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Ultraleicht Trekking
mastergilgalad

Erfahrungen zu Einlegesohlen für Trailrunningschuhe auf längeren Touren

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Hallo Forum,

ich denke ich bin wahrscheinlich nicht der Einzige hier im Forum, der orthopädische Einlagesohlen in seinen Trailrunningschuhen nutzt. Ich benötige diese Aufgrund eines Fersensporns. Somit ist für mich vor allem eine Fersenpolsterung enorm wichtig. Ich habe entsprechende Sohlen bereits von verschiedenen Sanitätshäusern erworben und auch im Internet bestellt. Im Alltag waren diese auch meist in Ordnung, auf längeren Trekkingtouren war ich jedoch nicht immer zufrieden. Zuletzt haben sich diese auf einer Norwegentour ständig voll mit Wasser gesaugt und waren nur schwer wieder zu trocknen. Abfließen konnte dieses ebenfalls eher schlecht. Ebenso hatte ich das Gefühl, dass die Dämpfung nach wenigen Stunden bereits deutlich nachlässt, besonders unangenehm wenn ein Großteil des Weges aus Fels und Geröll besteht. Die Sohlen sind vermutlich schlicht nicht für diese extreme Belastung ausgelegt. 

Somit die Frage an Leute die ebenso entsprechende Sohlen nutzen. Was für Erfahrungen habt Ihr mit diesen gemacht? Hattet Ihr eventuell auch Probleme und habt eine Lösung gefunden? Wie schneiden beispielsweise Sportsohlen, welche es in den verschiedensten Preisklassen im Fachhandel zu kaufen gibt, im Vergleich mit den orthopädischen Sohlen ab? Habt Ihr eventuell ein Modell gefunden das euch besonders auf den langen und extremeren Etappen gefällt?

Bin für alle Arten von Tipps dankbar. 

Viele Grüße 

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Hey, 

Ging es bei dir denn im Wasser oder Schweiß? 

ich habe habe maßgefertigte Einlagen in denen ich Jogge und im Alltag unterwegs bin. In meinen Wander-/Laufschuhen hatte ich immer welche aus Kunststoff, diese waren enorm weich und haben gar kein Wasser aufgenommen. Mein Schuh- Orthopäde hat mir jetzt welche aus Kork mit einem Lederbezug hergestellt. Er meinte die seien Atmungsaktiver und durch die Festigkeit der Sohle rutscht man weniger im Schuh, seine Kunden wollen immer nur diese zum Wandern. Das sagt Er!
ich teste diese Sohlen in 2 Wochen auf dem GR20 bin also auch interessiert an anderen Meinung.

 

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vor 10 Stunden schrieb mastergilgalad:

Ich habe entsprechende Sohlen bereits von verschiedenen Sanitätshäusern erworben und auch im Internet bestellt.

Waren das Sohlen auf Rezept und nach Abdruck?

Ich hatte mit denen bisher keine Probleme, hab immer die Synthetik-Version genommen, nicht die aus Leder. Wenn man im Sanitätshaus fragt, gibt es oft auch Sohlen extra für Laufschuhe und (angeblich) hochwertigere Varianten mit Zuzahlung. Ich habe beim letzen Mal etwa 80 EUR draufgelegt, wie die Variante hieß weiß ich nicht so genau... Mehrzonen-Einlage? Das Material fühlt sich ähnlich Evazote an, nur härter und scheint recht wenig Wasser aufzunehmen. Bin mit den Dingern sehr zufrieden, kommen in einer Woche auf die 2. 6-Wochen-Tour mit. Danach werde ich sie wohl ersetzen. Ich trage diese Einlagen aber auch nur auf Tour.

Bzgl. Schuhe trocknen auf Tour ist meine Variante, es einfach hinzunehmen, wie es kommt. Ich habe irgendwann einfach aufgehört, mir davon Stress zu machen. Schuhe werden nass, Schuhe werden trocken. Was solls.

bearbeitet von jdb
alternative Rechtschreibung

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vor 45 Minuten schrieb charles:

Mein Schuh- Orthopäde hat mir jetzt welche aus Kork mit einem Lederbezug hergestellt. Er meinte die seien Atmungsaktiver und durch die Festigkeit der Sohle rutscht man weniger im Schuh, seine Kunden wollen immer nur diese zum Wandern. Das sagt Er!

Schau dir Youtube-Videos von Schuhmachern - Kork wird schon seit Ewigkeiten eingelegt. Passt sich auch deinem Fuß an mit der Zeit.  Genau das überlege ich für meine Sole Runner. Einlegesohle aus Kork und Leder. Neue 4,5 mm "Stern" Sohle habe ich denen erst die Tage verpasst, wodurch ich schon mal wieder Grip habe ;)

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Die Mischung aus oft weich und Dämpfungselemente lassen mich Trailrunner für mehr als 2h meiden. Im Alltag trage ich im Wechsel einen ordentlichen Herrenschuh, den Mojito und vor allem "Barfuß"schuhe von vivobarefoot. Mein Fersensporn ist macht kaum noch Ärger. Vor allem, nachdem ich die Laufschuhe mit Pronationsstütze, Super Dämpfung und PiPaPo entsorgt habe.

Vivobarefoot bietet auch Outdoor "Barfuß"schuhe an. Falls Du nicht im Gebirge unterwegs bist ist das meiner Meinung nach einen Versuch wert. Im Gegensatz zu vielen musste ich damit auch nicht groß laufen lernen.

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meine freundin hat auch so ein fersensporn-ding. sie trägt massgefertigte einlagen. damit waren wir wiederholt auf mehrwöchigen touren. aufgrund der dicke der einlage kann sie aber nur (halb)schuhe mit einem hohen rand tragen, da sie sonst aus dem schuh rutscht. ihr lieblingsmodell ist der scarpa mojito fresh (low).

auf - auch anspruchsvollen - kurz- und mehrtagestouren mit wenig hartbelag läuft sie gerne und ohne beschwerden mit vibram-five-fingers.

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Ich verwende seit reichlich zwei Jahren eher minimale Merrells. Bei diesen Schuhen (Mixed Master, Bare Access, Bare Access Trail) reicht die Dämpfung bis runter auf die dünne Decksohle.

Aspekt Schwitzen/Wasseraufnahme:

Vor der Sarek-Tour (schlechtes Wetter, nass von allen Seiten) habe ich meine diversen Einlegesohlen auf Wasseraufnahme gestestet (30 Minuten gewässert):

  • Festschaum-Mehrschichtsohle vom Orthopäden nach Abdruck gefertigt: 6 ml
  • Merrell Orignaleinlage Mixed Master Move (Einfachsohle): 9 ml
  • Adidas Ortholite: 15 ml
  • Bama Fresh Komfort m. Aktivkohle u. Fußbett: 29 ml

Unter diesem Aspekt habe ich die orthopädische Einlegesohle verwendet. Die nimmt zwar neben Wasser auch keinen Schweiß auf, aber das ist im Sarek wahrhaftig kein Problem. Eine so hohe EInlage ist aber z.B. mit den Bare Access oder auch dem Trail Glove wegen der niedrigen Ferse nicht tragbar. Mit den Mixed Master Move ging das aber sehr gut. Die Schuhe sahen nach der Tour noch immer aus wie neu.

Meine Tochter verwendete auf derselben Tour dasselbe Modell mit der flachen Originaleinlegesohle und die Schuhe sind ebenfalls unbeschadet zurück gekommen.

Aspekt mechanische Belastung/Haltbarkeit:

Auf dem GR221 habe ich vor diesem Hintergrund dieselben Schuhe benutzt (Mixed Master Move), aber meine bevorzugte Alltagssohle reingelegt, die Bama Fresh Komfort: Bei dieser Sohle ist das Fußbett durch eine feste Kunststoffplatte unterhalb der 3D-Mesch-Aktivkohle-Sohle realisiert. Unter der Ferse befindet sich in einem kreisförmigen Ausschnitt eine massive Fersendämpfung.

Ergebnis: Die Kombination aus harter Einlage und hartem Untergrund hat die Merrels „zerlegt“:

TULF_Merrell_Mixed_Master_Move_Inlay-poke-point.thumb.jpg.13598af26b231b3042f030eca5484d41.jpg TULF_Merrell_Mixed_Master_Move_Inlay-break-point.thumb.jpg.fb877153b8f85da7061db6bf5151f2da.jpg

  • Die punktuelle Fersendämpfung ist auf den 150 km überwiegend felsigem Weg schlicht tief in die EVA-Schicht eingesunken, so dass kein Mehr an Dämpfung mehr vorhanden war.
  • Die EVA-Deckschicht zwischen den Belagteilen ging an dieser Stelle durch.
  • Die harte Fußbettplatte hat eine exakte Knickstelle der Sohle (statt Abrollen des Materials) bewirkt, so dass sich die Decksohle genau dort gelöst hat.

Was habe ich daraus gelernt?

  • Einlagen mit harter Struktur im Mittelfuß und Fersenbereich sind technisch nicht kompatibel mit Minimalschuhen (über den Sinn der Kombination lässt sich natürlich auch streiten).
  • In meinen anderen Minimalschuhen trage ich nur noch die Bama Fresh (die Version ohne Pronationsunterstützung und Fersendämpfung), gelegentlich, d.h. bei Wet-shoe-hiking, die orthopädischen Einlagen mit kontinuierlich abhnehmender Stärke (keine harten Knickstellen).

Nachtrag: Ich trage die Mixed Master im Alltag weiter. Die Sohle habe ich mit Patex geklebt und die hält seither. Die gepresste Dämpfung wird ja durch den Dämpfer der Bama Sohle, die in diesen Schuhen bis zum Ende bleiben darf, gefüllt/ersetzt.

bearbeitet von Stromfahrer

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vor 14 Stunden schrieb BitPoet:

Schon mal mit einem Schustermeister gesprochen? Die beschäftigen sich nur mit Schuhen und Füßen, im Unterschied zum Sanitätshaus, das tausende Artikel im Programm hat und oft nur kennt was der Arzt verschreibt.

Hab ich heute in der Tat getan. Allerdings wirkte er ein wenig überfordert mit der "Extrembelastung" von 150km die Woche und mehr... Rat war am Ende 3 Paar Sohlen mitzunehmen und regelmäßig durchzuwechseln.... wäre jetzt nicht die Ultralight-Lösung....

 

vor 4 Stunden schrieb jdb:

Waren das Sohlen auf Rezept und nach Abdruck?

Bzgl. Schuhe trocknen auf Tour ist meine Variante, es einfach hinzunehmen, wie es kommt. Ich habe irgendwann einfach aufgehört, mir davon Stress zu machen. Schuhe werden nass, Schuhe werden trocken. Was solls.

Ja waren bisher jedesmal auf Rezept und nach Abdruck. Deshalb Frage ich mich ob es nicht ohne eventuell besser geeignete gibt....

Nasse Füße sind Ok, allerdings wenn die Sohlen Wasser aufsaugen und es ständig um den Gefrierpunkt hat haben sich Sohlen bei mir schon praktisch "aufgelöst". Scheinen die Sohlen also auch nicht immer problemlos abzukönnen. Mal ganz abgesehen von dem Gefühl am morgen auf eine gefrorene Sohle zu steigen :D

vor 4 Stunden schrieb charles:

Hey, 
Ging es bei dir denn im Wasser oder Schweiß? 

im wesentlichen um Wasser. In Norwegen bin ich 4 Tage mit durchnässten Schuhe rumgelaufen. Am Ende waren die Schuhe irgendwann wieder trocken aber Sohlen noch Nass, bei Temperaturen um den Gefrierpunkt (Nacht drunter) auch nicht das angenehmste...

vor 2 Stunden schrieb Dingo:

Vivobarefoot bietet auch Outdoor "Barfuß"schuhe an. Falls Du nicht im Gebirge unterwegs bist ist das meiner Meinung nach einen Versuch wert. Im Gegensatz zu vielen musste ich damit auch nicht groß laufen lernen.

Die letzte Tour war leider zu 80%+ auf Fels, allgemeine ist der felsige Anteil sehr hoch. Vor allem Spitze Klippen (bspw. lykischer Pfad) Stelle ich mir schwierig bis unmöglich mit solchen Schuhen vor.... Trailrunner sind da bereits an/über ihrere und meiner Belastungsgrenze.

 

vor 58 Minuten schrieb Stromfahrer:

[...]

Wow vielen Dank für das Teilen der Infos :) Hatte bereits alle Arten der von der die angesprochenen Sohlen, zuletzt eher weichere/flexiblere Modelle und konnte diese Beobachtung noch nicht machen. Prinzipiell ist es jedoch genau das was ich erwartet habe und letztendlich der Grund warum ich mich eben auch Frage ob es tatsächlich die dicken orthopädischen Einlagen sein müssen oder irgendein frei verkäufliches, flexibles Sport Modell für unsere Anwendungen nicht geeigneter ist. Flexibilität der Sohle ist ja ein nicht unwichtiger Punkt bei Trailrunningschuhen.

Welche Temperaturen hattest du im Sarek? Bei der Menge an Wasser die die Bama aufnehmen hätte ich um den Gefrierpunkt ein wenig Sorge... vor allem wenn man in einer Gruppe unterwegs ist und anschließend noch ein wenig "Campleben am Abend" betreibt. Die Nassen Sohlen haben bei mir (ohne Bewegung) gefühlt sehr schnell zur Unterkühlung und dem Wunsch nach dem trockenen und warmen Quilt beigetragen....

 

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vor 24 Minuten schrieb mastergilgalad:

Welche Temperaturen hattest du im Sarek? Bei der Menge an Wasser die die Bama aufnehmen hätte ich um den Gefrierpunkt ein wenig Sorge... vor allem wenn man in einer Gruppe unterwegs ist und anschließend noch ein wenig "Campleben am Abend" betreibt. Die Nassen Sohlen haben bei mir (ohne Bewegung) gefühlt sehr schnell zur Unterkühlung und dem Wunsch nach dem trockenen und warmen Quilt beigetragen....

Da liest du am besten hier mal mit sowie in dem dort von mir verlinkten Beitrag und meinem Video. Ich benutze im Norden wasser„dichte“ Socken. Ich habe wie oben geschrieben dort keine Bamas benutzt, sondern die nicht saugenden orthopädischen Sohlen.

Kurzform: Du hast recht, im Camp bei Abendtemperaturen im unteren einstelligen Bereich werden die Beine in nassen Socken kalt. Socken auf die Trekkingstöcke in den Wind stellen, Einlagen aus den Schuhen und trockene (Schlaf-)Socken anziehen hilft. In den Pausen fand ich das weniger problematisch, die Füße sind dann von der Bewegung noch so gut durchblutet, dass ich mit Regenhose drüber kein Problem hatte.

bearbeitet von Stromfahrer

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vor einer Stunde schrieb mastergilgalad:

Ja waren bisher jedesmal auf Rezept und nach Abdruck. Deshalb Frage ich mich ob es nicht ohne eventuell besser geeignete gibt....

Oder eben auch mit, siehe Beispiel oben.

Ich finde, orth. Einlagen tun auf Tour besonders gut, deshalb würde ich auch in dem Bereich nach was suchen. Es gibt wie gesagt unterschiedliche Varianten, die man bestellen kann. Ggf. hattest du immer das "Kassenmodell" und das ist einfach nicht optimal?

Stromfahrer hat ja die Wasseraufnahme gemessen, da scheinen die orth. Schaumsohlen ja mit am besten zu sein.

vor einer Stunde schrieb mastergilgalad:

wenn die Sohlen Wasser aufsaugen und es ständig um den Gefrierpunkt hat haben sich Sohlen bei mir schon praktisch "aufgelöst".

Also aufgelöst hat sich von den Orthopädischen bei mir noch keine, trotz Nachtfrost. Es scheint Qualitätsunterschiede zu geben.

Da hätte ich bei Kork allerdings so meine Bedenken. Auch wenn diese (s.o.) nach einer Aussage von vielen zum Wandern verwendet werden - meinen die Patienten von Charles Orthopäden mit Wandern wirklich das selbe wie wir?

bearbeitet von jdb
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vor 8 Minuten schrieb jdb:

Stromfahrer hat ja die Wasseraufnahme gemessen, da scheinen die orth. Schaumsohlen ja mit am besten zu sein.

Die geschlossenzelligen Orthopädie-Schaumsohlen kann man im Prinzip abwischen und sofort wieder benutzen, wenn der Oberschuh hinreichend trocken ist (Mesh). Das Feuchte/Kälte-Problem besteht dann eigentlich nur an den gepolsterten und somit vollgesogenen Schuhteilen (Zunge, Fersenkorb).

Die typischen Einlegesohlen ab Werk haben in der Regel einen textilen Oberstoff, der eine gewisse Trocknungszeit benötigt. Ist für mich persönlich in Kombination mit Wet-shoe-Hiking keine Option, weil die Feuchtigkeit unnötig gebunden wird.

bearbeitet von Stromfahrer

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Nachdem ich schmerzbedingt (Knick-, Senk- und Spreizfuß) meinen Rheinsteig-Hike abbrechen mußte bekomme ich jetzt maßgefertigte Einlagen von diesem Hersteller. Der hat auch Extra-Outdoor-Einlagen, vielleicht ja genau das, was Du suchst?!
Kann Sie noch nicht bewerten, machten aber einen sehr wertigen Eindruck auf mich. Vor allem tragen sie nicht so dick auf, wie meine alten Einlagen. Die haben immer so viel Platz im Schuh eingenommen, dass es teilweise recht eng wurde und/ oder die Ferse raus rutschte.

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vor 5 Stunden schrieb jdb:

Da hätte ich bei Kork allerdings so meine Bedenken. Auch wenn diese (s.o.) nach einer Aussage von vielen zum Wandern verwendet werden - meinen die Patienten von Charles Orthopäden mit Wandern wirklich das selbe wie wir?

Der Orthopäde ist ein sehr guter Freund von mir. Ich fahre am Wochenende mit ihn auf ein Festival und werde ihn ausquetschen! 
Was ich weiß, ist das zu seinem Kundenstamm auch viele Marathonläufer gehören. Die nutzen tatsächlich die Schaumstoffeinlagen. Das Material werde ich auch mal nachfragen.. In Verwendung mit einem leichten Halbschuh auch logischer. Ich habe mich für meinen kommenden Trek in Korsika gegen Halbschuhe entschieden aber mir leichte Mid Schuhe geholt. Die einzigen die gut saßen sind leider Gore Tex(...). Mit der Schaumstoff solle habe ich sorge das alles schwimmen wird

bearbeitet von charles

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vor 55 Minuten schrieb charles:

Der Orthopäde ist ein sehr guter Freund von mir. Ich fahre am Wochenende mit ihn auf ein Festival und werde ihn ausquetschen! 

Cool, bin gespannt!

Im mag Kork als Material eigentlich sehr gern, falls das den Belastungen gewachsen ist, werde ich das auch mal probieren.

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Ich habe mit meinem Freund gesprochen und die Antwort ist nicht gerade befriedigend.

Die weicheren Kunststoffeinlagen bestehen aus verschiedenen schichten gehärteten bis hin zu weichem Kunst-Schaumstoff. Sie nehmen fast kein Wasser auf, sind weicher und vor allem leicht zu reinigen (einfach mit Wasser abspülen). 

Die Korkeinlagen sind oben mit Leder bezogen und nehmen Wasser auf, geben es auch ab -> Atmungsaktiv. Bei längeren Touren wirken diese auch nach meiner ersten Erfahrung härter, das hat er auch bestätigt. Sie sind auch nicht so langlebig. Der aber wichtigste Vorteil ist das sie Sohle, durch ihre härte, das Fußbett sich nicht so bewegen lässt und weniger Reibung stattfindet. Insbesondere bei Schwitzfüßen führen die Kunststoffeinlagen zu Brand, ergo Blasen.

Wer also GTX oder Schwere dicke Schuhe im Sommer an hat sollte Kork nehmen.. und luftige Schuhe seihen mit Kunststoff besser bedient, auf mehr ließ er sich nicht Festnageln. Er sagte ich soll je nach Tour abschätzen welche Einlagen ich brauche, am stärksten wiegt aber das persönliche Geh-Gefühl und das nimmt bei seinen Kunden jeder anders war.

 

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