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Ultraleicht Trekking
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PlanW

Ausrüstungsoptimierung und Einkaufsempfehlung gesucht!!

Empfohlene Beiträge

Guten Tag,

 

ich bin neu hier und suche kompetente Helfer & Antworten, um mich nicht im Ul-Thema zu verlaufen.

Ich bin gerade dabei ein wenig meine Ausrüstung neu zusammenzustellen und wollte eure Meinung, gerade zu den Neuanschaffungen Tipps!

 

Bisherige Ausrüstung:

  • Rucksack & Co:

Lowe Alpin Mountain Attack 45:55 Rucksack (1620g)

Mountain Hardwear Lamina 35 Schlafsack (1030g)

Thermarest Trail Lite Large (1150g) ODER Alte Schaumstoff Isomatte (321g)

DD Tarp 3x3m (980g)

15m Paracord (71g)

 

  • Kleidung:

North Face Stratos Regenjacke (500g)

Alter Pulli Baumwolle (573g)

Merino Icebreaker (260g)

Fjäll Raven Barents Pro Hose (ca. 600g)

Lowa Renegade GTX Wanderschuhe (1100g)

2x Merino TShirt Techwool 150 Decathlon (266g)

3x Woolpower Socker 200/200/400 (115g)

FjällRaven Mütze (69g)

Buff (39g)

Handtuch (165g)

 

  • Ausrüstung & Co

Sawyer Mini Wasserfilter (60g)

Feuerstahl (29g) & BIG Feuerzeug (10g)

Opinel 10er Taschenmesser (58g)

Herberts Messer (209g)

Sonnenbrille (29g)

Flachmann ohne Inhalt (76g)

Skatset (64g)

EBook Reader (208g)

Mundharmonika (89g)

EasyAcc 9000mAh Powerbank (250g)

Xiaomi Redmi 3 Smartphone (179g)

 

Hinzu (gerade im Anschaffungsprozess)

MSR GroundHog Zelthering 6er Pack

Recta Kompass DS-50g

Leki Micro Vario Carbon ODER MSR Swift 3 Treekingstöcke

Camelbak Trinksystem Antidote 3Liter

2x Dilling Merinounterwäsche 190g/m²

 

! INFOS & KAUFEMPFEHLUNG BENÖTIGT FÜR!

STIRN Taschenlampe

Kocher + Geschirrset (Topf + Besteck)

Erste Hilfe Set (Selbst zusammenstellen? Was rein!?)

Versorgung (Dachte da an Superfood Müsli)

Pullover (Austasch gegen alten Pulli)

 

Info vorab:

Die aufgelistete Liste beinhaltet Dinge für eine Reise von mehrere Wochen

Einsparungspotentail sehe ich bei:

Herberts Messer weglassen

Powerbank gegen Akkuladegerät austauschen

 

Vielen Dank für eure Antworten, Hilfe und Anregungen

Grüße

PlanW

 

 

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Man kann vermutlich zu fast jedem aufgelisteten Gegenstand etwas sagen, aber ganz generell: Welche Art von Tour ist geplant? Welche klimatischen und geographischen Bedingungen? Wie ist der Wissens-/Erfahrungsstand mit der vorhandenen Ausrüstung. Budget? Willst Du alles überprüft haben, oder spezielle Fragen? 

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Schau dir doch mal den Silva Ranger SL an. Der ist ganz brauchbar.

Wenn du nicht hauptsächlich in der Dunkelheit (und dann ggf. noch schwierige Wege) laufen willst, wäre die Photon ein kleiner, leichter Klassiker.

Bzgl. Kocher musst du dir natürlich auch einen Spirituskocher basteln. Mit der Forums- und Internetsuche findest du bestimmt auch den für dich passenden Kocher. Dazu evtl. einen Trangiatopf und einen Löffel deiner Wahl. Gerade zum Thema Küche findet sich jede Menge hier im Forum.

Das Erste Hilfe Set würde ich an deiner Stelle selbst zusammenstellen. Da gibts auch einen Faden hier im Forum. Ansonsten findest du auf der Seite von Dr. Walter Treibel sehr gute Anregungen. Sein Buch ist auch empfehlenswert.

Auf jeden Fall viel Spaß und Erfolg bei der Suche nach deinem Setup.

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vor 1 Stunde schrieb MarcG:

Man kann vermutlich zu fast jedem aufgelisteten Gegenstand etwas sagen, aber ganz generell: Welche Art von Tour ist geplant? Welche klimatischen und geographischen Bedingungen? Wie ist der Wissens-/Erfahrungsstand mit der vorhandenen Ausrüstung. Budget? Willst Du alles überprüft haben, oder spezielle Fragen? 

Art von Tour:

Skandianavien, Alpen,...eher etwas "schroffes" Gelände.

Wissens-/Erfahrungsstand:

Ich fahre bisher ganz gut.

Vorhande "Fach"Ausrüstung sollte auch beibehalten werden.

Bzgl. Pullover hätte ich gern eine Optimierung. Er ist halt dabei um einen warm zu halten für den Abend, ist aber eher ein "Schlapperpulli von daheim".

Wer Zeit hat darf gern zu allem etwas sagen, sonst primär zum Punkt "Infos & Kaufempfehlung".

vor einer Stunde schrieb Daune:

Schau dir doch mal den Silva Ranger SL an. Der ist ganz brauchbar.

Wenn du nicht hauptsächlich in der Dunkelheit (und dann ggf. noch schwierige Wege) laufen willst, wäre die Photon ein kleiner, leichter Klassiker.

Bzgl Kompass:

Ist der Silva Ranger globa einsetzbar? Wollte mit dem Recta einen Spiegel UND Kartenkompass vereinen.

Bzgl Lampe:

Es sollte eine Stirnlampe sein. Wird auch im Kletterbereich eingesetzt.

 

Vielen Dank für eure Antworten.

bearbeitet von PlanW

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vor 9 Stunden schrieb PlanW:

Mundharmonika

Ein Mundharmonikaspieler! Sehr geil :) Hab mir auch eine gekauft, aber noch nicht viel gespielt.

 

vor 9 Stunden schrieb PlanW:

STIRN Taschenlampe

Ich hab mir die Petzl Tikka bestellt. Ohne viel Schnick-Schnack für Wanderungen die bis spät in die Nacht gehen. Für normale Touren und Weitstrecken hab ich eigentlich nur eine Scheckkarten-Taschenlampe dabei (3g, Gibts oft als Werbemittel). Wenns hell ist lauf ich, wenn es dunkel ist schlaf ich :)

vor 9 Stunden schrieb PlanW:

Kocher + Geschirrset (Topf + Besteck)

Viele schwören auf Dosenkocher + Titantopf. Ich habe mir einen Evernew Titankocher zugelegt. Wiegt zwar mehr, ist dafür aber auch sehr unempfindlich.

UL Sporks findest du überall.

vor 9 Stunden schrieb PlanW:

Erste Hilfe Set (Selbst zusammenstellen? Was rein!?)

Das ist abhängig von der Tour die du machst. Ich persönlich verzichte meist auf fast alles und nehm nur das nötigste mit. Ibuprofen, was gegen Durchfall, Nadel, Faden, Tape. Aber das sollte jeder für sich selbst entscheiden, neigt man zu vielen Blasen sollte man hier keine Abstriche machen, das könnte die ganze Tour versauen.

vor 9 Stunden schrieb PlanW:

Pullover (Austasch gegen alten Pulli)

Fleece oder Daunenjacke (für den Sommer habe ich eine leichte Daunenjacke von AliExpress)

vor 9 Stunden schrieb PlanW:

 

Leki Micro Vario Carbon ODER MSR Swift 3 Treekingstöcke

Ich bin Fan von den Fizan Compact.

 

Einsparpotential sehe ich noch bei deinem Tarp, der Thermarest und vorallem bei deinem Rucksack.

 

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vor einer Stunde schrieb magoon:

Einsparpotential sehe ich noch bei deinem Tarp, der Thermarest und vorallem bei deinem Rucksack.

- Thermarest wird nicht mehr fürs Wandern genutzt. Nehme meine alte Isomatte.

- Tarp sollte für 2 Personen dienen, daher das etwas größere.

- Rucksack erst neu zugelegt & bewusst zuglegt. Hüftgurt ist abnehmbar.

bearbeitet von PlanW

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Lowe Alpin Mountain Attack 45:55 Rucksack (1620g) => 

Der ist zu schwer, da gäbe es zB hier in den Kleinanzeigen einen ÜLA Catalyst UL Rucksack oder HMG Windrider mit Einsparpotenzial. Auch in den bekannten UL Läden finden sich leichtere & günstige Rucksäcke. 

Thermarest Trail Lite Large (1150g) =>

Entweder nimmst Du Deine alte Schaumstoffmatte oder schaust ob die NeoAir XTherm in den Kleinanzeigen noch zu haben ist. Ist eine Supermatte für alle Jahreszeiten.

Auch Dein Tarp ist recht schwer, da gibt es leichtere Lösungen (auf DIY!).

Baumwoll Pullis bringen draussen auf Tour nichts, den könntest Du zB günstig gegen eine Rab Daunen Weste ersetzten. Auch ein leichter Fleecepulli ist um längen besser als Baumwolle.

Die Lowa Renegade GTX Wanderschuhe (1100g) würde ich auch gegen Turnschuhe (Trailrunningschuhe) ersetzten - schau mal ob Du selbst noch ein brauchbares Paar im Schrank stehen hast, wenn nicht gibt es wieder in den Kleinanzeigen einige Möglichkeiten.

Das Herberts Messer (209g) lässt Du daheim. 

Brauchst Du wirklich Trekkingstöcke? Für lange Reisen finde ich die Black Diamond Ultra Distance Trekking Polesgut, aber ich habe auch ein paar Swix Sonic Pro Trail Carbon (Affiliate Link!) welche schön kompakt sind für die Reise und klasse zum wandern.

Warum brauchst Du 2x Dilling Merinounterwäsche 190g/m²? Ein Set langt, während Du das eine wäscht ziehst Du die was anderes an - hast ja einiges dabei.

Stirnlampe: Petzl Tikka 2 auch hier im Forum für nen 10er.

Kocher + Geschirrset (Topf + Besteck) => Holz, Gas, Alkohol, Esbit? Wie einfach ist es den Brennstoff vor Ort zu bekommen? 

Erste Hilfe Set (Selbst zusammenstellen? Was rein!?) => Selber machen, die meisten Sets die man kaufen kann sind zu schwer mit zu viel Inhalt den man nicht braucht. Kommt auch drauf an ob Du alleine oder mit jemandem unterwegs bist. 

Versorgung (Dachte da an Superfood Müsli) => Müsli zum Frühstück, aber das kann man günstiger selber daheim mixen. Dazu dann noch Snacks für den Mittag und was dehydriertes am Abend? Oder isst Du in Cafés, Restaurants, Fast Food? 

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vor 2 Stunden schrieb skullmonkey:

Lowe Alpin Mountain Attack 45:55 Rucksack (1620g) => 

 Bewusste Anschaffung. Super im Kletterbereich

Zitat

Thermarest Trail Lite Large (1150g) =>

Entweder nimmst Du Deine alte Schaumstoffmatte oder schaust ob die NeoAir XTherm in den Kleinanzeigen noch zu haben ist. Ist eine Supermatte für alle Jahreszeiten.

Bisher ist meine alte Schaumstoffmatte im Einsatz, ist aber bisschen "globig". NeoAir soll ja ziemlich "knistern". Bin ein unruhiger Schläfer und will keine unnötigen Geräusche haben

Zitat

Auch Dein Tarp ist recht schwer, da gibt es leichtere Lösungen (auf DIY!).

Tarp dient für 2 Personen. Trotzdem zu Schwer? Bin nicht so geschickt in Nähen =/

Zitat

Baumwoll Pullis bringen draussen auf Tour nichts, den könntest Du zB günstig gegen eine Rab Daunen Weste ersetzten. Auch ein leichter Fleecepulli ist um längen besser als Baumwolle.

Jmd einen guten Fleecepulli im Petto? Gerne mit Link! =)

Zitat

Die Lowa Renegade GTX Wanderschuhe (1100g) würde ich auch gegen Turnschuhe (Trailrunningschuhe) ersetzten - schau mal ob Du selbst noch ein brauchbares Paar im Schrank stehen hast, wenn nicht gibt es wieder in den Kleinanzeigen einige Möglichkeiten.

Habe gerne hohe Schuhe. Haben mich schon oftmals vor dem Fußbruch gerettet.

Zitat

Das Herberts Messer (209g) lässt Du daheim. 

Mein Gedanke. Aber es spaltet sich so schön Holz damit :D

Zitat

Brauchst Du wirklich Trekkingstöcke? Für lange Reisen finde ich die Black Diamond Ultra Distance Trekking Polesgut, aber ich habe auch ein paar Swix Sonic Pro Trail Carbon (Affiliate Link!) welche schön kompakt sind für die Reise und klasse zum wandern.

Treckingstöcke dienen ebenfalls als Tarpstange. Will nicht immer auf die Suche gehen nach Totholz, zudem es nicht so stabil ist.

Zitat

Warum brauchst Du 2x Dilling Merinounterwäsche 190g/m²? Ein Set langt, während Du das eine wäscht ziehst Du die was anderes an - hast ja einiges dabei.

Eine Unterhose an, eine beim Waschen. Soll ich Nackig dastehen?

Zitat

Kocher + Geschirrset (Topf + Besteck) => Holz, Gas, Alkohol, Esbit? Wie einfach ist es den Brennstoff vor Ort zu bekommen?

Würde gern mit Spritus kochen. Geschirrset sollte aber auch lagerfeuerfest sein.

Habe da an Trangia Kocher gedacht. Jmd eine Topf empfehlung?

bearbeitet von PlanW

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Tut mir leid, aber irgendwie muss ich bei deinem Thread an diese alte Zen-Geschichte denken:

"Ein Professor wanderte weit in die Berge, um einen berühmten Zen-Mönch zu besuchen. Als der Professor ihn gefunden hatte, stellte er sich höflich vor, nannte alle seine akademischen Titel und bat um Belehrung. 'Möchten Sie Tee?' fragte der Mönch. Ja, gern, sagte der Professor. Der alte Mönch schenkte Tee ein. Die Tasse war voll, aber der Mönch schenkte weiter ein, bis der Tee überfloß und über den Tisch auf den Boden tropfte. 'Genug! rief der Professor'. Sehen Sie nicht, daß die Tasse schon voll ist? Es geht nichts mehr hinein. Der Mönch antwortete: Genau wie diese Tasse sind auch Sie voll von Ihrem Wissen und Ihren Vorurteilen. Um Neues zu lernen, müssen Sie erst Ihre Tasse leeren."

 

Bist du sicher, dass du UL-Tipps haben möchtest?

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Zitat

Bewusste Anschaffung. Super im Kletterbereich

Ich habe Alpine Rucksäcke mit gleichem Volumen die 1/3 wiegen. Auch super zum klettern.

Zitat

NeoAir soll ja ziemlich "knistern". Bin ein unruhiger Schläfer und will keine unnötigen Geräusche haben

Die neuen sollen nicht mehr knistern, ich habe eine alte und die stört mich kein bisschen.

Zitat

Tarp dient für 2 Personen. Trotzdem zu Schwer? Bin nicht so geschickt in Nähen =/

Das sind 450 g pro Person, bei einem Silnylon Tarp kannst Du das für beide berechnen. Und ein 3 x 3 Tarp ist ein super Anfänger-projekt.

Fleecejacke zB Haglöfs Limber Jacke (Affiliate Link!)

Zitat

Habe gerne hohe Schuhe.

Ich auch - beim Eisklettern und wenn ich Steigeisen brauche. Ansonsten bin ich auch gerne mit meinen Luna Sandals im Gebrige unterwegs.

Luna Sandals OSO

Du willst Holz spalten aber mit Spiritus kochen? 

Zitat

Eine Unterhose an, eine beim Waschen. Soll ich Nackig dastehen?

Du hast doch ne lange Hose dabei?

Zitat

Lagerfeuerfest Topf Empfehlung?

Zum Beispiel ein Toaks Light Titan Topf 700 ml

 

 

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vor einer Stunde schrieb Chobostyle:

Bist du sicher, dass du UL-Tipps haben möchtest?

Ja gerne. Doch mach ich bewusst, worüber es sich nicht unbedingt lohnt zu diskutieren.

Eine Neuanschaffung vom Rucksack steht nicht an. Doch über eine Isomatte, Taschenlampe, etc. lasse ich mich gern eines besseren belehren.

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vor 15 Stunden schrieb PlanW:

Hi & Wilkommen. Ich teile etwas @Chobostyle s Bedenken, probiere mich aber trotzdem mal an der Packliste. Dabei gehe ich nicht "radikal" vor (in meinen Augen), schmeiße aber alles was nicht essentiell ist raus. Das beinhaltet auch sämtliches Unterhaltungszeugs. WIrst du vermutlich nicht so machen, aber drüber nachdenken, ob das alles denn wirklich sein muss ist trotzdem ratsam.

 

Lowe Alpin Mountain Attack 45:55 Rucksack (1620g) ist ja tabu, sonst min. 1kg sparen...

Mountain Hardwear Lamina 35 Schlafsack (1030g) Cumulus Quilt 450, Einsparung ca. 300g

Thermarest Trail Lite Large (1150g) ODER Alte Schaumstoff Isomatte (321g), wenn zu kalt Neoair oder "bessere" Schaumstoffmatte (Ridgerest, normale Evazotte o.ä.)

DD Tarp 3x3m (980g) Das DD Superlight Tarp wiegt nur 460g

15m Paracord (71g) Leichtere Schnur nehmen... http://www.extremtextil.de/catalog/Dyneema-Polyester-Kordel-16fach-1-5mm::777.html

 

  • Kleidung:

North Face Stratos Regenjacke (500g) Decathlon Raincut, 200+g gespart

Alter Pulli Baumwolle (573g) Decathlon Fleecpulli, 200+g gespart

Merino Icebreaker (260g)

Fjäll Raven Barents Pro Hose (ca. 600g) Gibt jede Menge 400g Hosen

Lowa Renegade GTX Wanderschuhe (1100g) Trailrunner / Turnschuhe

2x Merino TShirt Techwool 150 Decathlon (266g) 1 Wechselshirt reicht

3x Woolpower Socker 200/200/400 (115g)

FjällRaven Mütze (69g)

Buff (39g)

Handtuch (165g) Microfaser-Bodentuch aus der Drogerie wiegt ca. 60g (in der Luxusvariante...)

 

  • Ausrüstung & Co

Sawyer Mini Wasserfilter (60g)

Feuerstahl (29g) & BIG Feuerzeug (10g)

Opinel 10er Taschenmesser (58g) Zuhause lassen

Herberts Messer (209g) Zuhause lassen

Sonnenbrille (29g)

Flachmann ohne Inhalt (76g) Zuhause lassen / gegen PET Flasche tauschen

Skatset (64g) Zuhause lassen

EBook Reader (208g) Zuhause lassen

Mundharmonika (89g) Zuhause lassen

EasyAcc 9000mAh Powerbank (250g)

Xiaomi Redmi 3 Smartphone (179g)

 

Hinzu (gerade im Anschaffungsprozess)

MSR GroundHog Zelthering 6er Pack

Recta Kompass DS-50g http://www.trekking-lite-store.com/Zubehoer/Silva-Tropfen-Kompass::255.html mir reicht auch so einer.

Leki Micro Vario Carbon ODER MSR Swift 3 Treekingstöcke Fizan Compact / Karrimor / viele weitere. 200g / Stock sind ein guter mittel-leichter (!) Wert

Camelbak Trinksystem Antidote 3Liter PET Flaschen sind leichter

2x Dilling Merinounterwäsche 190g/m² 

 

! INFOS & KAUFEMPFEHLUNG BENÖTIGT FÜR!

STIRN Taschenlampe Wofür? Im Camp sitzten? Oder Nachtwandern? Ich finde die Petzl E+Light gut. https://www.globetrotter.de/shop/petzl-e-lite-136685/

Kocher + Geschirrset (Topf + Besteck) Selbstgebauter Dosenkocher + Trangia HAlulite Topf + Deckel & Widnschutz aus Alufolie + Spork

Erste Hilfe Set (Selbst zusammenstellen? Was rein!?) s.o. genannte Website

Versorgung (Dachte da an Superfood Müsli) Morgens Müsli, Mittags Nüsse & so, Abends was zum "mit heißem Wasser aufgießen"

Pullover (Austasch gegen alten Pulli) s.o.

Ansonsten empfehle ich hier im Forum etwas zu lesen, du hast jetzt die selben Tipps bekommen wie schon 100te Leute vorher. Kann auch sehr dieses Buch: https://www.amazon.de/Ultralight-Backpackin-Tips-Inexpensive-Lightweight/dp/0762763841 empfehlen.

bearbeitet von Freierfall

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Hallo PlanW

ich kann zwar noch keine wirkliche Erfahrung vorweisen, aber soweit ich mich eingelesen habe fängt man mit den schwersten Gegenständen an, wenn man gerne leichter unterwegs sein möchte.

Das wären bei Dir tatsächlich der schwere Rucksack. Wenn Du nicht auf ein Tagegestell verzichten möchtest, findet sich evtl. was bei Herstellern wie Osprey, die haben auch ähnlich große Rucksäcke um 1kg. (620gr gespart)

Bei der Isomatte geht auch noch was ohne viel Abstriche an Bequemlichkeit. Gut ich weiss ja nicht wie groß Du bist, aber die TaR ProLitePlus in Regular hat 640gr. (510gr gespart)

Cumulus 450 Quilt dazu mit 685gr. (345gr gespart und wahrscheinlich mehr Temperaturreserve)

Tarp aus Silnylon selbstgenäht, evtl. etwas kleiner so ca. 2.80 x 2,70 macht dann um die 280gr. (700gr gespart)

Was dann noch schwer ist sind immer die Klamotten. Bei den Schuhen muss jeder selbst wissen, ich habe auch seit Jahren Probleme mit Sprunggelenken. Kommt davon wenn man in der Jugend denkt mit einem Skateboard kann man echt von überall runterspringen. Ich baue gerade Schuhmasse ab, von 1,6kg Bergstiefel auf 900gr Mittelhoch. Kann aber auch sein, dass es für mich nicht weiter runter geht.

Der Baumwollpulli kann evtl. ersetzt werden durch diesen zweitdünnsten Fleece bei Decathlon (Forclaz 50?), wiegt bei mir etwa 300gr. Deine Regenjacke ist recht schwer und die Hose geht evtl. auch noch 200gr leichter.

Dann hast Du halt echt viel Technik dabei. Wer braucht einen E-Book Reader wenn einer schön Mundharmonika spielen kann? Und einen leeren Flachmann und zwei Messer? Ich glaube Du kannst schon einiges weglassen ohne was zu vermissen.

Grüße,

robinausdemwald

 

   

 

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Also skatkarten und Mundharmonika würde ich drin lassen. Es soll ja auch Urlaub sein. :)

Die regenjacke und das fleece von decathlon würd ich auch empfehlen, das dd superlight oder diy tarp sind auch super Punkte.

Den Schlafsack würde ich lassen, ist halt kunstfaser und deswegen gewichtsmässig nicht optimal dafür eben andere Vorteile.

Bei den Schuhe würde ich auf was leichteres gehen. Wenn schon keine trailrunner dann evtl Knöchelhohe Basketball oder boxerschuhe oder evtl zustiegschuhe.

EBookReader würde ich aufgrund der tourlänge entscheiden, ich hab ihn bisher sehr selten vermisst und noch nie dabei. Als Schnur kann ich die maurerschnur von obi bzw bauhaus empfehlen.

Bei allem anderen würde ich Freierfall zustimmen.

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vor 17 Stunden schrieb PlanW:

Herzlich willkommen. :)

Versuche dich erst mal langsam an das Thema UL ran zutasten, bevor du jetzt irgendwelche Sachen kaufst, die du nachher vielleicht doch nicht brauchst. Ich bin auch noch relativ frisch im Thema, bin aber auf Grund der vielen Tips hier im Frühjahr den GR221 mit knapp 5kg im Pack gewandert und habe nichts vermisst. 

Viele Dinge funktionieren auch nur in Kombination miteinander, da muss man sich erst mal einlesen und entscheiden welchen Weg man gehen will. Z.b. nützt dir ein leichter 2l Titantopf nix, wenn du nachher eh nur Freezerbagcooking betreiben willst. Die dafür ausreichende 400ml Tasse nützt dir aber nichts wenn du richtig kochen willst. Benutzt du deine EVA Matte, kannst du locker auf ein Gestell im Rucksack verzichten, weil diese dann die Funktion übernimmt. Usw. 

 

 

Guten Tag,

 

ich bin neu hier und suche kompetente Helfer & Antworten, um mich nicht im Ul-Thema zu verlaufen.

Ich bin gerade dabei ein wenig meine Ausrüstung neu zusammenzustellen und wollte eure Meinung, gerade zu den Neuanschaffungen Tipps!

 

Bisherige Ausrüstung:

  • Rucksack & Co:

Lowe Alpin Mountain Attack 45:55 Rucksack (1620g)

Es wäre quatsch jetzt einen neuen zu kaufen. Du weißst doch noch gar nciht, wie deine fertige Ausrüstung aussieht und wie viel Volumen du nachher benötigst. Wenn du aber mal einen gewissen Punkt überwunden hast, wirst du schon automatisch nach Huckepack, ÜLA, HMG und co schielen. ;)

Mountain Hardwear Lamina 35 Schlafsack (1030g)

Auf Grund der Tierhaltung/Daunenproblematik würde ich mir auch keine Daunentüte mehr holen. Wenn meine durch sind, gibts auch Synthetik. Daher würde ich den erst mal behalten.

Thermarest Trail Lite Large (1150g) ODER Alte Schaumstoff Isomatte (321g)

Wenn die Schaumstoffmatte reicht prima. Ansonsten ist eine ganz leichte Matte vielleicht in Kombination mit einer kurzen aufblasbaren Matte eine Option.

DD Tarp 3x3m (980g)

Ich habe auch noch nie genäht, aber mein Tarp zu nähen war sehr einfach. Denke da kannst du mit wenig Geld knapp die Hälfte an Gewicht sparen. Hast du kein Groundsheet für drunter, oder ist dass das Gesamtgewicht incl. Heringen, GS, etc?

15m Paracord (71g)

Für Wäsche aufzuhängen viel zu schwer. Und wozu braucht man sonst Schnur unterwegs?

 

  • Kleidung:

North Face Stratos Regenjacke (500g)

Decatlon wurde ja schon angesprochen. Meine wiegt in L glaube 240 Gramm.

Alter Pulli Baumwolle (573g)

Fleecejacke von Decatlon, auch irgendwie 200-300 Gramm.

Merino Icebreaker (260g)

Fjäll Raven Barents Pro Hose (ca. 600g)

Lowa Renegade GTX Wanderschuhe (1100g)

2x Merino TShirt Techwool 150 Decathlon (266g)

3x Woolpower Socker 200/200/400 (115g)

FjällRaven Mütze (69g)

Buff (39g)

Handtuch (165g)

Bodenwischtuch mit 30-60 Gramm

 

  • Ausrüstung & Co

Sawyer Mini Wasserfilter (60g)

Feuerstahl (29g) & BIG Feuerzeug (10g)

Wofür den Stahl? 2 x Feuerzeug.

Opinel 10er Taschenmesser (58g)

Herberts Messer (209g)

Ich nehm ein Opinel (Glaube nr.5 - 16g) mit, hat bisher für alles gereicht. Viele nehmen gar kein Messer mit.

Sonnenbrille (29g)

Flachmann ohne Inhalt (76g)

Eigentlich zu cool um ihn wegzulassen. Aber wenn man rational rangeht, ist das Teil natütlich Unfug. ;)

Skatset (64g)

Wenn ich mit Dame unterwegs bin, hab ich auch ein Kartenspiel dabei. Rein UL technisch natürlich nicht gut. ;)

EBook Reader (208g)

Du hast doch dein Handy. Mit der Großen Powerbank kann man lange damit lesen.

Mundharmonika (89g)

Siehe Kartenspiel und Flachmann. :)

EasyAcc 9000mAh Powerbank (250g)

Xiaomi Redmi 3 Smartphone (179g)

 

Hinzu (gerade im Anschaffungsprozess)

MSR GroundHog Zelthering 6er Pack

Recta Kompass DS-50g

Leki Micro Vario Carbon ODER MSR Swift 3 Treekingstöcke

Also egal welche Stöcke, aber ich würde kein Carbon nehmen. Irgendwo mal feste gegengekommen und man weiß nciht ob die Struktur nicht doch nen Knacks hat. Ich selber habe Fizan Compakt. Man liest aber auch hier von Defekten. Mir kommen sie stabil genug vor.

Camelbak Trinksystem Antidote 3Liter

PET Flaschen sind günstiger, leichter und unterwegs einfach zu ersetzen. Das Camelback bekommt man doch nie vernünftig sauber gehalten.

2x Dilling Merinounterwäsche 190g/m²

 

! INFOS & KAUFEMPFEHLUNG BENÖTIGT FÜR!

STIRN Taschenlampe

Ich habe nur ne Petzl e-lite. Für alles super, aber nicht zum nachtwandern. Ich bin damit zwar auch im dunkeln in Mallorca rumgekraxelt, aber sicher war das bestimmt nciht damit. Wenn das geplant ist, sollte was helleres her.

Kocher + Geschirrset (Topf + Besteck)

Informier dich erst mal und leg fest WAS du kochen willst. ;) 

Erste Hilfe Set (Selbst zusammenstellen? Was rein!?)

Schmerzmittel, Durchfallzeugs und Blasenpflaster hab ich dabei. Und immer noch genug Strom im Handy um Hilfe zu rufen. Wenn du weiter von der Zivilisation weg bist, solltest du natürlich mehr einpacken und/oder einen dieser Notfallsender mitnehmen. Aber da du ein Akkuladegerät mitnehmen willst, kann es ja nicht so weit raus gehen.

Versorgung (Dachte da an Superfood Müsli)

Pullover (Austasch gegen alten Pulli)

Ich finde Jacken praktischer als Pullis.

 

Info vorab:

Die aufgelistete Liste beinhaltet Dinge für eine Reise von mehrere Wochen

Einsparungspotentail sehe ich bei:

Herberts Messer weglassen

Powerbank gegen Akkuladegerät austauschen

Willst du in Herbergen schlafen?

 

 

Vielen Dank für eure Antworten, Hilfe und Anregungen

Grüße

PlanW

 

 

Insgesamt habe ich das für mich so festgelegt, dass ich, wenn ich alleine unterwegs bin, mit 5kg im Pack ohne Nahrung und Wasser ganz prima zurecht komme. (Mit 3 Litern Wasser und 4 Tagen Verpflegung bin ich dann bei ungefähr 10kg, was sich super tragen lässt.) Also versuche ich das einigermaßen einzuhalten. Spare ich beim Zelt, Isomatte und co, darf ich mehr Fotokram oder ein Kartenspiel einpacken. Denke da muss jeder so seine Linie selber finden. 

 

Jetzt wünsche ich dir viel Spaß beim stöbern nach Ausrüstung.

 

best regards

Marc

bearbeitet von Dr.Matchbox

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Guten Tag UL-Community,

 

vielen Dank für die Tipps.

Habe es ja oben schon erwähnt, dass mein Kram für mehrwöchige Touren gedacht ist.

Gepostet ist so eine komplette Packliste, welche kombinier- & reduzierbar ist.

 

- Das Tarp habe ich mit komplett im Sack gewogen (Tarp,Schnur, Heringe). Laut Internet wiegt es 789g

- Habe schon einen Beinbruch hinter mir und dadurch nehme ich gerne mehr Gewicht in Kauf bei den Schuhen.

- Flachmann, Mundharmonika und Skat zum abendlichen Ausklingen am Lagerfeuer.

- Stirnlampe ist für wandern, klettern bei "Abenddämmerung", RucksackDurchwühlung, SingSangLiedhefte lesen

- EBook Reader ist nicht immer mit dabei.

 

Was macht ihr ohne Messer? Wie schnippelt ihr euere Gemüse, durchtrennt Schnürre, schnitzt euch Notheringe, etc.??

 

Dieser Beitrag soll nicht verteidigend wirken, lediglich mehr transparents schaffen. Ich lass mich gern auf das UL-Trekking ein, jedoch sind am Anfang immer so ein paar Blockaden sich 100% darauf einzulassen und Sachen nicht einzupacken. Werden denk ich Stück für Stück bzw. Tour für Tour abbauen, wenn ich beim Ende der Tour manche Gegenstände das erste Mal in der Hand habe :D

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Das mit den Schuhen ist eben so eine Sache. Ich hatte vor Jahren einen Bänderriss im sprunggelenk und danach immer wieder Probleme, und mit meinen alten, a/b wanderstiefeln immer wieder umgeknickt. Seit ich mit leichten, flachen Schuhen unterwegs bin hab ich keine Probleme mehr. Seit den Stöcken (karrimor xlite carbon) und dem leichteren Rucksack meckert auch mein knie nicht mehr.

Tausch bei deinem Tarp die Heringe aus, die stahldinger sind echt schwer.

Als Messer würd ich ruhig das opinel mitnehmen, insbesondere wenn du Gemüse schnibbeln willst :)

Wenn man nur freezerbag cooking macht braucht man das halt nicht.

Zurück zum Tarp. Das ding ist sicher nicht schlecht und wahrscheinlich unzerstörbar,allerdings gibts eben im Bereich um ein Kilo auch schon tarptents oder mids ... Da hat man dann mit dem dd plötzlich wenig für S Gewicht.

Ähnlich beim Rucksack. Ist sicher ein gutes ding, aber eben mit viel einsparpotential.

Lass dir dir Vorschläge hier ruhig durch den Kopf gehen, mach mal ne übernachtung im Garten oder ne Wochenendtour und probier was aus.

Letztlich musst du wissen was dir taugt. :)

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Beim Tarp hast du auch das Problem mit den Viechern - bin heute wieder aus dem Urlaub zurück (zwei Wochen Sverie+Norge)...ohne Mückendichten Unterschlupf würde ich da nichts machen. Den Viechern ist das Wetter auch total egal. Erst bei 1000 m und 5°C waren die Mücken weg... 

Schnur:  1,3 mm PP Bauschnur aus dem Baumarkt. Gewicht nachgewogen:  0,7 Gramm pro Meter   (falls du das Paracord für das Tarp nutzt... 15m mit 71g ist da schon heftig dagegen). Die 2mm PP Schnur wiegt etwas über 1g pro m.

Für das Gewichts des Flachmanns kannst du zwei 1 Liter PET Flaschen mitnehmen..und liegts normal immer noch darunter.

Daher fällt auch das schwere "Camelbak Trinksystem Antidote 3Liter" weg..wenn das Wasser nicht so gut vorhanden ist, einfach eine dritte PET dazu oder ein/zwei 1 Liter Trinkbeutel...musst ja einen sowieso für den Wasserfilter dabei haben.

Handtuch geht auch leichter. Stelle die Tage noch vor, da ich es direkt vor'm Urlaub genäht habe:  Microfasertuch von Spantex - Drei Stück zu 40x40 zu einem großen 120x40 cm 100g Handtuch zusammen genäht (3 x 1,69 € und 5 Min an der Nähmaschine). Die Saugfähigkeit ist das beste was ic hbei einem Stoff je erlebt habe. Zudem trocknet dieser sehr schnell. Man kann natürlich etwas in der Größe/Gewichtsklasse fertig kaufen.

EasyAcc 9000mAh Powerbank (250g) -> das geht viel kleiner und leichter... Wenn du natürlich Zugriff auf Steckdosen hast (musst? oder wie wolltest du die Bank denn unterwegs aufladen?), dann reicht ein Mini-Ladegerät. Wie hättest du sonst die Powerbank geladen bekommen?

 

bearbeitet von AlphaRay

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vor 4 Stunden schrieb PlanW:

- Habe schon einen Beinbruch hinter mir und dadurch nehme ich gerne mehr Gewicht in Kauf bei den Schuhen.

 

Das Widerspricht sich jedoch etwas :shock:... Mit schwereren Schuhen willst du einen weiteren Beinbruch vermeiden? Oder wolltest du dem damals gebrochenem Bein mit schweren Schuhen zukünftig mehr Schutz bieten? Oder ist es üblich nach einem Beinbruch schwere Schuhe zu tragen? Verstehe den Sinn deines Satzes nicht...

 

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vor 11 Stunden schrieb Jan:

Das Widerspricht sich jedoch etwas :shock:... Mit schwereren Schuhen willst du einen weiteren Beinbruch vermeiden? Oder wolltest du dem damals gebrochenem Bein mit schweren Schuhen zukünftig mehr Schutz bieten? Oder ist es üblich nach einem Beinbruch schwere Schuhe zu tragen? Verstehe den Sinn deines Satzes nicht...

 

Der knöchelhohen Schuhe haben schon öfter ein Umknicken verhindert.

Knöchelhohe, leichte Schuhe haben nicht die Festigkeit um einen Sturz abzufangen.

Gerne nehm ich auch leichtere in Kauf, aber nicht weichere ;-)

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Es ist meist nicht die Höhe des Stiefels, die Dich vorm Umknicken schützt. Meiner Erfahrung nach ist es eher die breite Basis der Sohle, aber verhindern lässt sich umknicken meiner Meinung nach durch aktivierte Füsse. Also Muskeln, Bänder und Sehnen auf Stand eines Steinzeitmenschen :-D Das erreichst Du nicht durch "Schutz" und "Schonung". Kam der Beinbruch auch durch ähnliche Stiefel zustande?

Ich bin definitiv nach den Kriterien auch kein UL Wanderer, sondern jemand, der gerne leicht wandert. Auch "mehrwöchige" Touren sind da eher eine Schutzbehauptung von Dir, noch nicht so radikal denken zu wollen. Fakt ist. Hier sind einige User Monate lang gewandert und die hatten deutlich weniger dabei als Du. Das ist ja auch okay. Aber mit Deiner Packliste und Deiner Argumentation bist Du hier dann eher falsch. Es ist richtig UL Konzepte als Teil der eigenen Philosophie zu übernehmen, Du musst nur aufpassen, dass Du hier keinen vor den Kopf stößt. Einen Rucksack zu kaufen, wenn die Ausrüstung noch gar nicht geklärt ist, ist auch etwas fahrlässig. Und der Rucksack ist schwer.

bearbeitet von Dingo

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Seitdem ich nicht mehr mit schweren Berg/Wanderschuhen, sondern mit flachen leichten Trailrunnern unterwegs hab ich keine Knieprobleme beim Bergabgehen mehr und knicke eigentlich gar nicht mehr um. In den lowa Trekking Stiefeln bin ich wirklich regelmässig schmerzhaft umgeknickt. Klingt im ersten Moment vielleicht paradox, aber man steht im Wanderstiefel um einiges höher, bei oft schmaleren Hacken als in Trailrunnern.

bearbeitet von superv

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Besorg dir Stöcke, pack dir deine Stiefel in Rucksack und deine Füße in Turnschuhe und lauf ne kleine Tour. Vielleicht klappts ja.

Mein Orthopäde (mannschaftsarzt einer Bundesliga Basketballmannschaft) hat mir nach dem Bänderriss empfohlen mich zur Kräftigung des Fußes blind und barfuß über ein stoppelfeld führen zu lassen.

Das ständige ausgleichen müssen soll den Fuß kräftigen und das blind laufen soll ihn trainieren den Boden zu ertasten.

Einfach mal sowas ausprobieren

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Etwas zum Thema Powerbank:

Vor der gleichen Frage stand ich auch, hab mich dann aber gegen die Powerbank und für ein Solarmodul (Watt01v3) entschieden. Ist billiger (25€) und irgendwann wird die Sonne schon mal auftauchen, es sei denn du bist in England unterwegs. ;-)

Zum Kocher:

Bau dir am besten diesen Spirituskocher nach: Kocher

Geht hervorragend und kostet sagenhafte 0,25€. Als Gefäß für den Spiritus eignen sich kleine Faltflaschen oder die Capri-Sonne mit Schraubverschluss.

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    • Von dasbleibtzuhause
      Man stolpert bei Recherchen in der Richtung z.B. über den Petzl Sirocco oder den Gurt Sitta des selben Herstellers. Auch Seile gibt es in leichteren Ausführungen.

      Meine Frage: Hat jemand Erfahrungen mit solch leichter Ausrüstung gemacht? Wie haltbar ist diese?
       
      Da ja die gleichen Standards gelten sind diese Produkte bestimmt ebenso sicher wie die schwereren (jedoch oft teurer..).  Das ist jetzt zwar nicht 100%ig relevant für reines Trekking, aber manche Leute, gerade in den Alpen, verbinden beide Tätigkeiten miteinander (oder haben es zumindest in naher Zukunft mal vor).

      Problematisch (und daher relevant) ist das ganze ja auch, dass durch die schwerere Ausrüstung für alpines Gelände UL Rucksäcke oft an deren Komfortgrenze geraten. Das erfordert dann wiederum einen schwereren Rucksack usw. 
       
      Danke!
    • Von micha90
      Ein leichtes Hallo alle zusammen!
      Seit einiger Zeit bin ich wieder im nasskalten Deutschland gelandet und habe mich schon halbwegs wieder akklimatisiert. Da das beim letzten Mal den Eindruck machte, dass es doch recht viele von euch interessiert, kommt hiermit wieder ein kleiner Überblick darüber, was ich so dabei hatte, was sich bewährt hat und was nicht.
      Die Rahmenbedingungen: Der CDT verläuft durch verschiedene Klimazonen, von nasskalt bis heiß und trocken, von etwa 1200m bis 4300mNN. Ich hatte kein Thermometer dabei, kann also keine akkuraten Angaben über Temperaturen machen, nur schätzen. Ich startete am 21.06.16 an der kanadischen Grenze (Chief Mtn. Trailhead) und kam nach etwa 4500km/ 2800mi am 19.10.16 an der mexikanischen Grenze am Crazy Cook Monument an.

       
      Shelter:
      Tarp: Da ich vor meiner Abfahrt aus Deutschland sehr viel Stress hatte, kam ich leider nicht mehr dazu an irgendwelchen Prototypen zu feilen oder gar ein komplettes Shelter zu nähen, weshalb ich kurzer Hand einfach mit meinem sub100 Tarp losgezogen bin. Genauer genommen dem Nachfolger des vorgestellten Tarps, mit identischen Abmaßen, aber leider ein paar Gramm mehr (Materialschwankungen..  ). Das Tarp ist nicht gerade riesig und man muss doch aufpassen wo und wie man es aufstellt, aber ansonsten war es eine gute Wahl! Ein zusätzlicher Beak wäre schön gewesen, aber so ist das eben. Ich hatte einige Nächte mit ziemlich ungemütlichem Wetter, aber nur zwei in denen ich mir ein etwas geschlosseneres Tarp gewünscht hätte. Bei miesem Wetter kam der Schirm vor die offene Seite um das gröbste abzublocken.
      Das beste an dem Tarp, abgesehen vom winzigen Packmaß und angenehmen Gewicht, war, dass man es in etwa 30-60 Sekunden aufbauen kann. Es benötigt eigentich nur 5 Heringe um stehen zu können, 8Stk wenn es straff sein soll. Ganz anders als auf dem PCT schlief ich die Mehrzahl der Nächte unter meinem Shelter, da es nachts gerne mal kurz nieselte, trotz klarem Himmel am Abend plötzlich zuzog und schüttete und das Wetter schlicht nicht so berechenbar war.
      Würde ich wieder nehmen (wenn auch mit Beak oÄ)!
      Aufstellstange: Die meiste Zeit habe ich tatsächlich einen Trekkingstock mit mir herum getragen. Meine Easton Alu Aufstellstange war viel zu flexibel um das Tarp bei Wind in Form zu halten. Alternativ wäre eine Carbon Stange von MLD eine gute Wahl gewesen (die hatte ich bestellt, dann aber doch nicht genutzt, da ich für den Gila-River den Trekkingstock behalten wollte und es mir zu doof war für die Paar Tage noch meine Ausrüstung zu ändern)
      Heringe: Für den Hauptabspannpunkt nutzte ich einen Easton Nano (der kurze mit ca 15cm). Die Easton Heringe sind deutlich stabiler als die klassischen V-Profile (daovn habe ich schon meherere verboben) und wiegen auch noch weniger. Für die anderen Punkte waren es 8 Titanheringe (3mm dick, ca 15cm lang) wovon einer als Backup gedacht war und bei Wind dazu diente meinen Schirm ebenfalls zu fixieren. In den ersten Wochen habe ich tatsächlich zwei oder drei verloren, so dass ich guten Gewissens den einen Extrahering mit herum trug.
      Würde ich genau so wieder nehmen.
      Unterlage: Klassisches Polycro. Ich kann mich ehrlich gesagt nicht ganz genau erinnern ob ich zwei oder drei durchgelegen habe. Etwa zwei Wochen vor Schluss musste ich nochmal ein frisches aus der Bouncebox holen, da jemand mein (noch gutes) Poloycro für Müll gehalten und entsorgt hatte...
      Würde ich wieder nehmen, außer in New Mexico (hier wäre Tyvek oder sowas praktischer)
      Mückenschutz: Eigentlich nur ein riesiges Kopfnetz, dass sich auch über den Regenschirm spannen lässt. mit ca 100g durchaus tragbar, wurde nur für Montana genutzt. Die Mücken waren eigentlich echt moderat, bis auf einen Abschnitt (Leadore -> Lima) wo wir zwei oder drei Tage von beißenden Fliegen heimgesucht wurden. Das war der einzige Abschnitt, in dem das Mückennetz auch beim laufen genutzt wurde (und mich definitiv vor dem Wahnsinn gerettet hat!). Das Gute Stück wurde nach kurzer Zeit "BugDome" getauft.

      links: überraschender Schneesturm über Nacht; rechts: der BugDome im Einsatz
      Schlafen:
      Quilt: Custom Cumulus auf Basis des 450. Extralang und mit 30g Overfill in der Beingegend wiegt das Teil geschlagene 720g, wobei ich aber kein Gramm Daune missen wollte (Insgesamt sind es ca 510g Daune!). Die Nächte waren deutlich öfter kalt und definitiv auch kälter als auf dem PCT. In Colorado hatte ich einige Nächte in denen es ganz schön frisch war und ich trotz voller Bekleidung ein wenig frieren musste. Genaue Temperaturen kann ich nicht nennen, geschätzt aber minimal -10°C.
      Isomatte: Das leidige Thema für mich, denn ein Optimum habe ich noch nicht gefunden. Losgezogen bin ich mit einer 5mm EVA (120cm lang, 124g) die an sich OK ist, aber von der Isolationsleistung einfach bald an ihre Grenzen stößt. Nach einiger Zeit wurde diese gegen eine Nunataak Schaummatte ausgetauscht, die zumindest von den Daten & Optik identisch mit der GG Nightlight zu sein scheint, aber im Gegensatz dazu in voller Länge zu kaufen war (die GG ist mir mit 78cm zu kurz, ich bin 1,88cm groß). Gekürzt auf ca 90cm war sie ausreichend lang, musste allerdings als Burrito gepackt werden. Leider ist der Schaum wesentlich schlechter als der von GG, so dass die Matte im Laufe der Tour sehr stark komprimierte. Ab Pie Town hatte ich dann wieder meine 5mm EVA.
      Die EVA würde ich wieder nehmen und nur für Colorado was wärmeres (zB eine Ridgerest). Hier habe ich noch keine Optimallösung gefunden..
      Kissen: meine 11g Kissenhülle erfüllte Ihren Zweck und hielt tagsüber meine Sachen als Packbeutel-Ersatz zusammen.
      Würde beim nächsten mal zu Hause bleiben (siehe Bekleidung).

      Rucksack: Natürlich ein MYOG Pack! Seit Anfang 2016 auch bei mir mit Rolltop, was sich sehr bewährt hat. Ursprünglich hatte ich insgesamt drei Rucksäcke dabei (zwei in der Bouncebox) um zu testen, wie das Materialmäßig hin haut: Der erste aus billigem 50g/m² TPU Nylon und 90g/m² Zeltboden machte eigentlich einen recht fragilen Eindruck, besonders das TPU Nylon hatte ich noch nicht zuvor getestet und habe nicht viel davon erwartet. Die anderen beiden waren einmal komplett DxG bzw X-Pac. Zu meiner eigenen Überraschung hielt der Nylon Pack jedoch den kompletten Trail ohne irgendwelche Defekte durch (Ok zwei Tage vorm Schluss bin ich an einem Stacheldrahtzaun hängen geblieben und riss mir eine 5x5mm Dreiangel in den Boden..). Das TPU Nylon delaminierte sichtbar am Rollverschluss, aber die Beschichtung ist noch nicht abgebröselt.
      Gefunden! Das Geweih konnte ich nicht einfach liegen lassen.. sau schwer aber ziemlich cool
      Küche:
      Ansich nicht vorhanden, ich war den kompletten Weg "no cook" Unterwegs (sprich kein Kocher oder Gefäß zum rehydrieren/ "cold-soaking"). Das ging wunderbar und wurde nur am aller ersten Abend vermisst, danach lief es super!
      Würde ich definitiv wieder so machen!
      Wasser: Die meiste Zeit hatte ich zwei ganz billige 0,5L Plastikflaschen, für New Mexico dann eine 0,7L und eine 0,6L Flasche für mehr Volumen. Zudem eine 2L Platypus (in die eigentlich eher 2,3L passen..). Maximales Volumen waren somit etwas ca 3,6L, was nur wenige Male komplett genutzt wurde.
      Beutel für Essen: einfacher Beutel mit Zugschnur aus Gleitschirmnylon. Tat seinen Zweck, ist noch gut in Schuss. (Der ZPacks Cubenbeutel meines Mitwanderers fiel am Ende dagegen völlig auseinander..)
      Löffel: Titanlöffel von Toaks. Alu versuche ich zu vermeiden und mit einem Plastiklöffel ist es echt kein Spaß sich durch Eiscreme zu arbeiten. Super Teil, ich bin nach wie vor zufrieden damit.
      Am Körper getragenes:
      Schuhe: Los ging es mit meinen geliebten Merrell Trail Gloves. Gute Schuhe, halten ca 900-1000mi/ 1500-1600km bei mir. In Breckenridge hatte ich noch ein Paar Saucony Peregrine liegen, die bei mir allerdings für ziemlich üble Fußschmerzen gesorgt haben! Da es sowieso in Richtung New Mexico ging wurden kurzerhand ein Paar Luna "Leadville Pacer" bestellt, in denen ich zufrieden die letzten 850mi/ 1370km zurück gelegt habe. Für Touren in wärmeren Gefilden werde ich absolut wieder in Lunas gehen, ansonsten bleibe ich den Trail Gloves treu. Lediglich bei Matsch sind die Luna Sandalen nervig.
      Trekkingstock: Fizan Compakt, mit GG Griff. Beim Wechsel der Griffe sollte man die neuen definitiv ankleben, da diese ansonsten langsam runter Rutschen und das Rohr irgendwann oben durchsticht. Als das bei mir passierte zog ich den Griff komplett ab um ihn mit Sekundenkleber wieder anzubringen: Leider wurde der Kleber fest, bevor ich den Griff komplett drauf stecken konnte, so dass ich das überstehende Stück kurzerhand abgeschnitten hatte. Der Griff war weiterhin super ergonomisch und machte keine Mucken mehr! Tatsächlich gelaufen bin ich nicht all zu viel mit dem Stock, bei sehr steilen Passagen war er praktisch, und im Gila River absolut Gold wert. Ansonsten auch öfter mal im Rucksack gelandet.
      Für Colorado und den Gila gut, ansonsten eben nur als Tarpstange.
      Hemd: Kurzarm Synthetikhemd zum Knöpfen. Ich war super zufrieden damit! Solange kein Elasthan im Materialmix ist stinken auch Synthetiksachen nicht so schlimm (aus irgendeinem Grund scheint flexibler/ stretchiger Stoff Gestank zu binden). Das Material trocknet wesentlich schneller als meine Merinoshirts und hielt den kompletten Thruhike durch! Einziger Defekt sind ein paar kleine Löcher (2-3mm) die sich am Rücken gebildet haben, wo der Rucksack über der Hüfte aufsetzt.
      Werde ich auf jeden Fall weiter nutzen!
      Shorts: Klassische kurze Laufshorts, Liner entfernt. Gibt es nichts dran auszusetzen, nach 1,5 Thruhikes sind die langsam durchgescheuert, aber das ist auch ok (Das sind immerhin ca 6000km)
      Socken: Darn Tough sind wie üblich super, ich habe ab und zu zwischen DT und Injinji Run gewechselt, einfach um den Füßen mal was anderes zu gönnen. Die Injinji bekommen relativ schnell löcher, aber sind ansonten auch ganz gut. Später dann Barfuß in den Sandalen und die Injinji waren nur als Backup für besonders kalte morgende noch dabei.
      45Meilen/  72km für einen Milchshake
      Zusätzliche Bekleidung:
      Warme Schicht: Los ging es mit einem Cumulus Climalite Pullover, der allerdings an der ersten Station in die Bouncebox wanderte. Ohne Kapuze und Taschen ist das Teil für mich wertlos, das sind die einzigen beiden Features, die ich Abends im Camp haben möchte! Zum Laufen sind Puffy Jacken mMn ungeeignet, da man zu schnell anfängt zu schwitzen, die Jacke ausziehen muss und dann doch wieder friert.. Zwischenlösung war für mich dann die Kombination aus einem Patagonia Cap4 Hoody und einer Decathlon Daunenweste. Das funktionierte eigentlich ganz gut so, die Weste hat Taschen, in dem Fleeceteil kann man laufen ohne sofort zu überhitzen. In Wyoming hatte ich nur das Patagonia Teil, es war nicht all zu kalt.
      Als ich dann jedoch durch Leadville, CO kam, konnte ich nicht widerstehen und kaufte mir ein Melanzana Microgrid Hoodie, welcher von da an meine einzige Isoschicht war. Insgesamt natürlich nicht ganz so warm wie eine Puffy, aber wesentlich flexibler. Ich kann darin noch laufen ohne zu überhitzen, in Kombination mit meiner Windjacke war die Temperatur super zu regulieren. Außerdem ist das Ding einfach tausendmal kuscheliger und gemütlicher als eine Puffy. Bonusfeature: in den Nächten, in denen es nicht all zu kalt ist, ist die Fleecejacke das beste Kissen überhaupt!
      Nächstesmal von Anfang an den Fleecepullover, evtl für Colorado noch die Daunenweste zusätzlich. Außerdem den Fleecepulli ein wenig anpassen und nochmal 30g sparen (ist vom Werk relativ weit..)
      Regenjacke: Driducks! Die billigste Variante, die bisher am besten für mich funktioniert hat. In allen Membranjacken ist es irgendwie schwitzig und der Plastikartige Stoff klebt an der Haut.. Für nur 20$ kann die Driducks da mehr! Innnenseite ist fleeceartig, scheint unglaublich atmungsaktiv zu sein und wiegt sehr wenig. Einzige Nachteile: Passform (extrem kurz und weit geschnitten) die sich aber leicht ändern lässt. Ich hatte eine XXL gekauft und einfach schmaler genäht. Außerdem sind die Jacken nicht all zu robust, so dass man in Gestrüpp etc aufpassen muss; lassen sich aber super mit Duct Tape flicken. Und ganz ehrlich: Welche Jacke sieht nach einem kompletten Thruhike noch gut aus?
      Windjacke: Ebenfalls aus Zeitmangel (wie beim Shelter) wurde eine eigentlich nicht dafür angedachte Jacke eingepackt, aus dem ExTex 27g/m² Stöffchen (ursprünglich wollte ich noch eine aus 35g/m² Pertex machen). Die Jacke hielt aber erstaunlich gut und hat trotz intensiver Nutzung kein einziges Loch und sieht noch fast aus wie neu! Kein Kleidungsteil habe ich so oft tagsüber an- und ausgezogen, die Wärmeregulierung damit ist einfach zu praktisch und man kann sie aufgrund des Packmaßes (ca so groß wie eine Mandarine) immer griffbereit in der Außentasche haben. Auf dem CDT, der häufig sehr ausgesetzt über der Baumgrenze verläuft würde ich das Teil nicht missen wollen!
      Windhose: Ich bin ebenfalls sehr zufrieden damit. Die Wärmeleistung ist erstaunlich gut, dabei ist aber das Packmaß und Gewicht wesentlich besser als eine ähnlich warme lange Unterhose. Gerade an frostigen Morgen war es doch ganz nett die erste halbe Stunde noch was an den Beinen zu haben... Kommt auf Touren mit kühleren Temperaturen auf jeden Fall wieder mit.
      Buff: Tolles Multifunktionsteil, wärmt den Hals, den Kopf und bedeckt Nase und Mund beim Schlafen, wenn es zu kalt wird nachts. Gelegentlich auch um die Hände gewickelt wenn ich meinen Schirm gehalten habe.
      Fleecemütze: mag für manch einen redundant scheinen, aber ich hatte genügend Nächte in denen ich Buff, Fleecemütze und Kapuze an hatte und nichts davon missen wollen würde. Die Fleecemütze war aus dem Fahrradbereich (eigentlich für unter den Helm) aus winddichtem Material auf dem Kopf, aber nicht an den Ohren (so dass man noch gut hört). Sieht bescheuert aus, aber funktionierte prima.
       
      Verschiedenes:
      Schirm: Das war mein erster langer Trail mit Schirm und ich muss sagen, er ist jedes Gramm für mich wert. Bei Regen hat man den Kopf frei, der ganze Oberkörper und der größte Teil des Rucksacks bleibt trocken, bei Hitze läuft man die ganze Zeit im Schatten (so dass sich das Gewicht des Schirms innerhalb weniger Kilometer durch das zu tragende Wasser amortisiert).
      Lampe: Thrunite TI3. Tolle Lampe, ich bin absolut zufrieden damit. Lediglich für das südlichste Stück des CDTs wäre irgend ein dicker Scheinwerfer praktischer gewesen, da es um 18:00 bereits dunkel wurde und kein Trail vorhanden war, ansonsten war die TI3 perfekt.
      Taschentuch: Eigentlich nur ein Stück eines alten Seideninletts, ca 15x15cm, 4g. Ich hatte öfters mal Nasenbluten und finde es ganz angenehm die Nase mal schnäuzen zu können. Reiner Luxusartikel, aber bei dem Gewicht durchaus tragbar.
      Handy: LG G4. Sehr gutes Handy! Die GPS Ortung geht schnell, das Display ist gut lesbar und die Kamera ordentlich. Super praktisch war der auswechselbare Akku, wodurch man sich die Powerbank (und den damit einhergehenden Verlust) spart. Der Akkuwechsel dauert vielleicht eine Minute und man hat wieder volle 100%. Nächstes mal nehme ich nur das Handy mit und lasse die Kamera ganz zu Hause. Für den CDT wollte ich aber auf jeden Fall Fotos von einer richtigen Kamera und habe es auch nicht bereut (Sony RX100, machte geniale Bilder)
       
      Das wars schon! Im Anhang ist noch die komplette Liste (vom Ende) mit Gewichten etc. Falls noch Fragen aufkommen, immer her damit.
      Schöne Grüße
      Micha

      Gearliste CDT 16.pdf
    • Von Gump
      Wie schon im Vorstellungsthread geschildert, möchte ich mich in Zukunft an Fastpacking probieren.
      Innerhalb der letzten Wochen habe ich mir einiges an Reviews und Tutorials zum Thema UL angeschaut. Auf Basis dieser Nachforschung ist folgende Packliste entstanden: Liste.
      Die Packliste soll für folgende Umstände dienen:
      Gebiet: deutsche Mittelgebirge, konkret HW1 Jahreszeit: Spätfrühling, Sommer, Frühherbst Essen: Nicht zu viel mitnehmen; öfters einkehren; öfters einkaufen Die Wegstrecke wird größtenteils / nach Kräften gelaufen (i.e., running), bergauf wird gewandert bei zu schlechtem Wetter wird die Tour abgesagt Auf meiner TODO-Liste (d.h. noch nicht auf der Packliste) stehen noch folgende Dinge:
      Wanderkarte aufblasbares Kissen (optional) Stuffsacks für Essen & Kleidung Trailschuhe (getragen) Sport-Sonnenbrille (optional) Abgespeckter Geldbeutel (ca. 15-20 g) Kontaktlinsen + Kontaktlinsenlösung, eventuell Brille Essen Wasser - zw. 0.5l & 1.5l ? Mit diesen letzten Dingen schätze ich das BW auf ca. 3.7 kg.
      Doch bevor es zu sehr ins Detail geht, würde ich mich über Feedback zu Schlafsystem, Bekleidung und Rucksack freuen. Anbei einige Fragen bzw. Gedankengänge. Oberste Maxim ist, das Packgewicht und Packvolumen zu minimieren, um den Bounce des Packs zu reduzieren. Nur so werde ich die Strecke joggend zurücklegen können.
      Rucksack: Essentiell fürs Fastpacking soll ja der Rucksack sein. Der UD Fastpack 15 ist sehr klein mit seinen 21l Fassungsvermögen und soll sich gut dafür eignen. Den Rucksack habe ich schon. Mit nur 1-2 Tagen Essensproviant passt mir Glück alles rein - falls zu klein, muss der 25er her.
       
      Schlafsystem: SMD Gatewood Cape, S2S Bugnet, Neoair xlite small & Cumulus Quilt 150.
      Ich besitze noch keine dieser Gegenstände, bin also bei Einwänden noch komplett flexibel - obwohl ich mich etwas in das Gatewood Cape verliebt habe  
      Ist der Quilt warm genug? Zur Not will ich nachts alle Kleidungsstücke tragen, die ich dabei habe (bin schlank). Ich bin nicht verfroren, schwitze nachts auch des Öfteren. Ganz generell verstehe ich die Ratings auf Schlafsäcken nicht; wie sind die ausgelegt? Auf Nackt-Schlafen, oder mit Baselayer, oder..? Geht es irgendwie noch leichter, ohne auf Insektenschutz und ein Dach über dem Kopf zu verzichten? Man bedenke den Mutli-use des Capes als Regenjacke. Ursprünglich wollte ich das SMD Serenity Nettent als Innenzelt nehmen, aber das schlägt mit stolzen 300g zu Buche... Zeltstange wird eventuell noch durch Trekking Stöcke ersetzt  
      Kleidung:
      Ich will natürlich unnötige Kleidungsstücke vermeiden, aber auch nicht frieren müssen. Ein Longsleeve shirt spare ich mir, dafür kommen Armlinge mit. Leider finde ich das Fleece und den Windstopper recht schwer. Allerdings habe ich die Jacken bereits. Der Buff und Polar Buff sollen mir nachts als Mütze und Schal dienen.
      Ist das Layering vernünftig? Habe ich zuviel oder zuwenig dabei? Beim Joggen wird mir sicherlich nicht kalt, aber vllt danach, verschwitzt bei Wind und Regen?  
      Viel Spaß beim Zerpflücken und danke schonmal fürs Feedback 
    • Von Alphahedgehog
      Servus liebes Forum. Ich habe vor im Juni auf eine Fahrradtour in Europa zu gehen und suche für diese noch passende Ausrüstung.
      Bisher habe auf meinen Reisen per Anhalter und kleineren Wandertouren das Zelt Jack Wolfskin Gossamer und bin meist ohne Schlafsack ausgekommen. Jetzt aber plane ich in Zukunft auch längere Touren per Fuß und Rad und das Gossamer ist mir für das Gewicht einfach zu eng und daher nicht für längere Touren geeignet. Schlafsack muss ich mir eh neu kaufen.
      Ich habe mich bereits im Forum umgeschaut und bin beim Zelt auf das SMD Lunar Solo gestoßen und ziehe das in Betracht (vielleicht hat ja hier Erfahrung zu bieten ggf. Alternativen zu den Zelt). Schlafsackmäßig bin ich noch total unentschlossen, denke aber über ein 3 season Schlafsack nach, da ich nicht vorhabe bis spät im Herbst draußen zu sein sondern eher Frühling-Mitte Herbst. Preismäßig bin ich bereit den Preis zu zahlen, der nötig ist um qualitativ gute und langlebige Ausrüstung zu kaufen. Trotzdem würde ich es bevorzugen mich preislich eher im Mittelfeld zu bewegen.
      LG
      Pascal
    • Von cafeconleche
      Hallo,
      ich möchte im Juli auf den Colorado Trail. Von Denver aus starten und halt so weit, wie ich in vier Wochen schaffe, ohne dass es mich schafft.
      Dazu habe ich in der nächsten Zeit einige Fragen:
      Zelt: Ich hoffe, dort geht mein ZPack Solplex klar - oder ist der Weg, da z.T wohl recht hoch, zu sehr den Elementen ausgesetzt? Im vergangenen Sommer war ich ja bei stärkerem Wind und ohne Windschutz in Nordschweden nicht immer so glücklich damit, meine das Zelt aber auch inzwischen etwas besser zu kennen. Andererseits konnte ich dort auch auf Hütten ausweichen, diesen Sommer kann ich das nicht. Aber es sollte gehen, oder -- ist so schön leicht.
      Was für eine Unterlage: reicht Polycro (also nur gegen Dreck auf der Unterseite, damit das Cuben länger hält und ich das Zelt nicht ständig saudreckig einpacken muss), oder sollte es etwas Durchstichfestes sein (Tyvec: Soft oder Hard-Structure?)
      Schlafsack: Zur Verfügung stehen eigentlich nur zwei Optionen: Mein bewährter, geliebter WM Apache oder ein hier im Forum gekaufter, etwas modifizierter Cumulus Comforter 350, den ich aber noch genauer erproben muss (Befestigung...). Fragen dazu habe ich ggf. später. Erst mal damit spielen. Auf der sicheren Seite sollte ich aber mit beiden sein, oder?
      Total am Schwimmen, da komplett unerfahren, bin ich beim Thema Offline-Karten und Elektronik. Ich nehme mein neues smartes Gerät (mein erstes!) mit und dazu wahrscheinlich, obwohl das vielen bestimmt hirnrissig erscheint, meinen Tolino. Auf beiden Teilen habe ich das Trail- und das Databook drauf (Tolino hat Strom für Wochen, Bücher lesen sich viel besser, kann aber keine Farbe; die Kartenausschnitte aus dem Trailbook sind dort nicht wirklich gut zu lesen, dafür ist der Bildausschnitt größer). Dafür will ich auf den Garmin verzichten; was ich brauche, sollte das neue Gerät können, wenn ich es richtig füttere.
      So, das reicht erst mal: Zelt, Unterlage und Karten.
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