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Ultraleicht Trekking
Gast

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Hallo, ich stelle mich mal kurz vor.

Ich heisse Joel, bin 26 Jahre alt und komme aus der Schweiz. Ich betreibe UL schon seit ungefähr 6 Jahren. Es fing alles an mit meiner ersten grossen Wanderung in Schottland an. Ich realisierte schnell, dass es sich mit 25 bis 30 Kilogramm auf dem Rücken einfach nicht gut wandert und so habe ich nach und nach abgespeckt. 

Es folgten viele Wanderungen in Deutschland, Schweden, Finnland, Norwegen, Neuseeland, Irland, Island, Schweiz. Meine längste Wanderung war der Thruhike des Te Araroas in Neuseeland 2017/2018.

Auf das Forum aufmerksam geworden bin ich dur Facebook und Google. Hab es auch schon öfter als Gast besucht und mir heute gedacht ich melde mich an. Ich freue mich schon auf den Austausch mit anderen ULanern.

Ich wünsche allen frohe Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr

 

 

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Servus nochmals,

Danke für die nette Begrüßung ;-)

Beim Goldwaschen bin ich schon ein alter Fuchs und habe da schon sehr viele Abenteuer erlebt.

Bin bzgl. GW vorwiegend nur in Bayern unterwegs, was ich gefunden habe bleibt geheim, aber wenn man etwas intensiv und mit viel Begeisterung betreibt, kommt tatsächlich auch was rum 8-)

 

 

bearbeitet von Donau

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OT: Goldwäschern nehmen zum "Blei"gießen Nuggets, aber echte UL-Trekker nehmen Blattgold. Natürlich nicht gewöhnliches, sondern besonders leichtes (dünnes). Dafür ist es etwas teurer. Aber das sind wir ja gewöhnt. :)

Die ganz erfahrenen ULer gießen sich einen Windschutz. Multiuse!

So, jetzt aber Schluß mit OT, sonst schimpfen die Moderatoren.:unsure:

bearbeitet von SouthWest
OT markiert

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Hallo allerseits,

ich gehöre zu den Vielen, die hier schon seit längerer Zeit als Gast mitlesen und für die irgendwann die Zeit gekommen ist, sich anzumelden...

Hier ein bisschen was zu mir und zu meiner Wanderkarriere:

Nachdem ich während meiner Urlaube früher überwiegend mit dem Rucksack durch Lateinamerika (vor allem Peru, Bolivien, Argentinien und Guatemala) gereist bin, habe ich, seitdem ich arbeite, das ausgeprägte Bedürfnis, mich in meiner Freizeit möglichst viel in der Natur zu bewegen. So bin ich vor etwa 10 Jahren zum Hüttenwandern in den Alpen gekommen, was aus ökologischer Sicht auch den Vorteil hat, dass man dorthin mit dem Zug anreisen kann. Damit war ich relativ lange glücklich und zufrieden und konnte mir - vor allem wenn ich in strömendem Regen auf einer Hütte angekommen bin - nicht so recht vorstellen, wer beim Wandern freiwillig Zelt und Essen mitschleppt und auf ein festes Dach über dem Kopf und leckeres Hüttenessen verzichtet. Aber man entwickelt sich ja weiter...

Zunächst war ich nochmal in Südamerika unterwegs (Patagonien - Torres del Paine, El Chaltén, Bariloche), wo es mir im Herzen weh getan hat, dass ich ohne Zelt im Torres del Paine-Nationalpark nur den W-Trek laufen konnte. Daraufhin habe ich dann mit einer geführten Tour und mit Eselchen, die alles getragen haben, die Cordillera Huayhuash umrundet, um mal zu sehen, ob im Zelt übernachten, in Gebirgsbächen waschen, ... überhaupt etwas für mich ist - und was soll ich sagen, die Antwort war ja! Um zu testen, ob ich alleine und auf einer etwas längeren Strecke klar komme, bin ich dann aber erstmal noch die Annapurna-Runde gelaufen, die organisatorisch keine größeren Anforderungen stellt und bin am Schluss insgesamt (mit Abstechern und Anhängseln) 21 Tage gewandert. 2018 war es dann so weit und ich habe mir mein erstes Zelt gekauft und bin den GR 20 gelaufen, habe mich allerdings (außer Frühstück, das hatte ich für den kompletten Weg dabei) ganz überwiegend bei den Hütten versorgt. Nachdem ich mich dem "echten" Wandern mit Zelt damit in kleinen Schritten immer weiter angenähert habe, habe ich für 2019 fleißig Urlaub gespart und mir den GR 11 vorgenommen.

Aus diesem Forum habe ich schon den einen oder anderen guten (eine zweite Garnitur warme Klamotten - die könnten ja mal nass oder schmutzig werden - braucht kein Mensch) und auch nicht so guten (FroggToggs - noch nie war ich beim Wandern dermaßen klatschnass) Tipp mitgenommen und ich würde mich freuen, wenn andere Forumsmitglieder mir auf dem Weg zum ultraleicht Wandern mit Rat zur Seite stehen. Manche Dinge (z.B. Tarp) kann ich mir nicht so recht vorstellen, aber das Ganze scheint mir eine Entwicklung zu sein, die man selbst durchmacht (im Geiste bin ich zwischenzeitlich bei einem einwandigen Zelt, das mit Trekkingstöcken aufgestellt wird, angekommen - aber zumindest bei einer zweiten größeren Tour muss mein jetziges Zelt schon noch zum Einsatz kommen).

Einen eigenen Tipp hätte ich immerhin auch beizusteuern:

Der Bezug von Darn Tough-Socken scheint ein heißes Thema zu sein. Auf ebay gibt es einen Verkäufer namens otterway (aus Großbritannien), der Darn Tough-Socken verkauft. Preislich liegen die Wandersocken bei 15 GBP + 3 GBP Versandkosten, bei dem derzeitigen Wechselkurs sind das ungefähr 20 EUR. Ich habe dort bisher nur einmal bestellt, aber dabei hat alles wunderbar geklappt und die Socken sind nach acht Tagen bei mir angekommen.

Falls jemand eine der Wanderungen plant, die ich schon gemacht habe, stehe ich für Fragen natürlich auch gerne zur Verfügung.

Dann bleibt es mir jetzt nur noch, allen ein wunderbares/wanderbares Jahr 2019 zu wünschen!

 

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Servus zusammen,

ich lese schon ne ganze Weile mit und will mich nun kurz vorstellen: Sven, 1975er Edition, seit Jahrzehnten draußen unterwegs, mal mehr, mal weniger. Blogger und Crohnfighter, mein Basislager habe ich 2016 von Konstanz nach Murnau am Staffelsee verlegt. Für mehr Berge vor der Nase :-)

Jetzt, "im Alter" und mit leider wieder aktiverem Morbus Crohn, "erleichtere" ich meine über die Jahrzehnte angesammelte Ausrüstung nach und nach.

Wenn gesundheitlich alles so hin haut, wie ich es mir wünsche, breche ich im April nach Spanien auf und kombiniere den Camino del Norte mit dem Primitivo. Da ich durch die Krankheit zwar Zeit, aber wenig Geld habe, gehe ich soweit wie möglich autark mit Zelt und Kocher.

Freu mich auf regen Austausch hier,

Sven

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Hallo miteinander,

ich lese hier auch schon eine kleine Weile mit und wollte mir jetzt mal ein richtiges Profil machen und mich bei der Gelegenheit vorstellen. Ich wohne in Berlin, bin so lange ich denken kann am Wandern (ja, tatsächlich seinerzeit bei den BdP-Pfadfindern infiziert worden...) und habe über die Jahre viele kleine aber auch eine gute Handvoll größerer Touren in Europa gemacht (u.a. West Highland Way, Pennine Way, Kungsleden, mehrfach Sarek-kreuz-und-quer, Padjelanten, ...). Mittlerweile bin ich dank Job und Familie nicht mehr gleich mehrere Wochen am Stück unterwegs, aber dafür umso dankbarer über jeden Übernachter unter freiem Himmel, den man so in sein Leben schieben kann - und zwischendurch kann man ja seiner Sehnsucht mit mittlerweile echt sehr professionell gemachten AT/CDT/PCT-Through-Hike-Videos auf Youtube frönen... :-). Meine Ausrüstung wurde im Laufe der Jahre immer leichter (notgedrungen, das erste Mal alleine in der Hardangervidda hatte ich 32kg auf dem Rücken und meine Knie tun mir heute noch davon weh...). Heute bin ich bei einem recht komfortablen Winter-Baseweight von 6.6kg und gerade dabei, das nächste größere Projekt zu erkundschaften: den E11 von Berlin aus durch Polen zu laufen. Klingt nach einer aufregenden Strecke (so wenig man darüber überhaupt findet) und vor allem nach etwas, was sich gut in mehreren Etappen machen liesse. Falls hier jemand schon dazu Erfahrungen machen durfte bin ich jetzt schon neugierig! :-)

 

Bis bald, alles Gute

Jyn

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@SvenG

Hallo herzlich willkommen. Den del Norte oder de la Plata hatte ich auch vor, mache aber aus zeitlichen Gründen jetzt den Weg ab 25.04. von Porto aus. Hast du eine "lose" Etappenplanung? Vielleicht laufen wir uns ja in Santiago über die Füße.

@JynSM

Auch dir ein herzliches Willkommen. Im Alter wird das wieder mit der Zeit besser und vielleicht kannst du die gesamte Familie ja so infizieren, dass die gar nicht mehr anders Urlaub machen will, besser noch kann. Viel Glück dabei.

LG - Kermit

 

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vor 3 Minuten schrieb Kermit:

@SvenG

Hallo herzlich willkommen. Den del Norte oder de la Plata hatte ich auch vor, mache aber aus zeitlichen Gründen jetzt den Weg ab 25.04. von Porto aus. Hast du eine "lose" Etappenplanung? Vielleicht laufen wir uns ja in Santiago über die Füße.

 

Hi @Kermit

ich plane immer sehr strikt und genau - und schmeiße dann unterwegs doch alles über den Haufen und lasse mich einfach treiben. So habe ich zu Hause mit viel Vorfreude schon eine gewisse Vorstellung, was kommt, und bin unterwegs trotzdem überrascht, weil es doch so ganz anders ist.

Dieses Mal bin ich unterwegs, um wieder etwas Ruhe 'reinzubringen, also schon quasi-spirituell. Zwischen den Welten irgendwie. Deshalb fiel die Wahl auch auf den Jakobsweg, da ich dort ausreichend Infrastruktur habe und mich nicht auch noch da drum kümmern muss.

Habe mir für die Kombination del Norte & Primitivo volle 60 Tage Zeit gegeben, geplant sind aber nur 43 Tage laufen plus Pausentage, wie ich sie halt brauche. Werde dann wahrscheinlich in der letzten Maiwoche in Santiago sein. Wenn's klappt, kommt meine Freundin dazu und wir machen noch eine Woche Strandurlaub.

Von Porto sind um die 250km, ja? Dann wirst ja viel früher als ich in Santiago sein.

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Hallo zusammen,

auch ich lese schon seit geraumer Zeit mit.

Ich wohne im Rhein-Main Gebiet und bin Gelegenheitswanderin. Normalerweise schaffe ich es so etwa alle 2 Jahre eine Zweiwochentour zu machen, meist als Komfortwanderung. Manche Dinge muss ich besonders gründlich lernen, z.B. dass es keine gute Idee ist, mit 20+ Kg auf dem Rücken wandern zu gehen. Aber ich mache Fortschritte, bin inzwischen leicht unterwegs.

Ich hatte auch schon 2 lange Touren, zuletzt 2017 den E11 bis Poznan.

@JynSM Ich habe ein paar Tips zum E11, schreib mir doch bitte eine PN oder mach einen Thread auf (besser).

Ein bisschen Myog habe ich auch schon gemacht, irgendwann ist der (für mich) perfekte Rucksack dran.

Grüße an Euch alle

Wanderschnecke

 

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Liebe Leute!

Ich lese nun schon eine Weile mit Interesse mit und möchte mich kurz vorstellen. Ich wohne im Voralpenland in Oberösterreich und bin gelegentlicher Wanderer. Eine leichte Ausrüstung liegt mir schon länger am Herzen, da ich es körperlich nicht mehr schaffe, so schwere Rucksäcke zu schleppen - ich denke noch mit Horror an eine geniale Pyrenäenwanderung Anfang der 90er Jahre zurück bei der ich einen 24 kg Rucksack mitschleppte ;-)

Ich bin als schon relativ leicht unterwegs, aber wohl noch weit von UL. Wanderungen mache ich hauptsächlich mit meinen zwei Hunden, manchmal auch mit Frau und (manchmal!) Kindern. Ich kann keine großartigen Weitwanderungen vorweisen, träume aber von längeren Abenteuern in der nächsten Zukunft. Für diesen Sommer ist eine ca. 1-wöchige Tour mit Familie angedacht, ein Ziel steht noch nicht fest.

Zu meinem Forennamen: ich klettere sehr gerne, hauptsächlich Sportklettern, aber auch teilweise Alpin. Allerdings nur im Sommer. Im Winter hauptsächlich in der Kletterhalle bzw. draußen mit Tourenski unterwegs. Und ich spiel ganz gerne, wenn auch etwas stümperhaft, auf meiner Ukulele :-)

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