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Ultraleicht Trekking

Projekt "West"


mawi

Empfohlene Beiträge

vor 42 Minuten schrieb Krokodilalli:

Lieber jetzt freiwillig auf Unterstützung zurückgreifen, als in ein paar Jahrzehnten drauf angewiesen sein, weil man cool aussehen wollte

Ich sehe das anders. Bandagen, Gehhilfen, etc. können durchaus eine gewisse Mobilität und Unterstützung im Verletzungsfall gewährleisten. Trägt man sie jedoch immer, dann haben ja die entsprechenden Muskeln und Sehnen keine Chance sich richtig zu entwickeln und sich zu kräftigen, wenn sie immer entlastet werden. 

Dauerhafter Gebrauch von Stöcken wirkt sich zum Beispiel negativ auf den Gleichgewichtssinn beim Laufen aus. Läuft man dann Mal ohne Stöcke, dann fehlt es einem an Trittsicherheit und Balance im Gelände weil der Körper erst wieder lernen muss selbst die Balance zu halten.

Gleiches gilt für Schuhe die unnötig viel stützen und dämpfen. Das führt zu geschwächten Bändern und Muskeln im Fußbereich und diversen Krankheitsbildern ( Plattfuß etc.).

Usw.

@zopiclon hat es dahingehend ganz gut zusammenfasst.

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vor 2 Minuten schrieb mawi:

Ich sehe das anders. Bandagen, Gehhilfen, etc. können durchaus eine gewisse Mobilität und Unterstützung im Verletzungsfall gewährleisten. Trägt man sie jedoch immer, dann haben ja die entsprechenden Muskeln und Sehnen keine Chance sich richtig zu entwickeln und sich zu kräftigen, wenn sie immer entlastet werden. 

Dauerhafter Gebrauch von Stöcken wirkt sich zum Beispiel negativ auf den Gleichgewichtssinn beim Laufen aus. Läuft man dann Mal ohne Stöcke, dann fehlt es einem an Trittsicherheit und Balance im Gelände weil der Körper erst wieder lernen muss selbst die Balance zu halten.

Gleiches gilt für Schuhe die unnötig viel stützen und dämpfen. Das führt zu geschwächten Bändern und Muskeln im Fußbereich und diversen Krankheitsbildern ( Plattfuß etc.).

Usw.

@zopiclon hat es dahingehend ganz gut zusammenfasst.

 

OT:

Stopp, wir können ja jetzt nicht von deinem Istzustand einfach in den perfekten Sollzustand wechseln:-D

1. Ich habe ja nicht gesagt, dass man immer Stöcke benutzen soll, im Alltag sowieso nicht (da wäre dann der Rollator Vergleich angebracht)

2. Du hast ja schon vor der Tour geschrieben, dass du die letzten Monate vor der Tour dich nicht intensiv drauf vorbereitet hast (was mit Arbeit etc. ja auch absolut verständlich ist), da sind Hilfsmittel doch eine gute Alternative

3. Du bist ja auch nicht mehr in deinen zwanzigern, dein Körper braucht ein wenig länger um sich an unterschiedliche körperliche Belastungen anzupassen, gerade wenn man jeden Tag über 30km geht und davor Wochen bis Monate viel gesessen hat.

4. Selbst ein optimal trainierter Körper, kann bei so einer langen Tour Probleme bekommen und du hast ja welche. Will dir gar nicht absprechen, dass sowas auch ohne Stöcke möglich ist, ich wollte eigentlich nur ein bisschen aufmuntern, dass Stöcke gar net so schlimm sind und viele Leute sie benutzen und man sich nicht schämen muss :-D 

Mit den Schuhen ist ein gutes Beispiel:

Wenn jemand schon sehr lange einfach Sneakers trägt (müssen ja nicht gleich der Tod im Sinne von jedem zu kleine Anzugschuhe oder Wanderstiefel sein) und dann von dem einen auf den anderen Tag Barfuß laufen will, dann wird er auch nur ein paar Wochen Spaß haben, bevor was kaputt geht. Wenn man das wochen und monatelang antrainiert, dann sieht das ganz anders aus.

Hoffe einfach du hast auf den kommenden Touren weniger mit Verletzungen zu tun, als bisher und, dass du uns schön mit Reiseberichten versorgst:grin:

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Als blond gelockter Jüngling hab ich mir, weil ich ohne Stöcke und >20kg Rucksack durch die Zillertaler Alpen gewandert bin (u.a.) eines der Knie demoliert - Recovery-Time war > 20 Jahre .... glaub mir :rolleyes: die Dinger sind jedes Gramm wert!

Und gegen das Stöckel-Enten Image helfen Gummipuffer. 

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vor 3 Stunden schrieb schrenz:

Punkt 3. kann man durch IBUs ersetzen :mrgreen:

OT:

Eigentlich Pkt. 1-4, du musst nur die Dosis anpassen.... :twisted:. Ich glaube bis 2400 mg IBU / Tag sind drin, dann sollte man auf stärkere Mittel (Novaminsulfon etc.) umsteigen... :twisted: :evil:

PS. nicht ernst nehmen, das ist Sarkasmus!!

Bearbeitet von kra
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Geschrieben (bearbeitet)

33. Tag

Das ist was von meinen Vorräten übrig geblieben ist, Kaffee und ein paar Nüsse.

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Ich fülle noch schnell meine Vorräte wieder auf und dann geht's mit dem Zug zurück nach Laurenburg. Ich hatte überlegt von Frankfurt aus weiter zu laufen und den Taunus zu überspringen. Aber ich glaube, dass ich mich im Nachhinein darüber ärgern würde. Und würde bestimmt auch nicht noch einmal zurückkommen, um das Stück nachzuholen.

Der Zug ist ziemlich leer. Es scheinen sich aber alle direkt um mich herum zu platzieren, was mich leicht nervt.

Der Weg ab Laurenburg schlängelt sich ganz nett durch den Wald.

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Ich fühle mich irgendwie müde und schlapp. Zudem ist irgendwie meine Kondition abhanden gekommen und ich schwitze wie ein Schwein. Bei jeder Steigung komme ich außer Atem und merke deutlich den Puls pochen.

Ich komme an einem Wunschdings vorbei. Fast alle Wünsche drehen sich um Corona und der Sehnsucht nach Lockerungen. Mal gucken ob meiner in Erfüllung geht.

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Ich komme an der Schaumburg vorbei und mache zu ihrem Fuße Rast.

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Oh Mann, hier realisiere ich, das ich erst 8km gelaufen bin und dafür 3 Stunden benötigt habe. Dabei hatte ich nicht den Eindruck, das ich langsam unterwegs war :(

Hier scheint ein Scherzbold zu wohnen. An seinem gesamten Grundstück stehen dutzende solcher "lustigen" Sachen:

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(Wer hier wohl das Dürreopfer war? Das Bier?)

Der Weg wird langsam uriger. An sich nett, bedeutet aber auch Zecken, Mücken, Brennesseln, Dornen und Matsch. Ich bin leicht genervt. Völlig zerstochen und zerkratzt falle ich aus dem Wald.

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Jetzt flutschen plötzlich die Kilometer, ohne dass ich schneller laufe. Merkwürdig... Jetzt merke ich zunehmend das linke Schienbein. Ich leg noch ne Pause ein. Es wird aber nicht besser, im Gegenteil. Puh, was tun. Bin erst 15 km gelaufen, 20 waren geplant. Die Schmerzen werden langsam unausstehlich. Okay, ich mache nach 15 km Schluss und kriech völlig fertig in meinen Quilt.

Ich hoffe auf ein Wunder für morgen ....

Bearbeitet von mawi
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Geschrieben (bearbeitet)

Abbruch

Die Nacht war ziemlich unruhig. Erst nerven mich ein paar Mücken, dann die Blase und später gefühlt stundenlang ein kläffendes Reh, was einfach keine Ruhe geben wollte (vielleicht waren es auch mehrere).

Eigentlich habe ich die Entscheidung für mich schon getroffen. Aber die ersten Kilometer gehen ziemlich gut und lassen mich etwas hoffen.

Hilfe, ein Baumgesicht frisst das Schild :lol:

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Und hier ist überall wieder dieser eklige Alienschleim. Hmm, oder ist das Kotze von dem Reh gestern? Vielleicht hat es gar nicht gebellt sondern sich förmlich die Eingeweide ausgekotzt. :???:

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Mit Blick auf Burg Hohlenfels gibt's erst einmal Frühstück.

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Das Bein ist bisher ganz okay, nicht schmerzfrei, aber aushaltbar. Aber es ist auch schon wieder ein wenig dick. Ich glaube, es bringt nichts. Durch Weitergehen wird es sicherlich besser werden. Und immer mit Schmerzen umherlaufen drückt auf Dauer auf die Laune. Ich beschließe endgültig es erst einmal abzubrechen und gleich von hier aus zur nächsten Bushaltestelle zu gehen.

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Auf dem Weg zur Bushaltestelle geht es ziemlich steil und lang bergab. Im Schienbein sticht es wieder unausstehlich, so dass das Laufen zur Qual wird. Es war eine gute Entscheidung. Für dieses Jahr soll es das erst einmal gewesen sein. Das nächste Mal komme ich besser vorbereitet wieder....

 

Bearbeitet von mawi
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@mawi1000 Dank für die supertollen Reiseberichte, die ich immer abends so gern gelesen hab. Und ich wünsch Dir, dass sich dein Schienbein erholt. Es ist schon echt ne Sache mit diesen Sehnen - ich hatte und habe selbst damit zu tun und weiß, wie frustrierend es sein kann, wenn man mit nicht so kann, wie man will und und alles nur an einer einzigen doofen Stelle im Körper liegt. Also toi toi toi!

 

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Menno, echt schade für dich.

Aber gute Entscheidung, auf die Art quälen...grg, muss nicht sein.

Gutes Auskurieren! Vielleicht gibt es ja mal ein Berlin-Treffen aufm Tempelhofer Feld oder so.

Der Teil der reise war echt gut, freue mich aufs nächste Jahr.

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Ach, @mawi , mach Dir nichts draus! Zu Hause ist es auch ganz schön. Du tauschst Schnecken und Zecken gegen Deine Freundin, Schmerzen und Entbehrungen gegen liebevolle Pflege (Ruhig bei den Schmerzen bißchen übertreiben, das erhöht den Grad der Zuwendung! ;)), harten Waldboden gegen ein weiches Bett. Statt kilometerweiten Märschen zur nächsten Wasserquelle musst Du nur ein paar Schritte zum Wasserhahn gehen. Paradiesisch!

Ein Thruhike ist es sowieso nicht geworden, dann ist es auch egal, ob es nun zwei oder drei Abschnitte werden.

Ich wünsche Dir schnelle Genesung und freue mich schon auf die Fortsetzung des Reiseberichts, wann immer das auch sein wird.

Bearbeitet von Mittagsfrost
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Absolut richtige Entscheidung. Lieber halblang machen und chronischen Schaden vermeiden, als den "harten Hund" auf tonnenweise Schmerzmittel markieren.

Ich finde es wahnsinnig Schade für dich, bin aber guter Dinge dass du im neuen Jahr mit frischen Kraftreserven und ausgeheilter Verletzung wieder starten kannst :)

Auch an dieser Stelle noch Mal ein dickes DANKESCHÖN fürs mitnehmen. Es war mir ein Fest.

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@mawi (& @einar46)

Eine Frage hab ich mal (ggf. hab ich das in den Berichten auch übersehen):

Trotz bester Vorbereitung kann man sich ja Verletzungen oder andere gesundheitliche Probleme einfangen.

Und oft hat der eine einfach Pech und der andere das nötige Glück.

Aber gibt es aus eurer Sicht, einen oder mehrere Gründe für die Probleme/Schmerzen?

Zuviel Kilometer pro Tag?
Kilometerleistung pro Tag ok, aber die Dauer der Belastung war einfach zu lang?
Mischung aus zu viel Kilometer und zu lange Belastung?
Zu wenig Erholung/Pause zwischendurch?

Oder anders gesagt: Was würdet ihr anderen, die ähnliches vorhaben ggf. raten?

Auf den eigenen Körper zu hören ist zwar grundsätzlich immer ganz gut. Nur hab ich vor kurzem auch die Erfahrung gemacht, dass mein Körper (oder Kopf) gerade morgens wenn noch Power da ist, „Gib ihm“ sagt. Das rächt sich dann in der zweiten Tageshälfte. Und selbst dann, ist es mir schwer gefallen, so langsam zu gehen, wie es nötig und gesund gewesen wäre. Als Konsequenz kann zweimal der Mann mit dem Vorschlaghammer vorbei … :(

 

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vor 10 Stunden schrieb Daune:

Zuviel Kilometer pro Tag?
Kilometerleistung pro Tag ok, aber die Dauer der Belastung war einfach zu lang?
Mischung aus zu viel Kilometer und zu lange Belastung?
Zu wenig Erholung/Pause zwischendurch?

Alles gleichzeitig oder einfach nur zu schnell gelaufen.... 

Es geht einfach nur um die Fähigkeit des Körpers sich an die Belastung an zu passen. Wenn dies nicht geschehen kann, also nicht genügend zeit für die regeneration vorhanden war, so streikt der Körper. Zurecht! 

So spontan fällt mir da Astaxanthin als Abkürzung ein, insbesondere bei entzündlichen Beschwerden. 

alpha liponsäure und carnitin könnte auch bei einigen was bewirken. 

Aber grundsätzlich braucht man für eine gescheite Anpassungsfähigkeit gescheite Schilddrüsenwerte (Jod, Selen, eiweiß), eine gute insulin-sensitivität und ein daraus resultierendes anaboles Umfeld ( mehr als genügend Kalorien) mit genügend Wachstums Hormonen, Zb hgh, (eiweiß ) am Abend, so daß einem mollig warm wird, man also merkt, daß der Körper einen wieder zusammen Flickt, so daß man nach dem aufstehen nichts zu essen braucht. 

Ich denke viele machen genau darf Gegenteil davon

 

Gruß

Bearbeitet von zopiclon
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Hallo @Daune,

ein sehr interessantes Thema, das Du da ansprichst.

Ich mache mir schon seit einiger Zeit Gedanken, wie man verletzungsfrei über eine längere Wandertour kommt. Längere Wandertouren (über 1000 km) habe ich ja schon einige absolviert. Aus gesundheitlichen Gründen musste ich bisher keine abbrechen. Aber trotzdem hat es mich auf der letzten Wandertour erwischt.

Vielleicht kann man das auch in einen neuen Thread stecken und darüber diskutieren...

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Super spannendes Thema! Denn ich denke immer: bei 10km Strecke am Tag müsste keiner abbrechen. Um es mal schwarz-weiß zu formulieren. Was genau führt dazu, dass wir (ich schließe mich da mal mit ein) uns krank-machend überfordern? Manchmal denke ich, dass es das Ergebnis unserer Leistungs-Gesellschaft ist. Man kann nicht "einfach so" 10km am Tag laufen, sondern sollte schon sichtbare Leistung erbringen. Sonst kommt man ja nicht voran, sonst schafft man die Strecke nicht, sonst hat man ja nicht alles gegeben.

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vor 26 Minuten schrieb Julia mit Hund:

Super spannendes Thema! Denn ich denke immer: bei 10km Strecke am Tag müsste keiner abbrechen. Um es mal schwarz-weiß zu formulieren. Was genau führt dazu, dass wir (ich schließe mich da mal mit ein) uns krank-machend überfordern? Manchmal denke ich, dass es das Ergebnis unserer Leistungs-Gesellschaft ist. Man kann nicht "einfach so" 10km am Tag laufen, sondern sollte schon sichtbare Leistung erbringen. Sonst kommt man ja nicht voran, sonst schafft man die Strecke nicht, sonst hat man ja nicht alles gegeben.

So einfach ist es nicht. Das Problem ist eher dass sich das Herz Kreislauf System und die Muskulatur viel schneller trainieren laßen als Sehnen und Bänder. D.h es geht dir im Grunde prima auf Tour. Und warum sollte man nicht lange Tagesetappen laufen wenn es Spaß macht. Sehnen und Bänder Verletzungen kommen manchmal plötzlich und ohne Vorwarnung. 

Im Grunde dreht es sich doch darum was einen auf Tour motiviert. Mir wären 10 km am Tag schlicht zu langweilig... was mach ich denn den ganzen restlichen Tag. Ich glaube nicht dass diese Motivation von außen kommt... ich laufe einfach gerne den ganzen Tag und da kommen dann eben lange Strecken raus. :-D

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vor 18 Minuten schrieb cozy:

So einfach ist es nicht. Das Problem ist eher dass sich das Herz Kreislauf System und die Muskulatur viel schneller trainieren laßen als Sehnen und Bänder. D.h es geht dir im Grunde prima auf Tour. Und warum sollte man nicht lange Tagesetappen laufen wenn es Spaß macht. Sehnen und Bänder Verletzungen kommen manchmal plötzlich und ohne Vorwarnung. 

Im Grunde dreht es sich doch darum was einen auf Tour motiviert. Mir wären 10 km am Tag schlicht zu langweilig... was mach ich denn den ganzen restlichen Tag. Ich glaube nicht dass diese Motivation von außen kommt... ich laufe einfach gerne den ganzen Tag und da kommen dann eben lange Strecken raus. :-D

Naja, ich sag mal so: du hast auch nicht von ungefähr 2 Wochen (?) Pause gemacht (ich lese deine Berichte immer und sehr gerne). Und ich werfe nochmal ins Feld: es kann wirklich gut sein, dass viele von uns es schwer haben, mit "Leerlauf" klar zu kommen. 

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