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Ultraleicht Trekking
Roroman

Quilt sleepers gesucht.

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Deswegen schrieb ich ja auch "ausreichend breit geschnitten". Dann ist es nämlich auch möglich sich sozusagen in den Quilt reinzurollen bzw. einzuwickeln. Eine gut gestaltete Fußbox die im Idealfall bi mindestens kurz unter den Allerwertesten geht, hilft auch dabei, dass der Quilt an Ort und Stelle verweilt.

 

Hmmm, vllt war mein MLD Quilt (trotz Größe "Large") einfach zu klein... Immerhin entspricht MLD Large bei Enlightened Equipment Slim... Mal gucken, wie ich mit meinen EE Quilt zurechtkomme...

 

 

Auch ein leichter Daunenquilt ist von der Schwerkraft nicht ausgeschlossen und liegt immer schön unten.

Ich denke, dass die "drafts" einfach nur Angstmache sind. Das klingt immer schlimm, aber in Realität machen die absolut garnichts. Nur weil ein kleines Stückchen des Körpers nicht bedeckt ist, kühlt man nicht sofort aus oder fängt an zu frieren oder sowas, sondern deckt sich im Schlaf automatisch wieder zu (wie man es zu Hause unter der Bettdecke auch macht).

 

Zunächst mal: Weniger Gewicht --> weniger Gewichtskraft. Mein Quilt bewegt sich deutlich mit. Insbesondere, wenn ich die Fußbox geschlossen und am Hals dicht gemacht habe.

Ferner sind meine Draftgeschichten keine Spekulation, sondern erlebt. Ich wurde oft wach, weil es irgendwo kalt reinzog. Und nein, das ist nicht wie "zu Hause", weil es zu Hause wärmer ist und eine normale Bettdecke wie bereits erwähnt schwerer.

 

 

 

Ehrlich gesagt, hab ich den Sinn von einem Quilt, den man quasi an der Matte fixiert eh noch nie wirklich verstanden. Wo soll denn da der Vorteil sein? Damit pinnt man sich doch regelrecht an der Matte fest und nimmt sich die Bewegungsfreiheit und Flexibilität, die ja gerade der Vorteil eines Quilts gegenüber eines Schlafsacks ist.

 

Bei warmen Temperaturen fand ichs super, das Quilt nur an einer Seite an der Isomatte zu befestigen. So rutscht das Quilt nicht weg und man rutscht auch nicht von der Isomatte, wenn man einfach unterm Quilt liegen bleibt (sonst passiert es mir ab und an ganz gerne, dass ich sonstwo aufwache, oder aber zu weit nach unten rutsche etc.). Belüftung ist trotzdem stets möglich.

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Hi,

 

ich schlafe seit hunderten Nächten sowohl unter Katabaticgear - als auch Enlightened Equipment Quilts mit den mitgelieferten Befestigungssystemen.

Besonders bei um die 0 Grad oder darunter finde ich die Befestigung des oberen Quiltteils sehr wichtig, damit möglichst nie kostbare warme Luft entweichen kann!

 

Was hier komischerweise noch keiner angesprochen hat ist doch die Tatsache, dass in Wahrheit die Isomatte / Bodenisolation die Bewegungsfreiheit einschränkt - nicht der Quilt! Um eine Berührung des (eis)kalten Bodens zu vermeiden muss der Schläfer ja AUF der Isolation bleiben und genau dabei hilft die Befestigung des Quilt.

 

@ Basti

Mit den oben genannte Systemen nimmt man sich überhaupt nicht die Bewegungsfreiheit und Flexibilität! Man kann sich trotzdem sehr gut bewegen und abgesehen davon muss man ja auf der Matte bleiben.

 

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Bei As-Tucas-Quilts gibt es nur einen Druckknopf, etwa in der Mitte des Rückens, den man über der Matte schließt. Find ich soweit ganz gut, überlege aber, mir noch einen Druckknopf weiter oben anbringen zu lassen. Der könnte nett sein, wenn es an die Temperaturgrenze geht.

  

Wie ist bei den Quilts von As Tucas mit der Komforttemperatur ? Entsprechen die angegebenen Werte den tatsächlichen? Das Gewicht ist ja zunächst einmal verlockend. Lg Felix (:

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Das ist schon ziemlich optimistisch, meiner Meinung nach. Ich habe im 200er-Quilt (wide) in leichter Unterwäsche und im Innenzelt bei -1 Grad leicht gefroren (halt so um halb 5 aufgewacht). Mountain Laurel Designs gibt für nen 200er-Quilt -2 Grad an.

Ist aber halt alles sehr subjektiv.

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Die Frage mit der Temperaturangabe habe ich mir bei AsTucas auch schon gestellt.

http://www.ultraleicht-trekking.com/forum/index.php?/topic/2223-As-Tucas-Temperaturangaben

Hat mir damals sehr weiter geholfen!

Habe selbst ein Blanket in 266 und das nutze ich, nur in Baselayer, entspannt bei Temperaturen um den Gefrierpunkt. Alles darüber hinaus teste ich wenn es demnächst winterlicher wird.

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Das Thema Quilt befestigen ist nunmal, wie so vieles, eine Geschmacksache. Der eine kommt klar damit, den andern störts.

@Roroman: Am besten versuch es einfach mal ne Weile ohne Befestigungen und du wirst schnell merken, ob du damit klar kommst. Falls nicht, kannst du immernoch auf die Option umsteigen und den Quilt an die Matte binden.

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An meinen MYOG Quilts ist die Fussbox ca. 30 cm lang. Auf der restl. Länge sind dann noch 3 (pro Seite) kleine Schlaufen eingenäht. Ich trug anfangs elastische Kordeln mit, die an den Schlaufen hätten eingebunden werden können. Aber nach ca. 80 Nächten in Quilts kann ich sagen, dass ich diese noch nie benutzt habe, auch nicht, wenn ich jenseits der Komfortgrenze war.

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Vielen Dank für die tolle Ideenaustausch. Offensichtlich, sind wir alle sehr verschieden was unsere Schalffgewohnheiten und Komfort angeht. Weiter gehts mit field testing. 

 

@Mischa90: genau, ich habe es mir vorgenommen erst die einfachste Variante ausprobieren. Bin gespannt. Übrigens, tolle Bilder von PCT. Neid  :mrgreen:

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Habe nach einigen Versuchen mit der Mattenbefestigung bei meinem Enlightened Equipment Revelation(ähnliches Prinzip wie bei Katabatic) diese auch entfernt und nie wieder verwendet da zu viel fuzz factor. Draft zu vermeiden ist für mich 1. Übungssache: Umso mehr Nächte ich im Quilt verbracht habe umso unterbewusste r wird es sich IM Quilt und nicht mit dem Quilt zu drehen.

2. Eine Frage des Temperaturbereiches bzw Frage ob ein Bivy verwendet wird und 3. Ausreichende Breite des Quilts-ist diese gegeben ist es natürlich um so einfacher Drafts draussen zu halten-auch ohne oft Komplizierte Befestigung an der Matte

lg Ben

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Seit diesem Jahr bin ich jetzt auch mit einem Cumulus Quilt unterwegs. Am Anfang hab ich mich noch etwas schwer getan mit dem Set Up. Die Kombination aus Drafts und schlechter Schnürung haben schon unangenehmen Zug verursacht. In den ersten Nächten habe ich versucht, de Quilt ähnlich wie einen Schlafsack unter meinem Rücken zu schließen. Das hat aber die Folge gehabt, dass sich der Quilt wie ein Schlafsack bei Drehbewegungen mitbewegt hat und somit der Rücken in Seitenlage unangenehm frei wurde. Später bin ich dazu übergegangen, den Quilt nur um die Matte zu ziehen, also habe ich mit dem Rücken ausschließlich auf der Matte gelegen und der Quilt hat zu den Seiten hin die Matte überlappt. Das war besser, bin mir aber nicht sicher, ob das der wahren Idee des Quilts folgt. 

 

Gar nicht zu schnüren würde, glaube ich, schon ziemlich stark die (von mir unangenehm wahrgenommenen) Drafts begünstigen. 

 

Schließt ihr den Quilt um euch oder um die Matte?

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Normal schließe ich den Quilt gar nicht, nur wenns mir doll kalt wird mit einem Gummi in der Mitte (habe auch einen cumulus). Der Gummi schließt dann unter mir, Quilt und Matte bleiben völlig unabhängig.

Ich finde aber gerade ohne jegliche Schnürung kann der Quilt seine Vorteile ausspielen. Ich bin nicht eingeengt, kann mich drehen und wählen wie ich möchte (und das mache ich viel), kann lüften, zudecken, einkuscheln, die Knie anziehen, wegtreten und so weiter...

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@ P4uLO:

 

Das sieht auch gut aus, wird aber mit meinem foot box leider nicht funktionieren.

 

Ich habe jetzt die einfachste Variante mit elastischen Kordel unter der Körper in Dartmoor getestet. Bei +3 war mein Cumulus 350 just right ohne zus. Kleidung. Ich bin somit sehr mit dieser Lösung zufrieden.

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