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Ultraleicht Trekking

Empfohlene Beiträge

Moin zusammen,

 

ich plane im Mai eine 4-wöchige Trekkingtour nach Südnorwegen. Genauer gesagt will ich in Bergen starten und mich dann über Täler und tiefliegendere Gebiete nach Trolltunga durchschlagen. Ich habe hier mal grob die Strecke bei Google Maps eingetragen: https://www.google.de/maps/dir/Bergen,+Norwegen/60.1320691,6.7004894/@60.4409909,5.6416802,11z/data=!4m9!4m8!1m5!1m1!1s0x46390d4966767d77:0x9e42a03eb4de0a08!2m2!1d5.3220544!2d60.3912628!1m0!3e0  . Das Ganze dann auch wieder zurück, ich denke es sind dann so 300-400km die da auf mich zukommen. Da dies meine erste Tour allein ist , und ich bisher nur von Hütte zu Hütte gewandert bin, würde ich mich freuen, wenn ihr mir dabei helft mein <15kg Ziel zu erreichen.

 

 

 

Ich habe natürlich einen Hüttenschlüssel dabei, mit dem ich in den zur Selbstbewirtschaftung ausgelegten Hütten Nahrung etc. nachtanken kann, außerdem werde ich an einigen Ortschaften vorbeikommen.

 

 

 

Desweiteren werde ich versuchen relativ in Straßennähe zu bleiben, einfach um zur Not immer mal schnell Anschluss an die Zivilisation zu finden. Allerdings will ich so autark wie möglich sein.

 

Da es im Mai durchaus noch viel Schnee in diesem Teil Norwegens gibt, werde ich Gipfelüberquerungen etc. sogut es geht meiden. Meine Ausrüstung muss jedoch für Schneefall, Starkregen und MInustemperaturen ausgelegt sein.

 

Zum Thema Verpflegung habe ich mir überlegt, für die gesamte Reise Frühstück+Abendessen mitzuschleppen + Snacks für die ersten 1-2 Wochen, jenachdem, was das Gewicht zulässt :P.

Ich bin für allerlei Tipps offen, und habe auch schon einen Teil der Ausrüstung zusammen, jedoch fehlen mir noch grundlegende Sachen wie: Ein Rucksack + Schlafsack. Ich werde für Euch daher eine Packliste auf dem aktuellen Stand erstellen, sodass ihr mir gezielt Tipps geben könnt, wo ich nachbessern kann.

 

Umklammerte Sachen sind derzeit nur eine Überlegung, und ich bin mir nicht sicher, diese überhaupt mitzunehmen. Grün geschrieben Sachen sind für mich fest eingeplant und kommen definitiv mit, bei allem Anderen hoffe ich auf viele Tipps, preislich versuche ich natürlich so günstig wie möglich zu bleiben.

 

 

Geplantes Maximalgewicht: 15kg (Rucksackinhalt)

 

Ausrüstung am Mann:

 

  • Wanderschuhe
  • Wanderstöcke, derzeit: Leki Voyager ca. 500g
  • Funktionsshirt (kurz)
  • Funktionsunterhose (kurz)
  • Merino - Socken
  • Merino - Tshirt
  • Wanderhose
  • Silva Ranger S Kompass + Wanderkarte
  • Messer ca. 80g
  • Winddichte Regenjacke von Wolfskin
  • Kamera ca. 200g
  • (Gorillapod Stativ , ca. 190g)

 

Kleidung im Rucksack:

 

  • Mütze
  • Handschuhe
  • Funktionsunterhose
  • Merino - Socken
  • Merino - Tshirt
  • (Tewa - Sandalen) ---> Für Wandern bei gutem Wetter, oder Flussüberquerungen gedacht
  • Regenhose
  • (Gamaschen) ---> für sumpfige Stellen gedacht
  • (Fleece-Innenteil der Regenjacke) ---> gegen Kälte

 

Schlafen:

 

  • Z-Lite Isomatte
  • Vaude Hogan Ultralight Argon Zelt ca. 1,5kg ---> schwierige Frage, Tarptents scheinen mir für die Witterungen nicht ausreichend zu sein
  • (2 Gewebeplanen ca. 1kg) ---> Man hat mir geraten. diese mitzunehmen als i) Zeltunterlage und ii) um bei Regen ungestört das Zelt auf-und abzubauen, so wird es nicht zu nass--->Alternativen?...Erschien mir insofern sinnvoll, als das man halt nicht nen durchnässtes Zelt mitschleppen muss
  • (Schnüre zum Spannen der Planen)
  • Schlafsack ---> leider noch keine genaue Vorstellung, ob Daune oder etwas anderes
  • Rucksack ---> Sollte wie gesagt mit 15kg noch gut tragbar sein

 

Küche:

 

  • Gaskocher + Titantopf ---> Reicht eine größere ca. 1kg schwere Kartusche für 28x Abendessen zubereiten? (fix Wasser heiß machen)
  • Feuerzeug+Feurstein

 

Hygiene:

 

  • 100ml 50ml Allzweckseife
  • 1x Microfaser Handtuch
  • Zahnpasta
  • Zahnbürste
  • Erste Hilfe
  • Toilettenpapier - 1 Rolle

 

Sonstiges:

 

  • (Zahnstocher, Pinzette)
  • Stirnlampe
  • Dokumente+Geld
  • Rucksack-Regenschutz
  • Handy
  • (Powerbank zum Aufladen der Kamera + Handy)
  • Nalgene 1L Trinkflasche

 

Verbrauch:

 

  • 2L Wasser im Camelback
  • Essen: Ich dachte an Müsli+Vollmilchpulver *28 ca. 3kg als Frühstück
  • Essen: Ich dachte an Knorr/Maggi Fertiggericht+ Volleipulver+Olivenöl * 28 ca. 5-6kg als Abendessen
  • Snacks: Trockenobst, Nüsse, Schokolade, Müsliriegel ---> jenachdem, wie viel noch passt

 

Das wäre meine vorläufige Packliste, ich hoffe ihr könnt etwas damit anfangen. Ich bedanke mich schon mal für jeden kleinen Tipp und jede kleine Ergänzung.

 

Euch einen schönen Start in die Woche!

 

Mit freundlichem Gruß

 

Mirko E.

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Erstmal ist das mit dem Gewicht schwer zu sagen, solange du deinen Krempel nicht gewogen hast.

Regel Nr. 1: Kauf dir 'ne Wage.

 

Ich bin mir aber dennoch nicht ganz klar, was du dir vorstellst.. ich dachte erst, 15kg ink. Futter aber für 4 Wochen? Das sind ja ca 28 Tage * 500g/t (Pauschal) allein schon 14kg essen. Da brauchst du einen Rucksack der das + deine Ausrüstung trägt, eher mal im Bereich von "Bequem mit 25-30kg"  :shock:

15kg nur für Ausrüstung ohne Verbrauchsgüter ist sehr viel, selbst im Winter.

 

Da du hier neu bist, willkommen im Forum, schreib doch bitte noch etwas zu dir & deiner Erfahrung im Ultraleicht Wandern, darum gehts nämlich hier im Forum... 

 

Wenn ich aber die Nalgene, den Rucksack-Regenschutz und eine JW-Regenjacke mit Fleeceinnenfutter sehe, denke ich einach dass du noch Anfänger im Gewichtsoptimieren bist, daher empfehle ich dir ein passendes Buch zu dem Thema zu lesen, bsp. http://www.amazon.de/Ultralight-Backpackin-Tips-Inexpensive-Lightweight/dp/0762763841das hier fand ich sehr gut.

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  • (2 Gewebeplanen ca. 1kg) ---> Man hat mir geraten, diese mitzunehmen als i) Zeltunterlage und ii) um bei Regen ungestört das Zelt auf- und abzubauen, so wird es nicht zu nass ---> Alternativen? ... Erschien mir insofern sinnvoll, als das man halt nicht nen durchnässtes Zelt mitschleppen muss
  • (Schnüre zum Spannen der Planen) << Alternativen wären die 1kg Gewebeplanen (wtf, wie viele Quadratmeter sind das??) zuhause zu lassen und das Aufbauen des Zelts zu üben sodass es schneller geht. Und es zu trocknen damit man es nicht durchnässt schleppen muss. Und beim Aufbau auf eine trockene Stelle achten die sich nicht spontan in einen See verwandelt.
  • Schlafsack ---> leider noch keine genaue Vorstellung, ob Daune oder etwas anderes Wie ist denn so die Wetterprognose in der Gegend? Also, Nachttemeraturen?
  • Rucksack ---> Sollte wie gesagt mit 15kg noch gut tragbar sein Bei 4 Wochen Lebensmittelautarkie mMn unrealistisch

 

Küche:

 

  • Gaskocher + Titantopf ---> Reicht eine größere ca. 1kg schwere Kartusche für 28x Abendessen zubereiten? (fix Wasser heiß machen) Darf man in Norwegen Feuer machen? Wenn ja, wäre ein Hobokocher vielleicht Sinvoller -> keinen Treibstoff mitschleppen.
  • Was hast du für einen Kocher? Wenn man mal mit 20ml Gas / 1l Wasser rechnet (bei Temps um 0°) reicht bei ca 1l Wasserkochen / Tag ca 600g Gas. Die du aber Vor Ort kaufen musst wie du sicher weißt, im Flugzeug darf das nicht mit.
  • Feuerzeug + Feuerstein lieber ein zweites Feuerzeug trocken verpackt

 

Hygiene:

 

  • 100ml Allzweckseife mMn zu Viel
  • 2x Microfaser Handtuch wieso 2?
  • Zahnpasta Geht da auch die Seife für?
  •  
  • Toilettenpapier Ein Monatsvorrat Klopapier? Wie viel willst du da mitnehmen??

 

Sonstiges:

 

  • (Schweizer Taschenmesser) (Zahnstocher, Pinzette) Wofür dann das Messer weiter oben?
  •  
  • Rucksack-Regenschutz Unsinn, noch nicht mal weil du noch keinen Rucksack hast ( aber den Regenschutz schon??) sondern weil dein Rucksack sich bei Dauerregen trotzdem vollsaugen wird, an den Trägern und an deinem Rücken runterlaufend -> Ersetzen durch Wasserdichte Müllsäcke im Inneren die die Ausrüstung schützen
  •  
  • Nalgene 1L Trinkflasche Schwer und Unpraktisch, lieber 'ne PET Flasche. Außerdem hast du doch die Camelback?

 

Verbrauch:

 

  • 2L Wasser im Camelback Was wiegt das? Die die ich kenne sind immer Bockschwer, wenn du gerne ein Trinksystem möchtest sind die einfachen 2l Platypus-Flaschen entschieden leichter
  • Abgesehen davon: in einer extrem Wasserreichen Gegend, in der du das Wasser eh Filtern/Entkeimen musst, ist 2l mitschleppen auch quatsch, 1l reicht dicke, dann bei Gelegenheit nachfüllen + 1l leere Flasche als "Vorrat" für die Nacht.

 

 

Was mir auffält: Nix zum Wasserbehandeln? Filter? Chemische Entkeimung? Du willst doch nicht dein ganzes Trinkwasser aus Schnee Schmelzen und dann abkochen müssen?^^

 

edit 2:

 

 

  • Z-Lite Isomatte

 

Ich hab mal nachgeschaut, du musst durchaus noch mit Nachttemperaturen von -5° rechnen wenn du Pech hast, da wirst auf der Z-Lite den A*** abfrieren. Mir wird auf der Sol (theoretisch etwas wärmer) bei ca. 0° ziemlich kalt, darunter möchte ich eigentlich nicht... 

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Danke Dir für Deine Antwort!

 

Ich werde versuchen, die Tage die einzelnen Gewichte zu ergänzen.

 

Du hast schon richtig verstanden, mein Ziel sind 15kg Gewicht im Rucksack, das, was ich an Kleidung trage, bzw. in Hosentaschen habe nicht mitgerechnet.

Ich denke ich komme mit 5kg Ausrüstung hin, d.h. ich hätte dann noch ca. 10kg für Verpflegung, das ist meine derzeitige - wohl gemerkt - Überschlagung.

Und 10kg für 28 Tage Frühstück+Abendessen scheinen mir durchsetzbar.

 

Ich weise nochmals daraufhin, dass ich nicht 28 Tage autark sein möchte, das wäre ja eine Qual das Futter zu schleppen. Ich werde genügend Möglichkeiten zum Einkaufen haben und auch einplanen, alles andere wäre meiner Meinung nach Leichtsinn.

 

Zu den von Dir angesprochenen Punkten:

 

  • Rucksack Regenschutz wiegt natürlich einiges mehr als die UL-Variante, allerdings stelle ich es mir doch recht umständlich vor, immer den ganzen Sack auszuräumen, um z.B. an unten eingepackte Sachen zu gelangen, oder verwendet ihr da einfach mehrere Müllsäcke?
  • Zur Jacke+Futter: Klar, das ist kein Leichtgewicht, jedoch ist sie -abgesehen vom Gewicht- brauchbar, und eine neue Jacke wäre halt ein recht größerer Preisfaktor, das ist halt so eine Sache...
  • Zur Plane: 90gr/Quadratmeter, 2x3m hätte sie... Schon nen Brummer, hast recht die muss eigentlich weg
  • Wetter: Kann man nie genau sagen in Norwegen, aber nachts sicherlich bis minus 5 runter, tagsüber um die +10 bis +15
  • Feuer ist ein heikles Thema in Norwegen, auf ausgewiesenen Feurstellen ja, in freier Wildbahn nur abseits von Wäldern auf Stein (wird schwer)
  • Bisher plante ich die Anreise per Fähre nach Bergen (in Bezug zur Gasmitnahme)
  • 100ml Seife zuviel? Ist halt auch für Klamottenwaschen etc. geeignet, was würdest du für 30 Tage mitnehmen? 50ml?
  • 1-2 Rollen sollten locker ausreichen an Papier
  • Gut, Flasche kommt weg, zum Befüllen kann ich ja auch den Topf nehmen
  • Zum Thema Wasserreinigen: Alle Leute, die ich bisher fragte, haben das Wasser aus Flüssen in Norwegen bisher immer bedenkenlos getrunken, da in Norwegen sehr wenig Menschen leben (5Mio ca. bei einer Größe von Deutschland), man sollte sich allerdings vorab informieren, ob Siedlungen oberhalb des Flusslaufes liegen

 

Ich werde die Liste oben stets anpassen und aktualisieren. Welches Modell an Iso-Matte würdest du für die Temperaturen empfehlen?

 

Zu meiner Person, ich bin 19 Jahre alt, Student, und habe bisher erst wenig Erfahrung mit Ultraleicht-Trekking gemacht. Ich habe wie gesagt, erst einige Erfahrungen bei Hüttentouren in den Alpen sammeln können, z.B. Mittenwalder-Höhenweg. Dort nur Snacks dabei und ansonsten halt auf den Hütten übernachtet und gegessen. Diese Norwegenreise ist also die erste richtige Trekkingtour, die ich machen möchte. Und da ich jahrelang als Schüler schwere Ranzen schleppen musste, weiß ich, was ein kleines Buch mehr oder weniger über den Tag gesehen an Unterschied ausmacht. So bin ich auch zu diesem Forum gekommen, aber da ich ja erst mit dem Erfahrungsammeln anfange, will ich nicht gleich mit der Axt die Tür einrennen, sondern mich langsam an das Thema Ultraleicht rantasten, diese erste Wanderung soll daher eine Art Wegweiser werden. Ich erhoffe mir dadurch zu wissen, auf welchen Komfort ich überhaupt nicht verzichten mag, und an welchen Stellen ich um Einiges einsparen kann, um leichter unterwegs zu sein.

 

Vielen Dank nochmals!

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Erstmal willkommen im Forum.

 

Ich halte deine Essensplanung für etwas sehr optimistisch. 10 kg für 28 Tage sind nur ca. 360g Essen pro Tag. Das wiederum wären nur 2 Packungen Trekneat und ein bisschen zusätzlich.

Wenn du wirklich leicht unterwegs sein willst, solltest du vielleicht nochmal dein Tourplanung etwas überdenken. z.B. ob du nicht irgendwo einkaufen möchtest.

Denn bei 5 kg Ausrüstung + 15-16kg Essen + Brennstoff + Wasser = ca. 22-23kg Gewicht dreht sich die Gewichtsspirale langesam Rückwärts, was bedeutet, dass du einen schweren Rucksack, dadurch stabiliere Regenbekleidung, etc brauchst.

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Danke Dir!

 

Ich habe oben im Beitrag nochmal etwas hervorgehoben. Ich möchte lediglich Frühstück+Abendessen mitschleppen und soviele Snacks wie gewichtstechnisch drinne sind. Natürlich werde ich genügend Einkaufsmöglichkeiten haben, und diese auch einplanen, es geht hier nicht um ein 30 Tage-Autark-Programm, das ist nämlich eine ganz andere Gewichtsklasse. Dessen bin ich mir durchaus bewusst, und weise erneut auf meinen Beitrag hin. Ich bitte um Entschuldigung, falls dies nicht ersichtlich geworden ist.

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also wenn ich mal so grob zusammenrechne:

1500 Zelt

400 Isomatte

900 Schlafsack

1100 Kocher incl Gas

100 Topf

100 Restliches Küchenzeug

400 Kamera mit Stativ

150 Hygiene

1000  Rucksack

250 Powerbank und Handy

....... Klamotten im Rucksack

 

Da komme ich schon auf über 5 kilo

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Auch von mir nochmal 'Hallo!'.

 

Bist Du Dir sicher, dass das die richtige Tour ist zum 'Rantasten'? Ich würde (und habe) mich ja an das Thema Ultraleicht bei einwöchigen Touren hier in Deutschland rangetastet, bei denen ich jederzeit hätte abbrechen können.

 

5 kg Baseweight ist schon ein Wort, wird schwierig mit den von Dir bisher genannten Artikeln. Alleine Dein Zelt reißt da schon eine gewaltige Lücke, die Du kaum noch stopfen kannst.

 

Zum Zelt: vor kurzem haben zwei Amerikaner den Pacific Crest Trail als erste im Winter durchwandert, und die hatten 'nur' ein Tarp dabei. Bei mit Sicherheit viel viel schlechteren Bedingungen als Du zu erwarten hast. Klar, das sind zwei ultraharte und erfahrene Jungs, so weit würde ich jetzt bei der ersten Tour nicht gehen, aber das ein Tarp-Zelt bei Deiner Tour ungeeignet wäre, wird Dir in diesem Forum kaum einer bestätigen.

 

Die wasserdichten Packsäcke ('Liner' genannt) sind nicht sooo extrem unpraktisch. Da findest Du hier im Forum einiges an Info, wie man die am besten verwendet. In Kürze nur soviel dazu: in erster Linie hältst Du damit Dein Schlafsetup (Schlafsack, Schlafkleidung (=Wechselkleidung bzw. Unterwäsche und Socken), Isolationsjacke) trocken. Der Rest kann ja im Zweifelsfall nass werden (Kochsachen, Regenklamotten, Waschutensilien im Ziploc etc.). Meist kommt man so mit einem, maximal zwei Linern aus.

 

Jacke und Futter: Kauf Dir einen 100er Fleece (z. B. bei Decathlon Forcalz 50 für 9 Euro, Gewicht um die 280 g in L) und die Raincut Jacke von Decathlon noch dazu, dann hast Du eine super Kombination für 18 Euro, die mit Sicherheit deutlich leichter ist als Deine derzeitige Kombination.

 

So, das wäre es erstmal von mir.

 

Liebe Grüße

 

Christian

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Hallo Mirko,

 

Willkommen im Forum!

 

Ich bin ja selber noch ziiiiiiemlich grün hinter den Ohren, was das UL-Trekken angeht, allerdings hab ich hier wahnsinnig viel gute Infos und Hilfe gefunden! Das oben erwähnte Buch kann ich dir auch empfehlen, allerdings steht so ziemlich ALLES, was da geschrieben steht, auch irgendwo hier im Forum. Musst nur genug Threads zu verschiedenen Themen lesen.

 

Den einzigen Tip, den ich dir geben kann, ist: Ein kleines bisschen Zeit hast du ja noch, es ist März, leih dir 'nen Schlafsack, schnapp dir das, was du hast, geh raus und tüfftel herum. Knall dich irgendwohin, wo es nicht weit weg von zu Hause ist (Garten? vielleicht sogar hinterm Haus, bei Eltern, Freunden?) und schlaf im Zelt. Probier Kocher aus, koch dir die nächste Zeit täglich Abendessen (draußen!) auf deinem Gaskocher und finde heraus, wie lange er hält, usw. usf.

 

Und hab viel Spaß dabei!

LG, Nicole

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Hallo Mirko,

um mal ganz ehrlich zu sein: Was zum Geier?

Du hast keine Erfahrung, weder beim Trekking, noch beim beim Wintertrekking, noch in Norwegen und willst dann diese Tour auch noch (ohne Erfahrung mit der Ausrüstung) UL und SOLO durchziehen? 

 

Ich nenne das verantwortungslosen Blödsinn- ich hoffe du denkst nochmal drüber nach.

 

Entschuldigt bitte die harsche Ausdrucksweise- ich will niemanden beleidigen, das musste einfach so raus.

Grüße

Martin

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Moin,

ich würde ganz vorweg zu bedenken geben, dass Mai eine recht...spezielle Jahreszeit ist, um sich dort zu tummeln. Viel matschiger Schneerest. Das Terrain sumpfig. Alles grau-braun-dreckig-nass. Weder Winter noch Sommer. Wenn es dir irgendwie möglich ist, würde ich die Tour auf keinen Fall vor Mitte Juni beginnen wollen!

 

Für den Anfang empfehle ich dir dort oben einen etablierten Pfad zu wählen. Ganz gleich ob klassische Jotunheim-Runde, Rondane-Runde oder Kungsleden und Padjelantaleden – als Anfänger ist eine rudimentäre Infrastruktur in Form von z.B. Hütten in Tagesabständen und ein deutlich markierter Pfad eine schöne Rückversicherung.

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Es gibt so pdf-Übersichtskarten von Norwegen, ich hab die um Bergen gerade mal aufgeklappt: so ungefähr an deiner google-Route sehe ich sehr wenig rote Linien (=Wanderwege) und Hütten bzw. eigentlich keine. Mag sein, dass da noch lokale Pfade sind. Welche Hütten möchtest du aufsuchen? Die Straßen, Bergen ist vergleichsweise ein Zentrum für die Gegend, sind eher befahren und an weiter viel Platz zum Laufen daneben kann ich mich nicht erinnern.

 

Es ist ein vergleichsweise besiedeltes Gebiet, wenn es Täler sind, und an den Tälern geht es gerne mal steil hoch. Recht waldig ist es wohl auch. Da am Folgefonna ist ein Tunnel nach Odda? Mit Folgefonna war immer mein Problem, dass da wenig für Wanderer ist außer mal zum Gletscheraussichtspunkt. Die Karte hab ich aber nicht mehr. Im Juli gibt es geführte Überquerungen, anscheinend ins auf den ersten groben Blick sehr hübsche Bondhustal - das du aber auch nicht streifst. Stattdessen soll es zu so einer Postkartensehenswürdigkeit gehen, na gut. Und das Ganze wieder zurück. Im Mai, d.h. wohl, es ist eher besonders nass.

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Hallo Mirko,

 

Du bist in Deiner Planung also so weit, dass Du dir sicher bist Wanderschuhe, Stöcke ein (viel zu schweres) Messer und ein (m.M.n. unnötiges) Stativ einzupacken. Deine erste Solotour soll Dich nach Norwegen führen und 300-400km lang werden. Eigentlich könnte ich an dieser Stelle aufhören zu schreiben.

 

Tue ich aber nicht. Ich habe sogar ein paar Tipps für Dich:

1. Verschiebe die Tour (um ein paar Jahre?), oder suche Dir ein anderes Ziel.

2. Geh' raus und sammle Erfahrungen.

3. Geh' raus und sammle Erfahrungen.

4. Geh' raus und... - naja, Du weißt schon :-)

5. Kauf`nicht gleich irgendwelche Ausrüstung, sondern finde zunächst heraus was Du NCHT brauchst!

6. Schau Dir mal meine Signatur an, da steht im Wesentlichen alles drin.

 

Wasser in N ist kein Thema. Ein Sawyer und eine 2L Platy sollten dicke reichen. Entscheide ob Du kochen musst/möchtest und stimme Dein Kochsetup darauf ab. Schätze ein SuperCat und ein 900ml Topf reichen aus. In Summe solltest Du mit 200g Küche gut hinkommen. Denk`mal über Spiritus nach. 1l reicht für 50x 500ml kochendes Wasser.

Wenn Du regelmäßig einkaufen kannst gibt es m.M.n. keinen Grund zwei Mahlzeiten für 28 Tage zu schleppen - denn so steht es in Deinem Post. Futter für 1 Woche sollte doch reichen, oder? Ggf. kann der Topf auch noch kleiner werden.

 

Habe gerade nochmal Deinen Post gelesen. Vielleicht kommst Du erstmal zur Maitour? 

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Google-Maps war nicht in der Lage, die von dir erstellte Auto-Route in eine Fußgänger-Route umzuwandeln - und sei sie auch noch so lang :eek:

 

In Anbetracht dessen, was Martin oben auch schon geschrieben hat

 

Du hast keine Erfahrung, weder beim Trekking, noch beim beim Wintertrekking, noch in Norwegen und willst dann diese Tour auch noch (ohne Erfahrung mit der Ausrüstung) UL und SOLO durchziehen? 

 

Ich nenne das verantwortungslosen Blödsinn- ich hoffe du denkst nochmal drüber nach.

... würde ich die Zeit bis zum Abmarsch nutzen, über die Formulierung deiner Todesanzeige nachzudenken. Man weiß schließlich nie, worauf die liebe Verwandschaft so kommt...

 

Oder umdisponieren und für die ersten Trekkingerfahrungen...

a. eine kürzere Route wählen

b. eine näher an der Zivilisation gelegene Route wählen

c. eine etablierte Route wählen

d. eine Route wählen, die mir im Mai nicht sämtliche Wetterknüppel um die Ohren haut

e. eine Route wählen, auf der ich mich unkompliziert alle paar Tage mit Nahrung versorgen kann (Frühstück + Abendessen für 28 Tage lassen dir bei 15kg Gesamtgewicht KEINEN Spielraum für Snacks, mein Lieber! Und "Zähne zusammenbeißen und bis Abends durchhalten" bei einem Hungerast - na danke)

 

Wohl gemerkt: Das sind UND-Elemente, nicht ODER!

Also, so würd es ICH jedenfalls machen :wink:

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Moin Moin Mirko,

 

du hast ja schon einmal alles richtig gemacht!! Du bist bei uns gelandet... :wink:

 

Einige Punkte sind hier schon geschrieben worden:

 

1. Ausrüstung wiegen!

2. Das Buch, was Freierfall vorgeschlagen hat, lesen!

3. Im Forum stöber!

4. Deine Tour besser planen...

5. Sport machen! Ich weiß jetzt nicht wie fit du bist, aber das was du vor hast + plus Ausrüstung....

Aus meiner Bundeswehrzeit weiß ich das die Rekruten beim "Eingewöhnungsmarsch" 6km + 10kg Gepäck, meisst schon an ihre Grenzen gestoßen sind.

Thema richtiges Schuhwerk bei diesem Gewicht... Ich laufe Ende Mai den Rennsteig und Jogge alle zwei Tage + mach am WE einen kleinen 20km Marsch mit kompletter Ausrüstung ( 3,4 Kilo ohne Nahrung :wink:) Da gewöhnt sich der Körperlangsam an die Belastung und du weisst ob die Bekleidung was taugt.

 

mach dir auch Gedanken ob du Geld über hast, um leichtere Ausrüstung zu kaufen, oder ob du nur optimieren kannst in dem du die Sachen zu Hause lässt. 

 

Ich würde auch dein Anliegen lieber in mehrere Abschnitte unterteilen. So hat man einen besseren Überblick.

 

Abschnitt 1 - Ausrüstung ( Zelt, Schlafsystem etc.)

Abschnitt 2 - Bekleidung

Abschnitt 3 - Nahrung

Abschnitt 4 - Tourenplanung ( Abstand zwischen den Hütten? Zeltverzicht?etc.)

 

Wir haben hier für alles Profis.. und dann wird das auch schon :grin: Lass Dich nicht von den kritschen Anmerkungen am Anfang abschrecken..

 

Gruß Frank

 

P.S. Ich kenn die Strecke jetzt nicht genau, aber ich würde sie nicht alleine gehen. Du hast keine Hilfe wenn Dir was passiert unterwegs. Da reicht schon Fieber oder Magendarm und du bist nur noch ein leckere Snack für die Tiere.

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Man kann sehr günstig Zug fahren in Norwegen, auch kurzfristig findet man noch Angebotstickets, musst du nur online vorab dann buchen. Je nachdem sind  vielleicht auch die Lofoten mal ne Maßnahme. Oder, je nachdem, wenn du dann schon da bei Odda bist, machst du eine Schneeschuhtour Richtung Finse und kannst dann wieder in den Zug steigen. In der Hardangervidda sind dann Hütten. Aber: je nachdem eben.

 

Bzw. je nachdem würde ich das eher umdrehen. Nach z.B. Finse fahren, Anf. Mai ist da vermutl. noch recht gute Schneesaison, Richtung Fjord irgendwie marschieren und dann deinen Weg Richtung Bergen wie auch immer. Schnee ist ja nicht per se schlimm. Am besten, es ist noch nicht so viel getaut.

 

Ich kaufe in Norwegen auch lieber nur sporadisch ein, mal ne Banane und so.

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Wirklich ein riesen Dankeschön für die Aufmerksamkeit und Eure Hilfe hier!

 

Ich versuche mal auf die angesprochenen, vielseitigen Eckpunkte sinnvoll einzugehen.

Zunächst muss ich offen zugeben, dass mein Beitrag sehr leichtsinnig rüberkommt, das war aber nicht so gewollt. Im Prinzip bin ich sehr offen, was meine "Planung" angeht.

Ich hatte mir nur vorgenommen in Südnorwegen einige Punkte abzuklappern, z.B. Bergen,Lysefjord,Geiranger,Hardanger,Trolltunga... das Übliche eben.

 

Zu meiner bisher geplanten Tour: Alle von Euch angesprochenen Punkte stimmen - wenig Erfahrung, schwere Wetterlage zu der Zeit, zu lange Tour...usw. Allerdings bin ich da wie gesagt, flexibel. Nehmen wir an ich komme in Bergen an, schaue mir erst einmal die Umgebung an und merke recht schnell, dass ich mein Ziel nicht erreichen werde, warum auch immer. Dann würde ich mich halt spontan dazu entscheiden, in der Nähe von Bergen zu bleiben und z.B. nur in der Nähe der Küste bzw. den Anfang des Hardangerfjordes erkunden. Ich bin somit jederzeit in der Lage, die Tour abzubrechen, in einen Ort einzuwandern, oder was auch immer.

 

Muss mich da auch nochmals bei Euch entschuldigen, denn mein erster Post war dahingehend etwas "radikal". Grob lässt sich eigentlich nur zusammenfassen, dass ich die angesprochenen Orte in Südnorwegen gerne "erwandern" würde, und das alleine mit Zelt. Ich habe theoretisch sogar von Mai bis Anfang September dafür Zeit, allerdings würde ich gerne die Hauptsaison meiden und will unbedingt im Mai irgendwo da oben starten, um soviel Zeit wie möglich dort zu verbringen. Zudem würde ich gerne an einem Ort starten, und dann solange es geht in schöner Natur und Fjordnähe wandern (soweit das in Norwegen möglich ist) , denn ein ständiges Rumreisen mit Zug oder Fähre von A nach B gefällt mir nicht.

 

Ich bin mir einfach nicht genau sicher, theoretisch könnte ich auch, wie oben jemand schrieb, im Mai andere Teile Skandinaviens, z.B. Schweden erkunden, um dort Erfahrungen zu sammeln, um dann später im Jahr in die Fjorde zu ziehen. 

 

Zum Thema UL: Meine erste richtige Tour wird wahrscheinlich kein Paradabeispiel werden, jedoch bin ich bemüht, viele Punkte, die ihr angesprochen habt, umzusetzen. Denn mir graut es vor einem Rucksack, mit dem man an Türen oder Ähnlichem hängenbleibt, weil er einfach so riesig ist.

 

Bis dahin werde ich meine "geplante" Tour nochmals überdenken, eines steht jedoch fest, ich will im Mai unbedingt da hoch, wenn es dann letztendlich erstmal "nur" Schweden wird, sollte ich das nicht als Rückschritt, sondern als Vernunftsschritt ansehen, denn die meisten Meinungen gehen in die RIchtung: Mai-Fjorde-Norwegen ---> falsche Zeit.

 

Ich würde mich freuen, wenn ihr bis dahin weitere Tipps zu Touren, Gebieten, Ausrüstung oder Ähnlichem parat habt. Kommentare in Richtung "Denk nach, du bist bescheuert" sind hoffentlich nicht mehr von Nöten, da meine Einstellung zu der Reise nun etwas besser dargestellt ist. Ich kann mich an diesem Punkt nur nochmals für den anfänglichen Beitrag entschuldigen, er kann einem wirklich Angst machen, sollte er aber nicht!

 

Danke!

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Sehr schön, dass du dich einsichtig zeigst, hier meinen es nämlich alle nur gut :)

 

Die beste Möglichkeit dir bei deinem Rucksackgewicht/ Volumen zu helfen ist, wenn du dir die Zeit nimmst mal eine Detaillierte Packliste zu erstellen, also jeden deiner Ausrüstungsgegenstände auf die Digitalwaage zu legen und in einer Exceltabelle zu einzutragen, wie es freierfall in der allerersten Antwort schon sagte. Teile das ganze grob in Kategorien (Shelter, Schlafsystem, Küche, Kleidung im Pack, Kleidung/ Ausrüstung am Mann, Hygiene und eine Kategorie für den restlichen Kleinkram/ Elektronik)

Wenn du ein dich ein klein wenig mit Excel auskennst, kannst du direkt dein vorraussichtliches Baseweight sehen, indem du die Summe aller Teile (außer denen am Körper) in einem Feld zusammenrechnen lässt.

Versuche auch die Bezeichnungen möglichst genau mit einzutragen (nicht nur "Jacke" sondern Hersteller und Name des Teils falls bekannt und Funktion, wie "Regenjacke" oder "Isolationsschicht"), das sorgt auch für weniger Verwirrung oder dem ein oder anderen guten Tip.

 

schöne Grüße

Micha

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Ich habe meine Pläne für Norwegen erneut überarbeitet und denke das ich eher Wanderungen in Richtung 10-12 Tage, bis maximal 2 Wochen unternehme. So habe ich auch keinerlei Verpflegungsprobleme und sollte mit einem angenehmen Gewicht unterwegs sein können. Dazu kommt, dass sich die Fjordregion eher für kürzere Mehrtageswanderungen eignet, als für wochen/monatelanges Trekking.

 

Ich denke, ich werde Anfang Mai einige kleinere Etappen auf dem Bohusleden unternehmen, um dort die Ausrüstung etc. zu testen. Danach Rückreise und kurzer Zwischenstopp, um dann Mitte Mai nach Bergen zu starten. Dort werde ich die Gipfel um Bergen herum erkunden, und evtl. einige Mehrtageswanderungen in der Region unternehmen. Ende Juni will ich dann nach Odda/Hardangervidda aufbrechen für ca. 2 Wochen, und im Anschluss in die Region Lysefjorden. Für Mitte August bliebe dann noch die Ecke Geirangerfjord.

 

Das sind zwar mehrere kleinere Reisen, aber ich denke, dass ich so mehr davon habe. Einzige Schwierigkeit sehe ich derzeit nur darin, dass ich gezwungen bin, immer wieder mal einen Zwischenstopp zu Hause einzulegen, um dann neu aufzubrechen. Aber letztendlich wird ein Hin und Rückflug wohl günstiger sein, als wenn ich ständig durch ganz Norwegen reise und dort mein ganzes Zeug nachtanke. Oder was meint ihr?

 

Mit dem Ziel 10-12 Tage autark zu sein, sollten sich auch gute Gewichtsergebnisse für meinen Rücken ergeben. Welche Literzahlen sollte ich dafür bei meiner Rucksackwahl anstreben?

 

 

PS: In den nächsten Tagen werde ich meinen ursprünglichen Post dahingehend bearbeiten.

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Welche Literzahlen sollte ich dafür bei meiner Rucksackwahl anstreben?

 

Stell erst deine restliche Ausrüstung fertig, ink. Plan was du essen willst, dann siehst du ganz gut wie viel Platz du brauchst. 

Ich würde mit meiner Ausrüstung vermutlich ca 50-60l brauchen, das wäre aber nur grob über den Daumen gepeilt. 

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      Hallo liebe UL-Gemeinde,
      ich habe nach langer Zeit mal meinen Wanderschrank aussortiert. Shakedowns müssen auch im Haushalt manchmal sein und 5 Quilts braucht man dann doch nicht...

      Also ich biete:
      Zpacks 20F Daunenquilt; es handelt sich hier nicht um das aktuelle Modell sondern ist von 2016;
      Gewicht: 740g; Version XX-Long und weit (ich bin 1,94m).
      Der Quilt hat einen kleinen Defekt an der Fußbox, den ich auf Tour mit Cubentape geflickt habe damit keine Daune verloren geht. Deshalb sieht's nicht so schön aus, ist aber funktional und hält gut. Ansonsten in neuwertigem Zustand.

      220 € VB

      Katabatic Gear Sawatch 15F Quilt in der "Flex-Version" von 2016 mit zwei Unzen Overfill (also noch wärmer); anbei das Originalzubehör bis auf den kompressionsbeutel und den Aufbewahrungssack;
      hydrophobe Daune, 6,6 Fuß lang (bin 1,94m und mir passt er gut) auch hier weite Version; Gewicht: 1007g
       
      250€  VB

      Frogg Toggs Regenhose in Größe XL *reserviert*
      Habe ich mir mal zum enger nähen geholt damit die Länge auch ausreicht. Ich nutze auf Tour jedoch selten eine Regenhose, sodass es dazu nie kam. Die Hose ist neu.
      3€ + Porto

      Zpacks Multipack in schwarz, innen aus Cuben  *reserviert*

      Es ist eine (für die Funktion irrelevante Grutbandschlaufe abgegangen -> die auf der anderen Seite des Reißverschlusses s. Foto)
      Tasche wurde nur 2-3mal im Alltag getragen ist also neuwertig. Bin mir nicht sicher, ob alle schlaufen, die noch bei der Lieferung vom Hersteller mitgegeben waren vorhanden sind. Alles das was fotographiert wurde habe ich noch; Gewicht: 65g

      20€

       
      Eine Thermarest Neoair Xlite in ich glaube Large (zumindest ist sie 192cm lang und an der breitesten Stelle 60 cm breit; Matte ist kaum genutzt, ist mir zu schwer und lang; Gewicht: inkl. Packsack 465g

      100 €


      Kathoola Microspikes in der Größe Large; sind mir etwas zu groß und eine Stelle im elastischen Gummi ist gerissen -> für MYOGer leicht reperabel, können so auch noch genutzt werden

      5€ + Porto

      Plasti Dip; flüssiges Gummi zum Sprühen in schwarz *reserviert*
      Dose ist neu und zB zum MYOGen von Custom Vibram Five Fingers mit Zehensocken angeschafft worden
      5€ + Porto

      Klymit Matte mit Handpumpe zum Aufpusten *reserviert*

      gedacht als Rückenteil zum Einlegen in einen rahmenlosen Rucksack
      64 x 29cm
      5€ + Porto

       
      2 Laufbursche Isomatten "Foam pads" *reserviert*
      eine wurde zugeschnitten: 142 x 49 cm die andere ist in Originalgröße 192 x 49 cm; beide Matten haben Einschnitte von Schnüren mit denen sie eingewickelt waren und ein paar Macken im empfindlichen Material - wurden aber seltenst genutzt

      Je 3€ (kurz) und 5€ (lang) + Porto


      3 Zpacks Trekking Pole Cups zum abspannen von Tarps *reserviert*
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    • Von noodles
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      Wie schlafe ich?
      Ich verwende eine Sea-to-summit Ether Light XT Insulated Isomatte und normal kein Inlay. Zudem bin ich primär Seiten- und Bauchschläfer, aber ich fürchte das muss ich mir sowieso abgewöhnen. Und bei zu warmen Schlafen kann ich schonmal schwitzen.
      Nun habe ich bei meinen Recherchen gesehen, dass die meisten UL Schlafsäcke nur einen Viertel- oder Halb-Reißverschluss besitzen, was die Belüftung um einiges einschränkt.
      Habt ihr dennoch eine Empfehlung für mich?
       
      Vielen lieben Dank!
    • Von UL-MUC
      Hallo zusammen,
       
      um den Temperaturbereich meines Schlafsacks flexibel zu erweitern, suche ich einen gebrauchten OMM Mountain Raid PA 1.0 Halfbag => https://theomm.de/product/mountain-raid-pa-1-0/
      Hat den zufällig jemand abzugeben? Angebote bitte per PN.
       
       
      Ultraleichte Grüße
      UL-MUC
    • Von hans im glueck
      erschlossen.
      auf TO DO - solange noch genug eis da ist.
      Route siehe hier.
      (guardian 02/07/2019)
      SouthWest hat diesen Beitrag moderiert: Bitte keine Bilder (oder Videos) einbinden an denen Ihr keine Rechte habt (Ausnahme momentan: YouTube).
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