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Ultraleicht Trekking
OZcamper

Mehrwöchige Radtour - Unterschiede Equipment zu Rucksack Trekking

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Hallo ihr Lieben,

ich bin noch ganz neu in diesem Forum und auch beim Thema UL ein blutiger Anfänger. Ich habe mit der Suchfunktion versucht den Radbereich zu finden, bin jedoch ein bisschen verloren gegangen. Falls ich hier also an der falschen Stelle bin, dann sagt gerne bescheid wo ich dieses Thema besser ansprechen sollte. 

Der "Plan" ist eine 5-6 wöchige Radtour von Stockholm nach Barcelona. Dazu möchte ich mich aber gleich - so gut es eben geht - ausstatten. Der Zeitraum wird im September und Oktober sein und ich möchte gerne draußen campen.

Zunächst: "Ich weiß gar nicht so genau wo ich anfangen soll" :huh: 
Welche generellen Besonderheiten muss ich bei meiner Ausrüstungsauswahl beachten, wenn ich mit dem Fahrrad unterwegs bin anstelle eines Rucksacks?

  • Wie beeinflusst das zB die Wahl meines Zeltes oder von Kochequipment?
  • Habt ihr Tipps für Online Shops oder Händler, die mittlere Qualität zu (für Studenten) bezahlbaren Preisen anbieten? Da das Studentenbudget nicht die super professionelle Ausrüstung zulässt, würde ich mich vor allen Dingen über günstige Empfehlungen freuen mit denen ihr aber trotzdem gute Erfahrungen gemacht habt.

Ich werde vorraussichtlich mit einem Mountainbike fahren, welches aber mit Reifen ausgestattet ist, die sowohl für mäßiges Gelände als auch für die Straße ausgelegt sind.

Ganz spezifisch möchte ich mit den Packtaschen fürs Rad beginnen. Wie viele? Nur hinten am Rad oder auch vorne unbedingt notwendig?
Habt ihr da eine persönliche Empfehlung? Darüber und alle anderen Ratschläge womit ich beginnen sollte, würde ich mich sehr freuen :)

Viele Grüße und Danke schonmal aus Frankurt,
Jan

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Hi Jan,

ich mache es mal kurz, bevor dich andere Kollegen hier (teilweise berechtigter Weise ;-)) in Stücke reißen. Eine so musst da das machen Variante gibt's da auch keinen Fall.

Die Packtaschen sind auf jedenfall das letzte was du dir besorgen solltest. Diese richten sich ja nach dem Inhalt (Volumen und Gewicht). Schau da z.B. mal bei Alpkit Preis/Leistung ist da ganz ok.

Der gesamte Rest ist einfach viel zu generell, hast du schon irgendwelche Ausrüstung, hast du schon ein Rad, hast du schon öfters draußen geschlafen (auch nach einer Tagesradtour) usw.

 

Ich persönlich würde mal folgende Reihenfolge Wählen:

-lesen, lesen, lesen

-Tour Planung 

-Rad

-Unterkunft/ Schlafen

-Küche

-restliches Equipment 

-Transporttaschen

 

MfG und viel Spaß

Dennis

 

bearbeitet von D3nnis

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+1 für die Reihenfolge

Wenn dann irgendwann eine Packliste steht, gibt es auch die Möglichkeit, diese hier zu posten und sich die Tipps und Erfahrungen der Forumsmitglieder dazu anzuschauen. 

Als Lektüre empfiehlt sich zunächst der Rote Faden. Darüber hinaus evtl. Dapprichs Büchlein "Trekking ultraleicht" und natürlich die diversen Packlistenfäden in diesem Forum. 

OT: Die passende Rubrik für diesen Faden wäre wohl "UL in anderen Sportarten"

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vor 6 Stunden schrieb OZcamper:

Welche generellen Besonderheiten muss ich bei meiner Ausrüstungsauswahl beachten, wenn ich mit dem Fahrrad unterwegs bin anstelle eines Rucksacks?

Ich nehme mal an das zitierte ist die zentrale Frage.

Grundsätzlich erhöht sich durch den Gegenstand Rad die Ausrüstung. Sei es Ersatzschlauch, Pumpe, oder ein Helm - man muss mehr einpacken. 

Dann ist das Volumen entscheidender, weil der Windwiderstand beim Wandern im Vergleich zum Radfahren sich wesentlich stärker auswirkt. Ab größeren Geschwindigkeiten ist der Windwiderstand die stärkste zu überwindende Komponente. Folglich sind größere Gegenstände zu vermeiden, z.B. lieber eine aufblasbare Isomatte, als eine große Schaummatte.

Ebenso entsteht beim Radfahren mehr Bewegung in den Taschen. Scheuern in und an den Taschen muss beachtet werden. Das Rad dämpft viel schlechter als der menschliche Körper, daher ist eine Tasche immer so zu packen, dass darin nichts wackeln kann. Ebenso sollte eine Tasche möglichst fest am Rad sitzen. (Verdeutlichen kann ich das nur mit meinen Alu Flaschenhaltern am MTB. Die sind an gewissen Stellen jetzt nur noch halb so dünn. Die Plastik Trinkflasche hat sich durch das Material gearbeitet.)

Dann gilt es zu entscheiden wie oft und wann man die Taschen vom Rad entfernen will. Es gibt Leute die müssen zum Einkaufen alle Taschen mit in den Laden nehmen. Andere lassen das voll bepackte Rad draußen stehen. Das sollte man beim Taschenkauf bedenken.

Und jetzt zum größten Vorteil der Geschichte, je nach persönlicher Fitness ist der Aktionsradius wesentlich höher. Spontan 20, 50, X km mehr fahren, um z.B. ein Hotel zu erreichen ist machbar! Damit hat man mehr Spielraum bei der Routenplanung.

Mehr fällt mir gerade nicht ein, ist aber auch eine sehr allgemeine Frage die hier gestellt wird.

Je konkreter die Frage, desto besser die Antworten ;-)

 

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@Paulscheint dieses "neumodische Bikepacking" schon mal gemacht zu haben ;-)

Ich selbst finde beim fahren ein wenig mehr Wind und Wetter Schutz noch immer ganz angenehm, meine einzige Softshell Jacke ist z.B. meine Bike Jacke (was halt keine klassische UL Jacke wäre) Auch der Schweißfluss ist meistens etwas höher, was dann abends entweder eine Dusche/Schlafsack Inlett  und/oder ein wärmeres Schlafgemacht erfordert.

Wenn du/ihr (alleine oder mit mehreren unterwegs?) auf richtigen Wegen bleibt, ist evtl sogar mal über eine Anhänger Lösung nachzudenken. Genau wie die Rucksack Frage im allgemeinen, manch einer verzichtet komplett auf ihn, da der Rücken sonst den ganzen Tag Nass ist. Ich finde ein kleines Daypack allerdings immer ganz gut.

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Wow! Mit so viel Antworten über Nacht habe ich wirklich nicht gerechnet. 
Erstmal ein riesengroßes Dankeschön, dass ihr euch die Zeit genommen habt. (und mich nicht zerfetzt habt :))

Ich denke ihr habt mehr als recht, was die Reihenfolge angeht.Vielen Dank für die Planungshilfe @D3nnis. Deshalb ist der Rote Faden den @backpackersimonverlinkt hat erstmal meine Bettlektüre. (Die Buchempfehlung ist übrigens direkt bei Amazon bestellt worden hehe)

Danke auch an @Paul, der genau die Situationen angesprochen hat, die einem als "Noch nie gemacht"- Mensch erstmal nicht einfallen.

Ihr seid ne coole Community!
Grüße aus Frankfurt

bearbeitet von OZcamper

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vor 2 Stunden schrieb Freierfall:

Das mit dem Rucksack hängt ja auch von der Art des Fahrrads / der Fahrgeometrie ab. Je vorn-über geneigter (am Rennrad o.Ä) desto nerviger finde ich einen Rucksack, wenn man eher aufrecht fährt weniger ein Problem.

Gesendet von meinem MotoG3 mit Tapatalk
 

@Freierfall kannst du das bitte erläutern? Den einzigen wirklichen Unterschied sehe ich in der überstreckten Kopfhaltung - also muss der Rucksack nur soweit passen, dass der Helm nicht anstößt. Ich muss allerdings zugeben, dass ich seit vielen Jahren nicht mehr mit MTB's o.Ä., also in aufrechter Haltung, unterwegs war.

Mein größtes Problem beim Bikepacking war das Rucksackgewicht, was nochmal zusätzlich in den Sattel gedrückt hat - bei 160-220km am Tag merkt man das halt nach einigen Tagen. Mittlerweile habe ich sowohl einen Tubus fly, ein Bob Yak als auch leichtes Gepäck - ich werde es im Sommer noch einmal probieren.:D

Gruß Jörn

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Das bezieht sich natürlich insb. auf Rucksäcke, die über einen winzigen Trinkrucksack hinausgehen. Aber empfinde ich das fahren mit Rucksack auf dem Rennrad ermüdender, da man mit der Rückenmuskulatur nicht nur sein Körpergewicht halten muss, sondern auch den Rucksack. Zudem ists weniger Stromlinienförmig und mehr Windwiederstand, merkt man bei hohen Geschwindigkeiten direkt, wie der Wind zusätzlich am Rucksack zerrt.

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Ich bin lange nicht mehr gefahren, kenne daher das neueste Radmaterial nicht.

Am besten ist ein Reiserad nach Art einer Cross Rennmaschine mit langem Rahmen. Gepäck in Ortlieb Taschen mit Rollverschluss hinten auf eng anliegendem Tubus Flite Träger. Wertsachen in Lenkertasche.

Schuhe mit Crossprofil und innenliegenden Shimanopedalen.

Fahrrad nur mit Inbusschrauben reduziert Werkzeug.

Rennradhose und Trikot am Tag, UL Trekkingkleidung für Abend.

Ich kaufe bei Decathlon grundsätzlich das billigste Material. Es ist haltbar und billig. Das gilt vor allem für 20€Kreuzkuppelzelt und Bekleidung und Schlafsack.

In Kleinteile und Küche lohnt sich Geld zu investieren und UL Material zu erwerben, das man sehr lange benutzen kann. Hier kann bei billigen Material schnell sehr viel überflüssiges Gewicht zusammen kommen.

Kaufst Du das kleinste und leichteste Zeug von Globetrotter, liegst Du bei der Materialqualität im idiotensicheren Bereich. Das ist für einen Anfänger von Vorteil.

 

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Meine Zeit als Radfahrer liegt schon länger zurück. Damals jedoch mehrere wochenlange Touren gemacht, sowie im Schnitt 10k im Jahr. 

Was mir so als Tipp einfällt …

Die Art und weise wie du das Gepäck transportierst hängt vom Gelände ab. Eine Alpenüberquerung wirst du mit keinen Radtaschen machen wollen/können. Dort muss das Rad wendig und leicht bleiben. 

Bei solchen Bergtouren war meine Regel immer unter 8kg Gesamtgewicht auf dem Rücken zu bleiben. 

Wenn Radtaschen sein müssen, dann immer auf Gewichtsverteilung achten. 

Insgesamt würde ich aber versuchen das Gepäck im Rahmen, über dem Hinterrad (bzw. hinter dem Sattel), auf dem Rücken und am Lenker zu verteilen. Gewichtsmässig auch in der Reihenfolge.  Somit bleibt das Rad wendig. 

Achte auf Sonnenschutz! Im Wind merkt manchmal nicht wie stark die Sonne knallt. 

Ein Triathlonlenker wäre eine Überlegung. Es entlastet den Rücken. Ist aber Geschmacksache und nur sinnvoll wenn genug Landstraßen in der Ebene vorhanden.

Ansonsten vlt mal hier was abschauen:

http://www.hibike.de/blog/hibike/bikepacking-durch-deutschland-bikepacking-trans-germany.html

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Ist ja erst August - die Reise kommt also noch.

Ich bin auch schon "Bikepacken" gewesen. Das ist eigentlich die Bezeichnung für das UL-Fahrradfahren über mehrere Tage. UL'er des Radsports, sozusagen.

Wenn es UL sein soll, würde ich auf Packtaschen (also die Ortlieb-typischen) verzichten und mir Bikepacking-Taschen zulegen. Die sind leichter, haben weniger Windwiderstand und man bekommt, wenn man UL unterwegs ist, alles super mit. Habe meine damals extra für mein MTB bei Burgfyr anfertigen lassen. Wenn dein Rad einen gängigen Rahmen hat (ohne spezielle Formen), passen sicherlich auch Taschen von Alpkit, Apidura, Ortlieb, Revelate etc.

Ganz interessant zum einlesen ist auch: http://www.bikepacking.com/

Gruß und gute Fahrt!

bearbeitet von Berserk

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Am 21.8.2017 um 19:47 schrieb Berserk:

Ich bin auch schon "Bikepacken" gewesen. Das ist eigentlich die Bezeichnung für das UL-Fahrradfahren über mehrere Tage. UL'er des Radsports, sozusagen.

Bikepacking ist nicht direkt mit UL-Fahrradfahren gleichzusetzen. Insbesondere bei den klassische Bikepacking Taschen wie Alpkit, Apidura oder Revelate ist das Verhältnis Gewicht zu Volumen extrem hoch, so dass eine Gepäckträgerlösung ab einem gewissen Volumen wesentlich leichter ist.

Ich werfe mal folgendes in den Raum: http://ultralightcycling.blogspot.de Der Typ beschreibt unter rack or no rack den Sachverhalt eigentlich ganz gut. Und hier hat man mal eine Packliste http://iikinvietnam.blogspot.de

Geht es nicht um Geländefähigkeit, wofür meines Erachtens nach das Bikepacking geschaffen wurde, dann sollte man mit dem Gedanken spielen die simple Lösung Rack, Strap & Bag zu nutzen.

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      Hier ein Link, zu meiner Packliste https://www.geargrams.com/list?id=45364.
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      Heute habe ich ungefähr 28km gemacht. Als ich wieder zuhause in der Karte nachschaue, fällt mir auf, dass es etwas mehr als 1000 Höhenmeter waren.
       
      Tag 3
      22.04.2018
      Heute Nacht bin ich mehrmals wach geworden, weil mir übelst warm war. Ich habe meinen Schlafsack dieses Mal offen gelassen. Immer wenn ich wach wurde, habe ich ihn etwas angehoben. Das half aber nur kurz. Um ca. 7 Uhr stehe ich auf. Es ist schon lange hell. Nach dem Zähneputzen und Frühstücken telefoniere ich lange mit meiner Freundin. Erst um 8 Uhr habe ich alles zusammen gepackt und gehe los. Heute geht es über den Belchen. Durch viele Wiesen und Kuhweiden laufe ich in der prallen Sonne. Endlich wieder im kühleren Wald, geht es steil bergauf. Sehr anstrengend das Ganze. Insgeheim hoffte ich, meine Tageskilometer von gestern noch zu toppen. Aber jetzt glaube ich nicht mehr daran. Irgendwann laufe ich wieder über Wiesen. Der Ausblick ist herrlich. Oben auf dem Belchen angekommen, setze ich mich erstmal in einen Liegestuhl. Aber die Sonne scheint mir zu stark, und ich muss mich in den Schatten setzen. Ich spüre auch schon ein Brennen im Nacken. Hier oben sehe ich das erste Mal Schne auf meiner Tour. Beim Abstieg wird es sogar noch mehr. Immer wieder muss ich über Schnee gehen. Es wird recht steil und felsig. An einem Bach fülle ich meine Wasserflaschen auf, filtere das Wasser aber vorsichtshalber. Auf dem Weg komme ich immer wieder an Stellen vorbei, an denen ich meine Flaschen auffüllen könnte. Deshalb ärgere ich mich, weil ich das Gewicht umsonst mit mir rum schleppe. In Notschrei setze ich mich im Außenbereich eines Restaurants an einen Tisch. So weit wie möglich weg von den anderen Gästen. Ich möchte niemanden mit meinem Geruch belästigen. Badische Käsknöpfle und dazu eine große Cola gibt es. Von hier wären es noch knapp 10km auf den Feldberg, und es ist 16 Uhr. Ich könnte dort einkehren, mal duschen etc. Aber schaffe ich heute noch 10 km? Es wird steil bergauif gehen, und dort liegt sicher einiges an Schnee. Ich bezahle meine Rechnung. Beim Aufstehen bemerke ich, dass meine Beine nicht mehr so wollen. Sie fühlen sich richtig schwer an. Alles klar. Heute gehe ich nicht mehr auf den Feldberg. Die beste Option, vorher noch zu übernachten, ist die Auerhahnhütte. Dort gehe ich hin. Um ca. 17 Uhr komme ich an, nachdem ich durch tiefen Schnee waten musste. Es ist noch früh, aber egal. Ich habe heute ca. 25km gemacht. Das muss reichen. Ich mache mir Holz zurecht für ein kleines Feuer und fülle meine Edelstahlflasche mit Schnee, den ich später am Feuer schmelzen will. Beim Ausziehen der Schuhe bemerke ich eine Blase am Zeigezeh. Sie ist noch zu und tut zum Glück nicht weh. Mit dem geschmlzenen Schnee wasche ich meine Socken und meine Unterhose, hänge sie zum Trocknen ans Feuer. Zum Essen mache ich mir Couscous mit Gemüsebrühe. Mit Wasser muss ich hier nicht sparen. Überall liegt Schnee. Wie gestern schon, gehe ich um 22 Uhr schlafen. Morgen will ich früh raus, um viele Kilometer zu schaffen.
       
      Tag 4
      23.04.2018
      Im Gegensatz zu meinem Plan früh aufzustehn, wache ich erst um 20 nach 7 auf. Ich lasse mir Zeit, und gönne mir heute sogar das erste Mal einen Kaffee zum Frühstück. Es ist bereits halb 9 als ich los gehe. Es geht gar nicht so steil bergauf, wie ich erwartet hatte. Auch der Schnee stört mich wenig. Das Laufen ist sogar richtig angenehm. Endlich ist es auch nicht mehr so heiss. Auf meinem Weg Richtung Gipfel, habe ich auf dem Feldberg eine herrliche Aussicht. Es herrscht zwar nicht ganz so klare Sicht, aber es könnte schlimmer sein. Immerhin sagt meine Wetterapp für heuteRegen an. Durch den Schnee erkennt man den Weg schlecht, und ich schaue ab und zu auf dem Handy nach, ob ich noch richtig bin. Zum Glück entdecke ich auch Fußspuren. Irgendjemand hatte hier wohl Zehenschuhe an. Dieser Spur folge ich in umgekehrter Richtung. Oben auf dem Feldberg gibt es eine kleine Aussichtsplattform. Bis in die Alpen kann man heute leider nicht sehen. Ein Mann mit seiner ca. 3-jährigen Tochter erzählt mir, dass er hier oben einen allinclusiv Urlaub mit seiner hochschwangeren Frau und seiner Tochter macht. Sowas muss auch mal sein. Nach einer kleinen Plauderei beginne ich den Abstieg. Hier wird es mit dem Orientieren immer schwieriger, aber dank der Fußspuren verlaufe ich mich nicht. Den Berg hinab fließen überall Bäche aus geschmolzenem Schnee. Ich breche im Schnee immer wieder ein. Einmal sogar bis zur Hüfte, und stehe dann in einem Bach. Über mehrere gestürzte Bäume muss ich steigen. Irgendwann geht es nicht mehr so steil bergab, und es liegt auch kein Schnee mehr. Jetzt kann ich etwas Gas geben. Als es anfängt zu nieseln, ziehe ich sofort meinen Poncho über. Ich möchte nicht, dass die Sachen in meinem Rucksack nass werden. Die Regenhose lasse ich erstmal weg. Nach einer Weile fängt es an, wie aus Eimern zu schütten. Da komme ich an einer Hütte vorbei. Es ist 12 Uhr. Wenn ich erstmal eine Mittagspause mache, regnet es vielleicht nicht mehr so stark, wenn ich weiter gehe. Also gehe ich in die offene Hütte und lege den nassen Poncho zum Trocknen hin. Dann packe ich mein Kochzeug aus, und bereite mir Couscous zu. Leider nimmt meine Tour hier eine Wendung. Ich erfahre, dass meine Freundin ernsthaft krank ist, und ich muss die Tour abbrechen. Ich laufe noch die 8 km bis Hinterzarten, wo ich um 15 Uhr ankomme, und fahre dann mit Bus und Bahn nach Hause.
       
      Insgesamt bin ich ca. 85 km gewandert.
       
      Fazit
      Ich war gut vorbereitet. Habe mir im Vorfeld viele Gedanken gemacht, und hatte eigentlich zu viele Sorgen. Ich glaube nicht, dass es noch viel kälter geworden wäre, von daher hätte ich die Steppjacke zuhause lassen können. Mein Schlafsack war für knapp 0 Grad ausgelegt. Viel zu viel. Der 10 Euro Rucksack hat sehr gute Dienste geleistet. Ich hatte fast durchgehend meine Daumen in den Daumenschlaufen eingehängt, und so hatte ich kaum Gewicht auf den Schultern. Meine Z-Lite, die ich geteilt und übereinander gelegt habe zum Schlafen, und den Rucksack unter die Füsse, war ausreichend bequem. Ich hatte keine Rückenschmerzen oder sonst was. In meine Schuhe habe ich mich verliebt. Ich hatte vor, meine Lowa Wendelstein anzuziehen für die Tour. Aber diese musste ich an Lowa senden wegen einer Reklamation. Sie haben mir kostenfrei ein komplett neues Paar geschickt. Eine Woche vor dem Westweg...Mit nagelneuen Schuhen wollte ich den Westweg nicht gehen. Die Adidas Trail Running Schuhe haben sich dann sogar als die bessere Wahl herausgestellt. Die Edelstahlflasche ist relativ schwer, aber ich würde sie wieder mitnehmen.
      Von meiner körperlichen Fitness war ich selbst ein wenig positiv überrascht muss ich sagen.
      Wo ich noch sehr dran arbeiten muss ist die Ernährung auf Tour. Mir hat viel gefehlt wie Fette und Kohlenhydrate. ch habe viele Fitnessriegel gegessen, hätte aber mehr richtige Mahlzeiten zu mir nehmen müssen.
      Ich hoffe, dass ich gerade Einsteigern ein wenig die Nervosität nehmen kann, und gebt mir gerne Tipps, was ich bei einem nächsten Reisebericht besser machen könnte.
      Die Bilder sind leider nicht ganz in der richtigen Reihenfolge.
       































    • Von Mina&Ayla
      Hallo ihr lieben!
      Ich möchte mit meinem 30kg-Hund im Mai 12 Tage im Elbsandsteingebirge wandern. Genaue Tour ist erst noch in Planung. Da ich für meinen Hund die Ausrüstung mitschleppe, muss diese so leicht wie möglich sein. Ich lasse auch gern vieles weg und nehme so wenig wie möglich mit, dafür soll neue Ausrüstung, die ich mir beschaffe, relativ qualitativ sein.
      Vorletztes Jahr war ich ohne Hund 3 Wochen in Schweden wandern mit etwa 23 kg Gepäck, bin aber selbst nur 1,60 cm groß und rund 48 kg schwer. Mussten wegen nur einem Zwischenstopp eben das gesamte Essen für 2 Wochen tragen. Auch auf dieser Tour möchte ich aus Kostengründen mein Essen selbst mitnehmen (morgens Porrdige mit Nüssen und Kokoschips, über den Tag Rohkostriegel, abends Tütensuppe).
      Diesmal soll es leichter werden. Habe ein paar Gegenstände, auf die ich halt nicht verzichten mag (Fernglas, Ebook-Reader, Ball für Hund etc.).
      Habt ihr Tipps, wie ich möglichst einfach und leicht meine Schlafstätte gestalten kann? Kann mich nicht entscheiden zwischen leichtem Zelt, Tarp, oder sonst iwelche Ideen. Oder ob ein neuer Schlafsack (oder Inlet) hermuss, ich lieber in einen Biwak-Sack investieren sollte oder eine isolierende Zeltunterlage hermuss. Weiß auch nicht, ob mein Schlafsack für die Temperaturen ausreicht, die waren sehr billig. Am liebsten würde ich ohne Zelt reisen oder mit einem sehr leichten mit geringem Packmaß.
      Meine bisherigen Ausrüstungsgegenstände, die ich habe (und ggf. weglassen oder optimieren würde) sind folgende:
      Schlafen:
      Therma-rest Neoair All Season (519g)
      High Peak lite pak Schlafsack Komforttemperatur 12°C (818g)
      Naturehike Schlafsack Komforttemperatur  9°C (866g)
      (Zelt decathlon, 2 Personen (1800g))
      Küche/Essen/Trinken:
      Plastik-Löffel-Gabel-Messer (9g)
      Gaskartusche (476g)
      Gaskocher (176g)
      Geiggerig Trinksystem 3 liter (268g)
      Geigerrig Wasserfilter (37g)
      Alu-Topf 1 Liter + Plastiktüte (125g) -> vllt. wäre ein Becher besser, dann kann ich gleich Tee draus trinken
      Silikon-Faltschüssel (70g) -> wahrscheinlich unnötig, könnte aus dem Topf/Becher essen
       
      Ich war noch nie mit Hund auf einer Mehrtagestour und weiß nicht, was ich für sie noch zum Schlafen brauche bzw. ob sie es mit Tarp aushalten würde.
       
      Ich freue mich schon auf Antworten!! Danke!!
       
       
    • Von Simseon
      Hallo, ich bin hier noch gar nicht so lange dabei mit UL und bin grad dabei mir ne Schere zu entfernen. Ich möchte von einem Schlafsack auf einen Quilt umsteigen, ich hab mich lange gewunden aber denoch gefallen an dem konzept gefunden. Ich hab mir hier schon ein Paar andere Beiträge durchgelesen und habe gemerkt das mir eine verschließbare Fußbox ganz gut gefallen würde, genauso wie wenn der Quilt ein Stück länger ist damit man sich da schön rein kuscheln kann (macht das Sinn oder stört das nur). Zu meiner Person, ich bin ca 180cm Groß und ziemlich Dünn. Nun stehe ich vor der Entscheidung: Sea To Summit Ember EB II Quilt oder Enlightened Equipment Revelation 800 20°
      Zum Sea To Summit Ember EB II Quilt: https://www.trekking-lite-store.com/sea-to-summit-ember-eb-ii-quilt.html?number=11029-002
      Maße: 225 x 150 cm oder 200 x 120 cm
      Gewicht: 695g oder 620g
      Comfort Temperatur: zwischen 2 und -4°C
      Kosten: 245€
      Fußbox per Druckknöpfe verschließbar
       
      Enlightened Equipment Revelation 800 20°: https://www.trekking-lite-store.com/enlightened-equipment-revelation-800dt-200-quilt-vorfuehrmodell.html
      Maße:194 x 132 cm
      Gewicht: 624g
      Comfort Temperatur: -6°
      Kosten: 270€
      Fußbox mit Reißverschluss schließbar
       
      Da ich total unerfahren mit Quilts bin wäre ich auch sonst für Tipps offen oder andere Vorschläge
      Danke für die Hilfe
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