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Ultraleicht Trekking
robheld

Cape/Poncho oder Regenjacke?

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Hey,

ich war mit meinen DriDucks Regenjacke ganz zu frieden, aber nun fällt sie langsam auseinander.

Nun ist die Frage, ob ich es mal mit einem Cape/Poncho versuche?

Was sind denn die Vor/Nachteile gegenüber einer Regenjacke?

Da ich mit meinem Tarptent Moment sehr zufrieden bin brauche ich keine Kombination aus Poncho/Tarp.

Danke schon mal.

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Vorteile: bessere Belüftung; länger, deshalb Kombi mit Chaps statt Hose möglich - auch dadurch dann bessere Belüftung; der Rucksack (jedenfalls in den hier üblichen Größen) kann mit drunter.

Nachteile: flatteranfällig; beim Kraxeln kannste Deine Füße nicht sehen - grad in den Bergen nicht unbedingt witzig.

Zwischending wäre ein Cagoule, das von beiden die Vorteile zu verbinden sucht bzw. die Nachteile zu minimieren; z. B:

https://sierradesigns.com/mens-elite-cagoule/

bearbeitet von nats

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Pro:

Luftig
Rucksack ist geschützt
Geht bis zu den Knien (zumindest mein Ponchotarp)
Günstig, weil kein Laminat (weil luftig)
Rucksack muss nicht abesetzt werden beim aufziehen

Kontra:
Flatterig
Mehr Stoff als Regenjacke, ersetzt aber ggf. auch Regenhose
 

Edit: verdammt @nats war schneller ;)

bearbeitet von die zwiebel

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Ein Vorteil, der hier noch nicht genannt wurde: Campschutz

Bei unserer letzten Sarekrunde war das Wetter mies. Mein Bruder hatte einen Wäfo Kraxenponcho, Stromfahrerliese einen 3F UL Ponchotarp.

TULF_Sarek_Waefo-Kraxenponcho.jpg.d1e9f6f753487bc2f2017b7dcfba9fb6.jpgDer Wäfo hat den tollen Vorteil, dass du dich bei jedem Wetter und Wind einfach hinsetzt und du hast es warm und trocken. Ob in Pausen oder abends im Camp: mein Bruder hat sich einfach im Kraxenponcho hingesetzt und war damit sehr zufrieden. Man kann auch die Beine mit drunter nehmen oder unten drunter im Rucksack kramen; das ist gerade in Regenpausen sehr angenehm.

TULF_Merrell_MixMasterMove_rock1.thumb.jpg.6f8b80aed3d714560475158d6b57e827.jpgMit einem Ponchotarp hast du nicht dieselbe kompromisslose Schutzfunktion. Flattern war aber nie ein Problem. Man zieht einfach die hinteren Ecken des Ponchos hinten rum und auf der gegenüberliegenden Seite durch die Schultergurte (Bild). Dann ist der Rucksack eingepackt wie unter einer Regenhülle und es flattert nichts.

bearbeitet von Stromfahrer

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vor 5 Stunden schrieb nats:

ein Cagoule, das von beiden die Vorteile zu verbinden sucht bzw. die Nachteile zu minimieren; z. B:

oder auch die nachteile zu verbinden und die vorteile zu minimieren ... ;-)

nachdem ich mehrere jahre mit einem poncho-tarp unterwegs war, hat mich am meisten gestört, dass der wind den regen auf den seiten reinbläst, deshalb hab ich nun auf ein gatewood-cape gewechselt, bei welche dies nicht mehr möglich ist.

bei starkem wind, binde ich die herunterhängenden enden des capes nach oben und trage manchmal noch zusätzlich einen dünnen gurt (man kann auch die abspannkordel des capes nehmen) aussen über das cape, dadurch hält sich das flattern im rahmen.

fürs kraxeln oder in dichtem gestrüpp ist das cape natürlich trotzdem nicht besser geeignet als ein poncho. aber von der lüftung her ists besser als jede jacken- und hosen-regenkombi.

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Kommt drauf an wo man unterwegs ist. Ich fand seinerzeit die Möglichkeit ein Tarp aufbauen zu können ganz nett. 

Allerdings sieht ein Poncho “in der Zivilisation“ oft doch recht “eigenartig“ aus. Neben den bereits genannten Vor- und Nachteilen ist es mir einfach zuviel Material. Ich finde die Kombi aus Hut, Regenjacke und Packliner für mich besser. Künftig hoffe ich das Windshirt durch Driducks ersetzen zu können. Wieder ein Teil weniger im Pack.

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Also ich finde das von Stromfahrer vogreschlagene Respire von Vertical ziemlich interessant. Laut youtube Video nur 250g

Herstellerseite hier:

http://www.verticalmountain.com/en/jackets/4580-respire-rain-cape.html#/size-s/colour-dark_grey

Ich konnte leider keinen Shop finden, wo das Teil verfügbar ist.

Kennt das sonst noch jemand oder weiß zufällig eine Bezugsquelle?

 

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vor 17 Minuten schrieb robheld:

Kennt das sonst noch jemand oder weiß zufällig eine Bezugsquelle?

Das ist m. W. nur in Frankreich erhältlich.
Aber hey, wir haben mit denen noch einen Binnenmarkt.
Und der von dir verlinkte Anbieter liefert dir das für 1 Euro nach Deutschland.

Am 19.2.2017 at 14:58 schrieb Norweger:

Allerdings sieht ein Poncho “in der Zivilisation“ oft doch recht “eigenartig“ aus.

Der sieht eigentlich ohne Extension wie ein Regenmantel aus. Viel normaler (bis auf den Klarsicht-Visor) geht es kaum.

Hinweis: Dieses Teil ist schon recht interessant. Es gibt aber bauartbedingt auf beiden Seiten eine Regenfangstelle dort, wo der Reißverschluss endet. Unser Modell war im strömenden Regen stets dicht, auch wenn sich an dieser Stelle gerne mal 40 bis 80 ml Wasser sammelten.

bearbeitet von Stromfahrer

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vor 9 Minuten schrieb rudidercoole:

Was zieht ihr an wenn es im Gebirge regnet? Wenn ich am Abstieg bin und meine Füße sehen muss, und es fängt an zu schütten...

Immer noch den Poncho (bzw. bei mir das GWC), wenn ich den dabei habe.
Bergab geht man doch eh leicht in die Knie und nach vorn gebeugt. Da nehme ich einfach die untere vordere Mitte des Ponchos innen hoch und stopfe die in den Hosenbund. Dann sehe ich immer genug.

Klassiker wie der Wäfo-Poncho haben sogar extra vorne mittig einen Knebel und unter dem Halsausschnitt innen eine Schlaufe, um die Vorderseite hochzuhängen.

bearbeitet von Stromfahrer

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das gatewood-cape reicht bei mir (196cm) vorne gar nur bis auf kniehöhe. zusammen mit chapps und eventuell einem dünnen gurt ergibt das auch bergab einen luftigeren rundum-regenschutz, als es mit jeder jacken/hosen-kombi möglich wäre.

1771027l.jpg

bearbeitet von dani

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vor 25 Minuten schrieb rudidercoole:

Was zieht ihr an wenn es im Gebirge regnet? Wenn ich am Abstieg bin und meine Füße sehen muss, und es fängt an zu schütten...

eVent Klamotten? 

 

Da ich rel viel in Schweinewetter unterwegs bin, bin ich recht schnell wieder vom Poncho abgekommen.

Zusaetzlich zu den hier schon genannten Nachteilen wie flattrig im Wind usw kam fuer mich noch dazu,

- dass die Arme nicht komplett abgedeckt sind (was natuerlich nur bei niedrigen Temps ein Prob ist),

- dass wenn ich im Rucksack Lebensmittel fuer eine lange Tour und entsprechend andere Sachen nach aussen "gewandert" sind, je nach Modell der Poncho entweder ic der Poncho nur noch mit grossen Verenkungen ueber den Rucksack ziehen laesst oder hinten sehr hoch steht und dann bei raumen Winden auch der vordere Teil hochgeblasen sind, wodurch die Sicht nach unten noch staerker eiingeschraenkt wird und es rel feucht wird

- dass ich den Poncho fuer Multiusing fuer mich nicht so interessant finde und dadurch zusaetzliches Gewicht verursacht wird. Davon abgesehen, dass ichh eh ein Zelt benutze, waren mir die Ponchotarps als Uebernachtungstarps eh zu klein, da bringt er mir keine Vorteile. Bei gutem Regenzeug, was riichtig schoen atmungsaktiv ist, kann ich das abends, falls es ziemlich kalt oder windig wird, prima als Aussenschicht nutzen, Eine Poncho finde ich dafuer nach meinen Erfahrungen ungeeignet.

- dass ich eine Regenhose mit langen Reissverschluessen auch prima als Gamschen (z.B. bei Schnee) nutzen kann

Ich kann aber gut verstehen, dass ein Poncho-Tarp fuer jemand, der nicht zu lang ist und ein paar Tage in Schwachwind-Gebieten unterwegs ist, durchaus eine gute Alternative zu Regenzeug darstellt.
Letztendlich muss das jeder selber nach Einsatzzweck und persooenlichen Vorlieben entscheiden.

Was Regenzeug betrifft, habe ich sehr gute Erfahrungen mit Regenhosen mit langen (3/4 oder voll) Reissverschluessen gemacht, die nicht nur das An / Ausziehen massiv vereinfachen, sondern auch bei Regenpausen oder wenig Regen fuer zusaetzliche Bellueftung sorgen.
Membranmaessig habe ich ausgezeichnette Erfahrungen mit Pertex Plus gemacht, dicht koennen ja viele, aber dabei super atmungsaktiv...
Ich nutze seit > 5 Jahren eine Montane Mnimus Jacke und seit etlichen Jahren eine Rab Xiom Hose mit 3/4 Reissverschluss, viel genutzt auch mit schwerem Rucksack. Bis jetzt ist kein Schwaecheln erkennbar :-D

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vor 4 Minuten schrieb dani:

das gatewood-cape reicht bei mir (196cm) vorne gar nur bis auf kniehöhe.

SMD-GatewoodCape_poncho.thumb.JPG.1512f35b05ee108b34f9134643fe9124.JPGBei mir (183 cm) auch nicht viel weiter.

Das Problem „zu lang“ besteht eigentlich nur beim Wäfo. Beim Bergabgehen ist das Problem ja eher, dass die Schwerkraft beim nach vorn gebeugten Gehen den Poncho über den Füßen schweben lässt => Sichtbehinderung. Dafür das Wegstecken im Hosenbund.

bearbeitet von Stromfahrer

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Nur mal so, um den Blick zu weiten: Es gibt auch den Regenschirm-Poncho-Pilzdach-Ostfriesennerz-Irgendwas. Durchmesser 85 cm. Wird durch zwei Achselriemen an Ort und Stelle gehalten.

Eigentlich keine ganz abwegige Idee für Fast’n-light-Hiker, zumal klein verpackbar – auch wenn das Gewicht dem eines UL-Regenschirms entspricht, der ja ganz Ähnliches leistet. Mir gefällt an der Idee, dass die Abtropfkante deutlich niedriger liegt als bei einem Regenschirm.

Auf jeden Fall mal ein Perspektivwechsel auf das Problem. :-D

bearbeitet von Stromfahrer

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Am 28.2.2017 um 17:09 schrieb Stromfahrer:

Nur mal so, um den Blick zu weiten: Es gibt auch den Regenschirm-Poncho-Pilzdach-Ostfriesennerz-Irgendwas. Durchmesser 85 cm. Wird durch zwei Achselriemen an Ort und Stelle gehalten.

Eigentlich keine ganz abwegige Idee für Fast’n-light-Hiker, zumal klein verpackbar – auch wenn das Gewicht dem eines UL-Regenschirms entspricht, der ja ganz Ähnliches leistet. Mir gefällt an der Idee, dass die Abtropfkante deutlich niedriger liegt als bei einem Regenschirm.

Auf jeden Fall mal ein Perspektivwechsel auf das Problem. :-D

Geniale Idee... So können sich die UL'er auch endlich im nebligen und verregneten schottischen Hochland von weitem wiedererkennen   :shock:  :shock:

bearbeitet von Jens

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