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Ultraleicht Trekking

Schaufel - ja vs nein - multi-use vs Gewicht


Gast

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vor 9 Stunden schrieb Paddelig:

@ptrsns 

OT:  Aha, weil er als "pro" mir als "noob" mit der Antwort auch so respektvoll geholfen hat? Sorry, hab ich überübersehen. Die respektvolle Hilfe steht ja auch da: anderes Forum = ich komme nur dem Pro-Rat nach.

Den Spaß auf meine Kosten hast Du immerhin auch als "witzig" kommentiert. Was wolltest Du denn damit sagen?

 

OT: du bläst dat dingen grösser auf als es ist.

der kollege hat nen witz über eine sache/gegenstand gemacht, wie es hier üblich ist. leider hast du diesen missinterpretiert und fühlst dich persönlich angegriffen. er hat sich dafür entschuldigt. lass los... nicht alles so eng sehen :)

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vor 7 Minuten schrieb ptrsns:

OT: du bläst dat dingen grösser auf als es ist.

der kollege hat nen witz über eine sache/gegenstand gemacht, wie es hier üblich ist. leider hast du diesen missinterpretiert und fühlst dich persönlich angegriffen. er hat sich dafür entschuldigt. lass los... nicht alles so eng sehen :)

1. Habe ich die Entschuldigung angenommen und schrieb bereits "Schwamm drüber" 

2. Hält das weder questor davon ab, mittels Kommentar nachzutreten, noch Dich, mir Empfindlichkeit vorzuwerfen.

Mir reicht's, war mein letzter Betrag. Soll questor doch ein Lachen druntersetzen.

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Am 7.6.2022 um 15:55 schrieb zopiclon:

Für gewöhnlich wird das in Deutschland thermisch verwertet und nicht kompostiert und schon gar nicht deponiert. 

 In vielen Grossstaedten ist das so, da die einen derartige Muellhaufen / Tag produzieren, oder wie es mal der Ingenieur einer entsprechenden Anlage, den ich auf einer Faehre kennen lernte, ausdrueckte "der Unterschied zwischen gruenen Punkt und Restmuell ist nur der Tag, an dem verbrannt wird, seitdem die beiden Sachen getrennt werden, fliegt uns beim gruenen Punkt beinahe das Dach weg und beim Restmuell muessen wir Diesel zuspritzen, da das ohne das ganze Plastik schlecht brennt".
OT: Sind halt die ach so umweltvertraeglichen Grossstaedte, wo keiner ein Auto braucht, jeder mit dem Lastenfahrrad rumfaehrt und sie gerne 100% gruenen Strom haetten, solange die Windraeder nicht bei ihnen in der Stadt rumstehen, dafuer must Du bei uns auf dem Land evtl 10 km fahren, um nen elektrisches Kleingeraet, wie nen Steckernetzteil, zu entsorgen, was natuerlich umweltmaessig unglaublich viel Sinn macht :roll:
 

Am 7.6.2022 um 15:21 schrieb RaulDuke:

Kacke vergraben, Papier anzünden

Genau, als ich vor vielen Jahren mal den Tip gelesen hatte, hatte ich das auch mal ausprobiert, dachte mir dann, wenn das jemand aus der Entfernung sieht, wie ich "meinen Haufen anzuenden will", ruft der die Jungs mit den weissen Jacken, die mich zu ner netten Einrichtung bringen, wo ich zu allen Du sagen darf :mrgreen:
btw hat es sowohl auf ner griechischen Insel, als auch ner Spanischen schon genau dadurch groessere Braende in der Natur gegeben.

Was echt Mist ist, Feuchtreinigungstuecher usw in der Natur zu hinterlassen, die brauchen ewig zum zersetzen, da hat es mal einen interessanten Thread auf ODS gegeben, da hat jemand an einer bestimmten Stelle im Wald ? etwas normales Klopapier, Tempo, Feuchtreinigungstuecher usw offen hinterlassen und ist es mit der Kamera alle paar Wochen "besuchen gegangen", auf den Fotos war nach etwas Zeit von dem Klopapier nix mehr zu sehen, alles Andere hat sich ewig gehalten.

z.B. in jedem schwedischen Infoblaettchen von den Touri-Offices zu irgendwelchen Paddelgewaessern steht drin, man soll halt ne Schaufel mitnehmen fuer das Cathole, ich finde die 17 g sind jetzt nicht so viel, dass ich mich dran tot schleppe und ich finde es echt uebel, wie es z.B. hinter manchen Rasthuetten am Eifelsteig aussieht (klar der typische Tageswanderer hat ja noch nie was von Kackschauefelchen oder Cathole gehoert), hatte der Orga auch mal vorgeschlagen, das mit dem Schaeufelchen nach dem "schwedischen Modell" in die Infoblaettchen aufzunehmen, aber die meinten nur, das waere ja nicht erlaubt, hinter die Huetten zu kac***, deswegen koennte das ja nicht sein und dann brauchen man auch nix drueber zu schreiben...hurra wir sind in Deutschland :roll:

Es liegt mir fern, jemand in seinem Engagement fuer eine saubere Umwelt ausbremsen zu wollen und ich kann mir vorstellen, dass das mitnehmen gerade auf manchen US "Volkswanderstrecken" Sinn macht, so aehnlich, wie es ja wohl im Yosemite beim Big Wall Klettern verboten ist, aus der Portaledge zu kac***, was ich zugunsten deren, die evtl tiefer haengen, eine gute Idee finde :mrgreen:, aber ich kaeme mir doch etwas seltsam vor, wenn ich z.B. beim Paddeln auf mein Loch verzichte und die Einlage in einer wasserdichten Plastiktuete mitnehme, waehrend neben meinem Zelt 50 Kuehe ganz andere Volumen...., oder soll ich in Schweden dem schnaufenden Elch auch eine Tuete anbieten ? :mrgreen:

Durch Terranonna haben wir viel Erfahrung mit Trockenklos im Viet-Style d.h. Du graebst ein grosses Loch, setzt ein Holzklo drauf und weist die Leute an, nicht reinzupinkeln (sonst faengt es gerade im Sommer das Stinken an) und das Papier in den Muelleimer zu werfen.
Bei der ersten Toilette habe ich noch darauf bestanden, ein ziemliches Riesenloch auszuheben (hatte halt gerechnet x Leute * x Tage * Volumen pro Tag :roll:) aber die Praxis hat gezeigt, dass es a) wenn man nicht reinpinkelt, nicht bzw kaum riecht und es heisst inzwischen nur noch das Zauberloch, da innerhalb kuerzester Zeit, das derartig von Kleinstlebewesen durchpfluegt wird, dass es rel schnell zu "Erde" mit deutlich weniger Volumen wird, dieses erste Trockenklo ist bei den Gaesten (und uns) das meist Genutzte, da es sozusagen logistisch guenstig in der Naehe des Hauptweges gelegen ist und auch nach ca 11 Jahren TerraNonna ist die Gruebe nicht wesentlich gefuellter, als am Anfang...

Nach all diesen Erfahrungen sehe ich das mit den Hinterlassenschaften im gegrabenen Loch sehr entspannt, habe mein Schaeufelchen zusammen mit dem Klopapier in einem Ziplock-Beutel, da wird auch bei Regen nix nass und ist kein Prob, wenn lose aufgewickeltes zusaetzliches Papier drauf ist...
 

vor 15 Stunden schrieb Paddelig:

einen blöden Spruch gegenüber einer Anfängerin bringen, um sie auflaufen zu lassen.

Ich kann verstehen, dass Du den Spruch in den falschen Hals bekommen hast, da Du neu dabei bist und deswegen die Dynamik zwischen hier (wo halt manche Leute ihre Zahnbuerste absaegen, auf den Loeffelstiel aufstecken und waehrend ihnen beim Zaehneputzen 3* die Zahnbuerste abrutscht und in den Dreck faellt, darueber laestern, wie gestrig die Wanderer sind, die diese 4,73 g des Stiels noch mitschleppen :grin:) und dem Schwerlast-Forum ODS, wo man den Eindruck gewinnt, dass jeder, der fuer eine Wochend-Tour in den Wald geht und nicht mindestens ein 5 kg Hilleberg Black Label Zelt bei hat, dem Untergang geweiht ist, nicht kennst :mrgreen:

Aber das war garantiert nicht herablassend o.A. gemeint, ist halt der Humor, der hier existiert, wenn jemand zu heftig wird, machen wir uns als Mods unbeliebt und klopfen ihm auf die Finger, im Vergleich zu frueher, als hier einige UL-Fundamentalisten :roll: ziemlich heftig austeilt haben, ist der Tonfall eigentlich im Vergleich zu vielen anderen Social Media fast immer recht freundschaftlich / nett, da muss ich uns User echt mal loben...ich rate da zu etwas entspannter Gelassenheit und wenn Du das Gefuehl hast, dass jemand im Tonfall wirklich ueber Grenzen geht, uns Mods den Beitrag zu melden, bringt es meist mehr, als in die Eskalation zu gehen...
 

vor 5 Stunden schrieb Paddelig:

die Adminis haben einen Löschauftrag bekommen und ich weiß nicht, ob sie das canceln vorher sehen

Da bitte ich Dich, da doch nochmal eine PN zu schreiben, den Loeschauftrag habe ich bekommen, von einem canceln habe ich nichts gesehen und aufgrund von Aeusserungen in Threads loesche ich kein Profil, wenn es danach bzw momentanen "Befindlichkeiten" ginge, waere wahrscheinlich fast keiner mehr uebrig (nicht nur hier, sondern in allen Social Media) :mrgreen: also bitte schreib mir nochmal kurz, ob ich das Profil loeschen soll oder nicht...

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vor 22 Minuten schrieb ULgäuer:

wenn ich irgendwo in einen Plastikbeutel kacken muss, dann gehe ich da lieber gar nicht erst hin.

In den Plastikbeutel kacken fände ich ja noch okay - das Mitnehmen finde ich den unangenehmen Teil, vor allem in Gegenden, in denen man nicht jeden Tag an einem Mülleimer vorbeikommt.

Ich frage mich, ob der Rucksack dann mit jedem Tag schwerer wird, da meine Ausscheidungen nicht in dem Maß dehydriert sind, wie das Essen, das ich üblicherweise mitnehme.  :wacko:

Um zur Ausgangsfrage zurückzukommen: Ich habe bisher immer eine Deuce of Spades mit mir herumgetragen, werde sie aber in Zukunft zu Hause lassen, da ich mit einem Stock (Hebeleffekt) vor allem in festem Boden besser ein Loch gegraben bekomme. Ich oute mich aber mal: 15 bis 20 cm Tiefe schaffe ich eigentlich nie (weder mit Schaufel, noch mit Stock). Entweder ist der Boden voller Wurzeln (habe eine gewisse Präferenz für Wald ggü. freien Feldern) oder total felsig.

Bearbeitet von berghutze
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vor 16 Stunden schrieb khyal:

In vielen Grossstaedten ist das so

Zitat

 

Während früher Abfälle zu großen Teilen auf Deponien landeten, ist die Ablagerung heute die letzte Option

.... 

Die fünf Stufen der Abfallhierarchie im Überblick:

 

Abfallvermeidung

.... 

Vorbereitung zur Wiederverwendung

.... 

Recycling

... 

"Sonstige Verwertung": Dazu zählt insbesondere die energetische Verwertung. Damit ist die Verbrennung von Müll gemeint, bei der Strom und Wärme erzeugt werden

.... 

Abfallbeseitigung: Erst wenn keine der vier anderen Maßnahmen angewendet werden kann, darf Abfall beseitigt werden. Übrigbleibende Stoffe, wie zum Beispiel giftige Stäube aus Filteranlagen, müssen als Abfall zur Beseitigung in gut gesicherten, meist untertägigen Dauerlagern untergebracht werden. Diese müssen mit Sicherheitsvorrichtungen ausgerüstet sein, um zu verhindern, dass giftiges Sickerwasser Boden und Grundwasser verseucht

https://www.umwelt-im-unterricht.de/hintergrund/vermeiden-verwerten-beseitigen-der-umgang-mit-abfall/

 

Letzteres ist dann deponieren! Und natürlich wird gut brennbares Material genutzt (Zb grüner Punkt) , um den Hausmüll, der so gut wie nicht mehr brennbar ist, weil wir so gut den Abfall trennen, zu verbrennen, um flüssige/ gasförmige Energie Träger zu sparen. 

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vor 6 Minuten schrieb zopiclon:

https://www.umwelt-im-unterricht.de/hintergrund/vermeiden-verwerten-beseitigen-der-umgang-mit-abfall/

 

Letzteres ist dann deponieren! Und natürlich wird gut brennbares Material genutzt (Zb grüner Punkt) , um den Hausmüll, der so gut wie nicht mehr brennbar ist, weil wir so gut den Abfall trennen, zu verbrennen, um flüssige/ gasförmige Energie Träger zu sparen. 

OT: Ja so eine Werbebrochuere hoert sich toll an und wie es dann in der Praxis aussieht, hoert man dann von einem Ingineur auf der Faehre :mrgreen:

Auch bei dem Kram kenne ich den Unterschied zwischen Grosstadt und Land ziemlich gut als jemand der lange in Koeln gewohnt hat, der auf der anderen Seite ca sein halbes Leben auf dem Land gewohnt hat bzw  wohnt, in Koeln kannst Du jeden Scheiss in beliebiger Groesse auf den Kippen abladen, ohne besonders viel zu sortieren, bei uns auf dem Land must du alles sortieren, durch entsprechendes Zahlen auf der Kippe wirst Du zum Wiederverwerten angehalten, was aber nach meinem Beobachten und Handeln eh auf dem Land eher ueblich ist (tun statt Sprueche) z.B. laedst Du auf der eine Seite der Deponie den Gruenschnitt aus dem Trailer und auf der anderen Seite der Halle kannst Du dann fuer kleines Geld daraus gewonne Pflanzerde mitnehmen...
btw scheint sich die weitgehende Sortierung / Verwertung usw gegenueber dem Verbrennen auszuzahlen, die "Pflicht-Muellgebuehren" sind nur ein Bruchteil gegenueber Koeln.


Um aber ein bisschen mehr auf das Threadthema zurueck zu kommen, ich habe mit der 17 g Schaufel fast immer ueberhaupt keine Probleme, eben die 15-20 cm Tiefe auszuheben wenn das mal an einer Stelle nicht geht, kann man ja auch mal ein Stuekchen laufen, ist natuerlich fuer Leute schwierig, deren Verdauung ihne da vielleicht keine Zeit laesst :mrgreen:, aber ich denke mir, wenn ich die Energie aufwenden kann, irgendwo entlang zu wandern / paddeln, habe ich auch die Zeit / Energie, ab und zu mal ein kleines Loch zu graben...
 

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vor 44 Minuten schrieb khyal:

Ist natuerlich fuer Leute schwierig, deren Verdauung ihne da vielleicht keine Zeit laesst :mrgreen:.

Aus dem Grund grabe ich immer abends entspannt ein Loch und kann dann morgens wenn's brenzlig wird loslegen :grin:. Falls ich nicht muss, benutze ich das Loch eben nur für's Zähne putzen und kippe es vorm loslaufen wieder zu. 

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  • 1 Monat später...

Ich habe auf längeren Touren immer eine kleine Titanschaufel (17g) dabei. Früher habe ich auch versucht mit Trekkingstock oder einem Hering Löcher zu buddeln, was nur selten geklappt hat. Mit der kleinen Schaufel funktioniert das bedeutend besser, aber in ganz harten oder wurzeldurchsetzten Böden kann ich selbst damit keine größeren Löcher schaufeln. Dazu bräuchte ich dann schon einen richtigen Spaten, auf den ich mit mit meinem ganzen Gewicht draufstellen kann...

Bearbeitet von Mia im Zelt
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  • 4 Wochen später...

Ich habe besonders die letzten 2 Seiten mehr überflogen, weil doch viel OT geschrieben wurde, daher hoffe ich, dass das noch nicht erwähnt wurde: 

Als Hundebesitzerin kann ich zu den Hundekotbeuteln sagen, dass es auch kompostierbare gibt, welche z.B. aus Maisstärke hergestellt werden. Die müssen natürlich auch produziert werden, allerdings werden sie dann beim Verbrennen in der Müllanlage weniger Schadstoffe freisetzen, als so eine Plastiktüte. Und sollten sie auf einer Deponie landen, belasten sie die Umwelt dort auch deutlich geringer. Die Dinger lassen sich auch nicht ewig lagern, und verfallen dann auch schon an der Luft nach ca. 1-1.5 Jahren in ihre Bestandteile, wie ich neulich beim Gassigang bemerken musste (frühzeitig genug :shock:). 

Ich selbst nehme immer eine Rolle der kompostierbaren auf meine Wanderungen mit, um da z.B. mein Klopapier reinzutun bei kleineren Geschäften, sollte ich mein Kula Cloth nicht mithaben. Hintergrund ist hier auch, dass – sollte ich mal eine verlieren – ich kein Plastik in der Natur lasse. Bei größeren Einsätzen kommt der Deuce zum Zug, dann kann das Papier mit verbuddelt werden. Ich habs anfangs auch mit Stock und Stein versucht, aber dit nervt mich. Wie hier schon jemand meinte, will man die richtige Tiefe erreichen, dauert das einfach zu lang, ich hab ja was zu tun. Zeit ist Geld und so. :-D

Bearbeitet von moyashi
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Ein Schäufelchen habe ich eigentlich immer dabei. Es dient aber eher als Ersatzhering und um Zufallsfunde auszubuddeln( Ja...Ich nehme Hufeisen u.Ä. mit, wenn ich sie finde. Scheiß aufs Gewicht). Ich kann nämlich tagelang unterwegs sein, ohne kacken zu müssen.

Hier in DE komme ich ja eh früher oder später an einer Gaststätte vorbei. Zur Not wird das Brikett halt bei Mäcces geparkt. Bin aber auch schon mal eine Haltestelle mit der Bahn gefahren, nur um das Bordklo zu nutzen.

Auch Wasser halte ich super. Und egal, ob ich 2, 3 oder 4 Liter trinke- Strullen muss ich höchstens alle 20 Kilometer mal. Meine Frau hingegen alle 2 Kilometer :grin:. Und nach langen Diskussionen habe ich sie so weit, dass sie ihr Tempo entweder verbuddelt, oder eintütet.

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vor 2 Stunden schrieb El Barato:

Ein Schäufelchen habe ich eigentlich immer dabei. Es dient aber eher als Ersatzhering und um Zufallsfunde auszubuddeln( Ja...Ich nehme Hufeisen u.Ä. mit, wenn ich sie finde. Scheiß aufs Gewicht).

OT: das Hufeisen auf den Titan Hobo gelegt und man hat eine portable und ultrakomfortable Camping Toilette. Folge mir für mehr UL-Life-Hacks!

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Am 28.5.2022 um 22:03 schrieb RaulDuke:

Ich benutze den MSR Blizzard Stake als Schaufel, also klassischer Double Use!

Da ich bis vor einiger Zeit ein SMD Lunar Solo mein Eigen nannte und seit kurzem das ZPacks Plex Solo Tent, könnte ich diesen Hering für die Front Abspannleine nutzen, falls es sehr weichen oder sandigen Boden gibt. Diese Leine sitzt besonders unter Spannung.

Könnte, denn bisher habe ich den Hering tatsächlich nur als Kack-Schaufel benutzt…

https://www.outdoortrends.de/msr-blizzard-stake-einzeln-zeltheringe.html

Ich handhabe es genauso. Der MSR Blizzard Stake ist meiner Meinung nach eine sehr gute Lösung. Ohne diesen und nur mit der Stöckchen-Methode habe ich es vorher in den waldigen und dadurch verwurzelten aber auch steinigen Gebieten, in welchen ich meist unterwegs bin, nie geschafft, ein angemessen tiefes Loch zu graben. Insbesondere wenn die Zeit rannte... Ich bin nicht mehr ohne ihn unterwegs, einfach weil der Hering das Leben sehr erleichtert und das Gewissen auch, wenn man es damit tatsächlich schafft, die eigenen Hinterlassenschaften tief genug zu verbuddeln. Die Doppelnutzung als Hering in sandigem Boden oder Schnee habe ich bisher auch erst einmal genutzt. Positiv ist für mich an der Blizzard-Lösung aber auch, dass der Hering preislich erschwinglicher ist als die meisten UL-Schaufeln.

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vor 1 Stunde schrieb unsinnierer:

das Leben sehr erleichtert und das Gewissen auch, wenn man es damit tatsächlich schafft

Ich meine dich nicht persönlich, aber ich frage mich, warum ein Loch zum rein kacken das gewissen beruhigt, wenn doch alle unzivilisierten Tiere einfach so auf den Boden scheißen? 

Da macht es doch eher den Ort als das Loch aus??? 

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vor 12 Stunden schrieb El Barato:

Meine Frau hingegen alle 2 Kilometer :grin:. Und nach langen Diskussionen habe ich sie so weit, dass sie ihr Tempo entweder verbuddelt, oder eintütet.

@El BaratoIch hoffe doch, dass Ihr nicht wirklich Tempos in die Natur vergrabt oder werft. Während recycled Klopapier meist innerhalb einer Woche verrottet, braucht so ein Tempo bis zu 5 Jahre. 

Ist nicht böse gemeint :-)

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Ich hab immer eine Schaufel mit dabei. Gründe dafür wurden schon viele genannt und das waren auch meine Gründe. Darüber hinaus konnte ich jedoch auch einen gewissen Einfluss meinerseits auf meine direkte Umgebung wahrnehmen. In meinem Freundeskreis war ich der Initiator der Schaufel. Zu Beginn wurde ich diesbezüglich noch belächelt aber sukzessive hat sich die Einstellung meiner Mitreisenden geändert. Mittlerweile behaupten die meisten von denen mit Schaufel unterwegs zu sein.

Die Anzahl und Umfänge meiner Aktivitäten sind in letzter Zeit längst nicht mehr auf dem Niveau, auf dem ich sie gern sehen würde und ich bin höchstens noch an Wochenenden unterwegs. Den Leave-no-trace-Gedanken aber etwas gestreut zu haben, erfreut mich dennoch und ist trotz Touren, in denen ich häufig keine Schaufel brauche Grund genug sie mitzunehmen.

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vor 9 Stunden schrieb rentoo:

@El BaratoIch hoffe doch, dass Ihr nicht wirklich Tempos in die Natur vergrabt oder werft. Während recycled Klopapier meist innerhalb einer Woche verrottet, braucht so ein Tempo bis zu 5 Jahre. 

Ist nicht böse gemeint :-)

Steht doch da. Wird in der Regel eingetütet und Ökotüchlein werden verbuddelt. "Tempo" ist ja nur ein umgangssprachlicher Überbegriff für Papiertücher. Ach und HYOH. Nicht bös gemeint :twisted:

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Hat jemand die BoglerCo Trowel schon mal in der Hand gehabt? 13,5g. Der Griff sieht handfreundlicher aus als bei der Deuce.

Ich hatte schon mal überlegt, die zu bestellen...wäre evtl. mal was für eine Sammelbestellung, dann wäre die Transportbilanz nicht allzu miserabel...

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vor 23 Stunden schrieb zopiclon:

Ich meine dich nicht persönlich, aber ich frage mich, warum ein Loch zum rein kacken das gewissen beruhigt, wenn doch alle unzivilisierten Tiere einfach so auf den Boden scheißen? 

Da macht es doch eher den Ort als das Loch aus??? 

Es bereitet mir grundsätzlich überhaupt keine Probleme meine Hinterlassenschaften im Wald zurückzulassen. Gedanken darüber würde ich mir persönlich nur machen, wenn ich beispielsweise größere Mengen Medikamente zu mir nehmen müsste und ich diese dann auch wieder dort ausschiede.

Es geht mir (wie wahrscheinlich vielen hier) beim Verbuddeln vielmehr um zweierlei: Erstens darum, dass ich sicherstellen möchte, dass kein anderer Mensch zufällig auf meine Ausscheidungen stößt, sei es durch reintreten oder nur optisches oder geruchsmäßiges Wahrnehmen. Diese Chance kann man in der Tat auch durch eine überlegte Wahl des Ortes minimieren. Am wichtigsten ist mir jedoch der zweite Aspekt, nämlich der, dass ich öfter mein ungebleichtes Recyclingpapier im Wald zurücklasse und dabei ist es mir einfach lieber, dass dieses ungesehen verrotten kann und es auch unwahrscheinlich ist, dass Tiere es wieder ausbuddeln.

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vor einer Stunde schrieb unsinnierer:

Am wichtigsten ist mir jedoch der zweite Aspekt, nämlich der, dass ich öfter mein ungebleichtes Recyclingpapier im Wald zurücklasse und dabei ist es mir einfach lieber, dass dieses ungesehen verrotten

Aha,  danke

Würdest du den Hintern mit Wasser reinigen,  so würdest du kein Loch buddeln? 

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@zopiclonIch würde bestimmt trotzdem eins buddeln, aber wahrscheinlich nicht so tief und gründlich. Vielleicht würde auch ein Abdecken mit ausreichend Laub etc. den Zweck des Unsichtbarmachens erfüllen, wenn ich in einem wenig(er) frequentierten Waldgebiet unterwegs bin. Dafür würde wiederum ein Stock ausreichen und ich müsste keine Schaufel/Hering mitnehmen, um wieder auf die Ausgangsfrage des Threads zurückzukommen :cool:

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