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Ultraleicht Trekking

effiziente brenner-topf kombinationen


wilbo

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auf der letzten wintertour habe ich erstaunt den gasverbrauch beim schneeschmelzen beobachtet.
mein guter alter primus / trangia-gasbrenner hat zwar zuverlässig und mit power gebrannt, aber leider recht viel gas gebraucht.

zwar rechnen sich töpfe mit wärmetauscher erst ab einer gewissen tourenlänge, aber im winter weitaus früher als im sommer. auch ist in kleinen gruppen der warmwasserbedarf pro tag höher, als wenn man solo unterwegs ist.  so kommt man viel eher an den “break even point” beim gasverbrauch.

ich habe schon lange nach einem effektiven gasbrenner für meinen pico-85 gesucht. bisher habe ich bei bedarf den primus-trangia clone eingebaut. aber der hat ebenfalls schon unter normalen bedingungen einen gasverbrauch von 15 g pro liter.

heute habe ich den gsi pinnacle 4 season stove für den pico umbauen und testen können.
zusammen mit dem wärmetauscher topf von "fire maple" sinkt der verbrauch auf 10 g gas pro liter. das entspräche dem verbrauch vom msr reactor!

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der brennerkopf konzentriert die flamme auf die topfmitte und ist damit für kleinere topfdurchmesser geeignet.

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der pinnacle schlauchbrenner passt umgebaut gut in den pico-85. von den proportionen sieht das viel besser aus, als mit dem dicken trangia-gasbrenner.
das einclip-set wiegt nun 127 g.

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der "duschkopf-brenner" ist zwar relativ laut, funktioniert aber brauchbar im flüssiggasmodus. zusammen mit meiner billo butanflasche brauchte es nur eine minute vorheizen, um dann sauber flüssiggas verbrennen zu können. bei mir gab es keine stichflammen, nur ein ganz leichtes "pumpen" aufgrund des dünnen vergaserröhrchens.

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vg. -wilbo-

Bearbeitet von wilbo
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@wilbo sehr cooles Setup.

Verstehe ich das richtig dass du dieses "Einklick-Blech" am Brenner selber gebaut hast?
Du hast ja einige extra-Löcher in den Pico gebohrt, ist er dadurch instabiler geworden? (bei der senkrechten "Lochreihe" hätte ich bedenken).

Wie gesagt, tolle Idee und tolle Umsetzung!

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Wie passend!  :D   Habe gestern meinen allerersten Gasbrenner + MSF1a Adapter ausgepackt und den Brenner natürlich erstmal zerlegt und gewogen... 
Die Beine durch nen "Hobo"-Windschutz zu ersetzen ist eine interessante Idee. Meinen Hobo habe ich ja von der höhe stark reduziert, da ich auf Elektrobetrieb umgestiegen bin. So eine Kombi wäre ja nen Grund wieder aufzurüsten. Zudem liegt noch 0,15 mm Federblech da für den "richtigen" Falt/Steck-Hobo rum.

Welchen Adapter hast du da?  Sieht kleiner aus wie meiner. Finde den viel zu massiv. Die geriffelte Schraube macht anscheinend das Hauptgewicht aus und ist sonst ohne Funktion.

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@basti78
danke!

das knick-blech habe ich vom china-brenner kannibalisiert.
https://de.aliexpress.com/item/Stainless-Steel-Split-Gas-Stove-Burner-With-Gas-Preheating-Device-Low-Temperature-Low-Air-Pressure-Camping/32657121871.html?spm=a2g0s.13010208.99999999.307.xiJz6V

die löcher haben keinen negativen einfluss auf die stabilität. das ist ein zäher edelstahl.

ob das ganze sinnvoll ist, kann sich jeder selbst ausrechnen.
mein 1l titan topf wiegt 147 g. der wärmetauscher topf wiegt 80 g mehr.
wenn ich 5 g gas pro liter spare, müsste ich schon 16 liter verbrauchen, um an den “break even point” zu kommen.

vg. -wilbo-

Bearbeitet von wilbo
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@AlphaRay

ja, der top&top adapter ist etwas leichter, ca 15 g.

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ich finde aber hauptsächlich die verriegelung von den massiveren adaptern nicht optimal. bei mir sitzen die immer leicht schief auf den gasflaschen. der top&top hat, wie der adapter von g works eine andere verriegelung. damit sitzt der adapter gerade drauf.
http://www.ebay.de/itm/New-2015-Jun-Top-Top-Gas-Adapter-Convert-Cylinder-Type-Butane-To-Screw-Safety-/221464982079?hash=item339057723f:g:~lIAAOSwHjNV~XTK vorsicht, es gibt von top&top auch welche mit der billo-verriegelung!

vg. -wilbo-

Bearbeitet von wilbo
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Ich habe in meinen Pico85 auch diese senkrechten Löcher und dann Edelstahlspeichen

durchgesteckt. Da kann ich dann meinen Speedsterstove drauf stellen.

Fast noch wichtiger finde ich die beiden Bohrungen direkt unter der Oberkante. Dort 2 kleine Speichenstücke durchgesteckt und der Topf kann beim Holzbetrieb nicht runterrutschen.

 

Der Stabilität tun die Löcher keinen Abbruch.

 

gruss

Konrad

 

 

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vor einer Stunde schrieb wilbo:

@AlphaRay

ja, der top&top adapter ist etwas leichter, ca 15 g.

ich finde aber hauptsächlich die verriegelung von den massiveren adaptern nicht optimal. bei mir sitzen die immer leicht schief auf den gasflaschen. der top&top hat, wie der adapter von g works eine andere verriegelung. damit sitzt der adapter gerade drauf.

http://www.ebay.de/itm/New-2015-Jun-Top-Top-Gas-Adapter-Convert-Cylinder-Type-Butane-To-Screw-Safety-/221464982079?hash=item339057723f:g:~lIAAOSwHjNV~XTK vorsicht, es gibt von top&top auch welche mit der billo-verriegelung!

vg. -wilbo-

Etwas ist gut :D  Ich habe den orangenen..ich meine es waren iwas um 40 oder 50g?  D.h. mit 145 g Brenner (leicher keine 120 wie bei Amazon angegeben) sinds ja fast 200g ohne Flasche.  Leere von Früher gestern noch entdeckt:  knappe 100g.  227g Gas sind drin, richtig?  Wären dann ja dann über 500g als Kombi.  Jetzt in Norwegen wird mir das gar nicht stören, da ich ja mit Auto unterwegs bin. WE Touren mit dem Gewicht gehen auch.  Mein eHobo wiegt etwa 60-70g komplett..vielleicht um 90 mit Zunderbox + Zündstahl. Ist dann schon nen guter Unterschied zu dem Gaskocher.

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... da kleckert sich einiges zusammen und lohnt halt nur wenn spiritus nicht mehr effektiv verbrennt:

leergewicht der butanflasche, 95 g
top&top adrapter, 40 g
gsi-brenner, 127 g

= 262 g. das wäre gut 1/4 liter spiritus!

Bearbeitet von wilbo
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Ich plane es ja eher für Auto-Touren wo ich keine Lust habe morgens ne halbe Stunde einzuheizen für einen Kaffee und gekochte Eier  (wobei sich das ja mit eHobo erledigt hat - hier ist auch kein Problem mehr mit feuchtem Holz..Ostern in Schweden war ne Katastrophe mit 1,5h Kochzeit für zwei Kaffee und Essen Morgens)  +  Wintertouren.  Norwegen ist z.B. Hardangervidda dran. Da ist nichts mit Holz. Und ich weiß nicht inwieweit Spiritus da spinnt. Bin sonst nur Anfang Juli da und nicht zum Ende. Beim Blasjo hatte ich Mitte Juli +5 Grad Tagsüber bei leichter Bewölkung. Morgens gegen 0.  Hardangervidda tippe ich auf ähnliche Temperaturen (1100/1200 HM?). Da macht Spiritus wohl auch keinen Spass...daher diesmal mit Gas unterwegs wo kein Holz da ist  :)

Leichter Steckhobo + Gasbrenner da drin ähnlich wie du gemacht hast ist dann ne nette Kombi für Wintertouren. Kein bzw. kein trockenes Holz da -> Gas.
Was wiegt denn dein Brenner da?  Ich habe erstmal was billiges bei Amazon für 13 € geholt...ist am Bernner selbst viel mit Alu.  Der Schlauch mit dem ganzen Messing wiegt glaube über die Hälfte vom ganzen..

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der gsi pinnacle 4 season stove wiegt werksmäßig ca.160 g. es ist solide verarbeitet: edelstahl, messing und kupferrohr, kein alu!
das problem von den meisten anderen "4 season stoves" sind die dünnen vergaserröhrchen.
das flüssiggas kommt aufgrund des geringen durchmessers nicht aussreichend auf temperatur. der verbrennungsprozess stockt, es kommt zum "pumpen" und manchmal zu kleinen stichflammen.

hier hat mich der gsi-pinnacle echt positiv überrascht. mal sehen ob das bei minustemperaturen auch so bleibt ...

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  • 2 Wochen später...

Ich poste nachher oder morgen mal was. Meine Adapter auch China sind zwei Wochen früher eingetroffen als ich dachte.  Neben einem Dreibein mit ziemlich billiger (und ich denke auch nicht ungefährlicher) Halterung für MSF1a Kartuschen ein zweiter Adapter aus Alu mit Regelung für direktanschluss des Schlauchs. D.h. Regelung + Schlauch in einem. Gewicht:  36g!

Der goldene Adapter + der Schraubanschluss vom Gasbrenner an welchem der Schlauch hängt dazu (36 g) wiegen zusammen 86 g. 50g also gespart.  Nehme ich jetzt die Füße vom Brenner weg bin ich bei 90g statt 138  (Brenner +  Schlauch + neuer Alu-Kartuschen-Adapter mit direktem Schlauchanschluss).

Hoffe dass bis morgen endlich die Kartuschen ankommen, weshalb ich das ganze noch nicht testen konnte..

Bearbeitet von AlphaRay
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Am 28.7.2017 at 15:01 schrieb AlphaRay:

Ich poste nachher oder morgen mal was. Meine Adapter auch China sind zwei Wochen früher eingetroffen als ich dachte.  Neben einem Dreibein mit ziemlich billiger (und ich denke auch nicht ungefährlicher) Halterung für MSF1a Kartuschen ein zweiter Adapter aus Alu mit Regelung für direktanschluss des Schlauchs. D.h. Regelung + Schlauch in einem. Gewicht:  36g!

Der goldene Adapter + der Schraubanschluss vom Gasbrenner an welchem der Schlauch hängt dazu (36 g) wiegen zusammen 86 g. 50g also gespart.  Nehme ich jetzt die Füße vom Brenner weg bin ich bei 90g statt 138  (Brenner +  Schlauch + neuer Alu-Kartuschen-Adapter mit direktem Schlauchanschluss).

Hoffe dass bis morgen endlich die Kartuschen ankommen, weshalb ich das ganze noch nicht testen konnte..

Hallo!
Kannst du dann auch mal die Bezugsquelle verlinken?
Ciao baeckus

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  • 2 Wochen später...
  • 5 Monate später...

Gerade hatte ich Zeit den Kovea Supalite clone, (BBQ gas stove, 90 g), zu testen.

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Bei kaltem Wetter ist die Wärmeübertragung auf die Kartusche nicht übermäßig hoch, hält den Kocher aber gut am laufen.
Im Sommer hilft gegen Überhitzung ein kleines silberbeschichtetes Stück Aramidgewebe. Ob es wirklich notwendig ist, wird sich zeigen.

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Der Brenner ist zwar nicht superleicht, hat aber einen vernünftigen Brennerkopf und ein gutes Flammenbild für kleinere Töpfe. Zusammen mit dem Fire Maple pot ist dies eine sinnvoll abgestimmte Kombi.

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Die Flamme scheint wie gemacht für den Topfboden mit den Wärmetauschern. Das Ventil ist fein einzustellen und man kann zum Simmern die Flamme angenehm langsam runter regeln.

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1l Wasser kocht in 7:00, Verbrauch: 13 g, bei 7 Grad Lufttemperatur. (Er brennt dabei relativ geräuscharm.)

Und mit insgesamt 23,- €, ist es für ein 317 g Kochsystem, auch im Vergleich zum Jetboil, gar nicht so schlecht. Wobei ich in Erinneung habe, dass das Jetboil System etwas sparsamer im Verbrauch ist.

https://de.aliexpress.com/item/Outdo...OrigTitle=true
https://de.aliexpress.com/item/New-H...ceBeautifyAB=0

vg. -Wilbo-

Bearbeitet von wilbo
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  • 1 Jahr später...

Das System mit dem GSI Kocher sagt mir sehr zu!
Wie ist denn nun der Verbrauch?

Hat sonst noch jemand zufällig Lust sein Gas-Kochsystem vorzustellen?

Ich bin seit längerem am grübeln, da kommt mir dieser Thread sehr gelegen.
Ich will mein Setup erneuern. Also neuer Gaskocher, vllt ein besserer Topf/Essgefäß und ein tauglicher Windschutz. Mit keiner Überlegung bin ich jedoch so wirklich zufrieden.

Zunächst mal:

Mir ist es besonders wichtig, dass der Stove möglichst leicht, leise und effizient ist. Da alle positiven Eigenschaften zusammen natürlich unvereinbar sind, will ich es wenigstens so ____ wie möglich haben. Was auch meiner Erfahrung nach wichtig ist: Es muss a) aufeinander abgestimmt sein ( Gear, das an sich gut funktioniert aber in Kombination die Vorzüge nicht zur Geltung bringen kann, ist verschwendetes Geld ;) ) und b) praktisch. Zu viele kleine Einzelteile oder ein aufwändiger/anfälliger Aufbau stören einfach.

 

Zu den Überlegungen: 
1. Aufgrund des vielen Lobes dachte ich an den Soto Windmaster. Piezo ist praktisch, grundsätzlich vllt etwas weniger Windanfällig als die Konkurrenz und leise. Ein Fastalleskönner.
Diesen Würde ich mit dem Toaks light 700 ml Titantopf nutzen, den ich zur Zeit habe.
Um die Effizienz zu optimieren muss natürlich auch noch ein Windschutz (DIY ?) dazu. Wie man diesen sinnvoll gestalten kann, ist mir aber noch unklar.
Eigentlich wäre ein Topf mit Wärmetauscher, wie z.B. der leider recht schwere Etapot von Primus noch eine Idee (Effizienz).
Vielleicht noch eine wichtige Info am Rande: Gekocht wird nur Wasser( 1-2 Personen) für anspruchslose Trekkingmahlzeiten und Kaffee.


2. Der GSI 4 seasons hat es mir auch angetan, zumal er für einen Schlauchbrenner recht leicht ist. Grundsätzlich finde ich Schlauchbrenner sehr praktisch, da niedrig (Umkippgefahr minimiert, besser vor Wind zu schützen, Flüssiggasbetrieb im Winter möglich etc..), nur das höhere Gewicht und das höhere Packmaß stören. 
Ich habe mich auch gefragt, ob der Flüssiggasbetrieb bei diesem Modell konkurrenzfähig zu den anderen großen Herstellern ist. 
Es gibt sogar einen darauf abgestimmten Windschutz von GSI für diesen Brenner, was ganz praktisch sein könnte.

Des Weiteren ist er lauter als der Soto und zum Verbrauch habe ich nichts finden können.
 

3. Die Topffrage: Zur Zeit besitze ich den Toaks light 700ml Titantopf. Auf längeren Touren würde sich sicher ein Topf mit Wärmetauscher lohnen. Vielleicht würde er sogar das Mehrgewicht rausholen. Auch wenn ich nur Wasser koche, kann es sein, dass z.B. Couscous im Topf gart und dann auch aus dem Topf gegessen werden soll. Bei einem Alutopf (auch wenn eloxiert) sollte man die
Oxidschicht möglichst nicht mit Besteck zerkratzen und eigentlich wil ich nicht daraus essen.
Um das Essen warmzuhalten wäre ein pot cozy naheliegend.
Es gibt von GSI ein 0,6 l Edelstahlset mit Neoprenhülle, das auf (leider nicht mehr UL) 218 gr kommt. An sich die beste Lösung, wenn man ein Essgefäß aus Edelstahl bevorzugt und eine Isolierhülle will. Leider ist mir der Topf etwas zu klein mit 600 ml.  Zwei Gefäße ist alles andere als UL, schon gar nicht wenn eins davon aus Edelstahl ist.

 


 

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vor 11 Stunden schrieb dasbleibtzuhause:

Vielleicht noch eine wichtige Info am Rande: Gekocht wird nur Wasser( 1-2 Personen) für anspruchslose Trekkingmahlzeiten und Kaffee.

Dafür wäre wahrscheinlich ein Jetboil oder der MSR Reactor ideal.
https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/1725-jetboil-sol-ti/
Der Reactor ist zudem noch sehr leise.

vor 11 Stunden schrieb dasbleibtzuhause:

Auf längeren Touren würde sich sicher ein Topf mit Wärmetauscher lohnen. Vielleicht würde er sogar das Mehrgewicht rausholen.

Leider habe ich bei meinen Messungen feststellen müssen, dass die Wärmetauscher das Wasser nur schneller zum Kochen bringen. Der Brennstoffverbrauch ist im Vergleich zu einem normalen Topf annähernd gleich. Man kann das Mehrgewicht also nicht durch Brennstoffersparnis herausrechnen. :(

Im Gegensatz dazu sind Töpfe mit großer Bodenfläche tatsächlich effektiver und setzen die Energie besser in die Erwärmung des Wassers um. Eigentlich muss man nur nach irgendeinem leichten Topf suchen, dessen Breite gerade noch vertretbar ist und der zum Flammenbild des Brenners passt.

vor 11 Stunden schrieb dasbleibtzuhause:

Grundsätzlich finde ich Schlauchbrenner sehr praktisch, da niedrig (Umkippgefahr minimiert, besser vor Wind zu schützen, Flüssiggasbetrieb im Winter möglich etc..)

Inzwischen habe ich ca. 10 leichte Gas-Brenner mit dünnen Vergaser-Röhren unter null getestet und alle neigten zum "pumpen" im Betrieb. Brenner mit stärkeren Rohrdurchmessern, wie der Trangia Gasbrenner und sein China clone arbeiten bei Frost dagegen einwandfrei. Die beiden Einbaubrenner sind leider etwas schwer und haben einen recht hohen Verbrauch.
Mit Isobutan als Brennstoff kann man allerdings ohne Flüssiggas-Einspeisung noch gut unter null kochen.

vor 11 Stunden schrieb dasbleibtzuhause:

An sich die beste Lösung, wenn man ein Essgefäß aus Edelstahl bevorzugt und eine Isolierhülle will. Leider ist mir der Topf etwas zu klein mit 600 ml.

Ich mag die Trangia Doussal Töpfe sehr. Das ist aber eher etwas zum richtigen Kochen, nur zur Heißwasserbereitung sind sie viel zu schwer. Statt einem Edelstahl Topf würde ich lieber einen aus Titan nehmen.
Einige allgemeine Informationen zu Titantöpfen: https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/7860-hilfe-bei-topf-und-schüsselntitan/?do=findComment&comment=125183
Einen "Pot cosy" kannst Du leicht selber bauen. Google mal ...

Ansonsten hast Du die Qual der Wahl. :mrgreen:
https://de.aliexpress.com/wholesale?catId=200003861&initiative_id=AS_20190404112409&SearchText=titanium+pot

VG. -wilbo-

Bearbeitet von wilbo
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  • 3 Monate später...
Am 4.4.2019 um 19:58 schrieb dasbleibtzuhause:

Eigentlich wäre ein Topf mit Wärmetauscher, wie z.B. der leider recht schwere Etapot von Primus noch eine Idee (Effizienz).

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Der Firemaple FMC-217 hat eine sinnvolle Füllhöhe von 600 ml und wiegt mit Titan Deckel gut 180 g.
(Hier mit 500 ml gezeigt)

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Mit dem Soto Windmaster, (80 g) kocht der halbe Liter in ca. 2 Min. und verbraucht dabei 7g Gas.
Wenn man das Gas runter regelt, verlängert sich die Kochzeit auf 4 Min. und der Verbrauch verringert sich auf 5,5 g.

Runter geregelt brennt der Windmaster sogar noch leiser als ohnehin schon. Für mich kommt dann schon an den angenehm leisen MSR reactor ran.

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Das Ganze Setup wiegt, exklusive Gaskartusche 260 g, mit Packsack 285 g.
Im Großen und Ganzen durchaus konkurrenzfähig zu den System-Kochern und dabei deutlich flexibler!

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(*meins)

Der Deckel passt mit Kartusche leider nicht mehr oben darauf und kommt unten in den Packsack.

VG. -wilbo-

Bearbeitet von wilbo
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