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Ultraleicht Trekking

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Auf WAS schraubt man rum, wenn einen das Myog Fieber gepackt hat. Richtig - Outdoor Küche. Bei mir war es zumindest so. 

Anforderungen:
- klein soll sie sein
- Robust muss sie sein, vor allem die Außenhülle
- unter 150 Gramm sollte sie wiegen
- niedriger Verbrauch, Wasser muss nur heiß sein, ich brauche kein kochendes Wasser
- es muss sich ein Tässchen Instantkaffee am Morgen ausgehen
- und es muss sich am Abend eine kleine Mahlzeit ausgehen (wird im Ziplockbeutel und PotCozy zubereitet)
- muss meinen Not/Ersatz Brennstoff verarbeiten können

Was ist dabei rausgekommen:
- das Packmaß gefällt mir ganz besonders
- Der PotCozy und die Mandarinendose geben eine robuste Außenhülle ab.
- Yeah, 138 Gramm - Ziel erreicht
- Verbrauch zwischen 3 - 4 ml pro Kochvorgang, am Tag also ca. 6 - 8 ml Verbrauch, Wassertemperatur zwischen 50 und 65 Grad (das reicht)
- 200 ml Wasser können zubereitet werden (mehr wollte ich nicht) - der Kaffee und das Abendessen ist gesichert
- funktioniert, wenn auch mit leichter Rußbildung (kann ich verschmerzen)

Fazit: 
Hat eine Menge Spaß gemacht. Überlegen, Ideen verwerfen, einige Brenner in die Tonne gekloppt, von vorne anfangen, nicht aufgeben. Aber ich bin mit dem Ergebnis zufrieden.

Aufstellung:
 7 Gramm - Kochtopf (Bierdose) 200 ml 
 1 Gramm - Schmutzschutz für Kochtopf (zusätzlicher Schutz für Brenner, falls Spiritus daneben geht)
34 Gramm - Kaffee- bzw. Esstopf
12 Gramm - Topfwärmer bzw. Schutz für die komplette Küche
 3 Gramm - Brenner (Teelichthalter mit Glasfaserfüllung + 10 Groschen) 5 ml pro Kochvorgang
 3 Gramm - Schutz für Brenner
16 Gramm - Stand
 3 Gramm - Windschutz
 5 Gramm - Löffel
30 Gramm - Spiritus ca. 45ml
 4 Gramm - Spritze für Spiritus einfüllen
 2 Gramm - Putztuch
19 Gramm - Not/Ersatz Brennstoff (Baumwolle in Kerzenwachs getränkt)

Summe: 138 Gramm

Abmessungen: 

Das ganze Set:
Durchmesser: ca. 8.5 cm
Höhe: 11 cm

Stand/Brenner + Kochtopf aufgebaut:
Höhe: 11 cm

Kochtopf:
Höhe: 7.5 cm

Kaffee/Esstopf:
Durchmesser: ca. 7.5 cm
Höhe: ca. 8.5 cm

Brenndauer:
Zeit habe ich nicht gemessen (vom Gefühl her so um die 5 Minuten), aber mit einer 3 - 4 ml Füllung, je nach Wind und Temperatur komme ich auf eine Wassertemperatur von 50 bis 65 Grad. Übrigens, bis 50 Grad halten die Ziplockbeutel von Ikea aus.

Vielleicht gefällt dem einen oder anderen mein Kochset. Nachbauen ausdrücklich erwünscht ;)

LG Mike

 

Hier ein paar Bilder: 

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bearbeitet von zerial
Glasfaserfüllung bei Brenner hinzugefügt

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@wilbo Hier die versprochenen Bilder:

4 ml Spiritus wurden verwendet. Wie du auf den Bildern sehen kannst, drückt es unten den Spiritus raus. Die Menge ist aber gering. Wenn ich 5 ml einfülle, dann hab ich schon einen See rundherum. Darum auch auf Tour die Zusatz-Alufolie, die ich als Auffangbecken nutze.

Vielleicht hat ja jemand einen Tipp, wie man das Spiritusproblem beseitigen kann? Größere Seitenlöcher bringen leider nichts, hab ich beim ersten Brenner probiert. Zu kleine Löcher und er stirbt ab.

Zur Brenndauer: Mann Mann Mann, da hab ich mich aber so was von geirrt. Von wegen rund 5 Minuten - die gesamte Brenndauer betrug lediglich 3:04 Minuten. Ab Minute 2:38 berührte die Stichflamme nicht mehr den Dosenboden.

Aber, und jetzt ein ganz dickes ABER. Für die Brenndauer von nur 3:04 Minuten und einer Füllmenge von 4 ml und einer erreichten Wassertemperatur von 76 Grad (in der Indoorküche), kann ich sagen - HAMMER - ich bin mit dem Ergebnis mehr als zufrieden B)

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@AlphaRay Welches Epoxydharz meinst du? Die Dose (Gambrinus Radler vom Penny, Inhalt für den Preis gar nicht mal so schlecht :) ) ist aus Aluminium ohne Innenbeschichtung.

Die 800 ml Dose ist diese hier: Mandarinendose vom Spar Markt, hat aber nur 312 ml - und ja, sie dient in erster Linie als stabile Verpackung. Mein voriges Kochset war in einer Stapelchipsverpackung verstaut. (175g mit ca. 22 cm Höhe), da hatte ich einen Fancy Feast Stove komplett aus Dosen mit einem Stück Löschdecke im Einsatz. Die Bierkochdose fasste da auch noch so um die 450 ml. Aber ich wollte mein System noch kleiner haben ;) 

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bearbeitet von zerial
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Da geht noch was!

Und zwar sinnvoll :

Spar dir das zweite Teelicht, alle meine 5 unterschiedliche Teelichtbrenner zeigen genau dasselbe Verhalten wie auch deins:

Sie starten zwar je nach Bauart unterschiedlich langsam, aber nach kurzere Zeit haben sie ihre max. Betriebstempweratur erreicht und dann drückt der Spiritus durch jede noch so kliene Ritze raus.

Also nur ein Teelicht, die Füllung kann man sich ebenfalls sparen, macht keinen grossen Unterschied, siehe oben.

Und ich bleibe bei meinem ca. 30ml Starlite-clon aus eine redbulldose, brennt effktiver, weil gleichmässiger.

Ein Drahtgitterständer dürfte weniger wiegen.

 

Deine Bierdose würde ich sorgfältig beobachten, nach mehrmaligen Erhitzen wird das Metall weicher und dann drückt man das Teil schon beim Hochheben zusammen, zumal du ja den stabilisierenden oberen Rand abgeschnitten hast.

Also meine 500ml Bierdose hatte 16gr gewogen, weiss jetzt nicht was  ne 330ml wiegt.

Aber den Rand würd ich behalten wollen, oder bei deiner nachträglich machen, gibt irgendwo bei youtube videos wo es gezeigt wird.

 

Ansonsten gefällt mir gut!

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@ Alpharay:

Hast du das schon gemacht?

Meine diversen Varianten hab ich auch mit Hochtemp silikon abgedichtet/geklebt, aber egal obs zu heiss wurde oder rissig vom Hantieren oder bei Kontakt mit der Flamme verbrannt das Ergebnis gleicht zerials :

Der Spiritus drückt ab einer gewissen Temp. raus!

Ansonsten behalte deine Glaubensbekenntnisse für dich:

Wo doch einfaches googeln nach Schmelzpunkt Alu = 660,3 °C ergibt.

 

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@Bluebalu Die offene Variante hatte ich Wochen zuvor getestet. Ich kam aber nicht annähernd an meine jetzigen Ergebnisse. Der Brenner verbraucht in der jetzigen Form weniger Spiritus. Dein Vorschlag mit einem Teelichthalter hat natürlich den Vorteil, man braucht nicht viel rumbasteln und kann zur Not eventuell mehrere Leerbehälter mitnehmen. Selbst wenn die zerdrückt sind kann man sie wieder aufrichten. Sehen dann zwar nicht mehr schön aus, aber was solls. OK, meinen Brenner zerdrücken wäre natürlich nicht so intelligent :-D

Hast du bei deinen vielen Tests mal probiert, die Löcher weiter innen zu stechen?

Das jetzige Setup mit einemTeelichtbrenner zu betreiben finde ich genial und würde gerne das Optimum rausholen, da ultraleicht, easy (Kerze raus) und mit ein wenig (fummeln), ziemlich schnell einsatzbereit ;)

Es gibt ja auch noch die größeren Teelichter. Hast du die mal getestet?

bearbeitet von zerial
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Zugegeben ich habe von mir auf andere geschlossen.....

Ich habe mich letztes Jahr der Herausforderung gestellt mit so wenig Spiritus wie möglich 500ml Wasser zum sieden zu bringen.

Lange Zeit hat mein Starliteclon eben eine 500ml Bierdose erhitzt, bis ich auf Werte um die 10gr Ethanol kam und so dachte ich ein kleinerer Brenner könnte noch bessere Werte liefern.

Also baute ich ein offenes Teelicht, eins gefüllt mit Carbonfelt, ein Fancy feast/capillary aus zwei Teelichter (eins war geringfügig kleiner), ein Pennystove (mit und ohne Silikonabdichtung), eins mit einem Loch in der Mitte (so gross wie die Dochthalterung; mit und ohne Silikon) und dem hab ich schlussendlich noch einen Kamin verpasst (den aber nicht mehr abgedichtet)

Ziel war bei mir eine Brenndauer > 10min und eben 500ml siedendes Wasser mit weniger als die 10gr.

Ergebnis:

12gr Ethanol eingefüllt, 12gr verbraucht in ca 7min (Zeiten hab ich nie genau gemessen, da es darauf nicht ankam), Wasser > 60°C aber <100°(hatte kein Vernünftiges Thermometer zur Hand, wie so oft liegt das woanders, so wars halt ein Innen/Aussenthermometer fürs Auto). Für mich macht es keinen Unterschied ob die Aufheizphase nun 1min oder 2min dauert und dann max. feuert ( und mit den neben raus schlagenden Flammen meinen Titanfolien windschutz zum glühen bringt), das ist vergeudete Energie, die nicht im Wasser landet.

Für dich jedoch bedeutet bei 4ml Ethanol eine 2min Aufheizphase halt eine deutliche Verlängerung der Brenndauer, trotzdem haut es auch bei dir die Flammen neben raus und das macht es ineffezient.

Die grösseren Teelichter habe ich nicht getestet, da sie vom Durchmesser her wohl so ziemlich gleich gross wie eine redbulldose ist.

Die Löcher weiter innen wird auch nichts bringen, da es den Spiritus rings um herausdrückt.

Aber ich hätte noch zwei quick and dirty Vorschläge:

2 Teelichter abdichten mit Heisskleber, einen Kamin in die Mitte setzen ca.3cm hoch; 1cm Durchmesser, innen felt und hoffen dass die Flamme nur oben am Kamin bleibt.

Oder

einen beliebigen Zylinder mit einem Durchmesser deiner Wahl mit mehren Lagen Alufolie umwickeln, die Ränder halt immer überlappend woanders und so eine Dose formen, felt rein und anzünden und nach Bedarf kann man das dann beliebig klein mit einer Nagelschere runterschnippeln.

Das Dingens muss ja nicht zwingend komplett mit felt gefüllt sein, unten drunter was saugendes ala Küchentuch, Watte oder normales Filz/Wolle tuts auch.

 

PS: Ich meinte ein Drahtgitterständer aus "Hasendraht", kein Aluteelicht oder eine andere Dose aus Alu (wrid weich und hält evtl. das Gewicht nicht), aber es gibt sicher so einiges was leichter als 16gr ist.

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@Bluebalu Habe mal zwei Varianten getestet. Einmal Teelichthalter offen mit Glasfaserfüllung und einmal ohne Füllung. Spiritusmenge bei beiden 4 ml. Die Brenndauer ist ja, wie du ja selbst sagst nebensächlich (stimme ich dir voll und ganz zu), hab sie im gesamten Thread aber für die Community trotzdem angeführt (es gibt ja doch einige die solche Werte haben wollen).

Bezüglich Aufheizdauer: Mit nur einem offenen Teelichhalter gibt es die ja praktisch fast gar nicht. Bei meinem geschlossenen Brenner hatte ich die schon und musste dem mit ein paar Spritzer Spiritus am Rand entgegenwirken. Ohne, hat das Aufheizen 1 Minute und mehr gedauert. 

Mit Glasfaserfüllung: Flamme ruhig, konzentrierter Strahl auf die Mitte des Dosenbodens. Wassertemperatur ca. 64 Grad
Ohne Füllung: Flamme sehr unruhig, jedoch eine breitere Flamme. Wassertemperatur ca. 72 Grad

In beiden Fällen erreichen die Setups meine persönlichen Anforderungen. Denn alles ab 60 Grad Wassertemperatur geht für mich in Ordnung. Instant Kaffee brauch ich dann nicht mehr pusten, gleich runter damit. Und das Abendessen, ziehen lassen im Cozy, funktioniert mit der Temperatur auch hervorragend.

Fazit meiner Tests: Ich werde in Zukunft, deinen Vorschlag in die Tat umsetzen. Das zukünftige Setup wird aus einem Teelichthalter, einem leichten aber stabilen Drahtgittergestell (nur noch einen Hasenstall finden), einem kleinen Schutz für den Untergrund und einen Windschutz,, bestehen. Das ist für mich die einfachste und gewichtsmäßig beste Variante, die es gibt.

Hier die Bilder:

Mit Glasfaserfüllunglarge.20170706_194425.jpg.9f1a1c60642ff75a5260fd63a75f90d9.jpg

Ohne Glasfaserfüllunglarge.20170706_195517.jpg.c2d6f76dc571fd54af723eb050081a49.jpg

bearbeitet von zerial
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Mit Aufheizphase meinte ich nicht wie bei den diversen Sideburner bis da die Flammen aus den jets kommen, sondern hier im besonderen bis der Brenner die max. Verdampfungsrate erreicht und dann unabhängig von der Bauart eben max feuert. und die Flammen dann neben raus schlagen.

Und als eine wesentliche Erkenntnis meiner Tests:

Mach den Windschutz so hoch wie dein Topf und hüll ihn ringsum ein.

Nichts brachte soviel an Spritersparnis wie ein Windschutz aus Metall, der die Infrarotstrahlung zum Topf reflektieren kann.

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@Bluebalu Windschutz ist notiert ;)

@Konradsky Die Realbedingungen sind mir durchaus bewusst. Mit Esbit, Gas und anderen Spiritusbrennern bin ich halbwegs vertraut, jedoch mit Teelichthaltern hab ich noch keine Erfahrungswerte. Darum der Thread und darum zuerst die Indoorversuche. Und ja, ich teste jedes Brennsystem, das ich vielleicht nutzen möchte, vorher in meiner Küche ;)

Ich denke aber auch, wie Bluebalu anmerkt. Ein Windschutz ist bei jedem Setup das UM und AUF. Werde aber im Freien testen, wie viel Sprit ich zusätzlich verballern muss. 

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vor 8 Stunden schrieb zerial:

@Bluebalu Mit Glasfaserfüllung: Flamme ruhig, konzentrierter Strahl auf die Mitte des Dosenbodens. Wassertemperatur ca. 64 Grad
Ohne Füllung: Flamme sehr unruhig, jedoch eine breitere Flamme. Wassertemperatur ca. 72 Grad

 

Was man bei beiden sehr gut sieht:  die Ständer sind viel zu hoch, da die Flamme noch viel zu viel gelb-orange ist. Optimaler Abstand lag doch irgendwo bei 3-3,5 cm. Die Flammte sollte 100% blau sein - erhöht den Wirkungsgrad, da die Verbrennung sauberer abläuft.

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@AlphaRay Stimmt, der Abstand ist jetzt beim offenen Teelichthalter nicht mehr effizient. Bei meinem geschlossenen Teelichtbrenner gab es eine richtig schöne blaue Flamme (wie man sehr gut in einem Bild weiter oben erkennen kann). Erschwerend kommt hinzu, das der Topfhalter nur schnell improvisiert war. Mehr hatte ich nicht zuhause. Weder ein ordentliches Metall noch irgendein Gitter. Baumarkt ist sich zeitlich nicht ausgegangen.

Ende nächster Woche besorg ich mir ein Hasengitter, dann werde ich die optimale Höhe in Verbindung mit dem Windschutz testen.

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    • Von Andreas K.
      Zwei Jahre lang lagen die Materialien für einen Quilt zuhause in der Materialkiste, zwei Jahre stand der fertige Schnitt... Doch nach den Erfahrungen lange zurückliegender Projekte, Daunenhose und Daunensocken, war ich noch immer in meiner Begeisterung für die Verarbeitung der hierfür typischen Materialien gebremst. Zu groß war der Respekt vor der doch sehr aufwändigen Arbeit.
      Nachdem @Puffin aber seinen äußerst gelungenen selbstgenähten Quilt auf dem zurückliegenden MYOG Treffen zeigte, hat mich doch der Ehrgeiz gepackt, und ich habe mein lange ruhendes Projekt in Angriff genommen und erfolgreich zum Abschluss gebracht.
      Herausgekommen ist der „Siebenschläfer“, ein Dreijahreszeiten-Quilt den ich im Folgenden vorstellen möchte.
       
      Die Details:
      Flach ausgebreitet hat der Quilt die Maße 210x138/112cm. Er ist somit nutzbar bis zu einer Körpergröße von ca. 195cm. Mittels eines 75cm langen, teilbaren Reißverschlusses und eines Kordelzuges lässt sich das untere Drittel der Decke zu einer Fußbox schließen. Ausgeformt hat die Fußbox eine Länge von etwa 60cm. Der Kragen wird rückseitig durch eine Flachschnalle geschlossen und kann mit einem elastischen Kordelzug gerafft werden, so dass dieser eng am Hals anliegt. Zur Befestigung des Quilts an der Matte sind drei umlaufende elastische Bänder vorgesehen, auf denen die männlichen Teile der Flachschnallen - die mit dem Dreisteg - aufgefädelt sind. Dadurch lassen sich die Schnallen beliebig auf den Bändern justieren, haben aber einen festen Sitz, so dass diese nicht versehentlich verrutschen können. Außerdem legen sich die Schnallen flach an die Matte an, wodurch der Spalt zwischen Quilt und Matte, durch den Luft ziehen könnte, minimiert wird. Als Füllung habe ich 250g Gänsedaunen mit 850cuin gewählt. Diese sind in insgesamt 15 quer verlaufende Kammern in H-Konstruktion mit einer Breite von 15cm und einer Steghöhe von 3,6cm verteilt. Für die Kammern wurde 10% Überfüllung eingeplant, wodurch diese sich leicht aufplustern, so dass sich ein Loft von 5cm (einfach) ergibt. Als Material für Außenhülle und Kammerstege wurde Membrane10 von RSBTR mit 22g/m² gewählt. Ausgelegt ist der Quilt für einen Temperaturbereich von drei Jahreszeiten. Nach meinem Verständnis entspricht das dem Zeitraum von etwa April bis Oktober, also insgesamt sieben Monate. Daher auch die Namensgebung „Siebenschläfer“. Das Gewicht des Quilts beträgt 465g. Das der drei zugehörigen Befestigungsbänder gesamt 21g.  
      Der Quilt in Bildern:

























    • Von einar46
      Hallo liebe MYOG-Experten,
      ich möchte mein Tarp von zpacks Hexamid Pocket Tarp w Doors mit einem Inner von SMD Serenity NetTent etwas "aufpimpen". In der Regel benutze ich mein Tarp solo, aber unter bestimmten Bedingungen (Mückenzeit usw) möchte ich das genannte Inner einsetzen.
      Nun habe ich ein Problem.
      Das Inner passt von der Größe (Länge und Breite) sehr gut in das Tarp, was ich schon ausprobiert habe. Auf dem Bild ist oben die Innenseite der Spitze des Tarps zu sehen. Dort sitzt der Griff meines Trekkingstocks. Im unteren Teil des Bildes ist die Außenseite der  Spitze des Inners zu sehen. Wegen meiner Körpergröße verwende ich Trekkingstöcke der Länge 115 cm, die nur faltbar und nicht "teleskopierbar" sind.
      Damit ich im Inner ausreichend viel Platz habe, muss das Inner direkt in der Spitze des Tarps sitzen, Tarp und Inner gleichzeitig fixiert mit meinem Trekkingstock.
      Am Griff des Trekkingstocks anbinden funktioniert nicht so richtig, weil das Inner dann zu tief hängt. Es kommt auf jeden Zentimeter an. Ich könnte meinen Trekkingstock auch in das Inner stellen, dann würde ich aber mit den Spitzen des Trekkingstocks den Boden des Inners zerstören, was ich erstmal nicht machen möchte. Als letzte Variante bliebe eine durchstichfeste Unterlage für den Trekkingstock, so dass ich den Trekkingstock doch im Inner aufstellen könnte.
      Ich frage daher mal in die Runde, ob jemand eine geniale Idee hat, wie ich den Trekkingstock doch außerhalb des Inners aufstellen kann und die Spitze des Innners trotzdem in der Spitze des Tarps sitzt.

      Grüße von Reinhard
       
    • Von tib
      Hallo,
      ich will demnächst ein Tarp Corona-Prograstrinieren und habe dazu einige Fragen, was die Konstruktion des Beaks angeht.
      Das Beak ist ja im Prinzip eine Fläche bestehend aus zwei Dreiecken (zusammengefügt folgend der Firstlinie). Die erste Seite ist von der Länge klar: das ist die Breite des Tarps. Die Länge des Beaks hatte ich mit 50cm überlegt. Ist das bei einem 2,5m breiten Tarp in Ordnung? Und wie bestimme ich die Länge der dritten Seite? Und wie sind die Winkel zueinander?
      Ich habe leider noch nie (bewusst?!) ein Beak gesehen. Das ist gerade noch alles reine Theorie für mich
      Und noch eine weitere Frage: ich hätte die Geschichte mit dem Beak gerne halbvariabel. Soll heißen, dass ich es gerne öffnen können will. Würde eine Konstruktion mit Kamsnap auch bei viel Wind halten?
      Vielen Dank schonmal für eure Antworten!
    • Von Andreas K.
      Ein jeder Topf braucht einen Ständer...
      In den letzten Jahren hatte ich viele Topfstand- / Windschutzkombinationen ausprobiert, doch nie hatte mich eine der Möglichkeiten vollends überzeugt:
      Drahtgestelle waren zwar leicht, aber wackelig. Der zugehörige Windschutz war flattrig.
      Konen gewährten da schon einen deutlich stabileren Stand, waren aber natürlich auch schwerer. Wirklich störend aber war das Packmaß: Zusammengerollt zu lang, um es in der Tasse zu transportieren. Da die dünnen Folien aber wirklich empfindlich bzgl. Deformation waren, brauchten die Konen zwingend eine stabile Transporthülle, was erhebliches Mehrgewicht bedeutete.
      Meine faltbaren Topfstand- / Windschutzkombinationen aus drei zusammen zu steckenden Seitenteilen ermöglichten einen wirklich sicheren Stand der Töpfe und waren dabei nur geringfügig schwerer als ein Konus ohne Transporthülle. Außerdem waren diese durch das relativ dicke Blech sehr robust. Aber das Packmaß war auch hier ungünstig: die Teile passten formbedingt leidlich in die Topftasse, was in den Rucksack gepackt bei Bewegung unangenehmes Klappern erzeugte.
      Kurzum, ich hatte Bedarf an einer neuen Konstruktion. Aus meinen Überlegungen entstand der „Feuerstuhl“. Ein einfacher im Querschnitt runder Windschutz mit zwei eingeschobenen Stäben (z.B. Häringen) als Topfstand. Zusammengerollt schmiegt dieser sich an die innere Topfwand an und ragt nicht über den Rand hinaus. Das Material, 0,2 mm gehärtete Aluminiumfolie, ermöglicht ein sehr geringes Gewicht des daraus gebauten Objektes. Es ist aber zugegebener Maßen nicht für die Ewigkeit gebaut, da das Aluminium durch die Hitzeeinwirkung im Brennraum weich wird. Aber ich habe so einen Topfstand seit immerhin knapp zwei Jahren in Betrieb, und der funktioniert noch. Den Verschluss für den Windschutz habe ich mir bei den Chinesen abgeschaut – ja, kopieren geht auch andersherum . Aber wie ich erst kürzlich gelernt habe, ist in der chinesischen Kultur das Nachahmen und ggf. Verbessern eines bestehenden Produktes Ausdruck größter Bewunderung und Wertschätzung an einer Erfindung. Es ist also eine Ehrerbietung gegenüber dem ursprünglichen Erschaffer des kopierten Objektes.
      Aber nun zu den Details:
      Im Betriebszustand hat der Windschutz die Maße von 110 mm Durchmesser bei einer Höhe von 86,5 mm. Das Packmaß ist limitiert durch die Höhe von 86,5 mm. Der Durchmesser ist durch das Zusammenrollen variabel. Zwei Stäbe quer durch den Windschutz gesteckt bilden die Topfauflage. Der Abstand vom Brenner zum Topfboden beträgt festgelegt durch die Höhe der Einschublöcher für die Topfauflage 30mm (gilt für Brenner mit einer Höhe von 28mm!). Der Abstand von der Topfauflage zum oberen Rand des Windschutzes ist so gewählt, dass der Windschutz knapp unter den Henkeln der Tasse endet. Die beidseitigen Lüftungslöcher gewähren ausreichend Sauerstoffzufuhr für den Brenner. Die Löcher enden im oberen Bereich 3 mm unter dem Brennerring. Dadurch wird Luftbewegung reduziert, die sich negativ auf das Flammbild des Brenners auswirkt. Der Abstand von der Topfwand zum Windschutz beträgt umseitig 7,5 mm. Dadurch kann die Luft im Inneren des Windschutzes ungehindert zirkulieren (Sauerstoffzufuhr/ Abluft). Als Material für den Windschutz wurde 0,2 mm gehärtete Aluminiumfolie verwendet. Das Gewicht des Windschutzes beträgt knappe 15g.  
      Optional: Die von mir verwendeten Häringe von Terra Nova wiegen 2 Gramm pro Stück. !ACHTUNG! Der Windschutz wurde für die Verwendung mit einer Toaks 650 light Topftasse und mit Spiritusbrennern mit einer Höhe von 28 mm optimiert. Andere Modelle weichen möglicherweise erheblich von den Maßen ab (insbesondere Tassenhöhe, Sitz/ Größe Tassenhenkel, Höhe Spiritusbrenner, usw.). Der Windschutz müsste also ggf. individuell angepasst werden.

      Doch nun endlich zu den Bildern:









       
       
      Für die Bastelfreunde:
      Druckvorlage/ Schablone:
      Druckvorlage 01.pdf
      Druckvorlage 02.pdf
       
      Werkzeuge/ Hilfsmittel/ Materialien:
      Aluminiumfolie 0,2 mm, gehärtet Klebestift Sprühkleber Skalpell / Cutter Kreisschneider/ Schneidezirkel Lineal / Geodreieck Locheisen Ø 10mm Blechstreifen als Stanzunterlage (weicher als Stahl! Aluminium, Kupfer o. Ä.) Papierstreifen als Stanzunterlage Hammer Körner (alternativ Nagel) Bohrmaschine oder Handbohrer Metallbohrer Ø 3mm Holzbrett o. Ä. als Bohrunterlage Kegelsenker (ggf. Schleifvlies) Schonhammer Reinigungsbenzin Spiritus Putzlappen oder Küchenrolle
        Arbeitsschritte:
      Die zwei Teile der Schablone ausschneiden (mit Randaufmaß!) und zusammenfügen Schablone mithilfe Sprühkleber auf Aluminiumfolie kleben (Trocknungszeit beachten!) Kontur des Windschutzes mithilfe der Schneidwerkzeuge anritzen Durch vorsichtiges Kanten (Hin- und Herbiegen) des Bleches an den Ritzen den Rand abbrechen Mit dem Bohrer Löcher der Topfauflage bohren Mit dem Locheisen Löcher der Lüftungsschlitze ausstanzen (zwei Löcher je Schlitz), als Stanzunterlage Blechstreifen, darüber Papierstreifen, verwenden Grat glätten: Windschutz wenden, Blechstreifen an den Schlitzen unterlegen, entgegengesetzt zweiten Blechstreifen auflegen, Grat mit Schonhammer platt klopfen Löcher von Hand mit Kegelsenker entgraten (alternativ Schleifvlies) Mit Schneidwerkzeug und Lineal Tangenten zwischen den zwei Löchern eines Lüftungschlitzes anritzen, anschließend Steg vorsichtig herausbrechen Schablone mit Reinigungsbenzin tränken, einziehen lassen, Schablone vom Windschutz abziehen Evl. Klebereste mit Benzin entfernen Benzinreste mit Spiritus entfernen  
      Wie bereits oben geschrieben, wurde der Windschutz für die Verwendung mit einer Toaks 650 light Topftasse und mit Spiritusbrennern mit einer Höhe von 28 mm optimiert. Andere Modelle weichen möglicherweise erheblich von den Maßen ab (insbesondere Tassenhöhe, Sitz/ Größe Tassenhenkel, Höhe Spiritusbrenner, usw.). Der Windschutz müsste also ggf. individuell angepasst werden.
      Eine Änderung der Windschutzhöhe ist möglich. Allerdings muss man hierbei beachten, dass die Kürzung symmetrisch erfolgen muss, sprich dass der Windschutz am oberen und unteren Rand gleichermaßen beschnitten wird. Außerdem muss man bei der Berechnung der endgültigen Höhe die Position der Topfauflage im Auge behalten, damit der richtige Abstand Brenner/ Topfauflage und Topfauflage/ Henkel des Topfes gewahrt bleibt!
      Der Durchmesser des Windschutzes sollte für Tassen mit Ø 90 – Ø 100 mm passend sein. Für abweichende Topfdurchmesser müsste man die Breite des Windschutzes ändern. Das ist eine relativ komplizierte Individuallösung, da sich hierbei Ausrichtung und Sitz der Lüftungsschlitze bzw. der Löcher der Topfauflage stark ändern.
       
      Viel Erfolg beim Nachbauen!
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