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Ultraleicht Trekking

geplantes Biwakieren - Intitiative für Zelten in den Alpen [auch A + D] [DAV]


hans im glueck

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Gestern kleine Revolution auf der Mitgliederversammung des DAV Sektion Berlin: Zelten in den Alpen soll möglich werden (...langfristig).

Überraschend und sehr erfreulich hat die DAV Sektion Berlin gestern beschlossen, sich "nachdrücklich und auf allen Ebenen dafür einzusetzen, dass in der Umgebung der Sektionshütten [oder] im Tal Bereiche eingerichtet werden, in denen unter Beachtung von Leave No Trace [und unter Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln zur Pandemieprävention] von Bergsteigern und Bergwanderern von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang (ggf. nach Voranmeldung) biwakiert werden darf". Wortmeldungen erfolgten nur Pro (und weitergehend); bei der Abstimmung gab es wenige Gegenstimmen und einige Enthaltungen. 

Nun ist das Thema komplex und der Rückweg zur Option von mehr Einfachheit vielfach problematisch. Z.B. sind alle sechs Berliner Hütten in Tirol (Österreich), wo nach dem Campinggesetz jenseits des Notbiwaks bußgeldbewehrte Diskretionszone ist; man wird also vielerlei Institutionen und Personen ansprechen müssen und das Thema auch auf die Dachverbandsebenen von DAV und oeAV bringen wollen. Je mehr Sektionen und andere Vereine oder Foren ähnliche Diskussionen und Initiativen beginnen, desto besser! (hier sind doch noch Mitglieder anderer Sektionen und Vereine - wollt Ihr das bei Euch nicht auch mal einbringen?)

Da es mit dem abstrakten Delegieren des Sich-Einsetzen-Sollens an einen Vereins-Vorstand nicht getan ist und damit der Beschluss kein Papiertiger bleibt, bedarf es weitergehender Überlegungen: wen spricht man wie an? Was sind die Hindernisse, die zu überwinden sind? Diese Konkretisierungen sollen nun alle Interessierten übernehmen...

Ich bin einer davon und ja nicht der einzige, der sich hier im Forum schon mal Gedanken in die Richtung gemacht hatte. Ich weiss leider nicht mehr, wer an der PN-Runde, die es letzten Sommer und Herbst hier im Forum schon mal gab, alles beteiligt war (weil PNs gelöscht) - meldet Euch doch mal (und wieder unabhängig von Mitgliedschaften).

Mich (rein subjektiv, schon zweiter Schritt vorm ersten :-)) interessiert zB gerade besonders, ob es hier jemand gibt, der oder die sich irgendwie auskennt mit den Behördenwegen in Österreich (konkrete Frage zB: wie kriegt man eine Campingplatz-Lizenz oder ist das so etwas anderes, dass es nur darum geht, am Begriff des Biwakierens zu schrauben?). Wie macht man LNT-Pädagogik erfolgreich? Usw. usw. 

Ich hoffe, es geht voran! (eine Graswurzelbewegung zum Einrennen offener Türen?). Eröffne mal einen langsamen Faden, der Weg ist das Ziel.

lg & berg frei!

OT: abgesehen von einer demo meine erste grössere versammlung unter pandemiebedingungen: draussen, aber unter einem dach (nämlich auf einer stadiontribüne). alle mit ffp2-maske, die allenfalls zum reden am mikro abgesetzt wurden. fürs mikro pro rednerIn 1 brutterbotbeutel zum drüberziehen. platzkarten wie im richtigen kino. - geht! [kam später & ging früher]

Bearbeitet von hans im glueck
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  • 2 Wochen später...
Geschrieben (bearbeitet)

HALLO O OH sektion berlin usw! der dav (bundesweiter dachverband) hat sich ja in der zwischenzeit öffentlich beschwert, dass die hüttensaison schwierig werden könnte - leider ohne auf die idee von biwakplätzen gekommen zu sein. die sektion berlin hat umzug/wiedereröffnung der geschäftsstelle bewerkstelligt, aber eine e-mailadresse für biwakier-initiativen-interessierte noch nicht auf die reihe gekriegt [an mir liegts nicht, hüstel, muss mal anrufen] :-)

wie richtet man biwakplätze ein in tirol (da wo die 6 berliner hütten sind = ötztal und zillertal; hochjoch und brandenburger sind ungeeignet)? [rechtlich ohne gewähr, in österreich bin ich laie]

--> campinggesetz tirol

- § 2 = begriffsdefinitionen (campieren = alles verboten ausserhalb von campingplätzen und notbiwak

- § 5 Abs. 2 = mindestanforderungen an campingplatz: stand der technik und hygiene-erfordernisse

- §§ 12, 15 = zuständige behörden, wenn man eine fläche gefunden hat und eine planung steht

- § 3 Abs. 6 = durch eine verordnung können flächen vom campierverbot ausgenommen werden. eine allgemeine verordnung auf tiroler landesebene scheint nicht zu existieren (suchmaschine ergibt nix), aber diese fundstelle sieht so aus, als ob nach österreichischem recht die verordnung von der gemeindeverwaltung  erlassen werden kann:

"In Tirol ist es grundsätzlich verboten, außerhalb von Campingplätzen zu campieren. Als Campieren gilt das Nächtigen von Personen in mobilen Unterkünften, wie Zelte, Wohnwagen, Kraftfahrzeuge, Wohnmobile, Mobilheime und dergleichen im Rahmen des Tourismus.

Ausnahmen von diesem Verbot bestehen in Bezug auf

  • Grundflächen, für die durch Verordnung der Gemeinde eine befristete Ausnahme getroffen wurde,
  • Campingausflüge von Schulen, Jugendorganisationen etc. für einen kurzen, durch den Anlass gebotenen Zeitraum und
  • Biwakieren im hochalpinen Gelände für einen kurzen, durch den Anlass gebotenen Zeitraum.

Unter dem angeführten Biwakieren wird in der Regel die einmalige behelfsmäßige Übernachtung im alpinen Gelände anlässlich von Bergtouren verstanden, z.B. im Falle eines Schlechtwettereinbruchs bzw. bei Dunkelheit oder im Falle einer Verletzung. Biwakieren, das geplant ist und nicht aufgrund einer Notsituation erfolgt, ist verboten.

Wer gegen dieses Verbot verstößt, begeht eine Verwaltungsübertretung und macht sich damit strafbar."

quelle: https://www.oesterreich.gv.at/themen/freizeit_und_strassenverkehr/campen/Seite.3390007.html (rot von mir).

ergo: die gemeinde könnte also eine ausnahme für den öffnungszeitraum einer hütte beschliessen. alternativ müsste eine minimale infrastruktur her bzw. benutzbar sein und man meldet das ganze an als "campingplatz für wanderer und bergsteiger". damit ist der weg klar, wen z.b. die sektion berlin anzusprechen hätte (undoder andere vereine, gruppen, initiativen).

[haken für camping-plätze: flächenwidmungsplan, § 5 Abs. 1 - wie lange dauert die planfeststellung??]

(zusatz-check: was ist historisch an den hütten erlaubt? gibts da nicht vielleicht uralte regelungen, die in ihrer rechtlichen qualität gemeinde-verordnungen entsprechen? das waren doch nicht immer quasi-hotels?)

HALLO ULTF users, es ist also theoretisch einfach, selbst im pösen tirol wäre es denkbar, man müsste es nur ansprechen, weiterverbreiten, ansprechen...(thats what this fred is for, tirol nur exemplarisch, siehe polnische staatswälder). ergänzungen, ideen, whatever .. very welcome.

 

Bearbeitet von hans im glueck
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Geschrieben (bearbeitet)

OT: die sektion eifel könnte wohl, will aber nicht (und verweist für trekking auf den eifelsteig):

"13.02.21 In den letzten Wochen sind wir einige Male dazu angesprochen worden, wie es sich denn mit dem Übernachten in einem Zelt in den Bergen verhält. Es wurde sogar der Wunsch geäußert*, dass der DAV hier bei den Hütten wegen Corona eine generelle Erlaubnis erwirkt.

Zu dem Thema hat sich der Hauptverband in München schon in der Vergangenheit mehrfach positioniert. In allen Fällen hat rund um die Hütten der Hüttenbesitzer/-pächter bzw. die Sektion dazu das letzte Wort. Sollte hier das Zelten/Biwakieren von diesen Parteien nicht gewünscht sein, so muss das akzeptiert werden. Und das wird in den meisten Fällen so sein!

Der Grund dafür sind die oft sehr negativen Erfahrungen in der Vergangenheit.

(...) In Deutschland gibt es wie z.B. in der Eifel, für solche "Zeltwanderungen" besonders präparierte Zeltplätze. Viele Steige wie z.B. der Eifelsteig bieten diesen Möglichkeiten. http://trekking-eifel.de/de/"

quelle: https://www.dav-eifel.de/verein/neuigkeiten/?id=402

gegenfragen: die sektion eifel betreibt die essener-rostocker hütte in ... tirol. Welche "oft sehr negativen Erfahrungen in der Vergangenheit" sind hier gemeint? Konkret wann und wo? Wann hat sich der Dachverband "in der Vergangenheit" wie positioniert? Welche "negativen Erfahrungen" wann und wo, konkret? Wer wird hier mit wem in einen Topf geworfen?

warum geht das freie biwakieren in den schweizer und in den französischen alpen sehr weitgehend, in italien an der gta und dort überall offensichtlich "ohne negative erfahrungen"?

LNT (einschl criticism) (aus dem wiki-beitrag kann man m.e. auch gut ersehen, was in d/a leider fehlt: man "unterstützt" naturschutz einerseits & ist andererseits am overtourism hier & da beteiligt, aber ein LNT educational program? ... mir unbekannt für d/a).

* statt "Wünsche äussern": Antrag stellen (...antragsfrist..., sonst: "Vermischtes", "Meinungsbild" usw.)

möglichkeiten also (in tirol)

a) "camping-platz" gründen anstossen (campinggesetz)

b) ausnahme-verordnung der gemeinde (campinggesetz, jeweils befristet)

c) sektion und hüttenpächter beschliessen und machen das (freie bergrechtstradition - ?)

dazu

d) der dachverbands-dav positioniert sich neu, versuchsweise (autonomie der sektionen)

e) "die öffentlichkeit" wünscht...

Bearbeitet von hans im glueck
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Eine Einschätzung dazu aus der Schweiz: Wenn die Pachtenden der Hütte damit einverstanden sind, steht dem kaum was im Wege. Jedoch: Es gibt z.B. Hütten, da hüpfen abends die Steinböcke herum. Gerüchte, wonach da hin und wieder ein Salzstreuer umkippen könnte, sind bösartig und frei erfunden. Logischerweise wird man da sein Zelt nicht aufstellen und sich grundsätzlich nicht neben der Hütte hinlegen dürfen. 

Dann ist die Betreuung einer solchen Hütte Knochenarbeit. Von früh bis spät malocht man überall, ständig muss man irgendwas vorbereiten, reinigen, kochen, was weiss ich. Kein Wunder bevorzugen diese Hüttenwarte Gäste, die sich ordentlich die Lampe füllen und eine bescheidene Gebühr für die Übernachtung im Massenlager hinblättern, damit sich die harte Arbeit wenigstens irgendwie lohnt. 

Natürlich muss man als Hüttenwart ständig das Gefühl vermitteln, man sei ein sehr zufriedener Mensch, auch wenn die Gäste strohdumm sind, sonst stellt sich die berühmt-berüchtigte Hüttenromantik nicht ein. Ständig wollen die Leute wissen, wie das Wetter wird, ob der Weg nach Wolkenkuckucksheim repariert wurde, ob es in der anderen Hütte jenes und selbes gibt etc.

Wenn da jemand daherkommt, der einfach sein Zelt aufstellen will, muss man sich darum auch noch kümmern. Es gibt immer Leute, die ihr Zelt da zum ersten Mal überhaupt aufstellen wollen, von LNT noch nie gehört haben und trotzdem unverschämte Erwartungen haben, wehe der Schaum auf dem Kaffee hält sich nicht wie bei Starbucks oder der Fernseher ist nicht 8K, man muss ja bekanntlich Championsleague schauen.

Es gibt in den Alpen Gebiete, die sehr sensibel sind. Auch in mässig spektakulären Wäldern wohnen z.B. Auerhähne etc. Es macht deshalb Sinn, neben einer Hütte zu übernachten, nur verstehe ich, wenn dies die Hüttenwarte nicht so toll finden.

Deshalb halt auch in den Alpen: Irgendwo im tiefen Wald, idealerweise am Ende einer nicht mehr genutzten Forststrasse, neben einer menschlichen Holzbeige, aber im Tal unten. Abends spät eintreffen, morgens ganz schnell weg. Dies erledigt auch die Frage nach mässig-UL Sturmbunkern, in tiefen Lagen ist es deutlich wärmer, weniger Wind.

Auch in den Alpen kann man lange Tage hinknallen. Wandert man z.B. 50 km am Tag kommt man sicher genügend oft im Tal vorbei. Leider ist übernachten in Alpentälern nicht einmal so spannend. Selbst im Engadin lärmt die Strasse die ganze Nacht.

Natürlich hat übernachten in der Höhe auch seinen Reiz, z.B. oberhalb der Baumgrenze, da sei es auch besser für das Getier und praktiziert mensch ultraorthodoxes LNT freut sich die Natur mehr als wenn irgendein Idiot seine Pfanne im Bergsee abwäscht und gleich noch ein fettes Feuer entfacht, wegen der Romantik und für Insta.

Nur sind geeignete Gaststätten in der Höhe kaum zu finden und man liegt halt auf dem Präsentier-Teller. Das mag ich gar nicht. Wenn dann noch ein grundsätzliches Verbot hinzu kommt, mag ich es ungefähr so gut, wie mit einem Hüttenwart zu diskutieren, ob ich nun irgendwo neben seiner Hütte übernachten dürfe. Ich wandere lange Strecken, mein Zeitbudget für das Herrichten meiner Glamping-Infrastruktur ist sehr beschränkt. 

In den mittlerweile gegen 200 Nächten seit 2018, die ich draussen verbracht habe, wurde ich noch nie von jemandem gestört. Trotzdem Hut ab vor deinem Einsatz.  

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      Hallo Forum,
      nachdem ich mich einige Monate mit dem UL Thema beschäftigt habe bin ich auf dieses Forum gestoßen, und ich bin über die Menge an Kompetenz und vielfalt echt erstaunt. 
      Nach diversen kürzeren Touren in den letzten Jahren soll es in diesem Jahr 1 - 2x etwas länger in die Alpen gehen. Ich würde mich freuen, wenn der ein oder andere einen kritischen Blick auf das Vorhaben und die geplante Ausrüstung werfen könnte und dazu sein Feedback gibt.
      Ein paar Eckpunkte:
      6 Nächte, 7 Tage Tourengebiet ist der Grossvenediger in den Ostalpen in Österreich ca. 110km Strecke, gut 50% davon abseits von ausgetretenen Pfaden ca. 11.000 hm Die Tour verläuft zwischen 2000 und 3600m ü. NN. Es sind 2 - 3 Nächte unter freiem Himmel (bei stabiler Witterung) auf 2500 - 2900m ü. NN. eingeplant Alle weiteren Nächte werden in Hütten verbracht Die Ausrüstung soll so leicht wie möglich sein Gletscherpassagen sind nicht eingeplant, dafür aber (Grat)-Kletterei bis in den 3. Grad Ich plane folgende Ausrüstung mitzunehmen. Die Gewichte sind größtenteils schon nachgewogen:
      Gegenstand Produkt # Gewicht Base Gesamt Wasser Wasser 1 3500         -   3500 Trockennahrung Tactical Foodpack 100g inkl. Verpackung 5 133         -   665 Schlafsack SeatoSummit Spark SP0 inkl. Sack 1 250      250 250 Rucksack Sub-Nero 30L Backpack 1 248      248 248 Paar Stöcke Mountain King Trail Blaze Skyr. Ultra 1 210      210 210 Kocher Bobcat Set inkl.0.6L ECA-251 & Sack 1 170      170 170 006. Hose Decathlon FH500 1 168      168 168 Isomatte INERTIA X LITE™ Isomatte 1 166      166 166 Telefon IPhone 12 1 164      164 164 Solarpanel Sunnybag LEAF MINI 1 158      158 158 Tarp / Zelt GramXpert UL Solo Tarp Blau 10D 1 153      153 153 Riegel Powerbar 5 30         -   150 Helm Petzl Scirocco 1 141      141 141 004. IsoJacke Mont-Bell Plasma 1000 Down Jacket  1 136      136 136 003. Midlayer OMM Core Hoodie 1 116      116 116 Biwaksack Mountain E. Ultralite Bivi Bag Biwaksack 1 108      108 108 Trinkblase Platypus Hoser Trinksystem 3L 1 106      106 106 Plane / Unterlage HMG Ground Cloth ohne Packsack 1 96        96 96 First Aid Kit Lifesystems Light & Dry Nano First Aid 1 95        95 95 002. Baselayer Hütten Shirt PATAGONIA L/S Capilene Cool 1 92        92 92 Powerbank LedLenser Pro3 3400mah 1 88        88 88 Brennstoff Esbit 6 14         -   84 001. Unterwäsche F-Lite Megalight 140 Men's Slip 3 27        81 81 005. Hardshell Berghaus Hyper Smock 2 1 76        76 76 002. Baselayer F-Lite Ultralight 70  1 72        72 72 Kissen SeatoSummit Aeros Down Kissen Reg. 1 70        70 70 Sitzkissen / EVA Unterlage EVA Matte 150x50x0,3  1 70        70 70 Zahnputztabletten Dentabs 12 5         -   60 Trinkflasche mit Filter Katadyn BeFree Wasserfilter 0.6 L 1 59        59 59 Taschenmesser Victorinox Mini Champ Alox 1 40        40 40 Sonnencreme DM LSF50 1 40         -   40 010. Hut Salomon XA Cap 1 37        37 37 Stirnlampe Petzl Bindi 1 35        35 35 007. Strümpfe INOV8 Merino Lite Socks 1 34        34 34 Handtuch StS Airlite Medium 84x36cm 1 28        28 28 Kaffee Blaeck Coffee 5 5         -   25 Becher Relags Falttasse 1 24        24 24 011. Paar Handschuhe Primino 140 Gloves 1 22        22 22 Kompressionssack Osprey 1.5L Drybag 1 20        20 20 Feuerzeug BIC Mini 1 15        15 15 Ladekabel Telefon Standard Lightningkabel 1 15        15 15 009. Mütze RAB  Filament Beanie 1 14        14 14 Ladekabel Uhr Standard Garminkabel 1 13        13 13 Knicklicht Aus Bestand 1 10        10 10 Rettungsdecke Aus Bestand 1 10        10 10 Besteck SeatoSummit Spork Lang 1 7          7 7 Zahnbürste Hydrophil Kids 1 7          7 7                          3.688g             7.948g Ein paar Punkte & Frage:
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      Was meint ihr?
    • Von sompio
      Moin!
      Ein paar Outdoorbücher suchen ein neues Zuhause. Alle in sehr gutem Zustand, einzig "Trail Life" hat einen Knick am hinteren Buchdeckel.
      Preisvorstellungen (bei Abholung in Berlin, Versand grds. möglich):
      Trail Life – 20 € VERKAUFT
      Horizont Nord – 15 €
      Sicherheit und Risiko in Fels und Eis, Band 1 – 10 €
      Outdoor im Winter – 10 €
      Smarter Backpacking – 10 € VERKAUFT
      Ultralight Backpackin' Tips – 7 € VERKAUFT
      Backcountry Ski Book – 7 €
      Knoten – 4 € VERKAUFT
      Beste Grüße
      sompio

    • Von Trekkerling
      Trekking-Lagerplätze Frankenwald oder: Drei Tage Frankenwald kreuz und quer
       
      Prolog:
      Mein Boulder-Kumpel ist letztes Jahr auf eigene Faust auf dem Forststeig unterwegs gewesen. Und Trekking hat ihm gleich gut gefallen, aber der schwere Rucksack weniger. Was lag also näher, als eine gemeinsame Tour mit vorherigem Rucksack-Shakedown zu planen? Gedacht, gesagt, getan, es sollte also nach etwas Hin- und Herdenken im Juni 2020 der Skåneleden SL1 in Südschweden werden. Fähr-Tickets und Zugfahrkarte waren schon gebucht, dann kam so ein komischer Virus und ein schwedischer Sonderweg mit der Folge der Quarantäne nach einem Schweden-Aufenthalt dazwischen. Was also tun? Flugs alle Tickets zurückgeben und sich nach einer Alternative in Deutschland umschauen. Dann kamen mir die neu errichteten Lagerplätze im Frankenwald über den Weg. Eine grobe Tour war auch schnell gebastelt, die Zeltplätze wurden gebucht (Tipp: man kann sich einzelne Plätze in den Warenkorb legen, dann muss man nicht alle 6 Plätze einzeln buchen und zahlen, sondern nur drei Paare- das habe ich leider erst im Nachhinein kapiert), Zugtickets gekauft, Shakedown gemacht bzw. einfach mal meinen Ausrüstungs-Schrank entrümpelt und die Sachen zum Ausprobieren dem Kumpel geliehen, und dann ging es los.
       
      Tag 1: Hof nach Döbraberg zum Trekkingplatz (TP), ca.23,3 km
      Was jetzt nochmal genauer der Grund für die Abfahrtszeit des gebuchten Zugs von München nach Hof um 5:15 Uhr war, wusste ich nicht mehr, als ich um 4:45 Uhr in der Früh an der Tramhaltestelle stand und feststellen musste, dass die nächste Tram zum Bahnhof erst in 22 Minuten kommt. War es ein Sparpreis? Oder die Idee, am ersten Tag einen Zeit-Puffer zu haben? Aber egal welcher Grund es war, es erschien mir auf einmal nicht mehr so clever. Naja, zum Glück brauche ich zu Fuß nur 20 Minuten zum Bahnhof, also hab ich gleich mal die Tageskilometer ordentlich hochgejuckelt mit meinem Stechschritt zum Bahnhof.
      Die Zugfahrt mit Maske war dann auch nicht so erholsam, wie ich das sonst kenne. Und dass die Bahn mich in einem leeren Abteil mit einem Nachbarn (wohlgemerkt: nicht der Wanderkumpan) beglückt, fand ich auch nur so semi toll. Aber Umsetzen war dann kein Problem.
      Von Hof Richtung Döbraberg folgten wir dem praktischen Webersteig, der uns die Orientierung durch relativ gute Beschilderung stark erleichterte. Aber wenn ich die Tour nochmal machen würde, würde ich schauen, ob ich einen Stadtbus finde, der mich an den Stadtrand von Hof bringt. Das hat sich doch ziemlich gezogen, 4,3 km an bebauten Straßen entlang sind nicht meine Lieblingsform des Wanderns…
      Der Rest des Tages war ohne große Höhe- oder Tiefpunkte. Wandern in typischer deutscher Kulturlandschaft, ab und an durch kleine Wäldchen und Örtchen, die oft die Bezeichnung ‚-grün‘ im Namen tragen. In Döbra (ausnahmsweise ohne ‚-grün‘) auf dem Friedhof dann noch Wasser fassen für das Camp, dann erstaunlicherweise den Aussichtsturm nicht sehen, den es aber nach der Beteuerung von Einheimischen wirklich geben soll, und schon sind wir am Nachmittag am Camp angekommen, das deutlich einsehbar mehr oder minder direkt an einem Wirtschaftsweg liegt.
      Das Camp ist toll ausgestattet, mit einem versenkten Feuerring aus Stahl, Sitzbänken drum herum und einer nagelneuen Komposttoilette, innen sogar mit Desinfektions-Spender sowie einer Brauchwasser-Tonne, die vom Regenwasser des Klohäuschens gespeist wird. Was man aber wissen muss: das Camp liegt an einer Ski-Piste bzw. im Sommer an einer Mountainbike-Abfahrt. Was natürlich bedeutet, dass die zugewiesenen Liegeplätze (zugewiesen damit einen kein Mountainbike-Fahrer im Dämmerlicht über den Haufen fährt) leider ein ziemlich starkes Gefälle haben. Für mich im Notch Li mit der neuen EXPED Flexmat Plus, die sich regelrecht in den Untergrund reinkrallt, kein großes Problem. Für den Kumpel mit seiner Luftmatte auf der Fensterfolie ging die Nacht so gut wie gar nicht, er rutschte sogar unten aus seinem Tarp raus. Da müsste der Betreiber noch einmal nachjustieren und die Plätze einebnen.
       
      Tag 2: TP Döbraberg- TP Rehwiese, ca. 23 km
      Die Nacht war angenehm (für mich) bzw. unangenehm (für den Kumpel, der wohl kein Freund von Quilts werden wird) bzw. sehr unangenehm (für das arme Mäuschen, das sich in selbstmörderischer Absicht in den Stahl-Feuerring geworfen hat, dann zwar von uns gerettet wurde aber nach der Rettung immer noch lethargisch dasaß, bis wir es nicht mehr aushielten und es fast leblos im Wald aussetzten).
      Der zweite Tag war von der direkten Wanderdistanz her deutlich zu kurz. Auf mehr oder minder direktem Weg knapp 10 km würde bedeuten, dass wir noch vor Mittag am Platz Rehberg ankommen. Also bauen wir diverse Schlenker und Abstecher mit ein, um am Ende doch noch auf fast 23 km Etappenlänge zu kommen. Das ist dann erstaunlicherweise doch etwas anstrengend, vielleicht auch wegen Bummel-Laune, aber doch gut machbar. Ein Abstecher zu beiden Metzgereien in Schwarzenbach am Wald, einmal für zwei lecker Wurst-Weckla, einmal für einen halben Liter Fanta, springt aber auch noch dabei heraus. Die Fanta musste sein aus Frust, weil die bei LocusMaps eingezeichnete Wasserstelle auf dem Wohnmobil-Stellplatz ist und nur gegen Bezahlung von 2 Euro, die ich in klein nicht dabeihatte, Wasser ausspuckt. Zum Glück lag dann aber später am Tag noch ein Friedhof am Weg, bei dem ich Wasser fürs Camp holen konnte. War dann aber gar nicht unbedingt nötig, weil es tollerweise am Camp Rehwiese eine große Plastik-Box gab mit 1,5l Wasserflaschen zu 50 Cent und einer Sparbüchse, in die man die 50 Cent werfen konnte. Das hab ich natürlich gleich ausgenutzt und mir eine 1,5l Mineralwasser-Flasche für das Abendessen gekauft.
      Der Platz liegt wieder einmal sehr exponiert an einer Wegkreuzung von sage und schreibe 6 Wanderwegen. Aber außer Mitarbeitern vom Frankenwald, die sich nach unserem Befinden erkundet haben und nicht mal die Buchungen sehen wollten, hatten wir keinerlei Besuch. Die Liegewiese ist toll, sehr weiches gepflegtes ebenes Gras. Da hätte es fast keine Matte gebraucht.
      Das extra Anzünde-Holz in einer gekennzeichneten Tonne war leider nass, mit einem Mini-Victorinox Anzündespäne schnitzen ist nicht gerade sehr leicht, aber da die zwei Nachbarinnen ein vernünftiges Messer dabeihatten, bekamen wir das Feuer trotz feuchtem Holz doch noch zum Laufen. So wurde der Abend dann sehr gemütlich, wenn auch kurz, weil wir wegen dem relativ anstrengenden nächsten Tag doch sehr früh in die Zelte gekrochen sind.
      Tag 3: TP Rehwiese – TP Kobach, ca. 38 km:
      Aufgrund der großen Entfernung der zwei Lagerplätze entschieden wir uns in der Früh zu einem Notstart: Kram zusammenpacken und gleich los, ohne Frühstück. Hintergedanke war, keine Zeit am Lagerplatz zu vertrödeln. Hat ganz gut geklappt. Nur dass der Kollege sein Wasser dann an der Max Marien Quelle gezapft hat, die als Heilquelle extrem eisenhaltig und gesund geschmeckt hat, gab dem Frühstück dann doch einen komischen Beigeschmack. Das Frühstück gab es dann an der kleinen Hütte an ‚Hopperles Kohlstatt‘, die direkt am E3 und E6 liegt, denen wir heute die Hälfte des Tages folgen.
      Als nächstes ging es nach Nordhalben Markt rein, und als wir uns bei einer gärtnernden Dame nach den Öffnungszeiten des örtlichen kleinen Supermarktes erkundigen, gibt sie uns den Supertipp, dass gerade mal die Straße runter eine Bäckerei im Keller ist, die frisches Holzofen-Gebäck herstellt (gerade bei Google Maps nachgeschaut, das müsste ‚Thomas Backwelt‘ in der Blumenstraße 27a gewesen sein). Das lassen wir uns nicht zweimal sagen, kaufen direkt superleckere Dinkel-Stängla ein und ziehen zum Supermarkt weiter, um den Belag für die Stängla, Obst und Kaltgetränk zu kaufen. Lustigerweise gab es genau dieses Gebäck auch im Supermarkt, aber wer weiß, ob wir es so zu schätzen gewusst hätten, wären wir nicht kurz vorher im Erzeugerkeller gestanden.
      Kurz hinter Nordhalben dann die wohlverdiente Mittagsrast, bevor es auf den langen Nachmittags-Weg zum Lagerplatz geht. Anfangs noch einem netten kleinen Weg folgend, geht es bald sehr langweilig auf Forststraßen Richtung ‚Hohe Tanne‘ bzw. Brennersgrün, wo wir auf den Rennsteig treffen. Und der ist, zumindest in dem Abschnitt, den wir gehen, sehr schön auf kleinen Pfaden an der ehemaligen Mauer entlang angelegt und eines der Highlights der vergangenen Tage. In Brennersgrün auf dem Friedhof tanken wir nochmal Wasser, nach Brennersgrün an einem sich sehr gut als Übernachtungsplatz eignenden Rasthütte plündern wir unsere Rucksäcke und gönnen uns einen Kaffee, um den letzten Teil der Wanderung in Angriff zu nehmen.
      Nach Steinbach geht es auf Forstwegen weiter, und wir nähern uns dem Abzweig zum Ölschnitzsee. Der Kumpel ist fest entschlossen, die zwei Extra-Kilometer in Kauf zu nehmen, um in den See zu hüpfen. Ich zweifle noch, ob mir das den Umweg wert ist, vor allem, weil beim Lagerplatz eine Quelle sein soll und ich mich da waschen wollte. Als der Kollege dann tatsächlich abbiegt, gebe ich mir einen Ruck und gehe mit. Dass die Zufahrt zum See gesperrt ist, macht mich zwar kurz stutzig, aber wir gehen trotzdem weiter. Als wir uns dem See dann nähern, trauen wir unseren Augen kaum: Der See ist abgelassen! Aber am Einlauf des Sees gibt es ein kleines Kneipp-Becken, und die dort kneippende Frau erklärt, dass der See umgestaltet wird. Sie macht dann bald bereitwillig Platz, so dass wir am Becken mal kurz untertauchen können. Die Wäsche wird auch kurz gewaschen.
      Dermaßen erfrischt fallen die letzten ca. 3km nicht mehr schwer, und so kommen wir gegen 19 Uhr relativ frisch zuerst bei der Quelle an. Zwar steht an der Quelle ein ‚Kein Trinkwasser‘ Schild, aber wozu hat man denn einen Filter dabei? Der Lagerplatz liegt dann etwas versteckt, aber da die Nachbarn mit Kindern schon da sind, können wir den Lagerplatz akustisch leicht orten, obwohl wir den eigentlichen Einstieg zum Platz verpassen.
      Der Platz ist schön ruhig etwas abseits vom Rennsteig, die Zeltplätze (oder was wir dafür halten) sind sehr eben, aber etwas steinig. Die Nachbarn sind zwei Onkels mit ihren Patenkindern, die den kleinen einmal etwas Camping-Abenteuer bieten wollen und mit dem Auto angereist sind. Da sie dermaßen gut mit Verpflegung ausgerüstet sind müssen wir ständig angebotenes Essen ablehnen. Beim Bierchen schaffen wir es aber nicht, abzulehnen. Wir kriechen zwar relativ früh in die Zelte, aber die Nachbarn lassen es sich noch etwas am Lagerfeuer bei Stock-Hot-Dogs gut gehen.
       
      Tag 4: TP Kobach – Ludwigsstadt Bahnhof, ca. 8 km:
      Eine wunderbare Nacht und viel Zeit am Morgen verleiten mich zu einer ausgiebigen Wäsche, inklusive Haaren, an der nahen Quelle. Dabei zeigt es sich, dass der CNOC-Beutel mit den Sport-Trink-Verschlüssen der Adelholzener Naturell 0,75l Mehrweg-Flaschen eine sehr gute Kombination zum Waschen abgeben: gut dosierbar, beim Ablegen relativ dicht und mit den 2 Litern eine super Menge Wasser zum ausgiebig Waschen.
      Danach überlassen uns die netten Nachbarn einen Kaffee und sogar noch Brote zum Belegen für die Zugfahrt. Vorbildliche Zeltnachbarn!
      Der restliche Wandertag ist dann relativ ereignislos. Erwähnenswert wäre nur, dass uns in Ebersdorf ein Landwirt von seinem Hof verscheucht hat, über den wir gehen wollten, weil uns LocusMaps dort einen Weg vorgegaukelt hat. Hab ich bisher eher selten erlebt, aber naja, wo er Recht hat… Und dass in Ludwigsstadt an einem Sonntag der Hund begraben ist. Lediglich ein Dönerladen, bei dem die Besitzer vor dem Lokal saßen, der aber noch zu hatte, hat uns ein Ziel-Bier und ein Ayran verkauft. Aber wir hatten ja zum Glück die Brote der Nachbarn.
       
      Fazit:
      Großartige Lagerplätze; schöne, relativ einsame Gegend, aber ohne viel Highlights; kann man durchaus machen, schöner wäre es mit noch einem Lagerplatz zwischen Rehwiese und Kobach, dann könnte man nettere Wege mit Umwegen aussuchen.
      Ach ja, kurze Kritik der Ausrüstung:
      Der Huckepacks Phoenix Lite war wieder enmal ein Traum! Meine Modifikation mit dem abgenommenen Hüftgurt und den Schnallen, um ihn an den Gurt der Hüfttasche zu schnallen, hat hervorragend und wie geplant funktioniert. Das hab ich eigentlich jeden Abend gemacht, wenn die Schultern doch etwas müde wurden.
      Das TT Notch Li werde ich wohl erst hergeben, wenn es in Fetzen hängt. Perfekt!
      Die Neuerwerbung EXPED Flexmat Plus ist hervorragend und die gebastelte Halterung hat super funktioniert. Ich schlafe kaum schlechter als auf der NeoAir und die Sorglosigkeit beim Aufbauen sowie der Umstand, dass ich jetzt eine prima Pausen-Matte stets griffbereit habe könnte dazu führen, dass ich die NeoAir nur noch mitnehme, wenn ich SUL anpeile. Ach ja, ich hatte aber noch zusätzlich, wie im EXPED Flexmat-Faden beschrieben, eine kurze leichte Torso-Matte von Decathlon dabei, um die Druckpunkte durch die Knubbel zu vermeiden. Da könnte ich beim nächsten Mal probieren, ob ich die wirklich brauche.
      Insgesamt merke ich, dass ich meinen Ausrüstungs-Sweet-Spot erreicht habe. So ziemlich alles, was ich dabei hatte, hab ich gebraucht, und nichts davon würde ich verbessern wollen. Ein komisches Gefühl nach den vielen Jahren des Experimentierens und Ausprobierens. Aber auch irgendwie beruhigend.
      Anschließend noch ein paar Bilder...
       
       
    • Von Andrzimm
      Hallo liebe Community,
      ich habe mir die Idee in den Kopf gesetzt eine Alpenüberquerung zu machen. Ich bin ziemlich aktiv, gehe segeln und regelmäßig laufen und würde mich daher als "Einstieg" in die Alpentourenthematik mit dem E5 zwischen Oberstdorf und Meran vertraut machen. Wie lange im Vorraus sollte man diese Tour planen und ist es denkbar diese Strecke auch in diesem verzwickten Jahr 2020 zu machen, mit Unterkünften sieht es soweit ich das bisher in Erfahrung bringen konnte ja schwierig bis unmöglich aus. Ich freue mich über Erfahrungen was Umfang und Etappen der Planung angeht. Wie sollte ich am besten in die Thematik starten und welche Alternativen für Einsteiger gibt es, um sich dann auch erstmal an den E5 und weitere Touren heranzuarbeiten.
      Ich freue mich auf alle Rückmeldungen und Tipps.
      Viele Grüße
      Andi.
    • Von Trekkerling
      Hallo zusammen!
      Drüben bei den ODS hab ich vor längerer Zeit mal eine Linkliste mit Trekking Lagerplätzen in Deutschland angelegt. Seitdem pflege ich da von Zeit zu Zeit neue Lagerplätze, die ja erfreulicherweise immer mehr werden, ein. Aktuell z. B. 3 neue Lagerplätze im Hunsrück! Außerdem gibt es bei den ODS ein sehr gutes Wiki zu den Lagerplätzen, aber ich weiß nicht, ob das öffentlich ist oder ob man da angemeldet sein muss.
      Da liegt der Gedanke nahe, dass ich/wir das ja auch mal hier machen könnten, weil so einen Faden gibt es hier im Forum, soviel ich überblicke, noch nicht.
      Die Idee des Fadens wäre, einfach die alten Plätze mal vorzustellen und neue Plätze in Deutschland hier im Laufe der Zeit mit anzuführen. Ich würde vorschlagen, dass Erfahrungsberichte oder Fragen zu den Plätzen hier nicht diskutiert werden sollten, weil sonst wird es auf Dauer zu unübersichtlich. Dann lieber bei Bedarf einen eigenen Faden aufmachen, eventuell sogar einen Sammelfaden 'Fragen zu Lagerplätzen' oder so oder bei 'Kurze Frage, kurze Antwort' posten.
      Also fang ich doch einfach mal an:
      Pfalz
      Eifel
      Süd- und Nord-Schwarzwald
      Soonwald
      Hunsrück-Hochwald
      Spessart
      Frankenwald
      Steigerwald
      Schleswig-Holstein
      Das wäre es erstmal.
      Würde mich freuen, wenn der Faden regen Zuspruch findet und es viele Interessenten für die Plätze gibt. Das Beispiel scheint ja Schule zu machen. Soviel ich weiß, sind z. B. die Camps im Hunsrück-Hochwald und zwei im Frankenwald (da geht es bei mir im Juli hin) nagelneu. Gerade im Bezug zur aktuellen 'Jedermannsrecht in Deutschland'-Diskussion ist es vielleicht ganz interessant für einige Neulinge, dass es sowas wie die Lagerplätze überhaupt gibt.


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