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Ultraleicht Trekking

Layering Strategien beim Schlafsystem


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es würde mich mal interessieren wie ihr Eure Schlafsysteme kombiniert.
(wenn ich nachfolgend "Quilt“ schreibe, kann das natürlich auch stellvertretend für einen Schlafsack sein)

  1. jeweils separate Sommer-, Übergangs- und Winter-Quilts?
  2. Sommer-Quilt + Übergangs-Quilt on top für den Winter?
  3. Oder 3-Jahres Quilt (dann auch im Sommer) + ein dicker Schlafsack für den Winter?
  4. oder andere Strategie?
  5. Welche Wärmeleistungen haben dann die jeweiligen Layer? (um es zu vereinfachen, können wir mal für die Diskussion annehmen, dass die Herstellerangaben stimmen.)
  6. In welcher Gegend wird die Ausrüstung hauptsächlich eingesetzt?

Welche dieser Variante wäre die vielseitigste und gleichzeitig minimalistische? Ich verbessere gerade einen Teil meiner Ausrüstung, unter anderem mein Schlafsystem. Und ich schwanke gerade hin und her und kann mich nicht entscheiden welchen Weg ich gehen soll.

Ich dachte zuerst, dass ich Apex 200 als 3-Jahres Quilt nehme. Für den Winter würde noch mein Schlafsack dazu kommen. 
Dann dachte ich aber, dass es im Sommer evtl. zu warm wäre und eigentlich bin ich im Sommer mehr unterwegs als in den kälteren Jahreszeiten.
Also vielleicht doch eher 167er für den Sommer und dann mit Bivvy oder/und wärmere Kleidung für den Frühling/Herbst. Aber das hat dann wieder den Nachteil, dass gerade im Herbst die Kleidung schnell nass werden kann und man am Ende doch wieder nur mit dem 167er Quilt schläft und friert.
Also vielleicht ein Inlay … aber eigentlich sind die Dinger zu schwer für die ein paar Grad, die sie bringen. 

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OT: 'S is besser wenn Du friers. 

Also je nach dem, was Du kaufst, wird eine falsche Entscheidung nicht sehr teuer. Ich habe ja auch zwischendurch immer wieder mal mit Quilts rumgespielt, aber im warsten Sinne des Wortes nicht dami

Ist für mich Haarspalterei. Bei Grenzentscheidungen würde ich immer zum Wärmeren greifen und dafür lieber ein Baselayer zu Hause lassen. Zu kalt ist schwieriger zu verkraften, als zu warm. Zudem neigt

WM Cariboo
WM Megalite
Pajak Quest Switch
Inlett WM Tioga Silk Liner large
STS Reactor
STS Reactor Extreme large

Rein gewichtsmaessig ist ein Inlett wie der Reactor Extreme natuerlich unguenstiger, als mehr Daune in einem guten Schlafsack, aber man kann damit eben einen Schlafsack ein paar Grad pimpen, machen z.B. Manche auf dem PCT, dass sie dann den Reactor Extreme nach der Sierra bouncen.
Bei mir bringt der Reactor Extreme ca 6.5 Grad im Vergleich zum Tioga.

Ich wuerde z.B. je nach gewuenschtem Temp-Bereich (in Kombi mit Switch drueber) den Cariboo oder Megalite empfehlen mit dem Tioga Liner (bei Leuten mit vielen inneren Werten :-D ist evtl der Reactor, da weiter und dehnbar, angenehmer) als Schlafsack-Schutz. Also dann im Sommer den Switch mit Tioga, wenn es etwas schattiger wird, den WM statt Switch, wenn es noch schattiger wird, den Switch dazu, der spart dann auch die Klamotten, die man abends nur im Zelt braucht.

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vor 7 Stunden schrieb milamber:

Ich dachte zuerst, dass ich Apex 200 als 3-Jahres Quilt nehme. Für den Winter würde noch mein Schlafsack dazu kommen. 

Das klingt doch gut. Ich nutze z.B. einen alten Yetischlafsack (Daune neu gefüllt, Gewicht insgesamt 650g) als Dreijahreszeitendecke und nehme im Winter zusätzlich einen Mountain Hardware Kunstfaserschlafsack (850g) mit, der dann außen drumherum kommt. Wichtig ist beim Layering vor allem, dass die Sachen gut ineinander passen und die innere Schicht nicht von einer zu engen äußeren Schicht eingedrückt wird. 

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Ich setze auf unterschiedliche Setups je nach Temperaturbereich und weil ich es gerne leicht und kompakt habe eigentlich nur Daune, deshalb kann ich zu Kufa nix sagen, die Kufa-Schlafsäcke die ich besitze nutze ich bestenfalls (wenn überhaupt) nur bei Übernachtungen wo ich mein Zeug nicht schleppen muss oder wenn mir mein Daunenzeug zu schade ist z.B. mal ein Pseudo-Bushcraft Wochenende mit maximal 5 km zum Lagerplatz und dann schön mit Lagerfeuerchen und entsprechendem Funkenflug und "Brandgeruch" in und an der Ausrüstung.

Dass ich mich mit Kufa (noch) nicht auseinander gesetzt habe liegt auch daran, dass ich bisher noch nicht in Regionen unterwegs war wo Feuchtigkeit ein derart grosses Problem war, dass Daune nicht funktioniert.

Mein Winter-Setup sowohl für Boden als auch Hängematte ist auf Komfortbereich von -6°C ausgelegt, mein Sommer-Setup auf +5°C und für richtig warmes Wetter habe ich noch einen ganz leichten Daunenschlafsack, der mit 11°C angegeben ist, bei dem es aber bei 15°C schon Coldspots gibt.

Die angegebenen Temperaturen erreiche ich mit langer Merinounterwäsche, Merinosocken und einem Fleezehoodie ergo ist mit zusätzlicher Hose und Jacke beim Schlafen durchaus noch Luft nach unten (temperaturmäßig gesehen). Sommer- und Winter-Setup sind von der Konzeption so, dass sie auch kombinierbar wären, habe ich aber noch nicht ausprobiert.

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10 Grad Komfort Kufa Schlafsack (müsste Apex 100 entsprechen) für den Sommer. 0,5 cm Evapad.

200er Apex Quilt für die Übergangszeit. Nemo Switchback.

Beide kombiniert theoretisch bis -10 Grad nutzbar. Dafür muss der äußere Quilt aber etwas größer sein als sonst und damit schwerer, um über den inneren zu passen. Noch nie probiert.

Für tiefere Temperaturen würde ich mir einen seperaten holen, dachte da an etwas mit mindestens 1000g 850er Daune,wie den WM Puma. VBL, Xtherm + 1,9 cm Evapad.

Bearbeitet von Taswell21
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Mein Setup setzt sich aus Quilt (450er Cumulus. Der wird aber irgendwann durch einen 350er ersetzt) und Kleidung zusammen. 


Winter (bis ça. -10 Grad)
- Quilt
- Daunenjacke (Incredilite von Cumulus)
- Daunenhose (derzeit noch von Montbell)
- Merino Longssleeve oder T-Shirt
- Buff
- Mütze
- Socken

Sommer(oder eben wenn nachts nicht mehr unter Null geht)
- Quilt
- Daunenjacke (falls es doch mal kühler wird
- 3/4 Lange Merino Unterhose
- Merino Longssleeve oder T-Shirt
- Mütze
- Buff
- Socken

Finde die Kombinationen sehr praktisch. Außerdem ist es angenehm auch beim abendlichen kochen nicht direkt im Quillt zu stecken. Die Bewegungsfreiheit finde ich dabei sehr angenehm. Auch wenn ich Nachts doch mal raus muss, friert es nicht so. 

 

 

 

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Es kommt immer ein wenig auf das Budget an. Ich persönlich würde immer in ein möglichst flexibles System investieren, anstatt für jede Jahreszeit einen Quilt und Isomatte zu kaufen. Wenn du wirklich auf jedes Gramm achtest, macht es natürlich Sinn als Beispiel bei Isomatten zwischen einer TAR Uberlite, Xlite und Xtherm zu alternieren -> ist aber wesentlich teurer, als wenn du einfach zur Mitte greifst (hier Xlite) und dann in wirklich tiefen Temperaturen mit z.B. einer günstigen Zlite (Schaum Matte) layerst.

Ähnlich ist es bei Quilts. Sinn macht ein Dreijahres Quilt (z.B. EE Revelation 10) und dann noch einen Sommerquillt. Beides Layern für Winter oder eben einzeln. Ich lese zwar immer wieder, dass Quilts für den Winter nicht geeignet sind, aber ich kenne genügend erfahrene Hiker, die auch bei -15 Grad überhaupt keine Probleme haben (z.B. Justin Hikes auf YT).

 

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vor 49 Minuten schrieb Taswell21:

Für tiefere Temperaturen würde ich mir einen seperaten holen, dachte da an etwas mit mindestens 1000g 850er Daune,wie den WM Puma. Xtherm + 1,9 cm Evapad.

WOW :shock: Was hast du vor? Bei 1000g 850er Daune bist du bei schätzungsweise -20°C Komforttemperatur. Planst du eine Polarexpedition? :twisted:

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Bin letztendlich bei 3 Schlafdecken gelandet, alles umgenähte Schlafsäcke:

  • Sommerquilt KuFa / zusammen mit dünnem Fleecehoodie, PL-Weste usw. bis kurzzeitig min. 10°C (bei an sich freundlichem Wetter!), Gewicht knapp 600g
  • Herbst/Frühjahrsquilt Daune, leider nicht breit genug für dicke Klamotten drunter, also nur bis oberhalb der Frostgrenze einsetzbar, ca. 750g
  • Winterquilt massives Teil mit immer noch fast 1300g, war als Schlafsack 1750g, 650 cuin 90/10 Daune. Ganz klar ziemlich schwer und voluminös, aber im Winterbiwak das Sorglosteil was mir erholsame Nächte garantiert. 

Mit Inlets usw. komme ich gar nicht zurecht. Ich will abends einfach nur unter die Schlafdecke kriechen und fertig.

Das Kombinieren mit passender Kleidung finde vorteilhaft, weil dann beim Aufstehen der Kälteschock nicht so heftig ist.

Da ich nur Kurztouren mache, kann man ja das Wetter schon recht gut abschätzen und den passenden Quilt einpacken. Bei längeren Touren würde ich dann eine Wärmeklasse höher mitnehmen oder ausreichend zusätzliche Isolierung in Form von Anziehsachen, die auch tagsüber bei Pausen oder im Camp nützlich sind.

Aktuell liegt Material für meinen ersten MYOG Quilt bereit, Isolierung aus 100er Apex und recht breit, um den Temperaturbereich durch zusätzliche Isolierkleidung breiter zu gestalten. Vor allem soll meine PL Jacke aus 133er Primaloft drunter passen. 

Damit will ich vom Temperaturbereich her die beiden erstgenannten Quilts zusammenfassen.

Bearbeitet von icefreak
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Ich hab das fü mich ganz simpel gelöst. Da mein Ziel ist, jeden Ausrüstungsgegenstand nur einfach zu besitzen, habe ich einen WM Megalite. Richtige Wintertouren mach ich allerdings nicht, d.h., bei mir werdens max. ein paar Grad minus. Bisher funktioniert das einwandfrei, zwischen -4 und +18 Grad (letzteres ein Schätzwert, halt warme Sommernächte). Dank full-zip nutz ich ihn im Sommer als Decke, klappt bisher einwandfrei.

Als Schlafkleidung nutze ich eine Merino/Kufa Mix Long John und ein leichtes T-Shirt (Patagonia Capilene Lightweight). Das hat bisher immer locker gereicht. Falls ich doch mal etwas tiefere Temperaturen haben sollte, hab ich dann ja noch ne Puffy, Beamie etc. dabei. Für den Sommer such ich grad noch was nicht so warmes für die Beine.

Als Isomatte nutze ich 6 Teile ZLite, Rucksack unter den Füßen und wenn ich kalte Temperaturen erwarte (kalt im obigen Sinne) noch ne 3mm EVA auf dem Rucksack.

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3 schlasä 800er daune phd minim [k.a. ob der zum anschaffungszeitpunkt schon so hiess] 400gr (kein rv), 610 gr (kein rv), 860 gr (mit rv), plus weiter winter-aussen apex phd (gewicht vergessen, weit genug, dass man auch noch die schuhe zwischen die säcke nehmen könnte). mit mld ul bivvy und mid(wir immer mit inner) ist der 400gr  3 seasons  immer dabei, 610er liegt nur rum (packmassunterschied ausschlaggebend). matte 2019 sarek ul gear (5mm, < 100gr). mit langer uhose unproblematisch bis zu temperaturen, bei denen das wasser im mid anfriert (pyrenäen juni). wenn kühl, dann socken an und mütze auf (kapuze könnt ich bei zukünftigen schlasä mal einsparen). matte davor die jahre: nordisk grip 2.5, kaputt (ventil), die leichteste selbstaufblasende tar liegt noch heil unterm sofa. kopfkissen 75 gr als luxusnotwendigkeit (mir wichtiger als die matte, schurwolle als füllung).

wintercampen haben wir nicht mehr gemacht, seitdem das equipment dafür komplett ist :-)

der 400er würde in den 860er passen, der ausserdem etwas robusteres aussenmaterial hat. könnte also mit ner kombi von 3 schlasä locker bis um die -25 los, bevorzuge als weichei dann aber hütten, weils ausserhalb vom schlasa zu kalt zum rauchen ist.

Bearbeitet von hans im glueck
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Heja

Ich habe eigentlich auch 3 Schlafsäcke aber experimentiere nicht mit der Kombi der Teile sondern nutze in allermeisten Fällen (außer bei kälter als -10°C) meine Klamotten. Mein Ansatz ist, dass ich nicht zu allem Zeug kaufen will und Klamotten ohnehin immer dabei sind. Mir egal wenn ich dann mal 3 Nächte in denen auch nachts penne. Habe selten längere Touren als 1 Woche draußen pennen, leider. Und ich bin nicht ultra UL unterwegs.

As Tucas 167 (ein bisschen den "Schließmechanismus" gepimpt

Exped 500 Lite Daune ab 0/-2°C habe ich den schon mit Fleeceinlet (gleichzeitig mein am Feuersitze Warmhalteschutz) kombiniert.

Yeti Vesuv Kufa (hornalt und schwer aber warm und auch sehr sehr selten im Einsatz bei Winterlichen Temps ;O)
 

 

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vor 8 Minuten schrieb Marten:

Heja

 

As Tucas 167 (ein bisschen den "Schließmechanismus" gepimpt

 

 

 

Bei welchen Temperaturen setzt du den ein? Habe auch einen DIY Quilt 167 und bei +6 Grad ist es schon schattig mit dem Teil.

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vor 25 Minuten schrieb ruhrpotttour:

Bei welchen Temperaturen setzt du den ein? Habe auch einen DIY Quilt 167 und bei +6 Grad ist es schon schattig mit dem Teil.

Den habe ich noch nicht so lange. Letztes Jahrbei ca 2-5 Grad mit Klamotten gings ganz gut. Hängt sicher aber auch davon ab wie gut der schliesst etc. Mit dem muss ich in der Tat noch mehr Erfahrungen sammeln.

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und da soll noch einer sagen, die UL Leute würde alle das Gleiche benutzen ;). Alles sehr bunt gemischt.

 

ich weiß immer noch nicht ob 200er oder 167er :D

Ich friere nicht schnell, aber trotzdem. Es ist echt blöd, dass man das nicht vorher testen kann. Eine falsche Entscheidung wird nämlich sehr teuer. Oder man geht auf Nummer sicher und schleppt dann unnötig Gewicht und hat das Volumen erhöht. 

 

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vor 11 Minuten schrieb milamber:

 

ich weiß immer noch nicht ob 200er oder 167er :D

Ich friere nicht schnell, aber trotzdem. Es ist echt blöd, dass man das nicht vorher testen kann. Eine falsche Entscheidung wird nämlich sehr teuer. Oder man geht auf Nummer sicher und schleppt dann unnötig Gewicht und hat das Volumen erhöht. 

 

Ist für mich Haarspalterei. Bei Grenzentscheidungen würde ich immer zum Wärmeren greifen und dafür lieber ein Baselayer zu Hause lassen. Zu kalt ist schwieriger zu verkraften, als zu warm. Zudem neigt man bei neuen Systemen schnell dazu sich zu unterschätzen. Ultralight bedeutet nicht um jeden Preis, sondern mit Verstand.

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wenn es nur um das Gewicht ginge, wäre die Entscheidung viel einfacher. Aber es sind (soweit ich mich jetzt richtig erinnere) 3l Unterschied im Packvolumen. Da ich groß und ein unruhiger Schläfer bin, habe ich auch die größte Variante gewählt. Da ist der Unterschied zwischen 167 und 200 größer. 

Aber wie auch immer … habe jetzt bei 200 auf den Bestellknopf gedrückt ;) 

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vor 49 Minuten schrieb Marten:

Den habe ich noch nicht so lange. Letztes Jahrbei ca 2-5 Grad mit Klamotten gings ganz gut. Hängt sicher aber auch davon ab wie gut der schliesst etc. Mit dem muss ich in der Tat noch mehr Erfahrungen sammeln.

Zu dem 167 habe ich mir eine geschlossene Tüte/Liner genäht aus Clima 67. Geht bis zur Brust, oben rum warme Daunenjacke mit Kapuze. Werde die Tage das Setup antesten, soll im Westen ja wieder etwas kälter werden, dann weiß ich mehr.

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vor 25 Minuten schrieb milamber:

wenn es nur um das Gewicht ginge, wäre die Entscheidung viel einfacher. Aber es sind (soweit ich mich jetzt richtig erinnere) 3l Unterschied im Packvolumen. Da ich groß und ein unruhiger Schläfer bin, habe ich auch die größte Variante gewählt. Da ist der Unterschied zwischen 167 und 200 größer. 

Aber wie auch immer … habe jetzt bei 200 auf den Bestellknopf gedrückt ;) 

Nachdem ich mit Kufa keine Erfahrung habe zumindest nicht mit dem aktuellen heissen Scheiss ... worüber reden wir bezüglich Gewicht und Volumen?

Mein Winterquilt (-6°) wiegt 680g und hat 3l Volumen

Mein Sommerquilt (+5°) wiegt 390g und hat 1,5l Volumen

das dünne Hochsommerteil (+11°) wiegt 420g und hat 1,5l Volumen (nicht so hochwertige Daune, deshalb schwerer und nicht so warm)

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vor 6 Stunden schrieb lampenschirm:

Da mein Ziel ist, jeden Ausrüstungsgegenstand nur einfach zu besitzen

Das ist auch mein Ziel.

Mit meiner Sommerausrüstung, ergänzt um einige weitere Ausrüstungsgegenstände, will ich auf einer evtl. geplanten Langstreckenwanderung von März bis November bei Temperaturen bis zu -5°C übernachten. Daraus ergibt sich mein Layer-System, das ich in den letzten Monaten bei einigen Overnightern bis zu -10°C testen konnte.

  1. Isomatte (Exped FlexMat Plus (zugeschnitten auf Torsogröße) oder TaR NeoAir XLite Small oder TaR NeoAir XTherm Small)
  2. T-Shirt und Unterhose (Merino oder Polypropylen von LIOD)
  3. Funktionsunterwäsche (Legging und dünner langer Pullover aus Merino oder Polypropylen von LIOD, Wandersocken von Darn Tough)
  4. VBL-Kleidung (MYOG-Jacke, MYOG-Hose, Socken von Exped)  Summe Zusatzgewicht = 319 g
  5. Iso-Kleidung (KuFa-Jacke von Cumulus, KuFa-Hose 100er-APEX von AsTucas = 185 g, Wollsocken von zpacks = 71 g, Schlauchschal) Summe Zusatzgewicht = 256 g
  6. Quilt (133er-APEX von AsTucas, Komforttemperatur Hersteller: 5°C, meine Schätzung: höchstens 8-10°C)

Wenn ich mit leichten Minusgraden rechnen muss, kommen die fettgedruckten Sachen mit, insgesamt also zusätzlich 575 g. Alle anderen Sachen habe ich bei meinen Wandertouren immer dabei (zB Legging, langärmliger dünner Pullover, KuFa-Jacke, Schlauchschal). Alle aufgeführten Ausrüstungsgegenstände gibt es nur einfach in meinem Rucksack, mit einer Ausnahme. Das ist eine zweite Unterhose.

Das ist alles.

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vor 14 Minuten schrieb milamber:

und da soll noch einer sagen, die UL Leute würde alle das Gleiche benutzen ;). Alles sehr bunt gemischt.

 

ich weiß immer noch nicht ob 200er oder 167er :D

Ich friere nicht schnell, aber trotzdem. Es ist echt blöd, dass man das nicht vorher testen kann. Eine falsche Entscheidung wird nämlich sehr teuer. Oder man geht auf Nummer sicher und schleppt dann unnötig Gewicht und hat das Volumen erhöht. 

 

Also je nach dem, was Du kaufst, wird eine falsche Entscheidung nicht sehr teuer.

Ich habe ja auch zwischendurch immer wieder mal mit Quilts rumgespielt, aber im warsten Sinne des Wortes nicht damit warm geworden (Stichwort Kaeltepumpe beim Bewegen und dass man, wenn es richtig kalt wird, extra noch ne Baklava mitnehmen muss) und die habe ich wieder so verkauft bekommen, dass ich pro Teil vielleicht 50 € Verlust gemacht habe.

Ich rechne aber als Selbststaendiger vielleicht auch ein bisschen anders, da ich gewohnt bin, auch meine Arbeitszeit zu berechnen.
Wenn ich dann 8 std zusaetzlich bei einer Entscheidung rumeiere, weil ich mich z.B. zwischen 2 Packrafts nicht entscheiden kann, oder ob ich das 5. wirklich so dringend brauche (ja natuerlich unbedingt :-) ) ist das fuer mich genauso teuer, als wenn ich es einfach kaufe und wenn es nicht optimal ist, weiterverkaufe.
bzw die 8 std lieber mit dem neuen Teil paddeln gehe. Dann kenne ich das Teil auch fuer Beratungen usw

Was nun das ewige Thema, Daune bloed wegen nass werden, betrifft, ich bin ja nun seit > 40 Jahren 3-4 Monate / Jahr zu allen Jahreszeiten / Witterungsbedingungen "draussen", ich hatte in einem vernuenftigen Zelt noch nie einen nassen Schlafsack, noch nie eine "zusammengefallene" Daune, ich achte aber auch drauf, dass die Zelte wirklich lang genug sind, was bei mir mit 190 nicht so ganz leicht ist, aber 2er und diagonal klappt ja auch super.
Ich berate ja auch viele Leute und wenn die auch beim Zelt meinen Empfehlungen gefolgt sind und ihre Ausruestung vernuenftig benutzen, ist mir auch da kein Fall bekannt, wo ein Schlafsack im Zelt nass geworden waere.

Ich kenne im Zelt bei "ueblichen Touren der meisten ULer" eigentlich in der Hauptsache 2 Gruende fuer nasse Daune :

1. Zelt zu kurz oder im Gefaelle aufgebaut, so dass man ans Fussende runter rutscht und dann entweder da das IZ gegen das kondensnasse AZ drueckt, oder bei Singlewall im Extremfall die Bodenwanne unter dem AZ rausdrueckt, wodurch diese dem direkten Regen ausgesetzt ist.

Ursache 1 ist leicht zu loesen -> kauf Dir nen vernuenftiges Zelt :mrgreen:
Ursache 2 auch -> Augen auf bei der Stellplatzwahl bzw, wenn mal weit und breit kein ebener Platz zu finden ist (gerade mit UL-Gepaeck isses ja nicht so ein Problem, ein paar km weiter zu laufen, um einen guten Platz zu finden), dann weiss man ja schon was nachts passiert, (natuerlich vor allem mit Neoairs usw, Evazote rutscht nicht so auf Zeltboeden und der Schlafsack rutscht nicht so auf Evazote) also Regenjacke um´s Fussteil vom Schlafsack und gut ist

2. Koerperschweiss "der durch die Daune vom Koerper wegtransportiert wird" wodurch der Schlafsack oben so nass wird, dass er nicht mehr so easy morgens bzw abends eben trocken wird. das faellt fuer mich klar unter RTFM :mrgreen:, man sollte haelt durch "Temperieren" des Schlafsacks dafuer sorgen, dass der nicht soviel zu warm ist, dass man ohne Ende schwitzt.

Wenn man imho das beruecksichtigt, hat man eigentlich so grob, ausser Extremeinsatz in den Tropen, waehrend des Monsuns :mrgreen: nicht mit irgendwelchen Feuchtigkeits-Problemen im Daunen-Schlafsack zu tun, bei denen man mit einem KF-Schlafsack besser gestellt waere.

 

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vor 14 Stunden schrieb HarryOnTrail:

WOW :shock: Was hast du vor? Bei 1000g 850er Daune bist du bei schätzungsweise -20°C Komforttemperatur. Planst du eine Polarexpedition? :twisted:

Das (der Schlafsack) wäre dann wohl eher zu kalt für den Polarkreis. Allerdings hatte es in Thüringen im Februar gebietsweise bis zu -26,x Grad. Und -20 Grad sind in Deutschland im ersten Quartal nicht so unüblich. Und so eine Pulkatour in Skandinavien ist auch recht frisch in der Nacht.

Bearbeitet von Dingo
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