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Ultraleicht Trekking

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Hallo,

bald sitz ich wieder irgendwo im Schnee, und stelle fest das meine Haut an den Fingerkuppen rissig und rauh wird. Die Nase brennt weil durch Wind und Schnupfen die Haut gereizt ist. Und die Füße haben gegebenenfalls eine Blase weil die feuchte Haut weich ist und die Scherkräfte ihr zusetzen (Allerdings eher selten ...).

Ich frag mich ob statt Fettcreme (Kaufmanns o.a.) auch ein Öl Sinn machen würde? Dann könnte ich einen Behälter einsparen, die Creme schmilzt nicht in der Hosentasche und außerdem brate ich mir gerne was in der Pfanne und habe deswegen immer etwas Öl dabei.

Rein theoretisch hält Öl die Haut trocken und schützt so vor:

-aufweichen

-Reizung durch Schleim mit aggressivem pH-Wert

-und macht mein Essen kross und sättigend ;-)

 

Gibt es Erfahrungen zum Hautschutz mit Ölen die auch hitzebeständig sind?

Grüße  Fliege

--> Ich fand, daß dieses Thema weder zu Ausrüstung noch Anfängerfragen passt, aber durchaus was mit Wintertourvorbereitung zu tun hat ?!

bearbeitet von Fliegengewicht

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Eigene Erfahrungen habe ich nicht, aber ich kann mir vorstellen, dass Olivenöl funktioniert. Das wird ja auch in diversen Hautpflegemitteln eingesetzt. 

Interessant wäre allerdings der Wassergehalt des Öls. Mein Dermatologe hat mir zu Fettcremes OHNE Wasser geraten. Das hat einen einfachen Grund: das Wasser dehnt sich bei Kälte bzw. Frost aus, und kann dann die Haut geradezu sprengen. Folglich wäre die Anwendung solcher Cremes bzw Öle noch schlimmer als gar nichts zu machen. 

Dass jetzt Olivenöl nicht sonderlich viel Hitze abkann weißt du ja. Vielleicht wäre Sesamöl eine Alternative?! 

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Grundsätzlich ist die Hautpflege mit (Speise)Öl sehr gut.
Allerdings funzt es nicht, dass Öl einfach so auf die trockene Haut aufzutragen, da die Haut die Wirkstoffe dann nur schwer aufnehmen kann. Das geht besser bei feuchter Haut. Also erst die Haut anfeuchten, dann das Öl auftragen und verreiben. So entsteht durch das Verreiben automatisch eine Emulsion aus Wasser und Öl, diese kann viel besser "in die Haut rein".
Nicht umsonst bestehen Kosmetika ja aus Wasser und Ölen (und sonst noch viel Scheiß) plus Emulgatoren um die Emulsion in der Verpackung aufrecht zu erhalten.

Zu beachten wäre noch, dass Öle mit hohem Anteil ungesättigter Fettsäuren, z.B. Sonnenblumenöl, Distelöl, besser aufgenommen werden (trocknende Öle) als Öle mit höherem Anteil gesättigter Fettsäuren wie Kokosöl oder Olivenöl. Da gilt die Regel: je flüssiger das Öl, desto höher der Anteil ungesättigter Fettsäuren (uFs sind bei Raumtemperatur flüssiger als gesättigte Fettsäuren).

Im Winter im Rucksack bei tiefen Temperaturen siehts dann schon wieder anders aus. Gerade Öle mit hohem Anteils uFs "flocken" bei niedrigen Temperaturen aus. Kann man bei manchen Ölen im Kühlschrank bzw. Kühltruhe beobachten.

bearbeitet von TappsiTörtel

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Hallo,

 

und dazu sollte man noch wissen, daß Öle auf Mineralölbasis, das sind ca.98%, die Haut austrocknen statt glatt

machen. Man soll eben nicht alles in der Reklame glauben.

Produkte auf Basis natürlicher Pflanzen und Öle sind da sicherlich sinnvoller. Gibts im Bioladen.

 

Gruss

Konrad

 

 

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vor 38 Minuten schrieb Konradsky:

daß Öle auf Mineralölbasis, das sind ca.98%, die Haut austrocknen

hast du dazu ein quelle? finde im netz unmengen von sich diametral widersprechenden funktionsweisen von haut-ölen, -fetten, -cremes, - salben etc.

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Das betrifft glaube ich nicht nur Cremes, sondern auch schon Waschmittel und Duschgel. Anecdotical Evidence: Ich hatte immer Probleme mit trockener/rissiger Haut wegen häufigem Duschen und musste dann zusätzlich Hautcreme benutzen, seit ich immer nur noch Produkte ohne Mineralöl benutze, ist das weg (verschiedene Produkte vorher, verschiedene Produkte nachher).

bearbeitet von lazy_squirrel

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Ihr habt schon gelesen, dass sich der TO nicht nur mit dem Öl einschmieren, sondern auch damit etwas in der Pfanne anbruzzeln will?!

Damit scheiden mineralölbasierende Produkte von vornherein aus, und die Diskussion darum ist hier völlig fehl. 

bearbeitet von Andreas K.

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vor 25 Minuten schrieb Dr. Seltsam:

Diese künstlichen Fette und Öle integrieren sich nicht so gut ins Gleichgewicht der Haut wie natürliche Öle",

so wie es dasteht, kann das sehr gut eine reine behauptung sein, da nicht begründet wird, weshalb natürlich öle sich besser integrieren sollen als künstliche.

wäre dann keine

vor 28 Minuten schrieb lazy_squirrel:

Anecdotical Evidence

sondern eine appeal to nature fallacy

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vor einer Stunde schrieb superv:

Kokosöl ist vielleicht eine Möglichkeit, ich kenn´s nur vom Braten, was sehr lecker ist!

Für die Haut soll es aber auch sehr gut sein. Ausserdem ist es sehr Hitzefest und hat einen niedrigen Schmelzpunkt.

Würde ich auch empfehlen, gerade für die Haut. Creme mich damit regelmäßig ein. Zusätzlicher Nebeneffekt, Kokusöl mit hohem Lauringehalt soll Zecken abhalten. Schreibe hier bewusst "soll", da auf diesem Gebiet dies ja viele sollen. Meinem Empfinden nach hilft Kokosöl hier jedoch sehr gut, habe eigentlich nie welche.

bearbeitet von calm

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UL-Forum - hier werden Sie geholfen! Danke, jetzt hab ich was zum Testen.

Ich glaube das Kokosöl sehr schnell fest wird. Ach egal, neues Spielzeug zum ausprobieren! Und was Zecken angeht, im Winter sind die ja glücklicherweise eher im Ruhemodus. Zum März hin werde ich mal was posten.

Ich ahne schon wie die Klamotten riechen werden. Cocos-Fliege ....Ich werde nicht mal ein Aftershave benötigen ;-)

 

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Wie Kokosöl bei Minus Temperaturen reagiert kann ich dir leider nicht sagen.

Jedoch wird es, selbst wenn ich es ein paar Stunden im Kühlschrank aufbewahre und es dementsprechend hart ist,  anschließend ein klein wenig herausnehme und auf die Handfläche tue, sofort flüssig.

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Kokosöl hat einen Schmelzpunkt von ca. 25 Grad, wird auf der Haut also schnell flüssig. Bewahrt man es im Kühlschrank auf, braucht man allerdings nen stabilen Löffel, um es aus dem Behälter zu kratzen. Dürfte bei Wintertouren ähnlich sein, also nicht in ne Dropperbottle füllen [emoji6]

Gesendet von meinem FP2 mit Tapatalk

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