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Ultraleicht Trekking
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tomnest

Der Weg das Ziel?

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Hallo - bin gerade vom Jakobsweg (950km in 30 Tagen) zurück. Spanien. Küstenweg. Hendaya über Santiago nach Finisterre. Ich wollte unbedingt nach Finisterre gehen und hab dies in der (für mich) knappen Zeit dann auch geschafft. War bereit dafür auch viel in Kauf zu nehmen.

 

Wie seht ihr das? Wie wichtig ist für euch der Weg im Vergleich zum Ziel? 

 

Bzw. wie wichtig ist euch die Planung?

 

Hatte wenig geplant (der Jakobsweg braucht auch nicht viel Planung) und hatte das Gefühl so unmittelbarer am Weg zu sein, da ich auf Vieles nicht vorbereitet war und mir einiges im Nachhinein checken musste...

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Hätten wir uns ja fast begegnen können, war gerade von Bilbao nach Gijon unterwegs :)

 

Ich freue mich eigentlich überhaupt nicht auf ein "Ziel", weil das heißt, dass dort dann Ende der Reise ist - und bis jetzt wäre ich jedes Mal einfach nur gerne weitergelaufen, egal, wohin. Ich liebe einfach das Laufen an sich.

 

Du hast natürlich recht, der JW braucht wenig Planung, weil man logistisch bestens versorgt ist. Trotzdem schätze ich es, nicht mehr als 6kg zu tragen, weil das von der Belastung so gering ist, dass ich es unterwegs einfach "vergesse".

 

Das einzige, was ich anscheinend echt nicht loswerde, ist der Drang, wirklich jeden Meter zu gehen - zwischendrin mal unschöne Etappen mit Bus oder Zug abkürzen, das hab' ich noch nicht geschafft ;)

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diesen Drang gehen zu "müssen", den habe ich auch ;). Es gibt am Küstenweg zwei kleinere Überfahrten mit dem Boot (wenige Meter) - da habe ich mir schon meine Gedanken gemacht  :wink: .

 

am Ziel hatte ich beides große Freude und große Trauer, dass der Weg zu Ende ist. Wobei der Weg wohl nie zu Ende ist. Trotzdem gut mal ein Zwischenziel zu erreichen und beides (freude u trauer) zu spüren. Dann geht es eh weiter... wenn auch in einer anderen Form (weniger zu Fuß  :-P )...

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auch für mich ist der weg mit all seinen sehenswürdigkeiten natürlicher und kultureller art das ziel, weshalb bei mir die planung immer einiges an zeit in anspruch nimmt, um so viele sehenswürdigkeiten wie möglich einzubauen. dabei geniesse ich dann auch die vorfreude auf die tour.

 

öde, langweile passagen die ich nicht umgehen kann, lege ich aber, wenn immer möglich mit bus, zug oder gar taxi zurück.

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Ich habe gerade letzte Woche eine Postkarte von einem Freund bekommen, auf der stand "Wenn man das Ziel nicht kennt, ist kein Weg der richtige." (aus dem Koran)  :smile:

Also ein Ziel habe ich auch schon gerne, aber ansonsten bin ich auch eher ein der-weg-ist-das-ziel-philosoph, Für mich ist der Weg ein Ziel und das tatsächliche Ziel dann ein weiteres :) 

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Wie Julius schon sagt, finde ich es auch wichtig ein Ziel zu haben, worauf man irgendwie hinarbeiten kann. Das Schöne ist dann aber eben der Weg zu diesem Ziel und nicht das Ziel selbst.

Als ich den PCT gelaufen bin und am nördlichen Terminus ankam war das für viele dort ein riesen Grund zu feiern, ich war ziemlich am Boden und wusste gar nicht mehr so recht was ich mit mir anfangen sollte. Es ist komisch, wenn man so lange einem Ziel entgegen arbeitet, und es dann einfach erreicht. Das Ziel selbst ist meistens einfach nur Punkt B auf der Karte, wenn man nicht zB ne Tour macht, bei der man an einer Sehenswürdigkeit ankommt oder sowas. Mir geht es aber auch schon bei Wochenendtouren so, dass ich immer irgendwie traurig werde, dass es schon vorbei ist.

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Gehe manchmal Freitag/Sa./So. in die Fränkische,oder Hersbrucker-Schweiz , um

Myog oder neues Eqipment zu testen.

Dabei plane ich grob eine Richtung,lasse mich aber von den Gegebenheiten unterwegs auch mal zu einem Aussichtsfelsen oder Shenswürdigkeit ableiten.

Gehe also nicht stur, muß mein Ziel erreichn, sondern geniese weg und Zwischenziele.

Bei Fernwanderwegen muß man natürlich anders Denken zumal einem leider meist die "ZEIT " im Nacken sitzt.

Leider meist alleine unterwegs ,wenn es noch einen winterfesten Wanderer nähe Nürnberg gibt, ich würd mich freuen.

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Jakobsweg in 30 Tagen ist schon eine Ansage. Will den ebenfalls mal gehen, plane aber locker mit 40 Tagen, plus Ruhetage und solche fürs Sightseeing. Aber 950 km? Ist der nicht „nur“ um die 800 km lang? So halbswegs planen würde ich den natürlich schon :-)

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Hallo harzkarsten,

nach Santiago de Compostela führen bekanntlich viele Wege. Den den Du meinst, ist evt der Camino de Francés (innerhalb Spanien, bis Santiago de Compostela). Er ist aber anders gelaufen und über SdC. Aber 950 km in 30 Tagen, das ist eine Tagesleistung, ohne Pause, von 32 km/ Tag!

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Ja wahrscheinlich. Ich hab so knappe 800 Kilometer im Kopf. Echt ne, Bobenleistung, jede Tag 32 Kilometer, egal welches Wetter, egal wie gut man drauf ist. Top, echt. Wie gesagt, ich plane da 40 Tage und zwar minimum. Ich will dann aber auch mal ab und an son Sightseeing Tag einlegen und beispielsweise Leon, Pamplona und so mal näher anschauen. Wenn man schon mal da ist?!

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