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Ultraleicht Trekking

Kaufberatung: Rucksack 35-40 Liter


UL-i

Empfohlene Beiträge

Hi zusammen,

ich bin auf der Suche nach einem neuen Rucksack. Bisher hat mich ein vor bestimmt knapp 10 Jahren unüberlegt-spontan gekaufter Quechua Forclaz 37 Ultralight von Decathlon (ca. 37l bei 900g) begleitet, der mittlerweile aber wirklich auseinanderfällt (was nach der Zeit aber völlig in Ordnung ist, für den kleinen Preis hat mich der Rucksack sehr positiv überrascht).

Im Großen und Ganzen war ich mit dem Rucksack auch wirklich zufrieden, aber einige Dinge hätte ich bei einem Neukauf nun doch gerne etwas anders. Folgende Kriterien sind mir wichtig:

  • Volumen ca. 35 bis 40 Liter (evtl. auch etwas mehr), wobei es gut komprimierbar sein sollte (da manchmal nur sehr wenig, manchmal aber auch sehr viel dabei)
  • Möglichst leicht, allerdings geht es mir hier nicht ums letzte Gramm (je nach Volumen so +/- 1kg ist okay)
  • Robustes Material und saubere Verarbeitung, bestenfalls wasserdicht/-abweisend
  • Als Hauptfach ein "Sack" (im Wortsinne) mit Zugriff von oben (Toploader), als Verschluss hier kein Reißverschluss!
  • zwei Seitentaschen, in die auch größere Flaschen passen (breite Nalgene, 1,5l PET o.ä.)
  • ordentlicher Hüftgurt mit möglichst großen Taschen (für Geldbeutel, Smartphone, Snacks...)
  • bestenfalls zusätzliche von außen erreichbare Tasche mit Reißverschluss für Kleinkram (z.B. Deckeltasche)
  • bestenfalls Netztasche, Expanderband o.ä. für nasse Sachen
  • Handschlaufen (ich laufe meist ohne Stöcke, da finde ich das angenehm)
  • Falls das was zur Sache tut: Ich würde gelegentlich auch damit Fahrrad fahren

 

Modelle, die mir spontan ganz gut gefallen, sind der ÜLA Circuit oder der Exped Lightning 45 - allerdings sind die eigentlich schon zu groß und es passen leider nie alle meine Wünsche...

Habt ihr Tipps oder Empfehlungen für mich? Wäre wirklich super! :)

LG UL-i

 

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Sehr gute Rückfragen - ich wusste, irgendwas fehlt noch :)

  • Max. Gewicht wird so bei 15kg liegen, üblicherweise aber eher unter 10kg
  • Ohne Frame/Tragesystem!
  • Preis ist zweitrangig (bestenfalls unter 200 Euro, aber wenn der "perfekte" Rucksack teurer ist, wäre das auch okay)
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Wie gesagt, die 15kg waren ein grob geschätztes Maximum. Dass er dann überladen ist, ist klar. Aber dann sagen wir max. 10kg, das reicht zu 95% sowieso.

Dass die zwei genannten Rucksäcke ein Frame haben, war mir nicht bewusst.

Gibt es einen Unterschied zwischen "Frame" und "Tragesystem"? Ich habe das synonym verwendet. Was ich meine ist jedenfalls, dass ich kein aufwändiges "Gestell" bzw. so ein Netzrücken o.ä. möchte. Eine einfache Polsterung sollte reichen.

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Oh, ich hab auch was vergessen :D 35-40l Hauptfach oder gesamt?

 

ich hab einen Bonfus mit 38l / 30l Hauptfach, gibts aber auch 10l größer. Wahlweise aus DCF oder Xpac. Der dürfte alle Anforderungen erfüllen bis auf das extra Fach für Kleinkram. Für sowas benutz ich allerdings ne Schultergurttasche. 

Ansonsten wären vielleicht die Gossamer Gear Murmur, Kumo oder G4-20 was, oder auch der Weitläufer Agilist.

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vor 15 Stunden schrieb khyal:

Max Gewicht 15 kg ohne Frame/Tragesystem ist nicht zu empfehlen und in Deine TO-Beitrag hast Du selber 2 Ruchsaecke mit Frame angegeben...

Das stimmt, aber wenn das Normalgewicht unter 10kg liegt und nur mal wegen Wasser oder so für ein paar Stunden 15kg drin sind, würde ich persönlich trotzdem auf frameless gehen. Habe allerdings auch eher niedrige Komfortansprüche.

OT: ich hab mich auch gewundert und deswegen halt nachgefragt… :)

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Noch eine Möglichkeit: Osprey Exos 38, erfüllt allerdings nur einige deiner Anforderungen. 'Deckel' kann abgemacht und daheim gelassen werden, wenn man weniger zeug mitnehmen will. Dafür teilweise schon für hundert Euro zu bekommen.

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Vielleicht kommt ja auch sowas wie nen HMG 2400 in Frage, bei dem du den Rahmen zu Hause lassen kannst wenn du leicht unterwegs bist ihn sonst aber auch mal schwerer beladen kannst. 

Hab mit den Teilen jetzt selbst keine Erfahrungen aber hier gibt's bestimmt einige die da was zu sagen können.

 

 

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vor 19 Minuten schrieb Gibbon:

Noch eine Möglichkeit: Osprey Exos 38, erfüllt allerdings nur einige deiner Anforderungen. 'Deckel' kann abgemacht und daheim gelassen werden, wenn man weniger zeug mitnehmen will. Dafür teilweise schon für hundert Euro zu bekommen.

Er will ja gerade *kein* Tragesystem ;)

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vor 1 Stunde schrieb khyal:

Kann natuerlich auch gut sein, dass Du ein Troll bist, aber fuer den Fall das nicht...

Max Gewicht 15 kg ohne Frame/Tragesystem ist nicht zu empfehlen und in Deine TO-Beitrag hast Du selber 2 Ruchsaecke mit Frame angegeben...

In meinem Laufbursche Huckepack waren 15kg überhaupt kein Problem wenn man vernünftig packt. Als Rückenpolster einfach ne Isomatte mit wenig Luft, etc. ging das Gewicht auch gut auf die Hüfte wenn gewollt. 

Der Üla Ohm 2.0 war auch noch gut brauchbar bei dem Gewicht. 

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Dann empfehle ich dann mal den ÜLA ohne Tragesystem :mrgreen:: CDT 

10 Kilo sind kein Problem, 15 schon ambitioniert, was aber m. E. für alle gestelllosen Rucksäcke gilt, da kommt es dann mehr auf die eigene Fitness, Rückenmuskulatur und Gewohnheit an. 

Übermorgen will ich mal mit dem CDT los mit 2 Z-Lite Segmenten statt dem dünnen EVA Polster, mal sehen ob das einen Unterschied macht. 

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vor 6 Minuten schrieb schrenz:

Dann empfehle ich dann mal den ÜLA ohne Tragesystem :mrgreen:: CDT 

10 Kilo sind kein Problem, 15 schon ambitioniert, was aber m. E. für alle gestelllosen Rucksäcke gilt, da kommt es dann mehr auf die eigene Fitness, Rückenmuskulatur und Gewohnheit an. 

Übermorgen will ich mal mit dem CDT los mit 2 Z-Lite Segmenten statt dem dünnen EVA Polster, mal sehen ob das einen Unterschied macht. 

Den CDT habe ich auch, ist aber mMn nicht so modular. Wie auch? Und die genannten 15kg sind damit spassbefreit.Der OHM geht ja fast schon in Richtung One-for-all, zumindest für den TE!

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vor einer Stunde schrieb paff:

Vielleicht kommt ja auch sowas wie nen HMG 2400 in Frage, bei dem du den Rahmen zu Hause lassen kannst wenn du leicht unterwegs bist ihn sonst aber auch mal schwerer beladen kannst. 

Hab mit den Teilen jetzt selbst keine Erfahrungen aber hier gibt's bestimmt einige die da was zu sagen können.

HMG ist klasse, vor allem auch fuer die Wunschvorgabe "wasserdicht"

Natuerlich koennte man die beiden Alustaebe rausziehen, waere in meinen Augen aber nicht so sinnvoll, da eben die den Tragekomfort wegen Gewichtsverlagerung auf die Huefte gegenueber einem Rahmenlosen wesentlich verbessern und die beiden Staebe nicht so schwer sind.
Falls es jemanden interessiert, kann ich gerne mal in meinem HMG die Staebe rausziehen und wiegen

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Von mir noch ne Stimme für Den HMG. Bin mit meinem Windrider recht zufrieden gewesen. Würde nur bemerken wollen, dass das Ding nicht wasserdicht ist. Also jedenfalls meiner nicht. Vom ersten Tag/Regen kam Wasser rein. Würde daher auch hier zum Liner raten. 

Vom Kumo würde ich abraten wenn du einen vernünftigen Hüftgurt möchtest. Der Gurt ist beim Kumo ein Stück nach hinten am Seitensegment befestigt. Wenn du ihn zuziehst musst du immer wieder nach ziehen bis sich der Inhalt des Rucksackes stark genug komprimiert hat und nicht mehr nachgibt. Mit dem MurMur würde ich aufpassen mit Gewicht über 10kg. Sind bei mir mehrfach die Nähte an der Seite gerissen. Auch die Schultergurt Nähte sehen nach einiger Zeit nicht mehr gesund aus. Bei dem würde ich das Limit von 9kg wirklich einhalten. Zumal auch die Schultergurte dann echt einschneiden.

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vor 2 Stunden schrieb lampenschirm:

Ansonsten wären vielleicht die Gossamer Gear Murmur

auf keinen Fall. Finde ihn ab 6kg Beladung zunehmend unangenehm, das dürfte einem BW von ca. 4kg entsprechen. Ist ein toller Rucksack, aber nicht für 10kg aufwärts. Kumo, evtl sogar den Gorilla, da geh ich mit. Der Bonfus könnte auch klappen, aber bei 10-15kg auch an die Grenzen stoßen. Dann vielleicht doch eher HMG.

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vor einer Stunde schrieb Sever:

Von mir noch ne Stimme für Den HMG. Bin mit meinem Windrider recht zufrieden gewesen. Würde nur bemerken wollen, dass das Ding nicht wasserdicht ist. Also jedenfalls meiner nicht. Vom ersten Tag/Regen kam Wasser rein. Würde daher auch hier zum Liner raten.

Wasserdicht ist kaum ein Rucksack und wenn man die nimmt, die sich gut fuer Wanderungen tragen, keiner.
Aber es gibt ein paar Rucksaecke, die sind rel wasserdicht, grundsaetzlich ist erstmal DCF wasserdicht, aber eben nicht die Naehte.
Wenn die mit Nahtband gut abgedichtet sind,kommt an den Naehten kein Wasser rein, solange das Wasser nicht unter Druck eindringt (da ist ein Schwimmer, bei dem das Packraft kentert und dadurch der Rucksack u.U. komplett bis 15 min unter Wasser ist, eine ganz andere Herausforderung als selbst den ganzen Tag in stroemenden Regen laufen, ich habe da so gewisse Erfahrungen).

Das HMG-Modell, was am Besten "wasserdicht" ist, ist der Porter, da er keine Aussentaschen hat, in denen das Wasser stehen bleiben und dann langsam durch die Bodennaht einsickern kann.

Was man halt bei den HMG sehen muss, dass die Rucksaecke aus dickerem stabilen DCF sind, als viele der Konkurenz.
Technisch ist es da nicht moeglich, die Bodennaht abzutapen.
Beim Porter ist das egal, da das Wasser einfach aussen an der Naht vorbei laeuft, beim Windrider / Southwest kann man die Naht von innen mit Seamgrip abdichten.

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vor 10 Stunden schrieb Ann-Kathrin:

OT: Was meinst Du damit? Wie sieht (D)ein ideal gepackter Huckepack aus?

OT: Sauber eine ZLite, Isomatte mit etwas Luft o.ä. sauber als Rückenpolster im Rucksack platzieren und mit dem restlichen Gear fixieren. Dann mithilfe der Kompressionsgurte (Das hat am Huckepack, sowie am ÜLA Ohm hervorragend geklappt.) so weit wie möglich den Pack versteifen. Alternativ geht natürlich bei so großen Packs auch gut ein Burrito wenn man eine dünne Matte dabeihat.  So hatte ich nie Probleme das Gewicht auf die Hüfte zu übertragen.

Mittlerweile trage ich aber lieber auch schwerere Packs nur noch über die Schultergurte und nutze den Hüftgurt an meinem ZPacks eigentlich nur noch locker, damit der Pack nicht herumschlingert.

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