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Ultraleicht Trekking
FarmerBoy

(U)L auf Kultur- & Geschäftsreisen mit fester Unterkunft

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Hallo zusammen,

 

als "outdoor-Aktivität" fasse ich auch 'mal Kultur-/Städte- & Geschäftsreisen in Nordamerika und Europa auf, ohne Extremaktivitäten wie alpines Bergsteigen oder Dschungeldurchquerung o.ä.

 

Mir jedenfalls haben die UL-Prinzipien sehr geholfen um vom sehr schweren Schrank-gleichen Koffer + Handgepäck für 8 Tage auf einen nur noch teilgefüllten Handgepäck-Kofferrucksack für 2x 11 Tage im Winter in Russland zu reduzieren, ohne Verlust an Komfort, Wechselkleidung, unterschiedliche Outfits (Geschäftsreisen!) usw. Übernachtet wird dabei in festen Unterkünften, aber von der "Absteige" bis zum Luxushotel ist alles dabei.

 

Unten jedenfalls einige links zu online-Quellen, die mir (neben den UL-Foren) geholfen haben, als erster Startpunkt für eigenen Recherchen. Das war's auch schon von mir dazu.

 

Leichte Grüße,

Gereon

 

 

 

Eine ganze Website rund um das Reisen nur mit minimalem (Hand)Gepäck:

http://www.onebag.com/

 

Ein längeres Lehrvideo vom Eigentümer einer amerikanischen Reisefirma, der auf seinen Kulturreise nur Handgepäck erlaubt:

https://www.youtube.com/watch?v=kn65riaKccA

 

Ein kurzes Lehrvideo eines Minimalisten & Handgepäck-Reisenden:

https://www.youtube.com/watch?v=pTckyozb7Sk

 

 

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Joo, das UL geht auch auf Stadt/ Kulturreisen super! Ich reise eigentlich wenn es nicht zum klettern/ Bergsteigen geht immer nur mit Handgepäck, macht auch viel mehr Spaß =)

 

Der Pack Light. Got Fast. Tumblr ist auch sehr zu empfehlen zu dem Thema.

 

Hier ist zB eine Packanleitung/ Inspiration für eine Woche auf Geschäftsreise + Outdoor Aktivitäten.

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Danke für den Post, ich finde das nämlich auch ein sehr interessantes Thema.

Die meisten hier im Forum haben vermutlich ohnehin schon, wie Hendrik auch, ihr Reisegepäck im Laufe der Zeit ebenfalls minimiert. Der Minimalismusgedanke begrenzt sich ja selten nur auf den Trekkingrucksack, sondern, einmal damit angefangen (brauche ich das wirklich, oder gehts auch ohne?), zieht sich das wohl mehr oder minder durchs ganze Leben.

Das Thema selbst wurde hier glaube ich nur seitlich angekratzt (ich glaube im "Du weißt dass du ein wahrer ULer bist, wenn.." Faden) wo des öfteren erwähnt wird, dass auch für mehrtägige Geschäfts- und Urlaubsreisen nur noch kleine Taschen oder Rucksäcke genutzt werden.

 

Tatsächlich nervt es mich ziemlich schnell, wenn ich mal einen schwereren Rucksack mit mir herumtragen muss, so dass ich auch automatisch immer versuche beim verreisen den kleinstmöglichen Rucksack zu nutzen. Wie der Typ in dem Video schon erklärt ist es einfach schön flexibel und mobil zu sein und nicht einen riesigen Rollkoffer hinter sich her schleifen zu müssen.

Die Outdoorausrüstrung kann natürlich auch im Alltag gut benutzt werden, so dass eben beim Städtetrip oder sonstigem Urlaub der Nutzen groß sein kann:

  • keine großen, kiloschweren Jacken oder Baumwollpullis, sondern die 80g Windjacke und ne Puffy, oder n dünnes Fleece
  • Merino Shirts/ Socken tragen sich toll und riechen auch nach mehreren Tagen nur kaum
  • der Kurlturbeutel besteht auch auf Reisen nur aus Ziploc mit kurzer Zahnbürste, etwas Zahncreme, Dropperbottle Dr.Bronners und 5ml-Döschen Deocreme (reicht alles gut ne Woche)
  • der Regenschirm ist gerade bei Städtereisen einfach ein klasse Accessoire für Sonne und Regen
  • Der "Rucksackrahmen" (ZLite oder EVA) taugt auch gut um sich mal auf eine nasse Bank oder kalte Steine zu setzen

Vielleicht fallen euch ja noch weitere Sachen ein, die man nicht nur "outdoors" gut nutzen kann :)

 

schöne Grüße

Micha

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Kann ich nur bestätigen. Bin mit der Zeit auch draufgekommen, dass man sich oft in anderen Lebensbereichen auch nur unnötig beschwert.

Geschäftsreisen unternehme ich wenn möglich auch nur noch mit minimalem Handgepäck. So viel braucht man gar nicht.

Ist halt so ein Reflex, dass man sich für alle Notfälle absichern muss, nur weil man gerade nicht die vollen Resourcen des eigenen Heims im Hintergrund hat.

Deshalb bepacken sich die meisten unnötig.

Ein Vorteil bei Flugreisen ist ja auch, dass man sein Gepäck nicht verlieren kann und dass man schneller am Zielort ist weil man nicht auf die Gepäckausgabe warten muss

und schon beim online Check-in ohne Gepäckaufgabe Zeit gespart hat.

Alles was es dann noch braucht ist ein kleines Rucksäckchen. Da geht alles rein. Als Computer maximal ein Tablet oder so.

So ist man auch viel leichter unterwegs am Zielort, denn oft ist es am nervigsten die letzten Kilomenter zurückzulegen, da wird´s oft komplizierter.

Wenn man dann keinen Rollkoffer hat und schon gar nicht einen großen, dann ist das Gold wert.

Da gilt wie so oft: Weniger ist mehr.

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Auch wenn das auf Tour hier als faux pas gilt, innerhalb der Zivilisation habe ich ganz gern auch ein Deo dabei, wenn es über mehr als 2 Tage geht. Mit Merinoshirts kommt aber problemlos mehrere Tage ohne Müffeln durch, so lange man nachts lüften kann. Zumindest ein kleiner Rucksack oder eine Tasche sind ganz nett um auch mal die Regen- und Windjacke verstauen zu können, wenn man die nicht braucht.

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Hey Dani,

 

das ist doch jetzt aber Haarspalterei, oder nicht? Wenn ich für einen Wochenendtrip - oder auch längeren Aufenthalt, egal - Dinge, die ich definitiv ab dem ersten Abend benötigen werde, nicht einpacke, sondern direkt bei der ersten Gelegenheit vor Ort kaufe - nur um mit einem sehr geringen Packgewicht herhalten zu können - dann gerät die ganze Argumentationskette aus den Fugen, denn dann kann ich ja grundsätzlich ALLES vor Ort kaufen und muss nur genügend (leichtes Papier-)Geld mitnehmen...

 

Ich hatte den Sinn von UL-Gewichtsvergleichen so verstanden, dass man ALLES NOTWENDIGE einpackt - und das dann miteinander vergleicht (natürlich unter vergleichbaren Tourenbedingungen)...

 

vielleicht irre ich mich aber auch ;-)

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und muss nur genügend (leichtes Papier-)Geld mitnehmen

 

 

so ist es. wobei für zahnpasta und deo das geld wirklich sehr, sehr leicht sein dürfte.

 

ansonsten machen wir das auch auf mehrwöchigen wandertouren so, dass wir nur so viel verbrauchs-artikel (verpflegung) mitnehmen, wie wir benötigen, bis wir wieder an einem laden vorbeikommen, wo wir nachkaufen können. wäre ja doof das ganze essen für eine drei-wöchige tour mitzunehmen, wenn man jeden zweiten tag an einem laden vorbeikommt. und UL ist das ganz bestimmt nicht.

 

auf unseren mehrwöchigen wanderungen reisen wir auch meist in "alter" zivilkleidung an, die wir vor dem start der tour vor ort entsorgen. am ende der tour kaufen wir uns wieder neue zivilkleidung für die heimreise. oder will ich mich unterwegs mal rasierien, wart ich damit, bis ich in einem ort bin, wo ich wegwerfrasierklingen kaufen kann. die muss ich nicht von zu hause auf die ganze tour mitnehmen.

 

will man sich das geld sparen, gäbe es immer noch die bounce-box. alles in allem gibt es keinen grund, nur wegen einer argumentationskette auf die errungenschaften der zivilisation zu verzichten. im gegenteil, UL funktioniert ja nur, weil es die zivilisation gibt.

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auf unseren mehrwöchigen wanderungen reisen wir auch meist in "alter" zivilkleidung an, die wir vor dem start der tour vor ort entsorgen. am ende der tour kaufen wir uns wieder neue zivilkleidung für die heimreise

 

Warum?

 

Ich würde alternativ die "Zivilkleidung" entsprechend wählen, sodass ich sie zum Wandern tragen kann oder dass sie leicht genug für den Rucksack ist.

Wenn ich das nicht möchte, nehme ich keine mit oder schicke sie zurück.

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Gast

 

 

auf unseren mehrwöchigen wanderungen reisen wir auch meist in "alter" zivilkleidung an, die wir vor dem start der tour vor ort entsorgen.

 

das ist ja nun mal ein echtes outing :-)

ich neige dazu, ebendies mit dem ollen t-shirt vom hinweg zu machen (auf dem rückweg is sowieso nen neues t-shirt-mit-uncoolem-aufdruck vorhanden) und dem ersten paar socken. und werde dafür aber sowas von scharf und überzeugend kritisiert, wenn ich mich dabei erwischen lasse.

also: warum?! habt ihr keine altkleider- oder sonst sinnvolle re- & upcycle-sammlungen bei euch zuhause?

 

gruesse, wr

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zurückschicken ist auch eine option. aber etwas drei wochen lang mittragen, das wir nur zu beginn und am ende brauchen ist unsinn.

 

1) ist zivilkleidung meist aus baumwolle, was fürs wandern und UL komplett ungeeignet ist, da zu schwer und unpraktisch: "cotton kills"

2) kufa-kleidung sieht meist sehr bling-bling aus und das wollen wir in der zivilisation eigentlich nicht.

 

entsorgen heisst übrigens nicht unbedingt wegwerfen. man kanns am startort auch in die kleidersammlung geben.

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Wenn ich mir das so überlege, bin ich eigentlich durch Geschäftsreisen überhaupt zum UL gekommen :D.

Ich reise fast immer nur mit Handgepäck. Für eine Woche reicht mir das auch locker.

Geschäftlich brauche ich für eine Woche:

  • Eine leichte Bürohose
  • zwei Hemden (ich trage nie T-Shirts unter Hemden. Das ist eine Fashion-Sünde! :D )
  • leichter Pulli/Cardigan sowie ein leichter Schal (braucht man in vielen warmen Ländern wegen der Klimaanlagen in den Büros oder Meetingräumen :( )
  • Slippers (praktisch beim Sicherheitscheck und im Flugzeug)
  • Badeshorts (kann als kurze Hose im Fitnessraum benutzt werden),
  • 2 T-Shirts, 
  • Unterwäsche,
  • Zahnbürste, Zahnpasta, Zahnseide, Deo
  • Macbook, 
  • Notizbuch,

Da ich meine Geschäftsreisen fast immer um ein paar Tage verlängere um zu fotografieren, kommt noch Folgendes dazu:

  • leichte Trekkinghose (kann auch hochgekrempelt werden wenn es wärmer wird),
  • Barfussschuhe,
  • Vollformat DSLM,
  • zwei Objektive,
  • GoPro Session
  • evtl. Reisestativ bzw. Gorillapod (je nach Land und meinen Motiven)
  • bisschen Kleinkram (Ersatzakku + Ladeschale, Filter, etc.).
  • kleines USB Ladegerät mit Multi-USB-Ladekabel (für Smartphone, Kamera, GoPro etc.)
  • Kleines Erste-Hilfe-Kit

Wenn es vor Ort kalt ist, kommen natürlich noch ein paar warme Layer mit oder sogar andere Schuhe. Ich richte mich aber immer an das Wetter am Zielort und friere halt ein paar Minuten auf dem Bahnsteig in Frankfurt und nehme höchstens meine Atom LT Jacke mit.

Ansonsten habe ich noch so ein paar „Komfortartikel“, die nicht zwingend notwendig sind. Dazu zählt z.Bsp. mein Kopfhörer mit noise canceling. Der macht das Fliegen deutlich angenehmer und das ist es mir definitiv wert. Auch wenn ich den vor Ort nicht mehr brauche.
Oder mein Hüttenschlafsack aus Seide. Da fühle ich mich auch irgendwie wohler :D.

Ich besitze auch schon lange kein Geldbeutel mehr. Mein Smartphone case hat Platz für zwei Karten (Kreditkarte + Führerschein). 

Mein Kabinenkoffer wiegt knapp über 1kg. Mein Rucksack mit 15“ Notebookfach etwa 300g. 

bearbeitet von milamber

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Ich nutze auf Kurzreisen und Geschäftsreisen den laufbursche packsack mit nach oben gelegten trägern als “reisetasche“. 

Das Tablet und ein notizbuch passen da noch prima rein. Außerdem noch wechselwäsche für ein paar tage, barfussschuhe (lederschuhe hab ich ab den Füßen), windjacke (für evtl. Wärme ein dünner merino-pulli), der sul kulturbeutel, usb ladegerät und mein TAR kissen. 

Früher hab ich einfach einen eagle creek pack-it folder mit wechselklamotten für einen tag in die notebook-tasche gepackt. 

Für das unförmigste Kleidungsstück, das sakko, habe ich zwei Möglichkeiten gefunden es UL zu transportieren: anziehen, oder noch besser, zusammen mit den kravatten zu Hause lassen.:-D

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Gast
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        Auf einen Hüftgurt wird aufgrund der geringen Last, für die er konzipiert ist, verzichtet.
        Zur Versteifung werden entweder ein paar Teile Z-Lite, eine Neo Air oder ne kleine ProLite als Rückenpanel genutzt, oder der Burrito angewandt
        Der Deckel lässt sich über einen Roll-Top Verschluss verschließen. Dieser ist einfach in der Handhabung und erlaubt zudem das Fixieren von Gegenständen (z.B. ISO Matte, Jacke, …) ‚On-Top‘
        Die Schultergurte sind am Halsansatz mit doppeltem 3D Mesh gepolstert aber ansonsten dünn und ohne extra Schaumstoff-Kern - Der Rucksack ist für geringe Lasten konzipiert (max. 10kg)
        Die Seitentaschen fassen jeweils bis zu 2 Smartwater Flaschen (1L)
        Alle Kordelzüge sind austauschbar (Frontnetz, Seitentaschen)
        Der Brustgurt lässt sich auf 3 Stufen verstellen
        Als Material kommt X-Pac VX03 zum Einsatz
        Die Rückenlänge ist mit 47 cm eher kürzer, aber für einen hüftgurtlosen Pack für meinen Geschmack genau richtig.
        Das Gewicht beträgt 340g   
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      Ich bedanke mich bei Euch vorab
      Gruß
      Thomas
       
    • Gast
      Von Gast
      Einen wunderschönen ersten Advent an Euch Forenmitglieder/innen und Mitwander/innen,
       
      Für mich geht es jetzt erst mal in die Winterpause, zumindest was die Mehrtagestouren hier in Deutschland angeht. Zeit, etwas über Gear zu diskutieren, zu verbessern und sich wertvolle Ratschläge zu holen. In diesem Sinne verfasse ich ebenjenen Forumpost:
      Kurz zu mir: Student, 24 Jahre jung, aus dem schönen Niedersachsen und schon seit geraumer Zeit Interesse am Wandern und jeglichen anderen Outdooraktivitäten. Seit einem halben Jahr soll es nun auch für mich in Richtung Mehrtagestouren und übernachten im Freien gehen. 
      Im Oktober diesen Jahres habe ich zusammen mit einem Freund die erste Tour in Angriff genommen. 100 Kilometer sollte es durch den Harz gehen, genauer gesagt über den Harzer Hexenstieg von Osterode nach Thale. Leider habe ich mir viel zu spontan und unüberlegt meine erste Ausrüstung zusammengekauft und dabei nur in zweiter Linie an das Gewicht gedacht. Die Folge: Anfang Oktober mit 18KG (inkl. 3l Wasser und 1,5KG Essen) und einem unguten Gefühl gestartet. Leider mussten wir aufgrund diverser Gründe (Nasser und kaputter Schlafsack, geschundene Füße und Schulterschmerzen) abbrechen.
      Zeit, die Ausrüstung auf einen Bruchteil des Gewichts zu reduzieren. Ich lese mittlerweile seit einiger Zeit anonym in diesem Forum mit, habe mich jedoch erst jetzt getraut mit einer Gear-Liste und einem Account aufzutauchen und mich vorzustellen.
      Das Ziel ist es in erster Linie drei bis vier Tagestouren möglichst schnell und ohne viel Gewicht laufen zu können. Da ich meistens in Gegenden unterwegs unterwegs bin, in denen die Zivilisation nicht weit ist, müsste ich nie mehr als allerhöchstens (drei!) Tage Verpflegung mitschleppen. Als Vorbild habe ich mir bereits einige Jungs aus den USA angeschaut und war beeindruckt von deren Basisgewicht (6-9LBS?!). Ich hatte mir das in letzter Zeit als Orientierung genommen, bin mir aber unschlüssig, ob diese Art von Wandern nicht etwas zu spartanisch und gefährlich für einen noch unerfahrenen Backpacker ist. 
      Die Jahreszeiten, in denen ich unterwegs bin, belaufen sich auf Frühling, Sommer und Herbst in ganz Deutschland. Gerne würde ich aber auch längere Routen über mehrere Wochen laufen.
      Anbei habe ich Euch eine Gearlist meiner derzeitigen Ausrüstung zur Verfügung gestellt, mit der ich im Harz unterwegs war (18KG; Teilweise auch mit 20KG, sofern 5L an Wasser mitgeschleppt (Im Nachhinein viel zu übertrieben (hatten jedoch keinen Wasserfilter dabei)).
      Ich bin mir sicher, dass es etwas zu verbessern gibt. Eventuelle Anmerkungen habe ich in die Beschreibung bei GearGrams geladen. 
      Ideen: Rucksack: KS 40 Ultralight mit UL-Gestell (500gramm für den Rucksack 40L); Schlafsack von EE den Revelation; Bivy: MountainLaurelDesigns Solo. 
      Da Geld nicht die allergrößte Rollte spielt, sondern eher Gewicht und Funktionalität(!) bin ich für jegliche Vorschläge sehr dankbar.
      LINK ZU GEARGRAMS: https://www.geargrams.com/list?id=45328
      Ich wünsche Euch einen angenehmen Sonntag und eine besinnliche Vorweihnachtszeit,
      Haxenkraxler
      PS: Den Kocher, samt Brennstoff (Trangia) + Erste-Hilfe-Kit hat mein Kumpel geschleppt. 
      PPS: Übernachtet wurde in Schutzhütten, ich möchte da jedoch flexibler sein und hatte da an ein Tarp + Bivy gedacht. 
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