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Ultraleicht Trekking

Mal wieder: Regenjacke - bisherige Erfahrungen und Beratungsbedarf für die Nächste


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Das Problem mit den Ärmeln habe ich naturgemäß bei allen Jacken - egal ob Membran oder nicht. Und wenn Du wirklich lange im Regen läufst, kommt bei allen Jacken oben am Kragen Wasser rein, weil man pr

Fazit: Für Langdistanz (3 Monate plus) nie eine Membrane kaufen, es sei denn, mensch hat die Logistik und gleich drei identische Jacken, die dann je nach Regen alle 10 Tage getauscht und neu aufbereit

Nein, ich verwende keine FroggToggs mehr, sondern eine Decathlon Raincut. War übrigens ein Tipp aus diesem Forum.  Das bringt es ziemlich gut auf den Punkt. Goretex, Event und Konsorten sind la

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Fragt doch mal @German Tourist
was Sie zu der Regenjacken Diskussion sagt.

Ich würde nämlich behaupten, Diskussionen um DIE Regenjacke werden regelmäßig geführt und die Preis Range der diskutierten Jacken liegt immer zwischen 8 - 300 EUR. Das Ergebnis ist tendenziell auch immer ähnlich. Trocken bleibt man in keiner ;-)))) Entweder undicht oder Kondens innen, als hätte es durchgeregnet.

Und am Ende denkt man: Wieso nehme ich dann nicht das Decathlon Teil?

Stehe ja selbst gerade vor einem Neukauf und breche mir auch wieder einen ab *hahahahhaaa*. Wobei: Mir ist Optik nicht GANZ egal und ich bin klein und zierlich. Sehe in der Decathlon Jacke aus wie....... ein Honk :-)))

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vor 30 Minuten schrieb AnnK:

Trocken bleibt man in keiner

Nein, das stimmt nicht. Genau so wenig, wie dass gtx-Schuhe eh nass werden.

Ich hatte vor ungefähr 10 Jahren eine wunderbare North Face Jacke, mit der ich (u.a.) mal eine komplette Etappe im strömenden Regen durch die Alpen gewandert bin (der schlimmste Regentag, an dem ich in den letzten zehn Jahren unterwegs war). Das einzige, was feucht geworden ist, war der Rucksack - und zwar von hinten wegen des Wassers, das den Rücken runtergelaufen ist.

GermanTourist ist soweit ich weiß Anhänger der FroggToggs-Jacken und aus dem eingangs erwähnten Grund werde ich in diesem Leben nie wieder eine FroggToggs-Jacke mit auf eine Wanderung nehmen.

Bearbeitet von berghutze
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vor 33 Minuten schrieb berghutze:

Ich hatte vor ungefähr 10 Jahren eine wunderbare North Face Jacke, mit der ich (u.a.) mal eine komplette Etappe im strömenden Regen durch die Alpen gewandert bin (der schlimmste Regentag, an dem ich in den letzten zehn Jahren unterwegs war). Das einzige, was feucht geworden ist, war der Rucksack - und zwar von hinten wegen des Wassers, das den Rücken runtergelaufen ist.

Es gibt doch aber noch das Außen-Innen-Temperatur Gefälle zu bedenken und ich habe es durchaus erlebt, dass ich in meiner Patagonia Regenjacke mal trocken blieb und dann wieder klitschnass war.

Ich meine das hier schon oft gelesen zu haben. Und frage mich dann immer wieder, ob es die teure Jacke sein muß.

Man liest ja auch häufig, dass Leute mit der Decathlon Jacke zufrieden sind.

Bearbeitet von AnnK
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vor 1 Minute schrieb AnnK:

Und frage mich dann immer wieder, ob es die teure Jacke sein muß.

Die Frage stelle ich mir auch. Zu der Raincut findet man allerdings auch genügend Leute, die damit nicht glücklich sind.

Ich habe die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben, eine ordentliche Regenjacke zu finden und bin jetzt erstmal wieder bereit, beim Gewicht Kompromisse einzugehen. Falls das auch nichts wird, werde ich vermutlich auch auf die Strategie umschwenken, möglichst wenig Geld für Regensachen auszugeben.

Mit den OutDry-Jacken scheinen tatsächlich die meisten (alle?) glücklich zu sein, was die Wasserdichtigkeit angeht. Optisch sind sie allerdings gewöhnungsbedürftig und wohl auch ziemlich warm. Und rein praktisch stellt sich das Problem, dass ich in meiner Größe schlicht und ergreifend auch keine finde.

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Ich hab die Haglöff L.I.M. Comp. 

Leider war ich mit ihr bisher nur in Brandenburg wandern und kann zur absoluten Regentauglichkeit noch wenig sagen. Das bisschen Regen was es gab, hat sie gut abgehalten. Als Windschutz fand ich sie bisher gut und vorallem nicht schwitzig auch nach längerer Zeit nicht. Die Belüftung durch die Fronttaschen ist bei Starkregen vielleicht nicht ideal, mit Rucksack auf hatte ich auch nicht das Gefühl, dass die Luft von vorn gut zirkulieren kann, aber wie gesagt, ich hab nicht geschwitzt. Das Tragegefühl fand ich auch im T-Shirt gut, aber da ist bestimmt jeder anders empfindlich. 

Sie fällt sehr klein aus. Ich hab sie in XL. (Eigentlich nur wegen den breiten Hüften bestellt.)  L war deutlich zu klein (auch an den Schultern) Sonst trage ich M.

Ich hoffe sie wird mich auch in Zukunft bei mehr Regen nicht im Stich lassen. (Ich finde im Regen wandern eigentlich ganz schön, solange man nicht friert.) Sonst würde ich als nächstes eher zu einer billigeren Alternative greifen. Dann muss man auch nicht so Angst vor Dornengestrüpp haben.

 

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vor 3 Stunden schrieb berghutze:

GermanTourist ist soweit ich weiß Anhänger der FroggToggs-Jacken und aus dem eingangs erwähnten Grund werde ich in diesem Leben nie wieder eine FroggToggs-Jacke mit auf eine Wanderung nehmen.

Nein, ich verwende keine FroggToggs mehr, sondern eine Decathlon Raincut. War übrigens ein Tipp aus diesem Forum. 

vor 3 Stunden schrieb AnnK:

Das Ergebnis ist tendenziell auch immer ähnlich. Trocken bleibt man in keiner ;-)))) Entweder undicht oder Kondens innen, als hätte es durchgeregnet.

Und am Ende denkt man: Wieso nehme ich dann nicht das Decathlon Teil?

Das bringt es ziemlich gut auf den Punkt. Goretex, Event und Konsorten sind langfristig nämlich auch nicht viel besser als Billigjacken wie die Raincut aus folgenden Gründen:

  • "Atmungsaktive" Membranen funktionieren nur bei optimalen Verhältnissen: draußen kälter als drinnen, draußen weniger Luftfeuchtigkeit als drinnen - und das funktioniert in der Regel nicht, vor allem nicht bei Regen. 
  • Selbst bei optimalen Bedingungen sind die Poren der Membran bald verstopft durch Dreck oder Körperöle
  • Bei längerem Einsatz geht die Beschichtung ab, vor allem an den Schultern, wo die Rucksackgurte scheuern. Und all die guten Tipps wie Waschen, Bügeln, Nachbeschichten bringen nur wenig und sind meist on tour auch nicht praktikabel.
  • Im Dauerregen läuft mittelfristig auch Wasser über die Handgelenke und Unterarme in die Ärmel - gerade wenn man mit Trekkingstöcken geht. 

Nach Jahren mit den unterschiedlichsten Jacken und Membranen ist mein Fazit: Im Dauerregen wirst Du IMMER früher oder später nass. Finde Dich damit ab. Wichtiger ist es, trotz der Nässe nicht auszukühlen. 

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Für mich hat bislang die FH900 von Decathlon gut funktioniert. Aber, ich war damit noch nicht wirklich im Dauerregen unterwegs. Ganz ehrlich, ich bin da ob der "Luftlöcher" in der Seite auch skeptisch.

Wie im anderen Thread geschrieben, ganz weit oben auf der Liste steht die Versalite. Oder ein Altus Poncho.

Die Exdry aus dem Angebot von vor Weihnachten hatte ich meiner Frau bestellt. Ging zwar wegen der Passform zurück, aber die macht den Eindruck dass man darin bestenfalls von innen nass wird. Für meine Zwecke ist das aber zu viel.

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vor 9 Stunden schrieb berghutze:

@derray das wäre in der Tat die Alternative.

Kannst Du vielleicht noch etwas dazu sagen, ob bzw. wie schwitzig die Jacke ist?

Die hätte ich jetzt auch vorgeschlagen. Alles mit membrane geht auf kurz oder lang kaputt. Alles atmungsaktive ist irgendwann nicht mehr dicht uswusw...

Die Raincut muss aber die mit reissverschluss sein - dann schwitzt man auch kaum. Laufe je nach anstrengung halboffen bia ganz offen mit rum (entsprechend die Schicht darunter - Kaputzenfleece / alleine wg Isolation am Kopf bei regen - entsprechend auch stufenlosvon offen bis zu am regeln.

Darüber ist der Kopf mit der kaputze, weshalb es nicht in die offene Jacke rein regnet. Natürlich nicht bei extremen regen mit mehreren mm/m2..aber das wäre nen Regen wo ich mich eher unter nem Baum stellen und abwarten und ggf heissen Tee/Kaffee kochen würde ;)

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vor 13 Stunden schrieb berghutze:

Aktuell scheint es Modelle zu geben, die Ex Reign und Ex Eco II (260 g) heißen. Wenn man googelt, findet man aber z.B. auch ein Modell, das Featherweight heißt (und viele andere). Hat irgendjemand den Durchblick?

Durchblick will ich nicht vortäuschen, aber Outdry Featherweight ist die leichteste Variante dieser Membran. Wiegt so 200g, hat aber meines Wissen keine Taschen oder Belüftungszipper oder ähnliches. Ich habe ein älteres Modell mit vollwertiger Ausstattung, also dickes Material, Unterarmöffnungen und dazu noch Mesh hinterlegte geräumige Taschen. Wiegt 350g, aber ist robust, dauerhaft wasserdicht ohne extra imprägniert werden zu müssen und sehr gut belüftbar. Für mich das optimale Gerät, will oder muss man die tatsächlich dauerhaft benutzen. Ich kann die uneingeschränkt weiterempfehlen. Für Touren im Flachland, bei denen Regen eher die Ausnahme sein wird, hab ich einen leichten Poncho. Der ist was Gewicht und Packmaß angeht schwer zu schlagen für sowas, aber eben für Gebirge oder sonstige rauere Umgebungen greife ich zur Columbia.

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vor 15 Stunden schrieb einar46:

Wenn es wärmer wird (Mai bis September), ist die Regenjacke zpacks Vertice meine erste Wahl. Da ist mir das Gewicht wichtiger als der Schutz vor Nässe. Ein warmer Sommerregen kann auch sehr erfrischend sein.

Danke! Sieht auch super aus. Hast du die in Deutschland gekauft?

Bei Zpacks muss ich direkt an die im amerikanisch-englischsprachigen Raum auch ziemlich vielgepriesene Visp Jacket denken... Hat die schon mal jemand gehabt?

Ich hab vor einiger Zeit ein paar Sachen nicht durch den Zoll gekriegt, keine Benachrichtigung kam, und sie gingen zurück... Aber ich weiß nicht, ob einen so ein einzelnes Erlebnis abschrecken sollte, wenn in der EU einfach nicht die krassesten UL-Freak-Shops sitzen (oder die Zölle in verdreifachter Form an den Kunden weitergeleitet werden)... :D

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vor 35 Minuten schrieb Inger och hennes 25 katter:

Danke! Sieht auch super aus. Hast du die in Deutschland gekauft?

Bei Zpacks muss ich direkt an die im amerikanisch-englischsprachigen Raum auch ziemlich vielgepriesene Visp Jacket denken... Hat die schon mal jemand gehabt?

 

Die zpacks Vertice beziehe ich aus den USA (Zoll usw). Ich wüsste nicht, dass es die Jacke in Deutschland gibt. Die EE Visp ist in etwa mit der zpacks Vertice vergleichbar.

Dazu bin ich im Internet auf einen interessanten Vergleich gestoßen. Dieser Typ "Darwin" (Trailname) in dem Video ist auf der zpacks-Internetseite noch in einem Video zu der zpacks Vertice zu sehen. Jetzt präferiert er offensichtlich die EE Visp.

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Dauerhaft dicht bedeutet halt auch ein gewisses Gewicht. 

Besonders atmungsaktiv und dicht sind bisher auch ein Ziel Konflikt. 

Leichte Jacken sind auch nicht besonders standfest. 

Ich hatte es mit  gore shakedry mal probiert. Tolles Zeug, aber die mechanische Beanspruchung lässt es schnell undicht werden.  Man muß halt entscheiden, ob man jedes Jahr ne neue teure Jacke holt, um Gewicht zu sparen. Oder was gewichtigeres mit langer Haltbarkeit. 

 

Gruß

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vor 16 Stunden schrieb German Tourist:

Nein, ich verwende keine FroggToggs mehr, sondern eine Decathlon Raincut. War übrigens ein Tipp aus diesem Forum. 

Das bringt es ziemlich gut auf den Punkt. Goretex, Event und Konsorten sind langfristig nämlich auch nicht viel besser als Billigjacken wie die Raincut aus folgenden Gründen:

  • "Atmungsaktive" Membranen funktionieren nur bei optimalen Verhältnissen: draußen kälter als drinnen, draußen weniger Luftfeuchtigkeit als drinnen - und das funktioniert in der Regel nicht, vor allem nicht bei Regen. 
  • Selbst bei optimalen Bedingungen sind die Poren der Membran bald verstopft durch Dreck oder Körperöle
  • Bei längerem Einsatz geht die Beschichtung ab, vor allem an den Schultern, wo die Rucksackgurte scheuern. Und all die guten Tipps wie Waschen, Bügeln, Nachbeschichten bringen nur wenig und sind meist on tour auch nicht praktikabel.
  • Im Dauerregen läuft mittelfristig auch Wasser über die Handgelenke und Unterarme in die Ärmel - gerade wenn man mit Trekkingstöcken geht. 

Nach Jahren mit den unterschiedlichsten Jacken und Membranen ist mein Fazit: Im Dauerregen wirst Du IMMER früher oder später nass. Finde Dich damit ab. Wichtiger ist es, trotz der Nässe nicht auszukühlen. 

Wenn ich das richtig interpretiere verwendest du nun eine Decathlon Raincut, wirst aber genauso nass wie mit all den anderen (Membran-)Regenjacken? Kannst du das vielleicht noch etwas präzisieren?

- Wirst du mit der Raincut genauso nass aufgrund von "Undichtheiten" oder kommt die Nässe im Vergleich zu den Membranjacken tatsächlich vom Kondens/Schweiß?

- Hält die Raincut zumindest länger dicht als vergleichbare Membranjacken oder schenken die sich "zeitlich" nichts (Für mich wäre z.B. 1 h länger trocken bei feuchten, kalten, alpinen Bedingungen durchaus ein Mehrwert auch wenn ich im Endeffekt genauso nass werde wie mit anderen Jacken, es sind aber eben 1 h weniger Zeit in denen ich friere)?

- Für dich bleibt also auch weiterhin die Decathlon Raincut die erste Wahl oder verfolgst du ein anderes Konzept für kommende Touren?

 

Für mich stellt sich aktuell auch mal wieder die leidige Frage nach dem Regenschutz. Ich stimme zu, dass die Regenjacke das leidigste aller Ausrüstungsthemen ist. Während man bei anderem Gear auf hohem Niveau am jammern und nachjustieren ist, habe ich für starken, andauernden Regen imho immer nur bescheidene Erfahrungen gemacht. Die klassischen Membranlösungen sind für mich gestorben. Spätestens seit letztem Sommer als ich mal wieder frierend stundenlang um den Gefrierpunkt in den Alpen herumgerannt bin um halbwegs warm zu bleiben. Alle UL-Layer haben nicht mehr geholfen, es verblieb nur mehr die Daunenpuffy als Isoschicht im Rucksack, irgendwann ran der Regen strömend selbst durch die Porinne, durchnässt bis auf die letzte Faser der Unterhose (trotz Raidhlight UL-Regenhose). Das übersteht man dann irgendwie, klar. Aber in Zeiten von selbstfahrenden Autos muss es doch was geben :shock:.

Mit Shakedry habe ich recht gute Erfahrungen gemacht beim Laufen, maximal Kondens von innen ist da das Ergebnis. Für Rucksäcke aber nicht geeignet. Die Lightheart Gear Jacke ist am Radar, warte aber noch ab. Habe nicht nur gutes gelesen. Deutlich über 100 Euro inkl Import... da stellt sich die Frage was kann die dann tatsächlich besser als die Raincut? Am liebsten wäre mir eine Art Regenmantel wie hier im MYOG vorgestellt:

Käuflich gibt es sowas aber nirgends zu erwerben, zumindest nicht im UL-Bereich und entsprechend funktional???

 

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das beispiel find ich klasse. was kann die teure selbstfahrende kiste besser wie mein alter bus? ich behaupte nix was ich brauch, und um beim regen zu bleiben, es passiert hier das gleiche wie mit den regenjacken.

wer sich nicht bewegt bleibt trocken.

wer das schiebedach aufmacht, hände beim fenster raustreckt, die füsse bei der tür, der wird in der teuersten kiste iwann komplett durchnässt sein.

und mir gehts mit allen regenjacken so wenns nur lang genug regnet. ich hab ja schliesslich den kopf, die hände, und unten den körper rausschauen.

aber auf dem weg zu total durchnässt hab ich lieber meine event rab-jacke an als eine die gar nicht atmet.

 

 

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vor 3 Minuten schrieb danobaja:

das beispiel find ich klasse. was kann die teure selbstfahrende kiste besser wie mein alter bus?

Wir brauchen einfach auch smarte High-End-Regenjacken! Mit Feuchte/Wärme-Sensorik, eingebauter Heizung und Klimatisierung! Und 2kg Li-Ion-Akkus... :D

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vor 41 Minuten schrieb ChristianS:

Wir brauchen einfach auch smarte High-End-Regenjacken! Mit Feuchte/Wärme-Sensorik, eingebauter Heizung und Klimatisierung! Und 2kg Li-Ion-Akkus... :D

OT: dann gehör ich der katz! wie soll ich denn dann trocken oder warm machen ohne handy???<_<

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vor 2 Stunden schrieb doast:

Wenn ich das richtig interpretiere verwendest du nun eine Decathlon Raincut, wirst aber genauso nass wie mit all den anderen (Membran-)Regenjacken? Kannst du das vielleicht noch etwas präzisieren?

- Wirst du mit der Raincut genauso nass aufgrund von "Undichtheiten" oder kommt die Nässe im Vergleich zu den Membranjacken tatsächlich vom Kondens/Schweiß?

Das Problem mit den Ärmeln habe ich naturgemäß bei allen Jacken - egal ob Membran oder nicht. Und wenn Du wirklich lange im Regen läufst, kommt bei allen Jacken oben am Kragen Wasser rein, weil man praktisch ja immer irgendwie den Reißverschluss öffnet oder die Kapuze zurechtrückt. Eine Membran degeneriert deutlich schneller " als eine Raincut und ist nach meiner Erfahrung schon nach ca. drei Wochen Dauernutzung  schon nicht mehr dicht. 

vor 2 Stunden schrieb doast:

- Hält die Raincut zumindest länger dicht als vergleichbare Membranjacken oder schenken die sich "zeitlich" nichts (Für mich wäre z.B. 1 h länger trocken bei feuchten, kalten, alpinen Bedingungen durchaus ein Mehrwert auch wenn ich im Endeffekt genauso nass werde wie mit anderen Jacken, es sind aber eben 1 h weniger Zeit in denen ich friere)?

Eine Raincut ist auch noch nach Monaten dicht - es gibt ja keine Membran und solange das Tape an den Nähten nicht abgeht, leckt die Jacke auch nicht. Da du in einer Raincut bei körperlicher Anstrengung oder hohen Außentemperaturen aber eher schwitzt, wirst Du schneller von innen nass bzw. über den Kragen, weil man zur Beseitigung des Hitzestaus den Reißverschluss öffnet, wodurch wieder Wasser reinkommt. Bei tiefen Temperaturen kann man sich ein wenig dadurch behelfen, dass man unter der Raincut noch eine leichte Windjacke trägt. Die ist zwar nicht wasserdicht, aber wasserabstoßend und hilft ein wenig. 

vor 2 Stunden schrieb doast:

- Für dich bleibt also auch weiterhin die Decathlon Raincut die erste Wahl oder verfolgst du ein anderes Konzept für kommende Touren?

Ich werde weiterhin bei der Raincut bleiben, denn wie schon gesagt: Auf Dauer werde ich in jeder Jacke nass, sodass ich mir lieber eine billige kaufe, die ich dann einfach ersetzen kann. 

Ich finde die ganze Diskussion etwas zu nerdig: Egal, welche Membran, welches Modell oder welcher Schnitt - die Unterschiede sind (vom Preis mal abgesehen) minimal! Statt hier in teure Materialschlachten auszuarten, würde ich lieber an meinen Skills arbeiten. Also lieber Zeit (und Geld) darauf verwenden, wie ich bei Nässe und Kälte warm bleibe, z.B. durch entsprechende Planung des Tagesablaufs, Packordnung im Rucksack und Trockenhalten von Schlafkleidung und Quilt. So war für mich der größte Komfortsprung bei Regenwetter nicht etwa irgendeine Wunderregenjacke, sondern der Wechsel von Daune auf Synthetikquilt. Mit Daune hatte ich immer die Angst, nach einem kalten nassen Tag nachts auch noch in meinem feuchten Daunenschlafsack zu frieren. Psychologisch war das eine Katastrophe! Seit dem Wechsel auf Synthetik weiß ich, dass ich mich nachts immer erholen kann, weil mich der Synthetikquilt zu 100% sicher wärmt. Und diese Sicherheit entspannt einen auch bei noch so heftigem Regenwetter. In einen guten Synthetikquilt, Balaklava oder eine Synthetikjacke als zusätzliche Wärmeschicht für nachts zu investieren ist viel sinnvoller als in eine teure Regenjacke. 

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Am 25.1.2021 um 09:47 schrieb einar46:

Die zpacks Vertice beziehe ich aus den USA (Zoll usw). Ich wüsste nicht, dass es die Jacke in Deutschland gibt. Die EE Visp ist in etwa mit der zpacks Vertice vergleichbar.

OT: Ich auch nicht. Hattest du damit je Probleme? Wie lange dauert etwa die Lieferung von Zpacks direkt?

Am 25.1.2021 um 09:47 schrieb einar46:

Dazu bin ich im Internet auf einen interessanten Vergleich gestoßen. Dieser Typ "Darwin" (Trailname) in dem Video ist auf der zpacks-Internetseite noch in einem Video zu der zpacks Vertice zu sehen. Jetzt präferiert er offensichtlich die EE Visp.

Darwin ist ein Klassiker. So ein Thru-Hiker-Dude. Aber der kauft angeblich alles selbst. Hat er zumindest in einem der neueren Videos gesagt. Ich glaube ja, es helfen genau 2 Sachen bei der Auswahl von Klamotten: Weniger Ansprüche und mehr Material-Recherche zu den physikalischen Eigenschaften...

Am 25.1.2021 um 09:39 schrieb schrenz:

Auch wenn 3L für viele ein rotes Tuch ist :mrgreen:, mit der Haglöfs LIM bin ich immer zufrieden gewesen, ist immer noch meine heavy duty und Winterjacke, wenn mir die Montane 777 zu fragil erscheint. 

Die ist auch super. Die werde ich meiner besseren Hälfte aufschwatzen :D Für mich wird's noch leichter. Mir ist jegliches Müllsack-Knister-Feeling völlig egal. Ist nicht so, dass es 99% der Zeit schifft und ich mir ununterbrochen denke: "Mann, diese Jacke fühlt sich an wie eine unruhige Nacht auf der NeoAir... bitte holt mich hier raus!" Die Lidl-Jacke macht auch solche Geräusche, und besteht nur aus 2 Layern (außen Polyester, innen PU oder so, nehm ich an). Ich hätte ihr 1 Jahr gegeben, es war als Provisorium gedacht... Famous last words. Wenn man will, dass es kaputt geht, hält der Mist ewig.

vor 22 Stunden schrieb zopiclon:

Ich hatte es mit  gore shakedry mal probiert. Tolles Zeug, aber die mechanische Beanspruchung lässt es schnell undicht werden.  Man muß halt entscheiden, ob man jedes Jahr ne neue teure Jacke holt, um Gewicht zu sparen. Oder was gewichtigeres mit langer Haltbarkeit. 

Dazu mal ein Gedanke von meiner Erfahrung mit tgl. 1,5h-3h Radfahren bei jedem Wetter: Ich hab lange Gewicht gespart und gleichzeitig Luft an die Beine gelassen durch sog. Rainlegs, und dabei in Kauf genommen, dass die Hose unten ggf. etwas nass wird (was im Büro trocknet, früher oder später, oder sich durch hohe Schuhe reduzieren lässt). So ist es doch immer, oder? Man hat immer einen Trade-off in irgendeiner Form. Für mich z.B. wäre die Outdoor Research Helium II völlig ausreichend. Sie ist vergleichsweise günstig und das einzige, worüber einige Nutzer jammern ist Abrieb der Beschichtung und die fehlenden Armlöcher.

Dazu denke ich mir so oft: 99% allen Gear-Gejammers ist "User error". Wie oft habe ich auf Amazon etc. schon Reviews zu Sachen gelesen, mit denen ich null Probleme hatte, aber Grobmotoriker kamen offenbar nicht damit klar. Ich hab's völlig aufgegeben, irgendwelchen Reviews zu trauen. Sehe ich alles nur noch als Denkanstoß und Inspiration. Oder auch so ganz sichere Vorteile wie "Pit holes". In mehrmals wöchentlichem je 4h Marathon-Training habe ich die Dinger nicht geöffnet, obwohl ich welche hatte... statt dessen immer Jacke/Ausschnitt aufgehmacht. Und jetzt - bin ebenfalls, wegen Misstrauen in die Lidl-Krücke, auf Optimierungsjagd aka Jackensuche - sehe ich mich wieder an dem selben Punkt: Ahh.. diese Armlöcher... die braucht man doch... Ahh... wenn die Jacke nicht >200€ kostet, ist sie bestimmt schlecht genäht/getaped/beschichtet/... Ich versuche, davon loszukommen, mir die Sachen einfach zu bestellen (loswerden über Rücksendung, sonst Vinted oder Kleinanzeigen tut man's eh immer) und es für mich selber rauszufinden. Und ich denke, das ist auch der ultimative Tipp bei dem Thema: Einfach mal auf die Intuition hören, nicht so sehr nach Marken und fancy Funktionsdetails gehen (v.a. sich nicht in den Kopf setzen, dass es unbedingt die eine Marke sein muss, in die man gerade verknallt ist...). Das gesagt, eine Jacke mit Stuffsack ist für mich ein no go :DVerlier ich bloß und dann muss sie in den Ärmel gestopft werden, was ich nicht so feier wie das kleine Packmaß bei Taschen-Stopf-Jacken.

vor 23 Stunden schrieb lampenschirm:

Grob zusammengefasst: Als "Just-in-case" Regenjacke einwandfrei, aber in Gebieten mit viel Regen oder Bushwacking würde er was stabileres empfehlen.

Danke! Denk ich mir auch. Bei vielen dünnen Regenjacken so. Ist auch die Frage, wie lange man unterwegs ist und wie hoch die Regenwahrscheinlichkeit wirklich ist. In eine Hügeltour im Juli würde ich sicher was anderes mitnehmen als auf eine Langlauf-Tour im trockenen Winter...

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Am 25.1.2021 um 14:52 schrieb doast:

Für mich wäre z.B. 1 h länger trocken bei feuchten, kalten, alpinen Bedingungen durchaus ein Mehrwert auch wenn ich im Endeffekt genauso nass werde wie mit anderen Jacken, es sind aber eben 1 h weniger Zeit in denen ich friere

Danke! Das geht mir genauso! Daher kann ich mit Aussagen wie "früher oder später wird man eh nass" oder "dauerhaft bleibt man in keiner Regenjacke trocken" nichts anfangen. Wenn meine Regenjacke vier Stunden am Stück durchhält, bedeutet das, dass ich trocken ankomme, wenn es letztendlich nur drei Stunden regnet. Und selbst wenn es fünf Stunden regnet, bin ich - wie @doastgeschrieben hat - nur eine Stunde nass.

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