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Ultraleicht Trekking

Lavvu mit Eingangsschutz - nicht super-UL aber schon sehr leicht


HAL23562

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Waldhexe und ich arbeiten gerade an unserem ersten Zeltprojekt, einem Lavvu. Die Vorteile dieser Dinger sind hier schon hinreichend diskutiert worden aber ein Nachteil hat uns immer besonders gestört (kennen wir auch von Waldhexes TenTipi): Bei Regen hat man die Nässe gleich im Zelt, wenn man den Eingang öffnet. Unsere Lösung: Das Eingangssegment wird in Gaubenform herausgezogen und schützt so den Eingangsbereich.
Unser Lavvu hat eine siebeneckige Grundfläche. Wie wir uns das Ganze vorstellten sieht man an diesen Pappmodellen
:
01.JPG

02.JPG

Ich habe das Ganze dann mit Silnylon umgesetzt. Bis auf die Nähte links und rechts am Eingang wurden alle Nähte im Cat-Cut ausgeführt. Das hat ausgezeichnet funktioniert und war auch nicht sonderlich schwer unzusetzen.
Der erste Aufbau offenbarte jedoch ein Problem: Die Gaube ließ sich einfach nicht vernünftig in Form bringen. Der Rest sah allerdings ok. aus. Hier ein paar Fotos:
Insbesonders der untere Eingangsbereich und dort die rechte Seite sehen nicht gut aus.
03.JPG

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Ansonsten sind wir mit dem Rest schon mal zufrieden. Das passt und sitzt.
051.JPG

Etwas frustriert (wer schon mal ein Zelt genäht hat, weiß wieviel Arbeit darin steckt!) legte ich erst einmal ein paar Tage Denkpause ein und kam zu dem Schluss, dass ein wesentlicher Teil der Probleme wohl von meinem Vorgehen beim Aufbau herrührte, der Rest von den etwas komplizierten geometrischen Verhältnissen und den Kräften, die wirkten.
Beim zweiten Aufbau habe ich dann beim Spannen erst den Eingang links uns rechts fast am Boden fixiert (und den Saum nur leicht straff gezogen), dann die Zeltleine genau gegenüber dem Eingang und danach mit Gefühl wechselseitig die restlichen. Der Eingang bekam so eine deutlich bessere Form - der Gaubenfirst sah allerdings immer noch sch.... aus:
06.JPG

Also die Gaubenstange direkt in die Firstschlaufe eingeschoben - wieder eine Verbesserung. Nun überlegte ich, ob eine im First gespannte Stützleine den Faltenwurf vielleicht weiter reduzieren könnte. Auch das probierte ich mit einem Provisorium und auch das funktionierte:
07.JPG

Insgesamt konnte ich also feststellen:

  • Der Aufbauablauf und gefühlvolles Spannen scheinen wichtig zu sein.
  • Die Gaubenstange sollte möglichst nahe an der Gaube stehen, vielleicht sogar in ihr.
  • Im Gaubenfirst sollte eine Stützungsleine (auch als Wäscheleine nutzbar) angebracht sein (mit LinLoc spannbar). Neben der Stützwirkung dürften sich mit ihr auch die starken Zugkräfte auf die Gaubenspitze und damit daraus resultierender Faltenwurf reduzieren lassen.
  • Der Eingang sollte fast bis zum Boden gespannt sein, der restliche Dachrand mit ca. 10 cm Abstand.

Aber, was könnte ich noch oder wie anders tun? Auch hier möchte ich die Zeltnähexperten fragen, ob sie vielleicht Tipps zum Problem haben? Ich bin für jeden hilfreichen Hinweis dankbar!


Insgesamt hat dieser erste Versuch bis auf das (m.E. lösbare) Problem mit der Gaube bisher alle Erwartungen erfüllt. Das Lavvu verliert zwar etwas von seiner eleganten Form, bietet aber neben Schutz vor Regen ein deutliches Mehr an Platz im Lavvu, das erstaunlich ist. Deshalb wollen wir darauf auch möglichst nicht verzichten. Das Lavvu ist so 190 - 200 cm hoch, hat einen Durchmesser von rund 330 cm und wiegt mit allen Leinen derzeit (noch ohne Nahtversiegelung) 910 g. Später kommt noch ein einhängbares Innenzelt mit ca. 600 g dazu. Nicht viel Gewicht für so ein Festzelt. Augestellt wird es mit normalen Stangen oder Trekkingstöcken. Hier noch ein paar weitere Fotos:

Der Eingang ist komfortabel. Trotz Stange gehe ich mit meinen 184 cm und relativ breiten Schultern einfach in leicht gebückter Haltung hinein ...
09.JPG

... und heraus.
10.JPG

Bei geschlossenenem Eingang sieht man, wieviel Platz die Gaube bringt. Sich z.B. im Zelt zu waschen ist kein Problem. Die Gaube beginnt übrigens bei den leicht nach außen gebogenen Nähten links und rechts im Bild.
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Platz ohne Ende. Die Mattenteile markieren eine 200 cm lange Liegefläche. Vom vorderen Mattenrand bis zum Eingang sind es noch einmal 60 cm.
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Eine der drei Windhutzen. Sie haben einen Bogen aus 5 mm Kabelbinder und ...
13.JPG

... sind von innen verschließ- und öffenbar. Die Bogenspannung des Kabelbinders reicht dafür aus.
14.JPG

Die geschlossene Windhutze von außen.
15.JPG

In der Spitze werde ich noch nacharbeiten müssen. Zur Fixierung der Stange kommt hier ein ca. 15 cm Schauch mit Tanka- oder Klettverschluss ran, sowie Schlaufen für die Firstleine und das Innenzelt. Auf den Nähten scheint hier ordentlich Zug (s. leicht aufgezogene Nahtlöcher) zu liegen. Ich werde sie alle innen mit aufgeklebten 30 x 3 cm Silnylonstreifen verstärken/versiegeln. Dann ist Ruhe.
16.JPG

Das Packmaß des Lavvus ist ok.
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Soweit zu unserem Projekt. Für den einen odere anderen hilfreichen Tipp wären wir wie gesagt dankbar!

HAL

 

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moin hal,

ich glaube bei deinem eingangsbereich kommen mehrere faktoren zusammen, die zu dem faltenwurf führen.

 

bei meinen "apsiden" habe ich auf der spitze der gaubenstange immer eine sehr große spannung. dieser zug geht in richtung blauer pfeil und strafft damit den first. gleichzeitig möchte ich die vordere (rote) kante straff halten. dies erreiche ich, indem ich die gaubenstange auf die richtige höhe einstelle.

wenn du mit der stange richtig schönen zug auf die kante bringst, wirst du feststellen, dass dein hering an der unteren ecke, mit großer kraft nach oben raus gezogen wird, (roter pfeil). das kannst du auffangen, indem du den hering schräg gegen die zugrichtung setzt und damit zugleich die grüne kante straffst.

 

post-1378-0-74579200-1416497624_thumb.jp

 

damit sich die beiden unteren eckpunkte nicht aus deinem grundriss lösen, würde ich diese mit einer bodenschnur verbinden.

 

post-1378-0-09631100-1416498047_thumb.jp

 

die flächen deiner gaube, sollten immer sehr stramm gespannt sein. vielleicht warst du anfangs zu vorsichtig mit deinem neuen baby.

berichte doch bitte mal, wie sich die linelocks verhalten, sobald du da richtig zug drauf bringst.

 

post-1378-0-97856400-1416498765_thumb.jp

 

kannst du bei gelegenheit ein detailfoto von den beiden stoffbereichen im kreis machen?

ich vermute, dass dort die rippstoppfäden schräg zueinander laufen. bei mir sieht das in einem solchen fall zumindest ähnlich aus ...

 

die rückseite von deinem tipi ist übrigens spitzenmäßig geworden.

ich würde mit diesem entwurf erstmal praktische erfahrungenen sammeln und dir evt. verbesserungswünsche notieren. auf jeden fall der neigung widerstehen, den frischen entwurf in die tonne zu treten und gleich einen zweiten zu nähen. (so geht es mir immer, wenn etwas nicht so geworden ist, wie ich mir das vorgestellt habe) es fällt mir schwer ästhetische gesichtspunkte aussen vor zu lassen, da wir von perfekten fertigungsqualitäten so verwöhnt sind. dafür ist dein tipi viel zu gut geworden und erfüllt gewiss 90% deiner erwartungen.

 

im übrigen finde ich es mutig von dir, dich der korrektur zu stellen!

lg. -wilbert-

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Obschon ich das Problem mit dem Regen im (Aussen)Zelt nicht ganz teile (habe selber ein stark gebrauchtes SL3)...

 

moin hal,

ich glaube bei deinem eingangsbereich kommen mehrere faktoren zusammen, die zu dem faltenwurf führen.

 

bei meinen "apsiden" habe ich auf der spitze der gaubenstange immer eine sehr große spannung. dieser zug geht in richtung blauer pfeil und strafft damit den first. gleichzeitig möchte ich die vordere (rote) kante straff halten. dies erreiche ich, indem ich die gaubenstange auf die richtige höhe einstelle.

wenn du mit der stange richtig schönen zug auf die kante bringst, wirst du feststellen, dass dein hering an der unteren ecke, mit großer kraft nach oben raus gezogen wird, (roter pfeil). das kannst du auffangen, indem du den hering schräg gegen die zugrichtung setzt und damit zugleich die grüne kante straffst.

 

attachicon.giftipi von der seite.jpg

Würde mich auch a priori auf die Spannung der blauen Linie konzentrieren, Stange im Zelt. Vermutlich wenig tiefer als Du diese bisher hattest.

Wahrscheinlich liegen dann die Panele der Türe schlecht. Mir scheint als wäre der Schnitt vorteilhafter, wenn beim RV ein keilförmiges Stoffstück (Spitze nach oben) eingenäht würde. Dann noch beim RV eine Abspannmöglichkeit und das Teil nach Aussen ziehen. Das legt Dir bei Windwechsel auch nicht gleich das Zelt um, das sonst sicher sehr Windstabil wäre.

 

Grundsätzlich finde ich aber die Apside zu hoch.

 

Grundsätzlicher finde ich toll, was Du versucht hast. Scheinst sehr nah an Deinem Ziel zu sein.

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Das sind ja schon mal sehr interessante und neue Ansätze, die mich auch weiter bringen könnten. Ich habe auch in einem befreundeten Nachbarforum um Hilfe gebeten. Dort geht die Tendenz mehr zu "zurück zur ursprünglichen Lavvu-Form mit einem angeklipsten Minitarp über dem Eingang a la BearPaw".

 

@ Wilbur: Deine Analyse der wirkenden Zugkräfte trifft ziemlich genau zu. Ich konnte das am aufgebauten Lavvu schon feststellen. Die grüne Kante wird quasi nach außen gezogen mit der Folge, dass der Innenbereich der Gaube in gleicher Weise auseinander gezogen wird. Daher das enorme Platzangebot innen - aber die Geometrie dieses Bereichs verändert sich recht stark. Ideal wäre, die Gaube mit nur wenig Spannung aufzurichten. Funktioniert aber nicht.

Die grüne Kante hat übrigens an beiden Stoffteilen den gleichen Cat-Cut wie an den normalen Segmenten und die Stoffe laufen hier schräg zueinander.

 

HAL

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  • 2 Monate später...
  • 6 Monate später...

Der erste Versuch mit Gaube ist gescheitert. Die Geometrie und die wirkenden Kräfte unter einen Hut zubringen gelang mir einfach nicht. Das fertige Zelt sah aufgebaut ziemlich gurkig aus und wir (Waldhexe und ich) hatten auch Zweifel an der Windstabilität.

Was also tun? Wegwerfen wollten wir das Teil nicht. Wir entschlossen uns das Segment mit der Gaube zu entfernen, den Rest Außenzelt in zwei gleiche Teile zu trennen und dann zwei neue Segmente jeweils mit Eingang gegenüberliegend einzusetzen. So wurde nach reichlich Nahttrennerei und Nähen aus dem Siebeneck ein achteckiges Lavvu.
Schon beim ersten Aufbau machte es eine gute Figur. Nach der Nahtversiegelung verbrachte Waldhexes Jüngste (auch als "Miss Krakatau" bekannt) die erste Nacht in dem Teil und so wurde es nach ihr und wegen ihres Temperaments "St. Helens" getauft.

Da wir das Zelt unbedingt bei unserer Fahradtour durch die dänische Südsee nutzen wollten, musste auch noch ein Innenzelt her. Bei dessen Anfertigung kamen mir meine Erfahrungen mit dem HexHex zugute, trotzdem halte ich die Anfertigung eines gut passenden IZ für schwieriger, als die eines AZ.
Das IZ sollte ein Längsschläfer mit zwei Eingängen werden. Vor dem Haupteingang mit Platz zum Wirtschaften unter den AZ, an den Seiten mit Platz für Gepäck etc.. Es sollte normalerweise zusammen mit dem AZ aufgebaut werden können, bei Bedarf (z.B. nässe) aber aus-/einhängbar sein.

Zur besseren Anschauung ein paar Bilder mit Kommentar:

Die Form ist ok, aber insgesamt ist das Zelt noch zu hoch. Die Stange wird noch gekürzt und das IZ angepasst. Das Zelt hielt in DK zwei Gewittern mit Starkregen und mehre Tage starken (6 - 8 Bft.), böigen Winden statt. Es hat diese Prüfungen bestanden.
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Einer der beiden baugleichen Eingänge des AZ. Funktionierte ausgezeichnet und auch die Abdeckleiste für den normalen 5C-RV hielt dicht. Sie wird allerdings noch mit Klett-Pads versehen.
Auch die von innenbedienbaren Lüftungshutzen funktionierte gut. Trotzdem werden sie noch rund 5 cm verlängert und erhalten "Seitenwangen", damit sie besser die Form halten.
Die Sturmabspannungen funktionierten richtig gut, allerdings wäre eine Reihe 2. Abspannpunkte im unteren Drittel noch besser gewesen. Das wird nachgeholt.
02.JPG

Platz ist gut im IZ. Kein Vergleich zum Hubba Hubba! Durch denn geöffnete vorderen Haupteingang erkennt man den geschlossenen hinteren Eingang. Zu beiden Seiten des IZ ist reichlich Platz für Gepäck etc.. Dies kann auch aus den geschlossenen IZ durch die bogenförmigen "Durchreichen" an den Seiten erreicht werden. Ein Segen in Mückenverseuchten Gegenden.
Vor dem Haupteingang des IZ ist Platz zum Wirtschaften. Bei Bedarf kann zusätzlich der vordere Teil des IZ ausgehängt werden.
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... und so siehts dann im Gebrauch aus. Die gelbe Matte ist eine extra große von Exped.
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Durch die beiden Eingänge, die beiden Lüftungshutzen in der Spitze und dem offenen Spalt zum Boden ringsum wird das Zelt ausgezeichnet belüftet und das Raumklima ist ebenso ausgezeichnet. Wir hielten es sogar noch bei Sonnenbestrahlung aus, die uns aus anderen Nylonzelten schon längst hätte fliehen lassen.
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Die beiden Eingänge des IZ sind doppellagig ausgeführt (innen IZ-Stoff, außen Moskitonetz). Man kann entweder den Eingang ganz öffnen, ganz geschlossen halten oder nur das Moskitonetz geschlossen halten und den IZ-Teil ganz oder teilweise öffnen. In DK hatten wir fast nur das Moskitonetz vor dem Haupteingang (selbst bei Sturm) und hinten teilweise das IZ geöffnet. Wir schliefen dabei ganz prima.
06.JPG

Blick durch das Moskitonetz.
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Das IZ ist geschlossen.
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Der komplett geschlossene Hintereingang des IZ.
Die Eckabspannungen des Zeltbodens sind mittels LineLoc-Steckschnallen ausgeführt.
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Das IZ ist geöffnet, das Moskitonetz geschlossen. Insgesamt fehlen an den Eingägen noch diverse Bändsel zum befestigen geöffneter Eingangsteile.
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Der komplett geschlossene Hintereingang des IZ von innen. Die rote Zipperverlängerung steht für "Eingang ganz öffnen", die grüne für "nur IZ öffnen, Moskitonetz bleibt zu".
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Die Eckabspannung des Zeltbodens vorne. Außen führt sie zu zwei der Abspannhäringen und ...
13.JPG

... innen ist sie mittels Gummi, Minikarabiner und LineLoc mit dem Zeltboden verbunden. So werden nicht extra Häringe zum Fixieren des Zeltbodens benötigt, mittels der LineLocs an allen Ecken ist die Position des Zeltbodens genau einstellbar und das Gummi hält alles unter angemessener Spannung. Beim Aufbau (in Eile ca. 5 Min., Abbau 2 Min.) sitzt dann alles automatisch richtig.
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Eine der Aufhängungen. Die Knebel - D-Ring Verbindung ist sehr sicher, schnell und einfach zu bedienen. Zusammen mit den Zeltbodenabspannungen ermöglichen sie bei Bedarf den einfachen Aus- und Einbau des IZ.
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Eine der "Durchreichen" an den Seiten. Sie funktionieren sehr gut. Für besseres Handling würde ich das nächste Mal den Bogen deutlich stärker ausprägen.
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An jeder Seite des Kopfendes gibts Innentaschen für Krimskrams. Gefehlt haben uns allerdings noch Schlaufen für die Brillen so in 80 - 100 cm Höhe. Kommen auch noch.
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Blick in die Spitze. Links und rechts die großen Moskitoeinsätze unter den Lüftungshutzen. Dazwischen eine Tasche in der der komplette vordere Eingang oder ein Teil davon verstaut werden kann. In der Spitze der Durchlass für die Aufstellstange. Tunnelzug mit Gummi und Tanka außen sorgenfür leichten Durchlass der Stange oder sicheren Verschluss gegen Viechzeugs.
Man erkennt auch die Verschlussvorrichtungen der Lüftungshutzen und die roten / grünen Zipperverlängerungen.
18.JPG

Eine Eingangsbefestigung am AZ und ein Befestigungspunkt für eine Sturmleine.
19.JPG

Für die Abspannleinen ist 2,5 mm Reflexschnur von Nordisk im Einsatz. Aufgrund der recht starken Spannungen ruschten sie sie immer mal wieder bei den LineLocs durch. Insbesondere bei Nässe. Ein einfacher Slipstek beseitigte das Problem sicher - auch bei Sturm. Trotzdem werde ich 3 mm Leinen anbringen.
21.JPG

Das gute Stück in seinem Rollpacksack a la Exped. Zum Größenvergleich habe ich den Wechsel-Häring (17 cm?) mit reingesteckt.

Das Paket wiegt komplett mit Sturmleinen, allen Häringen, Reparaturmaterial und Aufstellhilfe etwas über 2.000 g. Nicht gerade UL aber schon sehr leicht, wenn man Raumangebot und Gewicht in Relation setzt. Nimmt man das AZ als reines Shelter für zur Not vier Personen ist man mit rund 780 g dann schon besser dabei.

Aufstellstange kommt bei Fahrrad/Bootstouren extra, bei Trekkintouren kommen die Stöcke zum Einsatz.
22.JPG

Das Zelt hat sich sehr gut bewährt. Es hielt den unterschiedlichsten Witterungen sicher stand und war angenehm zu bewohnen. Wenn es tiefer gelegt ist und die erwähnten Kleinigkeiten erledigt sind, werden wir es auch im Fjäll einsetzen.
Schön war auch, dass es immer wieder auf den Zeltplätzen Aufmerksamkeit erregte.

Wir überlegen auch noch, ob ein IZ als Querschläfer nicht besser wäre bei gleichartiger Nutzung der Eingänge und auch das Thema Gaube ist noch nicht so ganz abgehakt.

HAL

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      Die bei mir obligatorische Trinkblase hängt in einem separatem Fach über der Isomatte im Hauptfach,

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      Der Rolltopverschluß lässt sich dank der starken Versteifung und eines Cam-Snap Druckknopfes faltenfrei zusammenrollen und wird durch ein 15 mm Band mit Steckschließe zusätzlich gesichert. Die Kraftübertagung erfolgt an der hinteren Netztasche über im Saum eingelegte 20 mm Ripsbänder, welche mit Riegel / Bartack am Korpus an einer Verstärkung enden. Hier werde ich bei einem weiteren Exemplar doch Teilungsnähte vorsehen, es ist einfacher zu fertigen und die Kräfte werden auch sauberer eingeleitet.
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      Mangels Teilungsnähte wurden auch das Ripsband stumpf an das elastische Band der Seitentaschen angesteppt (Zick-Zack-Stich), ob das sonderlich schlau war, wird sich erst noch bei längerer Nutzung zeigen.
      Ziel dieses Verfahrens war die Minimierung von Nähten im Bereicht des Rollverschlusses im oberen Teil des Packs, wo dieser stark durch Regen beaufschlagt wird und dort erfahrungsgemäß zuerst die Nässe einsickert. Passend gerollt, trifft nun der Regen auf einem nahtlosen Stoffbereich.
      Innen wurden überwiegend französische Nähte verwendet, welche eine sehr eleganten Abschluß ergeben, aber bei möglichen weiteren Exemplaren zur Vereinfachung der Fertigung durch einfache Schließnähte ersetzt werden.
      Knifflig war das Ansteppen des Trinkschlauch-Durchlasses, den ersten konnte ich direkt wieder abtrennen und musste erstmal das Nähen damit üben. Letztlich war eine mit Sekundenkleber aufgebrachte innere Verstärkung aus 500den Courdura die Rettung, zusammen mit einer Nähmaschine, die zum Glück extrem langsam nähen kann.
      Mit dem Rucksack habe ich für mich einen optimalen Arbeitspunkt erreicht, in Bezug auf Gebrauchswert, Gewicht, Größe und Fertigung unter häuslichen Bedingungen als Amateur mit Haushaltsnähmaschinen.

      Der erste Einsatz lief äußerst zufriedenstellend und bestätigte mein Konzept. Die flache Innentasche, welche ich noch nicht angenäht habe, werden ich noch nachrüsten. Der Grund liegt darin, dass sich am Rücken doch Schweißnässe teilweise durch den Stoff durchdrückt und die Innentasche dann eine zusätzliche Barriere darstellt. Ansonsten hätte ich sie weggelassen, weil man die Luftmatratze auch so passend als zusätzliche Polsterung an den Rücken legen kann.
       
      Fertigungstechnische Informationen
      Nähmaschine: Gritzner Tipmatic 1035 Nadel: 90er Jeansnadel, beim RS-Nylon teilweise 75er Stretchnadel Faden: hauptsächlich 60er Serafil von Amann Verwendete Materialien
      Stoffe, Polsterung
      Korpus: Dyneema / Nylon Gridstop schwarz, 150 g/m² Innenausstattung RS-Nylon, gelb, 68 g/m² (angeblich PU-Beschichtet, fühlt sich wie Silikon an) Außentaschen: Netzfutter COOLMAX elastisch, 120 g/m² Innenstoff für die Schulterträger: Struktur Hosenstoff double wave dunkeltürkis 145g/m² Einlage Schulterträger: 5 mm Evazote (aus Isomatte gewonnen) Verstärkungen: 500den Cordura Bänder, Kordeln usw.
      Verstärkung Schulterträgerbefestigung: 25 mm Nylonband dünn Rollverschlußeinlage: 20 mm Nylonband extra stark Schulterträger, Leiterschnalle an Korpus: 20 mm Nylonband standard Rollverschlußriemen: 15 mm Nylonband leicht Brustgurt, Querband: 10 mm Nylonband leicht Brustgurt, Schnallenbefestigung: 8 mm Polyesterband stark Schulterträger, Einfassung: Ripsband 25 mm Trinkblasenfach, Einfassung und Einlage Fronttaschensaum: Ripsband 20 mm Einlage Seitentaschensaum: 20mm elastisches Band kleine Schlaufen und Daisy Chain: Hülle von 5 mm Paracord Trageschlaufe: Hülle von 9mm (?) Kernmantelseil Rückenpolsterbefestigung: 2 mm elastische Kordel Schnallen
      2 Leiterschnallen 20 mm 2 Steckschließen 16 mm spezielle Brustgurtschnallen für 10 mm Band T-Stopper, Bandbefestigung Tanka oval ohne Feder Kam Snap Druckknopf Zubehör - Schlaufen für Befestigung von Regenschirm usw.
      2 bzw. 3 mm elastische Kordel “Cordlock Hook” - Kordelhaken mit Quetschtanka Kordelgreifer / Terminal Bezugsquellen:
      Extremtextil Adventure Expert www.gurtundmehr.de amazon Globetrotter
    • Von Capere
      Nachdem mein erster Alpha Hoody ja etwas schwer war, konnte ich jetzt eine kleine Menge 65g/m² Alpha Material von einem netten Dänen ergattern und so entstand mit optimiertem Schnitt folgender Hoody mit 94.2g.

      Ist damit immer noch ~10g schwerer als mein geliebter FarPointe Alpha UL, aber zumindest habe ich so mal einen zum Wechseln. Und er hat im Gegensatz zum FarPointe zwei dezente Thumb-Loops. 
       
      Im übrigen gefällt mir persönlich Polartec Alpha bei all den aktuellen Möglichkeiten für aktive Isolation immer noch am besten. Primaloft Next lädt sich elektrostatisch auf und hat subjektiv ein schlechteres Hautgefühl. Teijin Okta ist weniger "fusselig" aber dafür auch leicht kratzig wie Wolle.
       
    • Von Morgood
      Hallo UL-Fetischisten,
      hier möchte ich euch mein kleines Myog Projekt vorstellen. Ich wollte sehr leichte Zeltheringe aus Carbon herstellen. Die dafür benötigten Materialien sollten im Handel erhältlich sein. Als Orientierung habe ich mich an die bekannten MSR Carbon-Core Zeltheringe gehalten.
      Als erstes wurden die Pfeilschäfte auf die Längen 3x15cm und 3x12cm geschnitten. Die Innenwände der Schäftenden mit einer kleinen Drahtbürste aufrauhen und mit Spiritus reinigen. Jetzt die Inserts einkleben. Aushärten lassen. Danach die Pfeilspitzen einschrauben. Die Starlockkappen habe ich mit ein paar Tropfen Sekundenkleber an das andere Schaftende befestigen. Fertig!
      Bauteile:
      - Carbonpfeileschäfte und Pfeilspitzen aus dem Bogensport Skylon (Edge Innendurchmesser 6,2mm, Tophat Apex 3D Combo und Aluminium Insert)
      - Starlock Sicherungsscheiben mit Edelstahlkappe d=8mm
      - UHU Alleskleber Stark&Sicher
      Ergebnis: 
      Zelthering Länge 16,5cm mit einem Gewicht von 6,5g
      Zeltheringe Länge 13,5cm mit einem Gewicht von 5,8g
      Produktionsbilder:


       


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