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Ultraleicht Trekking

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Für die anstehende (Straßen-) Radtour muss ich aus meinem Stadtrad ein Reiserad machen (Dropbar kommt dann noch drauf). Ortlieb Backroller habe ich daheim, nur kommen die mit 950g/Tasche nicht in Frage. Ich hab also mal geschaut was der Markt so hergibt und anscheinend haben die leichtesten Taschen 225g/Tasche: http://www.arkel-od.com/en/dry-lites.html

Das muss leichter gehen!

Erste Anprobe:
IMG_20160522_192608.jpg

Quer stecke eine Strebe von einem SKS Kotflügel. Der Haken am Gummiband ist aus einer Speiche gebogen:
IMG_20160522_205421.jpg

Sitzt schön stramm:
IMG_20160522_205435.jpg

Klettverschlüsse gegen seitliches Kippen:
IMG_20160522_225356.jpg

Einigermaßen fertig:
IMG_20160523_205842.jpg

Kommt sicher nicht in die Speichen:
IMG_20160523_205857.jpg

Mit Klettverschlüssen aufgehängt:
IMG_20160523_205908.jpg

Schlanker als die Backroller:
IMG_20160523_205916.jpg

Von hinten:
IMG_20160523_210019.jpg

So ists befestigt:
IMG_20160523_210031.jpg

Die Idee war eine Solo-Verwendung zu ermöglichen. Die zweite Tasche wird nicht solo verwendbar sein, sondern sich mit dem Klettverschlüssen in der anderen einhaken. Die kleinen D-Ringe sind für einen etwaigen Schultergurt bzw. um einem Gummizug durchzufädeln um eine Isomatte oder dgl. zu befestigen.

Der Kordelzug oben rum fehlt noch, derzeit steht das Gewicht bei 120g und damit bin ich wohl noch auf der sicheren Seite.

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Gerade auf dem Rad versteh ich die Grammfuchserei nicht.

Falls es also uns Einsparpotential geht. Wozu Radtaschen? Man kann mit UL Rucksack fahren. Schutzbleche? Radcomputer (meist ist das Smartphone dabei)? Pedalen gehen vermutlich leichter, Lenker mit integriertem Anbau.

Will sagen. Die Taschen sind nicht die einzigen Dinge mit Einsparpotential.

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Das ist mein Stadtrad, dass ich auch mal einen Tag beim Bahnhof stehen lasse und ich will mir nicht extra ein neues Rad kaufen - grundsätzlich ziehts mit eher ins Gelände und dafür habe ich das (leichtere) MTB.

Schutzbleche kommen für die Tour noch runter, im kroatischen Sommer mag ich nicht mit Rucksack fahren müssen, leichtere Reifen kommen auch noch, Clickpedale ebenso.

Ich nähe gerne und bei über 1,5kg Ersparnis würde ich das auch nicht Grammfuchserei nennen. Am Radl 1,5kg zu sparen ist sicher deutlich teurer.

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vor einer Stunde schrieb Dingo:

Falls es also uns Einsparpotential geht. Wozu Radtaschen? Man kann mit UL Rucksack fahren. Schutzbleche? Radcomputer (meist ist das Smartphone dabei)? Pedalen gehen vermutlich leichter, Lenker mit integriertem Anbau.

Will sagen. Die Taschen sind nicht die einzigen Dinge mit Einsparpotential.

Wozu Radtaschen? Mit einem Rad kann man mehr befördern. Mein Trekkingbike ist noch nicht fertig - wenn es soweit ist, kann ich mittels Rucksack und den Satteltaschen Nahrung für ne Woche oder mehr mitfahren. D.h. damit sind auch Touren abseits der Zivilisation möglich. Gewicht war bei meinen Taschen egal bei einem Trekkingbike um nur 12 kg - Wasserdicht und vor allem robust sollen die sein (während Fahrt an Ast/Fels gekommen -> Tasche aufgerissen). Ob die jetzt 1 kg oder 0,5 kg wiegen ist mir persönlich egal.

Lenker mit integriertem Anbau..ich weiß nicht ob man heute noch sowas bekommt. Und das auch noch in leicht. Dem Trekkingbike habe ich einen höhenverstellbaren Vorbau gegönnt - so kann ich je nach Strecke und Befinden die Lenkerhöhe stark varieren und liegend oder sitzend fahren.

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Sieht schon cool aus. Würde bei meinen Nähkünsten den Dingern wegen der Nähte nicht vertrauen, weil ich mit'm Rad immer viel schweres Zeug transportiere und das auf Huckelwegen... Besser nicht.

Rucksäcke aufm Fahrrad sind uncool. 

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Versteh mich nicht falsch. Die Taschen sind schön. Aber ich halte es am Rad eher für hinfällig so genau aufs Gewicht zu achten. Ubd wenn, dann halt in aller Konsequenz wie es viele beim Wandern tun. Hab am Rad immer ne Ortlieb dran. Die ist ausgereift und ziemlich "pannensicher". Für Tagestouren passt da sicher auch ein Leichtfaltrucksack rein.

Gibt es einen speziellen Grund für die Fastexschnalle? Wären Klett oder ein Haken eventuell leichter?

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vor 12 Minuten schrieb astarte:

Schön geworden. Wie willst du den Stoff gegen die Reibung schützen - Fahrradtaschen in dieser Befestigungsform hüpfen bei Gebrauch gern hin und her...?

Wenn dann paar kg in die Taschen kommen, sollte da nicht viel hüpfen, oder wie meinst du das?  Er hat die doch unten an zwei Streben mit Klett befestigt und oben fast über die komplette breite. Rutschen dürfte da nix.

Meine werden in die Streben "geklickt" mit halb offenen Plastikschnallen. Oben ebenfalls.

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Ich hoffe dass es nicht allzuviel reibt, konstruktionsbedingt bewegt sich die Tasche recht wenig. Falls Reibung ein Problem sein sollte, würde ich die Stellen mit Zeltbodenstoff verstärken.

Die Fastexschnalle wiegt ja quasi nichts und ist im Handling und der Zuverlässigkeit sicher vor einer Klettverschlusslösung. Da kommt ja doch einiges an Zug drauf.

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Ausser an Rahmentaschen (die wird auch eher selten abgenommen) hab ich mit reinen Klettverschlüssen eher schlechte Erfahrungen gemacht, ich nehm sie meist nur noch als Sicherung - weil es bei Bewegung keinen so festen Halt gibt und sie sehr schnell beim Fahrrad (Pfütze, Schlamm) vetdrecken und dann nicht mehr halten. Bin auf deine Erfahrungen gespannt

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vor 19 Minuten schrieb astarte:

Ausser an Rahmentaschen (die wird auch eher selten abgenommen) hab ich mit reinen Klettverschlüssen eher schlechte Erfahrungen gemacht, ich nehm sie meist nur noch als Sicherung - weil es bei Bewegung keinen so festen Halt gibt und sie sehr schnell beim Fahrrad (Pfütze, Schlamm) vetdrecken und dann nicht mehr halten. Bin auf deine Erfahrungen gespannt

Ich plane die Dinger auch eher selten abzunehmen und möchte die grundsätzlich eher paarweise verwenden. Die Beiden werden dann mit Klettverschlüssen über eine große Fläche miteinander verbunden. Ich hoffe das hält ausreichend. Notfalls würde ich die auf Tour zusammennähen.

Die Erfahrungen werde ich hier rein schreiben, bin selber etwas unsicher diesbezüglich.

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Das WE habe ich eine Testtour gemacht und dafür das Stadtradl umgebaut (die Schutzbleche kommen für Kroatien noch runter, das WE war ich drauf sie zu haben). Die Taschen waren beladen mit Camping-, Koch- und Badesachen. Das kommt recht nah an das Gepäck was ich auf den geplanten Kroatientrip mitnehme.

Clipboard01_1.jpg

Auf der Testtour konnte ich sämtliche Wetterverhältnisse testen:
clipboard02.jpg

clipboard03.jpg

clipboard04.jpg

Die Taschen haben sich super bewährt, sitzen quasi wackelfrei (besser als Ortliebs) und sind mit vertretbarem Aufwand demontierbar (das können die Ortliebs natürgemäß besser).

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Deine Taschen sind ganz schön geworden. Es geht aber noch um einiges leichter:

1. Auf Gepäckträger komplett verzichten

2. Leichte Sachen in eine (selbgenähte) Lenkertasche - schwere Sachen in einer Tasche am Sattel bzw. Sattelstütze. Kannst dir dann auch gleich das hintere Schutzblech sparen.

Insgesamt kannst du so nochmal bestimmt 1 kg oder mehr sparen.

Siehe z.B. hier:DSCF5642.jpg

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Ja das ist mir grundsätzlich bewusst, nur wackelt der Sack da hinten sicher rum und wahrscheinlich berührt man sie auch mit den Oberschenkeln. Auf beides bin ich allergisch. Abgesehen davon: Wo kommen etwaige Einkäufe hin?

Womöglich kommt aber eh alles anders. Ich werde mir wohl doch ein leichteres Rad kaufen und mir dafür ein Bikepacking Setup nähen. Also Frame-, Handlebar- und Seatbag.

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