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Ultraleicht Trekking
Willi

Impressionen von Touren

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vor einer Stunde schrieb Kokanee:

Ja, wollte kurz vergleichen - ich nehme an, dereinst blieb hie und da mehr Schnee liegen -

OT: War der Schäfer an der Cabane de Jas Lacroix noch da? Der Chefhund war ziemlich beeindruckend.

Jepp, bin auch in den Genuß seiner  Intensiven Begleitung gekommen, auf dem Foto hatte er zum Glück das Intresse verloren! Hast du in der Hütte dort Übernachtet?20180921_114200-3024x2268.thumb.jpg.e5f5927f324f41b62a62b599a4776ab6.jpg

bearbeitet von Volker

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Sieht so aus, als macht man von dem nur fix Schnappschüsse auf Entfernung. :smile: Wir hingen da den ganzen Tag rum und haben uns das angeschaut - nach kurzem Anschnuppern (mit Schäfer - ich hab die Namen vergessen) in der zugewiesenen Zone geduldet. Unglaublicher Helfer. - und ja, weil das so hübsch und interessant war, sind wir einfach geblieben - bemerkenswert, was anderswo Wanderern einfach zur Verfügung gestellt wird... (nachts stolperten noch zwei Franzosen an - die zogen es, warum auch immer, vor, sich draußen vor die Tür zu legen - was die Hunde ihrer Aufgabe gemäß mit Bellen und Knurren beantworteten... die hatten sich eben nicht vorgestellt)

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bearbeitet von Kokanee

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Hier mein Beitrag zu Georgien. Da @questor einen sehr ausführlichen Thread führt, will ich keinen neuen dafür eröffnen. Geplant waren bei mir 2 Treks je 8 Tage, durch Krankheit (CMD war ich für ein Woche ausgeknockt und musste mich auf einen Trek beschränken). Habe daher nicht alles gesehen, was geplant war, aber es war ja nicht mein letzter Aufenthalt in Georgien - Land und insb. die Leute sind wundervoll. Da ich Russisch kann, lief die Kommunikation reibungslos und ich konnte mit den Locals viele neue Freundschaften schließen. 

Los ging's mit dem Flug. Düsseldorf - Istanbul - Tbilisi. War ein Nachtflug und ich kam morgens in Tbilisi an. Da ich in Russland geboren bin und auch einen russ. Vornamen habe, ist die Kontrolleurin erstmal stutzig gewesen beim Blick auf meinem Ausweis. Kurzer Verweis darauf, dass man ja als EU-Bürger keinen Pass braucht und schon war ich in Georgien. Bus in die Stadt, restliche Sachen besorgen und Abends mit einer Polin aus dem Hostel gut gegessen und getrunken. Nach einer ruhigen Nacht ging es früh's mit dem Zug nach Sugdidi gen Samegrelo mit dem Toba und Svaneit. Es gibt auch einen Nachtzug, jedoch zahlt man da zusätzlich zum Ticket noch für die Platzkarte und Bettwäsche und meistet endet die Fahrt in einem Trinkgelage mit den Locals. Auf der Fahrt kamen meine Zahnschmerzen und ich wusste, dass ich erstmal nicht auf Trek gehen konnte. Im Guesthouse angekommen, wurde ich nach der ersten Nacht wie ein Mitglied der Familie aufgenommen. Man gab mir auch den Schlüssel zum Haus am Strand in Anaklia am Schwarzen Meer und deren Datscha in der Nähe von Zalendschicha (hier steigt man um, wenn man die Marschrutka nach Skuri bzw. Mukhuri nimmt). Nach ein paar Tagen am Meer und auf der Datscha klangen meine Zahnschmerzen endlich ab und ich konnte starten. Vorher gab es noch ein deftiges Abendessen in Sugdidi mit allen Nachbarn, ordentlich hausgemachten Wein und Cognac. Dazu Khinkali (da ich Pilmeni und Manti liebe, sind Khinkali direkt meine Lieblingsspeise geworden). Wildschwein und Bergziege durfte nicht fehlen. Letztere wurde zu meiner Hauptmahlzeit in den nächsten Tagen. 

Hier die Datscha und die Umgebung. Es stand auch ein Besuch in einem Dorf - 4 Häuser, 7 Einwohner - an. Bewohner sind alle über 100 Jahre und kamen Anfang der 90-iger aus Abchasien in die Gegend. Einen Arzt hat von denen keiner gesehen, muss wohl an der Lebensweise und der herrlichen Umgebung liegen. Der Wein an der Datscha ist wild und vergleichbares habe ich bisher noch nirgends gegessen und getrunken. Meine Eltern schwärmten ja schon immer vom georg. Wein - jetzt weiß ich auch wieso. 

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Nach einer durchzechten Nacht in Sugdidi wurde ich dann nach Skuri gefahren. Wasser wurde an der Quelle aufgefüllt, Locals nehmen hierfür gerne mal auch eine lange Fahrt auf sich. Zu SU-Zeiten war Skuri ein großer Kurort, wovon heute lediglich Ruinen zeugen. Erste Aufgabe des Tages: Flußüberquerung. Zum Glück kam ein UAZ Jeep um die Ecke. Die Jungs nahmen einen Angler und mich mit auf. Geladen hatten sie Diesel mit dem ein Bagger weiter oben versorgt wird. Gegen Mittag kam ich auf etwa 1.600m Höhe an. Danach hieß es laufen. Es ging durch den Wald bergab auf 900m Höhe und danach wieder hoch auf 1.800m. 

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bearbeitet von Mountaineer

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Teil 2:

Zum Toba habe ich es an diesem Tag nicht geschafft, die Sonne ging unter ich erreichte kurz vor Dunkelheit die Hütte eines Bauers namens Chervali. Dieser ließ mich übernachten. In der Hütte waren auch 2 Jäger. Nach Gesprächen am Abend entschloss ich mich auf der Hütte zu bleiben und mit den Jägern unterwegs zu sein.

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Zum Tobavarchkhli bin ich den Tag drauf und die restlichen 5 Tage verbrachte ich mit den Jägern und beim Bauern und lernte Käse herzustellen. Zu essen gab es Maismehl, welches zu einem Fladen geformt wurde, worin der Käse gepackt wurde. Dazu Bergziege! Tisch gab es nicht, Essen wurde auf einer Bank ausgelegt. Gegessen wurde mit den Fingern. 

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Teil 3:

Am Tag an dem ich am Toba war zog ein Gewitter auf, passiert in der Region wegen der Nähe zum Schwarzen Meer häufiger, was genau das hieß, sollte ich am Abend noch erfahren...Am Toba angekommen kam die Sonne raus, den Rest des Tages hat es geregnet. Beim Abstieg bot sich ein wunderschönes Bild aus Nebel und Bergen. Leider begann es dann zu schütten wie aus Eimern. War ganz froh, dass ich die Nacht nicht im Zelt übernachten musste. Das Gewitter hielt dann auch bis zum nächsten Morgen. 

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Dies war aber der einzige Tag an dem ich schlechtes Wetter hatte. In 3 1/2 Wochen gab es nur 2 Regentage. Nach meiner Tour mit den Jägern ging es für einen Tag wieder nach Sugdidi, Nachbarn waren auch alle wieder versammelt und es gab viel zu erzählen und natürlich trinken. Den Tag darauf bin ich nach Mestia gefahren. Mestia - Ushguli stand an. Mestia wird in ein paar Jahren wie ein Schweizer Dorf in den Alpen aussehen. Schade, da Svaneti seinen eigenen Charakter verliert. Nachdem mir eindeutig zu viele Leute auf dem Trail waren, verschob ich die Strecke auf den Winter, werde mit ein paar Georgiern die Strecke lieber im Winter laufen, wenn sie nicht überfüllt ist. Daher waren es noch 2 kurze Tage mit vielen Kilometern. In Mestia gegen Mittag gestartet ging es nach Adishi, eigtl. ausgelegt für 2 Tage, ist aber an einem Tag machbar - generell halte ich die angegeben 4 Tage für den Trek als zuviel. Somit betrug die Strecke an Tag 1 ca. 25 km von Mestia nach Adishi und an Tag 2 etwas mehr als 30km von Adishi über Tsvirmi nach Mestia zurück, es gibt 2 Wege von Mestia nach Ushguli, die sich an der Skipiste von Adishi überlappen. Ich fand beide schön, bei der Strecke über Tsvirmi fand ich negativ, dass man die Skipiste langläuft, die lediglich eine Straße aus Geröll im Sommer ist. 

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Teil 4:

Beim Rückweg nach Mestia kam ich nach Tsvirmi vom Weg ab. An genau dieser Stelle konnte ich auch kein GPS-Signal empfangen. Dadurch verlor ich etwas Zeit und musste stattdessen mehr Höhenmeter als vorgesehen hinlegen. Beim Weg über Tsvirmi kommt man bei Mestia am Versorgungsmast der Telekommunikationsfirma Beeline vorbei (russ. Anbieter) Dieser Mast ist oberhalb der Liftstation von Mestia, die aber eh nicht in Betrieb war, und bietet einen wunderschönen Ausblick. Wenn man die andere Strecke läuft, muss man den ersten Tag nicht soviele Höhenmeter machen, da man nur auf max. 1.700m Höhe kommt, der Mast ist auf einer Höhe von 2.400m. 

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Fazit:

Die Georgier sind ein sehr nettes Völkchen mit langer Historie und immer hilfsbereit, ist jedoch meine generelle Erfahrung in Ländern der ehemaligen SU. Russischkenntnisse sind natürlich von Vorteil, insb. beim Verhandeln mit Taxifahrern, auf dem Markt etc. Der Markt wird gerade erst geöffnet und Leute, die vernünftig Englisch sprechen sind bisher noch sehr wenige. Hatte nur von anderen Touris immer mitbekommen, dass sie gerne mehr mit den Locals sich unterhalten wöllten. Bei einigen habe ich dann Übersetzer gespielt. Landschaftlich hat Georgien viel zu bieten. Es gibt 7 Klimazonen, Berge, Steppen im Osten mit kontinentalem Klima und subtropisches Klima entlang der Schwarzmeerküste. Mitte Oktober kann man im Schwarzen Meer noch baden, ohne, dass man sich wie Sardinen in einer Büchse am Strand zusammenquetschen muss, im Sommer ist insb. die Schwarzmeerküste überlaufen. In Tbilisi hingegen kann es im Sommer locker mal bis zu 40° C heiß werden. Mit Sicherheit nicht mein letzter Aufenthalt da. Direktflüge gibt es mit Wizzair ab 3 deutschen Städten nach Kutaisi. Tbilisi kann mit Pegasus oder Turkish über Istanbul angeflogen werden. Auch gibt es die Möglichkeit ab Deutschland über Moskau, Kiev oder ich glaube Talinn nach Tbilisi zu fliegen. Ich hatte mich für den Flug über die Türkei entschieden, da ich nach meinem Bekanntenbesuch in Batumi noch kurz in der Türkei war, Batumi ist nur 20 km von der türk. Grenze entfernt. Preistechnisch gibt es nichts zu meckern - für Europäer vergleichsweise sehr günstig. Touris werden gerne mal ausgenommen, wie ich so erfahren habe. 

bearbeitet von Mountaineer

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3 Tage Hochschwarzwald mit nem Kumpel. 

Gestartet bei +18 Grad und Sonne pur. Bei 0 Grad und 15 cm Neuschnee wieder am Auto angekommen. Feldsee, Schluchsee, Titisee. 50 Kilometer mit 2 Waldübernachtungen. 

Fazit: Leider Geil :D

 

 

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Hallo,

ich war heute im Karwendel auf der Fleischbank (2026m üNN). Oben war schon richtig Schnee. Beim Aufstieg hab ich mir ein heißes Porridge auf meinem neuen Kocher zubereitet:

  • Traildesigns TiTri (16g) für
  • Evernew 400 ml companion cup EBY256R mit Deckel (60g) und
  • Flatcatgear Epicurean UL15 Esbit stove (6g)
  • Traildesigns Beer Band (6g)
  • Stück Alufolie als Boden (2g)

Insgesamt also 90g. Ich bin begeistert. Ich habe schon länger mit unterschiedlichen leichten Setups experimentiert, dieses finde ich am besten. Die Tour war super, ich hatte mich schon lange darauf gefreut.

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