Jump to content
Ultraleicht Trekking
Freierfall

UL Bikepacking: Eure Ausrüstung (und unterschiede zum Wandern)

Empfohlene Beiträge

Rucksack ist ja auch nicht gleich Rucksack.

Ich fahre ein Hardtail und Touren mit leichten Trails, max S2.
Das habe ich für mich so gelöst, dass ich je nach Tour die Trinkblase in der Rahmentasche habe (zivilisationsnah, d.h. weniger Essen in der Rahmentasche) oder eben in einem leichten Rucksack (falls Rahmentasche für mehr Essen oder mehr Wasser).

Als Rucksack habe ich einen älteren Vaude 8L und neuerdings auch einen Vaude Uphill 12L. Letzterer bietet noch ein wenig Platz für Regenjacke usw.
Aufgrund des niedrigen Gewichts und der halbwegs ordentlichen Belüftung sind diese Rucksäcke nicht sonderlich hinderlich. Einzig das Wasser der Trinkblase wird im Sommer gut warm. Einen größeren Rucksack würde ich auf längeren Touren aber nicht fahren wollen. 
Ich sehe den Vorteil der kleinen Rucksäcke darin, dass wenn man traillastiger unterwegs ist, das Gewicht insbesondere am Lenker etwas geringer halten zu können. Der zusätzliche Stauraum hilft einfach ungemein.

Am Sattel fahre ich übrigens eine Ortlieb Seat Pack M. Ich war doch überrascht, dass man diese richtig festgezurrt quasi nicht spürt. Kein Hin-und-Her-Gewackel, selbst auf leichten Trails,

bearbeitet von hims

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich habe mir vor ein paar Wochen mal ein Taschensetup von Aliexpress zusammengestellt und wollte meine ersten Eindrücke mal kurz schildern. Bisher war ich ca. 200 km mit dem Setup unterwegs. 

Ziel war es genug Volumen zusammen zu bekommen, um ohne Rucksack unterwegs zu sein, und nicht noch irgendwelche Flaschenhalter (z.B. an der Gabel) installieren zu müssen. Ich habe also eine Satteltasche von Rockbros und eine Rahmentasche bestellt. Beide sind übrigens auch Über Amazon verfügbar. Entweder sie kommen direkt aus China und haben die gleiche Lieferzeit wie bei Ali, oder sie sind via Prime verfügbar, ca, 5 Euro teurer und haben Lieferzeiten >1 Woche. 

Ich habe die Rahmentasche für 24,99€ bekommen, und die Satteltasche für 44,99€. Ich führe das hier auf, weil z.B. die Rahmentasche bei Amazon stand heute 36€ kostet. 

Als Frontbag nutze ich aktuell einen alten Ortlieb 8 Liter Packsack, der mit 2 Straps festgemacht wird. 

Das Volumen von 28 Litern ergibt sich also aus 

  • 8 Liter in der Rahmentasche
  • 8 Liter im Frontbag 
  • ca. 12 Liter in der Satteltasche

Die Taschen sind sehr Robust verarbeitet. Mit dem Material kann man einiges durchmachen, UL ist daran dann nur der Inhalt. Davon abgesehen fühlen sie sich sehr wertig an. 

Das Fahrrad hat auch schon Nächte vor dem Tarp, im Regen, verbracht. Hierbei ist nie ein Tropfen durch den Stoff oder den Wasserdichten Zipper gekommen. Die Gewichte reiche ich bei Bedarf gern noch nach. 

Die Satteltasche ist mit 12-14 Litern Volumen angegeben. Die 14 sind aber unrealistisch, da man, wenn man die Tasche komplett voll macht, die Schnellverschlüsse nicht mehr zu bekommt. Wobei wir auch schon beim nächsten Thema sind. Die Montage am Rad ist ja sehr einfach. Mit dem Klettverschluss an die Sattelstütze ran, und 2 mal am Sattel festgeklipst. Bei meinem Setup mit der Isomatte hinten drauf (Ja ich weis, die ist noch ungekürzt) wird der Hebel und die Angriffsfläche für seitlichen Wind recht groß. Durch das minimale hin und her schwenken am Heck geht über den Tag bestimmt auch genug Energie verloren. 

Die Handyhalterung ist übrigens auch von Ali und macht mich sehr glücklich. kein zusätzliches Gebammel am Lenker, und ein arretierbarer, fester Sitz. Geht einhändig Ab und auch wieder dran. 

So sieht das ganze dan On-Tour aus: 

IMG_2356.thumb.jpg.f9270b0f674236becae7018029ad15f1.jpgIMG_2357.thumb.jpg.796644037d4fa8e5de1a689b3320d929.jpg

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 2 Stunden schrieb Zippi:

Die Satteltasche ist mit 12-14 Litern Volumen angegeben. Die 14 sind aber unrealistisch, da man, wenn man die Tasche komplett voll macht, die Schnellverschlüsse nicht mehr zu bekommt. Wobei wir auch schon beim nächsten Thema sind. Die Montage am Rad ist ja sehr einfach. Mit dem Klettverschluss an die Sattelstütze ran, und 2 mal am Sattel festgeklipst. Bei meinem Setup mit der Isomatte hinten drauf (Ja ich weis, die ist noch ungekürzt) wird der Hebel und die Angriffsfläche für seitlichen Wind recht groß. Durch das minimale hin und her schwenken am Heck geht über den Tag bestimmt auch genug Energie verloren. 

Zudem werden anhand deines Bildes ja die Agilitätsgrenzen einer solchen Konfiguration klar. Die Beweglichkeit über und hinter dem Sattel ist sehr eingeschränkt, so dass technische Abfahrten schwierig werden könnten.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

So, dann geb ich hier auch mal meinen Senf dazu:

Seit Januar hab ich endlich n schickes Rad, mit dem ich mich auch traue (mit dem Hollandrad eher nicht) mal Bikepacking zu betreiben. Die dritte Tour hab ich letztes Wochenende hinter mich gebracht und ich bin mit dem Setup ziemlich zufrieden:

  • Lenkerrolle: Handlebar Pack M von Ortlieb—der einzige voll wasserfeste Sack am Rad, hier kommen Quilt, Isomatte, Klamotten und Elektrokram, der nicht nass werden darf rein
  • Rahmentasche: Alpkit Possum Large (VX21)—mittlerweile gibts die Taschen auch mit leichterem Material, aber beim Bikepacking finde ich das nicht ganz so tragisch. In die Rahmentasche kommt alles an Luftpumpe, Werkzeug, Flickset, Schlauch, Heringe, Löffel, Wasserfilter, Brennspiritus und sonstiger Kleinkram
  • Oberrohrtasche: Alpkit Fuel Pod Large—das Ding ist wirklich large, genug Platz für n Akkupack mit rausgeführtem Kabel zum Handy als Navigation und ne Handvoll Riegel und Snacks
  • Satteltasche: Alpkit Big Papa—hier kommt hauptsächlich Futter rein, Regenklamotten, sowie Tarp, Topf+Kocher, Bivi, Arschmatte etc.

Für Overnighter hab ich zuviel Stauraum (oder halt Platz für reichlich Bier und/oder Angelequipment), für 3-4 Tage komm ich komplett autark mit dem Gesamtvolumen hin. Dazu am Rad 3 Flaschenhalter, Handyhalterung, Licht + Klingel.

Zusätzliches Gewicht/Gegenstände im Vergleich zum Wandern:

  • Schwerere Wasserflaschen am Rad
  • Schwerere Beleuchtung (aber auch am Rad)
  • Packtaschen (insgesamt ~450g schwerer als der Rucksack)
  • Fahrradspezifisches Reparaturset + Luftpumpe etc.
  • Helm
  • Bike-Jersey anstatt Wanderhemd
  • bei längeren Touren: gepolsterte Unterhose

Weniger dabei:

  • Kein Rucksack
  • Keine Wanderstöcke
  • Keine Stirnlampe
  • Im Normalfall: weniger Essen, da Resupply viel einfacher ist, da man schneller mal ins nächste Dorf radeln kann.

Einen grossen Unterschied zum Wandern was das Equipment angeht ist bis auf die Packtaschen/Wasserbehälter eigentlich nicht festzustellen. Klar, ein Bike-Jersey anstatt Wanderhemd, zusätzlicher Helm und keine Stirnlampe, da ich ja eh abnehmbares Licht am Rad habe (auch Rotlicht ;)). Das Tarp wird zwischen Bäumen oder zur Not auf einer Seite mit dem Fahrrad aufgespannt (Fahrrad hinstellen, leicht schräg, Tarp-Ridgeline ums Oberrohr oder Sattelstütze wickeln, Schwerkraft macht den Rest).

Bisher bin ich zufrieden mit dem Setup :) Vollgepackt sieht das dann ungefähr so aus:

IMG_6598.jpg

IMG_6759.jpg

IMG_6603.jpg

bearbeitet von waldgefrickel

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Interessantes Setup!

Jetzt einfach mal von Gabel/Reifen her geschlossen, nehme ich nicht an, dass du auf Trails unterwegs bist?

Mir wäre das nämlich zu viel „verschenkter“ Stauraum im Rahmen und zuviel am Sattel. Ich packe möglichst viel schweres in meine Rahmentasche, um den Schwerpunkt tief zu halten. Die Wasserflaschen könntest du auch woanders unterbekommen (Feedbag oder Gabel, oder wie ich in einem Klein–Rucksack).

Wie sieht dein Schlaf–Setup genau aus?

Ich habe das Lanshan 1 (1 Mann–Zelt) und Wanderstock faltbar am Oberrohr.

Zelt etwas klein. Daher überlege ich aktuell Richtung Tarp & Biwaksack, will aber Packmaß & Mückenschutz optimieren

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Trails im Sinne von 'könnte man nicht zu zweit nebeneinander wandern' sind es meist eher selten. Ich würde die Touren die ich bisher gemacht habe grob in 60% Asphalt/Schotter, 30% Wald/Landwirtschaftswege und 10% Trail kategorisieren. So grobsteinige wurzelige Trails machen tierisch Spass, sind aber auf Dauer mit dem Reifenprofil/Starrgabel schon anstrengender und langsamer als mit nem ordentlichen Hardtail (was ich vorher hatte, wurde geklaut...).

Ich hab mich exakt wegen Deiner Argumentation aber für die Flaschen im Rahmen entschieden, da das ja das schwerste ist (packmaßtechnisch) was ich mit habe: Wasser. Und die Bohrungen waren halt schon im Rahmen :) Und einen Rucksack (nichtmal in klein) will ich ganz bewusst beim Radfahren nicht dabei haben.

Schlafsetup ist eigentlich fast immer: Daunen-Quilt + 2.60x3.00m Tarp (richtig viel Platz!) und dann meist Thermarest Xlite + Bodenplane drunter. Wenn Viecher/Wetter doof sind dann meist anstatt Bodenplane Biwaksack oder manchmal (wenns a weng Luxus sein darf) auch die Hängematte, denn Wald ist mit dem Rad immer irgendwo in der "Nähe"...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

@waldgefrickel schönes Rad!

Mich würde nur die fette Rolle am Lenker nerven, du kannst den Untergriff so doch gar nicht nutzen ...

Da würde ich mir nochmal was anderes überlegen oder einen anderen Lenker montieren ... Ich bin vor kurzem (bei meinem Freizeitrad) von Rennlenker auf einen einfachen, sehr schmalen und geraden umgestiegen, weil ich den Untergriff quasi nie benutzt habe ... IMG_20180302_152732-750x1000.thumb.jpg.8ecf1484b8a31a72302bdd6f45c62ffb.jpg

Ich finde auch dass es noch schöner aussieht 

bearbeitet von basti78

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

@basti78 Den Untergriff kann ich auch mit der dicken Rolle nutzen, das sieht enger aus als es dann am Ende zwischen Fingern und dem Packsack tatsächlich ist :) Ich mag den Untergriff (und generell diese Art Lenker) gerade für längere Touren ganz gern, da man mehr Möglichkeiten zum Greifen hat, und damit auch Schulterschmerz ein wenig entgegenwirken kann. Immer mal Position wechseln tut dem Rücken gut!

Aber ja, wahrscheinlich hätte es auch der Packsack in Größe S getan...

Selber schickes Rad! ;)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

@waldgefrickel gefällt mir das Setup. nicht nur, weil meins fast genauso aussieht. Du nutzt echt die Flasche unten am Unterrohr? selbst bei Flaschen mit komplettem "Verschluss" ist mir die hinterher zu dreckig. Hab da zwar auch Bohrungen am Rahmen, aber noch keine sinvolle verwendung für die gefunden. Wasser aus o.g. Grund nicht, und alles andere ist zu essentiell und soll nicht verloren gehen... 

Was ist das für ein Rahmen? Steht gar nix drauf?^^ 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

@Freierfall Jau, die untere Flasche ist nach 3,4 Sekunden aufm Rad dreckig wie Sau, ich machs meistens so, dass ich, wenn ich eine der beiden oberen Flasch leergetrunken habe, dann einfach den Deckel tausche und die volle Flasche mit dann sauberem Deckel wieder in eine der Halterung oben packe. Äh... war das verständlich? Und bei der nächsten Trinkwasserquelle werden die Deckel einfach wieder gesäubert, dass es nicht ganz so muchtig wird.

Das Rad ist ein Kona Rove ST: http://konaworld.com/rove_st.cfm — bis auf Sattel + Sattelstütze auch noch alles original. 56er Stahlrahmen.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
[mention=2677]waldgefrickel[/mention] schönes Rad! Mich würde nur die fette Rolle am Lenker nerven, du kannst den Untergriff so doch gar nicht nutzen ...

Da würde ich mir nochmal was anderes überlegen oder einen anderen Lenker montieren ... Ich bin vor kurzem (bei meinem Freizeitrad) von Rennlenker auf einen einfachen, sehr schmalen und geraden umgestiegen, weil ich den Untergriff quasi nie benutzt habe ... IMG_20180302_152732-750x1000.thumb.jpg.8ecf1484b8a31a72302bdd6f45c62ffb.jpg

Ich finde auch dass es noch schöner aussieht 

 

Das ist sicherlich Geschmacksache.Für mich gehören an einen gemufften Rahmen (ob SSP oder nicht) ein Rennlenker mit Rennrad-Bremsgriffen und kein zu kurz geratener Besenstiel. Das sieht doch nicht aus. Und gerade bei Reiserädern geht doch nix über einen Rennlenker.

 

so z.B.

aHR0cHM6Ly9mb3Rvcy5yZW5ucmFkLW5ld3MuZGUvZjMvNC80MTAvNDEwNzQ3LXltdHI3dnlidmJyby1sZXRhdXJlYXVpdGFsY29yc2UtbGFyZ2UuanBn.jpeg.02fc13cef765834d272b6528fdadd350.jpeg

 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Dann möchte auch ich mal mein Setup vorstellen, welches ich Ende April/Anfang Mai in Schottland benutzt habe.

Ich muss dazu sagen ich bin noch blutiger Anfänger, was die UL Geschichte angeht, aber in den Bergen des Cairngorm Nationalparks wurde das Konzept oft sehr, sehr einleuchtend ;-)

Und ja ich weiß, was sollen die Badelatschen da an der Satteltasche...? Hatte ich für die trockenen Füße bei den gefühlt 1000 und einer Flußquerungen gedacht, war aber zu umständlich und ich bin einmal mit Schuhen und danach nur noch Barfuß. Geht auch gut. Ich trage Platformschuhe (5Tens) mit denen man auch gut Wandern kann, auch wenn die Knöchel in Geröllfeldern wenig geschützt sind. 

Das Seatpack von Ortlieb hat sich bewährt, da auch ein der Wenigen mit nur einem Gurt und so kann man die Absenkung der Sattelstütze zumindest teilweise noch nutzen (6 cm). Das hat sehr geholfen.

Da ich gut 7 Tage unterwegs war, hatte ich einiges an Proviant mit (Framebag). Die Reifen sind Tubeless (27.5, 3.0) gibt es zwei Ersatzschläuche + Werkzeug in der blauen Tasche (unter der Rahmentasche). Die Sigg Flasche habe ich am Ende nur noch am Abend gefüllt, da Wasser in der Gegend definitiv kein Problem ist.

Die "Feedbags" habe ich in Anlehnung an diese Anleitung selbst genäht. 2. Objektiv in einem, Diverses in der anderen. Die Frontrolle besteht aus einer MYOG Halterung in Verbindung mit einem 12l Ortlieb Packsack. Ich habe noch keine Erfahrungen mit Tarps/Bivys und habe daher mein 2 Kg 3 P Zelt "mitgeschleppt". Ich wollte mir nicht extra für die Tour ein 1 P Zelt kaufen, aber hier ist noch ordentlich Potential nach unten. Auf dem Packsack vorne hatte ich noch das Ortlieb Accessory Pack in welcher ich hauptsächlich die Kamera und den Ultrapod (Stativ) transportiert habe. Das ist eine tolle Tasche, werde mir noch einen Kameraeinsatz basteln...

Einen Rucksack mit Wasserblase hatte ich auch dabei und ich muss sagen ich komme damit recht gut klar, da ich einige Sachen (Daunenjacke) immer schnell im Zugriff hatte.

Wie gesagt ich bin noch am Anfang und es gibt einiges zu optimieren, rückblickend war ich aber schon recht zufrieden.

LRG_DSC05385.thumb.JPG.d13aed7159c06bcd3e5e634cd534592c.JPG

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden

  • Gleiche Inhalte

    • Von QuasiNitro
      Tach auch,

      da hier auch Bikepacker unterwegs sind - biete also eine Specialized Burra Burra Drypack 23L Lenkertasche / Rolle fürs Bikepacking an. Den Burra Burra Drypack habe ich ich im Dezember 2017 bei BIKE24 (de) für 44,90€ gekauft (Rechnungen ist vorhanden). Der Drypack kam aber erstmals dieses Jahr und auch nur für 10 Tage zum Einsatz. Der Zustand ist entsprechend gut ohne irgend welche Beschädigungen dergleichen (siehe Fotos) und absolut dicht bei voller Funktion! Auf der Frontseite ist ein praktischer Zipper angebracht und über die durch den doppelten Boden vorhandene Extratasche läßt sich einiges an Kleinkram oder größere und flache Sachen, wie zum Beispiel eine zusammen gefaltete Zeltunterlage verstauen. Über die Druckknöpfe an den Rollverschlüßen kann man den Drybag mal schnell verschließen, wenn man ihn später wieder befüllen und per Rollverschluß richtig zu rollen möchte. Sehr durchdacht und gut in der Handhabung! Mir ist er allerdings etwas zu groß, weswegen ich ihn hier anbiete.

      Preis: 28€ incl. kostenlosem Versand in D per DHL Großbrief. Den Preis halte ich für absolut fair - bitte keine Verhandlungsangebote!

    • Von Gump
      Wie schon im Vorstellungsthread geschildert, möchte ich mich in Zukunft an Fastpacking probieren.
      Innerhalb der letzten Wochen habe ich mir einiges an Reviews und Tutorials zum Thema UL angeschaut. Auf Basis dieser Nachforschung ist folgende Packliste entstanden: Liste.
      Die Packliste soll für folgende Umstände dienen:
      Gebiet: deutsche Mittelgebirge, konkret HW1 Jahreszeit: Spätfrühling, Sommer, Frühherbst Essen: Nicht zu viel mitnehmen; öfters einkehren; öfters einkaufen Die Wegstrecke wird größtenteils / nach Kräften gelaufen (i.e., running), bergauf wird gewandert bei zu schlechtem Wetter wird die Tour abgesagt Auf meiner TODO-Liste (d.h. noch nicht auf der Packliste) stehen noch folgende Dinge:
      Wanderkarte aufblasbares Kissen (optional) Stuffsacks für Essen & Kleidung Trailschuhe (getragen) Sport-Sonnenbrille (optional) Abgespeckter Geldbeutel (ca. 15-20 g) Kontaktlinsen + Kontaktlinsenlösung, eventuell Brille Essen Wasser - zw. 0.5l & 1.5l ? Mit diesen letzten Dingen schätze ich das BW auf ca. 3.7 kg.
      Doch bevor es zu sehr ins Detail geht, würde ich mich über Feedback zu Schlafsystem, Bekleidung und Rucksack freuen. Anbei einige Fragen bzw. Gedankengänge. Oberste Maxim ist, das Packgewicht und Packvolumen zu minimieren, um den Bounce des Packs zu reduzieren. Nur so werde ich die Strecke joggend zurücklegen können.
      Rucksack: Essentiell fürs Fastpacking soll ja der Rucksack sein. Der UD Fastpack 15 ist sehr klein mit seinen 21l Fassungsvermögen und soll sich gut dafür eignen. Den Rucksack habe ich schon. Mit nur 1-2 Tagen Essensproviant passt mir Glück alles rein - falls zu klein, muss der 25er her.
       
      Schlafsystem: SMD Gatewood Cape, S2S Bugnet, Neoair xlite small & Cumulus Quilt 150.
      Ich besitze noch keine dieser Gegenstände, bin also bei Einwänden noch komplett flexibel - obwohl ich mich etwas in das Gatewood Cape verliebt habe  
      Ist der Quilt warm genug? Zur Not will ich nachts alle Kleidungsstücke tragen, die ich dabei habe (bin schlank). Ich bin nicht verfroren, schwitze nachts auch des Öfteren. Ganz generell verstehe ich die Ratings auf Schlafsäcken nicht; wie sind die ausgelegt? Auf Nackt-Schlafen, oder mit Baselayer, oder..? Geht es irgendwie noch leichter, ohne auf Insektenschutz und ein Dach über dem Kopf zu verzichten? Man bedenke den Mutli-use des Capes als Regenjacke. Ursprünglich wollte ich das SMD Serenity Nettent als Innenzelt nehmen, aber das schlägt mit stolzen 300g zu Buche... Zeltstange wird eventuell noch durch Trekking Stöcke ersetzt  
      Kleidung:
      Ich will natürlich unnötige Kleidungsstücke vermeiden, aber auch nicht frieren müssen. Ein Longsleeve shirt spare ich mir, dafür kommen Armlinge mit. Leider finde ich das Fleece und den Windstopper recht schwer. Allerdings habe ich die Jacken bereits. Der Buff und Polar Buff sollen mir nachts als Mütze und Schal dienen.
      Ist das Layering vernünftig? Habe ich zuviel oder zuwenig dabei? Beim Joggen wird mir sicherlich nicht kalt, aber vllt danach, verschwitzt bei Wind und Regen?  
      Viel Spaß beim Zerpflücken und danke schonmal fürs Feedback 
    • Von Alphahedgehog
      Servus liebes Forum. Ich habe vor im Juni auf eine Fahrradtour in Europa zu gehen und suche für diese noch passende Ausrüstung.
      Bisher habe auf meinen Reisen per Anhalter und kleineren Wandertouren das Zelt Jack Wolfskin Gossamer und bin meist ohne Schlafsack ausgekommen. Jetzt aber plane ich in Zukunft auch längere Touren per Fuß und Rad und das Gossamer ist mir für das Gewicht einfach zu eng und daher nicht für längere Touren geeignet. Schlafsack muss ich mir eh neu kaufen.
      Ich habe mich bereits im Forum umgeschaut und bin beim Zelt auf das SMD Lunar Solo gestoßen und ziehe das in Betracht (vielleicht hat ja hier Erfahrung zu bieten ggf. Alternativen zu den Zelt). Schlafsackmäßig bin ich noch total unentschlossen, denke aber über ein 3 season Schlafsack nach, da ich nicht vorhabe bis spät im Herbst draußen zu sein sondern eher Frühling-Mitte Herbst. Preismäßig bin ich bereit den Preis zu zahlen, der nötig ist um qualitativ gute und langlebige Ausrüstung zu kaufen. Trotzdem würde ich es bevorzugen mich preislich eher im Mittelfeld zu bewegen.
      LG
      Pascal
    • Von cafeconleche
      Hallo,
      ich möchte im Juli auf den Colorado Trail. Von Denver aus starten und halt so weit, wie ich in vier Wochen schaffe, ohne dass es mich schafft.
      Dazu habe ich in der nächsten Zeit einige Fragen:
      Zelt: Ich hoffe, dort geht mein ZPack Solplex klar - oder ist der Weg, da z.T wohl recht hoch, zu sehr den Elementen ausgesetzt? Im vergangenen Sommer war ich ja bei stärkerem Wind und ohne Windschutz in Nordschweden nicht immer so glücklich damit, meine das Zelt aber auch inzwischen etwas besser zu kennen. Andererseits konnte ich dort auch auf Hütten ausweichen, diesen Sommer kann ich das nicht. Aber es sollte gehen, oder -- ist so schön leicht.
      Was für eine Unterlage: reicht Polycro (also nur gegen Dreck auf der Unterseite, damit das Cuben länger hält und ich das Zelt nicht ständig saudreckig einpacken muss), oder sollte es etwas Durchstichfestes sein (Tyvec: Soft oder Hard-Structure?)
      Schlafsack: Zur Verfügung stehen eigentlich nur zwei Optionen: Mein bewährter, geliebter WM Apache oder ein hier im Forum gekaufter, etwas modifizierter Cumulus Comforter 350, den ich aber noch genauer erproben muss (Befestigung...). Fragen dazu habe ich ggf. später. Erst mal damit spielen. Auf der sicheren Seite sollte ich aber mit beiden sein, oder?
      Total am Schwimmen, da komplett unerfahren, bin ich beim Thema Offline-Karten und Elektronik. Ich nehme mein neues smartes Gerät (mein erstes!) mit und dazu wahrscheinlich, obwohl das vielen bestimmt hirnrissig erscheint, meinen Tolino. Auf beiden Teilen habe ich das Trail- und das Databook drauf (Tolino hat Strom für Wochen, Bücher lesen sich viel besser, kann aber keine Farbe; die Kartenausschnitte aus dem Trailbook sind dort nicht wirklich gut zu lesen, dafür ist der Bildausschnitt größer). Dafür will ich auf den Garmin verzichten; was ich brauche, sollte das neue Gerät können, wenn ich es richtig füttere.
      So, das reicht erst mal: Zelt, Unterlage und Karten.
  • Benutzer online   15 Benutzer, 0 anonyme Benutzer, 77 Gäste (Gesamte Liste anzeigen)



×