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Ultraleicht Trekking

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Hallo Zusammen,

nachdem ich in diesem Forum vor etwa einem Jahr inspiriert wurde den GR221 zu belaufen, ist es im Mai endlich soweit!

Base Weight sind etwa 5,2 Kg inkl. einer Hängematte, mit einem Gewicht von 300 g (DD Superlight Hammock). 

Mein Kollege und ich sind leidenschaftliche Hängematten-Schläfer und gerne bereit das extra Gewicht zu tragen. Doch gibt es überhaupt Bäume?

Wie ich vielen Videos und Bildern entnehmen konnte, gibt es immer wieder Abschnitte mit kleinen Bäumen. Diese würden wir dann gerne für die Hängematte nutzen. An Tagen ohne Bäume haben wir dann ein (Poncho-)Tarp und Isomatte für den Boden. Uns ist bewusst dass wir (wahrscheinlich??) nicht immer in der Hängematte schlafen können aber wenn es auch nur jede zweite Nacht wäre, möchten wir die Hängematte gerne mitnehmen!

Was sind eure Erfahrungen? Gibt es genügend Bäume für die Hängematte oder ist es absolut sinnfrei die Hängematte mitzunehmen? 

Vielen Dank für Eure Erkenntnisse!

Deethrope

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Meiner Meinung nach gibt es auf jeden Fall genug Bäume, die dafür geeignet sind :) Oft habe ich mir eine Hängematte zum relaxen gewünscht! Sollte eig kein Problem darstellen welche zu finden!

bearbeitet von Miguel_Wo

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Das sind grandiose Nachrichten! Vielen Dank :)

 

Gehört Moskitoschutz (Netz für die Hängematte + Mückenspray) zur Basisausstattung? Ich bin immer wieder überrascht beim Sichten der verschiedenen Packlisten, wie wenig von euch sich schützen. Fliegt und krabbelt einfach so wenig rum??

bearbeitet von deethrope

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vor 20 Stunden schrieb deethrope:

Hallo Zusammen,

nachdem ich in diesem Forum vor etwa einem Jahr inspiriert wurde den GR221 zu belaufen, ist es im Mai endlich soweit!

Base Weight sind etwa 5,2 Kg inkl. einer Hängematte, mit einem Gewicht von 300 g (DD Superlight Hammock). 

Mein Kollege und ich sind leidenschaftliche Hängematten-Schläfer und gerne bereit das extra Gewicht zu tragen. Doch gibt es überhaupt Bäume?

Wie ich vielen Videos und Bildern entnehmen konnte, gibt es immer wieder Abschnitte mit kleinen Bäumen. Diese würden wir dann gerne für die Hängematte nutzen. An Tagen ohne Bäume haben wir dann ein (Poncho-)Tarp und Isomatte für den Boden. Uns ist bewusst dass wir (wahrscheinlich??) nicht immer in der Hängematte schlafen können aber wenn es auch nur jede zweite Nacht wäre, möchten wir die Hängematte gerne mitnehmen!

Was sind eure Erfahrungen? Gibt es genügend Bäume für die Hängematte oder ist es absolut sinnfrei die Hängematte mitzunehmen? 

Vielen Dank für Eure Erkenntnisse!

Deethrope

Hängematte inkl. Baumgurte nur 300g oder ohne? Was hast du für deine Hängematte denn so alles dabei? Gibts da vielleicht ne Packliste?  ;-) Meine Hängematte wiegt ohne Gurte schon 400g und das ist nur das Nylon plus Karabiner.

Wie groß ist denn dein (Poncho-)Tarp? Ich brauch da mindestens 3 m Länge, sonst wird es drunter nass.

bearbeitet von swift

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vor 9 Stunden schrieb Freierfall:

Nur in tossals verds gabs Mücken, dafür sehr nervige. Ich würde Mücken Schutz mitnehmen, hätte mir eine ruhige Nacht beschert.

Gesendet von meinem MotoG3 mit Tapatalk
 

Danke, dann werde ich wohl doch mein Moskitonetz mitnehmen müssen... Wenn es Moskitos gibt, finden die mich garantiert!!

 

vor 25 Minuten schrieb swift:

Hängematte inkl. Baumgurte nur 300g oder ohne? Was hast du für deine Hängematte denn so alles dabei? Gibts da vielleicht ne Packliste?  ;-) Meine Hängematte wiegt ohne Gurte schon 400g und das ist nur das Nylon plus Karabiner.

Wie groß ist denn dein (Poncho-)Tarp? Ich brauch da mindestens 3 m Länge, sonst wird es drunter nass.

Packliste habe ich leider noch keine erstellt aber: Die Hängematte (DD Hammocks - Ultralight Hammock) wiegt mit Baumgurt, Soft Shackle und Ridgeline inkl. Ridgeline-Tasche 306g. Ohne Ridgeline + Tasche sind es 280g, ohne Packsack sogar ~270g.

Das Moskitonetz habe ich mir auch gekauft. Wiegt laut Verpackung 190g. Sind also mit Hängematte + Suspension System + Moskitonetz etwa 500g insgesamt.

Als Tarp nutze ich das SEA TO SUMMIT - Ultra-Sil Nano 15D Tarp-Poncho (~230g). Das kann man ähnlich des Hennesy Hammock Expedition Asym Rainfly nutzen (Diamond pitch) oder eben klassisch abgespannt. Da der Ultralight Hammock recht kurz ist, passt das wunderbar.

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Ich bin gestern vom GR zurück gekommen. Ich habe einen Hammock-schläfer getroffen der gesagt hat dass er es nicht nochmal mit Hängematte machen würde. Es gibt zwar Bäume, aber nun wirklich nicht überall ... man ist lange nicht so flexibel mit der Schlafplatzwahl wie mit einem "Bodenbrütersetup". Mücken gibt es da aktuell sehr wenige, dafür ist es da zu trocken.

Ich würde die Hängematte zu Hause lassen!

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Was durchaus auch relevant sein könnte: es gibt ziemlich viele Ameisen, die haben mir aber eher im Hotel Probleme gemacht als in Trail... Aber gerade viele der Köhlerplätze sind übersät von Ameisen (und ansonsten prima Zeltplätze)

Gesendet von meinem MotoG3 mit Tapatalk

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vor 14 Stunden schrieb deethrope:

So viel zu berücksichtigen... Ich habe noch nie ohne Insektenschutz auf dem Boden geschlafen. Die Vorstellung plötzlich nachts von einem kribbeln wach zu werden... Ich könnte wahrscheinlich nicht mehr einschlafen :P

Dann wird's mal Zeit. Konjunktiv II wiegt bekanntlich am meisten... ach ne: wöge.

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vor 20 Stunden schrieb deethrope:

Haha - na dann lasse ich das Netz mal zu Hause!

Das habe ich nicht gesagt: sondern daß es Zeit wird, daß Du das mal ausprobierst, so auf dem Boden zu schlafen. 

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    • Von mmmj
      Hallo liebes Forum, 
      Ich gehe vom 10 bis 18ten April den Trockenmauerweg
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      Hätte gerne Eure Meinung zu meiner Packliste.
      https://lighterpack.com/r/4wlv87
      DANKE!
       
    • Von ChristianS
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      Das Tarp:
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    • Von doman
      Ich habe mir am letzten Wochenende einen lange gehegten Traum erfüllt und eine viertägige Tour durch die Alpen bis an die Baumgrenze unternommen, auf der ich mit Rucksack und Schneeschuhen völlig autark unterwegs war. Dieses Projekt möchte ich hier in mehreren Teilen vorstellen. Beginnen wir mit der 
      Ausrüstung 
      Mir war von vornherein klar, dass ich bei dem geplanten Unterfangen streng genommen nicht im UL-Gewichtsbereich würde bleiben können, aber mehr als 15 kg sollten es nicht sein - und wurden es auch nicht. Mitgenommen habe ich (in Leserichtung zeilenweise aufgeführt):

      Ein Sirui-Carbon-Stativ (knapp 1 kg), ein DIY-DCF (Cuben Fiber) Tarp für meine Cross Hammock Querhängematte (118 g), ein DIY-DCF Hot Tent, soweit ich sehe das erste seiner Art (269 g), einen Titanium Wood-Stove von Seek-Outside, mit Klappsäge, stabilem Messer für Batoning und anderem Feuerequipment (2 kg), einen DIY-DCF-Rucksack von 42 Litern mit äußeren Netztaschen an drei Seiten (299 g),
      einen gelben Sack mit Lebensmitteln, einen 2-Liter Titankochtopf zum Schnee schmelzen, darin befinden sich weitere Lebensmittel, ein oranger Sack mit DIY-Merino Unterwäsche lang und ein zusätzliches Paar Merino-Socken, eine Thermoskanne 0,5
      meine Lumix GH4-Kamera mit Olympus 12-40 2.8 Objektiv (1 kg), Go Pro 7 Black, einen dunkelgrünen Sack mit Kabeln,  Akkus und Stirnlampe, eine Daunenjacke von Arcteryx (300 g), eine Cross Hammock Standard in robustem Stoff (350 g), zwei kleine Säckchen mit Schnüren fürs Tarp und die Hängematte und anderem Krimskrams, einen 750 ml Titanbecher mit 100 ml Gaskartusche und Soto-Gasbrenner, einen DIY-Daunenschlafsack mit 750 g 850 Cuin Daunenfüllung (950 g),
      schwere Leki Makalu Stöcke (die aber auf 145 cm ausgezogen werden können), 2 Schneeteller
      eine Termarest Neo-Air X-Therm Max Large mit (blödem) Speed Valve, ein No-Name Gorilla-Pod Stativ für die Go Pro und meine MSR lightning Ascent Schneeschuhe (1,77 kg)
      Das Herzstück der Ausrüstung ist das DCF-Zelt mit Stove Jack für das Ofenrohr. In dem habe ich mich abends und morgens aufwärmen, Schnee schmelzen und Essen zubereiten können.

      Der aufgebaute Ofen mit den Töpfen. Wie ihr seht, habe ich keine Aufstellstange (und auch keine Heringe) mitgenommen, sondern mir immer einen Holzstab und Stöcke zum Abspannen gesucht.

      Der Rucksack hat von der Größe her gerade so gereicht, sogar die Schneeschuhe konnten außen für den An- und Abtransport noch angebracht werden.

      Geschlafen habe ich aus Komfortgründen nicht im Zelt, sondern immer in der Hängematte, das Tarp habe ich nur in einer Nacht aufgespannt.

      Und auf diese Weise konnte ich mit immer noch überschaubarem Gewicht bis an die Baumgrenze 4 Tage völlig unabhängig unterwegs sein. Am Leib getragen habe ich Kleidung aus Wolle und als äußerer Schicht eine DIY-Jacke und Hose aus Etaproof.

      Die Beschreibung der Tour selbst folgt demnächst!
      Siehe auch:
      Teil 2: Die Strecke hier. Teil 3: Die Erfahrungen hier.
    • Von doman
      Die Strecke der Tour habe ich so gewählt, dass neben öffentlichen Verkehrsmitteln nur die eigene Muskelkraft zur Fortbewegung eingesetzt wurde. Start- und Zielpunkt war der Bahnhof von Garmisch-Partenkirchen. Mit dem ersten Zug von Berlin über München kann man 13:00 Uhr dort sein. Anschließend bin ich, vorbei am Olympiagelände, zum Eckbauer aufgestiegen (Bildmitte), und dort war dann auch der erste Übernachtungsplatz.

      Bei leichten Plusgraden und später einsetzendem Schneefall habe ich dort am einzig geeigneten Baum die Hängematte aufgehängt und auf einem Plateau oberhalb das Zelt errichtet. Über die Erfahrungen beim Lagerbau und Schneeschmelzen berichte ich im nächsten Teil.

      Der zweite Tag führte bis Mittag über eine relativ leicht zu bewältigende Wegstrecke bis zur Elmauer Alm (links), die auch noch von vereinzelten Winterwanderern frequentiert wird. Ab dem König-Ludwig-Weg habe ich in den folgenden zwei Tagen nur noch drei Leute getroffen.

      Von der Lawinengefahr im ersten Abschnitt wusste ich, aber da in den letzten 10 Tagen kein Schnee mehr gefallen war, habe ich dieses Risiko gering eingeschätzt.

      Die kurzen steilen Hänge hatten ihre Schneelast schon vor Tagen abgeworfen.

      Über die Wettersteinalm bin ich dann bei inzwischen deutlichen Minusgraden zum Schachensee aufgestiegen und habe dort an der Baumgrenze auf etwa 1800 m das zweite Lager errichtet.

      Nach Einbruch der Dämmerung gingen die Temperaturen bis zum nächsten Morgen auf -15 Grad in den Keller. Den sternklaren Himmel hatte ich am einzig geeigneten Baumpaar (Beschreibung im nächsten Teil) beim Einschlafen und Aufwachen immer im Blick, weil ich kein Tarp aufgespannt hatte.

      Der Rückweg am dritten Tag sollte eigentlich pures Genusswandern sein, aber es kam - leider - anders.

      Nach Empfehlung von zwei Tourengehern, die am Vormittag schwer bepackt den Lagerplatz passierten und über meine Anwesenheit und die Größe meines Rucksacks ziemlich perplex waren, bin ich rückzu links auf den Kälbersteig abgebogen, der bis ins Partnachtal führt. Leider ist es mir an der Schlüsselstelle in Ermangelung jeglicher Wegzeichen und Spuren nicht gelungen, den richtigen Weg zu finden.

      Ich musste deshalb über zum Teil gefrorene Wasserfälle in äußerst heiklem Gelände ins Tal absteigen und dann dort einen knietiefen Bach durchwaten. Mit einbrechender Dunkelheit bin ich auf der anderen Talseite wieder in Richtung Partnachalm aufgestiegen und habe dort das dritte Lager errichtet.

      Der letzte Tag bestand aus dem unproblematischen Rückweg zum Bahnhof von Garmisch-Partenkirchen.
      Teil 1: Das Equipment hier. Teil 3: Die Erfahrungen hier.  
    • Von Graptolith
      Liebe Foristen,
      ich möchte mir ein Bivy nähen, welches ich auch als Bridge-Hängematte (normales Bivy + vorn und hinten jeweils einen Schlauch dran nähen für den Stock) nutzen kann.
      Als Unterbodenstoff habe ich mir mal bei Extex den Stoff Tyvek Reflex, alubeschichtet, 60g/qm ausgesucht. Ist dieser Stoff für mein Vorhaben geeignet, oder welchen Stoff würdet ihr nehmen?
      Vielen Dank im Voraus für eure Kommentare.
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