die Lösung von @Gibbon finde elegant und praktisch. Im Endeffekt liegt man auf diesen Stütznähten und komprimiert das Apex sowieso.

Wie ist das Packmaß von den Quilt's?

Zum Packmaß kann ich leider nix sagen, der Quilt wurde getopft :)

Auf die Stütznähte habe ich verzichtet, weil es bei ET stand, dass man es kann und ich mal schauen wollte, ob es stimmt... Hab dann auch bei EE gesehen, dass dort keine Stütznähte verwendet wurde. Mal sehen was die Zukunft bringt...

Und den Kordelkanal wollte ich nicht im Nacken haben, sondern den schönen Flausch des Quilts. Ich glaub, beim nächsten Mal würde ich es auch unten wie @Gibbon machen, damit kein Zugloch entsteht.

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vor 17 Stunden schrieb Fishmopp:

Hier sieht man das Ende mit nach außen gelegter Schlaufe. Diese sieht man dann, wenn die Kordel eingeknotet ist, natürlich nicht mehr.

@FishmoppDeine Lösung mit den Kordelkanälen gefällt mir auch sehr gut. Aber das mit den Schlaufen an den Enden der Kordeln habe ich noch nicht kapiert. Du knotest mit den Schlaufen die Kordelenden zusammen? Sind die Ende irgendwie vernäht, weil die sonst doch in den Kanal reinrutschen würden?

Kannst du mit deiner Kordelkanallösung das kleine Loch am Fußende vermeiden?

Bearbeitet von Morgood
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vor 2 Stunden schrieb Morgood:

Aber das mit den Schlaufen an den Enden der Kordeln habe ich noch nicht kapiert.

War vielleicht auch nicht ganz verständlich formuliert.

Ich habe an beiden offenen Enden des Kordelkanals kleine Schlaufen aus Aufhängeband eingenäht. Diese zeigen nach innen und sind quasi nicht zu sehen. Auf dem Bild oben habe ich sie nur raus gezogen um sie zu fotografieren. An die Schlaufen wird je ein Ende der Gummikordel eingeknotet. Aus der Öse, welche bei ca 2/3 Gesamtlänge vom Kanal ist, kommt die Kordel raus, geht durch den Tanka und geht wieder rein. An dieser Stelle wird die Kordel dann halt gespannt. Hier auf dem Bild sieht man die Stelle.

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Das ist quasi genau so, als wenn du die Kordelenden rechts und links im Kanal vernähen würdest, nur das du so eben die Chance hast, die Kordel zu tauschen. 
 

Unten am Fußende habe ich es etwas anders gestaltet, damit ich dort von „weiten“ mit bisschen mehr Elan ziehen kann und das alles bisschen robuster ist. Außerdem ist oben am Kopfende eine Gummikordel und unten am Fußende eine normale, nicht dehnbare, Kordel verbaut.

Hier nochmal das Bild vom Fußende.

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ich hoffe das war etwas verständlicher. :)

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vor 4 Stunden schrieb Morgood:

Kannst du mit deiner Kordelkanallösung das kleine Loch am Fußende vermeiden?

Zumindest habe ich temperaturtechnisch noch kein Loch bemerkt. Man schafft es natürlich einen Finger „durchzubohren“, wenn man das mag. Für Situationen unterhalb der erträglichen Temperatur könnte man zusätzlich die Kordel, welche ja rausgezogen wird um den Sack unten zu verschließen, noch ein/zwei Runden in 5cm Höhe um den Fussack binden und hätte es somit vollständig verzurrt.Das brauchte ich aber bisher nicht.

Unten macht es übrigens auch Sinn, die Öffnung für die Kordel mittig vom Quilt anzubringen. Dort kann ja nichts im Gesicht hängen und zu jeder Seite gleich Lange Kordeln spannen sich besser als Zwei, welche unterschiedlich lang sind. 

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  • 1 Monat später...

Hallo, da bekommt man ja richtig Lust, es auch mal zu versuchen, zumal sich die Kosten ja im Rahmen halten, auch wenn es schief geht.

Ich stelle mir einen Quilt für die Übergangszeit (bis 0 Grad) vor und einen für den Sommer (ca. bis 8 Grad). Welches Apex Material bräuchte man dann jeweils und sollten unterschiedliche Stoffe verwendet werden?

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  • 2 Wochen später...

Hallo,

Ich möchte mit diesem Artikel Danke sagen!

Eure professionelle Bauanleitung hat mir sehr geholfen meinen eigenen Apex-Quilt nähen zu können. Ich habe hier meine Inspiration gefunden und viele eurer Erfahrungen und Ratschläge übernommen. Vielen lieben Danke dafür!

Die Stütznähte habe ich um 10cm verlängert (40cm / 30cm).

Das Kordelkanaldesign von @Fishmopp fand ich genial und habe es für meinen Quilt übernommen. Ergänzt habe ich eine Verstärkung aus 210den Nylon für die Ösenbefestigung. Dadurch ergab sich eine kleine Tasche in der man wunderbar die Kordel verstauen kann. Damit hängt einem in der Nacht nichts im Gesicht herum. ;-)

 

Daten zum Quilt

Gewicht: 652g

Abmessungen des ausgelegten fertigen Quilts: Breite 134cm (oben) 108cm (unten) Länge 200cm

Packmaß: 18cm x 31cm (Exped Fold drybag M)

 

verwendetet Materialien

Außenstoff 10D Ripstop-Nylon dunkel grau 26g/m² (Breite 146cm)

Innenstoff Micro-Double-Ripstop-Nylon mit Kisscoating orange (winddicht) 34g/m² (Breite 138cm) 

Apex Isolation 100g/m²

 

restliches Material

  • 1 x Reißverschluss YKK 5C 50cm
  • 4 x T-Stopper
  • 10cm Gurtband Breite 10mm für die T-Stopper
  • 5 x Druckknöpfe Prym Anorak brüniert
  • 90cm Gurtband Breite 15mm für die Druckknöpfe
  • 2,5m elastische Kordel 3mm
  • 2 x Kordelgriff fluoreszierend
  • 2 x Mini-Tanka, mit beidseitiger Bandaufnahme
  • 2 x Öse 12mm (Kordeldurchführung)
  • Nylon 210den (schwarz) für die Kordelösenverstärkung

hier noch ein paar Bilder:

 

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Bearbeitet von Morgood
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