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Ultraleicht Trekking

Trekkingtour mit Kniearthrose?


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vor 40 Minuten schrieb pielinen:

Aber Über-/Fehlbelastung ist schlecht!

Du hast die Unterbelastung unterschlagen, aber

Ist das nicht alles selbstverständlich? 

Das weiß doch jedes Kind :

kalt - nicht gut bis tut weh

Heiß - macht böse aua 

 Das dazwischen ist gut

Die Welt ist einfach! Schwarz und Weiß meiden :wink:

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vor 50 Minuten schrieb zopiclon:

Du hast die Unterbelastung unterschlagen, aber

Ist das nicht alles selbstverständlich? 

Das weiß doch jedes Kind :

kalt - nicht gut bis tut weh

Heiß - macht böse aua 

 Das dazwischen ist gut

Die Welt ist einfach! Schwarz und Weiß meiden :wink:

Ich habe nie „Unterbelastung“ oder „zu Tode schonen“ empfohlen, sondern adequate Belastung.

Ich erinnere mich an eine 40jährige Frau die unbedingt Marathon laufen wollte und sich dafür einer Mikrofrakturierung unterziehen liess, zur Faserknorpelbildung!

https://flexikon-mobile.doccheck.com/de/Mikrofrakturierung

Bearbeitet von pielinen
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vor 1 Stunde schrieb pielinen:

ch erinnere mich an eine 40jährige Frau die unbedingt Marathon laufen wollte und sich dafür einer Mikrofrakturierung unterziehen liess, zur Faserknorpelbildung!

https://flexikon-mobile.doccheck.com/de/Mikrofrakturierung

@pielinenDAS interessiert mich jetzt aber. Im Link ist nur der Ablauf und das Ziel der OP beschrieben, klappt das denn so wie gewünscht? Und konnte die Frau am Ende wirklich nen Marathon laufen?

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Nein, das klappt nicht unbedingt, weil der neu gebildete Knorpel nicht mit dem ursprünglichen vergleichbar ist. Es gibt Leute, die laufen mit Arthrose Marathon, und andere, die kommen mit dem selben Grad nicht schmerzfrei zur nächsten Tür. "Kraft nimmt Schmerz" sagt Ex-Triathlet, Internist, Fitnessguru, selbsternannter Diätexperte und erfolgreicher Unternehmer (Das Kilo seines Beta-Karotins kostet 665 €). Dass ich nicht lache! Die Welt ist ewas komplexer, als es Gurus weis- machen wollen. 

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vor 10 Stunden schrieb kra:

@pielinenDAS interessiert mich jetzt aber. Im Link ist nur der Ablauf und das Ziel der OP beschrieben, klappt das denn so wie gewünscht? Und konnte die Frau am Ende wirklich nen Marathon laufen?

Ob sie den Berlinmarathon laufen konnte weiß ich leider nicht . Die Mikrofrakturierung habe ich danach nie wieder gesehen.

Scheint mir eher eine Verzweiflungstat zu sein, der Ersatz-„Faserknorpel“ ist nicht langfristigen Belastungen gewachsen.

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vor 8 Stunden schrieb Genusswanderer:

Kraft nimmt Schmerz"

Sagt dir jeder gealterte Fußballer und auch manch anderer ex Profi

 

11 studies revealed that resistance training improved pain and/or physical function. The most common regimen was a 30- to 60-minute session of 2 to 3 sets of 8 to 12 repetitions with an initial resistance of 50% to 60% of maximum resistance that progressed over 3 sessions per week for 24 weeks. Seven studies reported Kellgren-Lawrence grade, and 4 studies included osteoarthritis location.

 

Und das schon mit nur so wenig Training

Ich konnte wieder das Laufen beginnen, nachdem ich 4000km/a fahrrad fahren konnte. Schmerzfreiheit erwarte ich, wenn meine Bewegungs Abläufe wieder wie vorgesehen sind. Wenn letzteres nicht Eintritt, so bleibt man wohl auf dem absteigenden Ast. Denn dann bleiben dauerhafte fehl Belastungen erhalten, welche weiterhin unser Gewebe zerstören. 

vor 6 Minuten schrieb pielinen:

Faserknorpel“ ist nicht langfristigen Belastungen gewachsen

Das ist doch Typ 3 Kollagen . Also die erste wiederherstellende Maßnahme des Körpers. Nicht dauerhaft haltbar. Wie viel Zeit in Monaten oder Jahren bedarf es dann an Training und regeneration, um daraus etwas dauerhaft haltbares entstehen zu lassen? 

Der Erfolg lässt sich doch leicht am muskel ablesen. Der wächst im anabolen Zustand. Und nur dann kann auch ein Gelenk regenerieren. Wird der muskel aber nicht größer, so braucht man auch keine Besserung im Gelenk zu erwarten. 

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Training bis jenseits der Schmerzgrenze,  grundsätzlich schön und gut, beim gesunden Knie bzw. der schmerzfreien Arthrose.

 

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Chondropathie

„Knorpelschäden zeigen eine sehr geringe Fähigkeit zur Selbstheilung, so dass kleine Gelenkknorpeldefekte mit der Zeit unbehandelt fortschreiten können. Ein Gelenkknorpeldefekt, der zu Anfang vielleicht klein ist, hat immer noch das Potenzial, einen physikalischen und chemischen „Dominoeffekt“ auf den umgebenden „normalen“ Gelenkknorpel zu haben.“

https://academic.oup.com/rheumatology/article/45/1/79/1788527?login=true

Bearbeitet von pielinen
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vor 6 Stunden schrieb pielinen:

Training bis jenseits der Schmerzgrenze

Sollte man nie tun. 

Training immer nur  so weit bis eine Anpassung stattfinden kann.

Wenn man in der komfort Zone bleibt, so ist es kein Training....

Der Schmerz sollte immer erst nach dem Training kommen, es ist schließlich Gewebe beschädigt worden, damit eine Anpassung statt finden kann. 

 

vor 6 Stunden schrieb pielinen:

einen physikalischen und chemischen „Dominoeffekt“

Dann einfach die Bedingungen ändern. Dann passiert das nicht... Meine Güte, so schwer ist das doch nicht. 

Die chemische Komponente habe ich schon auf gezeigt. Die physikalische ist doch auch albern, viel Bewegung mit minimaler last und fertig. Dafür muss man nur  neue Bewegungsabläufe lernen, um nicht eine (erneute) Fehlbelastung zu erlangen. 

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vor 19 Minuten schrieb zopiclon:

Der Schmerz sollte immer erst nach dem Training kommen, es ist schließlich Gewebe beschädigt worden, damit eine Anpassung statt finden kann. 

Es sollte nach dem Training allenfalls Muskulatur etwas schmerzen - je nach Ziel der Einheit.

'Orthopädisches' (Sehnen, Gelenke usw.) soll keinesfalls schmerzen.

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vor 9 Stunden schrieb martinfarrent:

Orthopädisches' (Sehnen, Gelenke usw.) soll keinesfalls schmerzen.

Nur bedingt. 

Bei jeder Anpassung nach einen Training findet eine Entzündung statt, denn das ist der erste Schritt der Heilung, von dem beim Training verletzten Gewebe. Ohne diese Verletzung keine Anpassung. 

Der eine nimmt das wahr, ein anderer nicht. 

Klar, wenn die Entzündung zu lange dauert und daraus ein großer Schmerz entsteht, so war es kein Training mehr, das ist dann eher unter Fehlbelastung zu verbuchen. Denn durch eine Entzündung, welche zu lange dauert, und damit stark schmerzt, verliert man mehr Gewebe, als man durch ein angepasstes Training gewinnen kann. Dann ist das aber auch kein Training mehr, wenn man dessen Ziel nicht auch verfolgt. Das wäre dann eher ein negatives Training, wenn man mehr verliert als gewinnt. 

Zu viel ist nie gut, zu wenig auch nicht. Aber das ist wirklich jedem klar. Die optimale Belastung ist individuell, darauf kann man, online schon gar nicht, als nicht betroffener nichts sagen. 

Fakt ist allerdings, unfall und Gewalt, das sind bestimmt die größten Probleme, ausgenommen, das die zu wenige Belastung zu den meisten Problemen führt. 

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und es gibt noch einen punkt über den bisher kaum bis gar nicht gesprochen wurde. auch bei kleinigkeiten bilden sich oft im laufe der zeit permanente fehlhaltungen aus. diese können durchaus beitragen zu grösseren schäden, bzw bei überbelastung dann zum unfall und beschädigungen führen.

ich zb bekomme, wenn meine schultern nicht passen, sofort schmerzen im knie weil sich der ganze körper verzieht. das sind dann auch die momente in denen für mich die verletzungsgefahr fürs knie am grössten ist.

 

https://www.egoscue.com/

für mich waren die übungen von egoscue eine grosse hilfe. bei war mir ja nicht nur die muskulatur schwach, ich hatte auch ne fehlhaltung und verspannungen im ganzen körper von 20 jahren sitzen in schule und arbeit.

auch heute noch, wenn mein knie weh tut, mach ich die übungen für ne woche regelmässig und erfahre sofort besserung. hätte ich damals nicht gleichzeitig an meiner körperhaltung korrigert, ich hätte niemals diese hohen gewichte stemmen können ohne weiteren schaden damit anzurichten.

im buch das ich habe ist ne schöne zeichnung drin. ich hab sowohl mich als auch viele zeitgenossen mit schlechter haltung darin erkannt. gibts inzwischen auch auf deutsch, zb beim grossen fluss.

https://www.amazon.de/Schmerzfrei-leben-mit-Egoscue-Methode-revolutionäre/dp/3864454875

 

 

 

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Es gibt hier viele interessante Kommentare.

Ich habe jedenfalls seit Jahrzehnten in unterschiedlichem Maß Schwierigkeiten mit den Knien - Meniskus und Arthrose. Auch gut gemeinter ärztlicher Rat hielt mich nicht davon ab, Spass zu haben. Radfahren, wandern, schwimmen - das muss einfach sein.

Es hilft, möglichst regelmäßig zu trainieren - bloß keine Pausen. Im Winter sind es Schwimmbad und Smarttrainer.

Die Auswahl der Schuhe ist sehr sehr wichtig. Probiere lieber 10 Paar aus statt nur 5.

Gute orthopädische Einlagen sind enorm vorteilhaft. Damit meine ich keine Standardware. Ich gehe zu Footpower in Gießen. Da muss ich privat draufzahlen, aber es lohnt sich. Im Verkaufsraum hängen die Photos einiger prominenter Sportler, die da Kunden sind.

An beiden Knien wurde per Arthroskopie schon repariert, ohne neue Gelenke. Es hat sich gelohnt.

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vor 4 Minuten schrieb Ameisenigel:

Gute orthopädische Einlagen sind enorm vorteilhaft

Ja, die haben ihre Berechtigung

Allerdings haben diese Teile eine stützende Funktion und entlasten somit die Muskulatur. Diese bildet sich dann zwangsweise noch mehr zurück und das Problem wird größer, auch wenn es dann keine Symptome mehr bereitet. 

Also Obacht und das Training nicht zu kurz kommen lassen

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vor 1 Minute schrieb zopiclon:

Ja, die haben ihre Berechtigung

Allerdings haben diese Teile eine stützende Funktion und entlasten somit die Muskulatur. Diese bildet sich dann zwangsweise noch mehr zurück und das Problem wird größer, auch wenn es dann keine Symptome mehr bereitet. 

Also Obacht und das Training nicht zu kurz kommen lassen

Orthopädische Einlagen, die die Muskulatur entlasten, sind eben nicht gut.

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