Zum Inhalt springen
Ultraleicht Trekking
  1. poigfrr

    poigfrr

  2. ArminS

    ArminS

  3. zweirad

    zweirad

  4. Poffel

    Poffel

  5. ChrisDo

    ChrisDo

  6. nassersand

    nassersand

  7. ys76

    ys76

  8. SirWesley

    SirWesley

  9. Bauerbyter

    Bauerbyter

  10. jeker

    jeker

  11. bingo

    bingo

  12. TappsiTörtel

    TappsiTörtel

  13. Magic

    Magic

  14. bieber1

    bieber1

  15. Jan

    Jan

  16. Norweger

    Norweger

  17. mexl916

    mexl916

  18. nats

    nats

  19. schwyzi

    schwyzi

  20. Trekkerling

    Trekkerling

  21. Chris9

    Chris9

  22. JanF

    JanF

  23. llurk

    llurk

  24. Andreas K.

    Andreas K.

  • Gleiche Inhalte

    • Von Dokmai
      Hallo,
      ich bin seit einiger Zeit hier am mitlesen und seit heute auch registriert, da ich mich seit letztes
      Jahr immer mehr zum Thema UL Trekking habe infizieren lassen.
      Nun lebe ich seit einigen Jahren als radelnder Teilzeitnomade in Asien (4-9 Monate im Jahr). Anfangs alleine mit dem Reiserad, mittlerweile mit meiner Frau als "Bikepacker".
      Vor 2 Jahren habe ich mir gebraucht ein neuwertiges HB Nallo 3 (incl. Mesh Innertent und Footprint) mit der Perspektive Weltumradlung zugelegt. Dann kam Covit.
      Die letzten 2,5 Jahre und 8.000 km haben wir das Außenzelt und das Meshinnerzelt im Norden von Thailand, Laos und Vietnam genutzt. Ansonsten eigentlich nur das Mesh.
      In all den Jahren hat es aber nur einmal ein Gewitter gegeben (Cambodia) und eine Nacht hat meine Frau im Norden von Vietnam gefroren, als wir in einem Naturpark gezeltet haben (0 Grad).
      Da ich angefixt durch das UL Thema dauernd am optimieren und reduzieren unserer Ausrüstung bin, überlege ich nun das Außenzelt (ca. 1,2 kg) künftig wegzulassen und durch ein UL Tarp für den Notfall zu ersetzen. Ebenso würde ich gerne das Footprint (520g) durch ein UL Footprint ersetzen. Ganz weglassen würde ich es nicht so gerne, da ich in Asien immer mal wieder mit Ameiseninvasionen oder -Versammlungen unter dem Zelt zu tun hatte.
      Meine Fragen:
      1. Welche Tarp-Empfehlung könnt ihr mir dazu geben? Habe mir mal das HL Flat Tarp angeschaut...
      2. Welche Größe sollte das Tarp bei einer Innenzeltfläche von 3.2m (2.20 x 1.60) haben?
      3. Footprint aus Tyvek oder Plolycro selbst nähen? Alternativen?
      4. Meine Frau ist mit ihrem Thermarest Questar HD 20 (Komfort: 0 Grad - Gr. S - 840 g) nicht ganz happy (siehe Nordvietnam), mummelt sich auch gerne ein, so daß ein Quilt keine Option ist. Sie ist 155 cm groß. Alternativen? Derzeit kombiniert sie den TR mit einem Cocoon Mummy Liner.
      Ich freue mich jetzt schon auf eure Ideen und hoffe ich bin richtig hier;-)
      Sonnige Grüße
       
       
    • Von einar46
      Bei einer Übernachtung im Tarp im Sommer bin ich mitten in der Nacht munter geworden. Mein Kopfkissen fühlte sich feucht an, meine Wange war nass. Zuerst dachte ich an Kondensfeuchtigkeit, aber wo soll die im Sommer herkommen. Erst die Taschenlampe brachte die Erleuchtung. Eine Nacktschnecke hatte es sich auf meinem Kopfkissen gemütlich gemacht. Zwei weitere Nacktschnecken klebten an der Innenwand des Tarps. Das passiert eben im Tarp, wenn man ohne BugNet unterwegs ist. Noch heute ist der Abdruck der Nacktschnecke auf dem Kopfkissen zu sehen.
      Das Erlebnis hat mich daran erinnert, dass ich da aktiv werden musste. Zuerst probierte ich verschiedene käuflich zu erwerbende BugNets aus. Aber die haben mich nicht restlos überzeugt. Bei zpacks auf der Internetseite habe ich dann ein Zelt gesehen (Hexamid Solo Tent).
      Sofort hatte ich eine Idee. Was wäre, wenn man ein Netz nur am Rand eines Tarps herunterhängen lässt? So eine Art Netzvorhang. Das würde ja als BugNet vollkommen ausreichen.
      In den folgenden Bildern erkläre ich, wie ich den Netzvorhang am Tarp von zpacks (Hexamid Pocket Tarp with Doors) als MYOG-Projekt realisierte.
      Wenn ich das Tarp mit meinem Trekkingstock (115 cm) aufbaue, hat die Unterkante des Tarps ca. 10 cm Bodenfreiheit. An den beiden Türen ist die Bodenfreiheit maximal 30 cm. Bei einer Breite des Netzvorhangs von 40 cm würden 10 cm in der Luft hängen und 30 cm auf dem Boden (ja im Dreck!) liegen.

      Zuerst besorgte ich mir Netzmaterial von extremtextil und schnitt Streifen von 40 cm Breite.

      Befestigen wollte ich den Netzvorhang mit Kam-Snaps an der Unterkante des Tarps. Dadurch könnte ich im Notfall den Netzvorhang austauschen, wenn das Netz kaputt gehen sollte.

      Das Bild zeigt die Position (positioniert frei "Schnauze") der Kam-Snaps an einer Seite des Tarps.

      Am Netz verstärkte ich die Position des Kam-Snaps mit einem Stück DCF-Reparaturklebeband von extremtextil, das ich einfach um die Netzkante legte.
      Zuerst wollte ich die Netzkante umnähen bzw. mit Einfassband verstärken. Aber bei einer Zerreißprobe stellte ich fest, dass das Netz sehr stabil ist und nicht ohne Kraftanstrengung zerrissen werden kann. Das Netz hängt nur an der Unterkante des Tarps, welche besonderen Kräfte sollen da wirken?

      Das Bild zeigt eine fertige Kante mit dem nach innen gelegten Netzvorhang.

      Das habe ich nun ringsherum um das Tarp gemacht, wo die Bodenfreiheit 10 cm betragen hat. Dafür musste ich nur Netzstreifen von 40 cm Breite zuschneiden. Bei den beiden Türen war es etwas komplizierter, weil der Netzvorhang an diesen Stellen eine Trapezform haben musste (Bodenfreiheit von 10 cm bis 30 cm). Aber das war auch kein Problem.

      Das Bild zeigt den nach außen gelegten Netzvorhang an einer Tür des Tarps.
      Wegen der Zuschnittoptimierung des Netzmaterials besteht der Netzvorhang aus insgesamt 4 Teilstücken. Die Teilstücke verband ich ebenfalls mit Kam-Snaps, so dass der eigentliche Netzvorhang aus einem Stück besteht, der jederzeit abgenommen und wieder in Einzelteile zerlegt werden kann. Aber den Netzvorhang werde ich wohl nie abnehmen.
      Die Breite des Netzvorhangs von 40 cm wählte ich, weil ich auch die Sturmsicherheit nicht außen vorlassen wollte. Im Tarp liegt eine Bodenwanne von zpacks, die sich an die Hexamid-Grundfläche des Tarps anpasst. Dadurch liegt die Bodenwanne zu großen Teilen auf dem Netzvorhang. Mit Schlaf-Setup und anderer Ausrüstung wird so der Netzvorhang beschwert und so richtig in den Dreck gedrückt.
      Im Eingangsbereich sieht das etwas anders aus. Dort liegt der Netzvorhang frei herum. Aber dort steht mein Rucksack und dort stehen auch meine Schuhe, so dass es auch da eine Sturmsicherung gibt.
      Leider konnte ich keine Innenfotos machen, weil meine Handy-Knipse das feine Netz nicht erfassen konnte. Die Handyfotos waren einfach unbrauchbar. Da war nicht zu erkennen, wo da ein Netz sein sollte.
      Interessant ist noch die Gewichtsübersicht:
      Tarp (148 g, zpacks Hexamid Pocket Tarp with Doors) Bodenwannde (114 g, zpacks Solo-Plus Bathtub Groundsheet) Heringe (85 g) Netzvorhang (151 g, MYOG) 1 Trekkingstock (190 g, Leki Micro Stick Carbon, 115 cm) Insgesamt sind das 688 g.
      Zum Vergleich, mein Lieblingszelt (Zelt, 2 Trekkingstöcke, Heringe), das Tarptent ProTrail (DCF-Version), wiegt insgesamt 961 g, also 273 g mehr.
      Bei meiner nächsten Wandertour werde ich das neue Tarp-Setup testen. Ich bin gespannt, wie das ausgeht...
       
    • Von micha90
      Ein weiteres Projekt, das schon seit mehreren Jahren im Hinterkopf steckt ist endlich erledigt!
      Seit 2015 hatte ich für alle Touren mit zwei Personen mein gutes, altes Silpoly Tarp (hier kurz vorgestellt). Auch wenn es von Anfang an kleinere Verbesserungen vertragen hätte, blieb es mein einziges Shelter für zwei, da einfach nicht der ernsthafte Bedarf bestand. Seid ich aber mit Freundin mehr und längere Touren plane, wurde es endlich Zeit für das lang ersehnte Update.
      Welche Probleme hatte das alte Shelter, die es zu beheben galt?
      Silpoly dehnt sich zwar nicht bei Nässe, aber ist sehr flexibel. Bei Wind werden die Seiten schnell sehr stark eingedrückt, der Platz ist dann sehr schnell begrenzt Auch mit Schirmen vorne dran ist bei heftigem Regen keine ordentlicher Schutz gewährleistet, da Beaks im alten Design fehlten mit 320g war das alte Teil nicht schlecht, aber ich hatte durchaus die Hoffnung nochmal 100+g einsparen zu können das Silpoly ist (wie alle beschichteten Stoffe) nicht 100% dicht und es bildet sich durchaus mal Kondens an der Innenseite, in Kombination mit dem flexiblen Material wurde das schnell ungemütlich Die Lösung: das Shelter aus Cuben neu bauen und Beaks anbringen Nichts dehnt sich mehr, es gibt's weniger Kondens und mit den Beaks mehr geschützten Raum.
      Das Tarp besteht aus vier Teilen, zwei für die Hauptflächen (mit hinterem Beak) und zwei weitere Teile für den Vorderen Beak. Gerne hätte ich die Teile auch aus einem Stück gemacht, aber das hätte mich einen guten Meter mehr Cuben gekostet und zudem wäre die Überlappung am Eingang nicht möglich gewesen. Alle Nähte haben einen 2% Catenary Cut (also 2cm Tiefe pro Meter Naht). Hierfür habe ich mir eine kleine Kette aus dem Baumarkt besorgt, die Teile mit Malerkrepp an die Wand geklebt und die Kette nach belieben gespannt und anschließend abgepaust - das ging erstaunlich gut und ist deutlich weniger Arbeit als den Cat-Cut zu berechnen und von Hand zu plotten. Als Material habe ich das übliche 19g/m² Cuben in Oliv genommen, 7lfm waren dafür notwendig
      Maße:
      die Seiten sind am Boden ca 2,6m lang, die Firstlinie etwa 2,8m vorne hat das Tarp eine Spannweite von 2,8m, hinten 2m Der Beak hinten ist ~50cm hoch und 1,8m breit, was auch der maximalen Breite entspricht der Vordere Beak ist geteilt und 70cm lang, die Breite damit variabler und von der Höhe abhängig, maximale Breite sind ca 2,3m (geschätzt)  

      Es empfiehlt sich sehr den Saum vor dem nähen ordentlich zu falten und zu fixieren, dann näht es sich deutlich leichter und schneller. Statt Nadeln habe ich mal diese Papierclips genutzt.
       
         
      So sieht das gute Stück aus. hier das Hinterteil tiefer, vorn etwas höher gespannt (für mich die Go-To Variante), Referenz: das Groundsheet ist 1,45m breit
       


      Oben die Variante hoch abgespannt - für gute rundum-Sicht und viel Platz. Beide Beak-Hälften lassen sich separat öffnen.

      Da sich die Beaks beim Abspannen immer etwas aufziehen, habe ich einen kleinen Haken angebracht um bei schlechtem Wetter ordentlich dicht machen zu können.
       


      Bei ganz miesem Wetter kann man noch gut alle Seiten bis zum Boden ziehen. Da wird's natürlich etwas kuscheliger, aber es bleibt geräumig genug für zwei. So weit unten bildet der Beak sogar eine kleine Apsis.
       

      Kaum aufgebaut kommt auch schon der erste Regen - das Tarp hält wunderbar dicht
      Leider ist das Tarp erstmal nass, ein Gewicht werde ich nachreichen, sobald es wieder trocken ist. Ich denke unter 250g sollte es haben. Ich freue mich auf die erste Tour damit und werde weiter berichten, wie es sich schlägt!
       
      liebe Grüße
      Micha
       
       
       
    • Von ChristianS
      Hi MYOG-Interessierte,
      ich möchte hier dann mal mein jüngstes Corona-Frühlingsprojekt vorstellen. Nix groß Neues oder Innovatives, aber für mich das Richtige
      Nach dem Bau eines leichten Innen-Zeltes für einen Halbpyramiden-Aufbau, hat es mich in den Fingern gejuckt, doch noch ein für die Bodennutzung optimiertes Tarp-Zelt darüber zu schneidern. Das bisher verwendete DCF-Hängemattentarp ist zwar auch für die Bodennutzung sehr fein, aber in dem hellen DCF recht auffällig und nicht rundum verschließbar. Für künftig geplante Wunsch-Touren z.B. wie dem Kungsleden kommt mangels ausreichender Bäume eh kein Hängemattensetup in Frage und ein voll verschließbarer Shelter ist wegen potentiell rauerem Wetter wünschenswert. Zudem bin ich auch ein Freund von "optischem LNT" und möchte das Landschaftsbild nicht unnötig mit dem Shelter verschandeln .
      Da es natürlich wieder möglichst leicht, aber halbwegs robust werden sollte, habe ich mich für Camo-DCF entschieden. Alle anderen sehr leichten Materialien wie ein 10DEN Silnylon hatte ich nicht in Tarnfarben wie Dunkeloliv o.ä. gefunden.
      Als nächstes ging es ans Schnittmuster, mittels Sketchup habe ich die Konstruktion um das Innenzelt geplant. Nach einigen Versuchen und Optimierungen hinsichtlich DCF-Breite kam dann folgender Schnitt raus:

      Die Maße habe ich dann dort abgenommen und auf Papier übertragen, um die möglichst optimale Anordnung auf der DCF-Bahn für minimalen Stoffverbrauch ermitteln zu können:

      Dabei sind dann 5,6m Stoffbedarf (plus ein wenig Reserve für DCF-Klebestreifen) rausgekommen.
      Mit diesen Daten konnte nun die Bestellung raus und es hieß warten...
      to be continued...
    • Von hmpf
      Eigenschaften:
      Xenon Sil .9 von Dutchware 0.93 oz / sq yard 15D Polyster (Kaum Dehnung bei Nässe) Silikonbeschichtung 1500mm Wassersäule  
      Zustand:
      Auf dem Stoff sieht die Beschichtung unregelmäßig aus. Es zieht sich ein verwischter Streifen der Beschichtung über die gesamte Länge. Der Streifen ist nur bei sehr gutem Licht zu sehen.
      Wasserdicht ist der Stoff trotzdem über die gesamte Fläche. Ich habe ein Trapezo Mid Tarp daraus genäht und es ist zu 100% dicht.
       
      Maße:
      ~ 13.5 m Länge ~ 150 cm Breite Den Stoff habe ich nicht komplett ausgefalten und vermessen. Aber ich weiß genau, wieviel ich von der ursprünglichen Länge abgeschnitten habe. Da habe ich dann sicherheitshalber 30 cm draufgerechnet.
       
      Kosten:
      70 €  
      Bilder:
       








×
×
  • Neu erstellen...