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Ultraleicht Trekking
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    • Von KaroK
      Hallo,
      mein Mann und ich wollen im August/September die HRP wandern und ich stecke gerade in den Vorbereitungen. Im "the pyrenaen haute route" von Tom Martens stehen Infos zu Kartenmaterial (allerdings 10-11 verschiedene Karten die man bräuchte was ja gewichtstechnisch etwas bedenklich ist und auch nciht allzu billig) und es sind GPX Daten verfügbar. Wir haben auf jeden Fall Kompass und Handy für GPS dabei. Hat jemand von euch Erfahrung, wie dringend man noch zusätzlich Karten (und wenn ja, welche vor allem) braucht? Oder kennt jemand eine etas übersichtlichere Karte?
      Danke euch und viele Grüße,
      Karo
    • Von hans im glueck
      eigentlich teil II meiner tourimpressionen, aber dann doch mehr ein merkzettel für die nächste tour da hin*:
       
      andorra

      andorras einzige öpnv-verbindung nach frankreich ist der fernbus nach toulouse, der erst in toulouse hält. die route über pas de la casa nach l'hospitalet ist seit dem 06.06.19 eingestellt. die buslinien nach barcelona/lleida/reus und portugal gibt es weiterhin. man kommt also aus andorra zu fuß nicht mehr weg, wenn man in der nähe bleiben will und die pässe zugeschneit sind oder man nicht durch wolkenaufliegende gewitter laufen will. wie man aus andorra wieder wegkommt, war die sich uns aufdrängende erste und dauerhaft bei jeder gelegenheit wiederholte frage, nachdem wir "einfach mal so" -nämlich weil wir noch nie da waren- nach andorra abgestiegen waren. nicht so recht die richtige frage wahrscheinlich.

      der bergdörferstaat mit 6000 einwohnern 1950 und 10 millionen tagestouristen jährlich sieht aus wie eine wintersportshoppinggroßstadt. man kann sich reingucken und auf die zweiten blicke viel sinniges und nettes finden und ausserhalb der siedlungen ganze wanderurlaube verbringen. und prima tageswandern. die haben, um mal ganz doof zu vergleichen, sechs mal zugspitze auf 2/3 der fläche von berlin. und die hauptstadt ist großstädtisch. kippen und alk steuerfrei. prima busnetz im kleinstaat.

      die gärten am kunstmuseum von frau thyssen in escaldes und, der brücke folgend, smoothiecafe und, kurve weiter, bäcker, fanden wir psychogeografisch am gelungesten. ausser dem die harley-kneipe in der „altstadt“ von la vella, stadtmauer.



      für 4,60/ tag/person konnten wir 1/4 campingplatz mieten, warme dusche und strom inklusive. weit obendrüber (und auf der anderen seite vom fluss) der walk vom quer roc. camping creu/canillo. klettererplatz & lauschig, die anderen campings, die wir sahen, alle mit mobil an mobil.

      mi qicycle für achtneunneun zum mitnehmen (folding, 14,5 kg, 45 kmh). ich durfte leider nicht probefahren.
       
      die bewirtschafteten berghütten, jedenfalls juclar, in die wir mal reinschauten, ganz „spanisch“. nur-essengehen ist cool. zelten geht generell (aber k.A. ob in den NPs).
       
      am tag nach den zwei ganzen tagen regen/gewitter/schnee & wind (12.06., gezuckert bis auf 1700) hatten wir verstanden (und eine andorra-karte erworben) und liefen gegen eindringlichstes abraten des wanderverantwortlichen vom touri-info in pas das stück HRP von pas nach porte-puymerens, gefährlich!. das harmloseste aller denkbaren stücke.

      wenn es juf nicht gäbe, wäre pas auf knapp unter 2100 höhe der höchstgelegene dauerhaft bewohnte ort (west)europas.





      so eine geführte gruppe mit tagesrucksäcken hatten wir schon kurz hinter pas gesehen. diese hier sprach uns kurz nach dem foto an, border police!, und fragte nach einem „mann mit grossem schwarzem rucksack“. knapp gescheiterte metapher vermutlich.

      (innenwand der minenarbeiterruine)

      zum furten mussten wir etwas absteigen, am weg war zu viel wasser. meine mütze müsste hier noch liegen. schwarz/wolle.


      * zur ganz subjektivistischen ergänzung der fantastischen sammlung von folko https://www.mitrucksack.de
      und
      unter weglassung des geräumten squats in foix und der begegnung mit crs und gendarmerie am samstagnachmittag in toulouse, nur wenig ballerei aber beeindruckender als die 20000 schwarzrot gekleidten rugbymeister (im vergleich zum bären: 6 seiten und das logo der zeitung in rotschwarz).
      in porte-puymerens liessen wir uns gerne nachdrücklich die portella d'orlu verbieten (GR 7 und dann richtung d'EnBeys), viel schnee und blockwerk hiess es, sehr gefährlich. wir hatten nicht selbst gefragt, sondern waren gefragt worden, wo wir längs wollen. auf nach ner rauchpause am haus vorbeischleichen wollten wir es nicht ankommen lassen. da stand auch eine werbung für bergführer am haus.
       
       

      um noch einen gipfel mitzunehmen, „mussten“ wir dann einen langweiligeren aller berge rauf. stundenlang weite forstwegserpentinen. und vorbeifahrende förster. und hubschrauberschule. und der blick auf die beiden pass-straßen (pas und col puymorens).
      aber auch nett, man guckt sich serpentine für serpentine ins panorama.


      (querforc)

      rücken richtung reservat orlu . südöstlich von pas ist nach karte einer, auf dem man kilometerlang langkann, so auf 2.6 und höher.
      nb: dent d'orlu, falls man den auf der karte nicht findet...
      =   pic de brasseil (2222).
      [punta sommeiller 3333 (→ tour bessanese, rochiamelone, grande sassiere)].

      (tossal mercader)


      val siscar

      val arqes
      &serpentinen



      &so

      gegen die komplettausstattung von ax kommen cauterets und luchon als städte nicht an. petit montagnard, confort ganz oben (die unsanierten zimmer für billiger). nachts mit nem drink bißchen thermalbaden am marktplatz.
       
       
      bären-alarmismus am GR 10 (gebiet der kommune seix). eine bärin gehört, gesehen, schreiend weggelaufen, nix passiert. man vergleiche mit den bärenzahlen in der slowakei...(in den gesamten pyrenäen: 36). la depeche vom 14.06.19 mit einem bären über die ganzetitelseite und der überschrift Faut-il avoir peur de l'ours? zwei sonderseiten bären pro und contra dazu. leider nicht alles online, aber ein teil .... und mittlerweile weiteres:
      https://www.ladepeche.fr/2019/06/12/un-randonneur-poursuivi-par-une-ourse-en-ariege-j-ai-cru-que-cetait-la-fin,8252691.php
      https://www.ladepeche.fr/2019/06/14/peut-on-cohabiter-avec-les-ours,8256236.php
      https://www.ladepeche.fr/2019/06/17/a-9-ans-il-a-filme-lours-lors-dune-randonnee-en-ariege,8261985.php
      https://www.ladepeche.fr/2019/06/18/les-recherches-de-lourson-echappe-se-poursuivent-dans-le-tarn,8263785.php
       
       
       
       
      ~
      equipment? alles schön (bei mir):
      a) ab sofort nur noch diese heringe: carbon core, sind ihren preis wert.
      b) grödel (spikes china-chainsen und chainsen) hätten wir uns für diese tour sparen können, pickel auch. aber beim nächtlichen packen hatten wir noch massif montcalm im kopf, knapp zu früh im jahr, wussten wir eigentlich. und (col inf.) literole hatten wir schon mal eisig - im september (2014). von dem hab ich zuletzt gelesen, dass da gar nichts mehr weiss/eisig war (- 2017 oder 2018).
       
       
      einkaufen? toulouse (tram vom flughafen bis outdoorkaufhausfiliale für 1,70, kartusche, food). rückwege: markthalle victor hugo in toulouse auch sonntags von 8-14 auf. markttag in ax: samstagvormittag.
      schnell wo rauf? l'hospitalet bhf – ref besines 2:30; auf der anderen talseite siscar u vesine ähnlich (unbew.).
       
       

       
      neue pläne neues leben:
      fernwanderwege neben GR 7, 10, 11, 107 und HRP:
       
      tour de andorre, tagelang weit oben und wohl auch komplett von unbew hütte zu unbew hütte möglich: https://visitandorra.com/fr/nature/grp-d-andorre-la-volta-a-tot-un-pais/
       
      tour des montagnes d'ax (TMA, 175 km) geeignet für äusserste randsaisonzeiten.
       
      topo-guide „Par-dela les frontieres d'Ariege-Pyrenees vers l'Andorre et la Catalogne – Les chemins des hommes libres (8 rundwege je 3 – 14 tage, die man kombinieren kann)
       
      chemin de la liberte (4-5tägige runde): https://www.chemindelaliberte.fr/le-chemin-de-la-liberte
       
      ps: frau w., der vor 2 jahren ein imo zuflog, der bisher nur für tages- oder we-touren verwendung fand, hat geäussert, für die nächste tour zugunsten des imo auf ihren doch sehr alten 200er fleece verzichten zu wollen...
       
    • Gast
      Von Gast
      mitte september 2014,
      von portillon hoch (noch ohne grödel/steigeisen):

      von oben siehts steiler aus als es ist:

      war gefroren (vormittags - k.a. von späterer tageszeit) und die spur war ungefähr so:

      man muss von der passhöhe 3,5m runterkraxeln ("II")
      wackelig war der rote bereich, mehr psyche als objektiv:
      am gourgs blanc könnte man am tag davor bremsen mit pickel üben (falls man einen einpackt, für den hrp eher nicht):

      ansonsten wars sehr heiss und es gab reichlich gewitter ab nachmittags.
      die passage mit dem gefrorenen firn litterole runter - mit steigeisen (frontalzacken braucht man nicht) und pickel 5 min - mit grödeln (und stöcken, die abwärts fast keinen halt bieten) zu zweit stück für stück  30 min., 2 zigaretten inkl.. wers kann - kann da auch ohne alles langbalancieren, würd ich nicht machen wollen (auch nicht mit spikes). fallen führt zu beschleunigung und aua.
      edit: der thread gehört eher in "tourvorbereitung". ich wollte mal wieder nett sein, hatte doch ein paar brauchbare fotos im kopf, die dort in den antworten zum video fehlten und antwortete hier: https://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php/99043-Steigeisen-Eispickel-für-die-Pyrenäen . unabhängig von dem dauerkonflikt "es geht auch leichter - nein - doch - nein du hast keine ahnung -doch ein bißchen und genug für die these - nein - doch" zweifelt im threat dort dann jemand mit mehr erfahrung und höherem level meine erinnerung "gefroren" an. nun ja, da bin ich mir aber sicher und die sichtbaren trittspuren, auch die "hellen" oben, waren nicht von den leuten vor uns (die haben zack die steigeisen angezogen, pickel in die hand genommen und sind in 5 min da gewesen, wo man sie aufm foto sieht) und auch nicht von dem tag. -eigentlich will ich aber mit dem thread nur sagen: es ist ein machbarer weg, auch wenns gefroren ist, kommt man da am ende problemlos lang und braucht keine grossen erfahrungen im "bergsteigen"  - wenn man was dabei hat (und ein klein bißchen weiss wie). und es ist ein sehr schönes stück weg in einer sehr schönen gegend.
    • Von heilaender
      Hallo werte UL-Gemeinde!
       
      Ich mache nun mal Nägel mir Köpfen und kündige hiermit an die HRP-Traverse in diesem August/September anzugehen. Nachdem der Laufbursche mich Anfang dieses Frühlings darauf aufmerksam gemacht hatte, und ich mich da ein wenig eingelesen hab, scheint das genau die Route zu sein, die ich gesucht habe. Und da die Züge nach Hendayé gebucht sind, gibt es kein zurück mehr!
       
      Hier die schnöden Daten:
       
      Traverse der Pyrenäen (grob) entlang des Hauptkamms vom Atlantik bis zum Mittelmeer Besteht nur als Routenvorschlag (nicht markiert, teilweise weglos) in versch. Büchern (ich folge der Route von Ton Joosten in der 2009er Auflage) Ca. 800km Dauer um die 45 Tage Höchster Punkt: 2984m Und hier findet ihr meine Packliste: KLICK
      Alle Items, die keinen Stern haben, sind noch nicht fertig, müssen noch gekauft, oder noch gewogen werden. Deswegen wird sich das Gewicht wohl noch ändern, aber im Groben ist das die Liste! (Achso, und wundert euch nicht. Das Tool zählt Consumables ins BW mit ein, deswegen hab ich die hier auf 0g gesetzt. Geht ja überhaupt nicht! )
       
      Viel Spaß beim Durchstöbern!
       
      Besten Gruß, Marius
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