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Ultraleicht Trekking

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Welches Schlauchboot könnte man als Billigpackraft hernehmen, wenn das Budget knapp ist? 

bzw. als "Ersatz" und falls Freunde  mitkommen wollen für einen kurzen Trip, zu ner Insel rüber, just for fun

Was ist also am ehesten ultra leicht und kompakt.?

Habe das Intex Explorer 100 Pro mal bestellt, das kostet 20 Euro, wiegt ca 2.4 kg. Hat eine Traglast bis 85 kg

intex-explorer-pro-100-schlauchboot-160-

muss wohl abnehmen und es ist kurz

hat aber praktische Befestigungspunkte (für umlaufende Leine)

evtl. fuer gepaeck nutzbar

nur noch ne Finne runter "nageln" vielleicht .

und ein Doppelpaddel benutzen (ebenfalls Intex ca. 16 Euro)

 

Gibts da noch Alternativen?

Bearbeitet von ultraleichtflo
Schlauchboot als Packraft?
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Das funktioniert mit großer Sicherheit NICHT. Diese Dinger sind fürs Rumdümpeln auf einem flachen See bei absolutem sommerlichem Traumwetter, ohne Wind und Regen gemacht. Die Qualität dieser PVC-Würste ist bedenklich schlecht. Über einen spitzen Stein gefahren, an einer Astgabel hängen geblieben, oder irgendwas Kantiges im Wasserüberfahren ... und Du gehst unter damit. Das Material ist kaum oder überhaupt nicht zu reparieren. Es ist lebensgefährlich!

Ich kann Dein Ansinnen bezüglich der Preise eines wirklichen Packrafts verstehen. Vielleicht ersuchst Du eines irgendwo gebraucht zu bekommen. Hier gibt es einen Gebrauchtmarkt, in dem man auch Gesuche einstellen kann. Für eine einmalige Tour findet sich vielleicht auch eine Möglichkeit, sich eines zu leihen oder zu mieten.

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das ganze ist ja eigentlich nur experimentell.

ich habe bereits ein Nano,SL (vorher LWD) damit moechte ich jetzt auch nicht über Spitze Steine fahren. aber kurze Strecken zu ner Insel oder auf dem ruhigen Meer, why not?

Bei sommerlichem Traumwetter halt. dazu muss ich sagen dass ich das halbe Jahr suf Kreta bin

ich leg mich ja auch auf ne Luftmatratze. bzw. schwimme ja auch an der Kueste entlang, das traue ich mich mit einem Schlauchboot genauso.

halt da, wo ich mich auch schwimmend retten kann.

Diese Regel sollte man auch bei den meisten richtigen Packrafts befolgen

Bearbeitet von ultraleichtflo
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Vermutlich gehen die Leute mit 20 Euro Booten aber auch anders um als mit teuren Packrafts, und ein Gummiboot mit defekt lassen die Leute eher mal zurück, leider, ein packraft nicht

und packrafts sind auch ein bißchen seltener.

Wollte jetzt keine riesen Diskussion starten über Sicherheit und Qualität. Ich weiss dass die Boote nie die Qualität haben können, sonst würden sie auch nich 20 Euro kosten (ist allerdings natürlich auch Massenware)

Es soll ein Notpackraft sein, ich will gucken, wie man so ein Boot viell. noch verbessern, modifizieren kann,z.B. mit ner Finne.

So oder so, ich kann so ein Boot auf jedenfall gebrauchen.

Zum eigentlichen packraften benutze ich ein richtiges packraft.

Dachte viell.hat der eine oder andere schon mal drüben nachgedacht (da bin ich mir sogar sicher) oder selbst ausprobiert und hat ein Modell/Marke im Auge, die ich bisher noch nicht auf dem Schirm habe. 

Intex hat zumindest keinen schlechten Ruf, die  Ventile der größeren Intexboote sind überigens exakt die Ventile. die auch an den Anfibios dran sind.

MFG

Bearbeitet von ultraleichtflo
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Mein Kommentar war ja auch mit einem Augenzwinkern versehen.
Um mal ein wenig konstruktiver zu werden: MYOG wäre meine Antwort. Das Material kostet 80-100€, ein Bügeleisen haben die meisten zu Hause und dann kann es auch schon losgehen. Mein Packraft Version 2 wiegt knapp 1200g und ist bis heute in Gebrauch. Bislang gab es noch keine Beschädigung. 
Aber ich persönlich würde nicht einmal 20 € für etwas ausgeben, was mir keinen Spaß macht.

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Jo, da weiss ich nicht, ob ich das kann und will. Ich hab dein Boot glaube ich schon hier in einem Thread bestaunt, großé Klasse.

momentan ist das aber nichts für mich.

100 Euro Material und dann ist es am Ende nicht schwimmfähig, (wenn es überhaupt dazu kommt, dass ich es anfange zu bauen, und das Material nicht Jahrelang im Schrank herumgammelt), kenn mich halt

Das Intex wird zumindest schwimmen und kostet 20 Euro, modifizieren traue ich mir halt zu und kreativ bin ich schon

Bearbeitet von ultraleichtflo
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  • ultraleichtflo änderte den Titel in Schlauchboot als Packraft?

da ist es  schon.

Mein Slackraft.

Ist es nicht süß?

wäre es schmaler und länger, wäre es vom Aussehen kaum von einem packraft zu unterscheiden.

Die Leine ermoeglicht schon mal eine prima Gepaeckbefestigung

Der Packraft Sitz ist leider zu schmal,  damit er  von selbstfest sitzt und natuerlich zu teuer, auch wenn er super dazu passt optisch.

aber zu nem packraft gehoert für mich schon ein Sitz. habt ihr da viell. eine konstruktive Idee?

so um die 10 Euro und leicht

45 cm sollte er ca. breit sein.am besten mit Rückenlehne.

Zur Not n4hme ich das Decathlonkissen fuer 4.99

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Bearbeitet von ultraleichtflo
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Hier im Forum wurde vor ner weile ein Blogbeitrag geposted in dem der Blogger (so erinnere ich mich zumindest) einige modifizierte billig Boote   vorstellt mit mehr oder weniger Anleitungen dazu. Leider finde ich den Beitrag nicht mehr. Ich meine nicht den Link von Gibbon. Erinnert  sich vielleicht irgend wer? :roll:

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Am 24.2.2021 um 11:34 schrieb Barbarix:

Aber ich persönlich würde nicht einmal 20 € für etwas ausgeben, was mir keinen Spaß macht.

das seh ich ganz genauso!

aber mitgefahren bin ich sehr gerne mit dem billigboot. war besser wie durchs brusthohe 4° kalte wasser zu waten und den rucksack überm kopf rüber zu bringen.

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vor 6 Stunden schrieb JonasGo:

Hier im Forum wurde vor ner weile ein Blogbeitrag geposted in dem der Blogger (so erinnere ich mich zumindest) einige modifizierte billig Boote   vorstellt mit mehr oder weniger Anleitungen dazu. Leider finde ich den Beitrag nicht mehr. Ich meine nicht den Link von Gibbon. Erinnert  sich vielleicht irgend wer? :roll:

ein anderer als der oben verlinkte?

An Danobaja.

selbst wenn es ein miserables packraft ist, dann bleibt es immer noch ein Badeboot und das macht den meisten Menschen viel Spaß

ganz abgesehen dass es eben einen praktisch bzw. essentiell zum Übersetzen sein kann

Bearbeitet von ultraleichtflo
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vor 55 Minuten schrieb ultraleichtflo:

das macht den meisten Menschen viel Spaß

mir hats echt angst gemacht. aber wie gesagt. lieber mitfahren riskieren wie ins wasser. das war übrigens das billigste boot das unser fährmann finden konnte für 1 mann, 1rs. der war unterwegs am denali um sein gecachtes zeug raus zuholen und musste nur 1x rüber und 1x zurück.

wenn ich was für mich kaufen müsste würd ich mehr geld ausgeben. aber dann würd ich es auch öfter als nur 1x nutzen. 

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vor 32 Minuten schrieb ultraleichtflo:

, wer bei 30 Grad in Ufernähe allerdings Angst hat auf einem Badeboot sollte am besten gar nicht in ein Gewässer gehen, das tiefer als ein  Sitzpool ist

Das kannst Du so nicht pauschalisieren. Ein Beispiel. Vor gefühlt 100 Jahren, als ich ein kleiner Bub war, paddelten Papa und ich in so einem Schlauchboot in Ufernähe des schönen Tunesiens am Touristrand. Blöderweise zog uns eine Strömung immer weiter raus. Mit viel Glück erwischten wir eine andere Strömung. Erst Jahre später wurde mir klar, was für eine Angst mein Vater da hatte.

Auf dem Wasser ist es einfach gefährlich. Ich kenne einen Kanulehrer, der fährt Wildwasser nur auf der Wildwasseranlage. Das ist natürlich extrem, aber er sagt für sich, dass man es nicht kalkulieren kann.

 

 

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vor 40 Minuten schrieb danobaja:

wenn ich was für mich kaufen müsste würd ich mehr geld ausgeben. aber dann würd ich es auch öfter als nur 1x nutzen. 

dann wuerde ich dir das Nano empfehlen.

Denn das ist eben das Handtaschenboot schlechthin auf dem Markt.

du kannst das auf Reisen mitnehmeb wo du noch nicht mal weisst dass du es brauchst.

Am Ende gibts aber immer Gelegenheiten.

Wenn ich allein daran denke wie oft mich irgendwelche Einheimischen auf der Welt so richtig abzocken wollten für eine lächerliche Überfahrt, allein die Blicke, wenn ich das Boot dann raushole und vor deren Augen aufpumpe und ablege , wäre mir die Mitnahme wert.

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vor 47 Minuten schrieb Dingo:

Das kannst Du so nicht pauschalisieren. Ein Beispiel. Vor gefühlt 100 Jahren, als ich ein kleiner Bub war, paddelten Papa und ich in so einem Schlauchboot in Ufernähe des schönen Tunesiens am Touristrand. Blöderweise zog uns eine Strömung immer weiter raus. Mit viel Glück erwischten wir eine andere Strömung. Erst Jahre später wurde mir klar, was für eine Angst mein Vater da hatte.

Auf dem Wasser ist es einfach gefährlich. Ich kenne einen Kanulehrer, der fährt Wildwasser nur auf der Wildwasseranlage. Das ist natürlich extrem, aber er sagt für sich, dass man es nicht kalkulieren kann.

 

 

das gilt dann für ein richtiges Packraft genauso und besser in nem Boot irgendeiner Strömung als schwimmend wuerde ich sagen.

Ganz abgesehen davon sollte man sich eh immer gut erkundigen bevor man irgendwo reingeht. mit boot oder ohne.

Ich bin auch einmal fast von einer Insel weg bzw. vorbeigetrieben worden mit meinem LWD. Ich musste echt kämpfen. um noch in die Bucht reinzukommen, ich habe meine Lektion gehabt.

Zugegebenermaßen verleitet einen ein Boot zu Sachen, die man schwimmend nicht machen würde 

es gibt aber Tage und Reviere wo ich ein solches Boot bedenkenlos verwenden würde

Aber was wäre ein Leben völlig ohne Risiko?

Bearbeitet von ultraleichtflo
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Am 24.2.2021 um 08:00 schrieb ultraleichtflo:

das ganze ist ja eigentlich nur experimentell.

ich habe bereits ein Nano,SL (vorher LWD) damit moechte ich jetzt auch nicht über Spitze Steine fahren. aber kurze Strecken zu ner Insel oder auf dem ruhigen Meer, why not?

Bei sommerlichem Traumwetter halt. dazu muss ich sagen dass ich das halbe Jahr suf Kreta bin

ich leg mich ja auch auf ne Luftmatratze. bzw. schwimme ja auch an der Kueste entlang, das traue ich mich mit einem Schlauchboot genauso.

halt da, wo ich mich auch schwimmend retten kann.

Diese Regel sollte man auch bei den meisten richtigen Packrafts befolgen

Wenn die Corona-Verordnungen so sind, dass man sich wieder mit mehr Leuten treffen kann, waere eine Moeglichkeit, dass Du den "Packraft Offene Packraft-Touren" im Auge behaelst, da werde ich posten, falls wir dann mal wieder etwas Groesseres machen, wo es die Moeglichkeit gibt, evtl mal div MRS Boote usw zu "beschnueffeln", vielleicht brauchst Du da mal die persoenliche Erfahrung, um zu verstehen, warum ich Deiner Aussage "halt da, wo ich mich auch schwimmend retten kann. Diese Regel sollte man auch bei den meisten richtigen Packrafts befolgen" nicht zustimmen kann.

Die MRS Boote koennen richtig heftig was ab, da hatte ich gerade mit meinem Alligator schon haeufig heftigeren Stein-Kontakt und weiter draussen auf dem Wasser, jetzt mal egal ob See oder Meer gibt es normalerweise nix, was ein stabiles Boot beschaedigen kann und die Risiken von Billig-Badebooten wie aufplatzende Naehte, versagende Ventile usw (hab da mit dem Segelboot schon Manchen & seinen Sondermuell rausgezogen) hast Du da nicht.
Das mit dem schwimmend retten, ist so eine Sache, meist geht das schief, die Leute ueberschaetzen da ihre Kraefte haeufig sehr, in einem nur noch halb vollen Badeboot wird man fuer eine Rettung besser gesehen und kuehlt weniger aus und z.B. auf Kreta sind an den meisten Kuesten genuegend Leute mit Motorboot, die man alarmieren / bitte kann, zu helfen, wenn jemand auf dem Wasser Notsignale gibt.

Wenn wir grad bei Kreta sind, mich wundert Deine Aussage "...dass ich das halbe Jahr suf Kreta bin. ich leg mich ja auch auf ne Luftmatratze. bzw. schwimme ja auch an der Kueste entlang, das traue ich mich mit einem Schlauchboot genauso. halt da, wo ich mich auch schwimmend retten kann."

Gerade Kreta kann da eine sehr linke Bitch sein, an der West/Suedkueste sowieso,gerade  in den Sommermonaten natuerlich durch die Etesien, wenn der Meltemi in den Bereich ablandig blaest, aber ich habe da auch schon ohne grosse Vorwarnung "Suedsturm" gehabt, mit 9 BF aus dem Sueden und dann kommt immer noch genuegend im Norden an, dass es auch da an den eigentlich wohlbehueteten Hotelburgen-Saufstraenden ungemuetlich wird.
Von den netten lokalen Stroemungen, die Schwimmer und Luma-Reiter unerbittlich rausziehen, ganz zu schweigen (gut die gibt es im mittleren Nordteil, wo die ganzen Hotelburgen stehen, nicht).
Naja und die Herbststuerme koennen ja generell in der Aegais recht heftig werden, da haette ich es schon haeufiger, dass irgendwelche Nasen, weil sie direkt am Strand voellige Windabschattung hatten, sich mit so einem Kram auf´s Wasser getraut haben, obwohl man schon mit blossem Auge die hohen, teilweise brechenden Wellen draussen erkennen konnte und wir ihnen gesagt haben, dass wir draussen bei Windsurfen 3-5 m hohe Wellen hatten...
 

vor 3 Stunden schrieb danobaja:

wenn ich was für mich kaufen müsste würd ich mehr geld ausgeben. aber dann würd ich es auch öfter als nur 1x nutzen. 

So seh ich das auch, wer nur mal auf einem Baggersee rumalbern will, kann auch mit einem 30 € Billigboot seinen Spass haben, solange die ganzen Nasen, da nicht ihre kaputten Boote abends liegen lassen wuerden...

Aber wer so etwas haeufiger auch auf richtigen Fluessen nutzen will, ist mit etwas Hochwertigerem besser bedient.

Bei unseren div Paddeltouren die letzten Wochen auf Suelz, Agger, Sieg haben wir ohne Ende diese Billigboote defekt am Ufer bzw im Wasser rumliegen sehen, aber allmaehlich kommen da die Leute vernuenftiger drauf, ich werde eigentlich bei jeder Tour mehrfach auf die Packrafts angesprochen, wo es die gibt usw und wenn sie die aus der Naehe gesehen haben, ich ihnen ein bisschen dazu erzaehlt habe, zucken sie auch nicht mehr vor den Preisen zurueck...

Welches Packraft das Richtige fuer einen ist, kann man so absolut nicht sagen, da sind schon sehr grosse Unterschiede zwischen einem Anfibio Nano (natuerlich gerade mit einem UL-Paddel sensationell leicht) was halt imho mehr Pack als raft ist :mrgreen: ueber Delta / Sigma dann zu den MRS-Teilen und auch da gibt es halt Flachwasser / See-Boote wie Nomad / Barrakuda, die beiden eierlegenden Wollmilchsaeue Ponto / Adventure (die schon richtig heftiges WW abkoennen) bis zu den Wildwasser-Sauenen Alligator (Pro) und jetzt haben sie natuerlich mit dem Alligator Selfbailer nochmal einen draufgesetzt, wobei der natuerlich schon sehr speziell ist, aber imho das perfekte Zweit-Boot, wenn man schon etwas Wildwasser paddelt, aber jetzt mal in heftigerem Wildwasser an den eigenen Skillgrenzen rumprobieren will, oder anders ausgedrueckt "haben wollen" :mrgreen:, aber ich wuerde auch dann nicht meinen Alligator Pro oder den Adventure abgeben wollen und mein Ponto hat auch seine Vorzuege...die 1600 fuer nen Alligator Pro oder nen Alligator SB sind natuerlich eine andere Ansage, als knapp 1200 fuer nen Adventure, oder 950 fuer den Ponto und das ne Andere als 770 fuer den Sigma bzw 650 fer den Delta...


 

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zu den MRS: ja, das war mir schon klar,aber die gehören ja schon zur Topklasse der Packraft

Allerdings ist man mit denen halt auch nicht unsterblich und Strömung und Wind können die vermutlich auch in Bedrängnis bringen. Und daher war das eher eine allgemeine Mahnung, Warnung und es ging nicht nur um Wildwasser

 

Die Winde kenne ich auf Kreta natürlich gut, aber ich kann mir die Tage eben dort aussuchen. Und ich habe beste Kontakte zu Einheimischen und Käptns

Und Erfahrung wie schnell es gefährlich werden kann, habe ich ja bereits gemacht, da hilft am besten mit jemanden Kontakt zu halten.

In der Sfakia sind große Teile der Küste durch das Levka Ori Gebirge komplett vom Meltemi abgeschirmt, das heisst je mehr Nordwind desto ruhiger ist es dort, und Südwind ist eher selten, Westwind und der sehr seltene Ostwind können gefährlich werden, sind aber eher auch selten

Dem Nano traue ich mich auf jeden Fall, das LWD hat sich da auch schon gut gemacht und für solche Einsätze habe ich das Nano ja geholt

Zum Slackraft "Explorer"

Ich kann mir vorstellen dass dort ein Badeboot länger halten kann als woanders, da man Grundberührungen eigentlich komplett vermeiden kann, das Wasser ist ja immer kristallklar, da mache ich mir eher Gedanken über die Hitze und Salz, ob dass das Gummi abkann.

Ich weiss schon,wo ich es auf Kreta einsetzen kann und wo besser nicht ;)

Ich kenne einige sehr geeignete Stellen.

Wie gesagt, ich wollte ein bißchen Fun bei modiifizieren dieses Badeboots haben, und das habe ich bereits ohne irgendwas getan zu haben und gefällt mir so schon sehr gut.

Es ist sehr gut zusammenrollbar und hat die Halterungen für den Packrucksack und passt in diesen zusammen wunderbar rein,zusammen mit dem Billigpaddel und lässt sich noch wunderbar tragen, und noch reichlich Platz im 40 L Sack, obwohl das Paddel drinnen ist, für Essen Wasseru und Klamotten, also Packmaß und Transportabilität sind schon auf packraftniveau.

könnte Spaß machen.

 

Ich werde berichten.

 

Da ich es eh schon umgesetzt habe, würde ich mich eher mal über Anregungen freuen, wie z.B. was man für einen Sitz machen könnte und ob bzw. man die Ruderhalterungen am besten wegmacht, ohne das Boot zu beschädigen, denn das Boot soll wie ein Kayak, Packraft gerudert werden,also mit Doppelpaddel, da sind die Halterungen eher unnütz,hinderlich

Und wo der Link zu dem Blog ist, wenn es nicht schon oben genannter war.

Das fände ich interessanter als jetzt das Ding schlecht zu reden bzw. zu verteidigen.

Meine Motivation solle ja jetzt klar sein.

 

 

 

Bearbeitet von ultraleichtflo
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Da spricht ja auch nix gegen, genausowenig wie mit einer Luftmatraze auf oder vor´m Strand rumzuduempeln, aber dann sollten wir den Titel anpassen, weg von Packraft und z.B. zu so etwas wie "Leichte Badeboote und ihre Modifikation"
Denn Packrafts sind imho solche Billig-Badeboote nicht und taugen auch nicht als Packraft und da moechte ich auch nicht, dass dann User, die nur fluechtig drueberlesen, auf gefaehrliche Ideen kommen.

Die erste grosse Packraft Firma (seit 2000, davor gab es mal Einzelstuecke von Sherpa) und auch heute noch in US Platzhirsch (nur leider durch die Import-Abgaben recht teuer bis sie in D sind, auch wenn mir mein Mule gut gefaellt :-) ) ist Alpacka und Sheri Tingey ist ja sozusagen die Chef-Emtwicklerin 8-)
Als erfahrene WW-Kajakerin hatte sie von Anfang an auf WW-Tauglichkeit der Boote geachtet, heisst ja nicht umsonst Packraft, dazu gehoert natuerlich auch dass die Boote rauhere Behandlung und Grundberuehrungen ueberleben muessen.

Entsprechend sind auch die MRS-Boote konzipiert, das ist schon heftig, was die aushalten, selbst die aus duenneren Materialien gebauten Anfibio Delta/Sigma halten noch viel aus.
Das Nano ist da natuerlich eine andere Baustelle, das ist im Ursprungssinn imho kein Packraft mehr, dafuer deutlich zu duennes Material, zu wenig Auftrieb & zu langsam, um damit noch in Stroemung schnell genug reagieren zu koennen.(deswegen ist imho auch das Alpha nicht als Packraft zu empfehlen), aber natuerlich gewichts / packmassmaessig mit einem entsprechenden Paddel sehr leicht mitzunehmen, wenn man das Teil in erster Linie haben will, um mal auf Seen bei wenig Wind zu paddeln, oder sehr ruhige Flusse runterzupaddeln (wenn man mit Ausruestung deutlich < 100 kg bleibt und nicht zu lange Beine hat) und zum Queren von Fluessen ohne viel Stroemung reicht es eh...

OT: Btw taeusch Dich da mal nicht, was den Suedwesten von Kreta betrifft, ab einer gewissen Windstaerke schlaegt auch der Meltemi durch, zuerst mit heftigen Leerotoren und dann auch mehr, ich bin vor > 4 Jahrzenten das erste Mal auf Kreta gewesen und dann immer wieder fuer laenger, da habe ich auch so Einiges mitbekommen z.B. auch, wie haeufig die Wanderer dann nach der Samaria an der Kueste festhingen, weil wegen der See-Bedingungen die Boote nicht mehr gefahren sind, heutzutage, bei den Massen, die da durchgeschleust werden und den entsprechend grossen Schiffen passiert, das nicht mehr haeufig, aber die sind auch etwas groesser als nen Nano :mrgreen:
Unser Gebiet (auch wenn ich auf Kreta schon ueberall war) war auch gerade der Suedwesten (& Westen), da gab es frueher genuegend Straende / Buchten, wo Du nur zu Fuss, oder mit der Enduro hingekommen bist...das war schon ein krasser Gegensatz zur Nordkueste, aber als dann vor ca 20 Jahren z.B. der Bus und extra Jeep-Parkplatz vor dem Waatweg nach Elafonissi dazu gekommen ist, ist unsere Begeisterung fuer Kreta allmaehlich abgekuehlt, obwohl das schon manchmal z.B. auf Elafonissi witzig war, wenn wir dann mit irgendwelchen Hoteltouris abends das Essen geshared haben, weil der Wind das Meer auf dem Weg so aufgeschoben hat, dass die nachmittags nicht mehr zurueckkamen oder wir irgendwelchen Grueppchen geholfen haben, die an der Suedkueste in einer der netten kleinen Felsbuchten mit Sandstrand waren, wo eben bei Suedwind der Rueckweg eine gewisse Herausforderung hat, weil Du entweder die Felswand hoch must oder eben mir Deinem Kram durchs wellige Wasser um die Felsauslaeufer rum schwimmen mustest...

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Für mich liegt die Betonung eher auf "pack" und ein "raft" ist einfach erstmal ein Floß, aber eigentlich ist es ja nur ein Boot

Aber Wildwasserrafting ist für mich nicht wirklich Sinn und Zweck des ganzen, und halt auch keine reinen Bootstouren,

denn da brauchst du das geringe Gewicht ja eigentlich nicht und zumindest auf ruhigeren Gewässern performen die meisten normalen Kayaks deutlich besser als Packrafts,  dass die MRS packrafts im WW gut performen und viell.sogar besser,Wendiger als andere klassiche Wildwasserfahrzeuge glaube ich dir, aber WW ist jetzt nicht mein Ziel.

Daher brauchst du dir auch keine Sorgen wegen der Slackrafts bei mir zu machen, ich will da überhaupt keine Grenzen austesten.

Das wichtigste daran ist für mich die Transportabilität, da führte am Nano irgendwie kein Weg dran vorbei

(Und diesen Aspekt erfüllt das Slackraft hier auch noch)

für Expeditionsähnliche Touren,wo du auch kein 4kg Boot mit dir rumschleppen mag oder Reisen, die ich nicht wegen packraftings unternehme,aber wo ich es vielleicht einsetze oder aber auch nicht.

Daher so leicht wie möglich, aber vielleicht hätte ich gerne noch etwas stabileres, dass ich nicht wie ein rohes Ei behandeln muss. Trotzdem macht es für mich nur Sinn, wenn es trotzdem noch sehr leicht ist, daher sind die Anfibio A , D u S eben sehr interessant, wenn man sich damit auch ins leichte Wildwasser trauen kann,  wäre es halt ein zusätzliches Kufargument.  Eben für Touren, wo der Wasseranteil höher  ist, und wo man sich dann auch auf das Boot verlassen muss.

Vielleicht wird das irgendwann ein Thema, jetzt schau ich erstmal wieviel Spaß mir das Nano macht.

Vermutlich sehr viel, da mir auch schon das LWD sehr viel Spaß gemacht hat und mich angefixt hat, daher war es genau die richtige Wahl für mich.

Da das LWD aber einen Defekt hatte (das Geld habe ich komplett zurückbekommen, weil die Schnarchnasen von Campz Monate lang Däumchen gedreht haben, bin ich vom Vertrag  zurückgetreten) musste ich mir ja erstmal wieder ein Ultraleichtboot kaufen,weil so eins brauche ich unbedingt. Für mich ist das der Gag des ganzen

Und bei Nano habe ich glaube ich habe ich jetzt ein mindestens 3 mal besseres Boot

Auch wenn ich das LWD toll fand, bis auf den Sitz und die Haltbarkeit. Ich vermisse es irgendwie, gerade weil es so eine merkwürdige Formhatte

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