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Ultraleicht Trekking
Basti

Reisen nur mit Handgepäck

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Dein Ernst? Menschen können ja so kreativ werden, wenn sie etwas wirklich wollen :D  Nach diesem Potential auf der Arbeit würde jeder Personaler sich die Finger lecken. Daneben? Ja, kann man durchaus so sehen. Ethisch-moralisch fragwürdig - oder heiligt der Zweck die Mittel, wenn es um Trekkinstöcke geht? In diesem Forum hier besteht da sicher am ehesten die Möglichkeit. Letzten Endes ist das ja auch ein Betrug der Fluggesellschaft, die sowieso schon mit Dumpingpreisen locken.

Die Vorstellung, dass du da mit Trekkingstöcken angehumpelt kommst und dann den Rollstuhltransfer in Anspruch nimmst um deine Stöcke ins Flugzeug zu kriegen ist allerdings wirklich (unfreiwillig) urkomisch -  "Wo ist Fred?" Musste sofort an Till Schweiger als Alpha Berlin-Fan im Rollstuhl denken.

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Moin,

bei meiner Pilgerreise im Mai bin ich 3 mal Geflogen. Meine Carbon Heringe und meinen Carbon Wanderstab haben die Kontrolleure nicht interessiert. Nur in Paris bin ich mein Taschenmesser mit unter 6 Cm Klingenlänge losgeworden. Allerdings hat Mein Wanderstock eine Flache Kupfer Endkappe und die Heringe sind jetzt auch nicht allzu spitz.. Ich denke auseinander gebaute Treckingstöcker ohne Spitze gehen aber mit Spitze wird es Schwieriger.

Mit freundlichen Grüßen

Frank

 

 

bearbeitet von Frank

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vor 8 Stunden schrieb Breaze:

Da hast du mich falsch verstanden, Seb. Ich meinte nicht Dich, sondern den Urheber des Posts. Dein EInwand hat mich motiviert auch was dazu zu sagen.

Sorry, war schon spät gestern... ;-)

 

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Hier haben einige zu viel Kopfkino, ich kann mich nicht erinnern, irgendwo geschrieben zu haben, dass ich humpelnd durch irgendwelche Terminals schleiche oder mich im Rollstuhl von Flughafenangestellten durch die Pampa rollen lasse. Ich komme mit unverpackten Trekkingpoles und gehe mit denen trotz online Checkin zum Gepäckschalter und zeige die Gehstöcke/Walking Sticks vor. Wenn mir ein Priority Checkin angeboten wird, dann nehme ich das an, damit wird genau niemand geschädigt. Dass man einen nicht benötigten Rollstuhl ablehnt, ist auch für mich selbstverständlich.

Ich wollte euch damit nur sagen dass es sinnvoll ist Trekkingstöcke nicht als Sportgerät sondern als Gehhilfe anzugeben.

Edit: den Sicherheitsschleusen in den Flughäfen, waren die Poles übrigens in allen Fällen vollkommen egal, mussten nur separat(ähnlich wie Elektrogeräte) aufs Band.

 

bearbeitet von Joerg_B

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Also ich konnte über die Idee mit den Gehstöcken lachen (weil sie so banal ist) und finde sie nicht böse. Denn es ging @Joerg_B doch nicht doch nicht darum, sich selbst als behindert auszugeben, um Gratisupdates zu erhalten, sondern nur darum, die Stöcke zu erlaubtem Gepäck umzudeklarieren. Ich bin sogar für den Tipp dankbar, denn mein Bruder hat 50% Schwerbehinderung und wird die Stöcke künftig wohl einfach mit an Bord nehmen. Da haben wir in der Vergangenheit gar nicht dran gedacht.

Mir selbst ist das „Behindertenprivileg“ sogar ungewollt mal zu pass gekommen. Auf dem Rückweg von den USA war in Deutschland Streik und alle Fluggesellschaften buchten Lufthansapassagiere um. Daher gab es für ein Vorziehen meiner Buchung nur einen einzigen freien Platz für 3000 Euro bei BA. Ne danke. Allerdings hatte ich zwei Plätze im Flieger zwei Tage später, mein Kumpel war wegen Krankheit gar nicht dabei. Also hat die Mitarbeiterin versucht, mir einen Platz heute zu geben gegen zwei Plätze übermorgen, weil davon beide Seiten profitieren würden. Sie hielt mehrfach Rücksprache, hackte lange in Ihrem Terminal rum und teilte mir dann mit, dass es nicht geklappt habe.

Als ich einige Tage später zuhause war, prüfte ich mein 2-Personen-Biligticket bei der Airline, um vielleicht doch etwas von dem verlorenen Geld für den zweiten Platz zurück zu erhalten. Zu meiner Überraschung teilte man mir mit, dass der Platz vollständig erstattet würde. Die Mitarbeiterin in den USA hatte einen Platz als Behindertenplatz umdeklariert und mich als Begleitperson. Anschließend hatte sie das Behindertenticket stornieren können und so den Platz für die Fluggesellschaft nutzbar gemacht. Und mein kniekranker Kumpel bekam auf diese Weise sogar seinen vollen Ticketpreis zurück.

bearbeitet von Stromfahrer
Typos

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Zitat

Die (bei zwei Stöcken) sechs Rohre kommen als Rucksackinnengestell gleichmäßig verteilt in den Rücken des Rucksacks, der dafür natürlich passend abgenäht werden müsste. Griffe, Schnur, Verbinder und Spitzen sind kleine lose Teile, die so mitreisen dürfen sollten.

@Andreas K. und ich glaube @Barbarix hatten beim Wintertreffen MYOG-Carbonstöcke dabei. Kann einer von euch beiden zu der Umsetzbarkeit und zur Mitnahme im Handgepäck sagen?

Das sollte ohne Probleme funktionieren. V2A-Verbinder sind gar nicht notwendig. Es reichen kurze passende Abschnitte von CFK-Rohren die auf einer Seite eingeklebt werden. Bei meinen Stöcken ist keine innenliegende Schnur erforderlich, weil die Rohre mit Schnappern versehen sind und beim zusammenstecken einrasten. Da ich die Spitzen der Stöcke selbst gemacht habe, kann ich die Metallspitze einfach mit einer Zange herausnehmen. Am Ankunftsort drücke ich die Spitze mit einem Stein wieder in die Kunststoffaufnahme. Die Spitze selbst ist ein gehärteter Stift mit 4mm Durchmesser und 20mm Länge. 2 solcher Stifte sollten im Gepäck kein Problem geben.
Bei Bedarf kann ich gerne noch Fotos nachliefern...

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Danke. Ja, bitte stell doch mal Fotos und genaue Daten ein (Rohrdurchmesser innen/außen, Verbinder, Grifflösung , Quellen für die Teile, Gewicht).

Ich dachte eher an die Schnurlösung, weil die Rohre dann keinerlei Metall aufweisen, wenn der Rucksack gescannt wird. Man muss ja keine Aufmerksamkeit auf die sechs Stangen lenken.

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@Joerg_B Du hast vollkommen Recht, es war lediglich mein Kopfkino, das mich zum Lachen gebracht hat. Du hast nichts davon geschrieben, dass du es tatsächlich so gemacht hast. Und es ist sicherlich ein Unterschied, Trekkingstöcke als Gehhilfen auszugeben oder sich unter Vortäuschung einer Behinderung mit einem Rollstuhl ins Flugzeug bringen zu lassen. Allerdings bleibt der Punkt, dass du eben zum Gehen nicht auf diese Stöcke angewiesen bist aber genau das die Bedingungen sind, unter denen du diese mitnehmen dürftest. Diese Regelung ist als ein Nachteilsausgleich für Menschen gedacht, die wirklich auf ihre Gehhilfen angewiesen sind und diese nutzt du (aus). Das ist ein bisschen so, wie auf einem Behindertenparkplatz zu parken, wenn es daneben noch weitere freie Behindertenparkplätze gibt. Man schädigt niemanden direkt damit. Ist eher eine moralische Grundsatzdiskussion, die jeder für sich entscheiden muss. Kreativ ist es allemal.

Damit ist der Beitrag jetzt aber wirklich komplett OT ...war so nicht gedacht. Zurück zum Thema.

bearbeitet von Breaze

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Hat ein wenig gedauert mit den Fotos aber hier sind sie:

Spitzen Version 1:

Spitzen Version 1.JPG

Spitzen Version 2 und innenliegender Schnapper zum Verbinden der Segmente:
(Der Schnapper besteht aus einer Fahrradspeiche und einem Alu-Blindniet mit Durchmesser 4mm

Spitzen Version 2.jpg

Beide Stöcke sind so gebaut, dass ich statt dem Segment mit der Spitze ein Segment mit einem Paddelblatt verwenden kann. So lassen sich die Stöcke in recht gut brauchbare Paddel für mein Packraft umbauen.

Die Daten von Version 1:

Rohrdurchmesser 18mm, Wandstärke 0,5mm -> Diese Wandstärke ist schon sehr dünn!

Die Daten von Version 2:

Rohrdurchmesser 18mm, Wandstärke 1mm -> Mit 1mm Wandstärke sind die Stöcke sehr robust!
Die neuen Spitzen sehen finde ich besser aus und sind kaum schwerer.

Hier noch die Skizze für die beiden selbst gefertigten Spitzen:

Skizzen - Trekkingstock - Spitzen.jpg

Finanziell lohnt sich der Selbstbau nicht, für die Kombination Stock / Paddel hatte ich ca. 200€ Materialkosten.

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Danke für die Mühe!

Was mir an deinen Stöcken und denen von @Andreas K. beim Wintertreffen gefiel, war die gleichmäßige Rohrstärke. Das ist nicht nur in der Beschaffung einfacher. Es ermöglicht auch, den Stock so zu teilen, dass alle benötigten Längenvarianten (Tarp, Zelt, Rücksensystem, Aufstieg, Abstieg) zusammengestellt werden können.

Ich strebe also (zunächst nur in der Theorie) größtmögliche Symmetrie aller Teile an, um den Mehrfachnutzen zu maximieren.

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Für alle, die noch einen Exos 48 haben: Ich hatte auf der diesjährigen Sarek-Tour Lebensmittel für 1 Erwachsene und 1 Kind (Mädel, 11 J.) für volle 11 Tage dabei. Wegen des Startgewichts durfte es mal wieder der EXOS „43“ (48er ohne Deckeltasche, Rucksackgewicht beim Hinflug-Check-in 15,5 kg) sein.

Auf dem Rückflug waren die Lebensmittel raus und ich konnte den Rucksack ohne Probleme durch drei Check-ins ins Bordgepäck nehmen. Allerdings habe ich dazu meine Stöcke und die Heringe meinem Bruder an dessen aufgegebenes Gepäck geschnallt. ;-)

Bei der nächsten Solo-Tour mit Flug werde ich es mit questors Kunststoffheringen und sehr kurzen Carbonsegmenten als Stange für das GWC probieren. Bin gespannt auf deinen Herings-Bericht, @questor.

bearbeitet von Stromfahrer

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Von den Maßen her ist er aber leicht zu hoch meine ich oder? >55cm
Für die Stöcke hätte ich gern noch eine Fliegelösung. Als Gehhilfe deklarieren scheint mir etwas heikel...Spitzen abnehmen und wieder montieren können wäre interessant.

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Der Exos 48 M (!) ist  56 × 33 cm² (Rückgestellmaße). ( Laut persönlicher Auskunft von Osprey hat übrigens der 58er identische Gestell, sollte sich bei geringer Beladung also auch auf Maß bringen lassen.)

Die Standardmaße der Airlines sind mit 55 × 35 × 20 immer erfüllbar, weil man das Gestell im Rahmen der erlaubten Dicke ja auch diagonal stellen kann. (Das ergibt sich durch die Gestellform und den Hüftgurt sowieso.) Meist sind ohnehin 55 × 40 × 23 zugelassen.

Hängt also beim Exos 48 M nur von der Befüllung (Dicke) ab. Diese lässt sich durch querspannen der Kompressionsriemen sehr gut steuern. Es war auch problemlos möglich, zwei der Größe (Exos 48 und Ace) in allen Gepäckablagen unterzubringen (kleine Turboprops von NextJet genauso wie A300 diverser Gesellschaften).

bearbeitet von Stromfahrer

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vor 25 Minuten schrieb Stromfahrer:

Der Exos 48 M (!) ist  56 × 33 cm² (Rückgestellmaße). ( Laut persönlicher Auskunft von Osprey hat übrigens der 58er identische Gestell, sollte sich bei geringer Beladung also auch auf Maß bringen lassen.)

Hab nachgemessen: Der 58 M hat die gleichen Abmessungen. 
Weiß jemand ob die vom 38 Liter anders sind? (Würde an sich ja wenig Sinn machen das Gestell zu ändern.)

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Habe das Thema Kunststoffheringe länger nicht mehr verfolgt, da schon länger nicht mehr mit Handgepäck zum Trail unterwegs gewesen. Jetzt schocken mich aber gerade über 80€ für ein paar Heringe und Trekkingstöcke.

Piranha wollte nach der Outdoor18 die neue Größe launchen, habe noch mal nachgefragt.

Gibt es Neuentdeckungen, was Plaste-Heringe angeht?

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