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Ultraleicht Trekking
Monkeybomb

Faire Produktion bei Outdoor-Ausrüstung

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Man kauft ja normalerweise mehr Alltagsklamotten und nicht immer nur Trekkingzeug. Da hat doch niemand einen Überblick was wo wie von wem unter welchen Bedingungen produziert wird. Ein bisschen versuche ich es, aber um das ernsthaft zu kontrollieren habe ich echt keine Zeit.

bearbeitet von SouthWest

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https://www.fairwear.org/brands/
http://www.sauberekleidung.de/

Wenn es nicht Manufakturen sind: FairWear ist als Siegel durchaus umstritten, aber auch nicht völlig sinnlos ...

Für den Outdoorbereich habe ich kurz aus der Fair Wear Liste extrahiert:

  • Haglöfs
  • MAIER SPORTS
  • Mammut 
  • Mountain Equipment
  • OberAlp Group: SALEWA, DYNAFIT, Wild Country
  • Odlo
  • Ortovox
  • Schöffel 
  • Vaude

Wichtig ist, in die konkreten Prüfberichte zu schauen ...

bearbeitet von momper

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Glaubt Ihr im Ernst, dass die anderen Klamotten unter anderen Bedingungen gefertigt werden?

Oder tragt Ihr alle ausschließlich Textilien von Snugpack, Leo Köhler, Carinthia und Steinadler?

Ich sehe ehrlich gesagt nicht so den Skandal, wenn jemand 1,5 kilometer zur Arbeit läuft und 12 Stunden arbeitet und es keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall gibt. Das ist doch weltweit Standard. 

Das ist bei genauerer Betrachtung auch in Deutschland so. Und ein Viertel des Monatslohns für Miete aufwenden wünscht sich so mancher in Deutschland.

Leute, dass sind Entwicklungsländer! Und derart gering qualifizierte Leute werden auch bei uns relativ zu Kaufkraft und Lebenshaltungskosten nicht anders bezahlt. Was glaubt Ihr denn, unter welchen Bedingungen Euer Zigarettenhändler an der Ecke arbeitet?

Der wird niemals krank! Erstaunlich, nicht wahr?

 

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vor 5 Stunden schrieb Erbswurst:

Glaubt Ihr im Ernst, dass die anderen Klamotten unter anderen Bedingungen gefertigt werden?

Oder tragt Ihr alle ausschließlich Textilien von Snugpack, Leo Köhler, Carinthia und Steinadler?

Ich sehe ehrlich gesagt nicht so den Skandal, wenn jemand 1,5 kilometer zur Arbeit läuft und 12 Stunden arbeitet und es keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall gibt. Das ist doch weltweit Standard. 

Das ist bei genauerer Betrachtung auch in Deutschland so. Und ein Viertel des Monatslohns für Miete aufwenden wünscht sich so mancher in Deutschland.

Leute, dass sind Entwicklungsländer! Und derart gering qualifizierte Leute werden auch bei uns relativ zu Kaufkraft und Lebenshaltungskosten nicht anders bezahlt. Was glaubt Ihr denn, unter welchen Bedingungen Euer Zigarettenhändler an der Ecke arbeitet?

Der wird niemals krank! Erstaunlich, nicht wahr?

 

Moin Erbswurst. Wegen mir musst Du nicht verteidigen, dass Du viel bei Decathlon kaufst.

Bei allem Debattieren über die Thematik "fair" sollte kein Teilnehmer eine moralische Instanz aufmachen und andere verurteilen.

Man sollte imo tunlichst darauf achten.

Sonst läuft man Gefahr, aus Versehen jemandem, der wegen beschissener Umstände auf Hartz4 ist, zu erzählen, wie unfair das von ihm ist, nicht die 360€ Geiger-Schuhe zu kaufen. Und das wäre imo ziemlich daneben.

Wir haben zwar den mündigen Bürger in einer freiheitlichen Demokratie, aber die Mündigkeit, Freiheit und Mitbestimmung reicht imho nur soweit wie die finanzielle Ausstattung. Wer arm ist, kann an den entsprechenden Mechanismen kaum partizipieren.

Natürlich geht es auch in weiten Teilen Europas nicht so viel anders zu als im Artikel beschrieben. Aus dieser Perspektive ist es auch sehr billig, die Geschichte der Näherin aus zum Skandal zu stilisieren.

Aus meiner Sicht bleibt nur eines: Wenn irgendwer ein Unternehmen findet, das aus seiner Sicht vorbildlich handelt, dann sollte er dort kaufen, wenn er kann, und gerne anderen davon erzählen.

Davon wird nicht die Welt bis Morgen perfekt, aber immerhin werden auf die Weise jene etwas "belohnt", die sich Mühe geben.

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kann mir mal einer von den Lebendrupf beweisen bei WM und Cumulus?

Das die Zertifikate Schluplöcher bieten ist eine Sache, allerdings zu behaupten das die Hersteller diese konsequent nutzen ist aber auch nur eine Behauptung.

Nein im Dunklen aufgenommene Peta Videos ohne Datum und Ortsangabe sind kein Beweis, das klappt nichtmal in Zoos mit Elefanten, vor allem wenn man das Video dann noch neu vertont und die Geschwindigkeit ändert damit es ein bischen dramatischer wirkt.
 






 

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Ich würde da einmal ganz anders rangehen.

Gänse werden in Massentierhaltung, sehr oft in Hallen gehalten.

Vor allem im Osten Europas.

Wenn die nach den paar Wochen fett sind, werden die geschlachtet.

Keine Gans wird wegen der Daunen gehalten, sondern nur wegen des Fleisches.

Wegen der Daunen die doofe Gans weiter zu füttern, wäre viel zu teuer. Daunen ist ein Abfallprodukt.

Nun kann die tote Gans, welche fast nur in der relativ warmen Halle war, gerupft werden.

Das sind die Daunen von Cumulus. Das die natürlich nix taugen ist klar.

Polnische Mastdaune! Genau so billich wie sehr viele polnische Gänse.

Beim dritten Federkleid ist Schluss, weil die Gans fett zum Schlachten ist.

 

Warum ist die Daune von Gänsen aus den Pyrenäen denn so toll?  Weil die Gänse draußen

bei Wind und Wetter rumlaufen und sich somit bei dem rauhen Klima ein ganz anderes Federkleid entwickeln muss.

Dann werden sie länger gemästet, so dass sich das "vierte" Federkleid bilden kann, welches extrem tolle

Daunen hat, die aber auf Kosten des Preises gehen. Braucht C alles nicht. Die Endbirne kauft auch so.

 

Gruss

Konrad

 

 

 

 

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E

vor 2 Minuten schrieb Konradsky:

C produziert in Polen u.a. Daunenartikel.

Damit sollte doch klar sein, was ich meine.

Endbirne ist der unmündige Verbraucher, der sich nur von Reklame leiten läßt.;-)

 

Gruss

Konrad

 

Fordere doch Jacek mal zum Duell auf ...

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vor 4 Minuten schrieb momper:

Fordere doch Jacek mal zum Duell auf ...

Brauche ich nicht, da ich mehrere Produkte mit anderen Herstellern verglichen habe.

Er hat doch mehr als genug Kunden die seine Mastabfälle abnehmen.

 

Gruss

Konrad

 

 

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Am 23.9.2016 um 20:01 schrieb Monkeybomb:

So, hier die Antwort von Cumulus:

 

(...) thank you for translation.

I am very sad hearing that. In Poland thare is no companies that we heard plucking alive. For sure down we use to fill our products is not plucked alive. It is 100% plucked dead animals. It is a by-product of meat production.

Please find two certificates attached.

Kind regards
Rafał Buczek
CUMULUS   

Mich wundert diese Antwort eigentlich; denn bislang kannte ich nur die hier zitierte Stellungnahme von Cumulus - die vor ein paar Jahren in mehreren Foren die Runde machte. Zur Authentizität derselben kann ich allerdings nichts sagen.

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Du könntest mal hier schauen: http://www.haengemattenforum.de/forum/offtopic-forum/nebenthema/28587-leidiges-thema-lebendrupf-contra-geliebte-daune/page2 aus 2017

Dort hat jemand Cumulus genau deswegen nochmals angeschrieben - die Antwort:

Zitat

Thank you for your message and for this information about the discussion. Unfortunately none of us speaks German which makes it harder for us to monitor what people say on the Internet.
We buy the down from the biggest Polish producer, Animex, which has a complete control over the production of down because all of the geese belong also to that company. All of the down we are using is a byproduct of meat production and we have independent certificates to prove that (see the files attached).
The statement which you are mentioning might have come from us but surely a long time ago, when the reality of down productions was different. Our priority now is to use responsible down only.
I hope it will dispel your doubts as well as those of the other.

http://en.animex.pl/
http://polishdown.us/company/

Btw.: Das  Cumulus den Lieferanten nennt, ist schon eher außergewöhnlich.

 

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vor einer Stunde schrieb Konradsky:

Brauche ich nicht, da ich mehrere Produkte mit anderen Herstellern verglichen habe.

Er hat doch mehr als genug Kunden die seine Mastabfälle abnehmen.

 

Gruss

Konrad

 

 

Muss heißen, Mastabfälle gerne abnehmen ;)

Für mich sind die Sachen von Cumulus gut genug.

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vor 2 Stunden schrieb Konradsky:

Das sind die Daunen von Cumulus. Das die natürlich nix taugen ist klar.

...

Polnische Mastdaune! Genau so billich wie sehr viele polnische Gänse.

Beim dritten Federkleid ist Schluss, weil die Gans fett zum Schlachten ist.

...

Warum ist die Daune von Gänsen aus den Pyrenäen denn so toll?  Weil die Gänse draußen

bei Wind und Wetter rumlaufen und sich somit bei dem rauhen Klima ein ganz anderes Federkleid entwickeln muss.

Dann werden sie länger gemästet, so dass sich das "vierte" Federkleid bilden kann, welches extrem tolle

Daunen hat, die aber auf Kosten des Preises gehen.

OT: Hier habe ich eine Wissenslücke - aber es geht doch um die Bauschkraft, die gemessen wird und auch die Funktionalität beschreibt. Wie sollte sich Daune mit x-Cuin von anderer Daune mit x-Cuin grundlegend unterscheiden? Ich meine die Frage ernst... zumal ich selbst ja auch immer an Cumulus vorbei kaufe.

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Mir geht es nicht um die Bauschkraft, sondern dass eine Billichdaune sehr oft kollabiert.

Dies ist bei den "fetten" und "erwachsenen" Daunen eben ganz anders.

Eben wie mit Winterfell und Sommerfell bei Rentieren und anderen Tieren.

 

Ich finde viele Ostprodukte oft besser z.B. meine Tillak Odin.

 

Gruss

Konrad

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vor 38 Minuten schrieb martinfarrent:

Mich wundert diese Antwort eigentlich; denn bislang kannte ich nur die hier zitierte Stellungnahme von Cumulus - die vor ein paar Jahren in mehreren Foren die Runde machte. Zur Authentizität derselben kann ich allerdings nichts sagen.

Kann man da nicht nochmal nachhaken und um Stellungnahme bitten?

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Ich finde, dass läuft hier Richtung OT ...
Konradsky führt eine Fehde gegen Cumulus (in diversen Threads) - aber es geht ihm um eine Qualitätsdiskussion.
Sollte es um Daune aus Massentierhaltung gehen, könnte das das Thema erweitern, aber so ...

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vor 4 Stunden schrieb questor:

Lol - mal wieder ne echte Erbse!

Direkt zuvor werden Hersteller gelistet, die Nachprüfbar fair produzieren und es folgt ein endlos-inhaltsleerer Erguss, dessen Argumentation aus 'andere machen es doch auch nicht besser' besteht -

Chapeau!

Oh man. Ich tue jetzt was, was ich niemals gedacht hätte. ABER ich muss Erbswurst da vom Grundgedanken her Recht geben. Andere Länder, andere Lebensweisen. Wir tun hier immer so echauffiert und erschrocken, wirklich gleiche Standrads wollen wir aber nicht, denn dann würden wir auf gleicher Stufe stehen und Nachteile haben. Unser Lebensstandard in all den armen Ländern kann nicht unser Wille sein, denn wir büßen dann vermutlich den unseren ein. Die Rohstoffe (sei es Material, Arbeitsschutz, Lebenszeit, Standards etc.) verteilen sich nun mal eben zu deren Lasten.

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vor 4 Minuten schrieb Dingo:

Oh man. Ich tue jetzt was, was ich niemals gedacht hätte. ABER ich muss Erbswurst da vom Grundgedanken her Recht geben. Andere Länder, andere Lebensweisen. Wir tun hier immer so echauffiert und erschrocken, wirklich gleiche Standrads wollen wir aber nicht, denn dann würden wir auf gleicher Stufe stehen und Nachteile haben. Unser Lebensstandard in all den armen Ländern kann nicht unser Wille sein, denn wir büßen dann vermutlich den unseren ein. Die Rohstoffe (sei es Material, Arbeitsschutz, Lebenszeit, Standards etc.) verteilen sich nun mal eben zu deren Lasten.

https://de.wikipedia.org/wiki/Arbeiterbewegung

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    • Von bieber1
      Daunenärmel - Beinlinge
      Ich habe schon Jahre etwas Daune Zuhause ,die verwendet werden will.
      Angeregt von Andreas "Daunenhose" , und einem Jou Tube vom "Hängemattenguru " Schuck ,
      Habe ich nun meiner Daune einen Nutzen zugeteilt.
      Mit zwei einigermaßen leichten "Stöffchen" von Extrem - Textiel . habe ich mich ans Werk gemacht .
      Gute Planung ist die halbe Miete "sagt man".
      Das musste ich beim "lerning by duing " feststellen .
      Der Druckknopfband-Verschluss an den Seiten , wurde durch die Daune so weit aufgezogen ,
      das ein Wärmekragen nötig wahr.
      So kahm es , das ich einige Nähte mit kurzem Stich wieder auftrennen und ändern musste ( grzdmpfeieiei ).
      Das Fertige Produkt , hat mit 162 g /Stück etwas mehr Gewicht als gewünscht ,
      aber dennoch sehe ich das Projekt als gelungen.
      Nutzen :
      In erster Linie ,  sollten die Beinlinge die kalten Oberschenkel in der Hängematte warm halten.
      Zweitens , zusammen mit einer Weste , einen schnellen , flexiblen , Temperaturwechsel am Oberkörper ermöglichen.
      Drittens , das einziehen der Hände in die Ärmel , hier ist (mit dem kleinen Lappen ) ein Verschluss  entstanden ,
      der mit einfachen einführen der Hand , das Ärmelloch schleißt . Kein zu klämmen  mit den Fingern mehr .
      Viertens , am Zeltofen  , oder Lagerfeuer ist es bekanntermaßen vorn heiß und hinten kalt .
      Hier kann ein oder zwei geöffnete Teile  am Rücken eingelegt werden.
      Fünftens , Die geöffneten Teile als Weste zu tragen geht bedingt , weil das Schließen der Seiten
      eine passende Figur erfordert.    Mit was drüber geht .
      Sechstens , die beiden Teile lassen sich Seitenversetzt zu einem "rechteckigem Degchen" knöpfen . 
      Siebtens , Das herausklappen des "Handlappens" ermöglicht es diesen , als Handschuh-Verstärkung zu nutzen .
      Achtens , Gummischlaufen an den Ecken ermöglichen diverse Befestigung , z .b . Fuß box  Schafsack , an Hängematte....
      Neuntens , fällt mir noch nicht ein .
      Daten :
      Gesamtgewicht / Stück                        162 g
      Der Stoff pro teil.                                      41 g
      Ein Handlappen mit (Primalofft)             7 g
      Daune ca . nicht hochwertig                  76 g
      Ein Wärmekragen (Primalofft)              11 g
      Der Rest errechnet sich aus Snapplibändern , Gummieinfassung , Faden .
       
      Wer sie sehen will muss zum Treffen kommen. 
       
       





    • Von Southern Flyer
      Hallo zusammen,
      nach der Bauanleitung von @micha90 für einen APEX-Quilt hier nun eine Anleitung für die Daunen-Variante mit geschlossener Fußbox im Karo Step, als eine der zwei grundlegenden Kammerdesign-Möglichkeiten für Daunen-Quilts. Bei der Auslegung des Quilts habe ich mich an den YT-Videos von Joe Brewer und dubber zum Quiltdesign, zur Berechnung der Daunenmenge und zum eigentlichen Bau orientiert, habe aber viele Details anders umgesetzt. Zudem helfen einem bei der Abschätzung des Temperaturbereichs und der entsprechenden Daunenmenge Vergleichsangaben/-tabellen von z.B. Enlightened Equipment und ZPacks (Achtung: bei gleicher Daune sind die amerikanischen cuin-Werte höher als die europäischen!). Von den darin verwendeten Daunenmengen und -qualitäten lässt sich dann auf die Höhe der Baffles (nicht zu verwechseln mit dem Loft!) zurückrechnen. Soll der Daunen-Quilt ultraleicht werden, sollte man bei der Daune nicht unter 850cuin gehen und beim Stoff nicht über 35g/m², besser 27g/m².
      Mein Quilt sollte für einen Temperaturbereich von ungefähr -5 bis -7°C ausgelegt sein. Dazu ist anzumerken, dass ich eher wenig friere. Bei einer Hüllenlänge von 201cm (79in) und einer Hüllenbreite von 146cm (57.5in) habe ich dafür eine Bafflehöhe von 5,5cm (2.2in) vorgesehen, bei einer EU-Daunenqualität von 860cuin. Oft wird auch 6,2cm (2.5in) Bafflehöhe für diesen Temperaturbereich (bei ähnlicher Daunenqualität) angegeben. Für das Hüllenvolumen und einem overfill von 20% (weniger sollte es nicht sein) waren somit 400g 860er Daune nötig.
      Bei der Größendimensionierung sollte man bei der Länge zur Körpergröße 15-20cm zurechnen (hier 15cm), ebenso sollten Seitenschläfer bei der Breite etwas großzügiger sein als Rückenschläfer. In der Regel wird die Breite jedoch eher durch die Rollenbreite des Stoffes begrenzt. Da hatte ich etwas Bauchschmerzen bei der Bestellung, da das 27g/m² daunendichte Ripstop Nylon von Extex (nachgewogen 28g/m²) mit 145cm angegeben war, mit der Unsicherheit nicht zu wissen, wieviel des Webrandes noch abgeschnitten werden muss. Umso erfreulicher, dass der Stoff in 152cm Breite kam und nach Bereinigung der Längskanten noch echte 150cm übrig blieben. Klasse!
      Die Karos habe ich entsprechend einem 5:7 Muster (5 Karos quer, 7 Karos längs) dimensioniert. Viele wählen ein 4:5 Muster, was einiges an Baffles erspart, aber auch zu stärkerem Verrutschen der Daunen führt. Daraus ergibt sich unter Berücksichtigung der Saumzugaben eine Karogröße von 29cm (quer) x 28cm (längs), bei einer Bafflelänge von 17 bzw. 16cm. Insgesamt mussten 62 Baffles vernäht werden.
       
      Arbeitsschritte
      Säubern des Webrandes an der Längsseite des Stoffes. Am besten dafür, und für die weiteren nächsten Schritte, den Stoff mit Malerband glatt auf dem Fußboden fixieren. Auf Länge schneiden (hier 207cm, davon 2x2cm für den Saum am Kopf- und Fußende, sowie 2cm für den Kordelkanal). Der Rest (hier 43cm) wird später für das Fußboxende benötigt. Eine mikroverzahnte Schere leistet hier gute Dienste. Da die Fußbox sich zum Ende hin leicht verjüngt (hier von 146cm Breite auf 104cm Umfang (=33cm Durchmesser) diese Ecken rechts und links auch noch abschneiden (hier von 0-70cm Länge). Mittellinie anzeichnen. Karo-Schablone aus Pappe mit Position der Baffles erstellen. Ausgehend von der Mittellinie die Position der Baffles jedes einzelnen Karos mit Malerband (17 bzw. 16cm lang) entsprechend der Schablone aufkleben. Einen Kreidestrich sieht man bei dem glänzenden Stoff nur sehr schlecht, daher das Malerband. Wichtig dabei, auch auf dem Malerband die jeweilige Längskante an der der Baffle anliegen muss zu kennzeichnen. Ab und an Symmetrie und Maße kontrollieren. Nach jedem genähten Baffle kann der entsprechende Malerbandstreifen entfernt werden.
      Baffles schneiden. Darauf achten, dass die elastische Richtung der Bafflelängskante entspricht. Am einfachsten macht man es sich, wenn man den Bafflestoff aufrollt und die Stoffrolle dann entsprechend abschneidet. Hier waren es 7,5cm, da der Bafflestoff im Bereich der Nähte gedoppelt wurde. Ca. 0,7cm umschlagen und auf der Hälfte annähen, macht pro Naht 1cm Verlust. So kommt man dann auf 5,5cm Bafflehöhe. Da das 25g/m² Mosquitonetz von Extex (nachgewogen 22g/m²) ziemlich sperrig ist, habe ich den umgeschlagenen Teil mit Nadeln fixiert (nur im Netz selber, nicht am Stoff!). Um Löcher in dem sehr dünnen Stoff zu vermeiden habe ich immer dann, wenn Nähte/Stoff fixiert werden mussten, Malerband benutzt. Ging super und kann man für diese Stoffe nur weiter empfehlen. Längskanten von Innen- und Außenstoff jeweils doppelt einschlagen und säumen. Hier habe ich für das erste Einschlagen einen Prittstift zur Hilfe genommen (Tipp von @moritz). Auch das hat sich bei dem dünnen und rutschigen Stoff absolut bewährt. Nach dem Säumen hat man ringsherum einen 1cm breiten Saum mit dreifacher Stofflage auf dem später alle wichtigen Nähte genäht werden können. Baffles zunächst an Innen- oder Außenstoff annähen. Nahtenden verriegeln. Zusätzlich habe ich die Garnenden noch gegeneinander stramm gezogen.
      Baffles an die andere Stoffseite annähen. Dabei immer wieder mal kontrollieren, ob die Baffles auch da sitzen wo sie sitzen sollen. Nach einer Weile hat man sich an die 6qm Stoff und das Baffle-Wirrwarr gewöhnt. Wenn das erledigt ist, hat man auch schon den ‚schlimmsten‘ Teil hinter sich. Innen- und Außenstoff an der Kopfseite mit einer doppelten Naht zusammen nähen. Die elastische Kordel (hier 3mm) an einem Ende mit Garn zu einer Schlaufe knoten (das habe ich bei den Seitentaschen von meinem Rucksack auch so gemacht, hat sich bewährt). Die Schlaufe habe ich dann in eine Stofffahne (hier aus Diamond-Ripstop) eingenäht. Dadurch vermeidet man unschöne Knubbel in der seitlichen Saumnaht. Stofffahne an den Seiten einkürzen. Die Höhe der Stofffahne entspricht der späteren Höhe des Kordelkanals (hier 2cm incl. 1cm Saumnaht).
      Saumnaht des Kopfendes 2cm nach innen umschlagen. Das freie Ende der Stofffahne in die umgeschlagene Seitennaht einnähen. Da hier später noch 2 Nähte drauf kommen reicht ein zwei- bis dreifaches Verriegeln der Naht. Auf ¼ der Länge (37cm) der Stoffbreite am Kopfende mit 2,5cm Abstand zum Saumrand 2 Ösen (4mm) einschlagen. Hier geht die Kordel für den Tanka durch. Die meisten Hersteller machen die Ösen mittig, wodurch die Kordel im zugezogenen Zustand immer im Gesicht hängt. Die Variante mit offenem Kordelzug, die man auch oft sieht, hat mir nicht zugesagt, da man dann immer die langen Kordelenden mit zwei Tankas irgendwo unter sich liegen hat. Kordel mit Tanka und Zeltring durch die Ösen durchfädeln. Kordellänge möglichst knapp bemessen und am anderen Ende ebenfalls mit Garn zu einer Schlaufe knoten. Die Schlaufe wieder in eine Stofffahne einnähen. Saumnaht des Kopfendes auch hier 2cm nach innen umschlagen. Das freie Ende der Stofffahne wieder in die umgeschlagene Seitennaht einnähen. Nun kann die umgeschlagene Saumnaht auf ganzer Länge mit einer doppelten Naht mit dem darunter liegenden Innen- und Außenstoff vernäht werden. Der Kordelkanal ist nun fertig. Seitliche Saumnähte von Innen- und Außenstoff am Kopfende beginnend miteinander vernähen. Bis zum Beginn der Fußbox mit einer Doppelnaht, danach reicht eine einfache Naht, da hier später beim Schließen der Fußbox noch zwei weitere Nähte hinzu kommen. An den entsprechenden Positionen werden in die Seitennähte noch drei 3,5mm flache Steckschließen mit 20mm des elastischen Bandes eingenäht. Mit den Steckschließen lässt sich der Quilt an der Isomatte fixieren oder notfalls auf der Unterseite verschließen.
      Wenige cm vor Beginn der Fußbox wird zunächst nur an einer Seite ein ca. 5cm langes Stück des elastischen 20mm Bandes eingenäht und später, beim Nähen der 2. Seitennaht, das andere Endes dort mit eingenäht. Das elastische Band entlastet später das Nahtende der Fußbox. Bei anderen Quilts ist dort häufig ein kleines Stoffdreieck eingenäht, was ich aber eher suboptimal fand. Jetzt kann die Längsnaht der Fußbox vernäht werden. Dazu die beiden Saumnähte links auf rechts (!) übereinander legen und mit doppelter Naht vernähen (könnte man auch als falsche Kappnaht bezeichnen). Auch wenn hier 12 Stofflagen übereinander liegen ist das ganze immer noch SEHR dünn. Die Variante recht auf rechts schien mir für die Fußbox als nicht so stabil, da letztendlich eine Naht die komplette Querbelastung auffangen muss und Kältebrücken an dieser Stelle keine Rolle spielen. Der Quilt wird an der noch offenen Saumnaht des Fußendes mit den Daunen befüllt. Da die Daunen zu je 100g (nachgewogen alle je 103g) in kleinen handlichen Kissen geliefert werden, kann man die Kissen in eines der letzten Karos legen, vorsichtig ein Ende mit einer kleinen Schere aufschneiden und die stark komprimierten Daunen in die dahinter liegenden Karos verteilen. Das geht erstaunlich gut, da die Zwischenräume den Baffles mit 12cm so ausreichend groß sind, dass eine Faust durch passt. Damit kein Daunen entweichen, die Naht rechts und links der Unterarme mit Wäscheklammern provisorisch schließen. Zudem hatte ich einen Staubsauger griffbereit daneben liegen, bei dem das Rohr vorne mit dem Mosquitonetz verschlossen war. So konnte jede frei umherfliegende Daune eingefangen werden. Auch das hat sich sehr bewährt. Von den Daunen müssen 12g für das runde Fußboxende aufbewahrt werden. Die untere Saumnaht nun vernähen (Innen- mit dem Außenstoff). Der Quilt ist jetzt bis auf das runde Fußboxende fertig. Bevor das runde Fußboxende angefertigt wird muss nochmal der Umfang am unteren Ende der Fußbox nach dem Zunähen kontrolliert werden. Zu dem errechneten Fußboxradius müssen für den Stoff 3cm addiert werden, 2cm für den doppelt umgeschlagenen Saum und 1cm für die Saumnaht (für das Vernähen mit dem Rest des Quilts). Vier Baffles (8cm lang) über Kreuz mit 4cm Abstand von der Mitte einnähen, dann den gemeinsamen Rand (in diesem Fall also nicht einzeln) doppelt umgeschlagen säumen. Auch hier half der Prittstift wieder sehr. Einen ca. 10cm breiten Spalt für das Füllen mit den Daunen offen lassen.
      Rundes Fußboxende mit den restlichen Daunen füllen und anschließend den Saum schließen. Fußboxende und den Rest des Quilts an der unteren Saumnaht rechts auf rechts vernähen. Hier war es mir wichtig, keine Kältebrücke zu haben. Daher keine überlappende Naht wie bei der Fußboxlängsnaht. Hinter der äußeren Naht noch eine zweite zur Sicherheit setzen. Zusätzlich habe ich noch eine 10mm Gurtbandschlaufe mit eingenäht an der man den Quilt kopfüber aufhängen kann. Quilt in alle Richtungen gut ausschütteln, damit die Daunen sich gut verteilen und aufbauschen können. Fertig!!!!  
      Genäht habe ich das gute Stück mit einer alten Pfaff 260, einer frischen Microtex 70er Nadel und Gütermann Allesnähergarn (die Farbe 68 entspricht dabei dem dunkelgraublau des Außenstoffes). Stichlänge für die Baffles war 2mm, sonst 2,7mm. Mit der Fadenspannung (tendenziell niedriger) muss man so lange probieren bis es passt. Alle Materialien von Extex bis auf die Steckschließen (1,7g nachgewogen), die kamen vom Thal-Versand.
    • Von Nature-Base
      Hi Leute,
      ich habe durch einen Zufall einen Wingace Schlafsack günstig bekommen. Nachdem ich sie mir bei Aliexpress angeschaut hatte, konnten sie ja nicht so schlecht sein...
      Es handelt sich um diesen Doppelschlafsack mit 3500g(!) Füllung!
      Ich kann nicht sagen auf welcher Zeit der bei mir nun Vorhandene stammt, aber wenn sich die Daunenqualität nicht gravierend geändert hat, sind die ihr Geld absolut nicht wert!
      Keine Ahnung wie die auf 800+ cuin kommen. Die Daunen ähneln kleinen Stäbchen mit 1-2mm kurzen Härchen. Allein das Packmaß macht ihn schon untauglich. Mein Modell lässt sich kaum in den Packsack mit ca. 50l(!) rein stopfen weil die Daunen kaum zu komprimieren sind.
      Ich habe glücklicherweise noch gute Daunen hier rum liegen und werde mal schauen was das OST dazu sagt- ob sie mir meine Daunen in de Sack packen können. Dann kann ich mir vorstellen das es ein recht akzeptables Produkt wird.
       
       
    • Von backpackersimon
      Hallo zusammen, 
      der Sommer neigt sich allmählich dem Ende zu. Zeit für mich das Sammelsurium an Ausrüstung einer weiteren Prüfung zu unterziehen und unbenutztes auszusortieren. 
      Da ich unlängst auch noch den Einstieg ins MYOGen gewagt habe, sind auch ein paar Teile übrig, die ich prinzipiell gerne benutzt habe (oder hätte), jetzt aber vor allem auf meine Marke Eigenbau setze. 
      Die Teile sind allesamt neu oder neuwertig mit höchstens minimalen Gebrauchsspuren. 
      Preise incl. Versand. 
      Konkret handelt es sich um folgendes: 
       
      1. MountainLaurelDesigns Cuben Fiber Poncho Tarp - weiß
      Das Tarp ist naturgemäß recht klein bemaßt aber gerade für kleinere Personen dürfte es ausreichend groß sein. Für meine 1,93m ist es minimal zu klein. 
      inclusive Packsack und original MLD Spannleinen (gelb - noch am Stück, d.h. ~15m) Das Cuben ist 0.74 oz/sqyd. 
      Zustand: neu (1x aufgebaut)
      Gewicht: 145g (ohne Spannleinen, ohne Packsack)
      Preis: 165€ 

      2. Cumulus Comforter L500 - custom
      Eine Seite aus blauem Pertex Endurance, die andere Seite aus schwarzem Pertex Quantum. Je nach Bedarf kann die eine oder andere Seite nach innen bzw. außen gelegt werden. 
      gefüllt mit 500g hydrophober Daune (850+cuin nach EU Norm)
      inclusive Packsack (recht knapp bemessen) und Lagerungsbeutel
      Zu diesem Comforter auch interessant: @Stromfahrers Mod mit der Knopflochgummimethode 
      Zustand: neu (0 Nächte) 
      Gewicht: 820g 
      Preis: 285€ (incl. vers. Versand)

      3. Gossamer Gear Murmur 36 Hyperlite (2016er Version) 
      Zustand: sehr gut bis neuwertig (1 Woche benutzt)
      Gewicht: ohne Hüftgurt 240g mit Hüftgurt ~270g. mit Rückenpolster~300g
      Preis: 155€

      4. TrailDesigns Caldera Cone F-Keg 
      Bekanntes UL Kochsystem hier inclusive Cuben Fiber Stuff Sack (so kann z.B. der ultraschwere Candy zuhause bleiben)
      Zustand: neuwertig (abgesehen von ein paar Verfärbungen am Boden der Dose)
      Gewicht: ohne Caddy ~100g
      Preis: 50€

       
       
    • Von immermüde
      Hallo zusammen,
      biete einen nur eine Nacht benutzten, immer sehr gut gelagerten Schlafsack an.
      Der Schlafsack hat eine zusätzliche Füllung von 150g.? (ich weiss es nicht mehr ganz genau)
      Damals bei -17C° getestet, null Problem. Sehr bequemer und angenehmer Schlafsack.
      Packsack hab ich leider nicht mehr gefunden.
      https://www.bergfreunde.de/marmot-couloir-daunenschlafsack/
      https://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php/3031-Schlafsackvergleich-Joutsen-Ruka-vs-Marmot-Couloir
      http://www.draussen.de/app/store.pl?pro=843&kat=&lang=DE&wgr=&s_k_w=1__&shop=1&

      Ich hätte gerne noch 220€ incl. Paketversand DHL.




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