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Ultraleicht Trekking

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Ein leichtes Hallo alle zusammen!

Seit einiger Zeit bin ich wieder im nasskalten Deutschland gelandet und habe mich schon halbwegs wieder akklimatisiert. Da das beim letzten Mal den Eindruck machte, dass es doch recht viele von euch interessiert, kommt hiermit wieder ein kleiner Überblick darüber, was ich so dabei hatte, was sich bewährt hat und was nicht.

Die Rahmenbedingungen: Der CDT verläuft durch verschiedene Klimazonen, von nasskalt bis heiß und trocken, von etwa 1200m bis 4300mNN. Ich hatte kein Thermometer dabei, kann also keine akkuraten Angaben über Temperaturen machen, nur schätzen. Ich startete am 21.06.16 an der kanadischen Grenze (Chief Mtn. Trailhead) und kam nach etwa 4500km/ 2800mi am 19.10.16 an der mexikanischen Grenze am Crazy Cook Monument an.

Der Anfang.JPG

 

Shelter:

Tarp: Da ich vor meiner Abfahrt aus Deutschland sehr viel Stress hatte, kam ich leider nicht mehr dazu an irgendwelchen Prototypen zu feilen oder gar ein komplettes Shelter zu nähen, weshalb ich kurzer Hand einfach mit meinem sub100 Tarp losgezogen bin. Genauer genommen dem Nachfolger des vorgestellten Tarps, mit identischen Abmaßen, aber leider ein paar Gramm mehr (Materialschwankungen.. :-( ). Das Tarp ist nicht gerade riesig und man muss doch aufpassen wo und wie man es aufstellt, aber ansonsten war es eine gute Wahl! Ein zusätzlicher Beak wäre schön gewesen, aber so ist das eben. Ich hatte einige Nächte mit ziemlich ungemütlichem Wetter, aber nur zwei in denen ich mir ein etwas geschlosseneres Tarp gewünscht hätte. Bei miesem Wetter kam der Schirm vor die offene Seite um das gröbste abzublocken.
Das beste an dem Tarp, abgesehen vom winzigen Packmaß und angenehmen Gewicht, war, dass man es in etwa 30-60 Sekunden aufbauen kann. Es benötigt eigentich nur 5 Heringe um stehen zu können, 8Stk wenn es straff sein soll. Ganz anders als auf dem PCT schlief ich die Mehrzahl der Nächte unter meinem Shelter, da es nachts gerne mal kurz nieselte, trotz klarem Himmel am Abend plötzlich zuzog und schüttete und das Wetter schlicht nicht so berechenbar war.
Würde ich wieder nehmen (wenn auch mit Beak oÄ)!

Aufstellstange: Die meiste Zeit habe ich tatsächlich einen Trekkingstock mit mir herum getragen. Meine Easton Alu Aufstellstange war viel zu flexibel um das Tarp bei Wind in Form zu halten. Alternativ wäre eine Carbon Stange von MLD eine gute Wahl gewesen (die hatte ich bestellt, dann aber doch nicht genutzt, da ich für den Gila-River den Trekkingstock behalten wollte und es mir zu doof war für die Paar Tage noch meine Ausrüstung zu ändern)

Heringe: Für den Hauptabspannpunkt nutzte ich einen Easton Nano (der kurze mit ca 15cm). Die Easton Heringe sind deutlich stabiler als die klassischen V-Profile (daovn habe ich schon meherere verboben) und wiegen auch noch weniger. Für die anderen Punkte waren es 8 Titanheringe (3mm dick, ca 15cm lang) wovon einer als Backup gedacht war und bei Wind dazu diente meinen Schirm ebenfalls zu fixieren. In den ersten Wochen habe ich tatsächlich zwei oder drei verloren, so dass ich guten Gewissens den einen Extrahering mit herum trug.
Würde ich genau so wieder nehmen.

Unterlage: Klassisches Polycro. Ich kann mich ehrlich gesagt nicht ganz genau erinnern ob ich zwei oder drei durchgelegen habe. Etwa zwei Wochen vor Schluss musste ich nochmal ein frisches aus der Bouncebox holen, da jemand mein (noch gutes) Poloycro für Müll gehalten und entsorgt hatte...
Würde ich wieder nehmen, außer in New Mexico (hier wäre Tyvek oder sowas praktischer)

Mückenschutz: Eigentlich nur ein riesiges Kopfnetz, dass sich auch über den Regenschirm spannen lässt. mit ca 100g durchaus tragbar, wurde nur für Montana genutzt. Die Mücken waren eigentlich echt moderat, bis auf einen Abschnitt (Leadore -> Lima) wo wir zwei oder drei Tage von beißenden Fliegen heimgesucht wurden. Das war der einzige Abschnitt, in dem das Mückennetz auch beim laufen genutzt wurde (und mich definitiv vor dem Wahnsinn gerettet hat!). Das Gute Stück wurde nach kurzer Zeit "BugDome" getauft.

kühler Morgen.JPGBugDome.JPG
links: überraschender Schneesturm über Nacht; rechts: der BugDome im Einsatz

Schlafen:

Quilt: Custom Cumulus auf Basis des 450. Extralang und mit 30g Overfill in der Beingegend wiegt das Teil geschlagene 720g, wobei ich aber kein Gramm Daune missen wollte (Insgesamt sind es ca 510g Daune!). Die Nächte waren deutlich öfter kalt und definitiv auch kälter als auf dem PCT. In Colorado hatte ich einige Nächte in denen es ganz schön frisch war und ich trotz voller Bekleidung ein wenig frieren musste. Genaue Temperaturen kann ich nicht nennen, geschätzt aber minimal -10°C.

Isomatte: Das leidige Thema für mich, denn ein Optimum habe ich noch nicht gefunden. Losgezogen bin ich mit einer 5mm EVA (120cm lang, 124g) die an sich OK ist, aber von der Isolationsleistung einfach bald an ihre Grenzen stößt. Nach einiger Zeit wurde diese gegen eine Nunataak Schaummatte ausgetauscht, die zumindest von den Daten & Optik identisch mit der GG Nightlight zu sein scheint, aber im Gegensatz dazu in voller Länge zu kaufen war (die GG ist mir mit 78cm zu kurz, ich bin 1,88cm groß). Gekürzt auf ca 90cm war sie ausreichend lang, musste allerdings als Burrito gepackt werden. Leider ist der Schaum wesentlich schlechter als der von GG, so dass die Matte im Laufe der Tour sehr stark komprimierte. Ab Pie Town hatte ich dann wieder meine 5mm EVA.
Die EVA würde ich wieder nehmen und nur für Colorado was wärmeres (zB eine Ridgerest). Hier habe ich noch keine Optimallösung gefunden..

Kissen: meine 11g Kissenhülle erfüllte Ihren Zweck und hielt tagsüber meine Sachen als Packbeutel-Ersatz zusammen.
Würde beim nächsten mal zu Hause bleiben (siehe Bekleidung).

Nachtlager.JPG

Rucksack: Natürlich ein MYOG Pack! Seit Anfang 2016 auch bei mir mit Rolltop, was sich sehr bewährt hat. Ursprünglich hatte ich insgesamt drei Rucksäcke dabei (zwei in der Bouncebox) um zu testen, wie das Materialmäßig hin haut: Der erste aus billigem 50g/m² TPU Nylon und 90g/m² Zeltboden machte eigentlich einen recht fragilen Eindruck, besonders das TPU Nylon hatte ich noch nicht zuvor getestet und habe nicht viel davon erwartet. Die anderen beiden waren einmal komplett DxG bzw X-Pac. Zu meiner eigenen Überraschung hielt der Nylon Pack jedoch den kompletten Trail ohne irgendwelche Defekte durch (Ok zwei Tage vorm Schluss bin ich an einem Stacheldrahtzaun hängen geblieben und riss mir eine 5x5mm Dreiangel in den Boden..). Das TPU Nylon delaminierte sichtbar am Rollverschluss, aber die Beschichtung ist noch nicht abgebröselt.

gefunden.JPG Gefunden! Das Geweih konnte ich nicht einfach liegen lassen.. sau schwer aber ziemlich cool :-D

Küche:

Ansich nicht vorhanden, ich war den kompletten Weg "no cook" Unterwegs (sprich kein Kocher oder Gefäß zum rehydrieren/ "cold-soaking"). Das ging wunderbar und wurde nur am aller ersten Abend vermisst, danach lief es super!
Würde ich definitiv wieder so machen!

Wasser: Die meiste Zeit hatte ich zwei ganz billige 0,5L Plastikflaschen, für New Mexico dann eine 0,7L und eine 0,6L Flasche für mehr Volumen. Zudem eine 2L Platypus (in die eigentlich eher 2,3L passen..). Maximales Volumen waren somit etwas ca 3,6L, was nur wenige Male komplett genutzt wurde.

Beutel für Essen: einfacher Beutel mit Zugschnur aus Gleitschirmnylon. Tat seinen Zweck, ist noch gut in Schuss. (Der ZPacks Cubenbeutel meines Mitwanderers fiel am Ende dagegen völlig auseinander..)
Löffel: Titanlöffel von Toaks. Alu versuche ich zu vermeiden und mit einem Plastiklöffel ist es echt kein Spaß sich durch Eiscreme zu arbeiten. Super Teil, ich bin nach wie vor zufrieden damit.

Am Körper getragenes:
Schuhe: Los ging es mit meinen geliebten Merrell Trail Gloves. Gute Schuhe, halten ca 900-1000mi/ 1500-1600km bei mir. In Breckenridge hatte ich noch ein Paar Saucony Peregrine liegen, die bei mir allerdings für ziemlich üble Fußschmerzen gesorgt haben! Da es sowieso in Richtung New Mexico ging wurden kurzerhand ein Paar Luna "Leadville Pacer" bestellt, in denen ich zufrieden die letzten 850mi/ 1370km zurück gelegt habe. Für Touren in wärmeren Gefilden werde ich absolut wieder in Lunas gehen, ansonsten bleibe ich den Trail Gloves treu. Lediglich bei Matsch sind die Luna Sandalen nervig.

Trekkingstock: Fizan Compakt, mit GG Griff. Beim Wechsel der Griffe sollte man die neuen definitiv ankleben, da diese ansonsten langsam runter Rutschen und das Rohr irgendwann oben durchsticht. Als das bei mir passierte zog ich den Griff komplett ab um ihn mit Sekundenkleber wieder anzubringen: Leider wurde der Kleber fest, bevor ich den Griff komplett drauf stecken konnte, so dass ich das überstehende Stück kurzerhand abgeschnitten hatte. Der Griff war weiterhin super ergonomisch und machte keine Mucken mehr! Tatsächlich gelaufen bin ich nicht all zu viel mit dem Stock, bei sehr steilen Passagen war er praktisch, und im Gila River absolut Gold wert. Ansonsten auch öfter mal im Rucksack gelandet.
Für Colorado und den Gila gut, ansonsten eben nur als Tarpstange.

Hemd: Kurzarm Synthetikhemd zum Knöpfen. Ich war super zufrieden damit! Solange kein Elasthan im Materialmix ist stinken auch Synthetiksachen nicht so schlimm (aus irgendeinem Grund scheint flexibler/ stretchiger Stoff Gestank zu binden). Das Material trocknet wesentlich schneller als meine Merinoshirts und hielt den kompletten Thruhike durch! Einziger Defekt sind ein paar kleine Löcher (2-3mm) die sich am Rücken gebildet haben, wo der Rucksack über der Hüfte aufsetzt.
Werde ich auf jeden Fall weiter nutzen!

Shorts: Klassische kurze Laufshorts, Liner entfernt. Gibt es nichts dran auszusetzen, nach 1,5 Thruhikes sind die langsam durchgescheuert, aber das ist auch ok (Das sind immerhin ca 6000km)

Socken: Darn Tough sind wie üblich super, ich habe ab und zu zwischen DT und Injinji Run gewechselt, einfach um den Füßen mal was anderes zu gönnen. Die Injinji bekommen relativ schnell löcher, aber sind ansonten auch ganz gut. Später dann Barfuß in den Sandalen und die Injinji waren nur als Backup für besonders kalte morgende noch dabei.

45Meilen.JPG 45Meilen/  72km für einen Milchshake

Zusätzliche Bekleidung:

Warme Schicht: Los ging es mit einem Cumulus Climalite Pullover, der allerdings an der ersten Station in die Bouncebox wanderte. Ohne Kapuze und Taschen ist das Teil für mich wertlos, das sind die einzigen beiden Features, die ich Abends im Camp haben möchte! Zum Laufen sind Puffy Jacken mMn ungeeignet, da man zu schnell anfängt zu schwitzen, die Jacke ausziehen muss und dann doch wieder friert.. Zwischenlösung war für mich dann die Kombination aus einem Patagonia Cap4 Hoody und einer Decathlon Daunenweste. Das funktionierte eigentlich ganz gut so, die Weste hat Taschen, in dem Fleeceteil kann man laufen ohne sofort zu überhitzen. In Wyoming hatte ich nur das Patagonia Teil, es war nicht all zu kalt.
Als ich dann jedoch durch Leadville, CO kam, konnte ich nicht widerstehen und kaufte mir ein Melanzana Microgrid Hoodie, welcher von da an meine einzige Isoschicht war. Insgesamt natürlich nicht ganz so warm wie eine Puffy, aber wesentlich flexibler. Ich kann darin noch laufen ohne zu überhitzen, in Kombination mit meiner Windjacke war die Temperatur super zu regulieren. Außerdem ist das Ding einfach tausendmal kuscheliger und gemütlicher als eine Puffy. Bonusfeature: in den Nächten, in denen es nicht all zu kalt ist, ist die Fleecejacke das beste Kissen überhaupt!
Nächstesmal von Anfang an den Fleecepullover, evtl für Colorado noch die Daunenweste zusätzlich. Außerdem den Fleecepulli ein wenig anpassen und nochmal 30g sparen (ist vom Werk relativ weit..)

Regenjacke: Driducks! Die billigste Variante, die bisher am besten für mich funktioniert hat. In allen Membranjacken ist es irgendwie schwitzig und der Plastikartige Stoff klebt an der Haut.. Für nur 20$ kann die Driducks da mehr! Innnenseite ist fleeceartig, scheint unglaublich atmungsaktiv zu sein und wiegt sehr wenig. Einzige Nachteile: Passform (extrem kurz und weit geschnitten) die sich aber leicht ändern lässt. Ich hatte eine XXL gekauft und einfach schmaler genäht. Außerdem sind die Jacken nicht all zu robust, so dass man in Gestrüpp etc aufpassen muss; lassen sich aber super mit Duct Tape flicken. Und ganz ehrlich: Welche Jacke sieht nach einem kompletten Thruhike noch gut aus?

Windjacke: Ebenfalls aus Zeitmangel (wie beim Shelter) wurde eine eigentlich nicht dafür angedachte Jacke eingepackt, aus dem ExTex 27g/m² Stöffchen (ursprünglich wollte ich noch eine aus 35g/m² Pertex machen). Die Jacke hielt aber erstaunlich gut und hat trotz intensiver Nutzung kein einziges Loch und sieht noch fast aus wie neu! Kein Kleidungsteil habe ich so oft tagsüber an- und ausgezogen, die Wärmeregulierung damit ist einfach zu praktisch und man kann sie aufgrund des Packmaßes (ca so groß wie eine Mandarine) immer griffbereit in der Außentasche haben. Auf dem CDT, der häufig sehr ausgesetzt über der Baumgrenze verläuft würde ich das Teil nicht missen wollen!

Windhose: Ich bin ebenfalls sehr zufrieden damit. Die Wärmeleistung ist erstaunlich gut, dabei ist aber das Packmaß und Gewicht wesentlich besser als eine ähnlich warme lange Unterhose. Gerade an frostigen Morgen war es doch ganz nett die erste halbe Stunde noch was an den Beinen zu haben... Kommt auf Touren mit kühleren Temperaturen auf jeden Fall wieder mit.

Buff: Tolles Multifunktionsteil, wärmt den Hals, den Kopf und bedeckt Nase und Mund beim Schlafen, wenn es zu kalt wird nachts. Gelegentlich auch um die Hände gewickelt wenn ich meinen Schirm gehalten habe.

Fleecemütze: mag für manch einen redundant scheinen, aber ich hatte genügend Nächte in denen ich Buff, Fleecemütze und Kapuze an hatte und nichts davon missen wollen würde. Die Fleecemütze war aus dem Fahrradbereich (eigentlich für unter den Helm) aus winddichtem Material auf dem Kopf, aber nicht an den Ohren (so dass man noch gut hört). Sieht bescheuert aus, aber funktionierte prima.
 

Verschiedenes:

Schirm: Das war mein erster langer Trail mit Schirm und ich muss sagen, er ist jedes Gramm für mich wert. Bei Regen hat man den Kopf frei, der ganze Oberkörper und der größte Teil des Rucksacks bleibt trocken, bei Hitze läuft man die ganze Zeit im Schatten (so dass sich das Gewicht des Schirms innerhalb weniger Kilometer durch das zu tragende Wasser amortisiert).

Lampe: Thrunite TI3. Tolle Lampe, ich bin absolut zufrieden damit. Lediglich für das südlichste Stück des CDTs wäre irgend ein dicker Scheinwerfer praktischer gewesen, da es um 18:00 bereits dunkel wurde und kein Trail vorhanden war, ansonsten war die TI3 perfekt.

Taschentuch: Eigentlich nur ein Stück eines alten Seideninletts, ca 15x15cm, 4g. Ich hatte öfters mal Nasenbluten und finde es ganz angenehm die Nase mal schnäuzen zu können. Reiner Luxusartikel, aber bei dem Gewicht durchaus tragbar.

Handy: LG G4. Sehr gutes Handy! Die GPS Ortung geht schnell, das Display ist gut lesbar und die Kamera ordentlich. Super praktisch war der auswechselbare Akku, wodurch man sich die Powerbank (und den damit einhergehenden Verlust) spart. Der Akkuwechsel dauert vielleicht eine Minute und man hat wieder volle 100%. Nächstes mal nehme ich nur das Handy mit und lasse die Kamera ganz zu Hause. Für den CDT wollte ich aber auf jeden Fall Fotos von einer richtigen Kamera und habe es auch nicht bereut (Sony RX100, machte geniale Bilder)

 

Das wars schon! Im Anhang ist noch die komplette Liste (vom Ende) mit Gewichten etc. Falls noch Fragen aufkommen, immer her damit.

Schöne Grüße
Micha

Am Ende.JPG

Gearliste CDT 16.pdf

Bearbeitet von micha90
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vor 32 Minuten schrieb Carsten010:

Willkommen zu Hause.

Sehr guter Bericht zu Deiner Ausrsütung, der aber auch zeigt, dass Du einige Sachen anders machst als andere :-)

Wann machste den AT -> Triple Crown?

Carsten

Danke! Na wenn hier jeder mit der selben Ausrüstung unterwegs wäre, wäre das ganze Forum hier ja ziemlich sinnlos, oder? ;-)

Ich würde den AT eigentlich gern direkt kommendes Frühjahr laufen, aber muss mal gucken ob das klappt. Wenn nicht eben erst 2018...

vor 30 Minuten schrieb Matthias:

Sehr fein, freue mich auf Fotos (hoffe du zeigst uns welche?)

Auf dem Wintertreffen gibt's wieder eine Diashow!!

vor 12 Minuten schrieb PeeWee:

Sehr schön. Aber wo drin hast du denn das Ganze getragen?

Große Hosentaschen! :-D
Ne Quatsch. MYOG Rucksack, ich editiere mal den Startpost und füge den noch ein.

 

schöne Grüße
Micha

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Danke für deinen Erfahrungsbericht. Ist sehr interessant, mit wie wenig Ausrüstung ein Mensch so auskommen kann ;-)

Wie oft konntest du denn auf die Infrastruktur der Zivilisation zurückgreifen, z.B. zum Duschen, Essen kaufen, Geräte laden etc.? Und wovon hast du dich ernährt, wenn zu kochende Fertiggerichte nun ausgeschieden waren?

Zum Thema Insektenschutz: Hattest du nur das STS Kopfnetz dabei, oder war zeitweise auch das große Regenschirm-Bugnet dabei? Ich könnte mir vorstellen, dass es in so einigen Gegenden doch viel Mistviehzeug gab...

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vor 23 Minuten schrieb ChristianS:

Danke für deinen Erfahrungsbericht. Ist sehr interessant, mit wie wenig Ausrüstung ein Mensch so auskommen kann ;-)

Wie oft konntest du denn auf die Infrastruktur der Zivilisation zurückgreifen, z.B. zum Duschen, Essen kaufen, Geräte laden etc.? Und wovon hast du dich ernährt, wenn zu kochende Fertiggerichte nun ausgeschieden waren?

Zum Thema Insektenschutz: Hattest du nur das STS Kopfnetz dabei, oder war zeitweise auch das große Regenschirm-Bugnet dabei? Ich könnte mir vorstellen, dass es in so einigen Gegenden doch viel Mistviehzeug gab...

Naja ich habe auch ein paar tausend Kilometer gebraucht um das so zurecht zu feilen :D 

Ähnlich wie auf dem PCT war ich meistens alle 3-5 Tage in einer Ortschaft, also nichts all zu extremes. Gegessen habe ich ganz normal, Backwaren, Süßigkeiten, Chips, "Brot", Käse... Wenn es mal einen richtig üblen Resupply Stop gab, habe ich doch auch gelegentlich in Ziplocs Ramen/ Kartoffelbrei kalt rehydriert, das war aber eher die Ausnahme. Zeitweise habe ich ganz gern zum Frühstück Kakaopulver und Haferflocken in meiner Trinkflasche angemischt und das so beim laufen getrunken (beides hat in den USA bereits Milchpulver dabei).

Mückennetz habe ich eben auch noch rein editiert. Die Mücken waren echt nicht so wild, da der CDT die meiste Zeit auf offenen Bergkämmen verläuft. Da gibt es kaum Wasser und es ist häufig windig. Südlich von Montana habe ich nur noch vereinzelt mal eine Mücke gesehen, so dass das Netz dann schnell in die Bouncebox gewandert ist.
Auf dem PCT durch die Sierras und Oregon war es definitiv schlimmer mit den Mücken!

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vor 1 Minute schrieb milkmonsta:

Willkommen zurück und herzlichen Glückwunsch zur "Double Crown"!

Kurze Frage: Warum das? Bodenverhältnisse?

Ja viel Stachelzeug :) Es gibt ne Menge Kakteen und eigentlich ist dort ziemlich jede Pflanze mit Stacheln besetzt.. Tyvek ist einfach wesentlich durchstichfester und Feuchtigkeit spielt dort keine Rolle.

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vor 6 Minuten schrieb Outdoorfetischist:

Danke für das tolle Review, sowas ist echt immer Gold wert!

Was für ein Mückennetz ist das denn? Oder MYOG?

Bist du unter dem winzigen Tarp nie nass geworden? Hast du es immer als Halbpyramide aufgebaut? Wie (un-)gemütlich war das mit mit niedrigem Aufbau zwecks Wetterschutz?

 

Immer gern :)

Das Netz ist natürlich MYOG (wurde hier glaube ich nie ernsthaft vorgestellt, war aber auf dem vergangenen Wintertreffen dabei) und ist tatsächlich nichts anderes, als ein überdimensioniertes Kopfnetz.

Das Tarp hat bestens funktioniert, wie gesagt wäre ein Beak noch ganz nett gewesen. Aufgrund der relativ kompakten Größe lässt es sich eigentlich nur als Halbpyramide nutzen, als A-Frame wäre das viel zu winzig. Auch wenn es klein aussieht, kann ich mittig an der Stange gerade noch aufrecht sitzen, wenn es normal aufgebaut ist (1,05m am höchsten Punkt). Wenn ich es niedrig abspanne (sprich alle Abspannpunkte direkt auf den Boden) macht das auch ordentlich Unwetter mit, solange die Stange hält. In der Form ist es vielleicht noch 80cm hoch, aber das ist auch eher selten nötig.
Ich hatte genau zwei Nächte in denen es recht ungemütlich war: Die eine Nacht habe ich bei Windstille in einem Waldstück aufgebaut, aber in der Nacht kam der Wind dann genau von der falschen Seite und hat den Regen reingeblasen, ich war allerdings zu Faul aufzustehen und das Tarp umzudrehen, der Schirm hat das meiste abgeblockt. Die zweite Nacht ist die auf dem Foto. Ich hatte zwar genau richtig aufgebaut, aber als nachts ein unerwarteter Schneesturm aufkam wirbelte der Wind auch ein bisschen Schnee ins Tarp. Nicht sehr gemütlich, aber in beiden Fällen auch halb so wild. Alle anderen Unwetter hat das Tarp bestens weggesteckt und mich stets trocken gehalten :)

Generell sollte natürlich klar sein, dass das Tarp rein zum schlafen gedacht ist und nicht als Aufenthaltsraum um dort länger rum zu sitzen. Außer ab und zu mal bei Regen Abends zu essen saß ich da nie drunter.

schöne Grüße
Micha

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vor einer Stunde schrieb Matthias:

Was mich noch interessierten würde:

-Waren viele Leute am CDT unterwegs heuer?

-Würdest du nochmal SoBo gehen? 

-Hat dich der CDT mental und körperlich  stärker gefordert als der PCT?

 

Danke Dir!

 

 

Also genaue Zahlen kann man keine nennen. Geschätzt 250-300 NoBos und 100-150 SoBos.

Ja! Der CDT ist ein SoBo Trail. Warum genau mehr NoBos starten weiß ich nicht genau, ich denke für viele ist das einfach so "Einmal NoBo immer NoBo" was natürlich völliger Quatsch ist. Es ist auf jeden Fall NoBo machbar, genau wie der PCT auch SoBo machbar ist. Das bedeutet aber weniger Wasser in New Mexico, in der Regel heftigen Schnee im kompletten Staat Colorado (was bedeutet entweder 10 Meilen Tage in Schneeschuhen, oder auf Straßen zu laufen, so dass man den schönsten Teil des Trails verpasst, die San Juans), zudem kommt man genau während "Thunderstorm Season" durch Colorado, und wenn man Pech hat wird man in Montana wieder mit frischem Schnee bedeckt. SoBo vermeidet man das alles komplett!
Einziger Nachteil am SoBo ist, dass man um die Sommersonnenwende startet und eigentlich jeden Tag weniger Licht hat.

SoBo Finisher ca 70
NoBo Finisher ca 30-50 (Flip Flopper nicht gezählt)
Die Finish-Rate spricht glaube ich für sich... (Zahlen sind geschätzt!)

Ja der CDT war für mich sowohl körperlich als auch mental wesentlich anstrengender als der PCT. Während man auf dem PCT spätestens nach den Sierras seine Trail-Legs hat und danach eigentlich laufen kann so viel und so weit man will, hat mir der CDT selbst nach Monaten noch für wunde Beine gesorgt. Der Trail ist nicht für Pferde ausgelegt, was bedeutet, dass manche Abschnitte einfach sau steil sind, manchmal klettert man mehr oder weniger auf allen Vieren Berge hoch und entsprechend auch wieder runter. Man ist ausgesetzter, trifft eigentlich nicht wirklich irgendwelche anderen Thruhiker und es gibt auf jeden Fall Strecken die so unglaublich eintönig sind, dass es einem durchaus zusetzen kann (Besonders wenn man auf Schotterstraßen läuft die über 100km kaum eine Kurve haben..). Zudem ist der Trail oft nur mangelhaft oder gar nicht ausgeschildert bzw nicht existent. Ich hatte persönlich kein Problem damit, aber ich kann mir gut vorstellen, dass die ständige Ungewissheit ob man überhaupt "on trail" ist dem ein oder anderen auch zusetzen kann.

gerade aus.JPGon trail.JPG

Kurven? Ja morgen kommt eine :D               Bei "On Trail" darf man das "Trail" nicht zu wörtlich nehmen..

Bearbeitet von micha90
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vor 8 Minuten schrieb Matthias:

Danke Dir! 

Vielleicht sollte ich doch wieder über einen Sobo nachdenken. Mein einziger Grund für einen Nobo wäre den trail lieber in den Bergen zu beenden als am Grenzzaun zu Mexico. Aber ist vielleicht auch blödsinn bzw die anderen von dir erwähnten Umstände nicht wert. 

Also persönlich finde ich das Ende in der Wüste ziemlich passend. Auf dem PCT fühlt man sich irgendwie unbesiegbar hat das Gefühl für immer weiter laufen zu können, der CDT versetzt dir da eher einen heftigenn Tritt in den Allerwertesten und zeigt dir wer der Chef ist :D
Außerdem heißt ein Ende in den Bergen, dass du die letzten Tage durch Glacier NP musst, sprich für jeden Abend einen Campspot registrieren und bezahlen, dann gezwungen sein, die Campspots zu nutzen, die vorab für dich eingeteilt sind. Das war für mich einer der nervigsten Teile des Trails!
Der CDT ist eben nicht so ein herausgeputzter, hübscher Trail, sondern ein wenig grob. Das Ende am Grenzzaun passt da hervorragend. (Übrigens muss man dann nochmal ~30km laufen bis man eine Straße findet, von der man eventuell trampen kann oder 120$ pro Person für ein Shuttle zahlen...)

Wenn du genaue Infos über Planung etc braucht, schreib mir mal eine PN.

Bearbeitet von micha90
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Das mit der Richtung auf dem CDT beschäftigt mich auch schon länger. Wie war denn dieses Jahr das snowpack? Bei einem low snow year in Colorado und einem high in Montana kann ich mir gut vorstellen das ein Nobo leichter wird. 

Hattest du noch Schnee im GNP? Würdest du wieder mitte Juni los?

@Mathias in welchem Jahr willst du denn losziehen?

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Ich kann nur berichten, was ich von den NoBos gehört und gesehen habe. Die wenigen die durch Colorado durch sind hatten teilweise Hüfttiefen Schnee. Es gibt gelegentlich Jahre, in denen NoBo besser funktioniert, aber darauf kann man sich nicht verlassen. In Colorado schneit es oft im Frühling noch stark.

Ich hatte ein kleines Bisschen Altschnee auf den Pässen, aber nichts ernstes an zwei oder drei Tagen hatten wir auf Pässen auch noch Schneestürme (ebenfalls nichts wildes). Um Anaconda/ Butte gab es noch einen Schneesturm, aber auch das war kaum mehr als über den Knöchel.

Ich würde wieder um die selbe Zeit los, wenn das Wetter gut ist vielleicht noch eine Woche früher, aber mehr nicht. Die Chance eingeschneit zu werden ist einfach noch echt groß

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@micha90du scheinst ja eine feste Gruppe gehabt zu haben, seid ihr zusammen gestartet oder habt ihr euch aufm trail gefunden? bei 100 Sobos scheint das ja sonst eine recht einsame Tour zu sein.

@Mathias dann treffen wir uns ja vielleicht. Entweder mache ich PCT 2017 und CDT 2018 oder umgekehrt. Abhängig vom Schnee an der Westküste und der Stärke meines Hüttenkollers im April.

 

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@PeeWee Ich bin mit 5 Leuten gestartet und es waren noch 3 oder 4 andere im unmittelbaren Umfeld (+/- 3 Tage um mich herum). Ich hatte somit eine kleine Gruppe und war fast den ganzen Trail mit 1-3 anderen Leuten unterwegs, immer mal andere, aber alle mehr oder weniger aus meiner Startgruppe. In den ersten Tagen lief ich "Dawg" über den weg, der dann aber wegen einer Hochzeit ein paar Tage pausieren musste. 1700 Meilen und fast zwei Monate später holte er uns wieder ein und meinte, dass er seither niemanden mehr getroffen hatte.

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Hier noch mein Foto von Michas Moskitonetz-Schirm (Link mit Diskussion und Anleitung), eine Kombination, die mich schon bei dem Treffen sehr beeindruckt hatte:

P1040848.jpg

 

Es freut mich, Micha, dass Du Deine Kombi jetzt gründlich getestet hast und zufrieden warst.

Anscheinend hattest Du keine Probleme, den Schirm auch mal länger zu tragen?

 

 

Bearbeitet von ALF
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      Ahoi,
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      Zeit: 8-12 Wochen habe ich veranschlagt...
      Auf meiner to do liste steht noch nur eine eine Einkaufs- und Wasserliste zu machen, sowie Routen finetuning. ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich Vorurteile gegenüber dem Via Romea habe (Pilgerwege bestechen meiner Erfahrung nach durch hohe Asphalt- und Feldwege Anteile durch reizarme Gegenden, zudem es auf dem Via Romea auch die Möglichkeit gibt ihn mit dem Fahhrad zu machen, was ich eher abschreckend halte). Andererseits wechsel ich im Harz und nicht erst bei Mellrichstadt, da ich den Via Romea Turn machen möchte, weil er mich eher durch Nordhessen und Westthüringen führt, als durch Mittelhessen, wie es der E6 tut. Am End' ist es nun mal auch thruhiking, was nunmal auch bedeutet: ist nicht immer geil
       
    • Von Aurea
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      Ich bin aktuell auf der Suche nach einer neuen mobilen Behausung  und sehe langsam den Wald vor lauter Zelten nicht mehr 
       
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      Außerdem kommen für mich nur Shops infrage bei denen ich klassisch per Überweisung zahlen kann. Ich möchte mir weder Paypal noch ne Kreditkarte anschaffen müssen, nur um ein Zelt irgendwo am anderen Ende der Welt bestellen zu können. 
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      Ich würde mich riesig freuen wenn irgendwem ein Modell, eine Marke oder ein Tipp in den Sinn kommen würde - Viele Grüße 
       
    • Von einar46
      Ich bin zwar ein Verfechter der Vorausplanung von Wandertouren, weil das für mich ein integraler Bestandteil einer Wandertour ist und unheimlich viel Spaß macht, aber eine "Überplanung" einer Wandertour möchte ich auch nicht.
      Deshalb hier meine Frage.
      Wären zB die 3 bekanntesten US-Trails ohne Mail-Drop möglich?
    • Von skullmonkey
      Patagonia hat gestern eine Reihe von kurzen Videos zur Reparatur von Ausrüstung online gestellt. Die Videos sind Lustig und gut gemacht, wer also keine Ahnung hat wie er eine Schnalle oder seine Daunenjacke reparieren soll: 
       
       
       
       
       
       
       
      Wer ähnlich Reparatur Videos kennt, darf Sie gerne hier mit rein posten!
    • Von Jules
      Hallo miteinander,
      nachdem ich das Buch von @German Tourist gelesen hatte bin ich erstmals aufs Thruhiking und allgemein das Fernwandern aufmerksam geworden. Als ich dann mir die Natur auf Bildern ansah und andere Berichte durchlas war ich Feuer und Flamme für den PCT- doch dann die große Ernüchterung, dass die Permits verringert werden und der Weg total überlaufen ist. Hm... was nun?! 
      Je mehr ich dann über den CDT las und mich informierte wuchs mein Respekt und die Fazination für diesen Trail.  Jedoch fraglich ob ich diesen bewältigen kann, da ich ja nicht mal einen Kompass bedienen kann.
      Der AT oder auch „grüner Tunnel“ kam anfangs für mich aufgrund des monotonen Waldes nicht wirklich in Frage, aber auch dieser lies mich nicht los, da ich den Wald liebe.
      So kam die Idee in mir auf alle 3 Trails bzw. Teile von diesen in einer Season zu wandern. Ein Wechseln von PCT auf CDT sollte kein Problem sein- dagegen ist der AT ein ganzes Stück entfernt.  
      Nun meine Frage: Gibt es Personen, die in einer Season Teile von allen 3 Wegen gewandert sind?!
      Wenn ja welche Abschnitte würdet ihr empfehlen bzw. mit Abraten?!
      Bin natürlich auch für andere Varianten oder Tipps offen.
      Und noch etwas: Habt ihr euren Gaskocher mitgenommen und wenn ja welchen Adapter benötigt man für die Kartuschen in den USA ?! (Ich hab den Soto Windmaster und soweit ich weiß sind die Kartuschen mit Zollgewinde) 

      Leider kann ich aus beruflichen Gründen nur ein einmaliges 1 Jahres Sabbatical machen, sodass ich gerne ein B2 Visum voll und ganz ausnutzen würde. Natürlich ist aufgrund von Corona derzeit alles auf Eis gelegt aber das hält mich vom träumen und planen nicht ab. 


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